DE726952C - Stemmverbindung mit zwei Beilagen zur dichten Befestigung von Scheiben, z. B. Leitschaufeltraegern, in Kreiselmaschinengehaeusen - Google Patents
Stemmverbindung mit zwei Beilagen zur dichten Befestigung von Scheiben, z. B. Leitschaufeltraegern, in KreiselmaschinengehaeusenInfo
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- DE726952C DE726952C DES142222D DES0142222D DE726952C DE 726952 C DE726952 C DE 726952C DE S142222 D DES142222 D DE S142222D DE S0142222 D DES0142222 D DE S0142222D DE 726952 C DE726952 C DE 726952C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
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Description
- Stemmverbindung mit zwei Beilagen zur dichten Befestigung von Scheiben, z. B. Leitschaufelträgern, in Kreiselmaschinengehäusen Die Erfindung beschäftigt sich mit der dichten Befestigung von Scheiben, z. B. Leitschanxfelträgern, in Kreiselmaschinengehäusen. Es wird in den folgenden Ausführungen die Dampfturbine als Beispiel gewählt.
- Man befestigt bisher Leitschaufelträger, geteilte und ungeteilte, je nach Vorhandensein einer axialen Teilfuge des Turbinengehäuses und radialer Beaufschlagung der Schaufeln mit Hilfe fiansch.artiger Ringflächen dampfdicht im Turbinengehäuse. Die Abmessungen dieser Flanschhefestigung führen, insbesondere bei großen Drücken des Arbeitsmittels, zu einem großen Platzbedarf, so daß entsprechend große Gehäuse notwendig sind.
- Um diesen Nachteil zu vermeiden:, hat man Stemmverbindungen vorgeschlagen und ausgeführt. Die Stemmverbindung braucht weniger Platz und stellt eine völlig dichte und feste Verbindung der Leitschaufelträger mit dem Gehäuse dar, aber sie hat in den bisherigen Ausführungsformen. den Nachteil, daß das bei Überwachungs- und Instandsetzungsarbeiten der Turbine erforderliche Lösen der Stemmverbindung eine beschwerliche und zeitraubende Arbeit ist. Diese kann man dadurch vereinfachen, daß in an sich bekannter Weise zwei Beilagen verwendet werden, von denen erfindungsgemäß die eine zum Verstemmen, die andere zum Lösen dieser Verbindung dient. - Diese Anordnung erweist sich' als besonders vorteilhaft zur dampfdichten Befestigung von ungeteilten Leitschaufelträgern im Gehäuse von radial beaufschlagten Kreiselmaschinen.
- Die Fig. i bis 3 stellen einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dar.
- Fig. i zeigt eänen, Leitschaufelträger einer radial beamfschlagten Turbine, der über eine Dehnungswelle oder einen Dehnungsbogen i in dem Turbinengehäuse 2 elastisch gelagert ist. Die Dehnungswelle i ist mit dem Leitschaufelträger durch eine einfache Stemmverbindung der gebräuchlichen Art dauernd fest verbunden, während die Befestigung der Dehn:ungs:well,e i am Turbinengehäuse 2 durch die lösbare Anordnung gemäß der Erfindung erfolgt, die in Fig. 2 a vergrößert dargestellt ist.
- In Fig. 2a ist i die Dehnungswelle des Leitschaufelträgers; die mit einem kegelförmigen Ring in die Stemmnut 3 des Gehäuses 2 eingesetzt ist. Zur dampfdichten Befestigung der Dehnungswelle i wird die Stemmbeilage 6, die als profilierter Ringkörper ausgebildet oder in Segmente aufgeteilt ist, in die Stemmaut 3 eingebracht. Die Stemmbeilage 6 hat an der Stelle 7 einen: Anschlag für die weiter einzubringende Beilage 5, die in Segmente eines harten, widerstandsfähigen Baustoffes unterteilt ist. Diese Segmente oder Beilagen 5 werden bis zum Anschlag 7 der Stemmbeilage 6, die aus weicherem Baustoff besteht, herangeschoben.. Darauf wird die Stemmbeilage 6 dergestalt gestaucht und verstemmt, daß eine feste und dampfdichte Verbindung zwischen der Dehnungswelle i und dem Turbinengehä us.e 2 über die Beilagen 5 und 6 entsteht. Die Stemmurig und Stauchung der Stemmbeilage 6 bewirkt ein in Fig. 2b gestrichelt, übertrieben gezeichnetes Ausbauchen, so daß sich die Stemmbeilage fest an die Dehnrangswelle i und an die andere Beilage 5 anlegt, die sich ihrerseits beide gegen das Gehäuse 2 abstützen. Es entsteht dabei durch das Stemmen der Beilage 6 ein Stemmkopf, der die Beilage 5 fest gegen den Anschlag 7 der Stemmbeilage 6 drückt und somit beide Beilagen 5 und 6 unverrückbar miteinander verbindet.
