DE7215464U - Sockelleiste - Google Patents
SockelleisteInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F19/00—Other details of constructional parts for finishing work on buildings
- E04F19/02—Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves
- E04F19/04—Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves for use between floor or ceiling and wall, e.g. skirtings
- E04F19/045—Hygienic or watertight plinths
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/04—Protective tubing or conduits, e.g. cable ladders or cable troughs
- H02G3/0425—Plinths
-
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-
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Description
NEUE SCHUTZRECHTSANMELDUNG
Sockelleiste
Die Neuerung betrifft eine Sockelleiste aus Kunststoff mit einem durchgehenden Hohlraum zur Aufnahme von elektrischen
Kabeln.
Es ist eine Vielzahl von Sockelleisten bekannt, bei denen das Leistenprofil direkt an die Wand angeschraubt
ist. Bei der Formgebung solcher Leisten ist bereits Rücksicht darauf genommen, daß auch im angeschraubten Zustand
Hohlräume erhalten bleiben, in denen die Kabel geführt sind. Der Nachteil dieser Anordnung ist darin zu
sehen, daß beim Einziehen eines neuen Kabels bz.w. Entnehmen eines eingezogenen Kabelstranges die gesamte
Sockelleistenanordnung von der Wand abgeschraubt werden muß.
Zur Umgehung dieser Nachteile wurde die Verarbeitung zweiteiliger Sockelleisten vorgeschlagen, bei denen ein
tragender Grundteil auf die Wand aufgeschraubt ist und ein Deckteil beispielsweise durch eine Rastverbindung
mit dem Grundteil verbunden wird. Bei diesen Ausführungsformen kann sowohl das tragende Grundteil als auch das
Deckteil durchgehende Hohlräume oder Ausnehmungen zur Aufnahme der elektrischen Leitungen enthalten. Der Nachteil
dieser Anordnungen ist darin t:u sehen, daß beim Einziehen neuer Leitungen oder der Entnahme bereits verlegter
Leitungen bei der Abnahme des Deckels in der Regel die bereits verlegten Leitungen aus den Hohlräumen
hei ausfallen und somit verwirrt werden können.
Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu umgehen und eine Sockelleiste mit durchgehendem
Hohlraum zur Aufnahme von elektrischen Kabeln, Antennenleitungen usw. anzugeben, in der mehrere Leitungen
nebeneinander verlegt und in der jederzeit neue Leitungen hinzugefügt oder bereits verlegte entnommen
werden können, ohne daß die beim Stand der Technik geschilderten Nachteile auftreten. Neuerungsgemäß wird
dazu vorgeschlagen, daß an einer gradlinig verlaufenden Auflageleiste wandseitig ein nach oben abgewinkeltes,
in seinem oberen Bereich mit einer Abstützerhöhung versehenes Wandteil angeordnet ist, an welchem sich
gegenüber der Abstützerhöhung ein mit einem Rastnocken ausgestattetes Verlängerungsstück befindet, und daß im
vorderen Bereich der Auflageleiste eine bewegbare, den
Hohlraum überspannende Abdeckleiste einseitig fest angeformt ist, welche im Bereich ihres wandseitigen Endes
eine Aufnahmenut für den Rastnocken trägt und in einen Abstützschenkel ausläuft.
Die neuerungsgemäße Ausführungsform verzichtet bewußt
auf einen abnehmbaren Deckel der Sockelleiste und beschränkt sich auf die Möglichkeit der einseitigen Öffnung.
Es ist hierbei zweckmäßig, die Öffnungsmöglichkeit am oberen Ende der Sockelleiste anzuordnen, da andernfalls
die in dem Hohlraum verlegten Kabel herausrutschen könnten.
In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Abdeckleiste
nahe der Verbindungsstelle mit der Auflageleiste einen Bereich weich eingestellten Materielle auf.
Diese Ausführungsform wird immer dann gewählt, wenn die
Sockelleiste aus hartem Kunststoffmaterial gefertigt ist
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Dann übernimmt der Bereich des weich eingestellten Materials beim Öffnen und Schließen mittels der Abdeckleiste
die Funktion eines Scharniers. Diese Funktion ist dann nicht erforderlich, wenn die gesamte
Sockelleiste aus einem weich eingestellten Kunststoffmaterial gefertigt ist.
In diesem Fall sind die Wände der Sockelleiste derart flexibel, daß auf eine besondere Scharnieranordnung
verzichtet werden kann.
In einer zweckmäßigen Ausführungsform läuft an der Verbindungsstelle
der Abdeckleiste mit der Auflageleiste eine Verlängerung der Abdeckleiste in einen klauenartigen
Abstützfuß aus. Dieser Abstützfuß kann als Klemmelement zur Wandabdeckung z.B. eines Teppichbodens ausgebildet
sein.
Es hat sich ferner als vorteilhaft herausgestellt, an der Innenwandung der Auflageleiste eine längs verlaufende
Einkerbung bei der Herstellung des Sockelleistenprofils einzuformen. Dadurch ist eine Befestigungsmarkierung
für die bodenseitige Befestigung der Sockelleiste gegeben .
In der Zeichnung sind vorteilhafte Ausführungsbeispiele der neuerungsgemäßen Sockelleiste schematisch dargestellt?
es zeigen:
Fig. 1 - eine Sockelleiste aus hart eingestelltem Kunststoff im Querschnitt
Fig. 2 - eine Sockelleiste aue weich eingestelltem Kunststoff
im Querschnitt
In Fig. 1 ist an die bodenseitig verlaufende Auflageleiste
1 das nach oben abgewinkelte Wandteil 2 angeformt. Im oberen Bereich des Wandteils 2 befindet sich eine Abstützerhöhung
21, der gegenüber an einem Verlängerungsstück 22 ein Rastnocken 23 angeformt ist.
