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DE724175C - Fernmeldekabel - Google Patents

Fernmeldekabel

Info

Publication number
DE724175C
DE724175C DEH154321D DEH0154321D DE724175C DE 724175 C DE724175 C DE 724175C DE H154321 D DEH154321 D DE H154321D DE H0154321 D DEH0154321 D DE H0154321D DE 724175 C DE724175 C DE 724175C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
distance
groups
group
wires
cores
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH154321D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Haugwitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hackethal Draht Kabel Werke AG
Original Assignee
Hackethal Draht Kabel Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hackethal Draht Kabel Werke AG filed Critical Hackethal Draht Kabel Werke AG
Priority to DEH154321D priority Critical patent/DE724175C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE724175C publication Critical patent/DE724175C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/02Cables with twisted pairs or quads
    • H01B11/04Cables with twisted pairs or quads with pairs or quads mutually positioned to reduce cross-talk

Landscapes

  • Communication Cables (AREA)

Description

  • Fernmeldekabel Es sind bereits Fernmeldekabel bekannt, bei denen die Kabelseele derart aus Adergruppen aufgebaut ist, daß der Abstand benachbarter Leiter, die verschiedenen nebeneinanderliegenden Gruppen angehören, an den Berührungspunkten dieser Leiter kleiner. ist als der Abstand zweier Leiter, die ein und eierselben: Adergruppe angehören. Bei diesen bekannten Kabeln ist .die Isolierhülle ,der Adern so beschaffen, daß der kleinste Abstand zweier Adern, die verschiedenen Adergruppen angehören, mindestens gleich der Summe der Isolationsstärken dieser beiden Adern ist. Die AdergruppQn eines solchen Kabels haben zwar kleine Betriebskapazitäten., dessen Raumbedarf ist aber groß. Infolgedessen erfordert ein derartiges Kabel einen erheblichen Materialaufwand.
  • Bei Fernmeldekabeln, bei denen der Abstand der Adern innerhalb der Gruppe größer ist als der durch die Aderisolation :bedingte Abstand wird .dieser Nachteil dadurch verringert, daß der kleinste Abstand zweier benachbarter, verschiedenen Adergruppen angehöriger Adern kleiner ist als die durch Aneinanderreiben der Berührungsschutzhüllen und Abstandhalter dieser beiden Adern gebildete Entfernung..
  • Bekanntlich setzt sich die Betriebskapazität einer Adergruppe aus Teilkapazitäten zwischen d en Adern einer Gruppe und zwischen den Adern dieser Gruppe und den umgebenden Adern der benachbarten Gruppen zusammen, wie 'dies schematisch in Abb. i und 2 dargestellt ist. Bei den. normal aufgebauten Adern besteht die Isolierhülle aus einer Kordel und. einer darüberliegenden Lage Papier oder aus zwei oder mehreren Lagen Papier. Dabei ist der Abstand A zweier benachbarter Leiter stets glich zwei Isolierschichtstärken (Abb. 3), dagegen schwankt der Abstand zwischen den Adern benachbarter Gruppen zwischen einem kleinsten Wert B, der zwei Isolierschichtstärken beträgt, und einem größten Wert B; dieser;, ergibt sich aus den wechselnden Lagen der-Adern beim Verseilen der Gruppen. Die Teilkapazität zwischen ,diesen beiden Adern schwankt infolgedessen entsprechend diesen verschiedenen Abständen. Der Verlauf der Ouerschnittsbilder zweier Paare eines D.11-Vierers, von denen das erste die doppelte Drallänge wie das zweite hat, ist für einen vollen Drallabschnitt, also bis zur Erreichung der gleichen Ausgangsstellung, in Abb. d. schematisch dargestellt. Darüber ist der Verlauf der dazugehörigen Teilkapazitäten wiedergegeben. Bei der größten Annäherung zweier Adern verschiedener Paare (Stellung i) hat die Teilkapazität z dieser Adern ein Maximum, sie fällt dann schnell ab und erreicht in Stellung 5 den kleinsten Wert, dann steigt sie bis Stellung 9 etwas an, fällt wieder zurück und erreicht bei Stellung 17 erneut den Höchstwert. Die innere Teilkapazität x der Paare (Abb. i) ist an jeder Stelle gleich dem Höchstwert z (Abb.5). tv ist die Außenkapazität, welche sich aus den Teilkapazitäten z zusammensetzt. Die Teilkapazität z ist in Abb. .I dargestellt. Wie diese Kurve erkennen läßt, ist der Anteil der Stellen mit der größten Annäherung verhältnismäßig gering. In diesem Beispiel sind zwei benachbarte Paare aus einer Lage in einer ungünstigen Drallkombination dargestellt. Bei anderen Drallverhältnissen oder bei Gruppen aus verschiedenen Lagen, die sich nur an gewissen Stellen begegnen, sind die :Maxima viel seltener; denn schon zur Vermeidung von Lage/Lage-Kopplungen wird das -Auftreten von. gleichen Phasen an den Begegnungsstellen verhindert. Wie dann aus dem Verlauf der Kurven x und z (.,11bl). d. und Abb. 5) hervorgeht, hat bekanntlich eine Änderung des Leiterabstandes eine umgekehrte proportionale Änderung von x auf der ganzen Länge zur Folge, während z nur stellenweise in gleicher Höhe betroffen wird; dabei können sich (Abb. d.) und der Mittelwert z nur um einen Bruchteil ändern. Infolgedessen kann die bekannte Vergrößerung des Abstandes der zu einer Gruppe gehörigen Adern dazu dienen, eine verhältnismäßig große Verringerung des gegenseitigen Abstandes der Nachbargruppen aufzuheben, weil damit die Teilkapazität x verkleinert wird (Abb.5).
