DE720226C - Vorrichtung zum Gluehen von Metallen - Google Patents
Vorrichtung zum Gluehen von MetallenInfo
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- DE720226C DE720226C DEB183694D DEB0183694D DE720226C DE 720226 C DE720226 C DE 720226C DE B183694 D DEB183694 D DE B183694D DE B0183694 D DEB0183694 D DE B0183694D DE 720226 C DE720226 C DE 720226C
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Classifications
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Description
- Vorrichtung zum Glühen von Metallen Es sind 'Vorrichtungen zum Glühen von Metallen, beispielsweise von Bandeisen und Draht, bekannt, die aus einer Anzahl runder Plattformen mit einem sich in der Mitte der Plattform befindlichen und nach unten durch die Plattform verlaufenden Bodenkanal bestehen und einer Haube, die jeweils auf eine der Plattformen aufgesetzt wird und mit ihr zusammen dann einen Glühofen bildet. Die Beheizung dieser Glühöfen geschieht bisher von einem am Umfang der runden Plattformen gelegenen Ringkanal aus, und zwar entweder durch eine Schüttfeuerung oder durch in den Ringkanal mündende Gasbrenner. Eine solche Befeuerung genügt zum Wärmen @empfindlichen_ Glühgutes nicht, vor allem dann nicht, wenn das Glühgut in Glühkästen verpackt werden rnuß.
- Es .ergab sich aber, daß man eine vollständig gleichmäßige Erhitzung, beispielsweise von in Glühhauben sich befindlichen Blechen, Drähten o. dgl. dadurch erreichen kann, daß der H.eizgasstrom scharf zusammengefaßt und in eine kreisende Bewegunversetzt wird. Dabei werden die Glühhauben im Kreis auf der Plattform so aufgestellt, daß auch die inneren Haubenflächen von dem sich nach Art einer Windhose schnell drehenden Gasstrom auf dem Wege zum Abzggskanal bespült werden. Hierbei muß die straffe Gasführung regelbar sein, und es müssen auch noch Mittel vorgesehen werden, das in den Glühhauben untergebrachte Glühgut nicht nur vom Umfang der Glühhauben, sondern auch von einem zentral gelegenen Glü,hhaub.enkanal aus zu erhitzen.
- Demnach bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zum Glühen von Metallen, insbesondere von Bandeisen und Draht, bestehend aus hinter- oder nebeneinander aufgestellten, mit kreisförmig angeordneten -Brennern und mit einem mittleren Bodenkanal ausgestatteten runden Plattformen und einer Ofenhaube, die jeweils auf einer der Plattformen aufgesetzt wird und mit ihr dann zusammen einen Glühofen bildet. Bei einem solchen Glühofen wird nun erfindungsgemäß das Ziel einer besonders g1eichmäfyigen Erw .ärmung des Glühgutes mit folgenden gleichzeitig anzuw=endenden Mitteln erreicht: i. Die Glühgutstapel sind auf besonderen in der Mitte durchlochten und auf Stutzen ruhenden Bodenplatten gelagert und durch Glühhauben überdeckt, die in der Mitte einen von oben nach unten durchlaufenden Kanal für den Durchzug der Heizgase besitzen, und stehen im Kreis auf der Plattform: 2. am Umfang der Plattform sind Brenner angeordnet, die tangential auf den durch das Glühgut gebildeten Kreis gerichtet sind; 3. in der Mitte jeder Plattform befindet sich zum Abzug der Heizgase ein nach unten durch die Plattform verlaufender Bodenkanal, dessen wirksamer Querschnitt durch Ringstücke veränderlich ist; .l. in den Bodenkanal münden Seitenkanäle, die eine derartige Verbindung zwischen dem Bodenkanal und den Glühhaubeilkanälen herstellen, daß ein Teil der Heizgase durch die Glühhaubenkanäle und diese Seitenkanäle in die Bodenkanäle abgesaugt -wird.
- Es ist zwar bekannt, zur Erzielung einer möglichst vollkommenen Verbrennung die Feuerungsgase in kreisförmiger Bewegung zu halten, und es sind auch schon zwecks gleichmäßiger Erwärmung des Gutes Glühhauben mit einem mittleren Glühhaubenkanal vorgeschlagen, doch wird eine vollständig gleichmäßige Erhitzung erfndungsgemüß erst durch die Vereinigung dieser Mittel, sowie dadurch erreicht, daß das Glühgut kreisförmig auf den Plattformen aufgestellt und der Glühliaubenkanal an den im Querschnitt veränderlichen Bodenkanal der Plattform angeschlossen wird.
- In der Zeichnung ist die Vorrichtung zum Glühen von Metallen gemäß der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel beschrieben, find zwar zeigen: Abb. i schematisch drei nebeneinanderstehende Plattformen, von denen die erste rillt einer Ofenhaube bedeckt ist, während die zweite Plattform ohne Ofenhaube Glühhauben trägt und die dritte Plattform leer ist, Abb.2 einen Schnitt durch einen Teil einer Ofenplattform mit Glühhauben und aufgesetzter Ofenhaube, Abi>. 3 eine Aufsicht auf eine Ofenplattform.
