DE7201797U - Aufbewanrungsbehalter fur Kontakt linsen - Google Patents
Aufbewanrungsbehalter fur Kontakt linsenInfo
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Description
10-eh-bo Leverkusen
PO 147/MO 196
Die Erfindung betrifft einen Aufbewahrungsbehälter für Kontaktlinsen.
behälter zu schaffen, bei dem besonders im Hinblick auf Kontaktlinsen aus einem weichen Material die Nachteile der bislang
bekanntgewordenen Aufbewahrungsbehälter vermieden werden.
Für die sogenannten harten Kontaktlinsen sind eine Reihe von Aufbewahrungsbehältern bekannt geworden, die wegen des unkritischen
Verhaltens des Materials, aus dem diese Kontaktlinsen gefertigt sind, ihren Verwendungszweck gut und ausreichend erfüllen. Völlig anders ist aber diese Situation bei Kontaktlinsen, welche
aus weichen Kunststoffen gefertigt sind. Bei diesen Kunststoffen wird die Elastizitätsgrenze sehr leicht überschritten, so
daß es schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit, beispielsweise
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nach einem halben Jahr, zu bleibenden Verformungen könnt, welche
die optischen Eigenschaften bis in den Bereich des Unbrauchbaren
hinein verschlechtern. Bereits bein Tragen solcher Kontaktlinsen
auf dem Auge kann es zu örtlichen Verspannungen kommen, die diese Elastizitätsgrenze des Materials überschreiten und die Linse
dauernd verändern. Zum Aufbewahren dieser Linsen werden Behälterkonstruktionen verwendet, welche ursprünglich für die harten
Kontaktlinsen gedacht waren. Bei einem unachtsamen Einlegen in solche Behälter kann es schon zu Einklenrnnmgen zwischen Behälterboden und Schraubgewinde des Aufsatzes kommen, was zu einem Zerstören der Linse führen kann. Werden solche Linsen richtig eingelegt, so behalten sie das durch das Auge ihnen aufgeprägte Formverhalten im Behälter selbst bei und verändern im Verlaufe ihrer
Lebensdauer durch die Beeinflusamiggdurch das Auge Ihre Form. Von
weit größerem Nachteil sind solche Aufbewahrungsbehälter, bei denen die Kontaktlinse zwischen zwei Klemmen gebracht wird,
welche ihrerseits das Material weit über die Elastizitätsgrenze hinaus während der Aufbewahrungszeit beanspruchen. Die Folge
hiervon ist nun, wie bereits erwähnt, daß solche Linsen bereits nach der kurzen Gebrauchsdauer von sechs Monaten völlig unbrauchbar werden.
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Es ist nun ein Aufbewahrungsbehalter für eine weiche Kontaktlinse
bekannt geworden, bei dem die Kontaktlinse mit ihrer Innenfläche gegen eine gewölbte Fläche gelegt wird» Zweck
dieser Maßnahme ist das Verhindern eines Eindringens zwischen Schraubverschluß und Behälterunterteil. Ein weiterer Vorteil
dieser Behälterkonstruktion liegt in der Tatsache, daß die Linse nicht irgendwo am Boden des Behälters gesucht werden
muß, sondern direkt dieser Ablagefläche entnommen werden kann. Dieser Aufbewahrungsbehälter vermeidet aber nicht die allmähliche
Formänderung der Linse durch evtl, vom Herstellungsverfahren
herrührende innere Spannungen bzw. die im Verlaufe ihres Gebrauches auftretenden Formänderungen.
Es ist das Ziel der Erfindung, einen Aufbewahrungsbehälter für
Kontaktlinsen zu schaffen, bei dem die Nachteile, insbesondere bei Verwendung von weichen Kontaktlinsen, vermieden werden.
Dies wird dadurch erreichtt daß die Kontaktlinse gegen ein
plastisch ausgebildetes Widerlager führbar angeordnet ist. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist das die
Innenfläche der Kontaktlinse aufnehmende Zwischenstück zur Verhinderung einer Verdrehung beim Einführen der Kontaktlinse in
den Behälter gegenüber dem elastischen Widerlager formschlüssig mit dem Behälterunterteil verbunden.
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In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist für Herstellung der formschlüssigen Verbindung an dem Zwischenstück
eine rechteckförmige Führungsleiste vorgesehen) welche mit einer
Rechtecknut im Behälterunterteil zusammenwirkt. Zur besonders einfachen Handhabung eines solchen Behälters sind zur Herstellung
der formschlüssigen Verbindung an den die Innenfläche der Kontaktlinse aufnehmendem Zwischenstück sternförmig angeordnete Keile
vorgesehen, welche mit entsprechenden Ausnehmungen im Behälterunterteil zusammenwirken.
Zweckmäßig ist das die Kontaktlinse aufnehmende Zwischenstück drehbar mit einer Handhabe verbunden. Zur Verbindung von Handhabe und Zwischenstück ist ein drehbares Kupplungslager vorgesehen. Zur Erzielung einer preiswerten Fertigung ist das Kupplungslager als ein mit der Handhabe fest verbundener Zapfen mit kugelförmig ausgebildetem Ende ausgeführt, wobei das kugelförmige Ende
eine konische Ausnehmung des Zwischenstücks hintergreift.
