DE7118473U - Düse für Staubsauger - Google Patents
Düse für StaubsaugerInfo
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Description
G γΐ 18 473.1
StaubsaugerdUse
Die Erfindung bezieht sich auf eine Staubsaugerdüse, die aus einem Ansatzstutzen zum Anschliessen an eine Saugleitung
des Staubsaugers und aus einem Düsenkörper besteht, dessen Arbeitsfläche auf den Saugschlitz und einen neben
diesem angeordneten Bürstenstreifen aufgeteilt ist.
Staubsaugerdüsen dieser Art sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Mit solchen Düsen, die eine breite oder schmale
Düsenöffnung aufweisen, können lose Schmutz- und Staubteilchen sehr gut abgesaugt werden* Es ist aber nicht möglich.
beispielsweise auf einem Teppich haftende feine Fäden, Pusseln oder dergleichen zu entfernen. Zu diesem Zweck ist
bereits vorgeschlagen worden, die Borsten entlang der Saugöffnung
anzuordnen. Bei besonderen Ausführungsformen sind diese Borsten schräg gestellt, derart, dass die Borstenspitzen
gegen die Saugöffnung bzw. den Saugschlitz weisen. Ein für Bürsten verwendeter Borstenstoff, bei dem kurze
Borsten dicht nebeneinander angeordnet und alle nach derselben Richtung schräggestellt sind, bietet sich als Bürstenbesatz
für Staubsaugerdüsen an, da damit beim Säubern einer Textilflache eine optimale Wirkung erzielt werden kann. Dieser
Schrägborstenstoff weist eine ausserordentlich intensive Reinigungswirkung auf und nimmt beim Bürsten entgegen der
Neigungsrichtung der Borsten nicht nur lose auf der Textilfläche liegende Schmutzteilchen, sondern auch alle kleinen
und feinen auf der Textilfläche haftenden Fremdkörper, Fusseln, Fasern und dergleichen auf. Wenn die Bürste in entgegengesetzter
Richtung, also in Neigungsrichtung der Schrägborsten bewegt wird, werden alle zwischen die Scbrägborsten
gefegten Schmutzteilchen wieder freigegeben.
Es ist bereits bekannt, Staubsaugerdüsen mit einem Besatz
aus einem biegsamen Träger, beispielsweise Gewebe, Leder oder dergleichen zu versehen. So weist die aus der US-PS
1 752 034 bekannte Staubsaugerdüse zu beiden Seiten der
Saugöffnung einen WoIl- oder Pelzbesatz auf. Die Wollunterlage
bzw. das Leder des Pelzbesatzes ist dabei um drei oder um vier Seiten eines Blockes aus Holz, Metall oder dergleichen
gewickelt und die auf der Oberseite des Blockes aufliegenden Abschnitte des Besatzes werden durch eine mit
Schrauben am Block befestigte Platte gehalten. Eine solche Befestigung erfordert aufwendige manuelle Arbeit und ist
dabei recht primitiv.
Eine ähnliche Befestigungsform eines Borstenstoffes an einer Staubsaugerdüse ist in der US-PS 1 06Θ 713 beschrieben. Der
Düsenkörper weist einen flanschartigen Rand au*, auf den eine
mit einem Borstenstoff bedeckte Platts gelegt ist. Die Platte hat eine mit der Saugöffnung des Düsenkörpers fluchtende
öffnung und der Borstenstoff ist um die Arbeitsflächen, die Seitenflächen und die Oberseiten der Platte gezogen. Von
oben 1st dann mittels Schrauben eine rechteckige Klemmplatte gegen die Oberseite und damit gegen die hier liegenden Abschnitte des Borstenstoffes gedrückt. Durch diese Schraubbefestigung
ist die Platte auswechselbar, aber die Festlegung des Borstenstoffes auf der Platte muss zweckmässig durch
Festkleben erfolgen.
