DE7235759U - Gasmechanik insbesondere fur Stuhle - Google Patents
Gasmechanik insbesondere fur StuhleInfo
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Description
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Gasmechanik* insbesondere
für Stühle, mit einem ersten Rohr, einem darin teleskopisch verschiebbar geführten Schubrohr und einer
zwischen dem ersten Rohr und dem Schubrohr wirksamen Gasfeder.
Durch.jdie J^itSiüxfi-jQfXeniegtaagsschrift 1 779 586 ist bereits
eine Gasmechanik bekannt geworden, bei der eine Gasfeder zwischen zwei konzentrisch ineinandergkführten Rohren
einer Teleskoprohrsäule eines Sitzmöbels wirksam ist, wobei das äußere Rohr zusätzlich in einem Standrohr verschiebbar
geführt ist und zwischen diesem Standrohr und dem äußeren
BMkkontwii H. AuMumt, MOnchm 173331 ■
»WSOA-
-II.
Bohr eine das äußere Rohr umgebende Schraubenfeder zur Federung
des äußeren Rohres gegen das Standrohr vorgesehen ist.
Diese bekannte Gasmechanik weist jedoch des Nachteil auf, daß
der Sitz des Sitamöbels, der mit dem inneren Rohr verbunden ist,
verhältnismäßig schwer drehbar ist, daß sich darüber hinaus bei einer häufigen Drehung der Sitzfläche des Sitzmöbels gegenüber der
Standbeinen ein erheblicher Abrieb in der Gasfeder ergibt, und da
es verhältnismäßig schwierig und umständlich ist, eine deffekte Gasfeder auszuwechseln. Weiterhin ergibt sich der Nachteil, daß
zur Verwirklichung einer komfortablen Federung verhältnismäßig viele genaupassende Fuhrungon vorgesehen werden müssen.
Der Neuerung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Gasmechanik der eingangs erwähnten Art anzugeben, die bei einfachem Aufbau
einen möglichst störungefreien Betrieb ermöglicht.
Dies wird gemäß der Neuerung durc-i eine Gasmechanik der eingangs
erwähnten Art erreicht, exe sich dadurch auszeichnet, daß sich
die Gasfeder über wenigstens ein Axiallager gegen das Schubrohr und/oder das erste Rohr bzw. eine hieran gehalterte Halterung
abstützt.
Eine derartige Gasmechanik zeichnet sich durch besondere Einfachheit
aut f- 'glicht eine äußerst leichte Drehung des Schubrohres
gegen* er am ersten Rohr^ ist äußerst unanfällig gegen
Störungen, ermöglicht eine besonders lange Lebensdauer der Gasfeder
und benotigt keine besondere Wartung.
Torzugsweise wird die Gasfeder in Form einer doppeltwirkenden Preßluft-Kolben-Zylinderanordnung mit vorgespannter Gasfüllung
ausgebildet. Dies ermöglicht eine ohne besondere Kraftanstrengung
der Bedienungsperson erzielbare .Höhenverstellung etwa der Sitzfläche
eines Stuhles, in den die Gasmechanik eingebaut ist«
Die Höhenverstellung erfolgt vorzugsweise mit Hilfe eines mit der Gasfeder verbundenen Ventils.
Vorzugsweise wird das erste Rohr als Standrohr ausgebildet
und das Schubrohr mit Hilfe von wenigstens zwei im Inneren
des Standrohres angebrachten Führungen direkt axial in dem Standrohr verschiebbar geführt. Hierdurch wird erreicht, daß
die Zahl der genau passenden Gleitpassungen herabgesetzt werden kann.
Vorzugsweise wird die Anordnung, so getroffen, daß sich die
Gasfeder mit ihrem einen Ende gegen das Schubrohr und mit ihrem anderen Ende gegen eine das Schubrohr wenigstens über
einen Teil seiner Länge umgebenden, an dem Standrohr federnd gehalterten Federbecher abstützt. Hierbei stützt sich
der lederbecher vorzugsweise selbst über eine Feder gegenüber dem Standrohr ab. Durch eine derartige Anordnung wird
in einfacher Weise eine zusätzliche Federung etwa der Sitzfläche eines Stuhles erreicht.