Zur Erzielung einer guten fbrtnschlüssigen Verbindung weist die
die Innenfläche der Kontaktlinse aufnehmende Fläche des Zwischenstückes eine gleich große Krümmung wie die Kontaktlinseninnenfläche auf. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Aufnahmefläche des Zwischenstücks gekrümmter als die Kontaktlinsen-
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innenfläche.
Vorteilhaft besteht das elastische derlager aus einem Schaumstoff. Zur leichten Handhabung ist der Schaumstoff als Zylinder
ausgebildet und in seiner gebrauchsfertigen Form konfektionierbar.
Für den Besitzer einer solchen Anordnung ist es besonders vorteilhaft, wenn der Schaumstoff in seiner konfektionierten Form mit
der Desinfektion und der Aufbewahrung dienenden Präparaten versehen ist. Besonders vorteilhaft sind die Präparate im trockenen
Zustand beigegeben und nach Einlegen des Schaumstoffes in das Behälterunterteil durch Zugabe einer geeigneten Flüssigkeit aktivierbar.
An Hand von Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert. Hierbei zeigt
Abb. 1 einen Schnitt durch eine erste erfindungsgemäße Anordnung,
Abb. 2 eine Draufsicht in einem Schnitt durch Abb. 1,
Abb. 3 eine Schnittdarstellung durch eine erfindungsgeanäße
Variante und,
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Gemäß Abb. 1 besteht der erfindungsgemäße Behälter aus einer Handhabe 1 mit einem Rändel 2. Die Handhabe 1 weist ein Gewinde 3 auf,
welches mit einem Gewinde k in einem Behälterunterteil 5 zusosaeawirkt. Fest verbunden mit der Handhabe 1 ist ein Zapfen 6 mit eines
kugelförmigen £nde 7. Zapfen 6 und kugelförmiges Ende 7 greifen in
ein Zwischenstück 8 ein, welches mittels zweier Schrägen 9a und 91»
eine konische Ausnehmung bildet. Zapfen 6, kugelförmiges Ende 7
und die Schrägen 9»» 9b bilden ein Lager, in welchem die drehbare
Handhabe 1 drehbar angeordent ist.
Zur formschlüssigen Verbindung ist am Zwischenstück 8 ein rechteckförmiger Ansatz 10 vorgesehen, der in eine rechteckföraiige
Nut 11 des Behälterunterteils 5 eingreift. Das Zwischenstück 8 weist eine Aufnahme fläche 12 auf, auf welche eine Kontaktlinse 13
angelegt werden kann. Im Innenraum des Behälterunterteils 5 befindet sich ein elastisches Widerlager Ik, welches aus Schaumstoff
bestehen kann.
Die Darstellung gemäß Abb. 2 zeigt das Behälterunterteil 5* den
mit der Handhabe 1 gemäß Abb. 1 fest verbundenen Zapfen 6, das Zwischenstück 8, die rechteekfömige Führungsleiste 10 sowie
die Rechtecknut 11 im Behälterunterteil 5.
13
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Zum Einlegen der Kontaktlinse 13 befindet sich die Handhabe 1 und das Zwischenstück 8 außerhalb des Behälterunterteils 5· Die
Kontaktlinse 13 wird auf die Fläche 12 des Zwischenstücks 8 gelegt, auf der sie unter der Wirkung von Adhäsivkräften liegen
bleibt. Hierauf wird die Handhabe 1 mit dem daran befestigten Zwischenstück 8 in das Behälterteil 5 eingeführt· Dabeiist zu
beachten, daß die Führungsleiste 10 in die rechteckige Nut 11 des Behälterteils 5 eingreift. Nach dem Ineinandergreifen von
Führungsleiste 10 und Nut 11 ist das Zwischenstück 8 gegenüber dem Behälterunterteil 5 verdrehungsfest gesichert. Beim weiteren
Einführen gelangt das Zwischenstück 8 mit seiner Auflagefläche 12 und der daran befestigten Kontaktlinse 13 An das
elastische Widerlager 14, welches die Kontaktlinse 13 entsprechend der Elastizität des Widerlagers 14 gegen die Auflagefläche
12 drückt. Zum Verschluß der Handhabe 1 mit dem Behälterunterteil 5 wird das Gewinde 3 in bekannter Weise in ein Gegengewinde
4 des Behälterunterteils 5 eingedreht. Durch die elastische Wirkung des Widerlagers Ik wird die Kontaktlinse 13 fest
gegen die Fläche 12 gepreßt und entsprechend ihrer Form fixiert. Weist die Auflagefläche 12 eine kleinere Krümmung als die Innenfläche
der Kontaktlinse 13 auf, so bleibt die Kontaktlinse 13 im Verlauf ihrer Aufbewahrungszeit unter einer Vorspannung,
welche ein Flacherwerden der Kontaktlinse 13 ausgleicht und verhindert.
