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DE726296C - Feuchter Waermeaustauscher (Kondensator oder Kuehler) - Google Patents

Feuchter Waermeaustauscher (Kondensator oder Kuehler)

Info

Publication number
DE726296C
DE726296C DEK155082D DEK0155082D DE726296C DE 726296 C DE726296 C DE 726296C DE K155082 D DEK155082 D DE K155082D DE K0155082 D DEK0155082 D DE K0155082D DE 726296 C DE726296 C DE 726296C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
condenser
tubes
trickle
air
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK155082D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erich Burmeister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK155082D priority Critical patent/DE726296C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE726296C publication Critical patent/DE726296C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B1/00Condensers in which the steam or vapour is separate from the cooling medium by walls, e.g. surface condenser
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D5/00Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, using the cooling effect of natural or forced evaporation
    • F28D5/02Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, using the cooling effect of natural or forced evaporation in which the evaporating medium flows in a continuous film or trickles freely over the conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Feuchter Wärmeaustauscher (Kondensator oder Kühler) Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten feuchten Wärmeaustauscher (Kondensatoren oder Kühler), durch die Rieselwasser und Luft streichen. Es ist ein Wärmeaustauscher dieser Art bekanntgeworden, dessen freier Durchströmquerschnitt nach dem Luftaustritt hin innerhalb des Rieselwerks zwecks Ausscheidung von Flüssigkeitströpfchen erweitert ist. Die Querschnittserweiterung erfolgt hinter einem Teil des Strömungsweges der Luft, auf dem sie vorübergehend beschleunigt wurde. Der Querschnitt, durch den die Kühlluft in das bekannte Rieselwerk eintritt, besitzt jedoch die gleiche Größe wie der Querschnitt, durch den die feuchte Luft aus .dem Rieselw erlc austritt. Trotz der Gleichheit der O_uerschnitte an der Ein- und Austrittsstelle des Rieselwerks tritt eine geringe Geschwindigkeitszunahme der, durchströmenden Luft ein, weil .das Volumen der Kühlluft infolge der beim Durchtritt durch die Kühlhorden eintretenden Erwärmung zunimmt. Die Luftgeschwindigkeit an der Eintrittsstelle in das Rieselwerk muß daher bei zier bekannten Anlage kleiner sein als an der Austrittsstelle. Infolgedessen kann die Eintrittsgeschwindigkeit auch nicht in der Nähe der Grenze des Wassermitreißens liegen, weil sonst an der Austrittsstelle noch mehr Wasser mitgerissen würde.
  • Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß bei feuchten Wärmeaustauschern der freie Durchströmquerschnitt für die Kühlluft vom Eintritt der Luft in den Wärmeaustauscher an, d.h. von der Stelle an, wo die Luft auf das Rieselwasser trifft, bis zur Austrittsstelle aus,dem Wärmeaustau.scher zunimmt. Dann ist es ohne weiteres möglich, daß der Luftgeschwindigkeit an der Eintrittsstelle in den Wärmeaustauscher eine Größe gegeben wird, die in der Nähe der Grenze des Wassermitreißens oder darüberliegt, und daß die Luftgeschwindigkeit nach der Austrittsstelle hin auf einen Betrag verkleinert wird, bei dem mit Sicherheit kein Wasser mehr mitgerissen wird. Die Erfindung schafft also einen feuchten Wärlneaustauscher, der bei kleinen Abmessungen große Kühlleistung hat, weil er den günstigen Wärmeübergang bei den hohen Kühlluftgeschwindigkeiten am Eintritt in den Wärmeaustauscher ausnützt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung an einem auf einem Fahrzeug untergebrachten Rieselkon.densator im Ouerschnitt dargestellt.
  • Von gegenüberliegenden Seitenwänden 1, 2 des Fahrzeuges gehen Luftschächte 3, .4 aus, die gegen die mittlere Längsebene 5 des Fahrzeuges geneigt sind, sich nach oben erweitern und schließlich zu einem senkrechten Abluftkanal 6 vereinigen. In diesem befindet sich ein Lfifter 7 mit gleichfalls senkrechter Achse. Die in den Seitenwänden 1, z vorgesehenen Einlaßöffnungen 8 der Luftschächte 3, q. sind durch Gitter 9 abgedeckt. Die durch die Pfeile x angedeutete Luftströmung wird durch den Lüfter 7 erzeugt, der die Luft durch die Gitter 9 und die Zwischenräume zwischen den Kondensatorrohren saugt.
