DE7241841U - Hubvorrichtung für den Schlagkolben einer Dieselramme - Google Patents
Hubvorrichtung für den Schlagkolben einer DieselrammeInfo
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Description
| 5 : | |
| ' ·'·.!'* · .* | 9. November 1972 : FMA 1/72 Gbm C/vB |
| DEI-IAG Drucklufttechnik Gr.bH Frankfurt / Msan Solinfistr. 2-26 |
|
Hubvorrichtung für den Schlagkolben einer Dieselramme
Die Neuerung betrifft eine Hub-Vorrichtung für den Schlagkolben einer Dieselramme, bestehend aus einem parallel
zur Ranmon2ylinderachse in. einem Kanal geführten Schlitten,
an dem eine Gelenkhebel-Anordnung ait einsia schwenkbar en
Pinger gelagert ist, welcher vor dem Anheben des Scb.lagkolbens
in eine Lage gebracht wird, in welcher er an einem am Schlagkolben angeordneten Ansatz angreift, so daß
der Schlagkolben mitsamt dem durch einaiSeilzug angehobenen
Schlitten in die Anlassungsstellung anhebbar und nach Erreichen dieser Stellung aus der Halterung am
Schlitten mit Hilfe eines Betätigungshebels wieder ausklinkbar ist.
Bei Dieselrammen wird mit Hilfe einer solchen Vorrichtung der Schlagkolben auf eine Hohe gehoben, dierotwendig ist,
um genug Energie für den ersten Kompressionshub im Zylinder
zu erhalten.
Bei bekannten Hubvorrichtungen dieser Art Bind Jedoch, in der Praxis oft Störungen eingetreten. Die beim Betrieb der Ramme,
insbesondere beim Auftreffen des Kolbens auf das Schlagstück,
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FMA 1/72 Gbm - C/vB - 2 - 9. November 19?2
auftretenden starken Erschütterungen verursachten nämlich eine ungewollte Verstellung der Gelenkhebel-Anordnung aus
der Suhelage in uis Betrieb==teilung, so daB ier iinger
beim normalen Botrieb, d.h. bei sich bewegendem Kolben, in den Zylinderraum einschwenkte. Dadurch entstanden
Schäden an der Hubvorrichtung oder auch am Kolben. Allerdings hat man bereits versucht, die Hubvorrichtung mit
•iner Handverriegelung zu versehen. Lies hat sich jedoch nicht bewährt, weil es Eingriffe des Bedienungspersonals
am Hammenzylinder, der beim Einsatz der Ramme im Baugelände
oft schwer zugänglich ist, erfordert--
Man versuchte auch, die Gelenkhebel-Anordnung durch den Einbau von Stahlfeder-Elementen in der offenen Stellung
su sichern. Es hat sich jjedceh gezeigt ^ daß die Stahlfedern
errchtitterungsempfindlich sind und keine zuverlässige
Sicherung des Hebelsyatems gewährleisten können.
Die bekannten Hubvorrichtungen sind weiterhin mit dem Nachteil behaftet, daB der an den Kanalwänden gleitende
Schlitten sich ~ insbesondere beim fortgeschrittenen Verschleiß der Wände - im Kanal verklemmt.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine Hubvorrichtung für eine
Dieselramme in der Weise zu verbessern, daß eine unvorhergesehene Veretellung der Gelenthebe!-Anordnung beim
Rammenbetrieb vermieden und eine störungsfreie Bewegung des Schlittens im Kanal gewährleistet wird. Zur Lösung
dieser Aufgabe wird neuerungsgemäß vorgeschlagen, daß zumindest ein Gliecl der Gelenkhebel-Anordnung in deder
ihrer Stellungen mit einem am Schlitten angeordneten βxastischen Bremselement in Wirkverbindang steht.
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·*. .··. . ., | ·' .· | 9. November | 7 1972 |
| • I 1/72 Gbm - C/vB |
> I ' · ' i » ,' "~- 3 - |
eine | Rolle aus | ||
| Das Bremselement ist vorteilhafterweise Gummi oder einem ähnlichen Elastomer. |
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung ist mindestens ein Gelenkhebel der Gelenkhebel-Anordnung mit einem die
Gelenkigkeit hemmenden Bremselement versehen.
Um die Heibungsverhältnisse zwischen Schlitten und Kanalwand
zu verbessern, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der Schlitten mit Hilfe von Hollen an der dem
Schlagkolben abgewandten Kanalwand abgestützt.
Auf diese Weise behält der Finger seine Jeweilige Lage bei, also auch, die vom Kolben weggeschwenkte, selbst bei den
starken Erschütterungen des Geräts beim Ramm3n« Die auf
den Schlitten wirkenden Erschütt?rangen werden durch das
elastische Bremsglied aufgefangen. Äine Änderung der Stellung des Hebelgestänges kann lediglich durch den
Betätigungshebel erfolgen· Durch das Abstützen des Schlittens an der Kanalwand mit Hilfe von Hollen werden
günstigere Eeibungsverhältnisse zwischen Schlitten und
Kanalwand beim Betrieb der Hubvorrichtung erreicht.