Eine schnelle und mühelose Auswechselbarkeit der Gasfeder
läßt sich dadurch erreichen, daß anjeinandergegenüberliegenden Enden der:.Gasfeder durch in den Enden des Schubrohres
und/oder des Standrohres bzw. des Federbechers ausgebildete Öffnungen vorstehende zapfenähnliche Vorsprünge ausgebildet
sind, die in diesen öffnungen verdrehbar, lösbar festlegbar sind. Hierdurch wird die Möglichkeit eröffnet, daß jedermann
ohne Verwendung von Werkzeugen die Gasfeder auswechseln kann.
Im folgenden soll die Neuerung näher anhand bei beiliegenden Zeichnung erläutert werden, in der eine gemäß der Neuerung
ausgebildete Gasmechanik im ,Längsschnitt dargestellt ist, wobei
im unteren Teil der Pigur auf der linken und der rechten
72tS7St-it.il
Seite der Längsmittelachse zwei verschiedene Ausführungsformen für die Halterung und Anordnung der Feder dargestellt
sind.
sind.
In der beiliegenden Figur ist eine allgemein mit 30 bezeichnete I
Gasmechanik dargestellt, wie sie in Verbindung mit einem höhen=
verstellbaren Stuhl verwendbar ist. Diese Gasmechanik weist
ein allgemein zylinderförmiges Standrohr 1 auf. An diesem
Standrohr v/erden, etwa bei einem Bürostuhl, die im wesentlichen waagrecht wegstehenden, sternförmigen Beine befestigt, . $ von denen lediglich ein Bein 31 angedeutet ist. Auf der f. Innenseite des Standrohres 1 sind zwei, in das Rohr ein- || gepreßte ringförmige Führungen 10 und 11 angeordnet, die i durch ein Distanzrohr 12 im Abstand voneinander gehalten werden, it
verstellbaren Stuhl verwendbar ist. Diese Gasmechanik weist
ein allgemein zylinderförmiges Standrohr 1 auf. An diesem
Standrohr v/erden, etwa bei einem Bürostuhl, die im wesentlichen waagrecht wegstehenden, sternförmigen Beine befestigt, . $ von denen lediglich ein Bein 31 angedeutet ist. Auf der f. Innenseite des Standrohres 1 sind zwei, in das Rohr ein- || gepreßte ringförmige Führungen 10 und 11 angeordnet, die i durch ein Distanzrohr 12 im Abstand voneinander gehalten werden, it
f< Die ringförmigen Führungen 10 und 11 weisen auf ihren Innen- f>
seiten besonders ausgebildete und miteinander ausgerichtete §
Lager- und Führungsflächen 32 bzw. 33 auf. Die obere ring- ffc
förmige Führung 11 ist mit Hilfe von Spannhülsen 13 an dem §
Standrohr 1 befestigt. Beide ringförmigen Führungen 10 und 11 f
können mit besonderen Schmiareinrichtungen versehen sein, I
um ein bonders leichtes Gleiten des in diesen Führungen axial |
verschiebbar geführten Schubrohres 15 zu ermöglichen. j
An dem oberen Ende des Schubrohres ist ein schematisch dargestellter
Sitzträger 14 angeschweißt, an dem der nicht näher
dargestellte Stuhlsitz befestigt ist.
dargestellte Stuhlsitz befestigt ist.
Das untere Ende des Schubrohres 15 ist von einem in das Innere
des Standrohres 1 hinein vorstehenden Federbecher 9 umgeben,
dessen oberer Rand zu einem Flansch 3^ umgelegt ist. In dem
unteren Ende des Federbechers 9 ist eine Ringplatte 35 mit
einer zentralen Öffnung 36 dadurch befestigt, daß der äußere,
nach unten gerichtete Rand des Federbechers nach einwärts umgelegt ist und daß oberhalb der Ringplatte die Seitenwand des
Federbechers nach einwärts ausgebaucht ist.
des Standrohres 1 hinein vorstehenden Federbecher 9 umgeben,
dessen oberer Rand zu einem Flansch 3^ umgelegt ist. In dem
unteren Ende des Federbechers 9 ist eine Ringplatte 35 mit
einer zentralen Öffnung 36 dadurch befestigt, daß der äußere,
nach unten gerichtete Rand des Federbechers nach einwärts umgelegt ist und daß oberhalb der Ringplatte die Seitenwand des
Federbechers nach einwärts ausgebaucht ist.
