DE7201096U - Formstein für die Elektroinstallation in Mauerwerk - Google Patents
Formstein für die Elektroinstallation in MauerwerkInfo
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Description
Edgar Dick
75 Karlsruhe ^l
Straße des Roten Kreuzes 96
7. Januar 1972
Formstein für die Elektroinstallation in Mauerwerk.
Uifi Erfindung betrifft einen Formstein aus Beton od. dgl.,
, , f. ,yerpirtztes Mauerwerk , , .
insbesondere fur xer ζ—s zur Anbringung der
fc '·■**" Elektroinstallation ohne Nachbearbeitung des Mauerwerks ,
Hc i. herkömmlichem »Mauerwerk bereitet die Anbringung der Elektroinstallation (Kabel, Schalter, Dosen u. dgl.) stets
ho trächt liehe ScVnvieri.irkeiten. So müssen beispielsweise in
(Ins fertige Mauerwerk Kanäle eingestemmt werden, in die dann die Kabel bzw. Leorrohre eingelegt und fixiert werden,
.i/in-
Desgleichenmüssen Löcher für Steckdosen, Schalter und dgl.
ausgeklopft werden. Diese am Mauerwerk erforderliche Nachbearbeitung
ist überaus zeitaufwendig und verteuert die Installation entsprechend. Wirl die Elektroinstallation
unmittelbar auf dem Mauerwerk verlegt, so müssen entsprechende Vorkehrungen armer Putzschicht getroffen werden, um den einschlägigen
Schutzvorschriften zu genügen. Dadurch verteuert sich die Putzschicht. In dem Gebrauchsmuster 7 O'iO 895 ist
bereits ein der DIN-Norm entsprechender Formstein zur Anbringung der Elektroinstallation bei Sichtmauerwerk beschrieben. Diese
Formsteine weisen innen eine symmetrisch zur Längsmittelebene verlaufende Ausnehmung auf, die im Verband einen durchgehenden
Kanal bildet, innerhalb dessen die Kabel verlegt werden können. Ferner ist dort ein speziell gestalteter Stein zur Anbringung
von Dosen, Schaltern od. dgl. beschrieben. Bei diesem Stein münden von der Sichtfläche her in die Ausnehmung Löcher
aus, in denen die Dose oder der Schalter fixiert werden kann.
Kerner reicht der Raum der Ausnehmung aus, um die notwendigen Verdrahtungen vorzunehmen.
m
Diese Kor/steine sind naturgemäß teuerer als normale Hauersteine, so daß sich ihre Anwendung weitgehend nur bei dem ohnehin teuereren Sichtmauerwerk rechtfertigt. Für Verputz des Mauerwerks sind bisher Formsteine, die die Nachbearbeitung für die Elektroinstallation ersparen, nicht bekannt. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Formstein insbesondere für verputztes Mauerwerk zu schaffen, der die Anbringung der Elektroinstallation ohne jegliche Nachbearbeitung erlaubt.
Diese Kor/steine sind naturgemäß teuerer als normale Hauersteine, so daß sich ihre Anwendung weitgehend nur bei dem ohnehin teuereren Sichtmauerwerk rechtfertigt. Für Verputz des Mauerwerks sind bisher Formsteine, die die Nachbearbeitung für die Elektroinstallation ersparen, nicht bekannt. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Formstein insbesondere für verputztes Mauerwerk zu schaffen, der die Anbringung der Elektroinstallation ohne jegliche Nachbearbeitung erlaubt.
Diese Aufgabe wird durch einen Formstein gelöst, der sich auszeichnet
durch wenigstens eine zumindest an seiner Sichtseite vertikal verlaufende Ausnehmung, die im Verband mit gleichen
Lj/br - 3 -
Formst einen einen durchgehenden Kanal zur Aufnahme von Klektrokabeln bildet.
In einen solchen von außen zugänglichen Kanal können die Kabel ohne weiteres eingelegt und fixiert werden. Es sind
somit weder Stemm- noch Fräsarbeiten od. dgl. notwendig. Die Ausnehmungen können rechteckigen oder vorzugsweise teilzylindrischen
Querschnitt aufweisen.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung sind an der Sichtseite
drei parallel und abstandsgleich verlaufende Ausnehmungen angeordnet, von denen die beiden äußeren von den Schmalseiten
des Steins den gleichen Achsabstand aufweisen wie von der mittleren Ausnehmung. Werden diese Formsteine im Verband vermauert, so
ist stets sichergestellt, daß mindestens ein durchgehender Kanal entsteht.
