DE7213089U - Doppelwandiges Rohr oder Gefäß aus Glas od. dergl - Google Patents
Doppelwandiges Rohr oder Gefäß aus Glas od. derglInfo
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- Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
Description
Das Gebrauchsnuster betrifft ein doppelwandiges Rohr oder
Gefäß aus Glas oder glasähnlichem, sprödem Werkstoff, das insbesondere
zur betriebstechnischen Verwendung bestimmt ist und hierfür im Unterschied zu Laborgeräten mit entsprechend großen
Abmessungen hergestellt werden soll. :
Um aie bei aer Beschickung von doppelwand!gen Geräten aus '■■
Glas mit Medien von unterschiedlicher Temperatur auftretenden ■//armespannungen beherrschen zu können, wurde bereits vorgeschlagen,
den .ußenmant^l solcher doppelwnnai^er Glasrohre oder
-;:cfüße nur on einem Ende mit der .ioiir- oder Gefäßwand zu verschmolzen,
ihn am anderen h.n-1« aber mit einem eingezogenen P'nnd
zu verschen, dor aio !{ohr- oder Gefäßwand bcrührur^jsi'rci umschli»;:it
und jo^ebonenfalls eine eingegossene jichtunj uufneshmen
k· nn, \-i^rm ".nii .'.uiienmnnt'?1. einen dichten abschluß aufweisen soll.
.'oi ·-otricbrt^cnnischon ..nia.;ni mit doppelwandijen bohren
'.er Jof-ii'en iiuc Gl*.s, '.r. ·. ionen .·: jh^ro remperaturaifi'erensen
7213O8Si9.io.72
θ » 9 "
auftreten, ist es bekannt, das Außenrohr oder einen äußeren
Gefäßmantcl an beiden Enden mittels Stopfbuchsen und Überwurfmuttern
oder Klemmringen am Innenrohr oder am Innengefäß so abzudichten, daß die Möglichkeit getrennter Dehnungen der zusammenliegenden
Teile gesichert ist,. Die bekannten elastischen Verbindungen mittels stopfbuchsen und Überwurfmuttern oder
Klemmringen sind aber umständlich und haben den Nachteil, daß an jedem Ende des Außenmantels durch die erforderliche Länge
der Stopfbuchsen oder sonstigen elastischen Dichtungen ein viesentlicher
Teil der Rohr- oder Gefäßlänge für den Wärmeübergang verlorengeht,
Dem Gebrauchsmuster liegt die Aufgabe zugrunde, doppelwandige Rohre oder Gefäße aus Glas oder glasähnlichen Werkstoffen
so auszubilden, daß der Außenmantel gesondert vom Rohr oder Gefäß und unter Verzicht auf eine Schmelz verbindung zvrisehen
den Teilen hergestellt werden kann und die Teile an einem oder an beiden Enden durch elastische Dichtungen verbunden v/erden
können, die nur eine geringe axiale Länge benö.tig4^ und den
Wärmeübergang zwischen dem Rohr oder Gefäß und seinem Außenmantel
nicht wesentlich beeinträchtigfev
Diese Aufgabe viira erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Außenmantel die Rohr- oder Gefäßwand an beiden Enden mit eingezogenen Rändern berührungsfrei uiascnließt und die elastische
Verbindung durch in diese .-iänder eingegossene Dichtungen hergestellt
ist. Stopfbuchsen, bberwurfmuttern oder Klemmringe
kommen somit in Fortfall.
72i3Q89is.te.72
In bevorzugter Ausführung des Gebrauchsmusters ist der
Außenmanbel so ausgebildet, daß er die Rohr- oder Gefäßwand
an einem oder an beiden Enden mit einem Rand von V-förmigem Querschnitt umschließt, in den die Dichtungen von außen und/oder
von innen her eingegossen sind.
V/eist der Außenmantel mindestens einen seitlichen Itohrstutzsn
auf, so kann es genügen, wenn er an seinen Enden keine Üußeron Aufvieitungen aufweist und die Dichtungen für beide Enden
des Außenmantels durch den seitlichen Rohrstutzen in den Außenmantel eingebracht sind.
Die Zeichnung zeigt Beispiele für die Ausführung von doppel-Vfand!gen.
