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DE7120130U - Abscheidevorrichtung - Google Patents

Abscheidevorrichtung

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Publication number
DE7120130U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
guide
plates
passages
mountains
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7120130U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pielkenrood Vinitex BV
Original Assignee
Pielkenrood Vinitex BV
Publication date
Publication of DE7120130U publication Critical patent/DE7120130U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)

Description

PIELKENROOD - VINITEX N.V. Assendeift / Niederlande Industrieweg 13
Abscheidevorrichtung
Priorität; 24. Mai 1970 Niederlande 70/07498
Sie Erfindung betrifft eine Torrichtung zum Abscheiden von leichten, d.h. schwebenden, und/oder schweren, d.h. sich absetzenden, Komponenten aus einer Flüssigkeit mit einer Anordnung von im wesentlichen übereinander liegenden Trennwänden, wie Platten oder Trögen,, mit in Aufwärts- oder Abwärts-Strömungsrichtung geneigten Abscheidedurchlässen, bei denen wenigstens an dem einen Ende dieser Kanäle Einrichtungen vorgesehen sind, um die aus der flüssigkeit abgeschiedenen Komponenten zu einer Sammelkammer zu leiten.
-2-
Eine solche Vorrichtung ist durch die Niederländische Patentanmeldung 65/11 823 bekannt, bei der die Trennwände der Abscheidedurchlässe durch gewellte Platten gebildet sind, während die Führungsvorrichtungen U-formige Auslaßkanäle entfalten, deren Kanten in solcher Weiss sit den Trennwänden zwischen entsprechenden angrenzenden Bergen und Tälern in Verbindung stehen, daß der innere Raum dieser Auslaßkanäle an einem Ende der Anordnung mit den Durchlässen zwischen übereinander liegenden Bergen bzw. zwischen übereinander liegenden Tälern in Verbindung stehen, während an demselben Ende die Durchlässe zwischen den Tälern bzw. zwischen den Bergen zwischen zwei angrenzenden Durchlaßkanälen frei bleiben.
Auf diese Weise wird erreicht, daß Komponenten, die in den Bergen dieser geteilten Durchlässe schweben, und/oder Komponenten, die sich in den Tälern dieser Durchlässe absetzen, iro wesentlichen sowohl von der zugeführten als auch von der abgeführten Flüssigkeitsströmung an dem höchsten bzw. dem niedrigsten Ende der Plattenanordnung getrennt bleiben können, wodurch ein durch Turbulenzen veranlaßtes erneutes Mischen vermieden wird.
Ein Nachteil dieser Auslaßkanäle besteht darin, daß an dem entsprechenden Ende der gesamte Strömungsdurchlaß der Anordnung um etwa die Hälfte der gesamten Querschnittsfläche verringert,wird, was insbesondere an dem Zuführungse^de der zu behandelnden Flüssigkeit nachteilig sein kann, da dann der Abschhideeffekt nur vollständig in einem gewissen Abstand hinter dem Einlaß erhalten werden kann, wenn sich die Flüssigkeit ausreichend divergiert hat, um den Querschnitt der Anordnung vollständig zu füllen, was bedeutet, daß die effektive Länge der Anordnung wesentlich verringert wird.
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Wenn darüber hinaus die Abscheidung derart erfolgt, daß e;Ln Berg oder ein Tal nicht vollständig mit einer schwebenden bzw» mit einer 3ich absetzenden Komponente gefüllt ist, tritt auch eine Strömung von Trägerflüssigkeit in den Auslaßkanälen auf, die schließlich auch ausgelassen werden muß«
In einigen Fällen scheint eine Vereinfachung dieser Vorrichtungen möglich, ohne die Betriebswirkung zu verschlechtern. Die Erfindung schafft eine solche vereinfachte Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Führungseinrichtungen aus drei Platten bestehen, die im wesentlichen parallel zueinander und quer zu den Trennwänden der Abscheidedurchlässe gerichtet sind. · . -
