DE7119115U - Elektromagnetisches Schütz - Google Patents
Elektromagnetisches SchützInfo
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Description
Sie Effiadung betrifft ein elektromagnetisches Schütz ait
in einem kastenförmigen Gehäuse angeordneter Sehaltkontakt-"baugruppe und Schaltmagnetbaugruppt, und mit außes. am Gehäuse
angeordneten Hilfe schaltern·
Derartige Schütze sind in zahlreichen konstruktiven Ausführusgsforaei) bekannt« Da solche Schütze in gedrängter
Bauweise aus einer Vielzahl τοη Einzelelementen aufgebaut werden, sind au den Konstrukteur erhebliehe Anforderungen
hinsichtlich einer einfachen Hontierbarkeit, eines übersichtlichen Leitungsanschlusses und einer bequemen überwachung uad wartung des Gerätes gestellt» So bestehen z.B.
seitens der Praxis Forderungen nach einfacher Zugänglichkeit der Schaltkentakte und des Magnetsystems, um beispielsweise Eontaktstücke oder die Spule auswechseln zu
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können« Bei den bekannten Geräten sind dazu oftmals größere Montagearbeiten durchzuführen, die viel Zeit in Anspruch
nehmen und in vielen Fällen sogar einen Ausbau aller oder fast aller Bauelemente aus dem Gehäuse erforderlieh machen·
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen konstruktiven Aufbau für ein elektromagnetisches Schütz zu
( schaffen, der insbesondere hinsichtlich des X'eitungsanschlusses
und der Wartung des Gerätes entscheidende Verbesserungen erbringt« Selbstverständlich soll hierbei zugleich die einwandfreie Funktion des Schützes gewahrt bleiben«
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungwgemäß vorgesehen,
daß das Gehäuse parallel zu seiner Befestigun?swand in einen
die Schaltkontakte enthaltenden Unterkasten, in eine die Schaltmagnetbaugruppe zusammenfassende Haube und in eine
den Unterkasten und die Haube abdeckende Zwischenwand unterteilt ist, daß der Unterkasten, die Zwischenwand und die
Haube als formschlüssig ineinandergreifende Steckteile ausgebildet und durcih an den Gehäuseseiten angebrachte Sehnellverschlüsse zusammengehalten sind, und daß an der Vorderseite
der Haube Aufnahmen für die Hilfssehalter vorgesehen sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausbildung ist hierbei die Zwischenwand einerseits als Kapselung der Senaltkammern unit Gegenhalterung der Schaltkaaaarelemente, z« B« der Beionpakete,
ausgebildet usd andrerseits sit Versprengen sur Halterung
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des Spulenkörpers und nit Ansehlägen für den abgefallenen
Magnetanker versehen·
Bei einem derart aufgebauten Schiit χ liegen die Leitungsaneehlüsse übersichtlich und nach ihrer funktionellet Bedeutung getrennt voneinander und sind alle von der Vorderseite des Gehäuses her zugänglich. Nach lösen der Sehne11-
^ verschlüsse können Haube und Zwischenwand mit Schaltmagnetbaugruppe und Hilfesehaltern abgenommen werden, wonach die
Schaltkontaktbaugruppe frei zugänglich zurückbleibt. Ebenfalls entfällt nach Trennen der Zwischenwand- von der Haube
die Gegenhalterung für die in die Haube eingeechobeae
Spule, se daß diese ausgebaut und ausgewechselt werden kann« In gleich einfacher Weise können die Baueinheiten
des Schützes mit wenigen Handgriffen wieder zusammengesteckt und durch die Schnellverschlüsse zusammengespannt
werden«
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung bestehen die Schnellverschlüsse jeweils aus einem an der
