DE7124566U - Abstandshalter für Berwehrungsstäbe für Betonkonstruktionen - Google Patents
Abstandshalter für Berwehrungsstäbe für BetonkonstruktionenInfo
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Description
Patentanwälte *--*
Dipl. Ing. Jürgen Rost
Mjiir1-.;- T\Te-."str.39.Tel.S71948
Mjiir1-.;- T\Te-."str.39.Tel.S71948
M 6070
Ing. Otto Moser, Prien/Chiemsee
"Abstandshalter für Be-wehrungsstäbe
für Betonkonstruktionen"
Die Neuerung "betrifft einen Abstandshalter aus Kunststoff
für BevebTungsstäbe von Betonkonstruktionen mit
einer mit nach innen ragenden Sperrzungenversehenen schlitzartigen Ausnehmung zur Aufnahme des Bewehrungsstabes, wohei die Dicke des Abstandshalters zwischen
dem Grund der Ausnehmung und wenigstens der als Auflagefläche dienenden, gegenüber der schlitzartigen Ausnehmung
liegenden Aussenfläche des Abstandshalters dem gewünschten Abstand zwischen Bewehrungsstab und Schalung
entspricht.
Abstandshalter aus einem Abstandstück mit mindestens einer kanalartigen Ausnehmung für den Bewehrungsstab
I: ·■ J. I
sind in verschiedenen Ausführungsformen "bekannt. Insbesondere
ist eine Ausführungsform !bekannt (vgl. Bri~t-PS
818 538) bei der in die Ausnehmung eine Sperrzungen "bildende Stahlfeder eingesetzt ist. Bei dieser bekannten
Ausführungsform ist das Abstandsstück scheibenförmig ausgebildet und mit einem Sadialschlitz als Ausnehmung
für den Bewehrungsstab versehen. Ferner ist es bekannt, als Abstandhalter einen TJ-förmigen gebogenen Blechstreifen
aus Pederstahl oder dgl. zu verwenden, dessen Schenkelenden
gewellt und derart aufeinander zu abgebogen sind, daß sie einen Bewehrungsstab klemmend zwischen
sich festhalten. Da die freien Schenkelenden überstehen, besteht beim Begehen der Bewehrungsstäbe die Gefahr,
daß diese Abstandhalter von den Bewehrungsstäben, an denen sie nur durch Klemmwirkung gehalten sind, abgetreten
werden (vgl. DT-PS 848 696). Mit einem ähnlichen Aufbau und lediglich mit Klemmwirkung arbeitet ein weiterer bekannter Abstandhalter (vgl. Di-Gbm 1 747 192),
bei -welchem zwei oder drei TT-förmige Profile zu einem
einzigen extrudierbaren Kunststoffsirrang vereinigt sind.
Darüber hinaus ist es bekannt., bei einem scheibenförmigen
Kunststoffkörper als Abstandhalter einen radialen EinfKhrungsschlitz als Ausnehmung für den Bewehrungss"feab
vorzusehen, wobei das Abstandsstück aus einem ela—
7124568-5.172
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stischen Werkstoff, z.B. elastischem Kunststoff, 'besteht und im Bereich der oberen Ränder der kanalartigen
Ausnehmung nach innen ragende Sperrzungen angeformt sind. Diese sind so ausgebildet und in sich
gebogen, daß sie sich bei Einführung eines Bewehrungsstabes verformen und anschließend auf der Oberfläche
desselben abstützen. Auch bei dieser bekannten Ausführungsform treten Nachteile bei einer Verdrehung um
die Achse des Abstandhalters auf.
Alle diese bekannten Ausführungsforiaen haben gemeinsam
die Möglichkeit einer bleibenden Verdrehung auf dem Stat», wodurch die Gefahr besteht, daß der Bewehrungsstab
sich nicht am Grund der Ausnehmung, sondern auf der Innenseite der Schenkel bzw. in extremen Fällen
sogar auf den Sperrzungen abstützt und dadurch einmal
der Abstand nicht genau eingehalten wird und zum anderen
der Bewehrungsstab aus dem Abstandhalter herausgedrückt werden kann. Es sind zwar Abstandhalter bekannt,
slie aus Scüexbeii si-fe eis.er Mittelöffnung bestehen, in
welche durch entsprechend verse-tz-fc oder schräg verlaufende
Sadialsehlitze der S-fcalb eingelegt werden kann
und "bei. d-snsn unabhängig von der Drehlage der Scheibe
der Ä"bs"fcand eingehalten wird. IDisse "bekannten A"bstand—
naüfcer sind gedoeh relativ aufwendig in der Herstellung
und in der Anbringung.
