DE728969C - Elektromagnetisches Relais mit Federanker - Google Patents
Elektromagnetisches Relais mit FederankerInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/16—Magnetic circuit arrangements
- H01H50/18—Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
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Description
- Elektromagnetisches Relais mit Federanker Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisches Relais mit Federanker kleiner Masse und aus Material geringen magnetischen Widerstandes gefertigtem Joch, bei dem der Anker in weitestgehendem Maße beschleunigungsunempfindlich ist.
- Es ist bekannt, elektromagnetische Relais mit möglichst beschleunigungsunempfindlichem Anker auszubilden, indem der Anker als Federanker mit großer VOTsp,annung .ausgeführt wird. Diese Lösung hat jedoch ,als wesentlichen Nachteil hohe magnetische Anfangszu;gwerte zur Überwindung dieser Vorspannung nötig. Eine weitere Möglichkeit, den Federanker beschleunigungsunempfindlich zu gestalten, ist, das Ankergewicht .auf ein. Minimum zu reduzieren. Hierbei wird jedoch der magfetische Kreis ziemlich ungLinstig, so daß, ;große Erregerströme. trotz kleiner Vorspannung des Ankers notwendig sind.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein elektromechanisches Relais mit Federanker kleiner Masse und ,aus Material geringen magnetischen Widerstandes gefertigtem Joch, das die Nachteile der bekannten Relais vermeidet. Dies geschieht dadurch, daß .der Federanker .an der Polfläche mit aus ferrom.agnetischem Material, z. B. Weicheisen, bestehenden Backen versehen ist_, die das. Joch in geringem Abstand seitlich umfassen. Der magnetische Fluß geht bei dieser Ausbildung des Relais über das Joch auf die Seitenbacken des Federankers über und von dort aiuf den Polschuh. Bei dieser Ausbildung ist es möglich, den Federanker aus Stahl ,auszubilden, um dadurch eine geringe Ankermasse zu erhalten. Der damit .an sich verbundene Nachteil, daß der magnetische Widerstand des Federankers sehr hoch ist, kommt bei der erfindun,gsgemä ßen Ausf'ührun,g dadurch in Wegfall, d;aß der M.agn etfluß über das Joch ,auf die Seitenbacken des Federankers übergeht. Die Zugkraft des Relais ist also trotz des ,geringen Anker-. ,gewichtes sehr hoch. Um die Zugkräfte zwischen Federanker und Joch auf ein Minimum zu drücken, wird der Federanker in einem etwa doppelt so ;großen Abstand; wie er zwischen Anker und Polschuh notwendig ist, angeordnet. Die magnetischen. Kräfte; die zwischen den Backen des Federanker s und dem Jochkörper auftreten, haben auf die Zugkraft des Relais keinen Einfluß. Der magnetische Flu.ß wird bei der Ausführung gemäß der Erfindung also weitestgehend durch Teile geringen magnetischen Widerstandes geleitet, wodurch der Wirkungsgrad des Relais erheblich verbessert wird. LT m den Streufluß an der Polfläche möglichst .abzuschalten, können die Seitenbacke;ti des Federankers in Längsrichtung des Joches den Polschuh überragen.
- Als weitere Ausführungsmöglichkeit eines bescbleunigungsunempfindlichen Relais schlägt die Erfindung vor, den Federanker über dem Joch anzuordnen und die Backen des Federankers das Joch kastenförmig umgreifen zu lassen. Bei dieser Ausbildung wird die Zugkraft des Relais nochmals erhöht, indem zu der Zugkraft, die der Polschuh ,auf die untere Begrenzung der Backen des Federankers ;ausübt, noch eine Zugkraft hinzukommt, die vom Joch direkt auf den Federanker wirkt. Auch bei dieser Ausführung ist es zweckmäßig, den Abstand von der unteren Begrenzung der kastenförmig ausgebildeten Backen des Federankers zum Polschuh (e, ringer zu gestalten als den Abstand zum Joch.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsmöglichkeiten eines beschleunigungsunempfindlichen elektromagnetischen Relais mit Federanker kleiner Masse im Prinzip dargestellt.
- Abb. i zeigt ein Relais; das aus Spule 6, Joch 3, Anker i und Polschuh 4. besteht. Der Anker i ist als Federanker ausgebildet und weist eine nur ,geringe Masse .auf. Er ist mit den Backen z versehen, die in gerin;grm seitlichem Abstand das Joch 3 umfassen. Der magnetische Fluß geht hierbei über das Joch 3 auf die Backen :2 des Federankers i und auf den Polschuh 4. über. L? m den Streufluß zu vermeiden, überragen die Backen 2 in Längsrichtung des Joches 3 den Polschub 4.. Abb: 2 -zeigt eine Seitenansicht der Abb. i. Die Backen a sind dabei mit einer unteren Begrenzungsfläche 5 miteinander verbunden. so daß sie kastenförmig .das Joch 3 umschließen. Gemäß der Erfindung ist der Abstand z«-ischen Federanker i und Polschuh,l geringer als der Abstand zwischen Federanker i und Joch 3.
- Abb.3 zeigt eine andere Ausbildung des Relais ebenfalls in der Ansicht. Hierbei liegt der Federanker i über dem Joch 3, und die Backen a des Federankers umgreifen das Joch kastenförmig. Hierbei ist der Abstand von der unteren Begrenzung 5 der Backen 2 des Federankers i zum Polschuh :l geringer als der Abstand zum Joch 3.
Claims (5)
- PATENTANSI'IZÜCFIE: i. Elektromagnetisches Relais mit Federanker kleiner Masse und ,aus Material geringen magnetischen Widerstandes gefertigtem Joch, dadurch gekennzeichnet, daß der Feder,anker (i) ,an der Poliläche mit aus ferromagnetisch.em Material, z. B. Weicheisen, bestehenden Backen (2) Versehen ist, die das Joch (3 i in geringem Abstand seitlich umfassen.
- 2. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen Federanker (i j und Polschuh (4.) ;geringer ist als der Abstand zwischen Federanker (i) und Joch (3).
- 3. Elektralmagnetisches Relais nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Federanker (i) über dem Joch ('3) angeordnet ist und die Backen (-2) des Federankers (i) das Joch (3) kastenförmig umgreifen. ,
- 4. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand von der unteren Begrenzung (5) der kastenförmig .ausgebildeten Backen (21 des Federankers (i) zum Polschuh (4.) geringer ist als der Abstand zum Joch (3).
- 5. Elektromagnetisches Relais nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (2) des Federankers (1) sowie gegebenenfalls deren untere Begrenzun,g (5) in Längsrichtung des=(cyches (3) den Polschuh (.1) überragen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU15421D DE728969C (de) | 1941-07-06 | 1941-07-06 | Elektromagnetisches Relais mit Federanker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU15421D DE728969C (de) | 1941-07-06 | 1941-07-06 | Elektromagnetisches Relais mit Federanker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE728969C true DE728969C (de) | 1942-12-07 |
Family
ID=7568789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU15421D Expired DE728969C (de) | 1941-07-06 | 1941-07-06 | Elektromagnetisches Relais mit Federanker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE728969C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028236B (de) * | 1955-10-21 | 1958-04-17 | Siemens Ag Albis | Elektromagnetisches Relais |
-
1941
- 1941-07-06 DE DEU15421D patent/DE728969C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028236B (de) * | 1955-10-21 | 1958-04-17 | Siemens Ag Albis | Elektromagnetisches Relais |
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