DE7221698U - Schneckenzentrifuge mit verminderter verunreinigung im schneckenkoerperrinnenraum - Google Patents
Schneckenzentrifuge mit verminderter verunreinigung im schneckenkoerperrinnenraumInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/20—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
- B04B2001/2033—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl with feed accelerator inside the conveying screw
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Dip!.-Inc;. Heim It.sti, IViteflnnv.^lt D-S lA.n^cii bl, C... .-..o.-.r.·.;-.· ti Ii ,'or: ((■:· ' ,) 1Ti! i'ri V)
FLOTTWEG-WERK L 9715 Fl/he
8313 Vilsbiburg '
Schneckenzentrifuge mit verminderter Verunreinigung im
Sohneckcnkörperinnenraum
üio Erfindung bezieht sich auf einß Schneckenzentrifugs
mit einem äas zu trennende Gut führenden Einlaufrohr, das
in konzentrischer Anordnung in einen im Innenraum des Schnecken-
^örprjrii abgeteilten Einlauf raum mündet, welcher durch eine oder
mehrere Durchbrechungen in der Schneckenkörperwandung mit dem
Trennrc-um der Zentrifuge verbunden isv.
Bei solchen Zentrifugen dient der Einläufraum in dem Schneckenkörper
dazu, das durch das Einleufrohr zuströmende, zu trennende,
Gut zu den Durchbrechungen in der Schneckenkörperwandung umzu- ; lenken, damit es in den Trennraurn der Zentrifuge gelangt. Bei
einem solchen UmlenkprozeS treten nicht zu vermeidende Abprall-
und Rückstromerscheinungen auf, die dazu führen, daß ein Teil
des zu trennenden Gutes an der Mündungsstelle des Einlaufrohres
aus dem Einlaufraum heraustreten kann, und zwar durch den ringförmigen
Spalt zwischen der Außenfläche des Rohres und der Berar ·
dung der den Eintritt des Mündungsrohres ermöglichenden Ausnehmung
in der entsprechenden Innenwand des Einlaufraumes. Ein solches
Rückströmen von zu trennendem Gut aus dem Einlaufreum in den benachbarten Schneckenraum soll in jedem Fall vermieden werden.
Dies ist insbesondere dann gefährlich, wenn sich das rückströmer-
Dipl.-Inq Holni Idwm, f'alcnlo-i»-oll D-8 IVünc1 -wi KI, Cmli'icsltj,').j ill leii-for·- (311) r.'£ 3?. Γι'»
de. zu trennende Gut in dem an den Einlaufraum (entsprechend an- j
grenzenden Innenraum dos ScnMecKönkörpers sammeln bzw. unregel- j
mäßig auf dor Schneckenkörperinnenwand ablagern kann. Dies führt
zu die Laufruhe und Lebensdauer der Zentrifuge erheblich beeinträchtigenden
Unwuchten der Schnecke; die Ablagerungen können so hoch anwachsen, daß das Einlaufrohr zerstört wird.
Man hat beruits versucht, diesem Problem dadurch zu begegnen,
daß man in die Schneckenkörperwandung des Innenraumes der Schnek
ke, in den das zu trennende Gut nnerwünschterweise zurückströmt,
Eritwässerungsöffnungen eingebracht hat. Durch solche Entwänserungcöffnungen
kann man aber allenfalls eine Ansammlung von flüssigeren Bestandteilen des zurückströmenden zu trennenden Gutes
vBrnisidsn, die Ablagerung von Feststoffen und das Anwachsen
solcher Ablagerungen läßt sich damit nicht wirksam genug verhindern.
Mit der vorliegenden Erfindung r.oll eine Zentrifuge der eingangs
genannten Art zur Verfügung gestellt werden, bei welcher das Austreten von zu trennendem Gut aus dem Einl3ufraum an der hündungsstelle
des Einlaufraumes zumindest weitgehend verhindert ist.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Innenwand
des Einlauf raunies um die Mündungsstelle des Einlauf rohres herum ■~>it einer Erhebung versehen ist, die in dön Rückströmungsweg des
zu trennenden Gutes in diesem Wandbereich hineinragt.
