DE7120130U - Abscheidevorrichtung - Google Patents
AbscheidevorrichtungInfo
- Publication number
- DE7120130U DE7120130U DE7120130U DE7120130DU DE7120130U DE 7120130 U DE7120130 U DE 7120130U DE 7120130 U DE7120130 U DE 7120130U DE 7120130D U DE7120130D U DE 7120130DU DE 7120130 U DE7120130 U DE 7120130U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plate
- guide
- plates
- passages
- mountains
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000926 separation method Methods 0.000 title claims description 19
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 29
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 16
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 6
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 2
- 239000013049 sediment Substances 0.000 description 2
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000008021 deposition Effects 0.000 description 1
- 229920002457 flexible plastic Polymers 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 238000004062 sedimentation Methods 0.000 description 1
- 238000009827 uniform distribution Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Landscapes
- Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
- Physical Water Treatments (AREA)
Description
PIELKENROOD - VINITEX N.V.
Assendeift / Niederlande
Industrieweg 13
Abscheidevorrichtung
Priorität; 24. Mai 1970 Niederlande 70/07498
Sie Erfindung betrifft eine Torrichtung zum Abscheiden
von leichten, d.h. schwebenden, und/oder schweren, d.h. sich absetzenden, Komponenten aus einer Flüssigkeit
mit einer Anordnung von im wesentlichen übereinander liegenden Trennwänden, wie Platten oder Trögen,, mit
in Aufwärts- oder Abwärts-Strömungsrichtung geneigten Abscheidedurchlässen, bei denen wenigstens an dem einen
Ende dieser Kanäle Einrichtungen vorgesehen sind, um die aus der flüssigkeit abgeschiedenen Komponenten
zu einer Sammelkammer zu leiten.
-2-
Eine solche Vorrichtung ist durch die Niederländische Patentanmeldung 65/11 823 bekannt, bei der die Trennwände
der Abscheidedurchlässe durch gewellte Platten gebildet sind, während die Führungsvorrichtungen U-formige Auslaßkanäle
entfalten, deren Kanten in solcher Weiss sit den
Trennwänden zwischen entsprechenden angrenzenden Bergen und Tälern in Verbindung stehen, daß der innere Raum dieser
Auslaßkanäle an einem Ende der Anordnung mit den Durchlässen zwischen übereinander liegenden Bergen bzw. zwischen
übereinander liegenden Tälern in Verbindung stehen, während an demselben Ende die Durchlässe zwischen den Tälern bzw.
zwischen den Bergen zwischen zwei angrenzenden Durchlaßkanälen frei bleiben.
Auf diese Weise wird erreicht, daß Komponenten, die in den Bergen dieser geteilten Durchlässe schweben, und/oder
Komponenten, die sich in den Tälern dieser Durchlässe absetzen, iro wesentlichen sowohl von der zugeführten als
auch von der abgeführten Flüssigkeitsströmung an dem höchsten bzw. dem niedrigsten Ende der Plattenanordnung
getrennt bleiben können, wodurch ein durch Turbulenzen veranlaßtes erneutes Mischen vermieden wird.
Ein Nachteil dieser Auslaßkanäle besteht darin, daß an dem entsprechenden Ende der gesamte Strömungsdurchlaß der Anordnung
um etwa die Hälfte der gesamten Querschnittsfläche verringert,wird, was insbesondere an dem Zuführungse^de
der zu behandelnden Flüssigkeit nachteilig sein kann, da dann der Abschhideeffekt nur vollständig in einem gewissen
Abstand hinter dem Einlaß erhalten werden kann, wenn sich die Flüssigkeit ausreichend divergiert hat, um
den Querschnitt der Anordnung vollständig zu füllen, was bedeutet, daß die effektive Länge der Anordnung wesentlich
verringert wird.