Haube befestigten nsd gegen die Kraft einer feder eindruekbaren Bolzen, der etwa in seiner Längsmitte wad an seinem
hinteren Ende Ansätze nach Art von Schlüsselbärten besitzt, und sind in der Zwischenwand und in den Seitenwand en des
Unterkastens sehlüssellochfSxKlge Offnungen vorgesehen,
wobei entweder die Ansätze gleichgerichtet und die öffnungen
um jeweils 90° zueinander versetzt sind ©der umgekehrt. Sie
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Ansätze werden durch die öffnungen hindurch gedrückt, wonach
der Bolzen gedreht wird, so daß die Ansätze den Schlüssellochrand"bereich
hinterfassen und die Baueinheiten des Schützes miteinander verriegeln. Durch die Wahl von zwei
Ansätzen und die versetzte Anordnung der Schlüssellöcher in der Zwischenwand und im Unterkasten ist hierbei die Möglichkeit
einer schrittweisen Trennung der Baueinheiten des Schützes erreicht derart, daß zunächst Haube und Zwischenwand
gemeinsam vom Unterkasten getrennt werden und erst nach einer weiteren Betätigung der Schnellverschlüsse die Zwischenwand von der Haube gelöst wird, was anhand der Zeichnung
noch näher erläutert wird·
Die "beschriebene Anordnung der Schnellverschlüsse an den
Gehäuseseiten würde es schwierig machen, die vom Magnetanker
"beaufschlagten Hebel zur Betätigung des beweglichen Kontaktbrückenträgers wie bei den bekannten Auaführungsformen
seitlich der drei Eontaktkammern anzuordnen. Zur Vermeidung dieser Schwierigkeit sieht die Erfindung vor,
daß diese Betätigungshebel zwischen den drei Kontaktkammern angeordnet und gelagert sind und daß an der Zwischenwand
Bippen angeformt sind, welche, angrenzend an den Schwenkraum dieser Hebel, zwischen die Schaltkammern greifen. Durch
diese Maßnahme wird einmal der konstruktive Aufbau des Schützes den speziell verwendeten Schnellverschlüssen angepaßt
und wird darüber hinaus der Vorteil erreicht, daß die Kontaktkammern nunmehr einen größeren Abstand vonein-
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ander einhalten. Durch diasen größeren Abstand und duroh
die zwischen die Schaltkammern greifenden Rippen der Zwischen wand sind die Sehaltkammern auch bei größerer Lichtbogenbildung
überschlagsicher·
Der Aufbau des Schützes aus zusammensteckbaren, formschlüssig ineinandergreifenden Baueinheiten verlangt selbstverständlich
die Einhaltung exakter Abmessungen« Damit die Toleranzforderungen für die Erzielung eines einwandfreien Kontaktdurchdruckes
nicht zu streng gestellt werden müss-n, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die
vom Magnetanker beaufschlagten Enden der Betätigungshebel
umsetzbare Kappen oder Schuhe abgesteifter Wandstärke zur Einstellung des Kontaktdurchdruckes tragen· Auf diese Weise
ist eine einfache Ausgleichsmöglichkeit für evtl. Fertigungstoleranzen gegeben.
Nach weiteren Merkmalen der Erfindung sind an der Vorderseite der Haube Aussparungen zur versenkten Aufnahme der Hilfsschalter
und eines die Hilfsschalter betätigenden Schiebers und ferner Befestigungsmittel, z. E· Gewindelöcher, zur Befestigung
einer die Hilfsschalter abdeckenden Platte vorgesehen«
Im Haubengrund ist ein die Haubenvorderwand durchdringender Winkelhebel schwenkbar angeordnet, der an einem
Ende durch einen Nocken mit dem Magnetanker in Verbindung steht und mit seinem anderen Ende am Schieber angreift.