Aufgabe der Erfindung ist, eine Staubsaugerdüse zu schaffen,
bei der fest oder auswechselbar ein mit einem Bürstenstreifen bestückter Einsatz vorgesehen ist, wobei der Bürstenstreifen
durch Klemmung ohne Schrauben oder Verkleben einwandftei festgehalten
ist, so dass eine wirtschaftliche HersteJJLung dieses
Massenartikels möglich ist, dessen Einsatz, falls gewünscht, leicht und sauber auswechselbar ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Staubsaugerdüse der eingangs ge-
nannten Art gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass zur Halterung des den Bürstenstreifen bildenden Borstenstoffes
eine Bodenplatte mit umlaufendem, senkrecht zu ihr stehenden Rand vorgesehen ist, die in ein deckelför-
!? miges Oberteil einsetzbar ist, wobei die Randbereiche des
Borstenstoffes zwischen dem Rand der Bodenplatte und den Innenseiten der Wände des deckeiförmigen Oberteils eingeklemmt
werden.
Die Kanten des Umfangsrandes der Bodenplatte sind vorzugsweise
abgeschrägt und gezahnt und von den Innenseiten der Wände und/oder vom Boden des deckeiförmigen Oberteils sind
in dessen Inneres gerichtete in die Lücken zwischen den Zähnen der Kante des Randes der Bodenplatte eintretende
Rippen vorgesehen, die den Randabschnitt des Borsteustoffes niederhalten.
Das Oberteil des mit Borstenstoff bestückten Einsatzes kann der Düsenkörper selbst oder ein vom Düsenkörper getrenntes
Bauteil sein. Im letztgenannten Fall ie--- der Einsatz lösbar
in den Düsenkörper eingesetzt.
Der Ansatzstutzen kann einstückig mit dem Düsenkörper ausgebildet
oder fest oder lösbar "nit diesem verbunden sein. Um den Wirkungsbereich der Düs°. grosser zu gestalten, und
diese auch an weniger zugänglichen Stellen stets in richtiger Saugstellung z.U. halten, kann der Ansatzstutzen in Form
eines Drehgelenkes ausgebildet werden.
Es können ferner noch weitere Vorkehrungen getroffen werden, wie beispielsweise eine bewegliche Klappe oder Blende, die
so ausgeführt und angeordnet ist, dass sie bei Jeder Neigung des Ansatzstutzens den Saugraum oder die Saugöffnung begrenzt,
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen, in denen zwei Ausführungsbeispiele
dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Düse mit auswechselbarem
Einsatz;
Fig. 2 eine Unteransicht einer Düse mit in einem länglichen Düsenkörper eingefügtem Einsatz; Fig. 3 eine Draufsicht auf die Düse gemäss FIg= I3 die mit
Fig. 2 eine Unteransicht einer Düse mit in einem länglichen Düsenkörper eingefügtem Einsatz; Fig. 3 eine Draufsicht auf die Düse gemäss FIg= I3 die mit
einem auswechselbaren Einsatz versehen ist; Fig. 4 ein Schnitt entlang der Linie C-C in Fig. 6 durch
eine Düse gemäss Fig. 1 mit auswechselbarem Einsatz; Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie D-D in Fig. 4;
Iq Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt entlang der Linie A-A in
Pig. 4;
Fig. 7 ein Längsschnitt entlang der Linie B-B in Fig. 6; Fig. 8 eine Seitenansicht einer Düse mit fest eingebautem
Einsatz;
Fig. 9 eine der Fig. 4 entsprechende Schnittansicht durch eine Düse mit fest eingebautem Einsatz;
Fig. 9 eine der Fig. 4 entsprechende Schnittansicht durch eine Düse mit fest eingebautem Einsatz;
Fig. 10 eine Seitenansicht einer Düse mit lösbarem Ansatzstutzen;
Fig. 11 eine Seitenansicht einer Düse mit drehbarem Ansatzstutzen.