-3-
Wenn darüber hinaus die Abscheidung derart erfolgt, daß e;Ln Berg oder ein Tal nicht vollständig mit
einer schwebenden bzw» mit einer 3ich absetzenden Komponente gefüllt ist, tritt auch eine Strömung von Trägerflüssigkeit
in den Auslaßkanälen auf, die schließlich auch ausgelassen werden muß«
In einigen Fällen scheint eine Vereinfachung dieser Vorrichtungen möglich, ohne die Betriebswirkung zu
verschlechtern. Die Erfindung schafft eine solche vereinfachte Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet
ist, daß die Führungseinrichtungen aus drei Platten bestehen, die im wesentlichen parallel zueinander und
quer zu den Trennwänden der Abscheidedurchlässe gerichtet sind. · . -
Es hat sich tatsächlich in vielen Fällen herausgestellt, daß die abgeschiedenen Komponenten eine solche Adhäsion
in Bazug auf diese Prallplatten zeigen, daß eine ausreichende
Führung dieser Auslaßkomponenten in Bezug auf die umhüllende Flüssigkeit erreicht wird, oder bei
einem Maß des Geschwindigkeitsgradienten, der nahe ' einer solchen Prallplatte vorhanden ist, eine bestimmte
Führungswirkung auf die abgeschiedenen Komponenten,
insbesondere die schweren Komponenten, die sich längs einer solchen Prallplatte absetzen, ergibt, während in
den anderen Fällen die Führung in einem offenen Kanal zwischen solchen Prallplatten anstatt in einem geschlossenen
Auslaßkanal oft ausreichend sein kann.
Im ersten Falle sind die Prallplatten in solcher Weise angeordnet, daß sie in Berührung mit den Trennwänden
in den Krümmungen der Berge oder Täler stehen. Dies kann
auch in dem zweiten Falle praktikabel sein, da die Prallplatten da2u tendieren können, Turbulenzen in der Strömung
zu unterdrücken, während es dann auch möglich ist, diese Bauplatten mit Trennwänden an dem Übergang zwischen
angrenzenden Bergen und Tälern zu verbinden ο In beiden Fällen wird der gesamte Strömungsdurchlaß kaum
verringe rt.
Im Besonderen können diese Prallplatten als Träger und/oder Abstandsstücke der Trennwände ausgeführt werden, für
welchen Zweck diese Prallplatten vorzugsweise mit symmetrischen V-förmigen Kerben versehen sind, so daß sie in
irgendeiner Stellung verwendet werden können.
Beim Abstützen der Krümmung der Berge und/oder Täler mittels solcher Prallplatten können Trennplatten oder
-Tröge, deren Neigung an einer Seite der Krümmung 45° übersteigt, insbesondere angewendet werden. Beim Stützen
an jeder Seite der Berge mit solchen gekerbten Prallplatten oder Stützen, sind solche steilen Neigungswinkel
nicht möglich. Solche Neigungswinkel fördern jedoch eine
gute Abscheidung.
Im Besonderen können die Berge und Täler verschiedene Breiten haben, um eine Verringerung der Reibung längs
der Fläche der Trennwand für z.B. eine schwebende Komponente oder einen Anstieg des Strömungsdurchlasses für
z.B. eine sich absetzende Komponente su erhalten.
Notwendigenfalls können die Zwischenräume zwischen diesen Prallplatten an dem Auslaßeride einer abgeschiedenen Komponente
mittels einer kammförmigen Platte teilweise abgeschlossen
werden, um Turbulenzen zu unterdrücken, die
zu einem erneuten Mischen der abgeschiedenen Komponente führen.
Die Strömungsverteilung am Eingang der Abscheideanordnung
kann mittels einer zusätzlichen geschlitzten Prallplatte und mittels eines besonderen Zuführungsrohres verbessert
werden, um eine gleichförmige Verteilung der Flüssigkeit
zu schaffen»
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, in der sind
Pig. 4 und 2 schematische Vorderansichten der Abscheide-Anordnungen
mit gewellten Platten mit verschiedenen Anordnungen der Führungsprallplatten nach der Erfindung,
Fig. 3 ein vereinfachter Querschnitt durch eine Abscheidevorrichtung mit solchen Prallplatten,
Figo 4 eine TeilVorderansicht einer solchen Prall-'
platte in größerem Maßstab,
Fig. 5 eine Darstellung einer besonderen Ausführungsform einer Plattenanordnung, die mit
einer solchen Prallplatte abgestützt vird,
Fig« 6 eine perspektivische Ansicht einer Anzahl
von Prallplatten mit einer zusätzlichen Führungsplatte,
Fig. 7 eine Vorderansicht einer abgewandelten Ausführungsform einer solchen Führungsplatte,
Fig. β ein Teilschnitt eines Endes einer abgeänderten Ausführungsforn der Vorrichtung nach
Fig.3,
Pig. 9 A und B schematische Querschnitte von zwei verschiedenen geschlitzten Prallplatten für die
Vorrichtung der Fig. 8,
Fig. 10 ein Teilquerschnitt entsprechend Fig. 8 mit abgeänderten Fitissigkeitszuführungseinrichtungen
und
Fig. 11 eine Teilaufsicht auf das Flüssigkeitszufuhrungsrohr
der Vorrichtung nach Fig. 10.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Plattenanordnung enthält
eine Anuahl von gewellten Platten 1 mit Bergen 2 und
Tälern 3. Wenn eine solche Anordnung, wie in Fig. 3 gezeigt ist, in einem Behälter 4 schräg angeordnet ist,
der durch eine Quertrennwand 5 in zwei Kammern 6 und 7
aufgeteilt ist, kann eine Aufwärtsströmung in der Anordnung 1 hervorgerufen werden, wenn die Kammer 6 als Zuführungskammer
wirkt, während eine Abwärtsströmung hervorgerufen wird, wenn die «dimmer 7 die Zuführungskammer ist.
