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DE7235759U - Gasmechanik insbesondere fur Stuhle - Google Patents

Gasmechanik insbesondere fur Stuhle

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Publication number
DE7235759U
DE7235759U DE7235759U DE7235759DU DE7235759U DE 7235759 U DE7235759 U DE 7235759U DE 7235759 U DE7235759 U DE 7235759U DE 7235759D U DE7235759D U DE 7235759DU DE 7235759 U DE7235759 U DE 7235759U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
spring
standpipe
tube
mechanics according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7235759U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Giroflex Entwicklungs AG
Original Assignee
Giroflex Entwicklungs AG
Publication date
Publication of DE7235759U publication Critical patent/DE7235759U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/20Chairs or stools with vertically-adjustable seats
    • A47C3/30Chairs or stools with vertically-adjustable seats with vertically-acting fluid cylinder

Landscapes

  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description

Gasmechanik« insbesondere für Stühle
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Gasmechanik* insbesondere für Stühle, mit einem ersten Rohr, einem darin teleskopisch verschiebbar geführten Schubrohr und einer zwischen dem ersten Rohr und dem Schubrohr wirksamen Gasfeder.
Durch.jdie J^itSiüxfi-jQfXeniegtaagsschrift 1 779 586 ist bereits eine Gasmechanik bekannt geworden, bei der eine Gasfeder zwischen zwei konzentrisch ineinandergkführten Rohren einer Teleskoprohrsäule eines Sitzmöbels wirksam ist, wobei das äußere Rohr zusätzlich in einem Standrohr verschiebbar geführt ist und zwischen diesem Standrohr und dem äußeren
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Bohr eine das äußere Rohr umgebende Schraubenfeder zur Federung des äußeren Rohres gegen das Standrohr vorgesehen ist.
Diese bekannte Gasmechanik weist jedoch des Nachteil auf, daß der Sitz des Sitamöbels, der mit dem inneren Rohr verbunden ist, verhältnismäßig schwer drehbar ist, daß sich darüber hinaus bei einer häufigen Drehung der Sitzfläche des Sitzmöbels gegenüber der Standbeinen ein erheblicher Abrieb in der Gasfeder ergibt, und da es verhältnismäßig schwierig und umständlich ist, eine deffekte Gasfeder auszuwechseln. Weiterhin ergibt sich der Nachteil, daß zur Verwirklichung einer komfortablen Federung verhältnismäßig viele genaupassende Fuhrungon vorgesehen werden müssen.
Der Neuerung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Gasmechanik der eingangs erwähnten Art anzugeben, die bei einfachem Aufbau einen möglichst störungefreien Betrieb ermöglicht.
Dies wird gemäß der Neuerung durc-i eine Gasmechanik der eingangs erwähnten Art erreicht, exe sich dadurch auszeichnet, daß sich die Gasfeder über wenigstens ein Axiallager gegen das Schubrohr und/oder das erste Rohr bzw. eine hieran gehalterte Halterung abstützt.
Eine derartige Gasmechanik zeichnet sich durch besondere Einfachheit aut f- 'glicht eine äußerst leichte Drehung des Schubrohres gegen* er am ersten Rohr^ ist äußerst unanfällig gegen Störungen, ermöglicht eine besonders lange Lebensdauer der Gasfeder und benotigt keine besondere Wartung.
Torzugsweise wird die Gasfeder in Form einer doppeltwirkenden Preßluft-Kolben-Zylinderanordnung mit vorgespannter Gasfüllung ausgebildet. Dies ermöglicht eine ohne besondere Kraftanstrengung der Bedienungsperson erzielbare .Höhenverstellung etwa der Sitzfläche eines Stuhles, in den die Gasmechanik eingebaut ist«
Die Höhenverstellung erfolgt vorzugsweise mit Hilfe eines mit der Gasfeder verbundenen Ventils.