  • Zweckmäßig werden dabei die wirksamen Gruppendralle in bekannter Weise, nämlich so gewählt, daß möglichst wenig Maxima auftreten. Dies ist z. B. der Fall, wenn Gruppen- und Lagendrallrichtung gleich und der Drallunterschied zwischen den Gruppen klein ist.
  • Die Betriebskapazität der Paare eines .Sternvierers a, b bzw. c, d (Abb. 2) setzt sich aus den Teilkapazitäten zwischen den beiden Adern eines Paares y, den Teilkapazitäten zu den übrigen Adern der Gruppe x und den Außenkapazitäten 7x, zusammen nach der Formel C" = y +x -[- o,5 w.
  • Die Viererkapazität ist: C,, = .I x -t- zc". Bei einem normalen Sternvierer ist: C1>=2,7'Cp=1,75x und w=1,75-r.
  • Bei einem DM-Vierer ist: C,,=1,6#Cp=d.x und 7i)=d.x. Demnach müssen die Teilkapazitäten x und y im gleichen Verhältnis herabgesetzt werden, wie ztr bei einer Verringerung des Abstandes gegen die Umgebung ansteigt, wenn Cp unverändert bleiben soll.
  • Beim Sternvierer bleibt infolge der geometrischen Anordnung bei einer Veränderung der Abstände das Verhältnis von x zu y zwangsläufig gleich, während beim DM-Vierer die Abstände unabhängig voneinander gewählt werden können.
  • Dabei ergibt sich im Sternvierer eine erhebliche Herabsetzung von C,,, da das Glied d.x fast doppelt so groß ist wie w. Wird beispielsweise zu um 25 °/o größer und entsprechend x und y um 25 °% kleiner gemacht, so wird C" etwa um 8 °/o niedriger. Bei D TI-Vierern ist d. x = w, es tritt im gleichen Falle also keine Verminderung von C" ein, da die 25°/oige Herabsetzung von x durch die 25°/oige Vergrößerung von «, vollständig ausgeglichen wird.
  • Die Anwendung des Erfindungsgedankens führt zu einer Verringerung des Raumbedarfs, also zu einer Verringerung des Kabeldurchmessers und einer entsprechenden Materialersparnis.
  • Um ein Kabel nach der Erfindung aufzubauen, wird der Leiter in an sich bekannter Weise mit einer Lage Papier fest umsponnen und die Kordel darübergewickelt. Die Abb.6 zeigt den Aufbau eines Kabels nach rler l?rfirrdung. Zwischen die zu einer Gruppe gehörigen Adern werden Stege gelegt. Hierbei bleibt der Abstand A zwischen den Adern innerhalb der Gruppe gleich, n:iinlich zwei Papierdicken -@- zwei Kordeldicken -r- eine Stegdicke, dagegen wird der Abstand B" zwischen den Adern benachbarter Gruppen jedoch kleiner gegenüber der bekannten Ausführung nach Abb.7. nämlich zwei Papierdicken -1- eine Kordelstärke, da i ,ich die Kordeln der nebeneinanderliegenden Adern von benachbarten Gruppen ineinanderlegen. Gegebenenfalls kann man die Spinnrichtung der Kordeln nebeneinanderliegender Gruppen abwechseln lassen, dadurch liegen sie an den Berührungsstellen parallel, und die Möglichkeit, daß Kordel auf Kordel trifft und das Ineinanderlegen verhindert, ist geringer.
  • Das fest auf dem Leiter liegende Papier hat hierbei nur noch die Bedeutung eines Berührungsschutzes und dient nicht mehr, wie bisher, als rohrförmiges Stützorgan; infolgedessen kann seine Stärke sehr dünn gewählt werden, woraus sich eine weitere Materialersparnis ergibt. Derartige Leiter sind an sich bekannt. Gegebenenfalls kann das Papier ganz weggelassen werden, wenn nämlich die ganze Gruppe außen als Berührungsschutz eine Isolierumhüllung erhält. Es kann aber auch durch andere Materialien, die in: sehr dünnen Schichten aufgebracht werden können, z. B. eine Lackschicht, ersetzt werden. Besondere Vorteile bietet die Verwendung von Kabeln, bei welchen alle Lagen in be-I:annter Weise in der gleichen Richtung mit gleichem Drall verseilt sind.
  • Auch Kabel aus paarig verseilten Adergruppen oder Adergruppen aus D 1T-Vierern lassen sich nach der Erfindung herstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernmeldekabel, bei dem der Abstand der Adern innerhalb der Gruppe größer ist als der .durch die Aderisolation b:-dingr° Abstand, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinste Abstand zweier benachbarter, verschiedenen Adergruppen angehöriger Adern kleiner ist als die durch Aneinanderreihen der Berührungsschutzhüllen und Abstandhalter dieser beiden Adern gebildete Entfernung.
DEH154321D 1938-01-13 1938-01-13 Fernmeldekabel Expired DE724175C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH154321D DE724175C (de) 1938-01-13 1938-01-13 Fernmeldekabel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH154321D DE724175C (de) 1938-01-13 1938-01-13 Fernmeldekabel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE724175C true DE724175C (de) 1942-08-20

Family

ID=7181881

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH154321D Expired DE724175C (de) 1938-01-13 1938-01-13 Fernmeldekabel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE724175C (de)

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