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DE723167C - Spaltdichtung bei Schaufelraedern von Kreiselmaschinen, insbesondere Dampfturbinen - Google Patents

Spaltdichtung bei Schaufelraedern von Kreiselmaschinen, insbesondere Dampfturbinen

Info

Publication number
DE723167C
DE723167C DET54207D DET0054207D DE723167C DE 723167 C DE723167 C DE 723167C DE T54207 D DET54207 D DE T54207D DE T0054207 D DET0054207 D DE T0054207D DE 723167 C DE723167 C DE 723167C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gap seal
bores
seal according
impeller
cover ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET54207D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Jaeckle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kanis & Co
TURBINENFABRIK BRUECKNER
Original Assignee
Kanis & Co
TURBINENFABRIK BRUECKNER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kanis & Co, TURBINENFABRIK BRUECKNER filed Critical Kanis & Co
Priority to DET54207D priority Critical patent/DE723167C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE723167C publication Critical patent/DE723167C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/08Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages for sealing space between rotor blade tips and stator
    • F01D11/10Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages for sealing space between rotor blade tips and stator using sealing fluid, e.g. steam
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/02Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type
    • F01D11/04Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type using sealing fluid, e.g. steam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • Spaltdichtung bei Schaufelrädern von Kreiselmaschinen, insbesondere Dampfturbinen Spaltverluste bei Kreiselmaschinen sind durch den abwechselnden Fluß .des Treibmittels durch feststehende und umlaufende Teile bedingt und vor allem bei übeTdruckturbinen beachtlich, wo auch vor und hinter den Laufrädern Druckunterschiede auftreten. Sie spielen vornehmlich eine Rolle bei voll beaufschlagten Überdruckturbinen, ferner bei mehrfacher Beaufschlagung mit verschiedenen Drücken des Treibmittels an den Stellen der Beaufschlagung.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, diese Spaltverluste zwar nicht zu beseitigen, aber in bestimmten, den Wirkungsgrad der Kreiselmaschine hebenden Grenzen zu verringern, indem sie berücksichtigt, .daß rein mechanische Abdichtungsmaßnahmen zu keinem Erfolge führen können. Eine mechanische Abdichtung könnte nur dann wirkungsvoll sein, wenn der abdichtende Teil im Spalt so fest gegen den äußeren Teil des Laufrades gepreßt würde, daß keinerlei Treibmittel durchtreten könnte. Eine solche feste Pressung ist aber im Hinblick auf die großen Umdrehungsgeschwindigkeiten des Laufrades sowie auf die hohen Betriebstemperaturen des Treibmittels nicht möglich, ganz abgesehen davon, daß .eine mechanische Pressung eine den Wirkungsgrad der Kreisielmaschine in hohem Maße verschlechternde Bremsung ausüben würde.
  • Es sind nun, vorzugsweise bei Dampfturbinen mit Trommelläufer, zur Vermeidung der eben. geschilderten Schwierigkeiten Ausführungen bekannt, die Spaltverluste dadurch herabzusetzen, daß im Gehäuse der Turbine mit Sperrflüssigkeit gefüllte Dichtungsrinnen a ngebiracht sind, die radiale Ansätze an den Deckringen der Laufschaufelkränze umfassen, wodurch ein: Treibmitteldurchtritt in radialer Richtung vermieden wird. Die Erfindung bedient sich zwar auch einer Sperrflüssigkeit, besichreitet aber neue Wege, damit einmal die Spaltverluste auch bei Scheibenläufern am Fußende der Schaufel herabgesetzt werden können und zum anderen eine zusätzliche Belastung des Laufkranzes durch auf den Deckringen befestigte Teile vermieden wird. Infolgedessen schlägt die Erfindung vor, daß unter Druck stehende Flüssigkeit aus Rohren über den Schaufeldeckring und durch Bohrungen des Laufradkranzes in der Weise zu den den Rohrbohrungen gegenüberliegenden feststehenden Teilen strömt, daß sie die Schaufelspalte abschirmt.
  • Der Einfachheit halber sei im folgenden die Erfindung für eine Dampfturbine mit einkränzigem Laufrad beschrieben, ohne daß damit der Erfindungsgedanke hierauf eingeschränkt werden soll.