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Ein zweites Ausführungsbeispiel zeigen die Abbildungen 3 und k.
Hierbei sind zum Zweck des leichteren Einführens eines Zwischenstückes 20 in ein Behälterunterteil 21 sternförmig angeordnete
keilförmige Ansätze 20a vorgesehen, welche mit entsprechenden
Ausnehmungen 22 im Unterteil 21 zusammenwirken. Zwischenstück mit seinen keilförmigen Ausnehmungen 20a und die entsprechenden
Ausnehmungen 22 im Unterteil 21 sind konisch ausgebildet. Eine solche Anordnung hat den Vorteil, daß beim Einführen das Zwischenstück 20 die Ausnehmungen 22 schnell findet, was besonders für
stark sehschwache Personen eine erhebliche Erleichterung der Bedienung darstellt.
Das als Schaumstoff ausgebildete Widerlager 14 bzw. 23 bietet
eine Reihe weiterer Vorteile. So können die Schaumstoffzylinder fertig abgepackt in den Handel gebracht werden. Hierbei können
die Schaumstoffzylinder bereits mit einen ophthalmologischen Präparat oder einer geeigneten Aufbewahrungslösung präpariert
sein. Das Handhaben solcher Schaumstoffkissen ist wesentlich einfacher als das bisher geübte Handhaben von Aufbewahrungsflüssigkeiten. Bei richtiger Bemessung der vom Schaumstoff aufgesaugten Flüssigkeitsmenge kann bei Umkippen des Behälters
keine Flüssigkeit mehr herauslaufen. Des weiteren ist kein gründliches Auswaschen des gesamten Behälters mehr nötig, da
der verbrauchte Schaumstoff lediglich gegen einen neuen ausgetauscht zu werden braucht.
Claims (12)
1. Aufbewahrungsbehälter für Kontaktlinsen, bevorzugt für solche
aus einem weichen Kunststoff, mit einer Auflagefläche für die Innenseite der Kontaktlinse, dadurch gekennzeichnet« daß die
Kontaktlinse gegen ein elastisch ausgebildetes Widerlager führbar angeordnet ist.
2. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das die Innenfläche der Kontaktlinse aufnehmende Zwischenstück zur Verhinderung einer Verdrehung beim Einführen der Linse in den Behälter gegenüber dem elastischen Widerlager formschlüssig mit dem Behälterunterteil verbunden ist,
3. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der formschlüssigen Verbindung
an dem Zwischenstück eine rechteckförmige Führungsleiste vorgesehen ist, welche mit einer Rechtecknut im Behälterunterteil
zusammenwirkt. - 10 -
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4. Aufbewahrungsb ehält er nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der
formschlüssigen Verbindung an dem die Innenfläche der Kontaktlinse aufnehmenden Teil sternförmig angeordnete Keile
vorgesehen sind, welche mit entsprechenden Ausnehmungen im
äehälterunterteil zusammenwirken.
5· Aufbewahrungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das die Kontaktlinse aufnehmende Zwischenstück drehbar mit einer Handhabe verbunden ist·
6. Aufbewahrungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung von Handhabe und Zwischenstück ein drehbares Kupplungslager vorgesehen ist.
7« Aufbewahrungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungslager als ein mit der Handhabe fest verbundener Zapfen mit kugelförmig ausgebildetem Ende ausgeführt ist, wobei das kugelförmige Ende
eine konische Ausnehmung des Zwischenstücks hintergreift.
8. Aufbewahrungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Innenfläche der Kontakt-
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linse aufnehmende Fläche des Zwischenstücks eine gleich große Krümmung wie die Kontaktlinseninnenfläche aufweist.
9. Aufbewahrungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Innenfläche der Kontaktlinse
aufnehmende Fläche des Zwischenstücks gekrümmter als die Kontaktlinseninnenfläche ist.
10. Aufbewahrungsbehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Widerlager aus einem Schaumstoff besteht.
11. Aufbewahrungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumstoff als Zylinder ausgebildet und in seiner gebrauchsfertigen Form konfektionierbar
ist.
12. Aufbewahrungsbehalter, insbesondere nach einem der vorhergehenden
Anspijüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumstoff
in seiner konfektionierten Form mit der Desinfektion und Aufbewahrung dienenden Präparaten versehen ist.
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PO 147/MO
13· Aufbewahrungsbehälter, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Präparate
im trockenen Zustand dem Schaumstoff beigegeben und nach Einlegen des Schaumstoffes in das Behälterunterteil durch Zugabe einer geeigneten Flüssikeit aktivierbar sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7201797 | 1972-01-19 | ||
| DE19722202301 DE2202301A1 (de) | 1972-01-19 | 1972-01-19 | Aufbewahrungsbehaelter fuer kontaktlinsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7201797U true DE7201797U (de) | 1972-04-06 |
Family
ID=25762586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19727201797D Expired DE7201797U (de) | 1972-01-19 | 1972-01-19 | Aufbewanrungsbehalter fur Kontakt linsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7201797U (de) |
-
1972
- 1972-01-19 DE DE19727201797D patent/DE7201797U/de not_active Expired
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