.la Die Grundform der erfindungsgemässen Düse 1 bzw./(Fig. 1-3)
entspricht im wesentlichen den bekannten Vorsatzdüsen für Staubsauger, die mit einem, in einem Neigungswinkel angeordneten
Ansatzstutzen 2 bzw. 2a versehen sind, der an einen länglichen, verhältnismässig breiten DUsenkörper 3 bzw. 3a angesetzt
ist. In eine solche Düse ist ein Einsatz 4 bzw. 4a eingefügt, der mit einem Borstenstoff 5 bzw. 5a als Bürstenstreifen
belegt ist, mit dessen Hilfe die Schmutzteilchen von der zu reinigenden Fläche gelöst und dann abgesaugt werden. Der Einsatz
4 bzw. 4a verscMiesst dabei einen Teil der dem Ansatzstutzen 2 bzw. 2a gegenüberliegenden offenen Seite des Düsenkörpers.
Der Einsatz kann in den Düsenkörper auswechselbar oder fest eingebaut werden. Die Grundform des Düsenkörpers kann in
beiden Fällen gleich ausgebildet sein.
In den Fig. 1 bis 7 der Zeichnungen ist eine Düse 1 mit einem
auswechselbaren Einsatz 4 dargestellt. Der- Düseneinsatz
4 besteht hier aus einem in sich geschlossenen Bauteil das auf einfache Weise aus dem Düsenkörper gelöst und wieder eingesetzt
werden kann. Ein Borstenstoff 5 bildet den Bürstenstreifen. Dieser mit einem elastischen Polster unterlegte
bzw. auf diesem aufkaschierte Borstenstoff ist auf die Unterseite
einer Bodenplatte ό gelegt. Der Rand 7 dieser Boden platte 6 ist um den gesamten Umfang der letztgenannten
hochgestellt und seine Kante 71 ist gezahnt. Der Randabschnitt des Borstenstoffes 5 ist um den hochgestellten Rand
Ic1 7 und über die gezahnte Kante 7' der Bodenplatte 6 gelegt.
Von oben, d.h. von der deai Bürstbezug abgekehrten Seite, ist
ein deckeiförmiges Oberteil 8 aufgesetzt, dessen Seitenwände den hochgestellten Rand 7 der Bodenplatte 6 umgreifen und
den dazwischen befindlichen. Randabschnitt des Borstenstoffes 5 gegen die Aussenseite dieses hochgestellten Randes drücken.
An der Innenseite der Seitenwände des deckeiförmigen Oberteiles 8, bzw. an der Eckverbindung der Seitenwände mit der
Oberseite dieses Oberteiles, sind nach innen gerichtete dünne, in Bezug auf die Zähne der Kante 7' der Bodenplatte 6
versetzt angeordnete Rippen 9 vorgesehen. Nach dem Aufsetzen des deckeiförmigen Oberteiles 8 greifen diese Rippen 9 in die
Zahnlücken an der gezahnten Kante 71 ein und klemmen den
zwischenliegenden Randabschnitt des Borstenstoffes 5 fest. Auf diese Weise werden Bostenstoff 5 und Bodenplatte 6 durch
den Oberteil 8 des Einsatzes 4 fest miteinander verbunden.
Die mit dem Borstenstoff belegte Bodenplatte wird mit dem Oberteil des Einsatze? ebenfalls fest verbunden, wie beispielsweise
durch irgendwelche an sich bekannten ineinandergreifende Klemmhülsen I5 und 16 oder dergleichen. Diese dienen
auch gleichzeitig zum Versteifen des Einsatzes.
