DE7208192U - Möbel, insbesondere Befestigungsanordnung für flächige Möbelwandteile und Befestigungsvorrichtung für eine solche Anordnung - Google Patents
Möbel, insbesondere Befestigungsanordnung für flächige Möbelwandteile und Befestigungsvorrichtung für eine solche AnordnungInfo
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Description
Möbel, insbesondere Befestigungsanordnung für flächige Möbelwandteile und Befestigungsvorrichtung
für eine solche Anordnung
Die Erfindung betrifft ein Möbel, insbesondere eine Befestigungsanordnung
für flächige Möbelwandteile zwischen zwei Gestellstreben eines Möbels, wobei die Möbelwandteile an gegenüberliegenden
Rändern Schlitze aufweisen, welche über Stege parallel zu den Gestellstreben schiebbar sind. Ferner bezieht
sich die Erfindung auf eine Befestigungsvorrichtung für eine solche Anordnung,
Möbel besitzen im allgemeinen ein Gestell, das mindestens vier senkrechte Streben als Beine aufweist. Zwischen diesen
Beinen sind Wandteile angeordnet. Solche Wandteile werden in bekannter Ausführung dadurch gehalten, daß die Gestellstreben
an wechselseitig einander zugekehrten Seiten mittig von innen abragende Blechstreifen aufweisen, auf
welche Schlitze in entgegengesetzt zueinanderliegenden Rändern der Wandteile aufschiebbar sind.
Eine solche Ausführung ist an Schränken oder Tiscl jn bekannt
und/oder möglich.
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KONTENi DRESDNCiR BANK,
CHECK HAMBURG NR. «93766
Eine solche bekannte Ausführung hat mehrere Nachteile. Wenn Gestelle zusammenlegbar sind, ergeben sich durch die Blechstreifen
seitliche Ausladungen aus den Ebenen von Gestellteilen. Das erfordert mehr Raum, erhöht die Verpackungskosten
und führt im übrigen auch zu gewissen Verletzungsgefahren.
Die Anbringung von solchen Blechstreifen als Stege ist aufwendig. Sie erfordert im allgemeinen Handarbeit und kostet
erhöhtes Material, wobei auch bei automatischer Anbringung Mindestwandstärken der Grundelemente erforderlich sind.
Wenn sich die Blechstreifen verbiegen, ist eine Zusammenfügung von an sich zerlegbaren oder in getrennten Teilen angelieferten
Möbelelementen nicht mehr ohne weiteres möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und eine Befestigungsanordnung zu schaffen, die
eine flachere Ausführung von Gesteilteilen mit beispielsweise
zwei benachbarten Gestellstreben zuläßt, jegliche Verformungsbeeinträchtigung ausschließt und weiterhin Material einspart,
leichter ausführbar und beliebig anbringbar ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Stege als Teilelamente
von Befestigungsvorrichtungen mit einem senkrecht zu ihrer Erstreckung ausgebildeten Zapfen ausgeführt und an einander
zugekehrten Seiten der Streben Öffnungen angeordnet sind, in welche die Zapfen einsetzbar sind.
Dadurch werden die Blechstreifen eingespart und nur sich abschnittsweise
erstreckende Stege verwendet, welche um die Zapfen drehbar sind. Diese Stege können durch beliebige Anordnung
von öffnungen in Streben, welche nicht auftragen, an beliebigen Stellen vorgesehen werden und die Stege richten
sich aufgrund ihrer Anordnung an dem Zapfen selbsttätig aus. Vor allem ist dabei die Ausführung aus einem anderen Material,
und zwar insbesondere aus Kunststoff, möglich.
— 2 —
Bevorzugt wird, daß wenigstens zwei Öffnungen in jeder Strebe zur Aufnahme eines Zapfens angeordnet sind. Hierdurch wird
auch bei der drehbaren Anordnung der Zapfen in den Öffnungen eine genügende Ausrichtung von Wandteilen gewährleistet.
Gemäß einer weiteren Ausbildung besteht die besondere Vorrichtung aus einem flachen, an seinen Enden nach außen abgeflachten
oder abgerundeten Steg, wobei an der verlängerten Innenoder Grundseite des Steges ein auch seitlich ausladender, im
wesentlichen zylindrischer Zapfen angeordnet ist.