Vorzugsweise wird das erste Rohr als Standrohr ausgebildet und das Schubrohr mit Hilfe von wenigstens zwei im Inneren des Standrohres angebrachten Führungen direkt axial in dem Standrohr verschiebbar geführt. Hierdurch wird erreicht, daß die Zahl der genau passenden Gleitpassungen herabgesetzt werden kann.
Vorzugsweise wird die Anordnung, so getroffen, daß sich die Gasfeder mit ihrem einen Ende gegen das Schubrohr und mit ihrem anderen Ende gegen eine das Schubrohr wenigstens über einen Teil seiner Länge umgebenden, an dem Standrohr federnd gehalterten Federbecher abstützt. Hierbei stützt sich der lederbecher vorzugsweise selbst über eine Feder gegenüber dem Standrohr ab. Durch eine derartige Anordnung wird in einfacher Weise eine zusätzliche Federung etwa der Sitzfläche eines Stuhles erreicht.
Eine schnelle und mühelose Auswechselbarkeit der Gasfeder läßt sich dadurch erreichen, daß anjeinandergegenüberliegenden Enden der:.Gasfeder durch in den Enden des Schubrohres und/oder des Standrohres bzw. des Federbechers ausgebildete Öffnungen vorstehende zapfenähnliche Vorsprünge ausgebildet sind, die in diesen öffnungen verdrehbar, lösbar festlegbar sind. Hierdurch wird die Möglichkeit eröffnet, daß jedermann ohne Verwendung von Werkzeugen die Gasfeder auswechseln kann.
Im folgenden soll die Neuerung näher anhand bei beiliegenden Zeichnung erläutert werden, in der eine gemäß der Neuerung ausgebildete Gasmechanik im ,Längsschnitt dargestellt ist, wobei im unteren Teil der Pigur auf der linken und der rechten
72tS7St-it.il
Seite der Längsmittelachse zwei verschiedene Ausführungsformen für die Halterung und Anordnung der Feder dargestellt
sind.
In der beiliegenden Figur ist eine allgemein mit 30 bezeichnete I Gasmechanik dargestellt, wie sie in Verbindung mit einem höhen=
verstellbaren Stuhl verwendbar ist. Diese Gasmechanik weist
ein allgemein zylinderförmiges Standrohr 1 auf. An diesem
Standrohr v/erden, etwa bei einem Bürostuhl, die im wesentlichen waagrecht wegstehenden, sternförmigen Beine befestigt, . $ von denen lediglich ein Bein 31 angedeutet ist. Auf der f. Innenseite des Standrohres 1 sind zwei, in das Rohr ein- || gepreßte ringförmige Führungen 10 und 11 angeordnet, die i durch ein Distanzrohr 12 im Abstand voneinander gehalten werden, it
f< Die ringförmigen Führungen 10 und 11 weisen auf ihren Innen- f>
seiten besonders ausgebildete und miteinander ausgerichtete §
Lager- und Führungsflächen 32 bzw. 33 auf. Die obere ring- ffc
förmige Führung 11 ist mit Hilfe von Spannhülsen 13 an dem §
Standrohr 1 befestigt. Beide ringförmigen Führungen 10 und 11 f
können mit besonderen Schmiareinrichtungen versehen sein, I
um ein bonders leichtes Gleiten des in diesen Führungen axial |
verschiebbar geführten Schubrohres 15 zu ermöglichen. j
An dem oberen Ende des Schubrohres ist ein schematisch dargestellter Sitzträger 14 angeschweißt, an dem der nicht näher
dargestellte Stuhlsitz befestigt ist.
