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DE7200814U - Lamellenfilter - Google Patents

Lamellenfilter

Info

Publication number
DE7200814U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
claws
bore
head screw
guide pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7200814U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pfaudler GmbH
Original Assignee
Pfaudler Werke GmbH
Publication date
Publication of DE7200814U publication Critical patent/DE7200814U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

Anmelder; Pfaudler-Werke Aktiengesellschaft, D-6830 Schwetzingen, Scheffelstraße 55
Lamellenfilter
Die Neuerung betrifft ein von oben einführbares Lamellenfilter mit in eine Bohrung einer Filterplatte einsteckbaren elastischen Halteklauen und einer Einrichtung zur Sicherung der Halteklauen in der Bohrung.
Bei einem bekannten Lamellenfilter dieser Art werden Halteklauen beim Einsetzen in die Bohrung nach innen gedrückt und können beim Durchtritt zur Plattenunterseite nach außen federn, so daß das Lamellenfilter zuverlässig gesichert ist. Wenn jedoch ein derartiges Lamellenfilter aus irgendeinem Grund ausgewechselt werden muß, besteht die Schwierigkeit, daß die Unterseite der Filterplatte zugänglich sein muß, um die Halteklauen zusammenzudrücken und das Lamellenfilter herausnehmen zu können. Es wäre deshalb wünschenswert, die Einrichtung zur Sicherung der Halteklauen in der Bohrung so auszubilden, daß das Lamellenfilter auch von der Oberseite der Filterplatte her entfernt werden kann. Außerdem besteht bei dem bekannten Lamellenfilter der Nachteil, daß es nicht ohne weiteres in Bohrxmgen
von Filterplatten mit unterschiedlicher Dicke eingesetzt werden kann, so daß bei zu dünnen Filterplatten Unterlegscheiben angeordnet werden müssen, während an zu dicken Filterplatten eine geeignete Anordnung nicht möglich ist.
Es ist ferner eine Befestigungseinrichtung bekannt (Britische Patentschrift 619 174), die aus einem Rohrstück mit einem Innengewinde und einem Außengewinde bestehen, an dessen einem Ende durch Längsschlitze eine klauenartige Ausbildung vorgesehen ist, und an dessen anderem Ende eine Angriffsfläche A2 für ein Werkzeug vorgesehen ist. In dieses Rohrstück kann eine Kopfschraube C3 eingeschraubt werden, deren vorderes Ende zapfenförmig derart ausgebildet ist, daß damit eine plastische Deformation des klauenförmigen unteren Endes des Rohrstücks möglich ist. Diese Befestigungseinrichtung kann in Bohrungen von Platten unterschiedlicher Stärke eingesetzt werden, hat aber den Nachteil, daß eine spätere Entfernung von der Oberseite her praktisch nicht möglich ist. Außerdem ist die Konstruktion der Befestigungseinrichtung verhältnismäßig kompliziert und die Anordnung der Befestigungseinrichtung ist noch umständlicher als bei den bekannten Lamellenfiltern, weil zuerst die Schraube zum Verspreitzen der Halteklauen eingeschraubt werden muß und dann die Befestigungseinrichtung mit Hilfe einer Mutter angezogen werden muß, um einen festen Sitz in der Bohrung zu gewährleisten.
Es ist deshalb Aufgabe der Neuerung, ein Lamellenfilter der eingangs genannten Art so auszubilden, daß mit möglichst wenig Konstruktionselementen und Handgriffen eine Befestigung in Bohrungen von Filterplatten unterschiedlicher Dicke erfolgen kann, und daß ohne weiteres eine Entfernung von der Oberseite der Filterplatte her möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die Neuerung dadurch gelöst, daß die oberen Enden der Halteklauen ' ι in Form eines Ringkörpers auf dem Gewindeschaft einer Kopfschraube aufgeschraubt und relativ zu dem Filterkorb , unverdrehbar angeordnet sind, und daß die Kopfschraube eine als Führungszapfen
ausgebildete Verlängerung als Einrichtung zur Sicherung der Halteklauen in der Bihrung aufweist.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann die Kopfschraube und der Führungszapfeη hohl ausgebildet sein und die Kopfschraube im oberen Bereich des Filters Öffnungen aufweisen. Weiterhin ist das Filter vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt.
Beim Einbau des Lamellenfilters gemäß der Erfindung wird die Kopfschraube nur soweit eingeschraubt, daß der Führungszapfen noch nicht in die Führungsbohrung zwischen den Klauen hineinragt, so daß die Klauen beim Einführen in eine Bohrung in der Filterplatte zusammengedrückt werden können. Sobald der Filtereinsatz eingeführt ist, wird die Kopfschraube weiter eingeschraubt und dadurch mittels des Führungszapfens die Klauen an die Wand der Bohrung gedrückt. Zum Herausnehmen des Filtereinsatzes braucht die Kopfschraube nur wieder soweit herausgeschraubt zu werden, daß der Führungszapfen nicht mehr in die Führungsbohrung zwischen den Klauen hineinragt, so daß beim Herausziehen die Klauen durch die Bohrung in der Filterplatte nach innen gedrückt werden können. Auf diese Weise kann der Filtereinsatz ohne jede Schwierigkeit aus der Bohrung in der Filterplatte herausgenommen werden, und zwar ohne daß die Klauen von der Unterseite der Bohrung her zusammengedrückt werden müssen. Mit dieser Konstruktion ist es auch möglich, nicht nur Schwankungen in der Dicke der Filterplatte, die z.B. bei Auskleidungen durch Email, Kunststoff und dergleichen nicht vermeidbar sind, auszugleichen, indem die Kopfschraube je nach Dicke der Filterplatte mehr oder weniger weit in die Klauen hineingeschraubt wird, sondern auf diese Weise kann auch eine Filtergröße für Filterplatten verschiedener Dicken verwendet werden.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Neuerung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen. Es zeigen:
Pig. 1 teilweise im Schnitt einen in eine Filterplatte eingesetzten Filtereinsatz;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-B in Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht des Filtereinsatzes von unten; und
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines Filtereinsatzes.
Der in Fig. 1 dargestellte, vorzugsweise aus Kunststoff hergestellte Filtereinsatz weist einen Filterkorb 1, Klauen 2 mit beidseitigen Anschrägungen und eine Kopfschraube 3 mit einem Führungszapfen 5 auf. Vor dem Einbau des Filtereinsatzes von oben werden die einzelnen Teile zusammengebaut. Hierbei wird die Kopfschraube 3 aber nur soweit zwischen die Klauen 2 hineingeschraubt, daß der Führungszapfen 5 noch nicht in die Führungsbohrung 2a zwischen den Klauen hineinragt. Dadurch ist es möglich, daß die Klauen 2 beim Einführen des Filtereinsatzes in eine Bohrung 4a in einer Filterplatte 4 zusammengedrückt werden können.
Die Befestigung des Filterkorbs wird dann dadurch erreicht, daß durch ein weiteres Hineinschrauben der Kopfschraube 3 der Führungszapfen 5 in die Führungsbohrung 2a der Klauen 2 hineingeschraubt und damit die Klauen an die Wand der Bohrung 4a in der Filterplatte 4 gedrückt werden Die Klauen 2 sind dann innen durch den Führungszapfen 5 und außen an der Bohrung in der Filterplatte 4 abgestützt. Durch weiteres Einschrauben der Kopfschraube 3 wird der erforderliche Anpreßdruck zwischen den einzelnen Teilen erreicht. Hierbei ist ein Mitdrehen der Klauen 2 durch Formschluß beispielsweise durch Nut und Feder 6 zwischen dem Filterkorb 1 und den Klauen 2 verhindert. Der Durchfluß der Flüssigkeit ist bei dem fest eingeschraubten Filtereinsatz durch die Schlitze zwischen den einzelnen Klauen 2 gewährleistet.
Zum Ausbau des Filtereinsatzes braucht bei dem Lamellenfilter gemäß der Neuerung die Kopfschraube 2 nur wieder so-
weit herausgeschraubt zu werden, daß der Führungszapfeη 5 nicht mehr zwischen die Führungsbohrung 2a zwischen den Klauen 2 hineinracft. Der Filtereinsatz kann dann ohne Schwierigkeit aus der Bohrung 4a in der Filterplatte 4 herausgezogen werden, da die Klauen durch die Bohrung, wenn die Kopfschraube und damit der Führungszapfeη entsprechend weit herausgeschraubt sind, zusammengedrückt werden und dadurch ohne nennenswerten Widerstand herausgezogen werden können. Das Lamellenfilter kann also geneiuso einfach ausgebaut werden, wie es eingebaut worden ist.
Um die Durchtrittsfläche des Filters zu verdoppeln, kann beispielsweise auf den Filtereinsatz Ib ein weiterer Filtereinsatz la aufgesetzt werden. Die erforderliche Vergrößerung der Durchtrittsfläche im Befestigungsbereich des Filters wird bei dieser Ausführungsform dadurch erreicht, daß eine Kopfschraube 3a, die einen Hohlschaft besitzt, im Bereich des oberen Filterkorbs la am Umfang angeordnete Öffnungen 7 aufweist. Im übrigen entspricht die in Fig. 4 dargestellte Filterausführung der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform; insbesondere wird auch dieses Filter genauso ein- und ausgebaut, wie in Verbindung mit den Fig. 1 bis 3 beschrieben.
Schutzansprüche

