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DE7126975U - Profilstreifen fur Kantenbesatz, insbesondere zur Verkleidung vorstehender Blechfalze an Kraftfahrzeugkarosserien - Google Patents

Profilstreifen fur Kantenbesatz, insbesondere zur Verkleidung vorstehender Blechfalze an Kraftfahrzeugkarosserien

Info

Publication number
DE7126975U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
webs
support band
edging
strips
sheet metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7126975U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rehau Plastiks GmbH
Original Assignee
Rehau Plastiks GmbH
Publication date
Publication of DE7126975U publication Critical patent/DE7126975U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Patentanmeldung
Profilstreifen für Kantenbesatz, insbesondere zur Verkleidun£ vorstehender Blechfalze an Kraftfahrzeugkarosserien ^
Die Erfindung betrifft einen Profilstreifen für Kantenbesatz 5 insbesondere zur Verkleidung vorstehender Blechfalze an Kraftfahrzeug-Karosserien j mit einem kunststoffummantelten Stützband aus einzelnen Streifen, welche durch in Längsrichtung des Stützbandes verlaufende Stege miteinander verbunden sind.
Aus der Brit. Patentschrift 1 015 728 ist ein Profilstreifen ' Kantenbesatz bekannt, bei dem die einzelnen Streifen des metallischen Stützbandes durch im wesentlichen in der Mitte des in Form eines Clip gebogenen Profilstreifens angeordnete Stege miteinander verbunden sind. Diese Stege können eine parallele Form aufweisen, sie können jedoch auch konisch ausgebildet sein. Der Vorteil der konischen Ausbildung der Stege gegenüber der parallelen Form wird darin gesehen, daß die Biegebewegung auf die inneren Enden der Stege begrenzt ist.
Eine derartige verbesserte Biegefähigkeit ist bei der Verarbeitung solcher Profilstreifen dringend erwünscht, da
ι diese geeignet sein müssen, auch kleinere Radien abzu-
! decken. Eine weitere, wesentliche Anforderung von der Verarbeiterseite an derartige Profilstreifen ist, daß sich die Verformung des in Clipsform gebrachten Streifens ohn··
] großen Kraftaufwand erzielen läßt. Hier liegt jedoch der
Nachteil des bekannten Profilstreifens, bei dem beim V&rformungsvorgang jeder einzelne Verbindungssteg einer Biegebe-
; anspruchung unterzogen werden muß.
Da jeder Streifen des Stützbandes über zwei Stege mit dem benachbarten Streifen verbunder, ist, wird deutlich, daß jede Verbiegung sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung einen erheblichen Kraftaufwand erfordert, da je nach Biegerichtung in den Verbindungsstegen erhebliche Zug- und/oder Druckspannungen des Stegmaterials überwunden werden müssen.
Aus dem Deutschen Gebrauchsmuster 6 908 386 ist eine aus Querrippen und Längsstegen bestehende Klemmbandeinlage für Dichtungsstreifen bekannt, bei der die Querrippen durch Längsstege jeweils derart miteinander verbunden sind, daß die Längsstege an von Rippe zu R5ppe wechselnden Stellen des Profils angeordnet sind. Die bekannte Einlage verbindet danach die eine Rippe mit der nächstfolgenden Rippe durch einen Mittelsteg, während die darauffolgende Rippe durch jeweils einen Verbindungssteg an dsn freien Enden der Rippen verbunden ist. Es liegt auf der Hand, daß durch diese Anordnung die Steifigkeit des Klemmprofils beträchtlich erhöht wird. Der Nachteil liegt jedoch auch hier in mangelnder Flexibilität und daraus resultierender erschwerter Verarbeitbarkeili.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu umgehen und einen Profilstreifen für Kantenbesatz anzugeben, bei dem die besondere Ausgestaltung des Stützbandes eine hohe Flexibilität und eine leichte Verarbeitung gewährleisten. Erfindungsgemäß wird dazu vorgeschlagen, daß an den die einzelnen Streifen des Stützbandes verbindenden Stegen als Sollbruchstellen dienende Materialverengungen vorgesehen sind.
Während die bekannten Dichtungs- oder Kantenbesatzstreifen übereinstimmend und wohl aus Steifigkeitsgründen davon ausgehen, daß die Verformung der Streifen lediglich durch eine Verbiegung der Verbindungsstege erfolgen dürfe, ist die Erfindung darauf abgestellt, daß die Verbindungsstege entweder