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Zwischen dem durch die Ringplatte 35 verschlossenen Ende des Federbechers 9 und dem Sitzträger 14 ist eine im wesentlichen
im Inneren des Schubrohres 15 liegende Gasfeder 16 angeordnet, die z.B. in Form einer doppeltwirkenden Preßluftkolbenzylindereinheit
mit vorgespannter Gasfüllung ausgebildet sein kann, wobei die beiden Kammern der Eolben-Zylindereinheit
durch ein nicht näher dargestelltes Ventil verbunden sind. An dem nach aufwärts ragenden Ende der Gasfeder 16 ist ein im
wesentlichen zylindrischer Ventilansatz 37 ausgebildet, der durch eine öffnung 38 in dem Sitzträger 14 über das Schubrohr
15 hinaus vorsteht. Der Ventilansatz 3V wird in der öffnung 38 mit Hilfe eines in eine in dem Ventilansatz ausgebildete
Nute 39 eingreifenden Schnapprings 21 lösbar gehaltert. Das nicht näher dargestellte Ventil für die Gasfeder ist über
eine Ventilnadel 18 und einen hiermit zusammenwirkenden doppelarmigen Betätigungshebel 19 betätigbar, der an eines1 Ausleger
40 an dem Sitzträger 14 um eine horizontale Achse 41 verschwenkbar angelenkt ist.
Das untere Ende der Gasfeder 1S weist einen aus einem Stück hiermit ausgebildeten Zapfen 42 auf, der durch zwei zueinander
parallele Ringe 43 und 44, zwischen denen ein Axiallager 17 angeordnet ist, und durch die zentrale öffnung in der
Ringplatte 35 hindurchragt. Der Zapfen 42 besitzt eine Schulter
45, über die sich der Zapfen und somit die Gasfeder 16 auf dem oberen Ring 43 abstützt. Der von der Gasfeder 16 auf den
Rinc 43 ausgeübten Druck wird somit über das Axiallager 17
und den zweiten Ring 44 auf die Ringplatte 35 und somit auf
den Federbecher 9 übertragen.
Das über die Ringplatte 35 hinaus vorstehende Ende des Zapfens 42 ist mit Hilfe eines Schnappringes 20 gegen eine unbeabsichtigte
Zurückziehung des Zapfens 42 in den Federbecher 9 hinein gesichert.
j J J
.j il
Der Federbecher 9 wird mit Hilfe einer Federbecherführung 5
axial verschiebbar in dem Standrohr 1 geführt. Die Federbecherführung
5 besteht im wesentlichen aus einem den Federbecher umgebenden Ring, der mit einem radial wegstehenden Bund 46 versehen
ist. Dieser Bund 46 wird auf seiner Unterseite durch entsprechende Halterungen in dem Standrohr 1 abgestützt, worauf
weiter unten noch eingegangen werden soll, und er dient auf seiner Oberseite als Federsitz für eine Schraubenfeder 7»
die den Federbecher 9 axial umgibt und sich mit ihrem anderen Ende gegen einen zweiten Federsitz 8 abstützt. Der zweite Federsitz
8 ist ringförmig ausgebildet und wird von der Schraubenfeder 7 gegen den unterm Rand des am oberen Ende des Federbechers
9 ausgebildeten Flansches 34 gedrückt. Der Federsitz
8 kann gleichzeitig, wenn sein äußerer Umfang gleitend gegen die Innenwanu des standrohres Λ anliegt, als Führung für das
obere Ende des Federbechers 9 dienen.
In der- Ruhestellung, d.h. im unbelasteten Zustand der mechanik, drückt die Schraubenfeder 7 den Federsitz 8 und
damit das obere Ende des Federbechers 9 so weit nach aufwärts, bis der Federsitz 8 gegen die Unterseite der unteren
Führung 10 zur Anlage kommt.