Mit dieser erfindungsgemäßen Erhebung wird der in diesem Wandbereich
zurückströmende Teil des zu trennenden Gutes von der Mündungsstelle sofort abgelenkt. Damit wird zumindest weitgehend
verhindert, daß . zu trennendes Gut überhaupt noch in den Bereich des ringförmigen Spaltes zwischen dem Einlaufrohr und der
Berandung der für die Aufnahme des Einlaufrohres vorgesehenen
öffnung
Dip1.-Ing. Hein; U·-.·.-er, pal -nt '.;,.a!t
D — B M1V -n S1, Co:, ι n:'f.-!/: <; ]
des Innenraumes gelängt.
Die um die Mündungsstelle des Einlaufrohres herum angeordnete
Erhebung kann grundsätzlich in einiger Entfernung von dem Ranübereich der das Einlaufrohr aufnehmenden öffnung des Einlaufrau
rnes verlaufen. Je nach Ausgestaltung des Einlaufraumes wird
sich die Erhebung bereits in einer solchen Anordnung wirksam in den Rückströmungsweg der Flüssigkeit erstrecken. In bevorzugter
Ausführung der Erfindung ist die Erhebung jedoch als in das Innere des Einlaufraumes hineinragende, ringförmige Verlange
rung des Randbereiches der Innenwand an der Mündungsstelle aus- |
gpbildet. Damit werden sämtliche Rückströmungsaritei Ie dns zu
trennenden Gutes erfaßt, die bis in den Bereich der Mündungsstelle hinein auftreten können. Di:· silt ebenfalls für abpral- !
lende Teile des hu trennenden Gutes von der gegenüberliegenden |
Wand. Von zusätzlichem Vorteil ist, daß die axiale Ausdehnung des ringförmigen Spaltes zwischen dem Einlaufrohr und der Berandung
der das Einlaufrohr aufnehmenden öffnung des Einlaufraumes
um die axiale Erstreckung der Verlängerung des Randbereiches vergrößert wird.
Uie äußere Ringfläche der Erhebung kann als Zylindermantelfläche
ausgebildet sein. Sie kann aber auch die Gestalt einer Kegelstumpfmantelfläche
aufweisen oder parabolisch ausgebildet sein oder dergleichen Flächengestaltung zweiter Ordnung aufweisen.
In weiterhin bevorzugter Ausführung ist an der Innenwand des
Einlaufraumes an der der Mündungsstelle gegenüberliegenden Innenseite eine Verteilererhebung, vorgesehen. Mit dieser Verteilererhebung
soll die aufprallende Flüssigkeit in radiale Strörnungsbahnen umgelenkt werden, wodurch ein Rückprallen des
zu trennenden Gutes ausgeschaltet oder doch weitgehend vermieden wird. Die Verteilererhebung ist zu diesem Zwecke insbesondere
mit eir^r kegelrnantelf örmigen oder parabolischen Oberfldctu
versehen.
Die Erfindunp wird anhand des in dur Zeichnung darp.estnl 11 vr.
Auscührungsbeispieles näher erläutert. Die Zeichnung ?.r.irfeinen
Ausschnitt aus dem Längsschnitt eines Ausf ührunp r,btji . pi tries
der erfindungsgemäßen Zontri frge an der Stelle des frfnlaufraumes.