Es hat sich tatsächlich in vielen Fällen herausgestellt, daß die abgeschiedenen Komponenten eine solche Adhäsion in Bazug auf diese Prallplatten zeigen, daß eine ausreichende Führung dieser Auslaßkomponenten in Bezug auf die umhüllende Flüssigkeit erreicht wird, oder bei einem Maß des Geschwindigkeitsgradienten, der nahe ' einer solchen Prallplatte vorhanden ist, eine bestimmte Führungswirkung auf die abgeschiedenen Komponenten, insbesondere die schweren Komponenten, die sich längs einer solchen Prallplatte absetzen, ergibt, während in den anderen Fällen die Führung in einem offenen Kanal zwischen solchen Prallplatten anstatt in einem geschlossenen Auslaßkanal oft ausreichend sein kann.
Im ersten Falle sind die Prallplatten in solcher Weise angeordnet, daß sie in Berührung mit den Trennwänden in den Krümmungen der Berge oder Täler stehen. Dies kann
auch in dem zweiten Falle praktikabel sein, da die Prallplatten da2u tendieren können, Turbulenzen in der Strömung zu unterdrücken, während es dann auch möglich ist, diese Bauplatten mit Trennwänden an dem Übergang zwischen angrenzenden Bergen und Tälern zu verbinden ο In beiden Fällen wird der gesamte Strömungsdurchlaß kaum verringe rt.
Im Besonderen können diese Prallplatten als Träger und/oder Abstandsstücke der Trennwände ausgeführt werden, für welchen Zweck diese Prallplatten vorzugsweise mit symmetrischen V-förmigen Kerben versehen sind, so daß sie in irgendeiner Stellung verwendet werden können.
Beim Abstützen der Krümmung der Berge und/oder Täler mittels solcher Prallplatten können Trennplatten oder -Tröge, deren Neigung an einer Seite der Krümmung 45° übersteigt, insbesondere angewendet werden. Beim Stützen an jeder Seite der Berge mit solchen gekerbten Prallplatten oder Stützen, sind solche steilen Neigungswinkel nicht möglich. Solche Neigungswinkel fördern jedoch eine gute Abscheidung.
Im Besonderen können die Berge und Täler verschiedene Breiten haben, um eine Verringerung der Reibung längs der Fläche der Trennwand für z.B. eine schwebende Komponente oder einen Anstieg des Strömungsdurchlasses für z.B. eine sich absetzende Komponente su erhalten.
Notwendigenfalls können die Zwischenräume zwischen diesen Prallplatten an dem Auslaßeride einer abgeschiedenen Komponente mittels einer kammförmigen Platte teilweise abgeschlossen werden, um Turbulenzen zu unterdrücken, die
zu einem erneuten Mischen der abgeschiedenen Komponente führen.
Die Strömungsverteilung am Eingang der Abscheideanordnung kann mittels einer zusätzlichen geschlitzten Prallplatte und mittels eines besonderen Zuführungsrohres verbessert werden, um eine gleichförmige Verteilung der Flüssigkeit zu schaffen»
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, in der sind
Pig. 4 und 2 schematische Vorderansichten der Abscheide-Anordnungen mit gewellten Platten mit verschiedenen Anordnungen der Führungsprallplatten nach der Erfindung,
Fig. 3 ein vereinfachter Querschnitt durch eine Abscheidevorrichtung mit solchen Prallplatten,
Figo 4 eine TeilVorderansicht einer solchen Prall-' platte in größerem Maßstab,
Fig. 5 eine Darstellung einer besonderen Ausführungsform einer Plattenanordnung, die mit einer solchen Prallplatte abgestützt vird,
Fig« 6 eine perspektivische Ansicht einer Anzahl
von Prallplatten mit einer zusätzlichen Führungsplatte,
Fig. 7 eine Vorderansicht einer abgewandelten Ausführungsform einer solchen Führungsplatte,
Fig. β ein Teilschnitt eines Endes einer abgeänderten Ausführungsforn der Vorrichtung nach Fig.3,
Pig. 9 A und B schematische Querschnitte von zwei verschiedenen geschlitzten Prallplatten für die Vorrichtung der Fig. 8,
Fig. 10 ein Teilquerschnitt entsprechend Fig. 8 mit abgeänderten Fitissigkeitszuführungseinrichtungen und