Wenn die Flüssigkeit, die durch die Anordnung strömt,
leichte, d.h. schwebende, Komponenten enthält, sammeln sich diese an den Bergen 2 der Platten 1, während schwere,
d.h. sich absetzende, Komponenten sich in den Tälern 3 sammeln. Als Ergebnis der schrägen Stellung der Anordnung
bewegen sich die schwebenden Komponenten nach oben zu der Kammer 7 und die sich absetzenden Komponenten bewegen sich
nach unten zu einer Sedimentationskammer 8, die mit der Kammer 6 in Verbindung steht. Die ersteren Komponenten
schweben an der Oberseite der Flüssigkeit in der Kammer 7,
-7-
während die letzteren Komponenten an dem Bodenende der
Kammer 8 ausgelassen werden können. Die Strömungsrichtung
in der Anordnung 1 hängt deshalb von der vorherrschenden Komponente ab, da diese vorzugsweise in Gegenströmung
abgeschieden werden soll.
In Pig. 1 sind Prallplatten 9 gezeigt, die übereinander liegende Berge der Platten 1 verbinden. Diese Platten
sind, wie z.B. in Fig. 3 gezeigt ist, in der Schwebekammer 7 angeordnet und sie können sich über deren
gesamte Länge erstrecken. Es hat sich herausgestellt, daß viele schwebende Komponenten, wie z.B. aus Wasser
abgeschiedenes Öl, das Bestreben haben, sich nach oben längs solcher Prallplattenflächen in der Schwebekammer 7
zu bewegen, nachdem sie die Berge der Durchlässe zwischen den Platten 1 verlassen haben. Solche Prallplatten bilden
dann Führungen für diese schwebenden Komponenten, während sie kaum einen Raum einnehmen und somit die Strömung der
Trägerflüssigkeit oder der zu behandelnden Flüssigkeit, wenn die Kammer 7 auch die Zuführungskammer ist, nicht
einschränken. An dem anderen Ende der Anordnung können in der Kammer 6 gleichartige Prallplatten vorgesehen oder,
wie dargestellt, können Prallplatten 10 angeordnet werden, welche die Platten 1 in den Tälern 3 berühren.
In einigen Fällen kann die Adhäsion solcher Prallplatten weniger stark sein. Es kann dann ratsam seia, die Prallplatten so anzuordnen, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, wodurch
die Berührung mit den Platten 1 am Übergang zwischen den Bergen 2 und den angrenzenden Tälern 3 erfolgt. Diese
Prallplatten unterdrücken dann Turbulenzen und führen die abgeschiedene Komponente mehr oder weniger glatt.
