DE7128183U - Gelochter Abheftstreifen für ungelochtes Schriftgut - Google Patents
Gelochter Abheftstreifen für ungelochtes SchriftgutInfo
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Description
METEOR-SJ.EGEN Apparatebau Paul Schmeck GmrH.,
59 Siegen, Frankfurter Str. 27
Gelochter Abheftstreifen für ungelochtes Schriftgut
Die Erfindung betrifft einen gelochten Abheftstreifen
für mit Hilfe von Aufreihstiften, -zungen od. dgl. abzulegendes ungelochtes Schriftgut, insbesondere
gefaltete Zeichnungspausen, der einen klebend am Schriftgut befestigbaren inneren Abschnitt und einen
seitlich über die Ablegekante vorstehenden, mit Lochungen versehenen äußeren Abschnitt hat.
Bekannte Abheftstreifen dienen dazu, Kataloge od. dgl., die nicht im ganzen gelocht werden können, in Schriftgutordnern
ablegbar zu machen. Sie bestehen aus einem Popstreifen von der Länge derjenigen Schriftgutkante,
die den Aufreihstiften oder Aufreihzungen des Schriftgutordners zugewandt ist. Beim Befestigen des ir»; sren
Streifenabschnitts am Schriftgut tritt gleichzeitig eine Verstärkung der betreffenden Schriftgutkante ein.
Von diesen bekannten Abheftstreifen geht die Erfindung
zur Lösung insbesondere des Problems der Ablage von gefalteten Zeichnungspausen aus. Bekanntlich hat
die Normung eines bestimmten Faltschemas (mit Rest- und Schrägfalte) die Ablage gefalteter Zeicnnungspausen in
der Vergangenheit nachhaltig beeinflußt. Die Nachteile der genormten Faltung und der Ablage solcherart gefalteter
Zeichnungspausen sind jedoch nicht zu übersehen und ebenso bekannt wit die genormte Faltung selbst.
Wesentlich unkomplizierter ist demgegenüber die einfache Zick-Zack-Faltung, und zwar auch dann, wenn ähnlich
der Normfaltung eine Restfalte vorgesehen wird, damit das Schriftfeld der Zeichnungspause obenauf liegt.
Eine derart gefaltete Zeichnungspause erfordert jedoch besondere Maßnahmen, die ihr Ablegen in Ordnern gestatten* Eine solche Maßnahme ist die Anbringung eines
Abheftstreifens der eingangs geschilderten Art. und der '
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten Abheftstreifen derart auszubilden, daß er den Besonderheiten,
welche das Handhaben und das Ablegen von Zeichnungspausen mit sich bringt, gerecht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß der Streifen zwischen den beiden Abschnitten gefalzt
und der äußere Abschnitt über das Schriftgut zurückfaltbar, aber ausklappbar ist. Auf diese Weis» kann
der Streifen, der vorzugsweise aus einer Kunststofffolie besteht, und dessen Länge vorteilhaft den Abstand
der Lochungen nur relativ wenig übersteigt, zwischen einer Abheftstellung und einer "Ruhestellung" hin- und
herbewegt werden, was bei Zeichnungspausen, die häufig für längere Zeit einem Ordner entnommen werden und mit
dem in seine Ruhestellung zurückgefalteten Abheftstreifen
ohne Störung durch diesen in Taschen, Hüllen od. dgl
untergebracht werden können, von großer Wichtigkeit ist. Die Zeichnungspausen werden zweckmäßig so gefaltet,
daß ihre Fertigbreite urn das Maß des äußeren Abschnitts des erfindungsgemäßen Abheftstreifens kleiner
als die DIN-A-4—Breite ist; mit dem herausgeklappten
Abheftstreifen nehmen sie dann in Ordner, Schnellheftern
etc. den gleichen Platz wie eine normgefaltete Zeichnungspause ein.
Zur klebenden Befestigung des Abheftstreifens ist zweckmäßig
der innere Abschnitt mit Selbstklebstoff versehen,
und zwar ist vorzugsweise der Klebstoff in Form eines Streifens entlang dem freien Rand des inneren Abschnitts
aufgetragen, und die Breite des inneren Abschnitts < übersteigt diejenige des äußeren Abschnitts um etwas
mehr als die Breite des Klebstoffstreifens. Der Abheftstreifen
ist dann nicht am äußersten Rand des Schrift" gutes mit diesem verbunden, so daß die Einreißgefahr
geringer ist. Außerdem ist es möglich, den zurückgefalteten äußeren Abschnitt des Abheftstreifens zwischen
Schriftgut und innerem Abschnitt des Abheftstreifens
einzustecken, wenn er nicht benötigt wird.
Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel
veranschaulicht die Erfindung. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemaßen
Abheftstreifen im aufgeklappten Zustand
;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Abheftstreifen in Fig. 1;
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Draufsicht auf den Abheftstreifen im eingeklappten
Zustand;
Fig. 4 einen Querschnitt durch den Abheftstreifen in Fig. 3; und
Fig. 5 eine Rückansicht einer gefalteten
Zt-ichnungspause mit dem Abheftstreifen
im aufgeklappten Zustand.
Der im ganzen mit 1 bezeichnete Abheftstreifen besteht
sus einen: inneren Abschnitt ? und Einern äußeren Abschnitt 3. Der innere Abschnitt 2 wird, wie Fig. 5
zeigt, nach der Anbringung am Schriftgut von diesem überdeckt, während im ausgeklappten Zustand der äußere
Abschnitt 3 über den Rand des Schriftgutes herausragt.
Zwischen dem inneren Abschnitt 2 und dem äußeren Abschnitt 3 ist ein Falz 4 vorgesehen, der - wie in Fig.
2 angedeutet - das Abklappen und Zurückfalten des äußeren Abschnittes 3 um die Falzlinie ermöglicht. Zweckmäßig
ist die Anordnung so getroffen, daß der äußere Abschnitt 3 in die in den Figuren 3 und 4 gezeigte
einqeklappte Stellung vorgespannt ist, in der der Abschnitt
3 am Abschnitt 2 anliegt. Bei Fertigung des Abheftstreifens 1 aus Kunstst «f läßt sich jene Vorspannung
unschwer erzeugen.
Entlang dem freien Rand des inneren Abschnitts ? ist auf diesen Haftklebstoff 5 in Form eines Streifens aufgetragen;
der Rand des Streifens ist durch die Linie 6 angedeutet. Vor dem Anbringen des Abheftstreifens 1
am Schriftgut dient ein in Fig. 4 gestrichelt gezeichneter Streifen 7 aus silikonisiertem Papier od. dgl.
zum Schutz des Klebstoffes 5.
Die Lochungen 8 dienen in üblicher Weise der Ablage auf
Aufreihstiften od. dgl. Die Löcher 9 sind vorgesehen,
um einer Stachelwalze den Vorschub des von einer Vorratsrolle abgezogenen Abheftstreifens zu ermöglichen.
Der Abheftstreifen 1 kann beispielsweise aus glasklarem
Kunststoff bestehen. Er kann aber auch aus eingefärbten Werkstoffen hergestellt werden, so daß unterschiedlich
gefärbte Abheftstreifen bei der Ablage Ordnungsfunktionen
übernehmen können.
Claims (5)
1. Gelochter Abheftstreifen für mit Hilfe von Aufreihst
if ten, -zungen od. dgl. abzulegendes ungelochtes Schriftgut, insbesondere gefaltete Zeichnungspausen,
der einen klebend am Schriftgut befestigbaren inneren
Abschnitt und einen seitlich über die Ablegekante vorstehenden, mit Lochungen versehenen äußeren Abschnitt
hat, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (1) zwischen den beiden Abschnitten (2, 3) gefalzt.(Falz 4)
und der äußere Abschnitt (3) über das Schriftgut zurückgefaltet, aber au6klappbar ist.
2. Abheftstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Streifen (1) aus einer Kunststofffolie besteht.
3. Abheftstreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Länge des Streifens (I) den Abstand der Lochungen (8) nur relativ wenig übersteigt.
4. Abheftstreifen nach mindestens einem der Ansprüche
1 - 3 , dadurch gekennzeichnet, daß der innere Abschnitt (2) mit Selbstklebstoff (5) versehen ist.
5. Abheftstreifen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff (5) in Form eines Streifens
entlang dem freien Rand des inneren Abschnitts (2) aufgetragen ist, und daß die Breite des inneren Abschnitts
(2) etwas größer als die Summe der Breiten des äußeren Abschnitts (3) und des Klebstoffstreifens (5) ist.
7121183-7.10.71
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7128183U true DE7128183U (de) | 1971-10-07 |
Family
ID=1270357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7128183U Expired DE7128183U (de) | Gelochter Abheftstreifen für ungelochtes Schriftgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7128183U (de) |
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0
- DE DE7128183U patent/DE7128183U/de not_active Expired
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