bei der Verarbeitung des kunststoffummantelten Stüt2-bandes zu einem U-förmigen Profilstreifen direkt oder erst Dei der Anbringung des Streifens auf den betreffenden Blechfalzen, zerbrochen werden. Dabei hat sich überraschenderweise herausgestellt, daß die Klemmwirkung des Profilstreifens auch nach dem Zerbrechen der Verbindungsstege für den gedachten Einsa^zzweck ausreicht. Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung des Stützbandes ist jedoch darin zu sehen, daß die Flexibilität des Einfaß- oder Dichtungsstreifens extrem gesteigert wird. Bei Benutzung der erfindungsgemäßen Ausführungsform können jetzt auch ohne verarbeitungscechnische Schwierigkeiten kleinste Radien mit beliebigen Besät zstreif&n yersehen werden. Der kleinste Radius ijt dabei von Materialstärke und Seitenfläche der Streifen bestimmt:, wobei zusätzlich die Stärke der Kunststoffummantelung zu berücksichtigen ist. Da das Stützband in der Regel aus Federstahl besteht, reicht die Andrückkraft der einzelnen Streifen für den Verwendungszweck vollkommen aus.
Es hat sich bei der Herstellung des Stützbandes als vorteilhaft erwiesen, daß die Materialverangungen die Form von Einkerbungen aufweisen. Diese Einkerbungen sind beim Ausstanzen des Stützbandes leicht herzustellen. Bei einer anderen Ausbildung können die Materialverengungen zweckmäßigerweise gradlinig in Form einer Abschrägung vom Rand des einen Streifens zum Rand des anderen Streifens verlaufen. Bei derartigen Ausführungsformen kann es aus Fertigungsgründen von Vorteil sein, die Abschrägung beiderseits der Stege anzuordnen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Stützbandausbildung schematisch dargestellt j es zeigen:
Fig. 1 - einen Abschnitt des Stützbandes Fig. 2 - andere Ausbildungen der Sollbruchstellen
Tn Fig. 1 ist das Stützband (1) mit jeweils vom äußeren Rand (2i) der Streifen v.2) zui-üekver-äetit angeordneten Verbindungsstegen (3) dargestellt. Die Verbindungsstege (3) sind in der dargestellten Ausführungsform als Sollbruchstellen in Form von Einkerbungen ausgebildet, wobei die Spitzen der Einkerbungen aufeinander zuweisen und in einer Ebene liegen. Die Verbindungsstege (3) sind in der dargestellten Form an beiden Seiten jeweils gleich weit von den äußeren Rändern ,."2I) zurückversetzt angeordnet. Auch von der Mittelachse (1O des Stützbandes (1) sind die Verbindungsstege (3) gleich weit entfernt angeordnet. Es ist selbstverständlich, daß die dargestellte Form lediglich als Beispiel gilt. Andere Anordnungen der Verbindungsstege (3), z.B. an den äußeren Rändern (21) der Streifen (2) oder eine gegeneinander versetzt-« Anordnung, sind jederzeit denkbar und fallen Wenfalls unter die Erfindung. Wesentlich ist nur, daß aufgrund der Sollbruchstellen nach dem Ummanteln des Stützbandes (1) mit dem Kunststoffmaterial ein leichtes Abbrechen der Ve^bmdungsstege (3) erfolgen kann. Für die Verbindungsstellen selbst kann die jeweils günstigste Form nach der Ausführung des Stützbandes (1) oder nach anderen Kriterien gewählt werden.
In Fig. 2 sind andere Ausbildungsmöglichkeiten der* Sollbruchstellen gezeigt. Fig. ?a zeigt einen Verbindungssteg (3) mit beiderseits angeordneten Abschrägungen (31). Wesentlich dabei ist, daß die Abschrägungen übereinstimmend vom Rand des einen Streifens (1) zum Rand des nächstfolgenden Streifens (11) verlaufen, um auf diese Weise die Sollbruchstelle unmittelbar am Rand dieses Streifens zu erzeugen.
Fig. ^b zeigt eine entsprechende Ausbildung des Ver bindungssteges (3), jedoch lediglich mit einseitig angeordneter Äbschrägung (31). Es wird auch hier betont, daß. die dargestellten Formen lediglich Ausführungsbeispiele darstellen. Jede andere Form, die die Funktion einer Sollbruchstelle erfüllen kann, ist hier gleichgestellt.
Die Herstellung des hier betreffenden Profilstreifens soll kurz wie folgt geschildert werden:
Das Stützband (1), welches in der Regel aus Federstahl oder anderen, gleiche cder ähnliche Eigenschaften aufweisende Materialien hergestellt ist, wird aus einem Materialstreifen in die entsprechende Form gebracht. Das geschieht z.B. durch Ausstanzen der Form unter Stehenlassen der Streifen (2) mit den Verbindungsstegen (3). Das Stützband (1) wird danach mit der Kunststoffumhüllung umspritzt (in der Zeichnung nicht dargestellt) und um seine Mittelachse (4) in der Regel in U-Form abgebogen. Dabei können die Verbindungsstege (3) an den Sollbruchstellen euren beispeilsweise Anlegen einer Zugspannung gebrochen werden. Bei der Verarbeitung wird der auf diese V/eise gewonnene, mit dem Stützband (1) verstärkte Kunststoff-Profilstreifen über den abzudeckenden Blech£alz geschoben, wobei der Blechfalz in die Ausnehmung der U-förmig abgebogenen Schenkel 0.es Profilstreifens eingeschoben wird. Die federnden Schenkel der Streifen (2) halten den Profilstreifen in dierer Position fest.
- Patentansprüche -