Das Mittelstück der Oberseite des deckeiförmigen Oberteiles 8 ist in Form einer Taste IO nach oben gezogen. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel ist die Grundform dieser Taste
10 ein langgezogenes Rechteck. Sie kann natürlich auch jede andere Form aufweisen. Die Taste 10 wird in eine Aussparung
12 in der Oberseite des Düsenkörpers 3 lösbar eingesetzt. Eine zweckmässige lösbare Verbindung kann durch ineinandergreifende
Einkerbungen und Vorsprünge erzielt werden. Ein Beispiel hierfür ist in den Fig. 4 und 7 gezeigt. In der Mitte
IQ der gegenüberliegenden Breitseiten der Taste 10 ist von aussen
je eine im wesentlichen keilförmige Einkerbung 11 angeordnet. Die Aussparung 12 in der Oberseite des Düsenkörpers 3 ist
durch nach unten gezogene Seitenwände 13 begrenzt. An>
freien Ende sind diese Seitenwände 13 an der den Einkerbungen 11 entsprechenden Stellen mit nach innen, also gegeneinander
gerichteten, vorzugsweise ebenfalls im wesentlichen keilförmigen Vorsprüngen 14 versehen. Die nach unten frei hängenden
Seitenwände 13 sind leicht federnd, so dass sie sich beim Einschieben
der Taste 10 von unten her leicht nach aussen drükken, wobei die VorSprünge 14 an den Aussenseiten der Längswände
der Taste 10 entlang gleiten. Sobald die Vorsprünge 14 die Einkerbungen 11 erreicht haben, rasten sie in diesen eir
und verriegeln den Düseneinsatz 4 im Düsenkörper 3. Durch einen Druck von oben auf die Taste 10 werden die federnden Seitenwände
13 durch die Schräge der keilförmigen Einkerbungen
11 wieder auseinander gedrückt, die Vorsprünge 14 gleiten aus
den Einkerbungen heraus und geben den Einsatz 4 frei. Selbstverständlich sind auch andere lösbare Verbindungen möglich.
Eine einfachere Ausführungsform ist in den Fig. 8 und 9 dargestellt,
bei der ein Einsatz 4a fest im Düsenkörper 3a eingebaut ist. Hier fällt das deckeiförmige Oberteil des Einsatzes
und damit die Taste weg. Der auf der Bodenplatte 6a aufgelegte Bürstbezug 5a wird hier durch den deckeiförmigen
Düsenkörper 3a festgehalten. Die Montage entspricht dabei im
wesentlichen derjenigen des auswechselbaren Einsatzes 4. Der durch ein elastisches Polster unterlegte oder auf diesem aufkaschierte
Bürstbezug 5a ist mit seinem Randabschnitt um den hochgestellten Rand 7a der Bodenplatte 6a und über die gezahnte
Kante dieses Randes 7a gelegt. Der Düsenkörper 3a ist
von der dem Borstenstoff 5a gegenüberliegenden Seite aufgesetzt,
derart, dass die in der Art eines Deckels nach unten gerichteten Seiten S, S den hochgestelllten Rand 7a der
Bodenplatte 6a umgreifen und dabei den dazwischenliegenden Randabschnitt des Borstenstoffes 5a festlegen. Von der Innenseite der Seitenwände S, S bzw. von der i. -rbindung der
Seitenwände mit der Oberseite des Düseno'rpers 3a, sind nach
innen weisende, dünne Rippen 9a vorgesehen, die in Bezug auf
die Zähne der gezahnten Kante der Bodenplatte 6a versetzt
*5 angeordnet sind. Wenn der Düsenkörper 3a nun auf die Bodenplatte aufgesetzt wird, greifen die Rippen 9a in die Zahnlücken an der gezahnten Kante ein und klemmen den hier befindlichen Randabschnitt des Bürstenstoffes fest. Auf diese
Weise bildet der Einsatz ^a und der Düsenkörper 3a eine fest
gefügte Einheit.
Durch diese Form der Stoffklemmung, sowohl bei dem auswechselbaren als auch bei dem fest eingebauten Einsatz, kann auf
jede Verschraubung oder Verklebung der miteinander zu verbindenden Teile verz-ichtet werden, so dass der Zusammenbau
der Teile vollautomatisch und damit sehr wirtschaftlich erfolgen kann.