Mit Vorteil ist eine weitere Ausnehmung an einer Schmalseite des Steins vertikal verlaufend angeordnet, so daß der Stein auch
in einer Rollschicht vermauert werden kann, ohne daß dadurch der durchgehende Kanal unterbrochen wird.
Wie bereits geschildert, sind Formsteine zur Unterbringung von Schaltern, Dosen od. dgl. bekannt, die innen eine durchgehende,
zur Längsmittelebene symmetrische Ausnehmung sowie eine von
der Sichtfläche zur Ausnehm^ung führende Aussparung aufweisen.
Erfindungsgemäß wird ein solcher Stein dadurch weiterentwickelt,
daß die innen angeordnete Ausnehmung zumindest an ihrem oberen üffnungsrand zur Sichtfläche hin verlaufend abgeschrägt ist.
Wird ein solcher Formstein am Ende eines Verbandes der zuvor geschilderten Formsteine eingesetzt, so könnten die Kabel aus
dem außenliegenden Kanal über die Schräge in den Innenraum der Ausnehmung und von dort in die Aussparung für den Schalter,
Lj/br - k -
die Dose od. dgl. hineingeführt werden. Auch l'iir die Anbringung
eier Schalter bzw. Dosen ist somit kein Nachbearl; e i t cn
notwendig.
Vorzugsweise ist die Ausnehmung auch an ihrem unteren υΓ
zur Sichtfläche hin abgeschrägt, so daß die Kabel von oben und/ oder unten in den Schalterstein hineingeführt werden können»
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Aussparung zur
Aufnahme der Dose oder des Schalters mit einem Kunststoffrohr ausgekleidet,
das die Sichtflache des Steins um das Putztnass überragt. Dieses Rohr kann außerdem außenseitig abgedeckt sein, i'nrait ist
ein bündiger Anschluß de Putzes bzw. ein genaues Aufsetzen der Verblendung der Schalter bzw. Dosen möglich.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten .-ais f ührungs form
sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fignren 1-3 eine Ausführungsform des Kormsteins in Frontansicht
, Seitenansicht und Draufsicht;
• eine ander'· -.ui f ühruncs f orni des Formst eins in
figur 1
Draufsicht;
Figur 5 einen liauerwerksverbaiid mit kollschicht ι iid Schalter
stein in Ansicht;
Figur 6 einen Schnitt VI-VI gemäß Figur 5ΐ
Figur 7 eine Ansicht eines normalen J-inui rwerkverbandes
mit einem i" cha 1 ΐ erst ein und
Figur 8 einen Querschnit gemäß VIlI-VIlI der Figur 7«
LJ/br - 5 -
in. ί\οη Figuren 1 - '} ist ein Fiuiiis t ο i. η 1 da r ,res t c 1 1 t. , ilcr
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■nii!obr;icht, i >
i. ο Au snchinu ng on v:c is on in li.i osppi ι· .·■.!. 1 l'ocht eel: ire η
Quorscliiii' ! ,uif, ν. '■'. hr ond sin bei. dom in ι i.fMir Ί da rjiirs t ο L11 on
iii s !''Tii'uiipsb ri.'i ;i i e I t οί1;",Ί Linlr ischoii ι in er η chn i L· L besitzen.
i.erdon die in i i. fvuren 1 bis Ί bxw. in i'igur Ί wiederyngebenen
l'Orr.is ι eine i i:i Verband veruauort , so ent.' tollt, wie aus Figuren 5
un<) 7 erkennbar·, ein au liens ei t Ig durchgehender, offener K;mnl,
in den Kai) el. oder Leori'ohro Ί eingeiejrt werden können. Diese
lüiindon im ilercic'a einer ό t. cc k>
i on e , eines .Schalters od. dpi. aus. Hierfür i.« ι ein ·■ oi<
on(i t-·■ t ο i- r ornis t ein 5 vorgesehen, ()ar innen
eine s yiiiine t. r is ch /ur 1.1 n<rsui j ι t el el) ene verlaufende /Ausnehmung 6
zwei aulweis ι . l'erner i.st dor t'c rins t ein 5 mit. ein oder / von der Sicht-ι
lache her aus geh etui en , in i\(M~ Ausnehmung 6 inündcnuen Lochern 7
versehen. Diese Locher können einen Schalter, eine Dose oder dpi. aufnehmen. Um die in den von oben nach unter, durchgehenden
Kanälen verlegten Kabel an den im Loch 7 angeordneten Schalter
od. dgl, anschließen zu können, ist die Ausnehmung 6, wie aus Kigur () erkennbar, an ihrem vorderen oberen Uffnungsrarid mit einer
Abschra jamg C> vors eben, die von der Ausnehmung Vier zur Sichtflache
des Steins verLauft. Auf diese Weise kann das Kabel h
von oben her in den Schalterstein 5 hineingeführt werden.