7124586-5.1.72
• ·> «II
« ί » 1
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f:
ti s ;.
a-rf.
Es ist die der Neuerung zugrunde liegende Aufgabe, einen Abstandhalter der eingangs erwähnten Art zu schaffen,
der einfacher und billiger in der Herstellung ist und der sehr leicht am Bewehrungsstab angebracht werden
kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß er auch bei Anheben des Bewehrungsstabes von der Auflagefläche sich
um den Stab verdreht und damit die in Verbindung mit den bekannten Anordnungen beschriebenen Mangel auftreten*
Gemäß der Erfindung wird dies bei einem Abstandhalter der eingangs erwähnten Art dadurch erreicht, daß die
Auflagefläche in einem gröSeres Badiss sls der Alssta^ä
zwischen Stabachse und Auflagefläche gekrümmt, vorzugsweise eben ist, und daß die schlitzartige Ausnehmung
durch zwei von dem den Schlitzgrund tragenden Stegtexl
ausgehende parallele elastisch biegbare Schenkel gebildet ist, von deren Enden die Sperrzungen ausgehen.
Durch diese Ausbildung gemäß der Neuerung können einmal
Bewehrungsstäbe sehr unterschiedlicher Druchmesser verwendet werden, da die elastischen biegbaren Sehen—
kel bei größeren Durchmessern sich ausbiegen und dabei
den Abstandhalter in seiner Drehlage auf dem Stab fest
klemmen, -während bei dünneren Bewehxungsstäben der Steg-
teil in Verbindung mit der ebenen Auflagefläche "bewirkt,
daß der Abstandhalter immer sieh aufrecht auf der Auflagefläche aufstellt und der Abstand auch bei
Belastung eingehalten wird. Ausserdem ist der erfindungsgemäße Abstandhalter außerordentlich bilüg herstellbar.
TJm bei Verdrehung des Abstandhalters auf dem Stab durch
den A\if setzdruek alleine mi. Sicherheit ein Ausrichten
in die Lage senkrecht zur Auflagefläche zu erreichen, z.B. bei Verwendung von Stäben mit einem Durchmesser,
durch den die Schenkel elastisch verformt werden, kann die Auflagefläche wenigstens in Richtung quer zum Bewehrungsstab
eine größere Ausdehnung als der Stegteil aufweisen.
Um eine einfache und billige Herstellung ohne Beein- f
trächtigung der gewünschten Wirkung sicherzustellen, I kann der Stegteil einen relativ dünnen rechteckigen I
Querschnitt aufweisen und die Auflagefläche durch dessen Unterkante und die entsprechenden unteren Querkanten von
seitlich vorspringenden Rippen gebildet sein. Vorzugsweise ist eine der Sperrzungen langer als die andere
ausgebildet, so daß sie mit ihrem freien Ende bis über das freie Ende der anderen Sperrzunge vorspringt.
Abstandhalter gemäß der Neuerung kann auch init
einer geringfügigen Abänderung so ausgebildet sein,,
daß der an Kreuzungsstellen ge zwei Bewehrungsstäbe
angebracht werden kann und zwar dadurch,, daß öie
Schenkel in Längsrichtung des Hauptbewehrungsstabes
schräg vom Stegteil weg verlaufen und die Sperrzungen an den Enden der Schenkel in die zwischen diesen und
dem Stegteil gebildeten keilförmigen, den Querstab aufnehmenden Querschlitze vorspringen.
Die !Neuerung wird im folgenden anhand der Zeichnungen
an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
ig. 1 eine Ansicht auf einen Abstandhalter in Richtung
der Längsachse des Bewehrungsstabes,
Pig. 2 eine Ansicht aus Richtung der Linie 2-2 in Pig.
Pig. 3 eine Seitenansicht einer Abwandlungsform des
Abstandhalters zum Anbringen an Kreuzungsstellen von je zwei BewehEungsstäben
Pig* 4 eine Ansicht auf den Abstandhalter von links in
Pig. 3
Pig. 5 eine Ansicht ähnlich Pig. 1 auf abgewandelte
Ausfuhrungsforai des in dieser Fig. dargestellten
lten, und
6 einen Schnitt entlang der linie 6-6 in Pig. 5.
