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DE727884C - Elektroofendeckel - Google Patents

Elektroofendeckel

Info

Publication number
DE727884C
DE727884C DED85505D DED0085505D DE727884C DE 727884 C DE727884 C DE 727884C DE D85505 D DED85505 D DE D85505D DE D0085505 D DED0085505 D DE D0085505D DE 727884 C DE727884 C DE 727884C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ribs
electric furnace
stones
lid
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED85505D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Robert Klesper
Dr Phil Hermann Knuth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Didier Werke AG
Original Assignee
Didier Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Didier Werke AG filed Critical Didier Werke AG
Priority to DED85505D priority Critical patent/DE727884C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE727884C publication Critical patent/DE727884C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/18Door frames; Doors, lids or removable covers
    • F27D1/1808Removable covers
    • F27D1/1816Removable covers specially adapted for arc furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/10Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
    • F27B3/12Working chambers or casings; Supports therefor
    • F27B3/16Walls; Roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Elektroofendeckel Bisher werden Elektroofendeckel allgemein aus einzelnen hochfeuerfesten Steinen aufgebaut. Die Form des Deckels ist ein Kugelgewölbe. Dies bedingt vollkommen maßgerechte Einzelsteine und einen sorgfältigen Aufbau. Trotz Einhaltung dieser Bedingungen ergeben sich in der Praxis infolge der Unmöglichkeit, feuerfeste Steine ganz genau nach den theoretischen Abmessungen anzufertigen, insbesondere aber infolge der Raumveränderung der Steine während der Erhitzung im Betriebe, wie Nachwachsen öder Nachschwinden, in dem Deckelaufbau unbekannt verlaufende Spannungen zwischen einzelnen Steinen und Steingruppen, die, verstärkt durch eine ungleichmäßige Erhitzung des Deckels, Verschiebungen einzelner Steine oder Steingruppen, Abplatzen von Steinen, ja selbst Zermürbungen von Steinen zur Folge haben.
  • Dazu kommt, daß infolge nicht vermeidbarer ungleicher Hitzeeinwirkung und infolge der bei der Erhitzung der Steine auf den Deckelring einwirkenden, aus der Steinausdehnung sich ergebenden Kräfte der die Ausmauerung tragende Deckelring aus zusammengeschweißten Stahlblechen oder aus Stahlformguß nach einer gewissen Betriebszeit seine ursprüngliche genaue Kreisform verliert und eine ovale Form annimmt. Bei der Ausinauerung eines solchen nicht mehr kreisrunden Deckelringes muß zwischen die aus .für einen kreisrunden Deckel bestimmten Steine gebildeten Schichten eine Ausgleichschicht eingepaßt werden. Dadurch wird aber die Gleichmäßigkeit der Schichtbreite und der streng konzentrische Aufbau der Deckelausmauerung gestört. Es treten einseitige Druckspannungen auf, die zur Verschiebung einzelner Steine und einzelner Lagen führen. Die dabei auftretenden unterschiedlichen Teilpressungen verursachen eine Zermürbung der Steine.
  • Man hat schon versucht, Elektroofendeckel aus einer feuerfesten Stampfmasse herzustellen. Die innere Festigkeit des aus ungebrannter Masse geformten Gewölbes ist aber der durch das Eigengewicht der Decke hervorgerufenen Druckspannung des flachen Gewölbes nicht gewachsen, so daß schon beim ersten Einsetzen des Deckels das Stampfgewölbe zu Bruch ging. Außerdem entstehen durch die vorhandene ungleichmäßige Erhitzung Risse in der großen Gewölbefläche, die im Verein mit dem Eigengewicht zum frühzeitigen. Zusammenbruch des Deckels führen.
  • Nach der Erfindung wird ein Deckel im haltbaren Aufbau erzielt. Der Elektroofendeckel nach der Erfindung besteht aus einem an dem Tragring sich abstützenden Stützgerippe aus Formsteinen mit dazwischenliegenden, aus Stampfmasse gebildeten Deckelflächen. Das Stützgerippe bildet den verspannenden und tragenden Teil des Deckelaufbaues, während die aus Stampfmasse hergestellten Zwischenteile von dem Stützgerippe getragene Füllstücke des Deckelaufbaues sind. Das Stützgerippe kann aus radialen Rippen allein oder aus radialen und konzentrischen Rippen bestehen. Im letzteren Falle wird ein spinnwebennetzartiges Gebilde geschaffen, das besonders gut tragfähig und verspannend ist. Zwischen den Rippen werden die Füllstücke aus Stampfmasse eingebracht. Der Abstand der Rippen voneinander wird nur so groß gewählt, daß die dazwischenliegenden Teile der Decke aus Stampfmasse sich unter Abstützung auf den Rippen tragen können. Die Füllstücke können dabei mit ebener Innenfläche ausgestattet werden; sie können aber auch als Gewölbe ausgebildet sein, das sich an zwei gegenüberliegenden Rippen oder allseitig an die anliegenden Rippen abstützt. Dabei können die Anliege- oder Auflagerflächen der Rippen als Widerlager schräg gestellt sein, um eine bessere Verspannung des Füllteiles an sich zu erhalten.