Es wurde gefunden, dass die Stoffklemmung, auch vollautomatisch, in einer noch einfacheren Weise (nicht dargestellt)
sehr zufriedenstellend vorgenommen werden kann. Hierbei endet der hochgezogene Rand der Bodenplatte 6 oder 6a in einer
scharfen Kante, die senkrecht nach oben weist oder leicht nach aussen gerichtet ist. Um die Aussenseite des hochgezogenen Randes der Bodenplatte sowie um dessen scharfe Kante
wird - wie oben - der Randabschnitt des Borstenstoffes Vorzugs·
weise mit dem unterlegten oder aufkaschierten Polster gelegt.
Beim Aufsetzen des deckeiförmigen Oberteiles des auswechselbaren Einsatzes (bzw. des ebenfalls deckeiförmigen
DUsenkörpers) umgreifen seine Seitenteile den umgelegten Randabschnitt des Borstenstoffes und seine Oberseite
drückt dieses von oben auf die scharfe Kante und klemmt ihn
fest.
Dev Einsatz h oder ^a bei den aargestellten Ausführungsbei-
spielen nimmt vorzugsweise de., vorderen Bereich der offenen
Seite des Düsenkörpers "*> ^der 3a in seiner ganzen Breite hin.
Hinter dem Einsatz be^ sioh der Saugraum oder Saugschlitz
17 bzw. 17a der in die Saugöffnung des Ansatzstutzen 2, 2a
übergeht. Der Ansatzstutzen wii-d an eine Saugleitung des Staubsaugers angeschlossen. Beim Hin- und Herschieben der
Düse werden dann die durch den Bürstenstreifen gelockerten oder gelösten Schmutzteilchen. abgesaugt.
Die erfindungsgemässe Düse eignet sich insbesondere für einen Borstenstoff mit kurzen, dicht nebeneinander angeordneten und
nach derselben Richtung schräggestellten Borsten. Dabei ver
läuft die Neigungslinie der Borsten senkrecht zur Längsachse
des Einsatzes und die Spitzen weisen gegen den Saugschlitz bzw. in Zugrichtung der Düse, die durch den schräg angebrachten Ansatzstutzen bestimmt ist. Wenn der Staubsauger bzw.
die Saugleitung mit der Düse gezogen wird, sammeln die Bor
sten auch feinste ν ad am Untergrund haftende Fremd- und
Schmutzteilchen auf und fegen sie in die Borstenzwischenräume im 3chrägborstenstoff des Düseneinsatzes. Sobald die Düse
geschoben wird, werden alle gesammelten Fremd- und Schmutzteilchen aus den Borstenzwischenräumen wieder freigegeben
jjO und gelangen im lockeren Zustand unmittelbar vor den Saugraum oder Saugschlitz I7, 17a, wo sie sofort durch die Säugöffnung des Ansatzstutzens weggesaugt werden. Auf diese
Weise kann durch einfaches Ziehen und Schieben des Staubsau-
711847317.9.7t
-O-
gers angeschlossenen Düse ein optimales Säubern von Teppichen, Polstermöbeln, Decken, Wandbehängen und dergleichen vorgenommen
werden. Der Bürstenstreifen reinigt sich dabei immer wieder von selbsts
Bei einem Düseneinsatz, der mit einem Borstenstoff versehen ist, sind noch weitere AusfUhrungsformen dieses Einsatzes
möglich. So kann er beispielsweise die gesamte Düsenöffnung einnehmen und in seiner Mitte einen länglichen Saugschlitz
aufweisen. Bei Verwendung eines Schrägborstenstoffes sind die Borsten jeweils mit ihren Spitzen gegen den Saugschlitz
gerichtet. Auf diese Weise werden die Schmutzteilchen sowohl beim Ziehen als auch beim Schieben der Düse aufgenommen
und wieder freigegeben, da in beiden Bewegungsrichtungen jeweils ein Teil der Borstenspitzen der Bürstenstreifen in
Aufnahme- und ein Teil desselben in Abgaberichtung weist. Auch ein solcher Düseneinsatz kann auswechselbar oder fest
eingebaut sein.