Der Abstandhalter gemäß Pig. 1 und 2 "besteht aus einem
Stegteil 2 mit im -wesentlichen flach-recht eckigem Querschnitt,
von dessen Schmalseiten Schenkel 3 nach oben ragen, die an ihren freien Enden Sperrzungen 4 tragen.
Die Sperrzungen 4 ragen scaräg nach innen, unten in
die zwischen den Schenkeln 3 und dem Stegteil 2 gebildeten
schlitzartigen .Ausnehmung 5 zur Aufnahme eines
Bewehrungsstabes 6. Der durch die Oberkante des Stegteiles
2 gebildete Grund des Schlitzes 5 ist halbkreisförmig
ausgebildet.
Um die Auflagefläche 7, mit welcher der Abstandhalter auf der Unterlage 8, z.B. einer Deckenplatte aufliegt,
in Richtung quer zum Bewehrungsstab zu vergrößern, sind an den Schmalseiten des Stegteiles 2 rippenartige
\ Vorsprünge 9 angebracht. Zur Verbesserung der seitli-
chen Standfestigkeit, d,h. zur Verminderung der Kipp-
: neigung, in Richtung des Bewehrungsstabes in Folge des
ia relativ flachrechtwinkligen Querschnittes des Steg-
teiles 2 sind an den langen Seiten dieses Stegteiles 2
rippenartige Vorsprünge 10 angebracht.
-Aus Mg. 1 ist ersichtlich., daß anstelle des dargestellten
Stabes 6 auch ein Stab Bit wesentlich kleineres
oder größerem 3>urchaesser eingesetzt; werden
kann. Der Abstand der Hinterkante de3 States zur Oberfläche
der Unterlage 8 ist, unabhängig vom Durehmesser
des Stabes 6, immer d&r gleiche. Bei einem "Durchmesser
des BewenTungsstalbes 6 großer als die Breite der Schlitz—
öffnung 5, können sich die Schenkel 3 ohne weiteres nach aussen "biegen und somit den Bewehrungsstab umgreifen.
Wenn der Bewehrungsstab oder die gesamte, den Stab 6
enthaltende Bewehrung, z.B. ein Gitter, angehoben ist;,
hängt sich der Abstandhalter infolge des im Stegteil 2 liegenden Schwerpunktes von selbst vertikal und wird
durch die Schwerkraft ausgerichtet. Verschiebungen in Drehrichtung werden beim Alisetzen des Abstandhalters
auf der Unterlage 8 durch die ebene Auflagefläche 7 ausgeglichen. Der Abstandhalter braucht nur auf dem
Bewehrungsstab im vorgesehenen Abstand einfach aufgesteckt zu werden und die Bewehrung auf die Unterlagen
aufgesetzt werden. Weitere Handhabungen sind nicht erforderlich. Andererseits ist der Materialbedarf für den
Abstandhalter sehr gering, so daß er billig herstellbar ist.
• · · I
.41
Bei der in Pig. 3 und 4 dargestellten Abwandlungsform hat das Stegteil 12 eine größere Ausnehmung in Richtung
der Längsachse des Längsstabes 16. Die Schenkel 13 verlaufen, wie aus Fig« 3 zu ersehen, in Längsrichtung
des Stabes 16 schräg nach oben in einem Winkel und über eine Länge, daß der gebildete keilförmige
Schlitz 15a die Aufnahme eines Querstabes 16a gestattet,
der durch die Sperrzungen 14 an den freien Enden der Schenkel gehalten wird. Diese Sperrzungen
ragen nicht in den Spalt 15, 'äer den Längsstab 16, entsprechend
dem Spalt 5 und dem Stab 6 beim Ausführungsbeispiel üäos PIg. 1 vin& 29 aufnimmt, sondern in den
Spalt 15 a, so daß sie den Quexstab 16a halten, der seinerseits den Längsstab 16 am kreisförmig ausgebildeten
Grund, der durch das Stegteil 12 gebildet wird, festlegt.
Zur Verminderung des Materialbedarfes und zur Schaffung
günstiger Auflagebedingungen auf der Unterlage 18, z.B. einer Holzschalung, an der Auflagefläche 17 am Stegteil
12 eine Ausnehmung 19 vorgesehen, welche zwei Auflagerippen
20 bildet.
In Pig. 5 ist ein Abstandhalter gezeigt, der einen Stegteil
22, Schenkel 23 und Sperrzungen 24 und 24a aufweist.