-8-
Fig. 4 zeigt eine bevorzugte Form eines Endes einer solchen Prallplatte 9 oder 10. In diesem Falle ist die
Kante, die in Berührung mit den Platten 1 ist, mit V-förmigen und vorzugsweise symmetrischen Kerben versehen, wenn diese Kerben aymmötxieöu. äiüu, »«igen diese
Prallplatten keine bevorzugte Richtung, was die Anordnung vereinfachen kann. Wie erwähnt worden ist, tritt die
Abscheidung der schweren, d.h. sich absetzenden, Komponenten in den Tälern 3 und/oder der leichten, d.h. der
schwebenden, Komponenten in den Bergen 2 während der Strömung einer zu behandelnden Flüssigkeit durch die
Durchlässe der Plattenanordnung 1 auf. Diese Abscheidewirkung kann verbessert werden, indem steile Verbindungskanäle zwischen den Bergen und den Tälern der Durchlässe
gebildet werden, was darüber hinaus ein erneutes Mischen verhindert. Für die üblichen Plattenanordnungen, die
an den Übergängen zwischen den Bergen und Tälern abgestützt sind, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, ist die
Steilheit der Neigung sehr begrenzt, wenn das Abstützen ausschließlich mit gekerbten Prallplatten oder gleichartigen Stützen ausgeführt werden muß, da andererseits
die Querkräfte auf die Prallplatten und die Platten in den Stützpunkten übermäßig werden können. Deshalb muß
berücksichtigt werden, daß die Platten 1 und auch die Führungsprallp-latten vorzugsweise aus flexiblem Kunststoff hergestellt werden sollen. Wenn jedoch die Abstützung
so vorgesehen ist, wie dies in Flg. 1 gezeigt ist, sind keine Schwierigkeiten zu befürchten, so daß auch Neigungen von mehr als 45° für die Übergänge zwischen den
Bergen und Tälern zulässig sind.
gewellten Platten mit einer steilen Steigung, wodurch
die Berge 2 enger als die Täler 3 sind. Wenn die Berge eng sind, ist die Berührungsfläche mit der angrenzenden
Platte 1 mit derselben Menge der schwebenden Komponenten kleiner als bei einem großen Berg, so daß auch die Reibung
kleiner wird, die einen glatten Auslaß dieser Komponente fördert. Für die sich absetzenden Komponenten kann jedoch
ein breites Tal vorteilhaft sein, um eine Blockierung an dem Auslaßende zu vermeiden. Wenn die Platten in der Art
der Pig. 5 ausgeführt sind, können beide Forderungen erfüllt werden, während gleichzeitig eine steilere Neigung
erhalten werden kann. Darüber hinaus können die Zwischenräume zwischen diesen Übergängen wesentlich enger als
zwischen den Bergen und den Tälern sein., so daß die Berührungsfläche, an der ein erneutes Mischen auftreten
kann, verringert wird.
Es kann bei solchen Pral?platten oft notwendig sein, Turbulenzen
in der umgebenem Flüssigkeitsströmung an dem
Punkt zu unterdrücken, an dem die abgeschiedene Komponente die Anordnung 1 verläßt. Geeignete Zubehörteile für diesen
Zweck sind in Fig. 6 und 7 gezeigt. Ein erstes Zubehörteil ist eine kammförmige Platte 12, die in Fig. 3 in gestrichelten
Linien gezeigt ist, für den Fall einer sich abseztenden Komponente, in welchem Falle diese Platte mit der Unterseite
der Plattenanordnung 1 mit den Enden der Zähne in Verbindung steht, während die Prallplatten 10 dann kürzer
ausgeführt und symmetrisch in den Lücken 13 dieser Platte
angeordnet sind. Sie Zähne dieser Platte erhöhen den Strömungswiderstand für die Flüssigkeit zwischen den
Prallplatten 10 auf solche Weise, daß die Flüssigkeit zu den Bergen der Durchlässe der Anordnung 1 gedrückt wird.
In dem Falle einer leichten, d.h. schwebenden, Komponente
-10-
kann eine gleichartige Platte in der Kammer 7 nahe der Oberseite der Anordnung 1 angeordnet sein. Diese Platte
entspricht einer Platte, die in einer früheren Patentanmeldung
G9/17229 iiööührieben ist· Die Prallplatten
können sich in diesem Falle bis zu der Außenkante der Lücke 13 fortsetzen oder sie können in einem Abstand
davon angeordnet sein.
