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DE722137C - Doppelseitig wirkende Steuervorrichtung fuer Flugzeugteile, insbesondere Klappen an Tragfluegeln - Google Patents

Doppelseitig wirkende Steuervorrichtung fuer Flugzeugteile, insbesondere Klappen an Tragfluegeln

Info

Publication number
DE722137C
DE722137C DEF85109D DEF0085109D DE722137C DE 722137 C DE722137 C DE 722137C DE F85109 D DEF85109 D DE F85109D DE F0085109 D DEF0085109 D DE F0085109D DE 722137 C DE722137 C DE 722137C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control device
aircraft parts
control
wings
flaps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF85109D
Other languages
English (en)
Inventor
George Herbert Dowty
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF85109D priority Critical patent/DE722137C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE722137C publication Critical patent/DE722137C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C13/00Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Doppelseitig wirkende Steuervorrichtung für Flugzeugteile, insbesondere Klappen an Tragflügeln Beim Betätigen von Landeklappen, Rudern und sonstigen beweglichen Flugzeugteilen, die einerseits von der Kommandostelle im Flugzeugrumpf verhältnismäßig. weit entfernt liegen und anderseits, von einer Mittellage aus. gerechnet, nach zwei Seiten hin entweder in gleicher oderentgegengesetzter Richtung mittels Steuerstangen bewegt werden sollen, treten Nachteile in Erscheinung, die geeignet sind, die Wirtschaftlichkeit des Flugbetriebes, den Aktionsradius und teilweise auch die Flugsicherheit ungünstig zu beeinflussen. Die vorwiegend einseitig angetriebenen.Übertragungs: glieder der Steuervorrichtung sind im Flugbetrieb beträchtlichen Beanspruchungen ausgesetzt und werden dabei auf Zug und Druck belastet. Besonders die Druckbeanspruchungen wirken sich ungünstig auf die Steuerorgane aus. Um Durchknickungen der Steuerstangen zu vermeiden, müssen die Stangen auch zum Erzielen der erforderlichen Steifigkeit entsprechend stark bemessen werden. Die Gewichte solcher Steuereinrichtungen sind daher recht beachtlich. Gerade im. Flugzeugbau aber, wo selbst die Einsparung weniger Kilogramm wichtig ist, sind derartige Mehrbelastungen sehr unerwünscht. Des weiteren treten im Flugbetrieb sehr oft und unerwartet Spitzenhelastungen an den Steuerstangen auf. Für diese Verhältnisse sind die Steuerstangen jedoch im allgemeinen nicht bemessen, um nicht weiterhin ein Mehrgewicht in Kauf nehmen zu müssen. Das führt aber anderseits zu der Möglichkeit, daß durch diese Spitzenbeanspruchungen Durchbiegungen oder -knickungen der jeweils auf Druck beanspruchten Steuerstange hervorgerufen werden, wodurch die geforderte Parallelstellung der einzelnen zu bewegenden Flugzeugteile, beispielsweise bei Landeklappen, gestört wird. Ferner neigen derartig überbelastete Steuergestänge zu unliebsamen Schwingungen. Derartige Störungar können mitunter die Flugsicherheit beträchtlich herabmindern und zu Unfällen Veranlasssung geben.
  • Es ist bereits bekannt, einseitig angetriebene Steuergestänge für Flugzeuge in eine Anzahl gelenkig verbundener, kurzer zug- und druckfester Stücke zu unterteilen, um kleinere Knicklängen vorsehen zu können und durch die Einschaltung nachstellbarer Zwischengelenke einen Ausgleich von Ungenauigkeiten sowie die Einstellung von Sonderstellungen der zu bewegenden Flugzeugteile zu bewirken.
  • Die Erfindung betrifft dagegen eine hydraulisch betätigte, doppelseitig wirkende Steuerungsvorrichtung für in zwei Richtungen zu verschwenkende Flugzeugteile. Die Vorrichtung besteht erfindungsgemäß darin, daß das die Steuerkräfte übertragende Gestänge an seinen beiden Enden mit nur in einer Richtung angetriebenen Arbeitskolben verbunden ist. Es wird sonach das Gestänge beim Betätigen der Arbeitskolben sowohl durch die Steuerkräfte als auch durch die von den verstellbaren Flugzeugteilen übertragenen Reaktionskräfte des Winddruckes nur durch Zugkräfte beansprucht. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in der Anwendung zur Steuerung von Landeklappen ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Abb. i läßt die Gesamtanordnung des Steuergestänges bei den im Grundriß dargestellten Flugzeugtragflügeln erkennen.