Für die Halterung der Federbecherführung 5 sind in der Zeich nung zwei Ausführungsformen dargestellt. Die beiden Ausführungsformen
sind jeweils dadurch zu vervollständigen, daß die auf der linken bzw. auf der rechten Seite der Mittellängsachse
des Standrohres 1 dargestellte Ausführungsform je weils als spiegelbildlich in Bezug auf diese Längsachse ausgebildet
anzusehen ist.
Bei der auf der linken Seite der Hittellängsachse des Standrohres 1 dargestellten Ausführungsform besteht die Halterung
bzw. die Auflage für die Federbecherführung 5 aus einem
Auflagering 2, der auf der Innenseite des Standrohres 1 festgeschweißt ist. Der Auflagering 2 weist einen radial
gegen die Mittellängsachse des Standrohres 1 vorstehenden Eingteil 47 auf, gegen dessen Oberseite die Unterseite des
Bundes 46 der Federbecherführung 5 anliegt.
Bei dea auf der rechten Seite der Mittellängsachse des Standrohres
1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine lösbare Halterungsanordnung gezeigt. Bei dieser Ausführungsform sind
zwei im Abstand voneinander entlang dem Federbecher 9 angeordnete Federbecherführung 5 und 55 vorgesehen, die jeweils
aus einem mit der Innenseite gegen die Außenseite des Federbechers 9 anliegenden Ring bestehen, der jeweils aus einem
Stück mit einem von der Außenseite eines Ringes radial wegstehenden Ringbund 46 bzw. 49 versehen ist. Die beiden Federbecherführungen
5 und 55 werden durch eine Distanzhülse 6 im Abstand voneinader gehalten, die air ihrem inneren Umfang
gegen den äußeren Umfang jeder Federbecherführung 5 bzw. 55 anliegt und dsren äußere Enden gegen den Bund 46 bzw. 49 anliegen.
Die der Distanzhülse 6 abgewandten Seite des Bundes dient gleichzeitig als Fedeisitz für die Schraubenfeder 7·
Die der Federbecherführung 55 abgewandte Seite des Ringbundes 49 liegt gegen einen Auflagering 3 an, der den äußeren Umfang
des Ringes 48 umschließt und der seinerseits gegen einen Innensicherungsring 4 anliegt, der federnd in eine Hute 50 auf
dem Inuenuinfang des Standrohres 1 eingelassen ist.
Die beschriebene Gasmechanik arbeitet wie folgt:
Eine Höhenverstellung des Sitzträgers 14 und somit des daran
befestigten Sitzes kann dadurch erhalten werden, daß mit Hilfe des Betätigungshebels 19 die Ventilnadel 18 in der dargestellten
Figur nach abwärts gedruckt wird, wodurch das nichtdargestellte
Ventil der Gasfeder 16 geöffnet wird. Ist der Stuhl in dieser Stellung entlastet, so hebt sich der Sitz an, da
der Kolben der Kolben-Zyindereinheit durch den Überdruck, der
in der Gasfeder herrscht, nach aufwärts gedrückt wird. Wird der Sitz dagegen in dieser Stellung durch ein« Person belastet,
so wird der Sitz abgesenkt, da der Druck in der Gasfeder durch das Gewicht der auf dem Stuhl sitzenden Person
überwunden und somit der Kolben in der Kolben-Zylindereinheit nach abwärts gedruckt wird. Ist die gewünschte Höhe erreicht,
wird der Betätigungshebel 19 freigegeben, wodurch die Ventil-■
nadel IS aufgrund einer nicht dargestellten .Feder in die in
der Figur dargestellte angehobene Stellung gedruckt und somit
das Ventil der Gasfeder 16 verschlossen wird. (In der in der Zeichnung dargestellten Figur befindet sich der Sitz in seiner
am weitesten abgesenkten Stellung, d.h., in der Stellung, in der die nichtnPier dargestellte Kolbenstange der Kolben-Zylindereinheit
der Gasfeder am weitesten in die Kolben-Zylindereinheit eingefahren ist.)