- Auf der Grundplatte i ist die kreisförmige Plattform 2 aufgemauert; beide werden von einem Mantel 3 zusammengehalten. Die Plattform 2 hat in ihrer Mitte einen Bodenkanal .l, der während des Abkühlens des Glühgutes durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Deckel verschlossen werden kann. Der Querschnitt des Bodenkanals ist durch einzulegende Ringstücke 5 den jeweiligen Erfordernissen. anzupassen. Um die Plattform z herum erstreckt sich der Heizkanal 6 mit Gasbrennern 7, die mit tangentialer Richtung am Umfange der Plattform in den Heizkanal 6 eingebaut sind.
- Die das Glühgut ä überdeckenden Gliihhauben i i stehen im Irreis auf der Plattform 2. jede der Glühhauben i i steht auf einer in der Mitte durchlochten Bodenplatte 9. Die Bodenplatte 9 ruht auf Stutzen i o, so daß die Heizgase die Bodenplatte unterspülen und das auf ihr liegende Glühgut S auch von unten her erwärmen können. Die Glühhaube i i ist als Ringhaube ausgebildet mit einem in der Mitte gelegenen Glühhaubenkanal 12, der mit einer Durchbohrung 13 der Bodenplatte 9 in Verbindung steht. Zwei mit Sand von denen gefüllte ringförmige Kanäle 14, 15, sich der eine am Umfang der Bodenplatten und der andere bei der Durchbohrung 13 befindet, bewirken einen gasdichten Abschluß der Glühhaube i i gegen die Bodenplatte 9.
- Die Durchbohrung 13 in der Bodenplatte o mündet über einem in der Plattform 2 befindlichen Seitenkanal 16, der damit die Verbindung zwischen dem Glühhaubenkanal 12 und dem Bodenkanal 4. herstellt. Um eine Oxydation des Glühgutes zu verhindern, kann ein neutrales Gas durch eine Leitung i; in die Glühhaube eingeführt @,: erden. Eine zweite Leitung 1ä kann zum Schutz einer Pyr ometerab.fü.hrung dienen.
- Das mit einer Abdichtungstasse versehene Ende des Mantels 3 dient durch den Sandverschlufl2o zum gasdichten Abschluß der Plattform 2 und der Ofenhaube ig.
- Die von den mit Gas oder aber auch mit müssigen Brennstoffen betriebenen Brennern ; kommenden Heizgase umspülen die Glühhauben in kreisender Bewegung und entweichen, immer noch in kreisender Bewegung, zum Teil unmittelbar durch den Bodenkanal 4, zum Teil durch die Glühllaubenkan,äle 12, wobei das Glühgut sehr gleichmüßig er wär mt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum gleichzeitigen Glühelf von mehreren Stapeln metallischen Gutes, insbesondere von Bandeisen und Draht, bestehend aus hinter- oder nebeneinander aufgestellten, runden Plattformen und einer Ofenhaube, die jeweils, auf eine der Plattformen aufgesetzt, mit ihr zusammen einen Glühofen bildet, gekennzeichnet durch folgende gleichzeitig vorhandene Merkmale: i. die Glühgutstapel (8) sind auf besonderen in der 11Zitte durchlochten und auf Stutzen (io) ruhenden Bodenplatten (g) gelagert und durch Glühhauben (ii) überdeckt, die in der Mitte einen von oben nach unten durchlaufenden Kanal (12) für den Durchzug der Heizgase besitzen, und stehen im Kreis auf der Plattform (2); 2. am 'Umfange der Plattform sind Brenner (7) angeordnet, die tangential auf den durch das Glühgut gebildeten Kreis gerichtet sind; 3. in der Mitte jeder Plattform befindet sich zum Abzug der Heizgase ein nach unten verlaufender Bodenkanal (4), dessen wirksamer Querschnitt durch Ringstücke (5) veränderlich ist; 4, in den Bodenkanal münden Seit:enkanäle (16), die eine derartige Verbindung zwischen dem Bodenkanal (4) und den G1ühhaubenkanälen (12) herstellen, daß ein Teil. der Heizgase durch die Glühhaubenkanäle und diese Seitenkanäle in die Bodenkanäle abgesaugt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US720226XA | 1937-07-01 | 1937-07-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE720226C true DE720226C (de) | 1942-04-29 |
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ID=22105080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB183694D Expired DE720226C (de) | 1937-07-01 | 1938-06-30 | Vorrichtung zum Gluehen von Metallen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE720226C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20113882U1 (de) | 2001-08-22 | 2002-01-24 | Drever International S.A., Liègè | Vorrichtung zum Temperieren eines Werkstoffes |
-
1938
- 1938-06-30 DE DEB183694D patent/DE720226C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20113882U1 (de) | 2001-08-22 | 2002-01-24 | Drever International S.A., Liègè | Vorrichtung zum Temperieren eines Werkstoffes |
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