  • Die Zeichnung bringt in wesenhafter Darstellung ein Ausführungsbeispiel, und zwar zeigen Abb. i den in Längsrichtung zur Turbinenwelle gelegten Schnitt durch ein einkränziges Dampfturbinenlaufrad mit dem dazugehörigen Düsen- und Gehäuseteil gemäß dem Schnitt A-A der Abb.2 in vergrößertem Maßstab, wobei nur der Kranzabschnitt des Laufrades dargestellt ist, Abb. 2 .einen Schnitt gemäß der Linie B-B der Abb. i in .einem dieser gegenüber verkleinerten Maßstab, Abb. 3 und 4 Einzelheiten der Abb. i in vergrößertem Maßstab, Abb.5 eine Darstellung des Geschwindigkeitsverhältnisses beim Eintritt der Sperrflüssigkeit in den Laufradkranz.
  • In dem Gehäuse i befinden sich dieDüsenöffnungen 2, die zu Düsengruppen in einem Düsenkasten 3 untergebracht sein mögen, dessen Abmessungen durch die gestrichelte Linie a-b-c-d wiedergegeben sind. 4 ist das Laufrad, das in üblicher Weise in seinem Kranz 5 die Laufschaufeln 6 trägt, deren Köpfe mit dem Deckring 7 vernietet sind. Dieser DeckrinZ 7 Weht an seinen Außenseiten in ringförmige Wulste 8 über, die in ihren Außenflächen parallel zur Schaufellängskante, nach innen zu aber unter Einem spitzen Winkel in eine Vertiefung mit schaufelförmigem Querschnitt 8' des Deckringes 7 verlaufen, so daß der Querschnitt dieser Wulste 8 ungefähr dreieckig ist. Der Einfachheit halber seien diese Wulste als Dreieckwulste gekennzeichnet. Das Laufrad besitzt an seinem Kranz 5 lappenartige Ringwulste 9, in denen zu den. Halbmessern und der Mittelebene des Laufrades 4 parallel laufende Langlöcher io gebohrt sind. In dem Gebiete des Düsenkastens, a-b-c-d sind im Gehäuse i Ringstege i i ausgebildet, in denen Ringaussparungen 12 mit schaufelförmigem Querschnitt ausgedreht sind.
  • Über dem Deckring 7 der Schaufeln ist ein Rohr 13 mit Bohrungen 14 angebracht, und unter den Ringwulsten 9 des Laufrades 4 liegen weitere Rohre 15 mit Bohrungen 16. Diese Rohre besitzen Krümmungen, die der des Deckringes 7 bzw. der des Laufradkranzes 5 entsprechen. Ihre Längen kommen ungefähr der des Düsenkastens gleich (a,-d bzw. b-c). Die Zuflüsse zu den Rohren 13 und 15 liegen bei 17 bzw. 18. Mit dem Gehäuse i sind ringförmige, bis unter den Schaufelkranz sich erstreckende Auffangblechie i9 fest verbunden. Die abzudichtenden Spalte zwischen Schaufeln und Gehäuse sind bei 2o zu erkennen.
  • Im Gebiet des Deckringes 7 wird die Abdichtung auf folgende Weise erreicht (Abb. 3) Aus dem Rohr 13 tritt die Sperrflüssigkeit, vorzugsweise Wasser, durch die öffnungen 14 aus und trifft auf die mit hoher Geschwindigkeit umlaufenden schaufelförmigen Ringvertiefungen 8' der Dreieckwulste 8, wo sie im Sinne der Pfeilrichtung abgelenkt und über die Dreieckwulste 8 in die schaufelförmigen Aussparungen 12 der Ringstege i i des Gehäuses i geschleudert -wird. Damit die Sperrflüssigkeit nach überströmen der Spalte 20 in der Strömungsrichtung nicht auf die Gehäusekanten e und k aufprallen kann, sind diese, -wie Abb.3 zeigt, gegenüber den Austrittskanten/ bzw. g so versetzt, daß sich der Sperrflüssigkeitsstrahl dem schaufelförmigen Querschnitt 12 der Ringaussparungen anschmiegt. Hier wird die Sperrflüssigkeit über die höchste Kante der Ringwulste i i übertreten und kann an geeigneter Stelle des Gehäuses i gesammelt und abgelassen bzw. abgesaugt werden. Die Sperrflüssigkeit nimmt also den durch die Pfeile angedeuteten Verlauf, so daß zwischen den Stellene-f bzw. g-h das Treibmittel durch den gebildeten Flüssigkeitsschirm nicht durchtreten kann. Der Treibmittelverlauf ist in Abb.3 und 4 mit strichpunktierter Pfeillinie angegeben. -In ähnlicher Weise (Abb.4) wird die Abdichtung am Fußende der Schaufeln bewirkt. Aus dem Rohr 15 tritt die Sperrflüssigkeit unter den lappenartigen Ringwulst 9 des Laufradkranzes 5 und wird durch die Bohrungen io in die dem Laufradkranz gegenüberliegende Ringaussparung 12 mit schaufelförmigem Querschnitt des Ringsteges i i des Gehäuses i geschleudert, wo sie in der Pfeilrichtung umgelenkt und am Gehäuse i entlang zu dem Auffangblech i 9 geleket wird, in dem ein Sammeln auf nicht dargestellte Weise möglich ist. Um ein Zerstreuen der über den Spalt tretenden Sperrflüssigkeit zu: verhindern, sind in ähnlicher Weise -wie beim Deckringteil die Eintrittskanten bei h gegenüber den Austrittskanten bei i versetzt.