Fig. 10 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Düse
selbst, die aus einem Düsenkörper 18 mit fest eingebautem Einsatz I9 besteht. Im rückwärtigen Teil des Düsenkörpers
ist dessen Oberseite mit einer Aussparung 20 versehen, die mit dem Saugraum oder Saugschlitz 21 fluchtet. Diese Aussparung
20 ist so ausgebildet, dass sie auf eine an der Saugleitung angeordnete oder angeschlossene Düse 22 passt. SoI-ehe
Düsen, die im wesentlichen die Form eines Ansatzstutzens der obengenannten Art haben, sind bekannt und werden in verschiedenen
Formen als Zusatzteile für Staubsauger geliefert.
Mit einem starr am Düsenkörper befestigten Ansatzstutzen kann der Reinigungs- und Saugvorgang an leicht zugänglichen Stellen
ohne Schwierigkeit durchgeführt werden. Wenn aber die Düse unter Möbelstücke, wie Schranke, Sessel, Sofas, Couches
und dergleichen bewegt werden soll, um darunter zu saugen, lässt sich das mit einer unbeweglichen Düse nicht durchführen.
Das Saugrohr und der Ansatzstutzen sind meistens zu
-XQ-
hoch, so dass beide stark gesenkt, d.h. gegen den Boden zu bewegt werden müssen. Dabei wird aber eine starr angebrachte
Düse und damit der Burstbezug um einen Drehpunkt in einer
Winkelbewsguxig nach ober, geschwenkt und die wirkflMahe
ausser Berührung mit der zu reinigenden Fläche gebracht. Um diesen Nachteil zu beheben, kann der Düsenkörper in Bezug
auf den Ansatzstutzen bewegbar angebracht sein. Die bekannten Klappscharniere sind jedoch für Düsen, die einen mit
einem BUrstbezug bestückten Einsatz aufweisen, nicht geeignet.
Beim Verschieben der Düse ist die Reibung der rauhen Fläche des Bürstbezugs auf der rauhen Fläche des zu reinigenden
Gewebes, beispielsweise einem Teppich, so gross, dass die Düse um das Klappscharnier kippt. Es wurde nun gefunden,
dass sich ein Drehgelenk zwischen Düse und Ansatzstutzen sehr zufriedenstellend bewährt. Eine solche Ausführungsform
ist in Figs 11 mit einem auswechselbaren bzw. lösbaren Einsatz
dargestellt. Selbstverständlich kann auch hier der Einsatz fest eingebaut sein. Der Düsenkörper 23 ist ein in sich
geschlossenes Bauteil, dessen Rückwand 24 im wesentlichen senkrecht verläuft. Im oberen Abschnitt dieser Rückwand ist
eine runde Öffnung vorgesehen, in die der Vorderteil eines winkelförmig ausgebildeten Ansatzstutzens 25 passt. Dieser
Vorderteil wird in die Öffnung so eingesetzt, dass er in Längsrichtung nicht bewegt werden kann, aber um 36O0 leicht
drehbar ist. Auf diese Weise kann die Saugleitung(nicht dargestellt)
mit dem Ansatzstutzen 25 gedreht werden, ohne dass der DUsenkörper 23 diese Drehbewegung mitmacht. Um die Düse
nun unter eine Couch oder dergleichen zu schieben, muss die Saugleitung mit dem Ansatzstutzen 25 beispielsweise bis zu
etwa 90° gedreht werden, so dass dieser Ansatzstutzen ungefähr in der gleichen Ebene liegt wie die Oberseite des Düsenkörpers
