DE7123984U - Verpackung - Google Patents
VerpackungInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
DR. INC. A. VAN DER WERTH DR. FRANZ LEDERER
21 HAMBURG 90 β MÜNCHEN 80
München, 22. Juni 1971
Anmelder: Unilever N.V., Museumpark 1, Rotterdam,
Niederlande
Die feuerung bezieht sich auf eine Verpackung, die als
Schutzverpackung für Artikel wie beispielsweise Bücher verwendbar ist, insbesondere für den Transport solcher Artikel per Post.
Eine neuerungsgemäße Verpackung ist gefaltet aus einem Stück eines bogenförmigen Materials durch Faltung entlang parallelen
Falzlinien zur Bildung einer an ihren Enden offenen Hülse mit einem Grundfeld, zwei einander gegenüberliegenden Seitenfeldern
und zwei Deckfeldern, und zeichnet sich aus durch Puffer, die sich in ihrem gefalteten Zustand um alle vier Händer des Grundfelds
erstrecken und die offenen Enden der Hülse schließen und die aus zwei Klappen gefaltet sind, die je über eins Falzlinie
mit einem der beiden gegenüberliegenden freien Ränder des Grundfelds verbunden sind und entlang einer Mehrzahl von Falzlinien
parallel zu diesen freien Rändern zur Bildung der Puffer faltbar sind. Hierdurch ist eine Verpackung geschaffen, die aus
einem einzigen Blatt gefaltet Isv und einen Stoßschutz um alle
vier Ränder des Inhalts herum zu dessen gutem Schutz während des Transports bewirkt.
Vorzugsweise sind die Klappen durch drei parallele Falzlinien geteilt und bilden so hohle Puffer mit einer äußeren
Seitenwand, einer inneren Seitenwand und, einander gegenüberliegend , einer Deck- und einer Bödenwand, die an der Deckwand
bzw. der Bodenwand der Hülse anliegen. Die so gebildeten Puffer hoben eine ausreichende Steifheit in Kombination mit der
notv/endigen Nachgiebigkeit für den Schutz des Inhalts der Verpackung.
Die Puffer können so gestaltet sein., daß die Faltung im rechten winkel erleichtert ist, Teile der Puffer in Berührung
mit der Innenseite der Seitenwände der Hülse liegen und sich die Puffer insgesamt um alle viel- Ränder des Grundfelds erstrecken,
in_dem Schnitte oder Schlitze in der Deckwand, der Innenwand und der Bodenwand der Puffer vorgesehen sind. Vorzugsweise
sind .jedoch Öffnungen in der Deckwand und der Bodenwand der Puffer vorgesehen, wobei die Öffnung in der Bodenwand
nahe am Band des Blattes endet. Diese Konstruktion läßt die Bodenwände auf jeder Seite der Falte miteinander verbunden und
die Innenwand, die unversehrt bleibt, bildet eine weitere Versteifung der äußeren Ecken der Verpackung.
Die Innenwände der Puffer-Paßanordnung sind vorzugsweise an den Ecken mit gegenseitigem Abstand angeordnet, wodurch die Möglichkeit
einer Beschädigung der Ecken des Verpackungsinhalts im wesentlichen ausgeschaltet ist. Die Verpackung besteht vorzugsweise
aus einem Bogen gewellter Faser-Hartpappe.
Die Neuerung betrifft auch einen Bogen zum Verformen zu einer lackung, mit einem Basisfeld mit vier Rändern, an jeder von zwei
gegenüberliegenden Rändern des Basisfelds anschließend ernem Seitenfeld, mit jedem der Seitenfelder verbunden einem Deckfeld
und zwei Puffea, von denen jeder an einem der beiden verbleiben-
den Ränder des Basisfelds anschließt und um alle vier Ränder des Basisfelds legbar ist.
Im folgenden wird die Neuerung anhand eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf ein Blatt gemäß einer Ausführungsform der Neuerung;
Figur 2 eine Draufsicht auf das Blatt gemäß Figur 1, das
zur Bildung einer Verpackung teilweise aufgerichtet ist;
Figur 3 eine stirnseitige Ansicht des Blatts nach Figur 2, in Richtung eines Pfeils III gesehen; und
Figur 4 eine perspektivische Ansicht des Blatts nach noch v/eiterer Auffaltung.
