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DE728278C - Farbkastenwalzenantrieb bei Druckmaschinen - Google Patents

Farbkastenwalzenantrieb bei Druckmaschinen

Info

Publication number
DE728278C
DE728278C DESCH120799D DESC120799D DE728278C DE 728278 C DE728278 C DE 728278C DE SCH120799 D DESCH120799 D DE SCH120799D DE SC120799 D DESC120799 D DE SC120799D DE 728278 C DE728278 C DE 728278C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fountain roller
ink fountain
swivel arm
roller drive
overrunning clutch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH120799D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Schwarz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG filed Critical Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Priority to DESCH120799D priority Critical patent/DE728278C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE728278C publication Critical patent/DE728278C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/10Applications of feed or duct rollers

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Farbkastenwalzenantrieb bei Druckmaschinen Die Erfindung betrifft einen Farbkastenwalzenantrieb bei Druckmaschinen, bei dem die Farbkastenwalze durch einen hin und her schwingenden Arm über eine Klemmrollenfreilaufkupplung absatzweise verdreht wird. Bei den bekannten ähnlichen Einrichtungen kann die Farbkastenwalze durch ein Handrad in ihrer Laufrichtung zusätzlich verdreht werden. Ein Rückwärtsdrehen der Farbkastenwalze "ist jedoch nicht möglich. Nun besteht aber in Druckmaschinen häufig die Notwendigkeit, die Farbkastenwalze von Zeit zu Zeit zurückzudrehen oder rasch vor- und zurückzudrehen, um Verstopfungen im Ausflußspalt des Farbkastens zu verhüten. Deshalb wurde bei anderen bekannten Einrichtungen das Zurückdrehen der Farbkastenwalze in regelmäßigen Zeitabständen selbsttätig gesteuert. Die praktisch bewährten Einrichtungen dieser Art sind aber verhältnismäßig teuer. Deshalb beschränkt man sich im allgemeinen darauf, die Farbkastenwalze von Zeit zu Zeit von Hand zurückzudrehen. Dies ist aber bisher nur bei den bekannten Vorrichtungen ohne weiteres möglich, bei denen die absatzweise bewegte Farbkastenwalze durch einen Klinkenantrieb von der Maschine her angetrieben wird. Sobald die an einem hin und her schwingenden Arm befestigte Mitnehmerklinke von dem zugehörigen.Sperrad ,der Farbkastenwalze abgehoben wird, kann man die F arbkastenwalze auch nach rückwärts verdrehen. Aber es ist ein wesentlicher Nachteil des Klinkenantriebs, daß die jeweilige Drehbewegung der Farbkastenwalze von der Entfernung zwischen den einzelnen Zähnen des Sperrades abhängig ist, also nicht stufenlos geregelt werden kann.
  • Diese Nachteile vermeidet die Erfindung bei einer Farbkastenwalze, die über eine Klemmrollenfreilaufkupplung absatzweise angetrieben wird, dadurch, daß der antreibende Teil der Freilaufkupplung verdrehbar, jedoch festsetzbar mit seinem Schwenkarm verbunden ist, so daß die Farbkastenwalze nach dem Lösen der Verbindung zwischen dem antrei-
    benden Kupplungsteil und dein hin und her
    schwingenden Arm, also nach Ausschalten
    der Freilaufkupplung, von Hand auch nac
    rückwärts verdreht werden kann. Die Er .'"
    dung gibt mit einfachsten Mitteln die ;
    lichkeit, die lästigen Verstopfungen im A
    flußspalt des Farbkastens zu vermeiden, ohri
    daß auf die Vorteile einer Freilaufkupplung
    zum absatzweisen Antrieb der Farbkastenwalze verzichtet werden muß, die ein stufenloses Schalten der Farbwalzenbewegung zuläßt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Abb. i einen O_uerschnitt durch die Freilaufkupplung und Abb. 2 einen Längsschnitt durch den Antrieb der Farbkastenwalze.
  • Der absatzweise Antrieb der Farbkastenwalze i erfolgt durch den um ihre Achse hin und her schwingenden Arm 2, der durch eine Stange 3 von einer Kurbelschleife o. dgl. bewegt wird und dessen Hub von Null bis zu einem Maximum stufenlos eingestellt werden kann. Die Verbindung des Schwenkarmes :2 finit der Welle q. der Farbkastenwalze i erfolgt durch eine Klemmrollenfreilaufkupplung, die in einer tellerförmigen Aussparung der Nabe io des Armes 2 angeordnet ist. Der angetriebene Teil 5 der Freilaufkupplung, der die exzentrisch verlaufenden Klemmbahnen 6 für die Klemmrollen 7 trägt, sitzt fest verkeilt auf der Welle der Farbkastenwalze. Der antreibende Teil 8 der Freilaufkupplung mit der zentrischen Rollenbahn 9 wird durch einen Ring gebildet. In dem Ring 8 sitzt eine Griffschraube i i. deren Hals in einem Umfangsschlitz 12 der Nabe io des Schwenkarmes geführt ist und deren Bund sich gegen den Mantel der Nabe io legt. Auf dem Ende der Welle .4 der Farbkastenwalze ist ein. Handrad 13 festsitzend angeordnet, durch das die Farbkastenwalze jederzeit unter Überholung der Freilaufkupplung in ihrer Laufrichtung verdreht werden kann. Will man die Farbkastenwalze entgegen ihrer Laufrichtung verdrehen, so löst man die Griffschraube i i, was mühelos auch während des Betriebes geschehen kann. Dann ist die Freilaufkupplung für den Antrieb der Farbkastenwalze außer Wirksamkeit gesetzt; die Farbkastenwalze läßt sich nach beiden Richtungen von Hand verdrehen, wobei das Drehen entgegengesetzt
    ihrer Laufrichtung durch die Länge des
    Schlitzes 12 begrenzt ist, d. h. beim Ver-
    ";'lrehen der Farbkastenwalze entgegen ihrer
    sLä#frichtung wird der Ring 8 durch den an-
    W#@triebenen Kupplungsteil 5 mitgenommen,
    e s ' die Griffschraube i i an der einen Stirn-
    and des Schlitzes 12 anstößt.
    An Stelle der Griffschraube i i können auch andere Verbindungsteile oder Kupplungen zwischen dem Schwenkarm 2 und der Welle der Farbkastenwalze eingeschaltet werden. So wäre es beispielsweise möglich, den inneren Kupplungsteil 5 lose drehbar auf der Welle .4 der Farbkastenwalze anzuordnen und durch eine Kupplung mit dem undrehbar, jedoch axial,verschiebbar auf der Welle 4. sitzenden Handrad 13 zu verbinden, so daß nach dem Lösen dieser Kupplung, d. h. nach Zurückziehen des Handrades, die Farbkastenwalze unabhängig von der Freilaufkupplung nach beiden Richtungen verdreht werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Farbkastenwalzenantrieb bei Druckmaschinen, bei dem die Farbkastenwalze durch einen hin und her schwingenden Arm über eine Klemmrollenfreilaufkupplung absatzweise verdreht wird, dadurch gekennzeichnet, daßderantreibendeTeil (8) der Freilaufkupplung (5, 8) vierdrehbar, jedoch festsetzbar mit seinem Schwenkarm (2) verbunden ist, so daß nach dein Lösen der Verbindung zwischen dem antreibenden Kupplungsteil (8) und dem Schwenkarm (2) die Farbkastenwalze (i) von Hand auch nach rückwärts verdreht werden kann.
  2. 2. Farbkastenwalzenantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der antreibende Kupplungsteil (8) der Freilaufkupplung durch einen Ring gebildet wird, der mittels einer Griffschraube (i i o. dgl. mit seinem Schwenkarm verbunden ist und nach dem Lösen der Griffschraube nach beiden Drehrichtungen gegenüber dem Schwenkarm verdreht werden kann.
  3. 3. Farbkastenwalzenantrieb nach Anspruch :2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals der im antreibenden Kupplungsteil der Freilaufkupplung sitzenden Griffschraube in einem Umfangsschlitz (12.) des Schwenkarmes geführt ist.
DESCH120799D 1940-08-03 1940-08-03 Farbkastenwalzenantrieb bei Druckmaschinen Expired DE728278C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH120799D DE728278C (de) 1940-08-03 1940-08-03 Farbkastenwalzenantrieb bei Druckmaschinen