  • Die zwischen der Deckwand io und der Bodenwand ii jedes Schachtes 3 bzw. d. parallel zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Kondensatorrohre sind zu mehreren aufeinanderfolgenden Reihen 12 zusammengefaßt. Die Reihen 12 sind senkrecht zur Neigung des Schachtes 3 bzw. .4 angeordnet. Bei gleicher Rohrzahl je Reihe ist der Abstand der Rohre am Eintritt 13 in den Kondensator kleiner als am Austritt 1q.. Die freien Durchströniquerschnitte an diesen Stellen sind so gewählt, daß die Luftgeschwindigkeit am Eintritt 13 in den Kondensator eine Größe besitzt (mehr als etwa 4 m/s), die an der Grenze des Wassermitreißens liegt. Dadurch erhält man einen sehr guten Wärmeübergang. Unter Vergrößerung des freien Durchströmquerschnittes nach dem Austritt 14 aus dem Kondensator hin nimmt die Luftgeschwindigkeit allmählich bis zu einem Betrage ab, bei dem mit Sicherheit kein Wasser mehr mitgerissen wird.
  • In zwei Kondensatorrohrreihen 12 am Ende des Kondensators sind mehrere das Rieselwasser zuführende Spritzrohre 15 eingefügt. In der Strömungsrichtung x der Kühlluft hinter der Spritzrohrreihe 15 ist noch eine Reihe 12 von Kondensatorrohren angeordnet, die das aus den Spritzrohren 15 austretende Wasser abfangen sollen. An die Spritzrohrreihe 15 schließt eine weitere Spritzrohrreihe 16 an, die, sich unmittelbar unter .der Deckwand io des Schachtes 3 bzw. d. befindet. Auf diese Weise werden die Kondensatorrohre gleichmäßig berieselt. In der Strömungsrichtung x der Kühlluft hinter der letzten Kondensatorreille 12 sind Leitbleche 17 vorgesehen, die eine gleichmäßige Verteilung der Kühlluft durch die Rohrbündel bewirken.
  • Die geneigten Bodenwände i i der Schächte 3 bzw. 4, auf denen das Rieselwasser herunterläuft, bilden vor dem Eintritt 13 der Kühlluft in den Kondensator Sammelrinnen 18, die über Leitungen i9 mit einem unterhalb der Schächte 3, q. befindlichen Sammelbehälter 2o in Verbindung stehen.
  • Anstatt einer in .der Luftströmungsrichtung x hinter den Spritzrohren 15 angeordneten Kondensatorrohrreihe 1-2 können auch mehr solcher Reihen oder keine vorgesehen sein. Ferner kann die Luft statt durch Üffnungen 8 in den Seitenwänden 1, 2 des Fahrzeuges von unten oder oben her angesaugt werden. Kühlluft und Rieselwasser brauchen sich auch nicht im Gegenstrom zueinander zu bewegen ; die Kühlluft kann z. B. im Querstrom zu dem rieselnden Wasser durch den Kühler oder Kondensator streichen. Fs ist ferner möglich, die Kondensatorrohrabstände in der Reihe gleich groß zu halten und dafür die Zahl der Rohre in jeder Reihe veränderlich zu machen. Am Eintritt in den Kondensator müßten dann weniger Rohre in der Reihe sein als am Austritt aus dem Kondensator.
  • Statt bei Kondensatoren ist die Erfindung, wie schon oben gesagt wurde, auch bei Rieselkühlern anwendbar. Dann müssen statt der Kondensatorrohre Einbauten (Horden) mit Rieselkörpern (z. B. Raschig-Ringen) vorgesehen werden. Entscheidend ist nur, daß in den Horden, durch welche die Kühlluft zunächst streicht, in gleicher Weise wie zwischen den Rohren von Kondensatoren Luftgeschwindigkeiten herrschen, die an die Grenze des Mitreißens von Wasser herangehen oder darüberliegen, und daß hinter der letzten Horde, aus der die Kühlluft austritt. diese eine Geschwindigkeit hat, bei der mit Sicherheit kein Wasser mehr mitgerissen wird.
  • Bei den üblichen Rieselkühlern bzw. Kondensatoren muß man mit der Luftgeschwindigkeit wesentlich unter der Grenze des Wassermitreißens bleiben, weil bei ihnen sonst Wasser nach außen mitgerissen würde. Dies könnte schon geschehen, wenn irgendwelche geringfügigen Störungen in der Gleichmäßigkeit der Belüftung oder ein Ansteigen der Lüfterdrehzahl über die Solldrehzahl eintritt. Eine solche Drehzahlsteigerung ist z. B. im Falle eines bei Turbinenlokomotiven gebräuchlichen Antriebes des Lüfters durch eine sich selbsttätig regelnde Dampfturbine leicht möglich. Durch die Erfindung ist nun -die Steigerung der Luftgeschwindigkeit am Eintritt in den Kühler bis zur Grenze des Wassermitreißens ermöglicht, ohne daß der Nachteil der bekannten Kühler eintritt, @daß Wasser nach außen mitgerissen wird.
