DE721569C - Kunstharzpresse - Google Patents
KunstharzpresseInfo
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- DE721569C DE721569C DEB171311D DEB0171311D DE721569C DE 721569 C DE721569 C DE 721569C DE B171311 D DEB171311 D DE B171311D DE B0171311 D DEB0171311 D DE B0171311D DE 721569 C DE721569 C DE 721569C
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B1/00—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
- B30B1/02—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by lever mechanism
- B30B1/04—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by lever mechanism operated by hand or foot
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
- Kunstharzpresse Die Erfindung betrifft eine Kunstharzpresse mit mehreren hintereinanderliegenden Kurbeltrieben, durch die der Preßschlitten im Leergang mit höchster Geschwindigkeit vorgerückt werden kann und das Aufpreisen des Preßstempels auf die zunächst trockene Preßmasse stoßfrei verfolgt und von diesem Zeitpunkt an die weitere Bewegung des Stempels genau dem Nachgeben der in der vorerwähnten Form allmählich weich werdenAen Preßmasse bis zur Druckendstellung angepaßt ist. In dieser Stellung bleiben die Formwerkzeuge unter dem Höchstdruck bis zur Erstarrung des Preßlings stehen. Hierauf wird der Rücklauf des Preßstempels wieder beschleunigt bis zur Anfangsstellung ausgeführt. Ein großer Vorteil bei. der Kunstharzpresse gemäß der Erfindung besteht darin, daß für den Leergang etwa 45° und für den Preßgang etwa z35° des verfügbaren Handhebelwe,ges und somit auch die günstigste Preßzeit erzielt ist. Diese Arbieitsvorgänge sind erforderlich, um eine einwandfreie Güte und Gleichmäßigkeit des Preßlings, zu erzielen, wobei auf die vexschzedensten Formen. und Größen der Preßlinge sowie der Eigenart der Preßmasse Rücksicht zu nehmen ist, da hierbei jeweils die Preßzeit in weiten Grenzen verändert werden muß und somit auch in gleichem Maße der Antrieb der Presse verstellbar einzurichten ist.
- Wesentlich ist bei der Kunstharzpresse gemäß der Erfindung, daß jeweils für die verschiedensten Preßlinge auch der günstigste Enddruck eingestellt werden kann, so daß selbiger von dem Gefühl des bedienenden Arbeiters oder von der Starrheit des Antriebes unabhängig ist.
- Es sind zwar schon Pressen bekanntgeworden, mit denen .diese Aufgabe ,gelöst werden sollte, wobei am Antrieb .eine Rutschkupplung oder eine Druckfeder angeordnet ist. Diese Mittel haben jedoch ',den Nachteil, daß selbige keinen gleichbleibenden Druck aufweisen, so daß sie für Dauerbetriebe nicht geeignet sind, da durch den Verschleiß derselhen kein gleichbleibendes Regeln des Preßstößels möglich ist. Diese Nachteile -,verden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß vor den hintereinanderliegenden oszillierenden Kurbeltrieben ein Getriebe aus Kurvenzahnrädern angeordnet ist.
- Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt. Der bekannte Stempelschlitten 3 bewegt sich in den beiden Führungen r, 2 der Presse und ist durch die in der Mutter 4 verstellbare Pleuelstange 5 mit dem zweiarmigen Hebel 6 einseitig gelenkartig verbunden. Das ,andere Hebelende hat Gelenkverbindung mit dem gekuppelten Knieheb.elgestänge 7, 8, 9 und ro. Die beiden Kniehebelgestän,ge machen beim Vor- und Rücklauf des Schlittens ,eine hin und her schwingende Bewegung, die von der Welle 13 ausgeht und von den Kurvenzahnrädern 1 13 12 übertragen wird. Das Kurvenzahnrad 12 ist fest mit der Welle 13 und Kurvenzahnrad i i mit dem Kniehebel io verbunden. Die Kurvenzahnräder i 1, 12 sind am Umfang so ausgebildet, daß der Preßstempel während der Leerlaufzeit vom Langsamen ins Schnelle und bei dem kurzen Preßweg des Stempels vom Schnellen ins Langsame getrieben wird. Beide Knieheb.elgestänge 7, 8 und g, 1o sind so eingerichtet, daß selbige ebenfalls in der Leerlaufzeit vom Langsamen ins Schnelle und in der Preßzeit vom Schnellen ins Langsame treiben, so daß durch die beiden Perioden eine dreifache Steigerung zunächst der Stempelgeschwindigkeit und danach der Preßkräfte erzielt wird. In der Druckendstellung stehen beide Kniehebelgestän ge, mindestens aber das Gestänge 7, 8, in Totpunktslage, d. h. in Sperrstellung gegenüber den vom Preßschlitten rückwirkenden Kräften. Die Abbildung zeigt das Triebwerk etwa in Mittelhubstellung des Preßschlittens. Auf der Welle 13 ist oberhalb des Maschinenkörpers in der Ausführung nach der Zeichnung das Handhebelpaar 1q., 15 befestigt; der kürzere Hebel 14 wird im Leergang benutzt und der längere Hebel 15 während des Pressens. Durch die besondere Ausgestaltung der Kurvenzahnräder i i, 12 in Verbindung mit dem KniehebeIgestänge ist es erreicht, daß der Weg des Preßstempels in der Leerlaufzeit beschleunigt wird, ferner, daß durch die Anordnung der verstellbaren Pleuelstange die Einrichtung des Pressendruckes für die verschiedensten Gestaltungen der Preßlinge eingestellt «-erden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kunstharzpresse mit mehreren hintereinanderliiegenden Kurbeltrieben, dadurch gekennzeichnet, daß vor den hintereinanderliegenden oszillierenden Kurbeltrieben (5 bis io) ein Getriebe aus Kurven7ahn.-rädern (1 i, 12) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB171311D DE721569C (de) | 1933-11-10 | 1933-11-11 | Kunstharzpresse |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE446021X | 1933-11-10 | ||
| DEB171311D DE721569C (de) | 1933-11-10 | 1933-11-11 | Kunstharzpresse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE721569C true DE721569C (de) | 1942-06-10 |
Family
ID=25943568
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB171311D Expired DE721569C (de) | 1933-11-10 | 1933-11-11 | Kunstharzpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE721569C (de) |
-
1933
- 1933-11-11 DE DEB171311D patent/DE721569C/de not_active Expired
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