Die Sperrzunge 24-a ist langer als die Sperrzunge 24
und so lang, daß sie mit ihrem freien Ende vor das freie Ende der Sperrzunge 24 ragt. Bei dieser Anordnung
stützt sich "beim Anheften des States 26 die Sperrzunge
24a gegen die Sperrzunge 24 al», so daß ein un-"beabsichtigtes
lösen auch "bei sehr dünnen Stäben mit Sicherheit verhindert ist.
Die rippenartigen Vorsprünge 29, die den Vorsprüngen 9 gemäß Pig. 1 entsprechen, verlaufen bis an das obere
Ende der Schenkel 23. Die Auflagefläche ist durch einen Querflansch 27 gebildet, der durch die rippenartigen Vorsprünge
30, entsprechend den rippenartigen Vorsprüngen 10 in Pig. 1 versteift ist, der Plansch 27 ist in einem
Radius gekrümmt, der größer ist als der Abstand zwischen dem Mittelpunkt des Stabes 26 und der theoretischen Auflagelinie
in der Auflagefläche 27. d.h. dem Abstand entlang der Linie 6-6 in Pig. 5. Dadurch wird erreicht, daß
bei einer Schrägstellung des Abstandhalten auf der Unterlage
dieser sich selbst ausrichtet, wenn er nicht so locker auf dem Stab 26 liegt, daß er von selbst vor dem
Übersetzen in senkrechter Lage auspendelt.
Claims (4)
- Sehntzans-pruehe. Abstandhalter aus Kunststoff für Bewehrungsstäbe von Betonkonstruktionen nit einer mit nach innen ragenden Sperrzungen versehenen schlitzertigen .Ausnehmung zur Aufnahme des Bewehrungsstabes, vorbei die Dicke des Adstandhälters zwischen dem Grund und wenigstens der als Auflagefläche dienenden gegenüber der schlitzartigen Ausnehmung liegenden Außenfläche des Ahstandhalters dem gewünschten Ahstand zwischen Bewehrungsstab und Schalung entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche (7, 17, 27) in einem größeren Radius als der Abstand zwischen Stabachse und Auflagefläche gekrümmt, vorzugsweise eben ist, und daß die schlitzartige Ausnehmung (51 15) durch zwei von dem den Schlitzgrund tragenden Stegteil (2, 12, 22) ausgehende parallele elastisch biegbare Schenkel (3, 13, 23) gebildet ist, von deren Enden die Sperrzungen (4, 14, 24, 24a) ausgehen.
- 2. Abstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche (7, 27) wenigstens in Richtung quer zum Bewehrungsstab eine größere Ausdehnung als der Stegteil (2, 22) aufweist.7124 586-SA ?2
- 3- Abstandhalter nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stegteil (2) einen relativ dünnen rechteckigen Querschnitt aufweist und die Auflagefläche (7) durch dessen TJnterkante und die entsprechenden unteren Querkanten von seitlich vorspringenden Sippen (9, Λ0) gebildet ist.
- 4. Abstandhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Sperrzungen (24a) langer als die andere der Sperrzunge (24) ausgebildet ist, derart, daß die längere Sperrzunge (24a) oit ihrem freien Ende quer bis über das freie Ende der Sperrzunge (24) in die schlitzartige Ausnehmung vorspringt .5- Abstandhalter nach nspruch 1 zum Anbringen an Kreuzungsstellen von zwei Bewehrungsstäben, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (13) in Längsrichtung des Hauptbewehrungsstaöes (16) schräg vom Stegteil(12) weg verlaufen und die Sperrzungen (14) an den Enden der Schenkel (13) in die zwischen diesen und «; dem Stegteil (12) gebildeten keilförmigen, den Quer-stab <i6a) aufnehmenden Querschlitze (15a) vorspringen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7124566U true DE7124566U (de) | 1972-01-05 |
Family
ID=1269449
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7124566U Expired DE7124566U (de) | Abstandshalter für Berwehrungsstäbe für Betonkonstruktionen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7124566U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3700041A1 (de) * | 1987-01-02 | 1988-07-14 | Dausend Hans Werner | Bewehrungs-abstandhalter |
-
0
- DE DE7124566U patent/DE7124566U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3700041A1 (de) * | 1987-01-02 | 1988-07-14 | Dausend Hans Werner | Bewehrungs-abstandhalter |
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