Claims (4)

t t t > I I I -6- Schutzansprüche
1. Lamellenfilter mit in eine Bohrung einer Filterplatte einsteckbaren elastischen Halteklauen und einer Einrichtung zur Sicherung der Halteklauen in der Bohrung, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Enden der Halteklauen (2) in Form eines Ringkörpers auf dem Gewindeschaft einer Kopfschraube (3) aufgeschraubt und relativ zu dem Filterkorb (1) unverdrehbar angeordnet sind, und daß die Kopfschraube (3) eine als Führungszapfeη (5) ausgebildete Verlängerung als Einrichtung zur Sicherung der Halteklauen in der Bohrung aufweist.
2. Lamellenfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfschraube (3) und der Führungszapfen (5) hohl ausgebildet sind.
3. Lamellenfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfschraube (3) hohl ausgebildet ist und im oberen Bereich des Filterkorbs (la) öffnungeη (7) aufwe ist.
4. Lamellenfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter aus Kunststoff hergestellt ist.
DE7200814U Lamellenfilter Expired DE7200814U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7200814U true DE7200814U (de) 1973-02-15

Family

ID=1276115

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7200814U Expired DE7200814U (de) Lamellenfilter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7200814U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19653337B4 (de) * 1996-12-20 2006-07-06 Mahle Filtersysteme Gmbh Vorrichtung zum Befestigen eines Filters

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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