Das untere Ende des Schubrohres 15 ist von einem in das Innere
des Standrohres 1 hinein vorstehenden Federbecher 9 umgeben,
dessen oberer Rand zu einem Flansch 3^ umgelegt ist. In dem
unteren Ende des Federbechers 9 ist eine Ringplatte 35 mit
einer zentralen Öffnung 36 dadurch befestigt, daß der äußere,
nach unten gerichtete Rand des Federbechers nach einwärts umgelegt ist und daß oberhalb der Ringplatte die Seitenwand des
Federbechers nach einwärts ausgebaucht ist.
j\
Zwischen dem durch die Ringplatte 35 verschlossenen Ende des Federbechers 9 und dem Sitzträger 14 ist eine im wesentlichen im Inneren des Schubrohres 15 liegende Gasfeder 16 angeordnet, die z.B. in Form einer doppeltwirkenden Preßluftkolbenzylindereinheit mit vorgespannter Gasfüllung ausgebildet sein kann, wobei die beiden Kammern der Eolben-Zylindereinheit durch ein nicht näher dargestelltes Ventil verbunden sind. An dem nach aufwärts ragenden Ende der Gasfeder 16 ist ein im wesentlichen zylindrischer Ventilansatz 37 ausgebildet, der durch eine öffnung 38 in dem Sitzträger 14 über das Schubrohr 15 hinaus vorsteht. Der Ventilansatz 3V wird in der öffnung 38 mit Hilfe eines in eine in dem Ventilansatz ausgebildete Nute 39 eingreifenden Schnapprings 21 lösbar gehaltert. Das nicht näher dargestellte Ventil für die Gasfeder ist über eine Ventilnadel 18 und einen hiermit zusammenwirkenden doppelarmigen Betätigungshebel 19 betätigbar, der an eines1 Ausleger 40 an dem Sitzträger 14 um eine horizontale Achse 41 verschwenkbar angelenkt ist.
Das untere Ende der Gasfeder 1S weist einen aus einem Stück hiermit ausgebildeten Zapfen 42 auf, der durch zwei zueinander parallele Ringe 43 und 44, zwischen denen ein Axiallager 17 angeordnet ist, und durch die zentrale öffnung in der Ringplatte 35 hindurchragt. Der Zapfen 42 besitzt eine Schulter 45, über die sich der Zapfen und somit die Gasfeder 16 auf dem oberen Ring 43 abstützt. Der von der Gasfeder 16 auf den Rinc 43 ausgeübten Druck wird somit über das Axiallager 17 und den zweiten Ring 44 auf die Ringplatte 35 und somit auf den Federbecher 9 übertragen.
Das über die Ringplatte 35 hinaus vorstehende Ende des Zapfens 42 ist mit Hilfe eines Schnappringes 20 gegen eine unbeabsichtigte Zurückziehung des Zapfens 42 in den Federbecher 9 hinein gesichert.
j J J
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Der Federbecher 9 wird mit Hilfe einer Federbecherführung 5 axial verschiebbar in dem Standrohr 1 geführt. Die Federbecherführung 5 besteht im wesentlichen aus einem den Federbecher umgebenden Ring, der mit einem radial wegstehenden Bund 46 versehen ist. Dieser Bund 46 wird auf seiner Unterseite durch entsprechende Halterungen in dem Standrohr 1 abgestützt, worauf weiter unten noch eingegangen werden soll, und er dient auf seiner Oberseite als Federsitz für eine Schraubenfeder 7» die den Federbecher 9 axial umgibt und sich mit ihrem anderen Ende gegen einen zweiten Federsitz 8 abstützt. Der zweite Federsitz 8 ist ringförmig ausgebildet und wird von der Schraubenfeder 7 gegen den unterm Rand des am oberen Ende des Federbechers 9 ausgebildeten Flansches 34 gedrückt. Der Federsitz 8 kann gleichzeitig, wenn sein äußerer Umfang gleitend gegen die Innenwanu des standrohres Λ anliegt, als Führung für das obere Ende des Federbechers 9 dienen.
In der- Ruhestellung, d.h. im unbelasteten Zustand der mechanik, drückt die Schraubenfeder 7 den Federsitz 8 und damit das obere Ende des Federbechers 9 so weit nach aufwärts, bis der Federsitz 8 gegen die Unterseite der unteren Führung 10 zur Anlage kommt.
