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DE7117312U - Verschlußelement für Bohrungen in Fassadenplatten - Google Patents

Verschlußelement für Bohrungen in Fassadenplatten

Info

Publication number
DE7117312U
DE7117312U DE7117312U DE7117312DU DE7117312U DE 7117312 U DE7117312 U DE 7117312U DE 7117312 U DE7117312 U DE 7117312U DE 7117312D U DE7117312D U DE 7117312DU DE 7117312 U DE7117312 U DE 7117312U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closure element
element according
cap
cap washer
facade panel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7117312U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ORSCHEL P
Original Assignee
ORSCHEL P
Publication date
Publication of DE7117312U publication Critical patent/DE7117312U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Anm.: Fa. Paul Orschel O.H.G. 6142 Κ/Ηη.
1 Berlin 42
7.4.1971
Stichwort: "Abdeckkappe"
Verschlußelement für Bohrungen in Fassadenplatten
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verschlußelement für Bohrungen in Fassadenplatten.
In neuerer Zeit werden Rohbauten nicht mehr von außen verputzt, sondern durch Fassadenplatten abgedeckt. Um diese Platten verlegen zu können, muß an der Rohbauwand ein Montagegerüst hochgezogen und"mittels Gerüstanker am Rohbau befestigt werden. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, an den Stellen, wo die Gerüstanker an der Rohbauwand angebracht werden sollen, in der jeweiligen Fassadenplatte eine entsprechend große Bohrung vorzusehen, die nach Abbau des Gerüstes zu verschließen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei Fassadenplatten für das Anbringen von Gerüstankern erforderlichen Bohrungen in einfacher und zuverlässiger Weise weitgehend wasserdicht zu verschließen, nachdem die Gerüstanker entfernt worden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Verschlußelement für Fassadenplatten eine aus elastischem Material bestehende Abdeckkappe verwendet wird, die aus einer Kappenscheibe besteht, die an der Unterseite schräg von innen nach aussen gerichtete Spreizschenkel aufweist.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die erfindungsgemäße Abdeckkappe einstückig vorzugsweise im Spritzgußverfahren herstellbar ist und dadurch in sehr einfacher und zuverlässiger Weise montiert wurden kann, inSes die Spreis-schen^sl aufeinander zu gedrückt werden, um in die Bohrung der Fassadenplatte eingesetzt zu werden, wobei nach Loslassen der Spreizschenkel diese infolge ihrer Schrägstellung und innewohenden Materialelastizität beim Spreizvorgang die Kappenscheibe unter Vorspannung auf die Außenfläche der Fassadenplatte drücken, wodurch ein guter, weitgehend wasserdichter Verschluß der Bohrung erreicht wird.
Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Zeichnung stellt die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dar. Es zeigt:
Fig. 1 einen teilweisen Querschnitt durch eine Gebäudewand im Bereich der Anbringungsstelle der Gerüstanker nach der Linie I-I der Fig.2,
Fig. 2 eine Unteransicht auf die Abdeckkappe gemäß der Fig.1, M 3 einen teilweisen Querschnitt durch eine wellblechartige Fassadenplatte und
Fig. 4 eine der Fig.3 ähnliche Fassadenplatte im teilweisen Querschnitt, bei der die Bohrung im Wellenberg vorgesehen ist.
Nach der Ausführungsform der Fig,1 und 2 besteht die Abdeckkappe 1 aus einer gewölbten Kappenscheibe 2, deren Wandstärke 3 von der Mitte nach dem äußeren Rand 4- allmählich abnimmt und in eine schneidenartige Kante 5 ausläuft.
An der Unterfläche der Kappenscheibe 2 sind drei über den Umfang gleichmäßig verteilte Spreizschenkel 6 mit dem Kappenscheibenmaterial einstückig im Spritzgußverfahren hergestellt. Diese