Der Einlauf raurii 1 ist im Inneren einer ~ci
kürperwandung 11 durcli radial verlaufende Wr-P
eine 2 eine zantrischG 'iffnürig zur A;;f nchmn d
ιτ : t d ρ. γ 'S ο h η r. c k! ;
fibpt't ri 11 , :!ι:ΐτη
Ei!:U:.rr:'h:"-: L
aufweist, üas durch da-5 Fin lauf rohr G in den t inla-'f r.-:.rr 1
strömende, zu trennende Gut tritt noch entspruchcnrffir 1J" lenker ,·
durch Durchbrechungen 6 in den Trennrcjum der Zo-ntri fup: nin, ;lrr
zwischen de*" Innenwand der Zentrii u^eritrorr.mt? ] 10 und tier Außenwand ürr Schneckünkörperwandung 11 gebildet i:;t, unJ "n w Ιγ.Ίγ"-sich
die Schnecken./endsl 12 erstreckt. ?as in den Einlr-;: 'rauw
eintretende und radial umgelenkte, zu trennende Gut stiert teilweise
an der Innenwand 2 zurück auf din Mündunfsstel3c Urs Γΐπ-laufrohres
zu. Um zu verhindern, drS dieses zurückströmende Gut
die Mündungsstelle erreicht, ist erfincu: sgcmäß der Rdndbf:rei ch
der öffnung des Einlaufraumes, die das Einlaufrohr 5 aufnimmt,
mit einer in d?s Innsre des Einlaufraumrs ->xial vorragenden Verlängerung
versehen. Das entlang der Innenseite der Wand 2 zurückströmende zu trennende Gut wird nun von der äußeren Ringfläche
dieser Verlängerung von dar Mündungsstelle abgelenkt. Es kann daher nicht oder doch nur zu einem wesentlich verringerten Teil
den ringförmigen Spalt 4 erreichen, der zwischen der Wandung
der das Einlaufrohr aufnehmenden Öffnung in der Wand 2 und der Außenfläche des Einlaufrohres gebildet ist, und der zu dem angrenzenden
Innenraum 7 des Schneckenkörpers führt. Die Schnecken-
kürrr rwancur, ρ, Ί1 ist i^ Bereich des angrenzenden Innenraumss
7 bcka η η tnrv:t;i sr mit Entv/jsscrun?. scf f η ld tr en S ν ere Gh en. Durch
eiere E ntwüsLtr'jnr S'iJ r fn υ ρ f 2n kann insbBBcnders durch cien Spalt
'■> noch l:"1·· ·■,· tj ~ r·:. t. en ·.· F ?. ".sr., i r k·-: i t in den T renn raum abfließen.
..•urch die Verlängerung des Ranribereichcs de: das Einlaufrohr
auf nehmender: ü'fnunr in der Wand 2 ist in vorteilhafter Weise
der Spalt 4 in sxiüler Richtung vf?rlön^:3rL worden. Dies behindtirt
wsitrrliin rinn Diiix.htritt noch an dar Mündungsstelle! anfüllsndnn
zu trennnridsn Gutes, insbesondere wird der Übertritt
von Feststoff r.ntn i icn in den Innenrsu" 7 der Schnscke zusätzlich
bchiii.-icrt.
Die Vcrlc.ir-Gi unj: selbst kann hinsichtlich ihrer äußeren RingflachR,
din dir; Ablunkun^, des an der W;:r.d 2 zurür.kströrriendGn
zu tπ'ηπ'.·:Ί:!ί r. Gutns übernimrrit, verschieden ausgebildet sein.
In d'jr Z ■ = i ::!··ηυπ£ ε J r: d zv.'ei Autif ührun^en dargestellt, die ausgezogene,
'τ.j t öcr 'oczuy.szif f er 3 bezeichnete Ausführung zeigt die
Gestalt einer, Ke^c lf-;tun-.pf «ü t während die gestrichelt dargestoll
_to , mit der Rezuj-sz iff er _3üi__bfxz_G.i cjuiet^. A^^s-f ü-hi^n-g—cHrg—Gestalt -
eines zylindrischen Rohrstutzcr.s aufweist. Darüberhinaus kann
die äußere Ringflächi·; der Verlängerung auLh einen parabolischen
Verlauf aufweisen! schließlich sind Kombinationen zweier oder
mehrerer Ausführungen möglich.
Gegenüber der Mündung des Einlaufrohres ist die Innenwand des
tiη laufraumes mit einem Vertcilcrkegel 9 versehen. Dieser Vertci
lnrkep.Kl S begünstigt die Umlenkung des zu trennenden Gutes
in raoialü Richtung und verhindert ein axiales Rückprallen von
zu t rennendem Gut, wodurch eine v/ei toreHaßnahme getroffen ist,
uni den Durchtritt von zu trennendem Gut durch den Spalt 1 zu
verh i η dem .