Schließlich sind der Erfindung zufolge in der Platte noch Fenster nur Anzeige der Stellung des Schiebers und damit des
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Schalt zustande s des Schützes vorgesehen· Die Hilfssehalter
sind damit ebenfalls übersichtlich, leicht zugänglich und austauschbar am Schütz angeordnet·
Der Gegenstand der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben, in der zeigen :
1 eine perspektivische Gesamtansicht des Schützes in Explosivdarstellung,
Pig. 2 einen Vertikalschnitt durch das Schütz; im
Bereich A ist die Schnittebene zurückverlegt zur Barstellung der Spulenkörpe.raufhängung;
Fig. 3 eine Bückansicht auf die Haube mit lern darin
untergebrachten magnetischen Antriebssystem, wobei der Magnetanker in angezogener Stellung
gezeigt ist, und
Fig. 4- in Explosivdarstellung die Ausbildung und
Anordnung der Hilfeschalter·
Bas in Fig* 1 in seinem grundsätzlichen Aufbau gezeigte
elektromagnetische Schütz umfaßt ein dreiteiliges Gehäuse aus Unterkasten 1, Zwischenwand 2 und Haube 3. Der Unterkasten 1 ist an seiner Rückseite mit Befestigungsflanschen
4 versehen und bildet zusammen mit der Schaltkontaktbaugruppe eine Baueinheit, die bei der Wartung oder Inspektion
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des Schützes an der Befestigungswand oder dgl. montiert bleibt. Das Innere des Unterkastens 1 ist durch Stegwände
5, 6, die an ihrer Vorderseite eine Nut 7 besitzen, in drei Schaltkammern 8 unterteilt, in denen einerseits die
feststehenden Kontaktstücke 9 und andrerseits jeweils eine
bewegliche Kontaktbrücke 10 angeordnet sind. Die Kontakti
brücken 10 sitzen an einem gemeinsamen Kontaktbrückenträger
brücken 10 sitzen an einem gemeinsamen Kontaktbrückenträger
~-| 11, der an seiner Vorderseite im Bereich der Schaltkammern
mit Ausnehmungen zur Aufnahme der Kontaktbrücken 10 versehen
ist und im Bereich der jeweils ausgeschnittenen Stegwände 5» 6 etwa fluchtend mit diesen Stegwänden genutet ist.
Die Kontaktbrücken 10 liegen unter Pederdruck mit ihrer
Vorderseite (nach Figo 1) an im Kontaktbrückenträger 11 eingelassenen Plättchen 12 lose an und können in ihrer
Längsrichtung unter den Plättchen 12 herausgezogen und erforderlichenfalls gefcen neue ausgetauscht werden. Durch
Verschwenken der Sehalthebel 13 in Pfeilrichtung B wi*d
der Kontaktbrückenträger 11 in das Innere des Unterkastens bewegt, wobei CIe Kontaktbrücken 10 auf die feststehenden
Kontaktstücke 9 auftreffen. Die Schalthebel 13 sind jeweils im Bereich der Nut 7 der Stegwände 5, β angeordnet und
liegen damit zwischen benachbarten Schaltkammern 8.
Die Zwischenwand 2 ist als ein auf den Unterkasten aufsteckbares
Bauteil ausgebildet, das einerseits mit Durchbrüchen 14 für die Schalthebel 13 und andrerseits mit Rippen 15 ver-
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sehen ist, die in die Nuten 7 der Stegwände 5, 6 und in
die entsprechenden Duträume des Kontaktbrüekenträgers 11 eingreifen. Die Zwischenwand 2 bildet zugleich die Gegenhalterung
für die Löschbleche oder Deionpakete 8a, von denen in Fig· 1 nur das dem oberen Eontaktpaar in der rechten
Schaltkammer 8 gezeigt ist· Auf ihrer anderen Seite ist
die Zwischenwand 2 als Gegenhalterung und Abschluß für die
in der Haube 3 untergebrachte Schaltmagnetbaugruppe ausgebildet
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Im Haubengrund - vergleiche die Fig. 2 und 3 - ist im
oberen Bereich der Elektromagnet mit Spule 16» Spulenträger 17, Magnetkern 18 und Anker 19 angeordnet. An den
Anker 19 ist unten ein Winkelblech 20 angeschlossen, dessen abgewinkelter Flansch das freie Ende der Schalthebel 13
untergreift. Durch die Ankerrückstellfeder 21 (Fig. 2) wird der Anker 19 in seiner Grundstellung (abgefallener Anker 19)
gehalten. Bei Erregung der Spule 16 wird der Anker angezogen (Stellung nach Fig. 3), wobei er über die Schalthebel 13 die
Schaltkontaktbaugruppe betätigt· Auf das Angriffsende der
Schalthebel 13 sind im Querschnitt etwa U-förmige Kappen 22
aufgesteckt, deren beide U-Schenkel, unterschiedliche Wandstärke
besitzen· Diese Kappen sind lösbar an den Schalthebeln 13 befestigt und in um 180° gewendeten Lagen aufsteckbar.