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DESCH120799D DE728278C (de) 1940-08-03 1940-08-03 Farbkastenwalzenantrieb bei Druckmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE728278C true DE728278C (de) 1942-11-24

Family

ID=7451410

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH120799D Expired DE728278C (de) 1940-08-03 1940-08-03 Farbkastenwalzenantrieb bei Druckmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE728278C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205983B (de) * 1961-02-03 1965-12-02 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Abfahrbares Farbwerk fuer Schnellpressen
DE1229549B (de) * 1962-07-18 1966-12-01 Windmoeller & Hoelscher Anilindruckmaschine mit einem Hauptantrieb und einem die Tauchwalze antreibenden Hilfs-motor
FR2375044A1 (fr) * 1976-12-23 1978-07-21 Hinapat Ag Dispositif d'encrage d'une machine a imprimer en continu des articles tubulaires

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1229549B (de) * 1962-07-18 1966-12-01 Windmoeller & Hoelscher Anilindruckmaschine mit einem Hauptantrieb und einem die Tauchwalze antreibenden Hilfs-motor
FR2375044A1 (fr) * 1976-12-23 1978-07-21 Hinapat Ag Dispositif d'encrage d'une machine a imprimer en continu des articles tubulaires
FR2432935A1 (fr) * 1976-12-23 1980-03-07 Hinterkopf Kurt Dispositif d'encrage d'une machine a imprimer en continu des articles tubulaires

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