Für die Halterung der Federbecherführung 5 sind in der Zeich nung zwei Ausführungsformen dargestellt. Die beiden Ausführungsformen sind jeweils dadurch zu vervollständigen, daß die auf der linken bzw. auf der rechten Seite der Mittellängsachse des Standrohres 1 dargestellte Ausführungsform je weils als spiegelbildlich in Bezug auf diese Längsachse ausgebildet anzusehen ist.
Bei der auf der linken Seite der Hittellängsachse des Standrohres 1 dargestellten Ausführungsform besteht die Halterung
bzw. die Auflage für die Federbecherführung 5 aus einem Auflagering 2, der auf der Innenseite des Standrohres 1 festgeschweißt ist. Der Auflagering 2 weist einen radial gegen die Mittellängsachse des Standrohres 1 vorstehenden Eingteil 47 auf, gegen dessen Oberseite die Unterseite des Bundes 46 der Federbecherführung 5 anliegt.
Bei dea auf der rechten Seite der Mittellängsachse des Standrohres 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine lösbare Halterungsanordnung gezeigt. Bei dieser Ausführungsform sind zwei im Abstand voneinander entlang dem Federbecher 9 angeordnete Federbecherführung 5 und 55 vorgesehen, die jeweils aus einem mit der Innenseite gegen die Außenseite des Federbechers 9 anliegenden Ring bestehen, der jeweils aus einem Stück mit einem von der Außenseite eines Ringes radial wegstehenden Ringbund 46 bzw. 49 versehen ist. Die beiden Federbecherführungen 5 und 55 werden durch eine Distanzhülse 6 im Abstand voneinader gehalten, die air ihrem inneren Umfang gegen den äußeren Umfang jeder Federbecherführung 5 bzw. 55 anliegt und dsren äußere Enden gegen den Bund 46 bzw. 49 anliegen. Die der Distanzhülse 6 abgewandten Seite des Bundes dient gleichzeitig als Fedeisitz für die Schraubenfeder 7·
Die der Federbecherführung 55 abgewandte Seite des Ringbundes 49 liegt gegen einen Auflagering 3 an, der den äußeren Umfang des Ringes 48 umschließt und der seinerseits gegen einen Innensicherungsring 4 anliegt, der federnd in eine Hute 50 auf dem Inuenuinfang des Standrohres 1 eingelassen ist.
Die beschriebene Gasmechanik arbeitet wie folgt:
Eine Höhenverstellung des Sitzträgers 14 und somit des daran befestigten Sitzes kann dadurch erhalten werden, daß mit Hilfe des Betätigungshebels 19 die Ventilnadel 18 in der dargestellten
Figur nach abwärts gedruckt wird, wodurch das nichtdargestellte Ventil der Gasfeder 16 geöffnet wird. Ist der Stuhl in dieser Stellung entlastet, so hebt sich der Sitz an, da der Kolben der Kolben-Zyindereinheit durch den Überdruck, der in der Gasfeder herrscht, nach aufwärts gedrückt wird. Wird der Sitz dagegen in dieser Stellung durch ein« Person belastet, so wird der Sitz abgesenkt, da der Druck in der Gasfeder durch das Gewicht der auf dem Stuhl sitzenden Person überwunden und somit der Kolben in der Kolben-Zylindereinheit nach abwärts gedruckt wird. Ist die gewünschte Höhe erreicht, wird der Betätigungshebel 19 freigegeben, wodurch die Ventil-■ nadel IS aufgrund einer nicht dargestellten .Feder in die in
der Figur dargestellte angehobene Stellung gedruckt und somit das Ventil der Gasfeder 16 verschlossen wird. (In der in der Zeichnung dargestellten Figur befindet sich der Sitz in seiner am weitesten abgesenkten Stellung, d.h., in der Stellung, in der die nichtnPier dargestellte Kolbenstange der Kolben-Zylindereinheit der Gasfeder am weitesten in die Kolben-Zylindereinheit eingefahren ist.)