Wird der Sitz nunmehr durch eine Person belastet, so wird eine erste Luftfederung durch eine Kompression der in der Gasfeder
16 eingeschlossenen Luft erreicht, indem das Schubrohr 15 in den Federbecher 9 hinein nach abwärts verschoben wird,
wobei ein ständig zunehmender Druck in der Gasfeder 16 erzeugt wird. Dieser Druck übt gleichzeitig eine auf den Federbecher
9 wirkende, nach abwärts gerichtete Kraft aus, die der Kraft der Schraubenfeder 7 entgegengerichtet ist, die versucht,
den Federbecher 9 in der in der Figur dargestellten Lage zu halten. Übersteigt, wenn sich die Sitzfläche des Stuhles im
belasteten Gleichgewichtszustand befindet, die auf den Federbecher 9 wirkende, nach abwärts gerichtete Kraft die Kraft
der Schraubenfeder 7, so wird gleichzeitig diese Schraubenfeder 7 komprimiert, indem sich der Federbecher 9 nach abwärts bewegt
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und hierbei den Feuersitz 8 mitsissmt. Auf diese weise wird
eine doppelte Federung des Sitzes einmal durch eine Gasfederung und zum anderen durch eine mechanische Federung erreicht,
wodurch für den Benutzer das Gefühl einer besonders
komfortablen Federung entsteh». Me Drehbarkeit des Sitzträgers 14· und somit des Sitzes selbst um die senkrechte
Hittellängsachse des Schubrohres 5 wird bei dieser Konstruktion nicht beeinträchtigt, da das Schubrohr 15 selbst sowohl ver- ■
schiebbar als auch drehbar durch die beiden Führungen 10 und 11 gehaltert wird und da die Gasfeder 16 selbst über das
Axiallager 17 zusammen mit dem Schubrohr 15 gegenüber dem
Federbecher 9 frei drehbar ist» j.
Die Anordnung gewährleistet auch eine leichte Auswechselbar^
keit der Gasfeder 16. Werden der Klemmring 21 und der Schnappring 20 gelöst, so kann die Gasfeder, wenn das Schubrohr 15 nach
aufwärts in der Zeichnung aus dem Standrohr 1 herausgezogen wird, leicht aus dem Schubrohr herausgenommen und durch eine
neue Gasfeder ersetzt werden.
Die vorliegende Neuerung wurde anhand des beschriebenen Ausführungsbeispiels
in Bezug auf die Verwendung bei einem Stuhl beschrieben. Natürlich kann die Gasmechanik jedoch auch allgemein
bei allen solchen Vorrichtungen angewandt werden, bei denen eine angenehme Federung bei einer Belastung erwünscht
ist. Die neuerungsgemäße Vorrichtung eignet sich dabei insbesondere für solche Federungen, bei denen es zusätzlich erwünscht
ist, eine Längenverstellung der gegeneinander federnden Teile zu ermöglichen.
Weiterhin ist die Neuerung nicht auf die Ausbildung des dargestellten
Ausführungsbeispiels beschränkt. Vielmehr können
sowohl das Standrohr, als auch das Schubrohr und der Federbecher verschiedene Formen aufweisen und die Schraubenfeder
TIMTM-i
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, , , j . ) I 111
äS22 sbeneos1-1* Äureh eine andere Feder, wie etwa konische
Ringfedert oder auch dadurch ersetzt werden, uaS eier
Federbecher in sich in deiner Längsrichtung ausreichend federnd ausgebildet ist.