Um so weit wie möglich ein Einströmen der zu behandelnden Flüssigkeit in die Durchlässe der Anordnung 1 in der
Nähe der Prallplatten 10 zu unterdrücken, können zusätzliche Führungsplatten 14 im wesentlichen parallel zu den
vorderen Kanten der Prallplatten 10 eingeführt werden, wie es in Fig.6 gezeigt ist. Wie in Fig.3 dargestellt,
können solche Führungsplatten eine Neigung in Bezug auf die Endfläche der Anordnung 1 aufweisen. Im besonderen
können diese Führungsplatten an den Prallplatten angebracht sein. Wie in den Figuren 3 und 6 gezeigt ist, er-
14
strecken sich die Führungsplatten nicht weiter als die kammförmige Platte 12, jedoch ist es auch möglich, diese Platten über die Platte 12 hinaus zu erstrecken.
strecken sich die Führungsplatten nicht weiter als die kammförmige Platte 12, jedoch ist es auch möglich, diese Platten über die Platte 12 hinaus zu erstrecken.
Wie sich aus Fig.3 ergibt, erstreckt sich die Platte 12
nicht bis zu der Wand des Behälters 4, um einen Durchlaß zu der Sammelkammer 8 für eine Komponente, die sich
bereits in der Kammer 6 abgesetzt hat, zu schaffen. Des weiteren körinen die Kanten der Zähne der Platte 12 niit
schrägen Kantenstreifen 15 versehen sein, wie äies in
Fig.7 gezeigt ist, mittels derer das nach unten längs der Platten 10 strömende Sediment auf die Prallplatten
10 zu gedruckt wird, um ein Ausbreiten dieser Sedimentströmung zu unterdrücken, wodurch das Bestreben zum er-
-11-
neuten IIischen durch Turbulenzen verringert wird. Darüber
hinaus unterdrücken diese Streifen 15 aufwärtsgerichtete Flüssigkeitsströmungen, die zn einer Störung der Abscheidung
führen können ο In dem Falle von nach oben schwebenden Komponenten können gleichartige Zubehörteile angewendet
werden, die dann natürlich in entgegengesetztem Sinne gerichtet sind.
In dem Falle einer leichten Komponente, die in die Kammer 7 eingeführt wird, können Schwierigkeiten auftreten,
wenn die zu behandelnde Flüssigkeit quer zu den Platten 9 zugeführt wird, d.h. mittels einer Querleitung. Es ist
üblich, die Flüssigkeit über ein V/ehr zuzuführen, das die Kammer 7 an einem Ende begrenzt, jedoch wird dann
die Schicht der abgeschiedenen Komponente, die auf der Flüssigkeitsfläche schwebt, gestört und ein erneutes
Mischen mit der Flüssigkeit ist dann ziemlich wahrscheinlich. Wenn andererseits das V/ehr weggelassen wird,
breitet sich die schwebende Komponente in der Zuführungsleitung aus und die sich in die Zuführungsströmung erstreckenden
Prallplatten bewirken Turbulenzen, da die Strömungsrichtung ziemlich plötzlich durch diese Prallplatten geändert wird.
Fig.8 zeigt eine geschlitzte Prallplatte 16 gemäß der
Erfindung, die verhindert, daß die Querströmung nach innen durch die Kanten der Führungsplatte 9 gedreht
wird.m Obwohl eine solche geschlitzte Prallplatte den effektiven Strömungsquerschnitt verringert, ist eine
solche Verringerung akzeptabel, wenn nur der Abstand dieser geschli-czten Prallplatte von dem benachbarten
Ende der Anordnung 1 ausreichend groß ist, so daß eine
- 12 -
gleichförmige Strömung vollständig den Querschnitt an den Eingang der Anordnung 1 füllt.
Wenn di,Ä Zuführung mittels einer Querleitung 17 (Fig. 8)
ausgeführt wird, kann sich die obere Seite der geschlitzte
ten Prallplatte 16 über den normalen Pegel der Flüssigkeit
in dieser Leitung 17 und der Kammer 7 erstrecken, während sich das obere Ende der Schlitze 18 der Prallplatte 16,
die sich im allgemeinen im wesentlichen vertikal erstreckt, nicht so weit wie die Schicht 19 der abgeschiedenen
Komponente, die in der Flüssigkeit schwebt, erstreckt»
Pig. 9 A zeigt einen Querschnitt durch die vertikalen Schlitze 18 der Prallplatte 16 der Fig. 8. Es i?t auch
möglich, horizontale oder schräge Schlitze 18 zu verwenden. Fig. 9 B zeigt eine abgeänderte Ausführungsform
mit zwei geschlitzten Prallplatten 16 und 16·, deren Schlitze 18 im wesentlichen parallel, jedoch versetzt,
wie gezeigt, angeordnet sind, wodurch Labyrinthdurchlässe geschaffen werden, welche die Gleichförmigkeit
der Strömungsverteilung an dem Eingang der Abscheideanordnung
1 verbessern.