- Die Stemmverbindung drückt die Dehnungswelle i fest gegen die untere und hintere Fläche der Stemmnut 3 des Gehäuses :2 und dichtet an diesen Stellen vollkommen ab. Selbst wenn also die Stemmbeilage 6 aus Segmenten bestehen sollte, die bekanntlich untereinander an den Stoßstellen Undichtheiten ergeben, so spielen diese Undichtheiten keine Rolle für die Dichtheit der Stemmverbindung, weil die Dehnungswelle i selbst bereits völlig dicht auf ihre Auflageflächen aufgepreßt ist. Desgleichen sind die Undichtheiten der Segmentbeilagen: 5 völlig belanglos und ohne jeden Einfluß auf die Dichtheit der Stemmverbindung.
- Die Fig.3a und 3b zeigen eine andere Form!bildung der Beilagen 5 und 6, die Wirkungsweise ist die gleiche.
- Sowohl in den Fig.2a und 2b als auch in den Fig. 3a und 3b haben beide Beilagen 5 und 6 parallele Begrenzungsflächen und sind ohne Anzug zwischen :die Dehnungswelle i und das Gehäuse .2 eingeschoben. Eine konische Form hat bei dieser Ausführungsart nur der Fuß d,er Dehnungswelle i. Es wäre jedoch auch -denkbar, daß eine der beiden Beilagen 5 und 6 konische Gestalt hätte oder auch die Begrenzungsflächen des Gehäuses 2 konisch ausgebildet wären, so daß dann die Stemmverbindung als solche eine Keilwirkung ergibt.
- Erfindungsgemäß dient nun die Beilage 5, .die aus Segmenten eines harten, wi.derstan:rlsfähigen Baustoffes besteht, zur Lösung der Stemmverbindung, während die Beilage 6 aus einem Baustoff besteht, welcher die eigentliche Stemmverbindung ermöglicht und sicherstellt.
- Zur Lösung der nach den Fig. 2:b und 3b erfolgten Stemmverbindung der Dehnungswelle i mit dem Turbinengehäuse 2 werden die harten Segmentbeilagen 5 in die Richtung der Aussparung 4. der Stemmnut 3 zurückgeschlagen. Die harten Segmentbeilagen 5 scheren dabei .den Anschlag 7 der aus weichem Baustoff bestehenden Stemmbeilage 6 ab und fallen mit den Resten des Anschlags 7 in den Aussparungsraum d, der Stemmnut 3 hinein, der so groß ausgebildet ist, daß er die Reste des Anschlags 7 und die Segmentbeilagen 5 aufzunehmen imstande ist. Damit wird zugleich :die Stemmbeilage 6 auf der konischen Unterlagfläche der Dehnungswelle bzw. des Leitschaufelträgers i locker und kann nebst dem Leitschaufelträger entfernt werden.
- Zur erneuten Befestigung braucht nur eine neue Stemmbeilage 6 eingesetzt zu werden, nachdem m:andieverwendungsfähigen Stemmbeil.agen 5 .und die Reste des Anschlages 7 aus dem Aussparungsraum .1. entfernt hat.
- Die V orteile der Anordnung gemäß der Erfindungsind neben der Einfachheit und Lösbarkeit der Stemmverbindung der geringe Platzbedarf, die feste und dichte Verbindung der Teile und ihre leichte Trennung ohne großen Baustoff- und Zeitaufwand.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Stemmverbindung mit zwei Beilagen zur dichten Befestigung von Scheiben, z. B. Leitschaufelträgern, in. Kreiselmasch.inengehäusen, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Beilage (6) zum Verstemmen, die andere (5) zum Lösen dieser Verbindung dient.
- 2. Stemmverbindung. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Stemmung dienende Beilage (6) einen Anschlag (7) für die auf ihr sitzende, zu ihrem Lösen dienende Beilage (5) hat.
- 3. Stemmverbindung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stemmnut (3) eine zusätzliche Aussparung (q.) von der Größe der zur Lösung der Stemmverbindung dienenden Beilage (5) und des Anschlags (7) besitzt. q..
- Stemmverbindung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, d@aß beide Beilagen (5 und 6) parallele Begrenzunigsflächen: haben und in .einen, durch parallele Flächen begrenzten Ringraum zwischen dem Leitschaufelträger (i) und dem Gehäuse (a) eingeschoben sind.
- 5. Stemmverbindung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, .daß beide Stemmbeilagen (5 und 6) so ausgebildet sind, daß nach erfolgter Verformung der Stemmbeilage (6) eine allseitige Sicherung der von der Stemmverbindung erfaßten Teile (1, 5 .und 6) gewährleistet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES142222D DE726952C (de) | 1940-09-11 | 1940-09-11 | Stemmverbindung mit zwei Beilagen zur dichten Befestigung von Scheiben, z. B. Leitschaufeltraegern, in Kreiselmaschinengehaeusen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE726952C true DE726952C (de) | 1942-10-23 |
Family
ID=7541740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES142222D Expired DE726952C (de) | 1940-09-11 | 1940-09-11 | Stemmverbindung mit zwei Beilagen zur dichten Befestigung von Scheiben, z. B. Leitschaufeltraegern, in Kreiselmaschinengehaeusen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE726952C (de) |
-
1940
- 1940-09-11 DE DES142222D patent/DE726952C/de not_active Expired
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