  • Darüber hinaus wird infolge der Tatsache, daß sich an .der Grenze des-Wassermitreißens der Widerstand für die Luftströmung erheblich vergrößert, an den Stellen, wo der Kühler im Eintrittsteil der Luft z. B. wegen nicht ganz gleichmäßiger Belüftung anfängt, zuviel Wasser mitzureißen, durch Erhöhung des Widerstandes die Luftmenge wieder herabgesetzt. Es wird somit die Gefahr, daß das Wasser auch durch den Austritt der Luft aus dem Kühler bzw: Kondensator mitgerissen wird, behoben. Der Kühler regelt sich gewissermaßen selbsttätig. Dies ist besonders wichtig bei Fahrzeugen, die die Luft aus der Umgebung ansaugen, weil, dann beispielsweise bei Seitenwind die eine Kühlerhälfte mehr Luft erhalten kann als die andere. Die Luftzufuhr regelt sich erfindungsgemäß selbsttätig wie folgt: Auf der Windseite erhöht sich zunächst die Luftmenge. Die Eintrittsseite fängt an, zuviel Wasser mitzureißen. Infolgedessen erhöht sich der Widerstand, den die mit Wassertröpfchen angereicherte Luft der Förderung bietet. Dies hat wiederum zur Folge, daß die Luftmenge entsprechend kleiner wird, so daß sich diese selbsttätig in zulässigen Grenzen hält.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuchter Wärmeaustauscher (Kühler oder Kondensator), durch .den Kühlwasser und Luft streichen und dessen freier Durchströmquerschnitt nach dem Luftaustritt hin innerhalb. des Rieselwerks zwecks Ausscheidung von Flüssigkeitströpfchen erweitert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Durchströmquerschnitt schon vom Eintritt (i3) in den Wärmeaustauscher an, d. h. von der Stelle an, wo die Luft auf das Rieselwasser trifft, zunimmt, wobei die Luftgeschwindigkeit an dieser Eintrittsstelle (i3) eine Größe besitzt, die in der Nähe der Grenze des Wassermitreißens oder darüberliegt, und nach der Austrittsstelle (i4) hin auf einen Betrag verkleinert isst, bei dem mit Sicherheit kein Wasser mehr mitgerissen wird.
  2. 2. Wärmeaustauscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Strö, mungsrichtung (x) der Kühlluft hinter den letzten das Rieselwasser zuführenden Spritzrohren (i5) noch eine oder mehrere Reihen (i2) von Kondensatorrohren oder Schichten mit Rieselkörpern angeordnet sind.
  3. 3. Rieselkondensator nach Anspruch i und 2, dessen Kondens.atorrohre in mehreren aufeinanderfolgenden Reihen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, @däß bei gleicher Rohrzahl am Eintritt (13) und Austritt (i4) aus dem Kondensator der Abstand der Rohre jeder Reihe (i2) in Richtung des Kühlluftstromes (x) zunimmt.
  4. 4. Rieselkondensator nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichem Abstand der Kondensatorrohre in der Reihe (i2) die Zahl der Rohre jeder Reihe in Richtung des Kühlluftstromes .(x) zunimmt.
  5. 5. Rieselkondensator nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Kondensatorreihen, die in einem geneigten Schacht (3, 4) in Reihen (i2) senkrecht zur Schachtneigung liegen, eine Spritzrohrreihe (i5) angeordnet ist, an die eine weitere Spritzrohrreihe (i6) anschließt, die sich unter der oberen Schachtwand (io) befindet.
  6. 6. Rieselkondensator nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Strömungsrichtung (x) .der Kühlluft unmittelbar hinter der letzten Kondensatorrohrreihe (12) Leitbleche (17) angeordnet sind, die eine gleichmäßige Verteilung der Kühlluft beim Durchtritt durch die Kondensatorrohre 'bewirken.
DEK155082D 1939-07-16 1939-07-16 Feuchter Waermeaustauscher (Kondensator oder Kuehler) Expired DE726296C (de)

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DEK155082D DE726296C (de) 1939-07-16 1939-07-16 Feuchter Waermeaustauscher (Kondensator oder Kuehler)

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Publication Number Publication Date
DE726296C true DE726296C (de) 1942-10-12

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ID=7253195

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK155082D Expired DE726296C (de) 1939-07-16 1939-07-16 Feuchter Waermeaustauscher (Kondensator oder Kuehler)

Country Status (1)

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DE (1) DE726296C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976209C (de) * 1953-03-25 1963-05-02 Metallgesellschaft Ag Vorrichtung zum Kuehlen von heissem, koernigem Gut, insbesondere des Abbrandes aus technischen Roestoefen durch indirekten Waermeaustausch mit Kuehlluft

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976209C (de) * 1953-03-25 1963-05-02 Metallgesellschaft Ag Vorrichtung zum Kuehlen von heissem, koernigem Gut, insbesondere des Abbrandes aus technischen Roestoefen durch indirekten Waermeaustausch mit Kuehlluft

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