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DE722002C - Unter Federdruck stehender, stromfuehrender Anschluss fuer Aluminiumdraehte an elektrischen Maschinen und Apparaten - Google Patents

Unter Federdruck stehender, stromfuehrender Anschluss fuer Aluminiumdraehte an elektrischen Maschinen und Apparaten

Info

Publication number
DE722002C
DE722002C DEST59184D DEST059184D DE722002C DE 722002 C DE722002 C DE 722002C DE ST59184 D DEST59184 D DE ST59184D DE ST059184 D DEST059184 D DE ST059184D DE 722002 C DE722002 C DE 722002C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
wires
devices
eyelet
electrical machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST59184D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Kagel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST59184D priority Critical patent/DE722002C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE722002C publication Critical patent/DE722002C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/48Clamped connections, spring connections utilising a spring, clip, or other resilient member
    • H01R4/4854Clamped connections, spring connections utilising a spring, clip, or other resilient member using a wire spring
    • H01R4/4863Coil spring
    • H01R4/4872Coil spring axially compressed to retain wire end

Landscapes

  • Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)
  • Multi-Conductor Connections (AREA)

Description

  • Unter Federdruck stehender, stromführender Anschluß für Aluminiumdrähte an elektrischen Maschinen und Apparaten Während man zwischen Maschinenteilen und Kupferdrähten durch einfaches Anpressen etwa mittels einer Schraube bzw. Schraubenmutter bei richtiger Bemessung aller Teile ohne weiteres eine elektrisch einwandfrei leitende Verbindung herstellen kann, ergeben sich bei Benutzung von Aluminiumdrähten und Drähten aus aluminiumähnlichen Metallen dadurch Schwierigkeiten, daß diese Metalle sich unter dem Einflußeines dauernden Druckes langsam setzen, so daß der Preßdruck und damit der einwandfreie Kontakt aufhören.
  • Die Fig. I bis VI stellen Anordnungen dar, die den Zweck verfolgen, das Nachlassen der Güte des Berührungskontaktes zu beheben.
  • Fig. I zeigt im Schnitt die Anordnung eines Kontaktes, die als bekannt vorausgesetzt wird und bei der eine Öse z aus Aluminiumdraht zwischen zwei ebenen Scheiben 3 und q: liegt und bei der eine Schraubenfeder 5 die Lockerung des Kontaktes beim Setzen des Aluminiumdrahtes teilweise vermeiden soll.
  • Fig. II stellt in der Aufsicht eine Öse dar, die durch spiralförmiges Aufrollen des Drahtes entstanden ist und bei :der Erfindung benutzt wird.
  • Fig.III stellt die Anordnung gemäß .der Erfindung im Schnitt dar, die sich von der als bekannt vorausgesetzten, in Fig.I dargestellten Anordnung durch Verwendung .,einer Öse gemäß Fig.II und durch die leicht gewölbte Form, beispielsweise der Scheible 3. unterscheidet.
  • Fi,g. IV bis VI zeigen eine ähnliche Anordnung, die jedoch keine Öse besitzt,. sondern bei der eine mehrdrähtige Aluminiumleitung weitergeführt und lediglich durch den Kontakt angezapft wird.
  • Fig.IV und V sind zwei um 9o° gegeneinander versetzte Längsschnitte durch die Kontaktvorrichtung, und Fig. VI ist die Aufsicht auf die gleiche Vorrichtung.
  • Wenn man das Ende des anzuschließenden Aluminiumdrahtes zu einer öse biegt und diese öse nun mittels einer Schraube oder einer Mutter auf eine metallische Unterlage preßt, so setzt sich sehr bald das Aluminium, und in gleichem Maße nimmt der Kontaktdruck ab, so daß eine einwandfrei leitende Verbindung nicht mehr besteht.
  • Wenn man jedoch gemäß Fig.I zwischen die Drahtöse i und die Schraubenmutter 2 eine Druckfeder 5 bringt, so wird zwar der Kontaktdruck nicht ganz aufhören, aber mit fortschreitendem Setzen des Aluminiums doch infolge der Entspannung der Feder ,geringer werden, da der Abstand zwischen den Scheiben 3 und q. geringer wird. Aus räumlichen Gründen kann im allgemeinen die Feder 5 nur kurz und ihre Spannung deshalb begrenzt sein, deshalb ist :es zweckmäßig, noch eine weitere Maßnahme zu treffen: Es wird nun nicht, wie in der Fig. 1 dargestellt, eine einfache Öse für die Befestigung des Anschlusses benutzt, sondern statt dessen !eine aus dem Aluminiumdraht gewickelte mehrgängige" flache Spirale gemäß Fig.IL Außerdem erhält erfindungsgemäß mindestens eine der beiden Scheiben, beispielsweise die Scheibe 3, eine leicht gewölbte Form, so daß eine Anordnung gemäß Eig. III entsteht. Bei dieser Anordnung