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DE729117C - Verfahren zum Verhindern von Ventilsitzrissen - Google Patents

Verfahren zum Verhindern von Ventilsitzrissen

Info

Publication number
DE729117C
DE729117C DED81018D DED0081018D DE729117C DE 729117 C DE729117 C DE 729117C DE D81018 D DED81018 D DE D81018D DE D0081018 D DED0081018 D DE D0081018D DE 729117 C DE729117 C DE 729117C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve seat
seats
core
sprue
protrude
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED81018D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Karl Schwaiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED81018D priority Critical patent/DE729117C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE729117C publication Critical patent/DE729117C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/02Casting in, on, or around objects which form part of the product for making reinforced articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verhindern von Ventilsitzrigsen An den Ventilsitzen, insbesondere in den Stegen zwischen den Sitzen, treten bekanntlich häufig Risse auf, deren Grund in erster Linie in der konstruktiv bedingten Zusammendrängung der Sitze und in den Eigenschaften des .die Sitze aufnehmenden Werkstoffes, nämlich Grauguß, zu suchen ist. Man bat bereits versucht, diese Erscheinung zu I bekämpfen, indem die Zylinderköpfe bei einer bestimmten Anlaßtemperatur Hausgeglüht und darauf im Ofen langsam ,abgekühlt wurden, um die Gußspannungen auszugleichen. Es wurde ,auch versucht, die Kühlverhältnisse durch direkte Kühlwasserzufuhr zum Ventilsteg zu verbessern. Schließlich zog man besondere Ventilsitzringe ein. Doch alle diese Maßnahmen führten nicht zu dem gewünschten Erfolg. Die erzielten Verbesserungen standen in keinem Verhältnis zu dein aufgewendeten Mitteln. Die Erfindung betrifff mm ein Verfahren zum Verhindern von Ventilsitzrissen, insbesondere während des Betriebes, und besteht darin, daß im Bereich der Ventilsitze, z. B. in dem zwischen den Sitzen befindlichen Steg, ein Kern mit höherer Zugfestigkeit als der umgebende Werkstoff eingegossen wird. An sich ist es bekannt, in Gußstücke Einlagen für verschiedene Zwecke einzugießen. Durch die Erfindung wird in überaus einfacher und zuverlässiger Weise verhindert, daß sich an den Ventilsitzen, insbesondere während des Betriebes der Maschine, Risse bilden.
  • Bei Ventilsitzen aus Grauguß wird vorzugsweise ein Eisenkern verwendet, der zur besseren Verbindung mit .dem umgebenden Werkstoff mit einem Zinnüberzug versehen sein kann. Außerdem kann die Oberfläche des Eingußkernes in an sich bekannter Weise mit Erhöhungen a, dgl. versehen sein. Herstellungstechnisch besonders günstig für die Erfindung ist ein mit Gewinde versehener Stab, der gegebenenfalls entsprechend geformt, z. B. ringförmig, sein kann. Auch kann der Eingußkern, wie bekannt, so gestaltet und angeordnet sein, .daß er besonders gekühlt wird. Er kann hierzu mit Vorsprüngen versehen sein, die über den umgebenden Werkstoff vorstehen. Bei Verwendung eines Gewindestabes ist dieser zweckmäßig so bemessen, daß seine Enden abgebogen werden können und dann aus dem Werkstoff herausragen.
  • Die beiliegende Zeichnung zeigt in groben Zügen ein Beispiel für die Anordnung des Kernes gemäß der Erfindung in Abb. i im senkrechten Querschnitt durch einen Zylinderkopf im Bereich der Ventilsitze. Abb.2 läßt eine vorteilhafte Form des Kernes erkennen.
  • In dem Steg i zwischen den Sitzen 2 ist hier ein stabförmiger Kern 3 eingegossen, der ein ,grobes Außengewinde zeigt. Um die vorerwähnte verschiedene Wärmedehnung von Kern und umgebendem Werkstoff sicherzustellen, können die Enden ¢ des Keines derart abgebogen und lang gehalten werden, daß sie aus dem umgebenden Werkstoff hervorstehen und z. B. in das Kühlwasser hineinragen. Dadurch wird eine niedrigere Temperatur des Kernes bewirkt, und der Kein übt auf die Umgebung eine Art Klammerwirkung aus. Die abgebogenen Enden ermöglichen überdies die Verankerung des Kernes in der Sandform, also die richtige Lage beim Umgießen mit dem Werkstoff des Zylinderkopfes. Statt die Enden abzubiegen oder zusätzlich zu dieser Maßnahme kann der Kern geeignete, längs seiner Länge verteilte Ansätze oder Vorsprünge erhalten. Man hat damit ein einfaches Mittel an der Hand, um den Temperaturunterschied zu beeinflussen.

Claims (5)

  1. YATENTANTSPR TUCHE: Verfahren zum Verhindern von Ventilsitzrissen, insbesondere während des Betriebes, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Ventilsitze, z. B. in dein z%cischen den Sitzen befindlichen Steg, ein Kern mit höherer Zugfestigkeit als der umgebende Werkstoff eingegossen wird.
  2. 2. Eingußkern für das Verfahren nach Anspruch i mit Ventilsitzen aus Grauguß, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Eisen besteht und mit einem Zinnüberzug versehen ist.
  3. 3. Eingußkern nach Anspruch 2 mit Erhöhungen o. dgl.. dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem mit Gewinde versehenen Stab (3) besteht.
  4. 4. Gekühlter Eingußkern nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß er mit Vorsprüngen versehen ist, die über den umgebenden Werkstoff vorstehen.
  5. 5. Eingußkern nach Anspruch 2 bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (4) des Stabes (3) abgebogen sind und aus dem Werkstoff herausragen.
DED81018D 1939-08-10 1939-08-10 Verfahren zum Verhindern von Ventilsitzrissen Expired DE729117C (de)

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DED81018D DE729117C (de) 1939-08-10 1939-08-10 Verfahren zum Verhindern von Ventilsitzrissen

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DED81018D DE729117C (de) 1939-08-10 1939-08-10 Verfahren zum Verhindern von Ventilsitzrissen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE729117C true DE729117C (de) 1942-12-10

Family

ID=7063437

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DED81018D Expired DE729117C (de) 1939-08-10 1939-08-10 Verfahren zum Verhindern von Ventilsitzrissen

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DE (1) DE729117C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19918230A1 (de) * 1999-04-22 2000-11-02 Daimler Chrysler Ag Verfahren zum Herstellen eines in ein Leichtmetall-Kurbelgehäuse einzugießenden Rohlings einer Zylinderlaufbüchse aus einer übereutektischen Aluminium-Silizium-Legierung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19918230A1 (de) * 1999-04-22 2000-11-02 Daimler Chrysler Ag Verfahren zum Herstellen eines in ein Leichtmetall-Kurbelgehäuse einzugießenden Rohlings einer Zylinderlaufbüchse aus einer übereutektischen Aluminium-Silizium-Legierung
DE19918230C2 (de) * 1999-04-22 2001-06-28 Daimler Chrysler Ag Verfahren zum Herstellen eines aus einer übereutektischen Aluminium-Silizium-Legierung bestehenden, rohrförmigen Rohlings einer Zylinderlaufbüchse

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