  • Abb.2 ist ein vergrößerter Schnitt durch den Flügel nach der Liniea-a der Abb. i. Abb.3 ist eine vergrößerte Ansicht eines Flügelendes mit Steuerungseinrichtung im Grundriß.
  • Mit i und 2 sind die nahe den Flügelenden angeordneten Zylinder bezeichnet, in denen die je an einem Ende des aus Rohren oder Drähten bestehenden Steuergestänges angeschlossenen Kolben 3 und 4 durch ein an den Stutzen 5 und 6 ein- oder austretendes Druckmittel angetrieben werden. Zum Erleichtern des Aufbaues ist das Steuergestänge in mehrere Einzelglieder 7, 8, g, 10, 11, 12 und 13 unterteilt, die wiederum zum Anpassen an den von einer Geraden abweichenden Verlauf des Flügelholmes durch Gelenke 14, 15, 16, 17, 18 und i9 gekuppelt sind. Die Lagerung erfolgt in Lagerböcken 2o, 21, 22, 23, 24, 25, 26 und 27, die an den Rippen oder vorzugsweise am Flügelholm befestigt sind. Die Einlaßstutzen 5 und 6 für das Druckmittel sitzen zwischen dem Kolben und der der Steuerungsvorrichtung zugekehrten Seite des Zylinders, so daß durch die einseitige Bcaufschlagung des vorzugsweise aus Öl bestellenden Druckmittels lediglich Zugkräfte auf die Steuerungsteile 7 bis 13 übertragen werden. .
  • Soll die Steuervorrichtung z. B. entsprechend der Pfeilrichtung nach rechts bewegt werden, wird der Zylinder i entlüftet, während Zylinder 2 unter Druck gesetzt wird. Zum Erleichtern der Betätigung der Landeklappen genügt es meist, den gerade nicht arbeitenden Steuerzylinder .völlig drucklos zu halten. Auch in diesem Falle werden die durch den Winddruck auf den Landeklappen, Verivindungsklappen o. dgl. erzeugten Reaktionskräfte nur als Zugkräfte auf das aus den Einzelteilen 7 bis 13 bestehende Steuergestänge übertragen.
  • Zur absoluten Sicherung der Klappen in den verschiedenen Lagen ist es jedoch vorteilhaft, die Entspannung in dem jeweils entlasteten Zylinder nicht völlig durchzuführen, sondern die gesamte Einrichtung mit einem bestimmten Differenzdruck in den beiden Zy- lindern zu betätigen.
  • Zum Vereinfachen der Anlage ist es weiterhin möglich, einen der Druckzylinder durch einen ungesteuerten Kraftspeicher, z. B. eine Schraubenfeder o. dgl., zu ersetzen. Stets ist jedoch darauf zu achten, daß die Anordnung der Steuerstellen so erfolgt, daß nur Zugkräfte ausgeübt werden.
  • Die Steuereinrichtung ist an mehreren Stellen über Zwischenglieder mit den Landeklappen auf an sich bekannte Art verbunden, ! die eine hin und her gehende Bewegung des Gestänges 7 bis 13 in eine Schwenkung der Landeklappen in dazu senkrechter Richtung bewirken.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHl;: i. Doppelseitig wirkende Steuervorrichtung mit nur in einer Richtung durch Druckmittel angetriebenen Arbeitskolben für in zwei Richtungen zu verstellende Flugzeugteile, insbesondere Klappen an Tragflügeln, dadurch gekennzeichnet, dah das die Steuerkräfte übertragende Gestänge (7 bis 13) an seinen beiden Enden jeweils mit der Stange der Kolben (3, 4) der Arbeitszylinder (1, 2) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arbeitczylinde-r durch einen Kraftspeicher, vorzugsweise Feder, ersetzt ist.
DEF85109D 1938-06-09 1938-06-09 Doppelseitig wirkende Steuervorrichtung fuer Flugzeugteile, insbesondere Klappen an Tragfluegeln Expired DE722137C (de)

Priority Applications (1)

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DEF85109D DE722137C (de) 1938-06-09 1938-06-09 Doppelseitig wirkende Steuervorrichtung fuer Flugzeugteile, insbesondere Klappen an Tragfluegeln

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DEF85109D DE722137C (de) 1938-06-09 1938-06-09 Doppelseitig wirkende Steuervorrichtung fuer Flugzeugteile, insbesondere Klappen an Tragfluegeln

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE722137C true DE722137C (de) 1942-07-02

Family

ID=7114406

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF85109D Expired DE722137C (de) 1938-06-09 1938-06-09 Doppelseitig wirkende Steuervorrichtung fuer Flugzeugteile, insbesondere Klappen an Tragfluegeln

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DE (1) DE722137C (de)

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