Die Erfindung betrifft insbesondere auch eine solche Vorrichtung, wobei eine Ausbildung aus Kunststoff, PVC, Nylon oder dergleichen
vorgesehen sein kann.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 : eine Seitenansicht einer Befestigungsvorrichtung,
Pig. 2 : eine Draufsicht auf Pig. I, Fig. 3 : eine Stirnansicht von Fig. 1,
Fig. 4 : eine schematische Draufsicht auf ein Möbelteil, in welchem solche Befestigungsvorrichtung
in einer Befestigungsanordnung verwendet wird.
Die Befestigungsvorrichtung 1 hat einen Steg 2, der flach und langgestreckt ausgeführt ist und in seiner Mitte an seiner Innen-
oder Grundseite 3 einen auch seitlich ausladenden Zapfen i\ aufweist, der zylindrisch ausgeführt ist bzw. kreisförmigen
Querschnitt hat. Der Steg 2 hat an seinen Enden über der Grund-
seite 3 Abflachungen oder Abrundungen entsprechend den Bögen
5 oder 6.
Nach Fig, 4 hat ein Möbel beispielsweise 4 Gestellstreben 7, 8,
9, 10, die als rechteckige Profile oder als langgestreckte ovale Profile ausgeführt sind. Zwischen diesen sind Seitenwände 11, 12
und wenigstens eine Rückwand 13 angeordnet. Die Streben 7 bis 10 sind durch nicht näher dargestellte Querstreben oder Tischplatten
und dergleichen aneinander befestigt. Es ist erkennbar, daß die Seitenwände 11, 12 und die Rückwand 13 an ihren äußeren Rändern
Schlitze 14, 15, 16, 17, 18, 19 haben. In den Streben 7 bis 10 sind an einander gegenüberliegenden Seiten 20, 21 bzw, 22, 23
bzw. 24, 25 runde öffnungen 26, 27, 28, 29, 30, 31, und zwar wenigstens
zwei übereinander, angeordnet.
In diese öffnungen sind die mit den Zapfen nach den Fig. 1 bis
3 vergleichbaren Zapfen 32, 33, 34, 35, 36, 37 eingesetzt, an denen die an ihren Enden abgerundeten Stege 38, 39, 40, 41, 42,
43 angeordnet sind. Diese Stege richten sich infolge der Drehbarkeit
der Zapfen in den öffnungen automatisch aus, Dadurch können die Gestellteile ohne vorspringende Elemente, d.h. nur mit öffnungen
hergestellt und geliefert werden, so daß bei der Montage nur die Elemente nach den Fig. 1 bis 3 eingesetzt zu werden brauchen.
Claims (4)
1. Möbel, insbesondere Befestigungsanordnung für flächige
Möbelwandteile zwischen zwei Gestellstreben eines Möbels, Y/obei die Möbelwandteile an gegenüberliegenden Rändern
Schlitze aufweisen, welche über Stege parallel zu den Gestellstreben schiebbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß diese Stege (2, 38 bis 43) als Teilelemente von Befestigungsvorrichtungen
mit einem senkrecht zu ihrer Erstreckung ausgebildeten Zapfen (4, 32 bis 37) ausgeführt
und an einander zugekehrten Seiten der Streben (7 bis 10) öffnungen (26 bis 31) angeordnet sind, in welche die Zapfen
einsetzbar sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei öffnungen in jeder Strebe (7 bis Io) zur
Aufnahme eines Zapfens (4, 32 bis 37) angeordnet sind.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Ausführung aus Kunststoff mit einem flachen,
an seinen Enden nach außen abgeflachten oder abgerundeten Steg (2, 38 bis 43), wobei an der verlängerten Innen- oder
Grundseite des Steges ein auch seitlich ausladender, im wesentlichen zylindrischer Zapfen (4, 32 bis 37) angeordnet
ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zapfen (4, 32 bis 37) in den öffnunger
(26 bis 3D drehbar angeordnet sind.
5* Befestigungsvorrichtung an Möbeln zur Anordnung von Möbelwandteilen
an Gestellen, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis i|j; gekennzeichnet durch einen an einem Zapfen
(4, 32 bis 37) in einer Richtung senkrecht zu seiner Achse sich erstreckenden Steg (2, 38 bis *J3).
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7208192U true DE7208192U (de) | 1972-07-06 |
Family
ID=1278123
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7208192U Expired DE7208192U (de) | Möbel, insbesondere Befestigungsanordnung für flächige Möbelwandteile und Befestigungsvorrichtung für eine solche Anordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7208192U (de) |
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- DE DE7208192U patent/DE7208192U/de not_active Expired
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