Spreizschenkel 6 befinden sich auf einem Kreis 7, dessen Durchmesser 8 kleiner ist als der Durchmesser 9 der Bohrung 10 der Fassadenplatte 11. Die Spreizschenkel 6 sind, ausgehend von der Basis, in ungespanntem Znstand nach außen schräg verlaufend vorgesehen. Die Spreizschenkel 6 sind an der Basis 12 am schmälsten und erweitern sich bis zur Außenkante 13. Diese Form der Spreizschenkel 6 hat nicht nur spritztechnische Vorteile sowohl bei Herstellung des Spritzwerkzeuges als auch beim Spritzvorgang selbst, sondern hat auch funktionell den Vorteil, daß mit zunehmender Dicke 14 der Fassadenplatte die Anlagebreite im Bereich der unteren Bohrungakante 15 anwächst.
Beim Einsetzen einer Abdeckkappe 1 erfaßt man zunächst mit den Fingern einer Han«* die drei Spreizschenkel 6 im Bereich der Kante 13 und drückt diese zusammen, um schließlich die Kappe mit den Fingern der anderen Hand in die "Polling 10 der Fassadenplatte 11 einzusetzen. Durch die Elastizität des Kappenmaterials spreizen die Spreizschenkel 6 auseinander und pressen sich gegen die untere Kante 15 der Bohrung 1p, wodurch ein Anziehen der Kappe erreicht wird, so aaß d.l j äußere Kante 5 dicht und unter Vorspannung auf die Außenfläche 16 der Fassadenplatte 11 gepreßt wird. Hierbei wirkt sich die Wölbung der Kappenscheibe 2 günstig aus, weil dadurcv ein gutes Anliegen insbesondere im äußeren Kantenbereich der Kappenscheibe 2 erreicht wird.
Bach der Ausführungsform der Fig.3 wird die Bohrung 10 im Wellental 17 einer wellblechartigen Fassadenplatte 18 vorgesehen. Hier bewährt sich die gewölbte, aus elastischem Material bestehende Kappe insofern, als der Bandbereich 4- der Kappenscheibe 2 sich der Wölbung des Wellentals der Fassadenplatte geschmeidig anpassen kann.
Nach der Ausführungsform der Fig.4- ist die Bohrung 10 bei einer wellblechartigen Passadenplatte 18 im Wellenberg 19 vorgesehen. Auch hier ist eine gute Anpassung der Kappenscheibe 2 inabesondere deshalb gegeber., weil die Eappenscheibe 2 nach dem äußeren Hand 4 zu sich wölbt und bis in eine schneidenartig ausgebildete Kante 5 ausläuft.
Es kann zweckmäßig sein, Kunststoffmaterial verschiedener Elastizität zu wählen, wobei Rüoksicht auf den Verwendungszweck genommen wird. So ist es zweckmäßig, bei ebenfläohigen Passadenplatten ein härteres Material zu verwenden, weil die Kappenscheibe nur geringfügigen Deformationen unterworfen wird, wenn sie sich der ebenen Fläche der Platte anpassen soll. Bei wellblechartigen Passadenplatten ist es anderseits sinnvoll, weicheres Material zu benutzen, damit der Hand der Kappenseheifc*, sieh besonders gut den Wölbungen, sei es konkav oder konvex, der Passadenplatte anpassen kann, so aaß auch in diesem Pail eine gute Abdichtung erreicht wird.

Claims (10)

6142 K/Hn. -J 7.4.1971 Schutzansprüche
1. Verschlußelement für Bohrungen in Passadenplatten, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschlußelement eine aus elastischem Material bestehende Abdeckkappe (1) verwendet wird, die
aus einer Kappenscheibe (2) besteht, die an der Unterseite
schräg von innen nach außen gerichtete Spreizschenkel ■-.. _ Jfweist.
2. Verschlußelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappenscheibe (2) in Richtung auf die Spreizschenkel (6) konkav gewölbt ausgebildet ist.
3. Verschlußelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke (3) der Kappenscheibe (2) von der Mitte nach dem äußeren Hand (4) zu allmählich abnimmt.
4. Verschlußelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke (3) der Kappenscheibe (2), ausgehend
von dem äußeren Rand, in eine ringschneidenartige Kante (5)
ausläuft.
5. Verschlußelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei kreisringartig und über den Umfang des Ringes
gleichmäßig verteilte Spreizschenkel (6) mit dem Kappenscheibenmaterial einstückig im Spritzgußverfahren hergestellt sind.
6. