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DE729828C - Einrichtung zum selbsttaetigen Zusammensetzen einzelner Teile - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Zusammensetzen einzelner Teile

Info

Publication number
DE729828C
DE729828C DES139489D DES0139489D DE729828C DE 729828 C DE729828 C DE 729828C DE S139489 D DES139489 D DE S139489D DE S0139489 D DES0139489 D DE S0139489D DE 729828 C DE729828 C DE 729828C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
workpiece
workpieces
gripped
tools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES139489D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Saur
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL SAUR DIPL ING
Original Assignee
KARL SAUR DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL SAUR DIPL ING filed Critical KARL SAUR DIPL ING
Priority to DES139489D priority Critical patent/DE729828C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE729828C publication Critical patent/DE729828C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P19/00Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Zusammensetzen einzelner Teile Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Durchführen von Fertigungsaufgaben, insbesondere Zusammensetz-und ähnlichen Arbeiten, bei welchem die auszuführenden Arbeitsvorgänge in verschiedene Bewegungskomponenten, vorteilhaft nach drei Richtungen im Raum zerlegt werden und für jede Komponente ein Steuersatz vorgesehen ist. Die Steuersätze sind derart vereinigt, daß auf dem Getriebe oder ersten Bewegungskomponente .der Steuersatz der zweiten Komponente, und so fort, aufgesetzt ist. Für eine Einrichtung dieser Art, ,die aus einzelnen Steuersätzen besteht, wird die Bezeichnung Steuergruppe vorgeschlagen. Von den aufeinandergesetzten Steuersätzen oder der Steuergruppe trägt der letzte Satz das für die Ausführung der Arbeiten zur Wirkung kommende Werkzeug. Dieses Werkzeug ist entsprechend seinem Verwendungszweck als Greifwerkzeug ausgebildet.
  • Mit dieser Anordnung gelingt es zwar, eine verhältnismäßig vielseitige Fertigungsmöglichkeit zu schaffen, bei :der verschiedene Arbeiten hintereinander allein, ohne ZuhiJfenalmze weiterer Mechanismen ausgeführt werden können; bei den meisten Zusammensetzarbeiten ist aber eine größere Anzahl verschiedener, insbesondere verschieden geformter Werkstücke einzubauen. Ein Werkzeug kann aber im allgemeinen nur solche Stücke ergreifen, die seiner Form angepaßt sind. Um diese Aufgabe zu lösen, wird erfindungsgemäß die einzelne Steuergruppe oder der Werkzeugträger mit einer Mehrzahl von Werkzeugen ausgerüstet, die von ihr gleichzeitig im Raum bewegt werden, aber wahlweise zur Anwendung kommen, d. h. die verschiedenen Werkstücke ergreifen und sie sonstwie fortbewegen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung sind somit am Werkzeugträger mehrere Werkzeuge von verschiedener, den zu ergreifenden Werkstücken angepaßter Form oder Größe angebracht, deren Auswahl ihrer Form nach für das jeweilig zu ergreifende Werkstück durch die Bewegung oder Einstellung des Werkzeugträgers erfolgt. Dadurch fallen die Bewegungen zur Vornahme eines Werkzeugwechsels und zu diesem Vorgang selbst im Verlauf der Arbeitsgänge weg.
  • Die Steuerung des Werkzeugsatzes, d. hi. aller verschiedenförmigen Werkzeuge, kann nach zwei Grundsätzen erfolgen. Entweder werden für jede Tätigkeit alle Werkzeuge des Satzes gleichzeitig zum Aufnehmen oder Loslassen eines Werkstückes bewegt, d. h. geöffnet oder geschlossen, wobei aber nur das eine dem Werkstück entsprechend geformte Werkzeug zur Wirkung kommt, oder es wird nur das eine seiner Form nach jeweilig in Betracht kommende Werkzeug zum Aufnehmen oder Loslassen des Werkstückes gesteuert.
