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DE720901C - Optische Einrichtung zur beidaeugigen Betrachtung eines reellen optischen Bildes, insbesondere des Sucher- oder Filmbildes bei kinematographischen Aufnahmekameras - Google Patents

Optische Einrichtung zur beidaeugigen Betrachtung eines reellen optischen Bildes, insbesondere des Sucher- oder Filmbildes bei kinematographischen Aufnahmekameras

Info

Publication number
DE720901C
DE720901C DEA91185D DEA0091185D DE720901C DE 720901 C DE720901 C DE 720901C DE A91185 D DEA91185 D DE A91185D DE A0091185 D DEA0091185 D DE A0091185D DE 720901 C DE720901 C DE 720901C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
systems
optical device
prism
beam paths
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA91185D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Bretthauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Askania Werke AG
Original Assignee
Askania Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Askania Werke AG filed Critical Askania Werke AG
Priority to DEA91185D priority Critical patent/DE720901C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE720901C publication Critical patent/DE720901C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/14Viewfinders

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Optische Einrichtung zur beidäugigen Betrachtung eines reellen optischen Bildes, insbesondere des Sucher- oder Filmbildes bei kinematographischen Aufnahmekameras Die Erfindung geht aus von einer optischen Einrichtung zur b:eidäugigen Betrachtung eines reellen optischen Bildes, insbesondere des Sucher- oder Filmbildes bei einer kinematographischen Aufnahmekamera, unter Verwendung je eines bildumkehrenden Prismen-oder Spiegelsystems in den den beeiden Augen zugeordneten getrennten Beobachtungsstrahlengärafen.
  • Beispielsweise bei kinematographischen Aufnahmekameras für Normalfilm tritt das Problem auf, ein von einem Meßsucher auf einer Mattscheibe entworfenes geiten- und höhenverkebrtes größeres Bild über ein bildumkehrendes Prismen- oder Spiegelsystem zu betrachten. Um nicht zu übermäßig großen Abmessungen der bildumkehrenden Mittel zu kommen, liegt es nahe, zwei getrennte, den. beiden Augen: zugeordnete Beobachtungsstrah-1en;gänge mit j e einem bildumkehrenden Prismen- oder Spiegelsystem vorzusehen. Hierbei. macht es jedoch Schwierigkeiten, das Umkehrsystem in dem der deutlichen Sehweite entsprechenden Bereich zwischen Mattscheibe und Auge des Betrachtenden unterzubringen, da das System für die Betrachtung größerer Bilder entsprechend groß ausfällt.
  • Diesle Schwierigkeiten entfallen, wenn. nach der Erfindung die erste bildseitige ablenkende Spiegelfläche der beiden Umkehrsysteme für beide Strahlengänge gemeinsam und im Bereich von deren überschneidung angeordnet ist, wobei der Winkel zwischen den beiden die Seitenvertauschung des Bildes bewirkenden Reflexionsflächen um so viel größer als 9o° ist, daß die durch die Bildumkehr hedingte scheinbare Divergenz der Mittelstrahlen der beiden Strahlengänge in. eine entsprechende Konvergenz verwandelt ist. Im Falle der Verwendung von nach Art von Porrosystemen zweiter Art ausgebildeten Prismenumkehrsystemen ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung das erste bildseitige, für beide Strahlengänge gemeinsame Prisma beider Systeme mit seiner Strahleneintrittsfläche innerhalb, mit seiner Strahlenaustrittsfläche außerhalb des Bereiches der sich überschneidenden Strahlengänge angeordnet. Zur Erläuterung des dem Erfindungsgeb nstande zubarunde liegenden Erfindungsgedankens sei auf die Prinzipskizze nach Abb. i der Zeichnung verwiesen.
  • Bei zwei vollständig voneinander getrennten Prismenumkehrsystemen müßte die Eintrittsfläche E, E der ersten Porroprismen hinter dem Schnittpunkt F der beiden in die Augen A, B gelangenden Strahlenbündel a, b stehen, d. h. außerhalb des Bereiches C von deren überschneidung (schraffiert dargestellt) etwa in D=Di. Wird nun erfindungsgemäß ein gemeinsames Eintrittsprisma für die beiden Strahlenbüschel vorgesehen und kommt die Austrittsfläche dieses Prismas bei D-D@ zu liegen, so ist die Eintrittsfläche G des Eintrittsprismas um die optische Weglänge c auf das Mattscheib.enbild zu nach H-H gerückt. Um diesen Betrag c kann also der Abstand d zwischen dem Mattscheibenbild J und den Augen A, B des Betrachters verringert werden, so daß man auf diese Weise auf Beinen der deutlichen Sehweite entsprechenden Abstand kommen kann, der mit den vollständig getrennten Systemen nicht erreicht werden konnte.