Fig. 11 eine Teilaufsicht auf das Flüssigkeitszufuhrungsrohr der Vorrichtung nach Fig. 10.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Plattenanordnung enthält eine Anuahl von gewellten Platten 1 mit Bergen 2 und Tälern 3. Wenn eine solche Anordnung, wie in Fig. 3 gezeigt ist, in einem Behälter 4 schräg angeordnet ist, der durch eine Quertrennwand 5 in zwei Kammern 6 und 7 aufgeteilt ist, kann eine Aufwärtsströmung in der Anordnung 1 hervorgerufen werden, wenn die Kammer 6 als Zuführungskammer wirkt, während eine Abwärtsströmung hervorgerufen wird, wenn die «dimmer 7 die Zuführungskammer ist.
Wenn die Flüssigkeit, die durch die Anordnung strömt, leichte, d.h. schwebende, Komponenten enthält, sammeln sich diese an den Bergen 2 der Platten 1, während schwere, d.h. sich absetzende, Komponenten sich in den Tälern 3 sammeln. Als Ergebnis der schrägen Stellung der Anordnung bewegen sich die schwebenden Komponenten nach oben zu der Kammer 7 und die sich absetzenden Komponenten bewegen sich nach unten zu einer Sedimentationskammer 8, die mit der Kammer 6 in Verbindung steht. Die ersteren Komponenten schweben an der Oberseite der Flüssigkeit in der Kammer 7,
-7-
während die letzteren Komponenten an dem Bodenende der Kammer 8 ausgelassen werden können. Die Strömungsrichtung in der Anordnung 1 hängt deshalb von der vorherrschenden Komponente ab, da diese vorzugsweise in Gegenströmung abgeschieden werden soll.
In Pig. 1 sind Prallplatten 9 gezeigt, die übereinander liegende Berge der Platten 1 verbinden. Diese Platten sind, wie z.B. in Fig. 3 gezeigt ist, in der Schwebekammer 7 angeordnet und sie können sich über deren gesamte Länge erstrecken. Es hat sich herausgestellt, daß viele schwebende Komponenten, wie z.B. aus Wasser abgeschiedenes Öl, das Bestreben haben, sich nach oben längs solcher Prallplattenflächen in der Schwebekammer 7 zu bewegen, nachdem sie die Berge der Durchlässe zwischen den Platten 1 verlassen haben. Solche Prallplatten bilden dann Führungen für diese schwebenden Komponenten, während sie kaum einen Raum einnehmen und somit die Strömung der Trägerflüssigkeit oder der zu behandelnden Flüssigkeit, wenn die Kammer 7 auch die Zuführungskammer ist, nicht einschränken. An dem anderen Ende der Anordnung können in der Kammer 6 gleichartige Prallplatten vorgesehen oder, wie dargestellt, können Prallplatten 10 angeordnet werden, welche die Platten 1 in den Tälern 3 berühren.
In einigen Fällen kann die Adhäsion solcher Prallplatten weniger stark sein. Es kann dann ratsam seia, die Prallplatten so anzuordnen, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, wodurch die Berührung mit den Platten 1 am Übergang zwischen den Bergen 2 und den angrenzenden Tälern 3 erfolgt. Diese Prallplatten unterdrücken dann Turbulenzen und führen die abgeschiedene Komponente mehr oder weniger glatt.
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Fig. 4 zeigt eine bevorzugte Form eines Endes einer solchen Prallplatte 9 oder 10. In diesem Falle ist die Kante, die in Berührung mit den Platten 1 ist, mit V-förmigen und vorzugsweise symmetrischen Kerben versehen, wenn diese Kerben aymmötxieöu. äiüu, »«igen diese Prallplatten keine bevorzugte Richtung, was die Anordnung vereinfachen kann. Wie erwähnt worden ist, tritt die Abscheidung der schweren, d.h. sich absetzenden, Komponenten in den Tälern 3 und/oder der leichten, d.h. der schwebenden, Komponenten in den Bergen 2 während der Strömung einer zu behandelnden Flüssigkeit durch die Durchlässe der Plattenanordnung 1 auf. Diese Abscheidewirkung kann verbessert werden, indem steile Verbindungskanäle zwischen den Bergen und den Tälern der Durchlässe gebildet werden, was darüber hinaus ein erneutes Mischen verhindert. Für die üblichen Plattenanordnungen, die an den Übergängen zwischen den Bergen und Tälern abgestützt sind, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, ist die Steilheit der Neigung sehr begrenzt, wenn das Abstützen ausschließlich mit gekerbten Prallplatten oder gleichartigen Stützen ausgeführt werden muß, da andererseits die Querkräfte auf die Prallplatten und die Platten in den Stützpunkten übermäßig werden können. Deshalb muß berücksichtigt werden, daß die Platten 1 und auch die Führungsprallp-latten vorzugsweise aus flexiblem Kunststoff hergestellt werden sollen. Wenn jedoch die Abstützung so vorgesehen ist, wie dies in Flg. 1 gezeigt ist, sind keine Schwierigkeiten zu befürchten, so daß auch Neigungen von mehr als 45° für die Übergänge zwischen den Bergen und Tälern zulässig sind.