23. Die Wirkfläche des Einsatzes bleibt dabei immer mit der zu reinigenden Fläche in Berührung.
Claims (10)
1. Staubsaugerdü-se, die aus einem Ansatzstutzen zum Anschliessen
an eine Saugleitung des Staubsaugers und aus einem Düsenkörper besteht, dessen Arbeitsfläche auf den Saugschlitz und einen
neben diesem angeordneten Burstenstreifen aufgeteilt ist, dadurch gezeichnet, dass zur Halterung
des den Bürstenstreifen bildenden Borstenstoffes
(5; 5a) eine Bodenplatte (6; 6a) ml laufendem, senkrecht
zu ihr stehendem Rand vorgesehen ist, die in ein deckelförmiges
Oberteil einsetzbar ist, wobei die Randbereiche des Borstenstoffes zwischen dem Rand der Bodenplatte und den Innenseiten
der Wände des deckeiförmigen Oberteils eingeklemmt wurden.
2. Staubsaugerdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Kanten des Umfangsrandes (75 7a) der Bodenplatte (6; 6a)
angeschrägt und gezahnt sind, von den Innenseiten der Wände und/oder vom Boden des deckeiförmigen Oberteils in dessen
Inneres gerichtete in die Lücken zwischen den Zähnen der Kante des Randes (J; 7a) der Bodenplatte eintretende Rippen
(9ί 9a) vorgesehen sind, die den Randabschnitt des Borstenstoffes
(5; 5a) niederhalten»
3. Staubsaugerdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das deckeiförmige Oberteil durch den Dücenkörper selbst gebildet ist.
4. Staubsaugerdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der durch die mit dem Borstenstoff (5) bestückten Bodenplatte (6) gebildete Einsatz (4) lösbar in den Düsenkörper
(3) eingefügt ist und ein eigenes deckeiförmiges Oberteil (8) aufweist.
5. Staubsaugerdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
a -
das Mittelstück des deckeiförmigen Oberteils (8) des Einsatzes (k) in Form einer Taste (10) hochgezogen ist, die
in eine entsprechende Aussparung (12) in der Oberseite des Düsenkörpers (3) lösbar einsetzbar ist.
6. Staubsaugerdüse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
an den gegenüberliegenden Aussenseiten der Taste (10) je eine im wesentlichen keilförmige Einkerbung (11) vorgesehen ist,
und dass in diese Einkerbung entsprechende Vorsprünge (14) eingreifen, die an den in das "nnere des Düsenkörpers (3)
ragenden, die Aussparung (12) begrenzenden Seitenwände (Ij5513)
gegeneinander gericht0 -umordnet sind.
7. Staubsaugerdüse nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bürsnenstreifen die offene Seite im vorderen Bereich des Düsenkörpers (3; 3a) über
die gesamte Breite bedeckt, und dass hinter dem Einsatz ein Düsenschlitz (17; 17a) vorgesehen ist, der in die Saugöffnung
des Ansatzstutzens (2; 2a) übergeht.
8. Staubsaugerdüse nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, dass der Borstenstoff (5; 5a)
für den Bürstenstreifen aus einem mit einem elastischen Polster
unterlegten oder auf das Polster aufkaschierten Borstenträger
besteht.
9. Staubsaugerdüse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
der Borstenstoff ( 5; 5a) ein Schrägborstenstoff ist, der so
eingesetzt ist, dass die Spitzen der Schrägborsten gegen den Saugschlitz und In Zugrichtung der Düse weisen.
10. Staubsaugerdüse nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Bürstenstreifen zu beiden Seiten des Saugschlitzes angeordnet ist und die Spitzen
der Borsten eines als Bürstenstreifen diendenden Schrägborstenstoffes jeweils mit ihren Spitzen gegen den Saugschlitz gerichtet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2123436 | 1971-05-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7118473U true DE7118473U (de) | 1974-09-12 |
Family
ID=1267926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7118473U Expired DE7118473U (de) | 1971-05-12 | Düse für Staubsauger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7118473U (de) |
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