  • Das aus den Laufradschaufeln 6 tretende, durch einen gestrichelten Pfeil angedeutete Treibmittel trifft bei i, h auf die Sperrflü.;sigkeitswand und vermag nicht durchzuströmen.
  • Die Geschwindigkeitsverhältnisse der Sperr. flüssigkeit im Laufradkranz sind in Abb.5 dargestellt, die eines der mit länglichem Querschnitt ausgeführten Löcher io des lappenförmigen Ringwulstes 9 des Laufrades 5 gemäß der Schnittlinie B-B der Abb. i wesenhaft wiedergibt. Die Sperrflüssigkeit tritt bei nt ein mit der Geschwindigkeit m-n, wäh- rend das Laufrad .die bedeutend größere Umfangsgeschwindigkeit m-o besitzt. Da der Sparrflüssigkeitsstrahl durch Reibung mit der Wand- des Laufrades im Turbinendrehsinn mitgerissen wird, erhält er die Richtung und Größe der Resultierenden m-p. Um die vorgesehene Abdichtung mit Hilfe der vorgeschlagenen Sperrflüssigkeitswand bereits an der Stelle c des Düsenkastens wirksam werden zu lassen, ist der mit Bohrungen 16 versehene Teil der Rohre 15 gegenüber dem Düsensegment b-c entgegen dem Drehsinn der Turbine versetzt, wie Abb.2 zeigt.
  • Damit die aus dem Rohr 13 durch die Bohrungen 1 4 austretende Sperrflüssigkeit nicht bremsend auf das Laufrad wirkt, verlaufen die Bohrungen 1q. nicht radial zur Wellenmitte der Turbine, sondern sind im Drehsinn der Turbine geneigt, wie Abb. 2 zeigt, so daß der Flüssigkeitsstrahl auf den Deckring 7 in schräger Richtung auftrifft.
  • Die beschriebene Abdichtung mittels seiner Flüssigkeitswand braucht nicht auf die Spalte zwischen Gehäuse und Laufrad beschränkt zu bleiben, sie kann, auch zwischen Laufrad und Zwischenböden verwandt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spaltdichtung bei Schaufelrädern von Kreiselmaschinen, vorzugsweise Dampfturbinen, unter Verwendung einer Sperrflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß unter Druck stehende Flüssigkeit aus Rohren (i3 bzw. 15) über den Schaufeldeckring(7) und durch Bohrungen (io) des Laufradkranzes (5) in der Weise zu den den Rohrbohrungen gegenüberliegenden feststehenden Teilen (i, 3) strömt, daß sie die Schaufelspalte abschirmt.
  2. 2. Spaltdichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Flüssigkeit beaufschlagten feststehenden Teile Wulste (i i) mit Ringaussparungen (i2) von schaufelförmigem Querschnitt besitzen.
  3. 3. Spaltdichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittskanten (e, lt, h) der Ringaussparungen gegenüber den Austrittskanten (f, g bzw. i) des Sühaufeldeckringes bzw. der Bohrungen des Laufradkranzes versetzt sind.
  4. 4. Spaltdichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaufeldeckring nach außen zu Ringwulste mit dreieckigem Querschnitt (8) besitzt, die nach der Mitte zu in schaufelförmige Querschnitte (8') .übergehen.
  5. 5. Spaltdichtung nach Anspruch i für teilbeaufschlagte Schaufelräder, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Bohrungen (i6) beaufschlagte Teil der unter dem Laufradkranz liegenden Rohre gegenüber dem Düsensegment (b, c) entgegen dem Kreiselmas,chinendrehsinn versetzt ist.
  6. 6. Spaltdichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (14) des über dem Schaufeldeckring liegenden Rohres schräg zur Richtung des Kreiselmaschinendrehsinns verlaufen.
DET54207D 1940-09-03 1940-09-03 Spaltdichtung bei Schaufelraedern von Kreiselmaschinen, insbesondere Dampfturbinen Expired DE723167C (de)

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DE723167C true DE723167C (de) 1942-07-31

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DET54207D Expired DE723167C (de) 1940-09-03 1940-09-03 Spaltdichtung bei Schaufelraedern von Kreiselmaschinen, insbesondere Dampfturbinen

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DE (1) DE723167C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1158321B (de) * 1957-03-25 1963-11-28 Gen Electric Laeufer einer Axialstroemungsmaschine
US4017207A (en) * 1974-11-11 1977-04-12 Rolls-Royce (1971) Limited Gas turbine engine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1158321B (de) * 1957-03-25 1963-11-28 Gen Electric Laeufer einer Axialstroemungsmaschine
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