Figur 1 zeigt ein rechteckiges Blatt mit einem Grundfeld 1,
an dessen gegenüberliegende Ränder zwei Seitenfelder 2 bzw. 3 umklappbar über Falzlinien 4 bzw. 5 anschließen. Zwei Deckfelder
6 und 7 schließen sich über Falzlinien 8 bzw. 9 an die
Seitenfelder 2 bzw. 3 an. Die Falzlinien 8 und 9 verlaufen parallel zu den Falzlinien 4 und 5·
Über Jfalzlinien 10 und 11 schließen sich an den beiden anderen
gegenüberliegend3n Rändern des Grundfelds 1 zwei allgemein
mit 12 bzw. 13 bezeichnete Klappen an. Die Klappen 12 und 13
sind jeweils in eine Außenwand 14, eine Deckwand 15, eine Innenwand
16 und eine Bodenwand 17 unterteilt, und zwar durch Fslzlinien 18, 19 und 2ü. Die Falzlinien 4 und 5 verlaufen quer
über die Klappen 12 und 13· Die Endteile 21 und 22 der Klappen 12 und 15 sind von den Seitenfeldern 2 bzw. 3 und den Deckfeldern
6 bzw. 7 durch Schlitze oder Schnitte 23 getrennte
■η
Die Deckwand 15 und die .bodenwand 17 sind jeweils mit im
wesentlichen dreieckigen öffnungen 24 bzw. 25 versehen, die symmetrisch um die Falzlinie 4 bzw. 5 angeordnet sind. Die
Länge dieser Öffnungen entlang den Falzlinien 19 und 20 ist
geringfügig größer als die doppelte üi-eile üex· Deckwand oder
der Bodenwand. Die Öffnungen 24 erstrecken sich über die gesamte Breite der Deckwand 15, also von der Falzlinie 18 zur
Falzlinie 19. Die Öffnungen 25 enden jedoch kurz vor dem Hand 26 des Blatts und lassen so ein kleines Materialstück 27 stehen,
das die Bodenwände 17 beiderseits der Falzlinien 4 und 5 miteinander verbindet. Der zwischen Rändern 28 und 29 der Öffnungen
24 und 25 eingeschlossene Winkel ist gleich. Falzlinien 30 verlaufen
über die Innenwände 16 und verbinden die Schnittpunkte der Ränder 28, 29 der Öffnungen mit den Falzlinien 19 und 20
bei benachbarten Öffnungen.
Um die Verpackung aufzufalten, werden die Klappen 12 und 13
entlang den Falzlinien 10 ? 18 5 19 und 20 zur Bildung hohler
Puffer (Fig. 2 und 3) gefaltet, wobei oie Bodenwände 17 wischen den Falzlinien 4 und 5 in Berührung mit dem Grundfeld 1 liegen.
Aus dieser Stellung können die hohlen Puffer um einen rechten Winkel entlang den Falzlinien 4 und 5 in der Ebene des Grundfelds
1 in die Stellung gemäß Figur 4 gefeltet werden, so daß die Endteile der Puffer, die aus den Endteilen 21 und 22 der
Klappen 12 und 13 gefaltet worden sind, mit ihren Puffer-Außenwänden
14 entlang den Falzlinien 4 und 5 liegen. Die Öffnungen 24 und 25 ermöglichen das Umfalten der Puffer im rechten Winkel,
wobei die zusammenhängenden Innenwände 16 entlang den Falzlinien 30 und 4, 5 gefaltet werden und sich sodann die Innenwand zur
Falzlinie in der Außenwand der gefalteten Ecke erstreckt. Die von den Fslzlinien 4 und 5 gebildeten Ecken der Innenwand liegen
nahe der Innenfläche der Ecken der Außenwand und ergeben einen zusätzlichen Schutz für die Ecken der Verpackung.
Obwohl das Materialstück 27 in der Bodenwand eich theoretisch
einem Umlegen des Puffers um einen rechten 'Winkel widersetzt, hat sich in der Praxis erwiesen, daß dieses I'iaterialstück 27,
wenn es klein ist, leicht verformbar ist und den Faltvorhang
nicht hindert, während es andererseits zum Aufrechterhalten der Bodenwand 17 in einem Stück siur .Erleichterung des Auffaltens
nützlich ist.
Zum Verschließen der Verpackung werden die Seitenfelder 2
und 3 so aufgefaltet, daß sie gegen die äußeren Seitenwände ν der Puffer anliegen, und werden die Deckfelder 6 und 7 übergefaltet
und beispielsweise durch Klebeband befestigt. Das Grundfeld 1, die Seitenfelder 2 und 3 und die Deckfelder 6
und 7 bilden also zusammen eine Hülse mit offenen Enden,
die durch die aus den Klappen 12 und 1$ gefalteten Puffer
ι geschlossen v.'erden. D= die Länge der öffnungen oui' der. iraiz—
! linien 19 und 20 -roh·er als zweimal die Breite der Puffer ist,
! haben die Innenwände 16 der Puff ei1 an den Ecken einen Abstand
voneinander. Die Verpackung ist daher sehr geeignet zum Verpacken
von Büchern oder anderen Gegenständen mit Ecken, die leicht beschädigbar sind; die Ecken des Buchs kommen nämlich
nicht in Kontakt mit den inneren Puffern und die Anwesenheit des Puffers entlang allen Seiten der Verpackung gibt einen
guten Schutz für den Inhalt.