Infolge ihrer unterschiedliehen Wandstärke läßt sich folglich lediglich durch Umsetzen der Kappen der erforderliche
Kontaktdurchdruck auch noch nachträglich einstellen·
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Die Spule bzw. der Spulenkörper 17 let leicht auswechselbar
an der Haube befestigt. Der Spulenkörper 17 besitzt zu diesem Zweck aa seines oberen (la Fig. 5) Flansch vlerj sich jeweils
paarweise gegenüberliegende und aufeinander gerichtete, ha»
kenförmige Ansätze 23, 24-, 25* Zwischen die vorderen 23, 24
und hinteren 25 Winkelstücke ist der als Ε-Magnet ausgebildete Magnetkern 18 eingelegt, in den ein nach beiden Seiten
herausragender Streifen 26 eingesetzt ist, der an den beiden Enden mit Puffern 27 überzogen ist, die auf der oberen Stirnseite des SpulenkÖrperflansches aufliegen· Der Spulenkörper
ist dann zusammen mit dem Magnetkern 18 in den Haubengrund gesteckt, wobei die an seiner Rückseite vorgesehenen hakenförmigen Ansätze 27 entsprechende Vorsprünge 28 am Haubengrund einfassen, so daß der Spulenkörper und der Magnetkern
18 in der Arbeitsebene des Elektromagneten unverrückbar an der Haube sitzen· Beim Zusammenstecken von Zwischenwand 2
und Haube 3 wird der an der Haube 2 vorgesehen^ im Vertikalschnitt etwa U-förmige Vorsprung 29 (vergl. Fig. 1) in den
U-förmigen, den Puffer 27 umgebenden Raum 30 eingeführt, wodurch nunmehr auch der ilagnetkern 18 stramm und lagegenau eingespannt ist· Die Vorspränge 28a der Zwischenwand 2 greifen
in gleichartiger Weise wie die Vorsprunge 28 am Haubengrund in hakenförmige Ansätze des Spulenkörper ein. Folglich kann
lediglieh nach Abnehmen der Zwischenwand 2 der Spulenkörper 17 von der Haube abgenommen und somit die Spule in einfacher
Weise ausgewechselt werden.· Die in Fig. 1 noch gezeigten, amboßartigen Vorsprünge 31 an der Zwischenwand 2 bilden das
Widerlager für den abfallenden Magnet anker 19·
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Die drei beschriebenen Baueinheiten werden durch die aus
Fig. 1 ersichtlichen Schnellverschlüsse 32 zusammengehalten,
Sie 3e=ei!s an den beiden Seitenwanden des Schützes angeordnet sind. Jeder Schnellverschluß umfaßt einen an der
Haute 3 "befestigten und gegen die Kraft einer Feder 33 eindrückbaren Bolzen 34·, der etwa in seiner Längsmitte und
an seinem hinteren Ende gleich gerichtete Ansätze 35« 36 nach Art von Schlüsselhärten "besitzt. Xn der Zwischenwand
2 sind Schlüssellöcher 37 mit nach unten gerichteten Schlüeserbartraum und in den Seitenwänden des Unterkastens
1 kanalartige Schlüssellöcher 38 mit nach außen hin gerichteten Schlüsselbart^i*m vorgesehen. Auf dem ersten, an die
Zwischenplatte 2 angrenzenden Abschnitt besitzen die Schlüssellöcher 38 zusätzlich auch liccti einen nach oben gerichteten
Schlüsöelbartraum 39. In den Seitenwänden der Haube 3 (vergleiche Fig. 3) sind ferner noch Schlüssellöcher 40 angeordnet, die sowohl einen nach oben als auch einen nach unten
gerichteten Schlüsselbartraum umfassen.