Im Bereich der Verbindung zwischen der Auflageleiste 1
und der Abdeckleiste 3 ist ein klauenartiger Abstützfuß 33 angeordnet. Die Abdeckleiste 3 weist in ihrem
unteren Bereich in der Nähe des klauenartigen Abstützfußes 33 einen als Biegestelle ausgebildeten Bereich U
weich eingestellten Kunststoffmaterials auf. Im oberen Teil der Abdeckleiste 3 befindet sich die Aufnahmenut 31
für den Rastnocken 23· Zur Abstützung der Abdeckleiste 3 an der Wand läuft deren wandseitiges Ende in einen Abstützschenkel
32 aus.
In der dargestellten Ausführungsform ist in der Innenwandung
der Auflageleiste 1 eine längs durchlaufende
Einkerbung 5 eingeformt.
In Fig. 2 sind gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern
versehen. Die hier dargestellte Ausführungsform der
Sockelleiste ist insgesamt aus einem weich eingestellten Kunststoffmaterial geformt, so daß ein im Bereich h
weiches Kunststoffmaterial mit Scharniereffekt nicht
erforderlich ist.
Die dargestellten Ausführungsformen sind beispielhaft
wiedergegeben und bedeuten keine Beschränkung des Schutzumfangs.
Es sind genauso gut z.B. Abdeckleisten mit gerade verlaufendem Deckteil denkbar wie solche in eckiger
Ausführungsform. Auch die Abstützerhöhung 21 kann in beliebiger
Form ausgeführt sein.
— C —
Soll bei Verwendung der neuerungsgemäßen Sockelleisten ein neues Kabel in den durch die Wandungen 1, 2, 3 der
Sockelleiste gebildeten Hohlraum eingesetzt werden oder soll ein bereits 2gtes Kabel entfernt werden, so
wird lediglich die durch den Rastnocken 23 und die Aufnahiaenut 31 gebildete Verbindung gelöst. Die verlegten
Kabel sind damit dem Zugriff von oben zugänglich. Gleichermaßen kann von oben z.B. ein neues Kabel in den Hohlraum
verlegt werden, ohne daß das Herausfallen verlegter Kabel zu befürchten ist und ohne daß eine Lösung der
Fußboden- und wandseitigen Teile der Sockelleiste erfolgen müßte.
- Schutzansprüche -
Claims (3)
1. Sockelleiste aus Kunststoff mit einem durchgehenden Hohlraum zur Aufnahme von elektrischen Kabeln usw.,
dadurch gekennzeichnet, daß an einer gradlinig verlaufenden Auflageleiste (1) wandseitig ein nach oben
abgewinkeltes, in seinem oberen Bereich mit einer Abstützerhöhung (21) versehenes Wandteil (2) angeordnet
ist, an welchem sich gegenüber der Abstützerhöhung (21) ein mit einem Rastnocken (23) ausgestattetes Verlängerungsstück
(22) befindet, und daß im vorderen Bereich der Auflageleiste (1) eine bewegbare, den
Hohlraum überspannende Abdeckleiste (3) einseitig fest angeformt ist, welche im Bereich ihres wandseitigen
Endes eine Aufnahmenut (31) für den Rastnocken (23) trägt und in einen Abstützschenkel (32)
ausläuft.
2. Sockelleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (3) nahe der Verbindungsstelle
mit der Auflageleiste (1) einen Bereich (U) weich eingestellten Materials aufweist.
3. Sockelleiste nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verbindungsstelle der Abdeckleiste
(3) mit der Auflageleiste (1) eine Verlängerung der Abdeckleiste (3) in einem klauenartigen Abstützfuß
(33) ausläuft.
U. Sockelleiste nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auflageleiste (1) in ihrer Innenwandung eine längs durchlaufende Einkerbung (5) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727215464 DE7215464U (de) | 1972-04-22 | 1972-04-22 | Sockelleiste |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727215464 DE7215464U (de) | 1972-04-22 | 1972-04-22 | Sockelleiste |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7215464U true DE7215464U (de) | 1972-07-13 |
Family
ID=6629870
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19727215464 Expired DE7215464U (de) | 1972-04-22 | 1972-04-22 | Sockelleiste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7215464U (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE202009002767U1 (de) | 2009-02-27 | 2009-04-30 | Kniaziewicz, Malgorzata | Sockelleiste |
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| EP2224562A2 (de) | 2009-02-27 | 2010-09-01 | Malgorzata Kniaziewicz | Sockelleiste |
-
1972
- 1972-04-22 DE DE19727215464 patent/DE7215464U/de not_active Expired
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| DE102008013971B4 (de) * | 2008-03-12 | 2009-12-17 | Malgorzata Kniaziewicz | Sockelleiste |
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| EP2224562A2 (de) | 2009-02-27 | 2010-09-01 | Malgorzata Kniaziewicz | Sockelleiste |
| DE102009010676A1 (de) | 2009-02-27 | 2010-09-02 | Malgorzata Kniaziewicz | Sockelleiste |
| EP2224562A3 (de) * | 2009-02-27 | 2010-10-13 | Malgorzata Kniaziewicz | Sockelleiste |
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