Claims (4)

η s ρ r ü c h e
1. Profilstreifen für Kantenbesatz, insbesondere zur Verkleidung vorstehender Blechfalze an Kraftfahrzeugkarosserien, mit einem kunststof!ummantelten Stützband aus einzelnen Streifen, welche durch in Längsrichtung des Stützbandes verlaufende Stege miteinander verbunden sind 5 dadurch gekennzeichnet, daß an den die einzelnen Streifen (2) des Stützbandes (1) verbindenden Stegen (3) als Sollbruchstellen dienende Materialverengungen vorgesehen sind.
2. Profilstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialverengungen die Form von Einkerbungen aufweisen.
3. Profilstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialverengungen der Stege (3) gradlinig in Form einer Abschrägung (31) vom Rand des einen Streifens (1) zum Rand des folgenden Streifens (11) verlaufen.
4. Profilstreifen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschrägung (31) beiderseits der Stege (3) angeordnet ist.
DE7126975U Profilstreifen fur Kantenbesatz, insbesondere zur Verkleidung vorstehender Blechfalze an Kraftfahrzeugkarosserien Expired DE7126975U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7126975U true DE7126975U (de) 1973-05-10

Family

ID=1270047

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7126975U Expired DE7126975U (de) Profilstreifen fur Kantenbesatz, insbesondere zur Verkleidung vorstehender Blechfalze an Kraftfahrzeugkarosserien

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7126975U (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2937639A1 (de) * 1979-09-18 1981-04-02 Gebr. Happich Gmbh, 5600 Wuppertal Verstaerkungseinlage fuer im querschnitt u-foermig profilierte profilleisten aus gummi oder kunststoff, insbesondere kantenschutzleisten sowie verfahren zu ihrer herstellung
FR2713742A1 (fr) * 1993-12-14 1995-06-16 Hutchinson Armature, profilé d'étanchéité, son procédé de réalisation et son dispositif de fabrication.
EP1464526A3 (de) * 2003-04-01 2005-10-26 BFC Büro- und Fahrzeugtechnik GmbH & Co. Prod. KG Metallband als Einlage für Zier- oder Dichtstreifen

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FR2713742A1 (fr) * 1993-12-14 1995-06-16 Hutchinson Armature, profilé d'étanchéité, son procédé de réalisation et son dispositif de fabrication.
EP1464526A3 (de) * 2003-04-01 2005-10-26 BFC Büro- und Fahrzeugtechnik GmbH & Co. Prod. KG Metallband als Einlage für Zier- oder Dichtstreifen

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