Wird der Sitz nunmehr durch eine Person belastet, so wird eine erste Luftfederung durch eine Kompression der in der Gasfeder 16 eingeschlossenen Luft erreicht, indem das Schubrohr 15 in den Federbecher 9 hinein nach abwärts verschoben wird, wobei ein ständig zunehmender Druck in der Gasfeder 16 erzeugt wird. Dieser Druck übt gleichzeitig eine auf den Federbecher 9 wirkende, nach abwärts gerichtete Kraft aus, die der Kraft der Schraubenfeder 7 entgegengerichtet ist, die versucht, den Federbecher 9 in der in der Figur dargestellten Lage zu halten. Übersteigt, wenn sich die Sitzfläche des Stuhles im belasteten Gleichgewichtszustand befindet, die auf den Federbecher 9 wirkende, nach abwärts gerichtete Kraft die Kraft der Schraubenfeder 7, so wird gleichzeitig diese Schraubenfeder 7 komprimiert, indem sich der Federbecher 9 nach abwärts bewegt
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und hierbei den Feuersitz 8 mitsissmt. Auf diese weise wird eine doppelte Federung des Sitzes einmal durch eine Gasfederung und zum anderen durch eine mechanische Federung erreicht, wodurch für den Benutzer das Gefühl einer besonders komfortablen Federung entsteh». Me Drehbarkeit des Sitzträgers 14· und somit des Sitzes selbst um die senkrechte Hittellängsachse des Schubrohres 5 wird bei dieser Konstruktion nicht beeinträchtigt, da das Schubrohr 15 selbst sowohl ver- ■ schiebbar als auch drehbar durch die beiden Führungen 10 und 11 gehaltert wird und da die Gasfeder 16 selbst über das Axiallager 17 zusammen mit dem Schubrohr 15 gegenüber dem Federbecher 9 frei drehbar ist» j.
Die Anordnung gewährleistet auch eine leichte Auswechselbar^ keit der Gasfeder 16. Werden der Klemmring 21 und der Schnappring 20 gelöst, so kann die Gasfeder, wenn das Schubrohr 15 nach aufwärts in der Zeichnung aus dem Standrohr 1 herausgezogen wird, leicht aus dem Schubrohr herausgenommen und durch eine neue Gasfeder ersetzt werden.
Die vorliegende Neuerung wurde anhand des beschriebenen Ausführungsbeispiels in Bezug auf die Verwendung bei einem Stuhl beschrieben. Natürlich kann die Gasmechanik jedoch auch allgemein bei allen solchen Vorrichtungen angewandt werden, bei denen eine angenehme Federung bei einer Belastung erwünscht ist. Die neuerungsgemäße Vorrichtung eignet sich dabei insbesondere für solche Federungen, bei denen es zusätzlich erwünscht ist, eine Längenverstellung der gegeneinander federnden Teile zu ermöglichen.
Weiterhin ist die Neuerung nicht auf die Ausbildung des dargestellten Ausführungsbeispiels beschränkt. Vielmehr können sowohl das Standrohr, als auch das Schubrohr und der Federbecher verschiedene Formen aufweisen und die Schraubenfeder
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ti ι \ 01 ί > »»t>>»
, , , j . ) I 111
äS22 sbeneos1-1* Äureh eine andere Feder, wie etwa konische Ringfedert oder auch dadurch ersetzt werden, uaS eier Federbecher in sich in deiner Längsrichtung ausreichend federnd ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    1. Gasmechanik, insbesondere für Stühle, mit einem ersten Rohr, einem darin teleskopisch verschiebbar geführten Schubrohr und einer zwischen dem ersten Rohr und dem Schubrohr wirsenen Gasfeder, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gasfeder (16) über wenigstens ein Axiallager (17) gegen das Schubrohr (15) und/oder das erste Rohr (1) bzw. eine hieran gehalterte Halterung (9) abstützt.