Fig. 5 zeigt eine weitere besondere Ausführungsform der
gewellten Platten mit einer steilen Steigung, wodurch die Berge 2 enger als die Täler 3 sind. Wenn die Berge eng sind, ist die Berührungsfläche mit der angrenzenden Platte 1 mit derselben Menge der schwebenden Komponenten kleiner als bei einem großen Berg, so daß auch die Reibung kleiner wird, die einen glatten Auslaß dieser Komponente fördert. Für die sich absetzenden Komponenten kann jedoch ein breites Tal vorteilhaft sein, um eine Blockierung an dem Auslaßende zu vermeiden. Wenn die Platten in der Art der Pig. 5 ausgeführt sind, können beide Forderungen erfüllt werden, während gleichzeitig eine steilere Neigung erhalten werden kann. Darüber hinaus können die Zwischenräume zwischen diesen Übergängen wesentlich enger als zwischen den Bergen und den Tälern sein., so daß die Berührungsfläche, an der ein erneutes Mischen auftreten kann, verringert wird.
Es kann bei solchen Pral?platten oft notwendig sein, Turbulenzen in der umgebenem Flüssigkeitsströmung an dem Punkt zu unterdrücken, an dem die abgeschiedene Komponente die Anordnung 1 verläßt. Geeignete Zubehörteile für diesen Zweck sind in Fig. 6 und 7 gezeigt. Ein erstes Zubehörteil ist eine kammförmige Platte 12, die in Fig. 3 in gestrichelten Linien gezeigt ist, für den Fall einer sich abseztenden Komponente, in welchem Falle diese Platte mit der Unterseite der Plattenanordnung 1 mit den Enden der Zähne in Verbindung steht, während die Prallplatten 10 dann kürzer ausgeführt und symmetrisch in den Lücken 13 dieser Platte angeordnet sind. Sie Zähne dieser Platte erhöhen den Strömungswiderstand für die Flüssigkeit zwischen den Prallplatten 10 auf solche Weise, daß die Flüssigkeit zu den Bergen der Durchlässe der Anordnung 1 gedrückt wird. In dem Falle einer leichten, d.h. schwebenden, Komponente
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kann eine gleichartige Platte in der Kammer 7 nahe der Oberseite der Anordnung 1 angeordnet sein. Diese Platte entspricht einer Platte, die in einer früheren Patentanmeldung G9/17229 iiööührieben ist· Die Prallplatten können sich in diesem Falle bis zu der Außenkante der Lücke 13 fortsetzen oder sie können in einem Abstand davon angeordnet sein.
Um so weit wie möglich ein Einströmen der zu behandelnden Flüssigkeit in die Durchlässe der Anordnung 1 in der Nähe der Prallplatten 10 zu unterdrücken, können zusätzliche Führungsplatten 14 im wesentlichen parallel zu den vorderen Kanten der Prallplatten 10 eingeführt werden, wie es in Fig.6 gezeigt ist. Wie in Fig.3 dargestellt, können solche Führungsplatten eine Neigung in Bezug auf die Endfläche der Anordnung 1 aufweisen. Im besonderen können diese Führungsplatten an den Prallplatten angebracht sein. Wie in den Figuren 3 und 6 gezeigt ist, er-
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strecken sich die Führungsplatten nicht weiter als die kammförmige Platte 12, jedoch ist es auch möglich, diese Platten über die Platte 12 hinaus zu erstrecken.
Wie sich aus Fig.3 ergibt, erstreckt sich die Platte 12 nicht bis zu der Wand des Behälters 4, um einen Durchlaß zu der Sammelkammer 8 für eine Komponente, die sich bereits in der Kammer 6 abgesetzt hat, zu schaffen. Des weiteren körinen die Kanten der Zähne der Platte 12 niit schrägen Kantenstreifen 15 versehen sein, wie äies in Fig.7 gezeigt ist, mittels derer das nach unten längs der Platten 10 strömende Sediment auf die Prallplatten 10 zu gedruckt wird, um ein Ausbreiten dieser Sedimentströmung zu unterdrücken, wodurch das Bestreben zum er-