Die Neuerung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Pig. Λ einen Längsschnitt durch einen
Teil des Eaimnenzylinders mit der
neuerungsgemäßen Hubvorrichtung
in der BetriebsbereitSchaftsstellung,
Pig. 2 den Esmmenzylinder mit der Hubvorrichtung gemäß Fig. 1 in der
Arbeitsstellung bem Anlasshub dee Schlagkolbens,
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FMA 1/72 Gbm -- C/vB - 4 ~ 9.,November 1972
Fig 3 den Rammenzylinder mit der Hubvorrichtung
gemäß Fig. 1 in der
&u ausgeklinkten Stellung beim Abwärtshub
des Sciilagkölbens.
Gemäß Fig. 1 ist an der Seite des Rammenzylinders 2 ein
Kanal 1 angeordnet, der durch eine Wand 18 und einen Boden 8 begrenzt ist. Ein Teil des Kanals 1 ist durch
einen Schlitz nach dem Innenraum des Zylinders 2 hin offen. Im Kanal 1 ist ein vertikal gleitender Schlitten 3 angeordnet,
der durch einen Seilzug 4 betätigt wird. Der Seilzug 4 ist ar seinem nicht dargestellten oberen Ende mit
einer Schlaufe zur Aufnahme eines Hakens versehen.
Im Zylinder 2 ist ein Kolben 5 angeordnet, der sich im Zylinder
frei aufwärts und abwärts bewegt. Im unteren Teil des Zylinders 2 ist ein Schlagstück y angeordnet, auf üas der
fallende Kolben 5 schlägt. In einem an dem Schlitten 3 angeordneten Lager 25 ist ein Finger 6 gelagert, der in der
Betriebsbereitschaftsstellung der Hubvorrichtung (Fig. 1) durch den in der Zylinderwand vorgesehenen Schlitz in den
Zylinderraum hineinragt. Das freie Ende des Figers 6 greift an einem am Schlagkolben 5 angeordneten Ansatz 27 an.
Der mittlere Teil des Fingers 6 ist bei 24 mit dem Ende eines
Lenkers 12 gelenkig verbunden, der an seinem anderen Ende über ein Gelenk 23 an einem Schwenkhebel 11 angeschlossen
ist. Eer Schwenkhebel 11 ist in einem am Schlitten 3 vorgesehenen Lager 13 gelagert. Am Schlitten 3 ist im Schwenkbereich
des Hebels 11 ein Stift 14 befestigt, der als Anschlag für den Schwenkhebel 11 dient. Der Schwenkhebel 11 ist il seinem
mittleren Teil mit einem Bolzen 10 versehen, an dein in der in Fig. 1 dargestellten Stellung der Gelenkhebel-Anordnung
ein zweiarmiger Betätigungshebel 9 angreift. Der Hebel 9 ist in einem an der Außenseite der Kanalwand 1 angeordneten Lager
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gelagert und reicht mit seinem dem Zylinderraum zugewandten Ende in das Kanalinnere hinein. Die Schwenkbewegung des
Betätigungshebels 9 ist durch zwei an der Kanalwand 18 vorgesehene
Anschläge 19 und 20 begrenzt. An der Außenseite
der Kanalwand 18 ist weiterhin eine Zugfeder 16 angeordnet, äie an dem Betätigungshebel 9 angeschlossen ist und diesen
in der Ruhestellung in Richtung nach oben zieht. Der Schwenkhebel 11 berührt eine am Schlitten 3 angeordnete Gummirolle 15»
die als elastische Bremse dient. Dazu ist die Kontur des Schwenkhebels 11 dementsprechend ausgebildet.
Am Schlitten 3 ist im Schwenkbereich des Hebels 11 noch ein weiterer Anschlag 22 fest angeordnet.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist im oberen Teil der Kanalwand
18 an der Kanalinnenseite ein in den Kanalraum hineinreichender Vorsprung 21 so angeordnet, daß er die Bewegung
des Schlittens 3 nicht behindert.
Der Schlitten 3 ist mit Rollen 17 versehen, die den Schlitten
gegen die Kanalrückwand 18 abstützyn.
