DE723177C - Vorrichtung zum Herstellen von Kunstseidewickeln unter Anwendung eines schwenkbaren Fadenfuehrers - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von Kunstseidewickeln unter Anwendung eines schwenkbaren FadenfuehrersInfo
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- DE723177C DE723177C DEH159667D DEH0159667D DE723177C DE 723177 C DE723177 C DE 723177C DE H159667 D DEH159667 D DE H159667D DE H0159667 D DEH0159667 D DE H0159667D DE 723177 C DE723177 C DE 723177C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H57/00—Guides for filamentary materials; Supports therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Vorrichtung zum Herstellen von Kunstseidewickeln unter Anwendung eines schwenkbaren Fadenführers Die vorliegende Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der Vorrichtung zum Herstellen von Kunstseidewickeln unter Anwendung eines schwenkbaren Fadenführers, dessen ösenabstand vom Spinnspulenumfang durch den Zug des Fadens geregelt wird, nach Patent 7 14 104. Diese Vorrichtung besteht aus einem seitlich oberhalb der Fadenauflaufstelle der Spinnspule pendelnd gelagerten Fadenführer, so daß dieser, auf dem Faden hängend, mit seiner Fadenöse vor der Auflaufstelle der Spinnspule ständig vom Spulenumfang abgehalten wird. Charakteristisch ist hierbei, daß der Fadenführer durch den Fadenzug ständig nach der Spinnspule hin gezogen wird, wobei einesteils durch den Fadenzug und andernteils durch die Gewichtsmasse des Fadenführers der Abstand zwischen Fadenführeröse und Spurenumfang bestimmt wird.
- Es kann nun z. B. der Fall eintreten, daß @es hinderlich ist, den Fadenführer an der Fadenauflaufseiteoberhalb der Spinnspule zu lagern und trotzdem das Aufwinden des Fadens in der Weise durchzuführen, daß der frisch gesponnene Faden mit Hilfe eines vor der Fädenauflaufstel.le der Spinnspule bewegbaren und vom Spulenumfang ständig selbsttätig abstrebenden Fadenführers abgelegt werden kann.
- Um nun den Faden in dieser gewünschten Form zum Auflaufen auf die Spinnspule zu bringen, ohne dabei den Fadenführer oberhalb der Spinnspule pendelnd aufhängen zu müssen, ist erfindungsgemäß der Fadenführerschwenkarm derart unterhalb der Spinnspule gelagert, daß er durch sein Eigengewicht ständig vom Spulenumfang abgehalten wird.
- Durch eine solche Anordnung wird, wie beim Hauptpatent der Vorteil erreicht, daß die Fadenführeröse infolge des Spieles der Kräfte, die einesteils im Eigengewicht des Fadenführers selbst und andernteils in dem Zug des durchlaufenden Fadens begründet liegen, ständig in einem gleichbleibenden Abstand vom Spinnspulenumfang gehalten wird und daß auch bei eintretendem Fadenbruch der Fadenführer bzw. dessen öse nicht mit dem Spulenumfang in Berührung kommt und so die obersten Lagen des Wickels zerstört. Bei Fadenbruch bewegt sich der Fadenführer unter der Wirkung seines Eigengewichtes vom Spulenumfang fort.
- Es sind bereits Vorrichtungen bei Kreuzspulmaschinen bekannt, bei denen der Fadenführer ebenfalls unter dem Einfluß seines Gewichtes bei einem eingetretenen Fadenbruch vom Spulenumfang wegbewegt wird. Der Fadenführer ist dort aber als Doppelhebel ausgebildet, wobei der Hebelarm, der die Fadenführeröse trägt, durch ein Gewicht, das am anderen Ende des Hebels angebracht ist, ausbalanciert -wird. Das Abschwenken des Fadenführers dient dort aber nicht dem Zweck wie bei der Erfindung, den Wickel zu schonen, sondern dazu, einen Abstellmechanismus zu betätigen. Außerdem soll. aber dort die Ausbalancierung dazu dienen, daß der Fadenführer bzw. die Fadenführeröse mit einem gewissen Anpreßdruck an dem Wickelumfang anliegt, wenn der Faden aufgewunden wird. Diese bekannte Vorrichtung kommt daher nur für die Verarbeitung von fertigen Garnen in Anwendung, bei der das Aufliegen des hin und her gehenden Fadenführers auf dem Wickel keinen Schaden anrichtet und bei der das Bestreben dahin geht, möglichst harte Wickel zu erhalten, die ein großes Fassungsvermögen haben.
- Für das Aufwinden von frisch gesponnenen und daher hochempfindlichen Kunstseidefäden sind solche Vorrichtungen aus dem Grunde nicht verwendbar, weil es hier notwendig ist, die Fadenführeröse in einem bestimmten Abstand vom Spulenwickel zu halten, um Beschädigungen des frisch gesponnenen Fadens zu vermeiden.' In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise an Hand zweier Ausführungsbeispiele erläutert.
- Abb. i zeigt die Vorrichtung nach der Erfindung bei,einer Maschine mit Abzugsrollen, bei der der von unten aus der Spinndüse kommende Faden erst von der Abzugsrolle übernommen und dann wieder nach unten rin die Spinnspule abgegeben wird.
- Abb.2 zeigt die Vorrichtung bei einer Maschine, bei der der von unten kommende Faden unmittelbar auf die Spinnspule gelangt. Natürlich kann sowohl hier wie bei der Ausführung nach der Abb. i an irgendeiner Stelle je nach Bedarf ein Streckwerk o. dgl. vorgesehen sein.
- Gemäß Abb. i wird der Faden a durch die Galette b in an sich bekannter Weise von der Spinndüse c abgezogen. Zwischen der Spinnspule d und der Rolle b (Galette) ist bei e der Fadenführerschwenkarm f mit Öse g gelagert, und zwar so, daß er bestrebt ist, durch sein Eigengewicht vom Spulenumfang megzuschwenken, wobei er nur durch den Fadenzug in seiner Stellung gehalten wird.
- Gemäß Abb.2 wird der Faden direkt von der Spinndüse c, natürlich über die Fadenführeröse g des Fadenführerschwenkarmes f, auf die Spinnspule d geleitet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Herstellen von Kunstseidewickeln unter Anwendung eines schwenkbaren Fadenführers nach Patent 7 i q. 104, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführerschwenkarm derart unterhalb der Spinnspule gelagert ist, daß er durch sein Eigengewicht ständig vom Spulenumfang abgehalten wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH159667D DE723177C (de) | 1939-05-26 | 1939-05-26 | Vorrichtung zum Herstellen von Kunstseidewickeln unter Anwendung eines schwenkbaren Fadenfuehrers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH159667D DE723177C (de) | 1939-05-26 | 1939-05-26 | Vorrichtung zum Herstellen von Kunstseidewickeln unter Anwendung eines schwenkbaren Fadenfuehrers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE723177C true DE723177C (de) | 1942-08-01 |
Family
ID=7183070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH159667D Expired DE723177C (de) | 1939-05-26 | 1939-05-26 | Vorrichtung zum Herstellen von Kunstseidewickeln unter Anwendung eines schwenkbaren Fadenfuehrers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE723177C (de) |
-
1939
- 1939-05-26 DE DEH159667D patent/DE723177C/de not_active Expired
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