  • Der Elektroofendeckel nach der Erfindung ist äußerst stabil. Während der ersten Erhitzung können sich die Formsteine gut einlagern, da sie nicht allseitig eingespannt sind. Das Stützgerippe wird also zu einem in gleichmäßiger Verspannung liegenden Hauptteil des Deckels. Wenn dieser Spannungsausgleich durch die erste Erhitzung geschehen ist, dann tritt erst durch die immer mehr steigende Erhitzung bis zur Betriebstemperatur eine keramische Verfestigung der aus Stampfmasse bestehenden Füllstücke ein. Diese werden zu Platten verfestigt. Die bei der allmählichen Erhitzung auftretende Spannung wird in der elastischen Masse ohne Gefahr einer Rissebildung ausgeglichen. Die Unterteilung in einzelne kleinere Felder wirkt fördernd für diesen Spannungsausgleich. Sobald die Stampfmasse keramisch verfestigt ist, liegt eine vollständig spannungsfreie bzw. ausgeglichene Deckelausmauerung vor. Abplatzungen, Zersprengungen und Verschiebungen finden in den Füllstücken nicht mehr statt. Dadurch ist eine bedeutend längere und vor allem verläßliche Haltbarkeit des Deckels gewährleistet.
  • Die Stampfmasse kann in dünnerer Schicht eingetragen werden, als die Höhe des Stützgerippes beträgt. Dadurch erhält man gute Wärineabstrahlverhältnisse, weil dann der Deckel einem Rippengewölbe entspricht.
  • An Stelle von gebrannten Formsteinen kann das Stützgerippe auch aus ungebrannten, an sich aber festen Steinen aufgebaut werden. Durch die Erhitzung erfolgt dann die keramische Verfestigung dieser ungebrannten Steine. Auch hier erfolgt dann, wie in der Stampfmasse, ein Spannungsausgleich vorher, und man erreicht einen spannungsfreien Deckel, der insgesamt aus einer gleichmäßig hoch und gleich lange. Zeit gebrannten Masse besteht. Dies ist besonders vorteilhaft bei Verwendung von Silikamasse für die Steine und - für die Stampfmasse, weil die ungebrannten Stoffe sich im Ausdehnungsverhalten, insbesondere bei den Quarzumwandlungsvorgängen, günstiger verhalten, als dies bei vorher gebrannten Steinen der Fall ist, bei denen die plötzliche Hitzeeinwirkung, die bei dem Elektroofenbetrieb unvermeidlich ist, zu Steinzerstörungen führt. Man erhält dann einen volkommen spannungsfreien, aus einheitlicher unter gleichen Bedingungen keramisch verfestigter Masse bestehenden Deckelaufbau. Dieser Deckel ist auch trotz seines monolitischen Charakters widerstandsfähiger gegen Temperaturwechsel als Deckel, die einheitlich aus Steinen oder aus Stampfmassen allein hergestellt sind.
  • Deckel nach der Erfindung besitzen weniger Fugen als Deckel aus einzelnen Steinen. Dies ist ein großer Vorteil. Die porösen Fugen, sind Einfalltore für eine frühzeitige chemische Zerstörung der Steine bzw. des Deckels. Durch die Vermeidung der Fugen wird deshalb die Haltbarkeit des Deckels gehoben. Die Deckelteile aus Stampfmasse schließen fugenlos an die Stützrippen an. Bei der Verwendung ungebrannter Steine, insbesondere Silikasteine, für die Rippen erhält man eine praktisch fugenlose Decke.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die erfindungsgemäße Ausbildung eines Elektroofendeckels.
  • Abb. i zeigt eine Draufsicht auf den Deckel, Abb. a einen senkrechten Schnitt in radialer Richtung nach der Linie A-B, Abb. 3 und .I einen ebensolchen Schnitt in Richtung des Deckelumfanges nach der Linie C-D, wobei die beiden Abbildungen untereinander verschiedene Ausführungen wiedergeben.
  • Der Ofendeckel legt sich mit dem Stützgerippe gegen den Tragring i. Als Stützrippen sind dabei die Widerlagsrippe 2, eine Ringrippe 3, das Herzstück q. und eine Anzahl Radialrippen 5 vorgesehen. Die Elektrodenöffnung 6 ist von Steinen 7 eingefaßt, wobei die Ausbildung dieser Einfassung in beliebiger Weise vorgenommen werden kann. Die Zwischenteile des Stützgerippes sind aus Stampfmasse hergestellt. In Abb. 3 sind die Zwischenteile ebenflächig, in Abb. q. gewölbt ausgestampft. Die Längsachse dieser kleinen Gewölbe liegt zweckmäßig in radialer Richtung.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektroofendeckel, gekennzeichnet durch an dem Tragring sich abstützende, radial verlaufende Rippen aus Formsteinen und dazwischenliegende, aus Stampfmasse bestehende Deckelteile.
  2. 2. Elektroofendeckel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwischen den Radialrippen angeordnete konzentrische Rippen aus Formsteinen.
  3. 3. Elektroofendeckel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen beim Aufbau des Deckels aus ungebrannten Steinen bestehen. q..
  4. Elektroofendeckel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anliegeflächen der Rippen für die aus Stampfmasse bestehenden Deckelteile als Gewölbewiderlager ausgebildet sind.
  5. 5. Elektroofendeckel nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Steinhöhe der Rippen in an sich bekannter Weise größer ist als die Stärke der zwischenliegenden Deckenteile.
DED85505D 1941-07-16 1941-07-16 Elektroofendeckel Expired DE727884C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED85505D DE727884C (de) 1941-07-16 1941-07-16 Elektroofendeckel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED85505D DE727884C (de) 1941-07-16 1941-07-16 Elektroofendeckel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE727884C true DE727884C (de) 1942-11-13

Family

ID=7064258

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED85505D Expired DE727884C (de) 1941-07-16 1941-07-16 Elektroofendeckel

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DE (1) DE727884C (de)

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