Die Arbeitsweise der in den Figuren 1, 2 und 3 dargestellten
Hubvorrichtung ist wie folgt:
In der Betriebebereitschiftsstellvuig (Fig. 1) befindet Bich
der Schlagkolben 5 in seiner untersten Lage im Zylinder 2 am
Bchlagstück- 7. Der Schlitten 3 liegt auf dem den Kanal unten
abschließenden Boden 8. Der Schwenkhebel 11 ist um dae Lager nach oben verschwenkt und berührt den Anschlag 22. Der Betätigungs
hebel 9 steht in einer Stellung, in der er mit seinem nasenförmigen
Ende am Bolzen 10 greift und mit seinem mittleren Teil om Anschlag 19 anliegt. Sobald die am Ende des Hebele
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durch den Seilzug 28 ausgeübte Zugkraft aufhört, wird der
Betätigungshebel 9 durch die Zugfeder 16 in seine obere Stellung am Anschlag 20 gebracht*(Fig. 2). Die Achsen
der Gelenkstellen 24, 23 und 13 liegen - bezogen auf die
Betriebsbereitschaftsstellung nach Fig. 1 - nun in einer Jenseits der Strecklage befindlichen Ausrichtung. Der Finger 6 nimmt
dabei eine waagerechte Lage ein und greift am Kolbenansatz 27 an. Beim Anlaßhub (Fig. 2) wird der Schlitten 3 mit Hilfe
eines Seilzuges 4 aufwärts gehoben, wobei der am Kolbenansatz 27 angreifende Finger 6 den Schlagkolben 5 mitnimmt. Die
Hebel 11 und 12, die den Finger 6 in der eingeklinkten * . Position halten, sind in ihrer Stellung durch den Anschlag 14,
an dem sie anliegen, gesichert. Ein unvorhergesehenes Ausklinken des Hebelmechanismus wird durch die Bremswikung der
Gummirolle' 15 verhütet, an die der Schwenkhebel 11 angedrückt wire
Bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Schlittens 3 wird etwa
im Bereich der Anlaßstellung des Schlagkolbens (Fig. 3) der Schwenkhebel 11 beim Vorbeigleiten an dem an der Kanalwand
18 angeordneten Vorsprung 21 in Pfeilrichtung verechwenkt, bis er am Anschlag 22 zur Anlage kommt. Dadurch
wird der Lenker 12 verstellt und somit auch der Finger 6 ausgeklinkt. Der Schlagkolben 5 fällt nach unten und leitet
den Ramm- und gleichzeitig Zündvorgang ein. Die Gummirolle 15 bleibt an dem Schwenkhebel 11 angedürckt und sichert
somit den Hebelmechanismus gegen ein unvorhergesehenes Einklinken.
Vor der Einleitung des Anlaßvorgangs wird der Schlitten 3
mit Hilfe des Seilzugs 4 auf den Kanalboden herabgelassen und der Betätigungshebel 9, der sich nach dem beendeten Arbeitshub des Kolbens 5 in eier Stellung am oberen Anschlag 20
befindet (Fig. 2), wird wiederum durch den Seilzug 28 be-
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tätigt, so daß er im Uhrzeiger-Sinn verschwenkt und am
Anschlag 19 zur Anlage kommt (Fig. 1). Dabei greift der
Hebel 9 mit seinem nasenförmig ausgebildeten Ende an dem
am Schwenkhebel 11 vorgesehenen Bolzen 10 an und führt somit
die Verschwenkung des Hebels 11, der bisher in der Ruhelage am Anschlag 22 lag, herbei. Der Hebel 11 wird so weit verschwenkt,
bis er am Anschlag 14 zur Anlage kommt,. Durch die
Lagenänderung des Schveakhebels 11 wird auch der Lenker 12
sowie der mit ihm verbundene" Finger 6 verschwenkt, so daß das freie Ende des Fingers 6 an dem Kolbenansatz 27 angreift.
Claims (3)
1. Hubvorrichtung für den Schlagkolben einer Dieselramme,
bestehend aus einem parallel zur RammenzyljLnderachse
in einem Kanal geführten Schlitten, an dem' eine Gelenkhebel-Anordnung
mit einem schwenkbaren Finger gelagert ist, welcher vor dem Anheben des Schlagkolbens in eine
* ^ Lage gebrecht wird, in welcher er an eineji am Schlagkolben
angeordneten Ansatz angreift, so daß der Schlagkolben mitsamt dem durch einen Seilzug angehobenen
Schlitten in die Anlassungsstellung anhebbar und nach Erreichen dieser Stellung aus der Halterung am Schlitten
mit Hilfe ines Betätigungshebels wieder ausklinkbar ist, dadurch, gekennzeichnet,
daß zumindest ein Glied (11) der Gelenkbebel-Anordnung (6, 11, 12) in ,jeder ihrer Stellungen mit einem am
Schlitten (3) angeordneten elastischen Bremselement ( I5 )
in Wirkverbindung steht»
2. Hubvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bremselement eine Rolle (15) aus Gummi oder einem
ähnlichen Elastomer ist.
3. Hubvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Gelenkhebel der Gelenkbebel-Anordnung
(6» 11, 12) mit einem die Gelenkigkeit hemmenden elastischen
Bremselement (15) versehen ist.
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4, Hubvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3»
dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (3) mit Hilfe von Rollen (17) an der
dein Schlagkolben (5) abgewandten Kanalwand (18) abgestützt ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7241841U true DE7241841U (de) | 1973-04-26 |
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ID=1286905
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7241841U Expired DE7241841U (de) | Hubvorrichtung für den Schlagkolben einer Dieselramme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7241841U (de) |
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0
- DE DE7241841U patent/DE7241841U/de not_active Expired
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