DE722904C - Verfahren zur Herstellung einer luftraumisolierten Fernmeldeleitung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer luftraumisolierten FernmeldeleitungInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B11/00—Communication cables or conductors
- H01B11/18—Coaxial cables; Analogous cables having more than one inner conductor within a common outer conductor
- H01B11/1808—Construction of the conductors
Landscapes
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Description
- Verfahren zur Herstellung einer luftraumisolierten Fernmeldeleitung Die Außenleiter bzw. Schirme von luftraumisolierten Fernmeldeleitungen oder Kabeln, insbesondere solchen, die zur Übertragung hoher Frequenzen dienen, werden in der Regel als rohrförmige Hohlleiter ausgebildet. Es ist bereits vorgeschlagen worden, diese Hohlleiter aus mehreren, vorzugsweise zwei Bändern zu bilden, die derart vorgeformt werden daß sie einen ringstückförmigen Querschnitt erhalten und sich zu einem Rohr mit Kreisquerschnitt ergänzen. Diese Bänder werden in Abständen mit Querrillen versehen, die zum Teil zur Erhöhung der Biegsamkeit des rohrförmigen Leiters, zum Teil auch zur Halterung der die Innenleiter tragenden Abstandhalter dienen..
- Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, rohrförmige Leiter für Hochfrequenzleitungen derart herzustellen, daß zunächst ein Band zur Rohrform gebogen und darauf mit in bestimmten Abständen angeordneten Querrillen versehen wird. Dabei müssen die Querrillen aber Schraubenlinienform erhalten, da sonst die zur Einformung erforderlichen inneren Stützkörper nicht aus dem Rohr entfernt werden können. Demgegenüber wird bei dem Verfahren gemäß der Erfindung, bei dem das den Außenleiter bildende Band zur Rohrform gebogen und darauf mit den in bestimmten Abständen angeordneten Querrillen versehen wird, die die Rohrfarm versteifende - Wirkung der Querrillen durch Unterbrechung derselben an einer oder wenig mehr Stellen aufgehoben, sodann das Rohr längs den Verbindungslinien der Unterbrechungen der Querrillen aufgeklappt und die Kabelseele eingeführt, das Rohr wieder geschlossen und durch zugfeste Bänder o. dgl. zusammengehalten.
- Die Erfindung wird an Hand der Zeichnun - näher erläutert. Fig. i und 2 der Zeichnung zeigen eine konzentrische Hochfrequehzleitung, deren Innenleiter mit i bezeichne ist. Bei dem Außenleiter 3 sind die Ot , rillen 5 in der Mitte durch Aussparung' etwas unterbrochen. An. Stelle einer eint `.''@i Unterbrechung jeder Querrille können ab auch, wie in Fig. 3 beispielsweise gezeigt ist, zwei oder auch mehr Unterbrechungen vorgesehen werden. Diese Unterbrechungen haben die Wirkung,,daß die durch die Querrillen bedingte Versteifung des Kreisquerschnittes längs der Verbindungslinien dieser Unterbrechungen aufgehoben wird, so daß sich das Rohr längs dieser Verbindungslinden aufklappen läßt. Es können daher die zur Herstellung der Querrillen verwendeten Gegenformstücke aus dem Innern des Rohrs entfernt werden, und die Kabelseele wird an ihre Stelle eingeführt, worauf das Rohr wieder zusammengeklappt wird. Durch zugfeste Bänder o. dgl. wird dann für einen dauernden Zusammenhalt des Rohres gesorgt.
- Die Unterbrechung erfolgt durch zweckmäßig vorher an den entsprechenden Stellen in das Band eingestanzte kurze Längsschlitze oder Ausnehmungen. Diese Ausnehmungen können kreisrund oder elliptisch sein; sie können aber auch die Form von Quadraten oder gleichseitigen Parallelogrammen besitzen, deren eine Diagonale parallel zur Bandachse verläuft, wobei zweckmäßig die Länge der Schlitze bzw. der Durchmesser des Kreises oder die in Richtung der Bandachse liegende Achse der Ellipse oder Diagonale des Vierecks der Breite der Querrillen entspricht.
- Das den Außenleiter bildende Band kann so breit bemessen werden, daß seine Ränder stumpf aneinanderstoßen. In diesem Fall empfiehlt es sich, an den- Stellen, wo die Querrillen zur Einformung gelangen sollen, die Ränder des Bandes, wie in Fig. q. gezeigt, etwas auszunehmen. Dadurch wird verhindert, daß sich in den Querrillen über die Bandränder hinausstehende Nasen bilden, die ein Klaffen der Bandränder zur Folge haben würden, wie das in Fig.5 angedeutet ist. Man kann aber auch die Breite der Bänder etwas größer wählen,. so daß sich die Bandränder überlappen, was den Vorteil bringt, daß ein elektrischer Durchgriff mit Sicherheit vermieden wird. Gegebenenfalls können die Ränder in diesem Falle sogar teilweise oder fortlaufend miteinander verfalzt «-erden. Wird dagegen die Breite .des Bandes etwas geringer gewählt, so daß zwischen den Ränn ein Spalt bestehen bleibt, so kann dieser @zVermeidung eines elektrischen Durch-, rt es, wie bereits vorgeschlagen ist, durch zusätzliches schmales Metallband abgedeckt werden.
- Im übrigen sind die in der Zeichnung gezeigten Leitungen nur beispielsweise angeführt. Das erfindungsgemäße Verfahren kann statt bei konzentrischen Leitungen auch bei beliebigen anderen, beispielsweise symmetrischen Leitungen mit zwei oder mehr Innenleitern innerhalb eines als Schirm dienenden rohrförmigen Leiters gewählt werden. Die über den Außenleitern bzw. Schirmen üblicherweise anzubringenden Schutzmäntel, Bewehrungen u. dgl. sind als für das Wesen der Erfindung unerheblich nicht mit dargestellt.
- Es ist jedoch auch möglich, die Erfindung auch bei der Herstellung von Schutzmänteln für Kabel zu verwenden, die nicht selbst als Leiter dienen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen einer luftraumisolierten Fernmeldeleitung, insbesondere zur Übertragung hoher Frequenzen, bei dem das den Außenleiter bildende Band zur Rohrform gebogen und darauf mit den in, bestimmten Abständen angeordneten Querrillen versehen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rohrform versteifende Wirkung der Querrillen durch Unterbrechung derselben an einer oder wenig mehr Stellen aufgehoben wird, sodann das Rohr längs den Verbindungslinien der Unterbrechungen der Querrillen aufgeklappt und -die Kabelseele eingeführt, das Rohr wieder geschlossen und durch zugfeste Bänder o. dgl. zusammengehalten wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in das den Außenleiter bzw. Schirm bildende Band vor der Verformung zum Rohr und Einformung der Querrillen an den entsprechenden Stellen Schlitze bzw. Ausnehmungen eingestanzt werden, die dann die Unterbrechungen der Querrillen ergeben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES128261D DE722904C (de) | 1937-08-03 | 1937-08-03 | Verfahren zur Herstellung einer luftraumisolierten Fernmeldeleitung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES128261D DE722904C (de) | 1937-08-03 | 1937-08-03 | Verfahren zur Herstellung einer luftraumisolierten Fernmeldeleitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE722904C true DE722904C (de) | 1942-07-24 |
Family
ID=7537762
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES128261D Expired DE722904C (de) | 1937-08-03 | 1937-08-03 | Verfahren zur Herstellung einer luftraumisolierten Fernmeldeleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE722904C (de) |
-
1937
- 1937-08-03 DE DES128261D patent/DE722904C/de not_active Expired
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