DE727858C - Hohllaeufer-Kreiselmaschine - Google Patents
Hohllaeufer-KreiselmaschineInfo
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- DE727858C DE727858C DESCH121061D DESC121061D DE727858C DE 727858 C DE727858 C DE 727858C DE SCH121061 D DESCH121061 D DE SCH121061D DE SC121061 D DESC121061 D DE SC121061D DE 727858 C DE727858 C DE 727858C
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- centrifugal machine
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D13/00—Pumping installations or systems
- F04D13/02—Units comprising pumps and their driving means
- F04D13/04—Units comprising pumps and their driving means the pump being fluid driven
- F04D13/043—Units comprising pumps and their driving means the pump being fluid driven the pump wheel carrying the fluid driving means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
- Hohlläufer-Kreiselmaschine Die Läufer von Kreiselniaschinen, insbesondere Plumpen und Kompressoren, sind normalerweise von einem feststehenden, druckfesten Gehäuse ums)chlosisen. Beimehrstu-figen Kreiselmas,chinen sind diese Gehäuse in Ringscheiben entsprechend der Stufenzahl geteilt, und Läufer- und Gehäu5eteile werden bei der Montage Stück für Stück abwechselnd nacheinander ineinandergeschoben. Die Läuferteile werden am Schluß auf der Welle festgezogen, die Gehäuseteüe werden mittels Längsankern zusammengezogen. Das feststehende Gehäuse umschließt also in jedem Fall den Läufer druckfest.
- Befestigt man die Laufräder nicht auf einer Welle, sondern an Scheiben, so kann - man einen Läufer bilden, in-dem diese Scheiben nach außen in Ringräume übergehen, die aneinandergefügt Hohlräume ergeben, in die feststehende Leiträder nebst ihr-en Trägern von Stufe zu Stufe eingebracht werden (Hohlläufer-Kreiselmaschine). Auch hiermüssendie umlaufenden und feststehenden Teile abwechselnd nacheinander aufgefädelt werden und sind, ebenso wie dies auich bei anderen Gliederkreiselmaschinen der Fall ist, schwer zugänglich. Ferner muß der Läufer durch Längsanker zusammengehalten und druckfest zusammengezogen werden. Um nun Ventilationsverluste zu vermeiden, müssen die Anker, die an sich schon eine wesentliche Durchmesservergrößerung des Läufers, bedingen, durch Ringe umhüllt werden. Wenn durch diese Vergrößerung der Abmessungen und Gewichte die Laufeigenschaften und Festigkeitsverhältnisse eine Einbuße erleiden, so wachsen beide weiter ganz erheblich dadurch, daß eine große Anzahl von Dichtungsstellen vorhanden ist, wodurch das Schiefziehen des Läufers begünstigt wird, bzw. daß die Fliehkräfte der Anker von den Läuferscheiben getragen werden müssen, wo-durch die Beanspruchungen auf Festigkeit erheblich wachsen. Diese Nachteile heben andere Vorteile dieser Xreiselmaschinen, deren Läufer das druckfeste Gehäuse bildet (Hohlläufer-Kreiselmas,chinen), zum Teil wiederauf, denn Grundbedingung ist, die Abmessungen, Gewichte und Dichtungsstellen kleinzuhalten.
- Die genannten Nachteile dieser bekannten Hohlläufer-Kreiselmaschinen werden durch die Ausbildung gemäß der Erfindung ver-Z> mieden, nach welcher die Lauf- und Leiträder der angetriebenen Kreiselmaschine von einem druckfesten Gehäuse umschlossen werd-en. Zweckmäßi ' 0 wird eine mit einem Lagerzapfen versehene Hohltrommel, in der die dieStufen---ehäuse bildenden Laufscheiben zentriert werden, durch einen Flansch verschlossen, der den zweiten Lagerzapfen trägt und die Stufengehäuse dichtend gegeneinanderpreßt.
- Vorteilhaft gestaltet sich der Ein- und Ausbau der Kreiselmaschine bzw. deren Zugänglichkeit, wenn diese mit dem abschließenden Flansch zusammengebaut ist und als Ganzes in die Hohltrommel eingeschoben und herausgenommen werden kann.
- Um das Gehäuse schwächende Keile zu vermeiden, werden die Laufscheiben durch einen oder mehrere nebeneinanderliegende Kin-c mit dem abschließenden Flansch verbunden, wobei in letzterem Falle die einzelnen Ringe klauenartig ineinandergreifen, und dadurch e gen Verdrehung e gesichert. C Werden die dichtend alleinandergepreßt--ii Laufscheiben von außen ein-gestochen, so gestalten sie sich in der Längsrichtung nachgiebig. Sie können daher entsprechend dem notwendigen Dichtungsdruck in ihrer Länge verändert werden, so daß der abschließende Deckel metallisch an dem Gehäuse anliegt.
- Kommt Turbinenantrieb für die Kreiselniaschine in Frage -, so kann erheblich an Raum und Gewicht gespart werden, wenn die Turbinenschaufeln oder Scheiben an dem Außenumfang des druckfesten Gehäuses angeordnet werden. Es kann sich dabei um jede Turbinenart handeln. Besonders vorteilhaft ist es, daß entsprechend der Läufer- bzw. Gehäu,selänge auch vielstufige Turbinen liohen Wirkungsgrades angewendet werden können.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindunggsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i den laufenden Teil einer Kreiselmaschine, nämlich das Gehäuse mit den Turbinenschaufeln und dem Lagerzapfen# sowie mit den Laufscheiben und Klauenringen, die durch den den zweiten Lagerzapfen tragenden Deckel zusammengepreßt werden.