V.ie bereits erwähnt:, lassen sich die in der Zeichnung wiederg
geben en AusfijhrungsbKispiüle für die Gestaltung bzw. Anordnun
der die Mündungsstulle umgebenden Erhebung; und dar Vertei lsre
hebung in vielfältiger Weise abwarJeIn, ohne den grundlegende
Erfindungsgedanken zu verlass ε η.
7221-39821.9.72
Claims (4)
- Di;.l.-!nc. Heim Lo,sar, Γ·οΙνη!αηΛθ!ΐ D —8 Ι-',π.ί.ιΐη 61, Coii.-.-.c^ulif S" ■ %-Uf:.i: iC°. 11)— 7 -Schut zansprücheSchneckenzentrifuge mit einem das zu trennende; Gut
zuführenden Einlaufrohr, das in konzentrischer Anordnung ineinen in InnGnrnum des Schneckenknrpors abgeteilten Einlauf-i raum mündet, welcher durch eine oder mehrere Our^chbröchurigen j in der Schneckenkörerwandung mit dem Trennraum dar Zentrifuge j verbunden ist. dadurch g e k e η η ζ e i c h-i netdaß die Innenv.'and (2) des Einlaufraumes C1) um die !Mündungsstelle dos Einlaufrohres (5) herum mit uiner Erhebung i (3;3a)versehen ist, die in dem Rückstromwog des zu trcnnend&n 'ί Gutes in diesem Wandbernich - 2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Erhebung als in da,=; Innere des
Einlaufräumen (1) hineinragende, ringförmige Verlängerung
(3;3a) des Randbereiches der Innenwand (2) an der Mündungsstelle ausgebildet ist. " ~~ ~ - 3. Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2. dadurch ge-j kennzeichnet, daß die jußere Ringfläche der
Erhebung C3) als Kegelstunpfmantelflache ausgebildet ist. - 4. Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g β
kennzeichnet, daß die äußere Ringfläche der
Erhebung (3a) als Zylindnrmantelflache ausgebildet ist.b. Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r ch ge
I e η η ζ e i c h η e t , daß die äußere R ingfläche mit der· Erhebung parabolisch ausgebildet ist ad>?r dergleichen Fle-chrn-,gestaltung zweiter Ordnung aufv/eist.Dip!.-jpg. ri.·:;.. LfiiL-r, i'kiU-iiD-S l.-.Cr.-.^ Si. Cc:-Q-\iL. Zentrifuge nach einem der vorher^:°henden Ansprüche, d a -Jdurch gekennzeichnet, daß die Innen- jwand des Einlaufraumes (1) an der der Mündungsstelle pegen- i überliegenden Innenseite eine Verteilererhebung (9),insbc- | sondere mit kegelmantelförmiger oder parabolischer Oberfläche, aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727221698 DE7221698U (de) | 1972-06-09 | 1972-06-09 | Schneckenzentrifuge mit verminderter verunreinigung im schneckenkoerperrinnenraum |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727221698 DE7221698U (de) | 1972-06-09 | 1972-06-09 | Schneckenzentrifuge mit verminderter verunreinigung im schneckenkoerperrinnenraum |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7221698U true DE7221698U (de) | 1972-09-21 |
Family
ID=6630844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19727221698 Expired DE7221698U (de) | 1972-06-09 | 1972-06-09 | Schneckenzentrifuge mit verminderter verunreinigung im schneckenkoerperrinnenraum |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7221698U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4041868A1 (de) * | 1990-12-27 | 1992-07-02 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Zentrifuge |
-
1972
- 1972-06-09 DE DE19727221698 patent/DE7221698U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4041868A1 (de) * | 1990-12-27 | 1992-07-02 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Zentrifuge |
| DE4041868C2 (de) * | 1990-12-27 | 1998-07-30 | Deutz Ag | Zentrifuge |
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