wird beim ersten Anziehen der Mutter a, die im übrigen gesichert wird, beispielsweise durch eine Gegenmutter 6, lediglich die innerste Windung der öse i zwischen die Scheiben gepreßt und für die Herstellung des elektrischen Kontaktes herangezogen. Wenn sich nun im Laufe der Zeit das Aluminiummaterial der beanspruchten Windung der Spiralöse i so weit gesetzt hat, daß die Feder 5 hier nur einen geringen Gegendruck findet, so entspannt sich natürlich auch hier die Feder 5 teilweise, aber dadurch gelangt der nächste Gang der Spiralöse zum Anliegen an die gewölbte Scheibe. Der spezifische Flächendruck zwischen der Spiralöse i und den Scheiben 3 und q. wird jetzt zwar geringer, aber die Kontaktfläche wird mit fortschreitendem Zusammenpressen der Spiralöse größer, da immer mehr Gänge derselben den Kontakt zwischen den beiden Scheiben vermitteln. Auf diese Weise wird schließlich ein Zustand erreicht, bei dem das weitere Setzen des Aluminiums praktisch aufhört und stabile Verhältnisse eintreten, die einen dauernden guten Kontakt zwischen dem -Aluminiumdraht und den Anschlußteilen der Maschine bzw. des Apparates gewährleisten. Es ist auch ohne weiteres klar, daß eine derartige Anordnung die gefährliche Kerbbeanspruchung des Aluminiumdrahtes am Rande der Scheiben nicht aufkommen läßt, wie es aus Fig.IV besonders klar erkennbar ist.
  • Es ist auch der Sonderfall denkbar, daß nicht nur ein einfacher Draht befestigt werden soll, sondern eine Anzahl von gleich starken parallel laufenden Aluminiumdrähten.
  • In diesem Falle kann natürlich auf das Aufrollen des Drahtendes zu einer Spiralöse verzichtet werden. Statt dessen werden dann die beiden Scheiben, zwischen welche die Drähte geklemmt «,erden sollen, nicht mehr als Rotationskörper ausgebildet, sondern so, daß an Stelle einer konvexen Scheibe eine nur in einer Richtung gekrümmte Fläche gemäß Fig. IV Verwendung findet; die Gegenscheibe kann dann sinngemäß eben oder gleichfalls schwach gekrümmt sein.
  • Die einzelnen Drähte werden dann zu beiden Seiten der Halteschraube oder des Bolzens 9 gleichmäßig verteilt nebeneinanderliegend zwischen den beiden Scheiben festgeklemmt. Diese Art der Befestigung besitzt für mehrere Drähte die gleichen Vorteile, wie sie eingangs bei Anwendung der Spiralöse für einen Draht geschildert wurden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Unter Federdruck stehender, stromführender Anschluß für Aluminiumdrähte an elektrischen Maschinen und Apparaten, bei dem das zwischen zwei Scheiben liegende, zu einer öse in Form einer Flachspirale gewickelte Anschlußende des Drahtes auf einen Anschlußbolzen oder eine Anschlußschraube geschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtauflagefläche mindestens einer der beiden Scheiben leicht konvex gekrümmt ist. a. Anschluß nach Anspruch i für mehrere parallel nebeneinanderlegünde Drähte, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtauflagefläche mindestens einer der beiden Scheiben nur in Richtung der anzuschließenden Drähte leicht konvex gekrümmt ist.
DEST59184D 1939-10-26 1939-10-26 Unter Federdruck stehender, stromfuehrender Anschluss fuer Aluminiumdraehte an elektrischen Maschinen und Apparaten Expired DE722002C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST59184D DE722002C (de) 1939-10-26 1939-10-26 Unter Federdruck stehender, stromfuehrender Anschluss fuer Aluminiumdraehte an elektrischen Maschinen und Apparaten

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DEST59184D DE722002C (de) 1939-10-26 1939-10-26 Unter Federdruck stehender, stromfuehrender Anschluss fuer Aluminiumdraehte an elektrischen Maschinen und Apparaten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE722002C true DE722002C (de) 1942-06-26

Family

ID=7468095

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST59184D Expired DE722002C (de) 1939-10-26 1939-10-26 Unter Federdruck stehender, stromfuehrender Anschluss fuer Aluminiumdraehte an elektrischen Maschinen und Apparaten

Country Status (1)

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DE (1) DE722002C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967927C (de) * 1953-02-20 1957-12-27 Basf Ag Anordnung zum Einstellen eines guenstigen Kontaktdruckes bei loesbaren elektrischen Verbindungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967927C (de) * 1953-02-20 1957-12-27 Basf Ag Anordnung zum Einstellen eines guenstigen Kontaktdruckes bei loesbaren elektrischen Verbindungen

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