Claims (1)
- Schutzansprüche1. Gasmechanik, insbesondere für Stühle, mit einem ersten Rohr, einem darin teleskopisch verschiebbar geführten Schubrohr und einer zwischen dem ersten Rohr und dem Schubrohr wirsenen Gasfeder, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gasfeder (16) über wenigstens ein Axiallager (17) gegen das Schubrohr (15) und/oder das erste Rohr (1) bzw. eine hieran gehalterte Halterung (9) abstützt.2. Gasmechanik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß die Gasfeder (16) in Form einer doppeltwirkenden Preßluft-Kolbep-Zylinderanordnung mit vorgespannter Gasfüllung ausgebildet ist.5. Gasmechanik nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ruhestellung des Kolbens mit Eilf.j eines mit der Gasfeder (16) verbundenen Ventils veränderbar ist.M-. Gasmechanik räch einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Rohr als Standrohr (1) ausgebildet ißt, und daß das Schubrohr(15) mit Hilfe von wenigstens zwei im Inneren des Standrohres angebrachten Führungen (10, 11) axial in dem Standrohr verschiebbar ist.5. Gasmechanik nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gasfeder(16) mit ihreu einen Ende gegen das Schubrohr (15) und mit ihrem anderen Ende gegen einen das Standrohr (1) wenigstens über einen Teil seiner Länge umgebenden, an dem Standrohr federnd gehalterten Federbecher (9) abstützt.7235751 -U.7I6. Gasmechanik nach Anspruch 5i dadurch gekennzeich net, daß sich der Federbecher (9) über eine Feder (7) an dem Standrohr (1) abstützt=7· Gasmechanik nach Anspruch 7» dadurch gekennzeich net, daß die Feder aus einer den Federbecher umgebenden Schraubenfeder (7) besteht.8. Gasmechanik nach einem der Ansprüche 5 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Federbecher (9) durch wenigstens eine in dem Standrohr (1) gehalterte Führung (5, 55) verschiebbar gehaltert ist.9. Gasmechanik nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich net, daß die Führungen (5, 55) aus in dem Standrohr (1) gehalterten Führungsringen bestehen.10. Gasmechanik nach einem der Ansprüche 8 oder 9i dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsringe (5, 55) einen radial wegstehenden Bund (46, 49) aufweisen.11« Gasmechanik nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsringe (5» 55) mit Hilfe von an dem Standrohr (1) ausgebildeten Ringauflagen (4-7» 3) zentrisch gslialtert sind.12. Gaemechanik nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei der Führungen (5, 55) durch eine Distanzhülse (6) im Abstand voneinander gehalten werden.1$. Gasmechanik nach einem der Ansprüche ? bis 12. dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (7) sich einerseitJ gegen den Rand (34) des über das Schubrohr (15) gestülpten Endes des Federbechers (9) und andererseits gegen eine Führung (5) für den Federbecher abstützt»723575S-U.7*14. Gasmechanik nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadujLoii gekennzeichnet, daB an sinander gegenüberliegenden Enden der Gasfeder (16) durch in den Enden des Schubrohres (15) und/oder des Standrohres (1) bzw. des Federbechers (9) ausgebildete Offnungen (36, 38) vorstehende zapfenahnliche Vorsprünge (37, 42) ausgebildet sind, die in diesen öffnungen verdrehbar, lösbar festlegbar sind.72J57H-U.»
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7235759U true DE7235759U (de) | 1973-02-01 |
Family
ID=1285307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7235759U Expired DE7235759U (de) | Gasmechanik insbesondere fur Stuhle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7235759U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3322796A1 (de) * | 1983-06-24 | 1985-01-03 | Eckard St. Margrethen Hansen | Federelement |
| EP0258656A1 (de) * | 1986-08-09 | 1988-03-09 | Stabilus GmbH | Teleskopgerät |
| DE8800976U1 (de) * | 1988-01-28 | 1989-06-01 | Fritz Bauer + Söhne oHG, 8503 Altdorf | Blockierbare Hubvorrichtung zum stufenlosen Verstellen von Möbelteilen und Führungsbüchse für eine solche Hubvorrichtung |
-
0
- DE DE7235759U patent/DE7235759U/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3322796A1 (de) * | 1983-06-24 | 1985-01-03 | Eckard St. Margrethen Hansen | Federelement |
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| DE8800976U1 (de) * | 1988-01-28 | 1989-06-01 | Fritz Bauer + Söhne oHG, 8503 Altdorf | Blockierbare Hubvorrichtung zum stufenlosen Verstellen von Möbelteilen und Führungsbüchse für eine solche Hubvorrichtung |
| EP0325726A1 (de) * | 1988-01-28 | 1989-08-02 | SUSPA COMPART Aktiengesellschaft | Blockierbare Hubvorrichtung zum stufenlosen Verstellen von Möbelteilen und Führungsbüchse für eine solche Hubvorrichtung |
| US4899969A (en) * | 1988-01-28 | 1990-02-13 | Fritz Bauer And Sohne Ohg | Lockable elevating mechanism for the continuous adjustment of furniture and guide sleeve for such an elevating mechanism |
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