    2. Gasmechanik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß die Gasfeder (16) in Form einer doppeltwirkenden Preßluft-Kolbep-Zylinderanordnung mit vorgespannter Gasfüllung ausgebildet ist.
    5. Gasmechanik nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ruhestellung des Kolbens mit Eilf.j eines mit der Gasfeder (16) verbundenen Ventils veränderbar ist.
    M-. Gasmechanik räch einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Rohr als Standrohr (1) ausgebildet ißt, und daß das Schubrohr
    (15) mit Hilfe von wenigstens zwei im Inneren des Standrohres angebrachten Führungen (10, 11) axial in dem Standrohr verschiebbar ist.
    5. Gasmechanik nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gasfeder
    (16) mit ihreu einen Ende gegen das Schubrohr (15) und mit ihrem anderen Ende gegen einen das Standrohr (1) wenigstens über einen Teil seiner Länge umgebenden, an dem Standrohr federnd gehalterten Federbecher (9) abstützt.
    7235751 -U.7I
    6. Gasmechanik nach Anspruch 5i dadurch gekennzeich net, daß sich der Federbecher (9) über eine Feder (7) an dem Standrohr (1) abstützt=
    7· Gasmechanik nach Anspruch 7» dadurch gekennzeich net, daß die Feder aus einer den Federbecher umgebenden Schraubenfeder (7) besteht.
    8. Gasmechanik nach einem der Ansprüche 5 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Federbecher (9) durch wenigstens eine in dem Standrohr (1) gehalterte Führung (5, 55) verschiebbar gehaltert ist.
    9. Gasmechanik nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich net, daß die Führungen (5, 55) aus in dem Standrohr (1) gehalterten Führungsringen bestehen.
    10. Gasmechanik nach einem der Ansprüche 8 oder 9i dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsringe (5, 55) einen radial wegstehenden Bund (46, 49) aufweisen.
    11« Gasmechanik nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsringe (5» 55) mit Hilfe von an dem Standrohr (1) ausgebildeten Ringauflagen (4-7» 3) zentrisch gslialtert sind.
    12. Gaemechanik nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei der Führungen (5, 55) durch eine Distanzhülse (6) im Abstand voneinander gehalten werden.
    1$. Gasmechanik nach einem der Ansprüche ? bis 12. dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (7) sich einerseitJ gegen den Rand (34) des über das Schubrohr (15) gestülpten Endes des Federbechers (9) und andererseits gegen eine Führung (5) für den Federbecher abstützt»
    723575S-U.7*
    14. Gasmechanik nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadujLoii gekennzeichnet, daB an sinander gegenüberliegenden Enden der Gasfeder (16) durch in den Enden des Schubrohres (15) und/oder des Standrohres (1) bzw. des Federbechers (9) ausgebildete Offnungen (36, 38) vorstehende zapfenahnliche Vorsprünge (37, 42) ausgebildet sind, die in diesen öffnungen verdrehbar, lösbar festlegbar sind.
    72J57H-U.»
DE7235759U Gasmechanik insbesondere fur Stuhle Expired DE7235759U (de)

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DE7235759U true DE7235759U (de) 1973-02-01

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DE (1) DE7235759U (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3322796A1 (de) * 1983-06-24 1985-01-03 Eckard St. Margrethen Hansen Federelement
EP0258656A1 (de) * 1986-08-09 1988-03-09 Stabilus GmbH Teleskopgerät
DE8800976U1 (de) * 1988-01-28 1989-06-01 Fritz Bauer + Söhne oHG, 8503 Altdorf Blockierbare Hubvorrichtung zum stufenlosen Verstellen von Möbelteilen und Führungsbüchse für eine solche Hubvorrichtung

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EP0325726A1 (de) * 1988-01-28 1989-08-02 SUSPA COMPART Aktiengesellschaft Blockierbare Hubvorrichtung zum stufenlosen Verstellen von Möbelteilen und Führungsbüchse für eine solche Hubvorrichtung
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