Die Schnellverechlüsee werden wie folgt gehandhabt : Nachdem
der Bolzen 34· und die Feder 35 an der Haube 3 mintiert sind,
wird der Bolzen 34 mit beiden Barten 36 und 35 durch das
Schlüsselloch 37 der Zwischenwand 2 gesteckt und anschließend
um 90° verdreht, bis die Barte 354 36 nach außen weisen, so
daß der Bart 35 die Zwischenwand 2 hinterf aßt und an der
Haube 3 naltert· Anschließend werden die Bolzen 34 mit ihrem
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Bart 36 durch das Schlüsselloch 38 im Unterkasten 1 unter
Komprimierung der Feder 33 soweit eingeschoben, bis der Bart 36 aus dem Schlüsselloch 38 hinten heraustritt, wonach der Bolzen 34 mit; seinem Bart 36 nach oben gedreht
wird, so daß der Bart 36 den Unterkasten hinterfaßt· Der
Bart 35 liegt dann in dem Raum 39 in einem gewiesen Abstand Ton der Zwischenwand 2, die ihrerseits jetzt nur noch mittel
bar zwischen den beiden anderen Gehäuseteilen 1, 3 eingespannt ist· Beim öffnen des Schützes wird in umgekehrter
Weise verfahren, wobei zunächst das Schütz zwischen den Teilen 1 und 2 getrennt und später erst die Zwischenwand 2
Ton der Haube 3 gelöst wird·
Die geschilderte einfache Zerlegbarkeit des Schützes in die
Hauptbaueinheiten wird durch die Hilfsschalterbaugruppe
nicht beeinträchtigt, da diese ausschließlich an der Haubenbaugruppe 3 angeordnet ist. Wie aus der Explosivdas-stellung
nach Fig. 4 ersichtlich ist, sind an der Vorderseite der Haube 3 mehrere Aussparungen 41 zur versenkten Aufnahme
von Hilf s schalt em 42 vorgesehen, deren Kontaktbrücken 45
über einen gemeinsamen Sehieber 44 betätigt werden. Der
Schieber 44 ist in einem, die Aussparungen 41 schneidenden
Kanal 45 zwischen dsn Gehäueeseitenwänden hin und her verschiebbar gelagert und besitzt an seinem linken EnIe eine
S&cSbenruag 46, in welche ein Zapfen 4? eingreift, der an
einem Ende eines Hakelhebels 48 sitzt. Der linkelhebel 48
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(vergl. Fig. 3) ißt im Haubengrund um den Punkt 49 stftwenk-"bar
gelagert und greift mit einem an seinem anderen Ende angebrachten Zapfen 50 in eine Aussparung 51 des am Anker 19
befestigten Winkelbleches 20. Wie aus Fig· 3 ersichtlich ist, liegt der Winkelhebel 48 zwischen Haubengrund unJ Winkelblech
20, so daß der Winkelhebel 48 bei einem Ausbau des Elektromagneten an der Haube verbleiben kann.
Die Hilfsschalterbaugruppe ist durch eine Platte 52 (Fig. 4)
abgedeckt, wobei an der Haube 3 Gewindelöcher 53, 54 zur schraubgemäßen Befestigung der Platte vorgesehen sind. Die
Platte 52 weist links noch zwei um den Verstellweg des Schiebers 44 gegeneinander versetzte Fenster 55, 56, auf,
durch welche die Stellung des Schiebers 44 und damit des Schaltzustandes des Schützes beobachtbar sind.
