DE7245622U - Kleidungsstück mit einer oder mehreren leicht lösbaren Nähten - Google Patents
Kleidungsstück mit einer oder mehreren leicht lösbaren NähtenInfo
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Description
M. 72 195 Wdm 'Wa
Ariane Maaßen (geb. 18.9.1958)
vertreten durch ihren Vater
Egon Maaßen
Hamburg
Hamburg
Kleidungsstück mit einer oder mehreren leicht
lösbaren Mähten.
Das Gebrauchsmuster bezieht sich auf ein Kleidungsstück
mit einer oder mehreren Nähten, die nachträglich leicht lösbar sein sollen, insbesondere zur mindestens vorläufigen
Formgebung dienender Abnähernähte.
Solche Kleidungsstücke können insbesondere Blusen oder
Oberhemden sein, die zur Formgebung beispielsweise der Taillenweite
mit Abnähernähten versehen sind. Durch das Gebrauchsmuster wird es ermöglicht, solche nähte rasch und bequem im
Bedarfsfall ohne Beschädigungsgefahr für das Kleidungsstück
zu beseitigen.
Die Aufgabe einer solchen leichten Lösbarkeit von Nähten wird gemäß dem Gebrauchsmuster dadurch gelöst, daß als sogenannter
"Unterfaden" einer solchen Naht ein Faden aus einem anderen, glatteren und/oder steiferen Fadenmaterial als der
"Oberfaden" derart /erwendet ist, daß dieser Unterfaden nicht durch den Oberfaden In das Gewebe der zusammengenähten Stoff-
la^ei: be~of*on werden kann, aber dennoch zusammen mit dem Ober-
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steiferen ?adenmat3rials durch Stauchen oder Breitquetschen
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.'erkzeugs hergestellt sein.
Durch das Habrauchsmuster läßt sich beispielsweise der
Vorteil erzielen, daß Kleidungsstücke Μ^·? Blusen oder Oberhemden
in einer weniger großen Zahl verschiedener Vielten als
bisher hergestellt und zum Verkauf verfügbar gehalten zu werden brauchen. Zs brauchen nur relativ enge Vielten hergestellt
und am Lager gehalten zu werden, da im Bedarfsfall raschund einfach einzelne oder alle Abnähernähte gelöst und die dazugehörigen
Fäden beseitigt werden können.
Pur den Benutzer eines solchen Kleidungsstücks ergibt
sich der Vorteil, daß er im Bedarfsfall auch zu einem späteren
Zeitpunkt nachträglich eine solche Naht rasch und einfach ohne Gefahr der Beschädigung des KleidungrStücks beseitigen und die
Vieite des Kleidungsstücks auf diese Weise vergrößern kann.
Im folgenden ist das Gebrauchsmuster anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Biese zeigt schematich einen
Teil eines Kleidungsstücks gemäß dem Gebrauchsmuster, und zwar
zwei durch eine mit der Nähmaschine hergestellte Naht mit-T1
vf»T"buni"lf>nH Stoff1 l-dpceru
Mit Doppellinie 1 ist die eine und mit der Doppellinie 2 die andere Stofflage bezeichnet. 3 ist der sogenannte Unterfaden,
4 der Oberfaden der Naht. Während für den Oberfaden 4 ein auch sonst für solche Nähzwecke verwendetes Fadenmaterial
wie Nähgarn oder Nähseide aus einem Üblichen Natur- oder Kunststoff
verwendet ist, besteht der Unterfaden 5 aus einem anderen
glatteren und/oder steiferen Fadenmaterial, vorzugsweise aus einem Polyamid. Dieses Fadenmaterial des Unterfadens 3 kann
nicht durch den überfaden in das Gewebe der zusammengenähten
Stofflagen 1, 2 gezogen werden, es verbleibt vielmehr an der
unteren Außenfläche der Stofflage 2. Dennoch wird durch den
Unterfaden 3 zusammen mit dem Oberfaden 4 eine feste Naht
gebildet. Durch eine Verdickung 6 an dem einen Ende des Unterfadens ist dafür gesorgt, daß dieser sich nicht unbeabsichtigt
von selbst lösen kann. Auch das andere (nicht dargestellte) Ende des Unterfadens ist mit einer entsprechenden Verdip.kung
versehen. Durch Abschneiden der einen Verdickung wird die Möglichkeit geschaffen, den Unterfaden bequem und rasch herauszuziehen
und danach auch den Oberfaden in bekannter Weise zu entfernen. Die Verdickung 6 kann auf verschiedene Arten hergestellt
werden z.B. durch Verknoten. Vorzugsweise besteht die Verdickung aus einem durch Anstauehen oder Breitquetschen
des Fadenendes im erwärmten Zustand mittels eines entsprechenden Werkzeugs gebildeten Kopf.
Die Rollen von Unterfingen und Oberfaden kennen auch vertauscht
werden.
Zur Verankerung des Unterfadmendes können auch beispielsweise
ein einfacher Knoten, eine Verknotung mit dem Oberfaden,
eine Querrillung des Unterfadens oder andere Maßnahmen vorgesehen
sein.
- Schutzansprüche -
Claims (2)
1. Kleidungsstück mit einer oder mehreren Mähten, die
nachträglich leicht lösbar sein sollen, insbesondere zur mindestens vorläufigen Formgebung dienenden Abnähernähten,
dadurch gekennzeichnet, daß als sogenannter "Unterfaden" eJuer solchen Naht ein Faden (3) aus einem anderen, glatteren
und/oder steiferen Fadenmaterial als der "Oberfaden" (4)
derart verwendet ist, daß dieser Unterfaden nicht durch den Oberfaden in das Gewebe der zuss-nmonfenähten Stoff lagen
(1, 2) bezogen werden kann, aber dennoch zusammen mit dem Oberfaden eine feste Naht bildet.
2. Kleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an mindestens dem einen Ende des steiferen Fadenmaterials, insbesondere eines Polyamirtmaterials, eine Verankerung in
Form eines aus einem durch Verformung des Fadenendes im erwärmten Zustand gebildeten Kopf (6) bestehende Verdickung
vorgesehen ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7245622U true DE7245622U (de) | 1973-03-15 |
Family
ID=1287909
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7245622U Expired DE7245622U (de) | Kleidungsstück mit einer oder mehreren leicht lösbaren Nähten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7245622U (de) |
-
0
- DE DE7245622U patent/DE7245622U/de not_active Expired
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