- Abb. 2 zeigt ein geöffnetes druckfestes Gehäuse mit außen angeordnetem Curtisrad. Abb- 3 zeigt den abschließenden Deckel mit Lagerhohlza el pfen mit der Kreiseltnaschine als zusammenbaubare Einheit zum gemeinsamen Einbau in das Gehäuse nach Abb. -,.
- In Abb.. i bezeichnet b das mit dem Lagerzapfena, amAußenumfang mit den Turbinenschaufeln q und am Ende mit einem Flansch c versehene druckfeste Gehäuse, in das dit umlaufenden Teile einer Kreiselmaschine, die-Laufscheiben h. und die Laufräder g, hineineschoben werden-. Diese Teile -,verden durch den mit dem Flansch c verbundenen Deckel 11 der den zweiten Lagerzapfen trägt, zusammenue , preßt. Die Laufscheiben h sind durch Radialbolzen k über Klauenringe 1 mit dem Flanschf verbunden und dadurch gegen Verdrehung gesichert. Durch eingestochene Aussparungenr sind die Laufscheibünk in der Längsrichtung nachgiebig gemacht, so daß sie federnd dichten und der Deck-elf am Flansche metallisch anliegt.
- Abb.z zeigt ein geöffnetes Gehäuseb mit Flanschc und einem außen angeordneten Curtisrad q.
- Abb. 3 zeigt die Kreiselmaschine mit dem Flanschl als zusammenbaubare Einheit, die als Ganzes in das Gehäuse b gemäß Abb. 2 hineingeschoben wird. Das, Gehäuseb umschließt dann sowohl die Laufräderig als auch die Leiträder 1. Während die Laufräder, wie in Abb. i gezeigt, an Laufscheibenk sitzen, iz iD die.an dem Gehäuse über den Flanschf be- festigt sind und mit beiden umlaufen, sind die Leiträderl an dem feststehenden Druckrohre' über die Leitradträger o und p befestigt. Betrachtet man die Einheit gemäß Abb. 2 als Antriebs- und jene gemäß Abb. 3 als Arbeitsmaschine, so sind beide je als Ganzes trennbar, jedoch nur verbunden betriebsfähig. Die Zugänglichkeit ist gegenüber allen bekannten Bauarten verbessert.
Claims (2)
- PA -i- ENT A NS P le. Ü C H E : i. Hohlläufer-Kreiselmaschine, dadurch ,gekennzeichnet, daß die Lauf- und Leiträder der angetriebenen Kreiselmaschine, von einem druckfesten Gehäuse (b) umschlossen werden.
- 2. Hohlläufer-Kreiselniaschine nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß das druckfeste Gehäuse von einer den einen Lagerzapfen (a) tragendenHohltrommel (b) gebildet ist, die durch einen Flansch b verschlossen wird, der den anderen Lagerzapfen (d) trägt und die innerhalb der Hohltrommel angeordneten und durch sie zentrierten Laufscheiben (h), die das Stufengehäuse bilden, dichtend gegeneinanderpreßt. 3. Hohlläufer-Kreiselniaschine nach den Ansprüchen i -und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dieHohltrommel (b) abschließende Flansch (i) mitdenElementen der an-etriebenen Kreiselmaschine- eine zusammenbaubare Einheit bildet, die als Ganzes in die Hohltrommel eingeschoben werden kann. 4. Hohlläufer-Kreiselmaschine nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufscheiben (h) gegen Verdrehung durch Ringe (i) gesichert werden, die zwischen den Laufscheiben und dem druckfesten Gehäuse (b) liegenundklauenartig ineinandergreifen, wobei der letzte Ring zwischen dem Gehäuse (b) und dem dieses, abschließenden Flansch (i) befestigt ist. 5. Hohlläufer-Kreiselmaschine nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufscheiben (h) von außen eingestochen sind, so daß sie in derLängsrichtung nachgiebig sind. 6. Hohlläufer-Kreiselmaschine nach den Ansprüchen i bis, 5 mit am Umfang des Hohlläufers angeordneter Turbine, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbinenschaufeln am druckfesten Gehäuse (b) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH121061D DE727858C (de) | 1940-09-24 | 1940-09-24 | Hohllaeufer-Kreiselmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH121061D DE727858C (de) | 1940-09-24 | 1940-09-24 | Hohllaeufer-Kreiselmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE727858C true DE727858C (de) | 1942-11-13 |
Family
ID=7451444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH121061D Expired DE727858C (de) | 1940-09-24 | 1940-09-24 | Hohllaeufer-Kreiselmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE727858C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE888048C (de) * | 1950-04-29 | 1953-08-27 | Richard Dipl-Ing Schiel | Einstufige Hohllaeufer-Kreiselpumpe |
-
1940
- 1940-09-24 DE DESCH121061D patent/DE727858C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE888048C (de) * | 1950-04-29 | 1953-08-27 | Richard Dipl-Ing Schiel | Einstufige Hohllaeufer-Kreiselpumpe |
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