Fig. 10 zeigt eine weitere Art der Zuführung der zu behandelnden Flüssigkeit mit einem Querrohr 20, das sich
in eine Kammer 17* erstreckt, die von der Kammer 7 durch die geschlitzte Prallplatte 16 getrennt ist. An
ihrer oberen Seite ist. dieses Rohr 20 mit einem Längsschlitz 21 versehen, dar vorzugsweise keilförmig ist,
wie dies Fig. 11 zeigt, um eine im wesentlichen gleichförmige Teilung längs der Gesamtlänge der Leitung 20
zu erhalten. Zum Verbessern der Gleichförmigkeit
-13-
der Strömung kann eine j?ührungsplatte 22 vorgesehen
sein, welche die Strömung nach hinten und nach eben drückt. Die Platte 22 kann an Gelenken 23 befestigt
sein, so daß sie selbsteinstellend ist.
Lie Prallplatten 9 und 10 können auch quer angeordnet
sein, wenn die Berge und Täler nicht gerade übereinander angeordnet sind. Die gewellten Platten können auch
durch entsprechende Tröge und auch durch glatte Platten ersetzt werden.
Claims (1)
- A η a ρ r ü c h eVorrichtung zum Abscheiden von leichten, d.h. schwebenden, und schweren, d.h. sich absetzenden, Komponenten aus einer Flüssigkeit mit einer Anordnung von im wesentlichen übereinander angeordneten Trennwänden, wie Platten oder Trögen ,von in Strömungsrichtung aufwärts oder abwärts geneigten Abscheidedurchlässen, an denen an wenigstens einem Ende dieser Durchlässe Einrichtungen vorgesehen sind, um die aus der Flüssigkeit abgeschiedenen Komponenten zu einer Sammelkammer zu führen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtungen aus Prallplatten bestehen, die im wesentlichen pa-allel zueinander und quer zu den Trennwänden der Abscheidedurchlässe angeordnet sind.Vorrichtung nach Anspruch 1,bei der die Trennwände der Abscheidedurchlässe in der Y/eise geformt sind, daß diese Durchlässe abwechselnd Berge und Täler enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Führungsprallplatten in Berührung mit <ätan Trennwänden der Durchlässe in eier Krümmung entweder der Berge oder der Täler dieser Durchlässe ist.Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2:) bei der die Trennwände der Abscheidedurchlässe in der V/eise geformt sind, daß diese Durchlässe abwechselnde Berge und Täler aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Führungsprallplatten- 15 -in Berührung mit diesen Trennwänden an den übergängen zwischen angrenzenden Bergen und Tälern ist.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprallplatten auch als Stützen und Abstandsstücke für die Trennwände dienen.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprallplatten mit im wesentlichen symmetrischen V-förmigen Kerben versehen sind.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Teile der Trennwände, die an einer Seite der Krümmungen angeordnet sind, 45° übersteigt.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Berge uüu metier verschiedene Breite aufweisen.8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine kammförmige Platte, deren Zähne an den Auslaßenden einer abgeschiedenen Komponente und symmetrisch zwischen den Führungsprallplatten angeordnet sind und die in Bnxührung mit den dazwischen liegenden Bergen oder Tälern der Abscheideanordnung stehen.9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch Führungsplatte^ parallel zu den rordersn Kanten der Prallplatten und in Verbindung mit den Enden der Lücken zwischen den ."ahnen der kammförmigen Platte.-16-- 16 -10. Vorrichtung nach Ancpruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß diese Pührungsplatten an den vorderen Kanten uerPrallplatten angebracht sind. !11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet durch schräge Führungsstreifen an den Seitenkanten der Zähne der kammförmigen Platte.12· Vorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine geschlitzte Prallplatte vor den Führungsplatten, die im wesentlichen quer zu den letzteren Prallplatten gerichtet ist.15. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlitzte Prallplatte sich üter den normalen 'Flüssigkeitspegel in der Vorrichtung erstreckt, wobei die oberen Enden der Schlitze unter den normalen Pegeleiner Schicht der abgeschiedenen Komponenten, die in der Flüssigkeit schweben, angeordnet sind.14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, gekennzeichnet durch eine zweite geschlitzte Prallplatte vor der ersten Platte und im wesentlichen parallel zu dieser, die Schlitze aufweist, die in Bezug auf die Schlitze der ersten geschlitzten Prallplatte versetzt angeordnet sind.15» Vorrichtung nach einem der Ansprüche Λέ. bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlitzte Platte eine Trennung zwischen einem Zufuhrungskanal undder Zuführungskammer der Vorrichtung, in d^r die Führungsprallplatten angeordnet sind, bildet.- 17 -• fl I · · I- 1716. Vorrichtung nach Anspruch 15» gekennzeichnet durch eine Zuführungsleitung in den Zuführungskanal, (piesin.oyi TVI η «m sr? ViI i "h v. P:17« Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz keiJLf ö'rmig ist.18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Führungsplatte, die über dem Schlitz der Zuführungsleitung angeordnet ist.19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte an Zapfen abgestützt ist.7121130-3.2.72
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7120130U true DE7120130U (de) | 1972-02-03 |
Family
ID=1268360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7120130U Expired DE7120130U (de) | Abscheidevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7120130U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3042316A1 (de) * | 1979-11-20 | 1981-05-27 | Rederiaktiebolaget Nordstjernan, Stockholm | Verfahren und vorrichtung zur zufuehrung und verteilung zusammengesetzter fluessigkeiten an ein laminar-separationsgeraet |
-
0
- DE DE7120130U patent/DE7120130U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3042316A1 (de) * | 1979-11-20 | 1981-05-27 | Rederiaktiebolaget Nordstjernan, Stockholm | Verfahren und vorrichtung zur zufuehrung und verteilung zusammengesetzter fluessigkeiten an ein laminar-separationsgeraet |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2030618C3 (de) | Schrägklärer | |
| DE2742485C2 (de) | Vielrohrabscheider- bzw. -ausfällvorrichtung | |
| DE1947564C3 (de) | Schrägklärer zum Abscheiden von Schlamm aus Flüssigkeiten | |
| DE2030617C3 (de) | Schrägklärer | |
| DE1519725A1 (de) | System zum Inberuehrungbringen von Daempfen mit Fluessigkeiten | |
| DE2161310B2 (de) | Verfahren zum wenigstens teilweisen Abscheiden von in einer Flüssigkeit verteilten Feststoffteilchen mit Hilfe der Schwerkraft und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2039422A1 (de) | Vorrichtung zum Absetzen von Teilchen aus einer Fluessigkeit | |
| DE2103890A1 (de) | Abscheidevorrichtung | |
| DE2033021A1 (de) | Scheidevornchtung | |
| DE2706642A1 (de) | Vorrichtung zum trennen zweier fluessigkeiten von unterschiedlichem spezifischem gewicht | |
| DE2740523A1 (de) | Plattenfoermiger kondensator | |
| DE2707872A1 (de) | Absetztank | |
| DE2339080B2 (de) | Geschlossener behaelter zur verarbeitung der spuelfluessigkeit der gasvorlage von verkokungsoefen | |
| DE2320859A1 (de) | Verfahren und einrichtung zur herbeifuehrung von partikelwachstum in einer stroemenden fluessigkeitssuspension | |
| DE2441667C3 (de) | Absetzbehälter mit geneigten Lamellen zum Abscheiden von Feststoffen aus einer Flüssigkeit | |
| DE2125633B2 (de) | Schraegklaerer | |
| WO2019048240A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur spanabhebenden erzeugung oder bearbeitung eines werkstücks mit anschliessender spanabfuhr | |
| DE7120130U (de) | Abscheidevorrichtung | |
| DE2438551B2 (de) | Fremdstoffabscheider fuer eine oelumlaufanlage | |
| DE2136397C3 (de) | Phasenscheider für Flüssig-Flüssig- Extraktoren | |
| DE3821521C2 (de) | Klärbecken | |
| DE102013210473B4 (de) | Vorrichtung zum Klären von Abwasser | |
| DE2460521A1 (de) | Abscheidereinrichtung | |
| DE2160159A1 (en) | Suspensions precipitator - with inclined plates at two different slopes | |
| EP0953370B1 (de) | Verfahren zum Betrieb eines Sedimentationsbeckens mit rechteckigem Grundriss zum Abscheiden von Schlamm aus Abwasser |