In Figur S ist eine Uollschicht wiedergegeben, bei der also
einmal die an der Längsseite des Stein vorhandenen Ausnehmungen, zum anderen die an i\er Stirnseite vorhandenen Ausnehmungen zur
Wirkung kommen, demgegenüber ist in Figur 7 ein normaler Verband
gezeigt, bei eiern jeweils die äußeren .Ausnehmungen 2 den
K ηη al bilden.
Lj/br - β -
In Figur 8, die den Verband mit einer Steinbreite zeigt,
ist ein Schalterstein 9 erkennbar, bei dem auch der untere
Üffnun^srand der Ausnehmung 6 zur Sichtfläche hin abgeschrägt ist. Ferner ist das den Schalter oder die Dose aufnehmende Loch 7 mit einem Kunststoffrohr 10 ausgekleidet, das den Schalterstein nach vorne überragt. Das Maß des Uberstandes entspricht dabei der Schichtdicke des Putzes, so daß dieser bündig angeschlossen werden kann.
ist ein Schalterstein 9 erkennbar, bei dem auch der untere
Üffnun^srand der Ausnehmung 6 zur Sichtfläche hin abgeschrägt ist. Ferner ist das den Schalter oder die Dose aufnehmende Loch 7 mit einem Kunststoffrohr 10 ausgekleidet, das den Schalterstein nach vorne überragt. Das Maß des Uberstandes entspricht dabei der Schichtdicke des Putzes, so daß dieser bündig angeschlossen werden kann.
Lj/br - 7 -
72C109627.4.72
Claims (2)
1. Formstein aus Beton od. dgl«, insbesondere für verputztes
Mauerwerk, zur nachbearbeitungsfreien Elektroinstallation,
gekennzeichnet durch wenigstens eine zumindest an seiner Sichtseite vertikal verlaufende
!· Ausnehmung (2), die im Verband mit gleichen Formsteinen
einen durchgehenden Kanal zur Aufnahme von Elektrokabeln (4) bildet.
2. Formstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sichtseite 3 parallel und abstandsgleich verlaufende
Ausnehmungen (2) angeordnet sind, von denen die beiden äußeren von den Schmalseiten des Steins (l)
den gleichen Achsabstand aufweisen, wie von der mittleren Ausnehmung.
3· Formstein nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine weitere Ausnehmung (3) an einer Schmalseite des
Steins vertikal verlaufend angeordnet ist.
k. Formstein mit einer symmetrisch zu seiner Längstnitt elebene
angeordneten Ausnehmung zur Aufnahme von Kabeln und mit mindestens einer von seiner Sichtfläche ausgehenden,
in die Ausnehmung mündenden Aussparung zur Aufnahme eines Schalters, einer Steckdose od. dgl., insbesondere zur
Verwendung mit einem Stein nach einem der Ansprüche 1 bis k, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (6) zumindest
an ihrem oberen Üffnungsrand zur Sichtflnche des Steins (5) hin verlaufend abgeschrägt ist.
Lj/br - 8 -
Formstein nach Anspruch h , dadurch <■ cKonn/ ο ι .clinot ,
dnß eli.f» AuSnT1MiIUn1V, (f>
) auch nri ihrem mit nroji im i'nuti jv.srand
zur Sich t ( 1. ί» c 11 <
■ dos Steins (')) hin ;\\.<^vr· c.\\ ivip. t.
ist.
I1OiHStOXn npcli Anspruch Ί diIci1 r>
, d.-idurfh
<' fkenn/ cichno l. ,
dnlj dio Aussp.·· ruiif (T) I'iir din jtockdo.sc,
<!on iJch.-.i 11 or
od. «Ipl. mit oineiii die üicli 11' 1 iicho lios S to ins (9) um
das l'utzmaß iiberrnrrnden Köln1 (10) verkleidet ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7201096U true DE7201096U (de) | 1972-04-27 |
Family
ID=1276192
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7201096U Expired DE7201096U (de) | Formstein für die Elektroinstallation in Mauerwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7201096U (de) |
-
0
- DE DE7201096U patent/DE7201096U/de not_active Expired
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