  • Ein praktisches Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigt die Abb. a. ift J ist wieder das zu betrachtende Mattscheibenbild eines Meßsuchers an einer kinematographischen Aufnahmekamera bezeichnet. Die optische Einrichtung zur beidäugigen direkten Betrachtung dieses Bildes besteht aus zwei nach Art von Porrosystemen zweiter Art ausgebildeten Prismenumkehrsystemen K, I_, M bzw. I@, L', !1T, die entsprechend Abb. i den beiden in die Augen A, B des Betrachters gelangenden Strahlenbüscheln zugeordnet sind. Das erste bildseitige Prisma I( ist beiden Prismensy stemen L, M und L', M' gemeinsam. Seine Strahleneintrittsfiäche G ist hierbei im Strahlengang innerhalb, seine Strahlenaustrittsfläche N außerhalb des Bereiches der sich überschneidenden Strahlengänge angeordnet (Abb. i, G, D-D@). Von den üblichen Porrosystemen zweiter Art, bei denen drei c)o°-Prismen Verwendung finden, unterscheiden sich die Umkehrsysteme noch dadurch, daß der Winkel a zwischen den Reflexionsflächen der zweiten Prismen L, L' größer als 9o' ist, und zwar aus. folgendem Grunde: Durch die Bildumkehr ist eine verhältnismäßig starke scheinbare Divergenz der Mittelstrahlen e, f bedingt (Abb. i). Säe scheinen dem Beobachter statt aus der Richtung e, f aus der Richtung e', f' zu kommen. Um diese Divergenz in eine entsprechende Konvergenz zu verwandeln, ist der Winkel a der. zweiten Prismen L und L' größer als 90' ' gewählt, und zwar um etwa ?,'h desjenigen Winkels ß, den die beiden Mittelstrahlen der Strahlenbüschel a., b miteinander einschließen.
  • Zur Erzielung eines schrägen Einb.licl.;#s von oben oder unten in die Betrachtungseinrichtung können nach der Erfindung die dritten Prismen M, M', wie dies in Abb.3 beispielsweise für das rechte Prismensystem gezeigt ist, in der Weise ausgebildet sein, daß der Winkel ;, zwischen seiner Strahleneintrittsfläche O und der zugehörenden Reflexionsfläche P größer bzw. kleiner als 45' ist. Es sei darauf hingewiesen, daß die Erfindung auch dann, wenn es sich um die Betrachtung kleinerer Bilder handelt, wo also die an die deutliche Sehweite anknüpfenden Fragen infolge der in diesem Falle verhältnismäßig klein ausfallenden Umkehrsysteme nicht so sehr eine Rolle spielen oder wo keine direkte Beobachtung, sondern beispielsweise Okulare vorgesehen sind, von Vorteil ist, da doch stets eine Verkürzung der Gesamtlänge des Betrachtungssystems gegeben ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Optische Einrichtung zur beidäugigen Betrachtung eines reellen optischen Bildes, . insbesondere des Sucher- oder Filmbildes bei einer kinematographischen Aufnahmekamera, unter Verwendung je eines bildumkehrenden Prismen- oder Spiegelsystems in den den beiden Augen zugeordneten getrennten Beobachtungsstrahlengängen, dadurch gekennzeichnet, daß die erste bildseitige ablenkende _ Spiegelfläche (1X) der beiden Umkehrsysteme für beide Strahlengänge gemeinsam und im Bereich von deren Überschneidung angeordnet ist, wobei der. Winkel (a zwischen den beiden die Seitenvertauschung des Bildes bewirkenden Reflexionsflächen bei beiden Systemen um so viel größer als 9o' ist, daß die durch die Bildumkehr bedingte scheinbare Divergenz der Mittelstrahlen der beiden Strahlengänge in eine entsprechende Konvergenz verwandelt ist. Optische Einrichtung nach Ansp-ruch i unter Verwendung von nach Art von Porrosystemen zweiter Art ausgebildeten Prismenumkehrsystemen, dadurch gekennzeichnet, daß das erste büdseitige, für beide Strahlengänge gemeinsame Prisma (I() beider Systeme mit seiner Strahleneintrittsfläche (Q) innerhalb, finit seiner Strahlenaustrittsfläche (N) außerhalb des Bereiches der sieh überschneidenden Strahlengänge angeordnet ist. 3. Optische Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen der Strahleneintrittsfläeh@e eines jeden der dritten augenseitigen Prismen und der zugehörenden Refl.exiansfläche größer bzw. kleiner als 45° ist.
DEA91185D 1940-04-09 1940-04-09 Optische Einrichtung zur beidaeugigen Betrachtung eines reellen optischen Bildes, insbesondere des Sucher- oder Filmbildes bei kinematographischen Aufnahmekameras Expired DE720901C (de)

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