Glasrohren oder -gefaßen nach dem Gebrauchsmuster, und '
zwar zeigen
Pig. 1 ein doppelwandiges Glasrohr im Längsschnitt mit
innerhalb des Glasmantels angeordneten Dichtungen ; und :
Pig. 2 das gleiche Glasrohr mit von außen her am Glasmantel^
angebrachten Dichtungen. \
Die Glasarmatur nacHh Fig, 1 besteht aus einem in betriebs- %
technischen Abmessungen nergestellten Innenrohr 1, das mit einem
gleichfalls aus Glas bestehenden, jedoch getrennt vom Innenrohr hergestellten Außenmantel 2 versehen ist. Der Außenmantel ist
an beiden Enden mit eingezogenen Rändern 3»^ versehen, die das
Innenrohr 1 in geringem Abstand berührungsfrei umschließen. Die Hingspalte zwischen den Enden des Außenmantels und dem
7213089is.ie.72
Innenrohr 1 sind durch elastische Dichtungen 5 verschlossen,
die durch die seitlichen Anschlußstutzen des Außenmantels in den Mantelraum k eingebracht sind» Die Dichtungen bestehen vorzugsweise
aus Silikonkautschuk, Im Bedarfsfalle können die Ringspalte
beim Eingießen des Dichtungsmaterials von außen durch
einen Vor-satzring vorübergehend verschlossen sein. Das Eingießen ;
der Dichtungen in den Mantelraum und ihre innere Abstützung auf ; <i|,i, den eingezogenen Enden des Außenmantels 2 hat den Vorteil, daß
die Dichtungen bei auftretenden Drücken im Mantelraum k unter
Erhöhung des Dichtungsdruckes an ihre Sitzflächen gepreßt werden..;
Bei der Ausführung nach Pig, 2 ist der auf dem Innenrohr 1 '
sitzende Außenmantel 2 an seinen Enden mit eingezogenen Rändern versehen,, die einen V-förmigen Querschnitt auf v/eisen und in eine -;
äußere Erweiterung 6 übergehen« Die Dichtungsmasse 7 ist hier ;
von außen her in die kegeligen Erweiterungen 6 der eingezogenen ] Bänder eingegossen. Die Herstellung der Glasarmatur wird hier- |
durch erleichtert und eignet sich insbesondere für solche Fälle, In denen das durch den Mantelraum k zu leitende Medium kfeinen
'Drücken ausgesetzt ist,, die die Haltbarkeit der Dichtung beeinträchtigen
könnten»
V/eist der Außenmantel die Ausführung nach Fig. 2 auf, so können im Bedarfsfalle auch die Abdichtungen nach Fig. 1 und
Figc 2 als innere und äußere Dichtungen gemeinsam zur Anwendung
kommen«
721308919,10.72
Claims (4)
1. Doppelwandiges Rohr oder Gefäß aus Glas oder glasähnlichem,
spröden Werkstoff, insbesondere in größeren, zur betriebstechnischen Verwendung geeigneten Abmessungen, dessen Außeninancel
mit der dohr- oder Gefäßwand an beiden Enden durch elastische
Dichtungen nachgiebig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß a.er Aufienrnantel (2) die 2öhr- oder Gefäßwand an
beiden inden mit eingezogenen Händern (3,6) berührungsfrei umschließt
und die elastische Verbindung durch in diese Ränder eingegossene Dichtungen (5 bzw«, ?} Hergestellt ist.
2. Rohr oder Gefäß nach Ansprucn 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der huSeninantel (2) mindestens einen seitlichen Rohrstutzen
aufv;eist und die Dichtungen (5) für beide rSiden durch den Rohrstutzen
des Außenmantels in den Mantel eingebracht sind.
3« Rohr oder Gefäß nach Anspruch 1, aaaurch gekennzeichnet,
daß die eingezogenen .{ander des Außenmanfcels (2) nach außen in
eine kegelige Erweiterung (6) übergehen und die Jichtungen (7)
des Außenmantels von außen in die kegeligen Erweiterungen (6)
der eingezogenen bänder des nußenmantcls eingegossen sind*
4. Rohr oder Gefütf nach einem cer vorhergehenden ..nspriiche,
dadurch gekennzeichnet, daß der «ußerunantcl (2) ^r beiden Knaen
ß Innenrohr (l) durch ein^cgosscno oilikondichtun^en
befestigt und abgedichtet ist.
721308919. io. 72
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7213089U true DE7213089U (de) | 1972-10-19 |
Family
ID=1279440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7213089U Expired DE7213089U (de) | Doppelwandiges Rohr oder Gefäß aus Glas od. dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7213089U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3310375A1 (de) * | 1983-03-22 | 1984-09-27 | Franz 7505 Ettlingen Gärtner | Waermetauscher |
| DE102009048879A1 (de) * | 2009-10-09 | 2011-04-21 | Mvv O & M Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von rauchgasbeaufschlagten Heizflächen eines Wärmetauschers in einer Verbrennungsanlage während des Betriebs derselben |
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- DE DE7213089U patent/DE7213089U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3310375A1 (de) * | 1983-03-22 | 1984-09-27 | Franz 7505 Ettlingen Gärtner | Waermetauscher |
| DE102009048879A1 (de) * | 2009-10-09 | 2011-04-21 | Mvv O & M Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von rauchgasbeaufschlagten Heizflächen eines Wärmetauschers in einer Verbrennungsanlage während des Betriebs derselben |
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