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neuten IIischen durch Turbulenzen verringert wird. Darüber hinaus unterdrücken diese Streifen 15 aufwärtsgerichtete Flüssigkeitsströmungen, die zn einer Störung der Abscheidung führen können ο In dem Falle von nach oben schwebenden Komponenten können gleichartige Zubehörteile angewendet werden, die dann natürlich in entgegengesetztem Sinne gerichtet sind.
In dem Falle einer leichten Komponente, die in die Kammer 7 eingeführt wird, können Schwierigkeiten auftreten, wenn die zu behandelnde Flüssigkeit quer zu den Platten 9 zugeführt wird, d.h. mittels einer Querleitung. Es ist üblich, die Flüssigkeit über ein V/ehr zuzuführen, das die Kammer 7 an einem Ende begrenzt, jedoch wird dann die Schicht der abgeschiedenen Komponente, die auf der Flüssigkeitsfläche schwebt, gestört und ein erneutes Mischen mit der Flüssigkeit ist dann ziemlich wahrscheinlich. Wenn andererseits das V/ehr weggelassen wird, breitet sich die schwebende Komponente in der Zuführungsleitung aus und die sich in die Zuführungsströmung erstreckenden Prallplatten bewirken Turbulenzen, da die Strömungsrichtung ziemlich plötzlich durch diese Prallplatten geändert wird.
Fig.8 zeigt eine geschlitzte Prallplatte 16 gemäß der Erfindung, die verhindert, daß die Querströmung nach innen durch die Kanten der Führungsplatte 9 gedreht wird.m Obwohl eine solche geschlitzte Prallplatte den effektiven Strömungsquerschnitt verringert, ist eine solche Verringerung akzeptabel, wenn nur der Abstand dieser geschli-czten Prallplatte von dem benachbarten Ende der Anordnung 1 ausreichend groß ist, so daß eine
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gleichförmige Strömung vollständig den Querschnitt an den Eingang der Anordnung 1 füllt.
Wenn di,Ä Zuführung mittels einer Querleitung 17 (Fig. 8)
ausgeführt wird, kann sich die obere Seite der geschlitzte
ten Prallplatte 16 über den normalen Pegel der Flüssigkeit in dieser Leitung 17 und der Kammer 7 erstrecken, während sich das obere Ende der Schlitze 18 der Prallplatte 16, die sich im allgemeinen im wesentlichen vertikal erstreckt, nicht so weit wie die Schicht 19 der abgeschiedenen Komponente, die in der Flüssigkeit schwebt, erstreckt»
Pig. 9 A zeigt einen Querschnitt durch die vertikalen Schlitze 18 der Prallplatte 16 der Fig. 8. Es i?t auch möglich, horizontale oder schräge Schlitze 18 zu verwenden. Fig. 9 B zeigt eine abgeänderte Ausführungsform mit zwei geschlitzten Prallplatten 16 und 16·, deren Schlitze 18 im wesentlichen parallel, jedoch versetzt, wie gezeigt, angeordnet sind, wodurch Labyrinthdurchlässe geschaffen werden, welche die Gleichförmigkeit der Strömungsverteilung an dem Eingang der Abscheideanordnung 1 verbessern.
Fig. 10 zeigt eine weitere Art der Zuführung der zu behandelnden Flüssigkeit mit einem Querrohr 20, das sich in eine Kammer 17* erstreckt, die von der Kammer 7 durch die geschlitzte Prallplatte 16 getrennt ist. An ihrer oberen Seite ist. dieses Rohr 20 mit einem Längsschlitz 21 versehen, dar vorzugsweise keilförmig ist, wie dies Fig. 11 zeigt, um eine im wesentlichen gleichförmige Teilung längs der Gesamtlänge der Leitung 20 zu erhalten. Zum Verbessern der Gleichförmigkeit
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der Strömung kann eine j?ührungsplatte 22 vorgesehen sein, welche die Strömung nach hinten und nach eben drückt. Die Platte 22 kann an Gelenken 23 befestigt sein, so daß sie selbsteinstellend ist.
Lie Prallplatten 9 und 10 können auch quer angeordnet sein, wenn die Berge und Täler nicht gerade übereinander angeordnet sind. Die gewellten Platten können auch durch entsprechende Tröge und auch durch glatte Platten ersetzt werden.