  • In vielen Fällen ist es möglich, den Aufwand an Werkzeugen dadurch ,erheblich herabzusetzen, daß .ein und dasselbe Greifwerkzeug zum Ergreifen von verschieden geformten Werkstücken benutzt wird. Dies wird nach der Erfindung -dadurch möglich gemacht, daß die zum Ergreifen dienenden Greifbacken o. dgl. mit einer Anzahl verschiedener Flächen oder Flächenpaaren versehen sind, deren jede den Formen je eines der Werkstucke angepaßt ist und mit denen die verschiedenen Stücke wahlweise ergriffen und fortbewegt werden können.
  • Wenn bei eitler Zusammensetzarbeit sehr zahlreiche verschieden geformte Werkstücke Verwendung finden, kann jedes einzelne Werkzeug eines Satzes die Ausbildung erlialten, daß an seinen Greifflächen verschiedene Formen, entsprechend den aufzugreifenden Werkstücken. ausgebildet sind.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung sollen an Hand der Zeichnungen zwei Ausführungen der Erfindung beispielsweise näher beschrieben werden.
  • Fig. i und 2 zeigen eine Steuergruppe, bestehend aus zwei Steuersätzen für zwei Bewegungskomponenten, wobei nach Fig. i ein Werkzeugsatz von drei verschiedenen Greifwerkzeugen und nach Fig. 2 ein einziges Werkzeug mit Greifbacken für verschiedene Werkstücke vorgesehen ist. Fig. 3 veranschaulicht die Arbeitsweise eines Werkzeuges nach Fig. 2 beim Aufgreifen verschieden geformter Werkstücke.
  • Mit i und 2 sind die vorgesehenen zwei Steuersätze durch einen zylindrischen Körper 3 und einem in diesem beweglichen Kolben q. angedeutet. Mit Hilfe eines im Zylinderraum 3 zur Bewegung kommenden Kraftmittels, Dampf, Wasser, Öl o. dgl., wird der Kolben q. verschoben und dadurch der an der Kolbenstange 5 angebrachte Teil, entweder der Steuersatz der weiteren Bewegungskomponente oder der Werkzeugträger 6, bewegt. Diese als Empfänger aufzufassende Steuergruppe wird von einem Steuersender oder -geber, der an sich bekannt ist und deshalb nicht dargestellt wurde, bewegt, so daß die für die Zusammensetzarbeit erforderlichen Bewegungen der am Werkzeugträger 6 angebrachten Werkzeuge zustande kommen.
  • Der nach Fig. i am Werkzeugträger 6 angebrachte Werkzeugsatz besteht aus drei Werkzeugen 7, 8, 9, deren Ausführungsform an sich gleich ist. Die wesentlichsten Bestandteile jedes Werkzeuges sind ein Greiferpaar Io und eine mit II angedeutete Vorrichtung zum Bewegen des Greiferpaares Io für das Ergreifen oder Loslassen des Werkstückes. Die Bewegungsvorrichtung des Werkzeuges ist ihrer Art nach von untergeordneter Bedeutung. In der Fig. i ist schematisch ein beispielsweise durch Öl in dem Zylinder 12 bewegter Kolben 13 angedeutet. -der mit Hilfe von Kniehebeln I4 auf die Greiferbacken Io einwirkt. Die drei angegebenen Werkzeuge 7, 8, 9 unterscheiden sich im übrigen nur durch ihre Greiferflächenpaare 15 und 16, 17, die den Formen der zu ergreifenden Werkstücke angepaßt sind. Die Greiferflächen 15 des Werkzeuges 7 sind beispielsweise ebene Flächen für ein breites Werkstück, das Werkzeug 8 in ähnlicher Weise für ein schmaleres Werkstück, während die Greiferflächen 17 des Werkzeuges 9 einem runden Werkstück angepaßt sind.
  • Die Steuerungszylinder 12 der Werkzeuge 7, 8, 9 können durch einzelne Steuerungsmittel, beispielsweise biegsame Öldruckleitungen, mit dem Steuersender verbunden sein. Auf diese Weise kann jedes Werkstück für sich gesteuert werden. Es kann aber auch für jeden Werlczeugsatz ein gemeinsames Steuerungsmittel vorgesehen sein, wodurch die Werkzeuge 7, 8, 9 gemeinsam gesteuert werden.
  • Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform sieht nur ein einziges Werkzeug 18 am Werkzeugträger 6 vor, an dessen Greiferbacken 18, 181, die Greifflächenpaare i9, 2o, z1 verschiedener Form ausgebildet sind, mit denen die :entsprechend gestalteten Werkstücke ergriffen werden sollen. Gemeinsam werden ,die Greiferflächen i 5, 16) 17 der Werkzeuge 7, 8, 9 nach der Fig. i an einem einzigen Greiferpaar vereinigt.
  • Fig. 3 zeigt die Arbeitsweise dieses Werkzeuges beim Aufgreifen verschiedener Werkstücke, z. B. können entsprechend der Darstellung A die Greiferflächen i9 dazu bestimmt sein, ein Gehäuse 22 als Werkstückteil zu ergreifen. In der Darstellung B kommen die Greiferflächen 2o zur Wirkung, um beispielsweise ein Rad 23 zu ergreifen. In der Darstellung C kommen die Greiferflächen 2I zur Wirkung, um eine runde Welle 2.4 zu ergreifen. Bei jedem der Werkstücke werden die gleichen Greiferbacken 18" I8b gesteuert.
  • Eine weitere Ausführung ergibt sich dadurch, daß die am Werkzeugträger 6 nach Fig. i vorgesehenen drei Werkzeuge 7, 8, 9 für sich Greiferbacken in der Ausführung des Werkzeuges 18 nach Fing. 2, jedoch mit unter sich in der Abmessung oder Form verschiedenen Greiferflächen aufweisen. Der so ausgebildete Werkzeugsatz ,ist zum Ergreifen von neun verschiedenen Werkzeugteilen ausgebildet. Hierbei empfiehlt sich aber auf jeden Fall, daß jedes Werkzeug für sich gesteuert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum selbsttätigen Zusammensetzen oder Verbinden einzelner Teile oder Einsetzen solcher in andere durch Bewegen von Greifvorrichtungen im Raum, dadurch gekennzeichnet, daß an einer durch Steuerung bewegten Vorrichtung (6) mehrere Greifwerkzeuge (7, 8, 9) von verschiedener, den zu ergreifenden Werkstücken angepaßten Form oder Größe angebracht sind, deren Auswahl ihrer Form oder Größe nach für das zu ergreifende Werkstück durch die Bewegung oder Einstellung des Werkzeug" (6) erfolgt. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ,an einer durch Steuerung bewegten Vorrichtung (6) angebrachten Greifwerkzeuge (7, 8, 9) von verschiedenen, den zu ergreifenden Werkstücken angepaßten Formen alle gleichzeitig für das Aufgreifen und Loslassen eines Werkstückes gesteuert werden, während die Auswahl des Werkzeuges seiner Form nach für ras zu ergreifende Werkstück durch eine Bewegung oder Einstellung des Werkzeugträgers (6) erfolgt. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeweilig nur ein bestimmtes, dem zu ergreifenden Werkstück angepaßtes Werkzeug (7 und 8 oder 9) für sich zum Aufgreifen oder Loslassen des Werkstückes gesteuert wird. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an denn Werkzeug (i8) jede den verschiedenen Werkstücken angepaßte Form von Greifflächen (I9, 2o, 21) ausgebildet ist. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i und q., dadurch gekennzeichnet, daß an den Werkzeugträgern (6) mehrere Werkzeuge (7, 8, 9) angebracht sind, von denen jedes einzelne Greiferbacken (18a, i8b) besitzt, die entsprechend den verschiedenen Formen von den zu ergreifenden Werkstücken mit Greiferflächen (i9, 2o, 21) für Werkstücke verschiedener Größe oder Form versehen sind.
DES139489D 1939-12-08 1939-12-08 Einrichtung zum selbsttaetigen Zusammensetzen einzelner Teile Expired DE729828C (de)

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DE729828C true DE729828C (de) 1942-12-23

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