Die Verpackung ist leicht zu öffnen, indem man das ivlebe—
band oder sonstige Verbindungsmittel, das zum Verbinden der
Deckfelder 6 und 7 miteinender dient, lest. Wird ein Klebeband verwendet und dieses insbesondere mit Hilfe eines Messers
entlang der Berührlinie zwischen den Deckfeldern geschnitten,
so können zur Verkleinerung der Gefahr einer Beschädigung des Inhalts die Deckfelder 6 und 7 länger ausgebildet sein, so daß
sie sich überlappen. Alternativ können die zusammenkommenden Ränder der Deckfelder mit einer Serie von Ausschnitten versehen
sein, so daß die beiden Felder in der geschlossenen Stellung ineinandergreifen und die Berührlinie keinen einfachen weg für
ein I-iesser bietet.
Es wurde eine besondere Form der Konstruktion für die Ecken
der Puffer, die in rechtem Winkel gefaltet sind, beschrieben.
Jedoch sind auch andere Konstruktionen möglich, etwa kann in der Deckwand, der Innenwand und der Bodenwand der Endteile 21,
22 der Klappen anschließend an die Falzlinien 4 und 5 ein
Schlitz gebildet werden, Solche weiteren Konstruktionen können bewirken, daß die Innenwände der Puffer an den gefalteten Ecken
wie im beschriebenen Ausführungsbeispiel einen gegenseitigen Abstand einnehmen oder auch zusammenkommen, je nach Wunsch.
Die in der Zeichnung dargestellte Verpackung ist aus einem rechteckigen Blatt gefaltet, wobei die Abmessungen des Inhalts
in den drei Richtungen diese äußerst einfache Blattform erlauben. Sofern die Abmessungen des Inhalts etwas anderes erfordern,
kann das Blatt' auch eine andere Form als die rechteckige haben.
Claims (4)
1. Verpackung, die aus einem einstückigen Blatt entlang
parallelen Falzlinien gebildet ist zur Herstellung einer an ihren Enden offenen Hülse mit einem Grundfeld, zwei gegenüberliegenden
Seitenfeldern, zwei Deckfeldern und einer über eine Falzxinie mit jedem der beiden gegenüberliegenden freien
Ränder des Grundfelds verbundenen Klappe, dadurch gekennzeichnet, t?.eß die Klappen (12, 13) entlang einer Mehrzahl von Falzlinien
(18, 19, 20), die parallel zu den erstgenannten FaIzliniea
(10, 11) verlaufen, zur Bildung von Puffern faltbar sind, die sich um alle vier Ränder des Grundfelds (1) erstrecken
und die offenen Enden der Hülse verschließen.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (12, 13) je durch drei parallele Falzlinien (18,
19, 20) unterteilt sind zur Bildung hohler Puffer mit einer äußeren Seitenwand (14), einer inneren Seitenwand (16) und,
einander gegenüberliegend, einer Deckwand (15) und einer Bodenwand (17), welch letztere (15, 17) an den Deckfeldern
(6, 7) bzw. am Grundfeld (1) der Verpackung berührend anliegen.
3. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckwand (15) und die Bodenwand (17) der Puffer mit öffnungen
(24, 25) zum Erleichtern des rechtwinkligen Faltens der Puffer versehen sind«,
4. Verpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Offnunger: (24, 25) an den Falzlinien (19, 20) entlang
der Innenwand (16) des Puffers zur Deckwand (15) bzw. Bodenwand (17) des Puffers größer ist als die zweifache Breite
der Deckwand (15) bzw. Bodenwand (17), so daß die Innenwände (16) an den Ecken der Verpackung einen Abstand gegeneinander
einnehmen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7123984U true DE7123984U (de) | 1971-09-30 |
Family
ID=1269312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7123984U Expired DE7123984U (de) | Verpackung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7123984U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20204542U1 (de) | 2002-03-22 | 2002-06-06 | Moderne Verpackung Carl Bernh. Hoffmann GmbH, 58300 Wetter | Riesverpackung |
-
0
- DE DE7123984U patent/DE7123984U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20204542U1 (de) | 2002-03-22 | 2002-06-06 | Moderne Verpackung Carl Bernh. Hoffmann GmbH, 58300 Wetter | Riesverpackung |
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