Claims (1)

  1. A η a ρ r ü c h e
    Vorrichtung zum Abscheiden von leichten, d.h. schwebenden, und schweren, d.h. sich absetzenden, Komponenten aus einer Flüssigkeit mit einer Anordnung von im wesentlichen übereinander angeordneten Trennwänden, wie Platten oder Trögen ,von in Strömungsrichtung aufwärts oder abwärts geneigten Abscheidedurchlässen, an denen an wenigstens einem Ende dieser Durchlässe Einrichtungen vorgesehen sind, um die aus der Flüssigkeit abgeschiedenen Komponenten zu einer Sammelkammer zu führen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtungen aus Prallplatten bestehen, die im wesentlichen pa-allel zueinander und quer zu den Trennwänden der Abscheidedurchlässe angeordnet sind.
    Vorrichtung nach Anspruch 1,bei der die Trennwände der Abscheidedurchlässe in der Y/eise geformt sind, daß diese Durchlässe abwechselnd Berge und Täler enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Führungsprallplatten in Berührung mit <ätan Trennwänden der Durchlässe in eier Krümmung entweder der Berge oder der Täler dieser Durchlässe ist.
    Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2:) bei der die Trennwände der Abscheidedurchlässe in der V/eise geformt sind, daß diese Durchlässe abwechselnde Berge und Täler aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Führungsprallplatten
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    in Berührung mit diesen Trennwänden an den übergängen zwischen angrenzenden Bergen und Tälern ist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprallplatten auch als Stützen und Abstandsstücke für die Trennwände dienen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprallplatten mit im wesentlichen symmetrischen V-förmigen Kerben versehen sind.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Teile der Trennwände, die an einer Seite der Krümmungen angeordnet sind, 45° übersteigt.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Berge uüu metier verschiedene Breite aufweisen.
    8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine kammförmige Platte, deren Zähne an den Auslaßenden einer abgeschiedenen Komponente und symmetrisch zwischen den Führungsprallplatten angeordnet sind und die in Bnxührung mit den dazwischen liegenden Bergen oder Tälern der Abscheideanordnung stehen.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch Führungsplatte^ parallel zu den rordersn Kanten der Prallplatten und in Verbindung mit den Enden der Lücken zwischen den ."ahnen der kammförmigen Platte.
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    - 16 -
    10. Vorrichtung nach Ancpruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß diese Pührungsplatten an den vorderen Kanten uer
    Prallplatten angebracht sind. !
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet durch schräge Führungsstreifen an den Seitenkanten der Zähne der kammförmigen Platte.
    12· Vorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine geschlitzte Prallplatte vor den Führungsplatten, die im wesentlichen quer zu den letzteren Prallplatten gerichtet ist.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlitzte Prallplatte sich üter den normalen 'Flüssigkeitspegel in der Vorrichtung erstreckt, wobei die oberen Enden der Schlitze unter den normalen Pegel
    einer Schicht der abgeschiedenen Komponenten, die in der Flüssigkeit schweben, angeordnet sind.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, gekennzeichnet durch eine zweite geschlitzte Prallplatte vor der ersten Platte und im wesentlichen parallel zu dieser, die Schlitze aufweist, die in Bezug auf die Schlitze der ersten geschlitzten Prallplatte versetzt angeordnet sind.
    15» Vorrichtung nach einem der Ansprüche Λέ. bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlitzte Platte eine Trennung zwischen einem Zufuhrungskanal und
    der Zuführungskammer der Vorrichtung, in d^r die Führungsprallplatten angeordnet sind, bildet.
    - 17 -
    • fl I · · I
    - 17
    16. Vorrichtung nach Anspruch 15» gekennzeichnet durch eine Zuführungsleitung in den Zuführungskanal, (pie
    sin.oyi TVI η «m sr? ViI i "h v. P:
    17« Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz keiJLf ö'rmig ist.
    18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Führungsplatte, die über dem Schlitz der Zuführungsleitung angeordnet ist.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte an Zapfen abgestützt ist.
    7121130-3.2.72
DE7120130U Abscheidevorrichtung Expired DE7120130U (de)

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DE7120130U true DE7120130U (de) 1972-02-03

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ID=1268360

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7120130U Expired DE7120130U (de) Abscheidevorrichtung

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DE (1) DE7120130U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3042316A1 (de) * 1979-11-20 1981-05-27 Rederiaktiebolaget Nordstjernan, Stockholm Verfahren und vorrichtung zur zufuehrung und verteilung zusammengesetzter fluessigkeiten an ein laminar-separationsgeraet

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3042316A1 (de) * 1979-11-20 1981-05-27 Rederiaktiebolaget Nordstjernan, Stockholm Verfahren und vorrichtung zur zufuehrung und verteilung zusammengesetzter fluessigkeiten an ein laminar-separationsgeraet

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