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Claims (1)
- Schutzansprüche1. Elektromagnetisches Schütz mit in einem kastenförmigen Gehäuse angeordneter Schaltkontaktbaugruppe und Schaltmagnetbaugruppe und mit außen am Gehäuse angeordneten Hilfsschaltern, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse parallel zu seiner Befestigungswand in einen die Schalt» kontakte enthaltenden Unterkasten (1), in eine die Schaltmagnefbaugruppe zusammenhaltende Haube (3) und in eine den Unterkasten und die Haute abschließende Zwischenwand (2) unterteilt ist, daß der Unterkasten, die Zwischenwand und die Haube als formschlüssig ineinandergreifende Steck^eile ausgebildet und durch an den Gehäueeseiten angebrachte Schnellverschlüsse (32) zusammengehalten sind« und daß an der Vorderseite der Haube Aufnahmen (41) für die Hilfsschalter (42) vorgesehen sind·2. Schütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand (2) einerseits als Kapselung der Schaltkammern (8) und Gegenhalterung der Schaltkammerelemente, Zo B. der Deionpakete, ausgebildet und andrerseits mit Vorsprüngen (28a) zur Halterung des Spulenkörpers (17) und mit Anschlägen (51) für den abfallenden Magnetkern (19) versehen ist.711911512.12.743. Schütz nach den Ansprüchen 1 und 2S dadurch gekennzeichnet, daß die Schnellverschlüsse (32) jeweils aue einem an der Haube (3) befestigten und gegen die Kraft einer Feder (33) oindrücklbaren Bolzen (34) bestehen, der etwa in seiner Längsmitte und an seinem hinteren Ende Ansätze (35, 36) nach Art von Schlüsselbärten besitzt, und daß in der Zwischenwand (2) und in den Seitenwänden des Unterkastens (1) schlüssellochföraige Öffnungen (37, 38) vorgesehen sind, wobei entweder die Ansätze (35» 36) gleichgerichtet und die Öffnungen (37» 38) um jeweils 90° zueinander versetzt sind oder umgekehrt ο4. Schütz nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Magnetanker (19) beaufschlagten Hebel (13) zur Betätigung dea beweglichen Kontakt-brückenträger (11) zwischen den drei Kontaktkammern (8) angeordnet sind und daß an der Zwischenwand (2) Rippen (15) angeformt sind, welche, angrenzend an den Schwenkarm dieser Hebel, zwischen die Schaltkammern greifen.Schütz nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Hagnetanker (19) beaufschlagten Enden der Hebel (13) umsetzbare Kappen (22) abgestufter Wandstärke zur Einstellung des Kontaktdurchdruckes tragen·711911512.1174■"■ s'6. Schütz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5» dadureh gekennzeichnet, daß an der Vorderseite der Haube (3) Aussparungen (4-1) zur versenkten Aufnahme der Hilfsschalter (42) und eines die Hilfsschalter "betätigenden Schiebers (44) und ferner Befestigungsmittel, ζ. B. Gewindelöcher (53, 54), zur Befestigung einer die Hilfsschalter abdeckenden Platte (52) vorgesehen sind.7· Schütz nach Anspruch &, dadurch gekennzeichnet, daß im Haubengrund ein eine öffnung in der Haubenwand durchsetzender Winkelhebel (46) schwenkbar angeordnet ist, der an einem Ende durch einen Zapfen (50) mit dem Magnetanker (19) in Verbindung steht und mit seinem anderen Ende (47) am Schieber (44) angreift.6. Schütz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Platte (52) Fenster (55, 56) zur Anzeige der Stellung des Schiebers (44) und damit des Schaltzustandes des Schützes angeordnet sind.711911512.1174
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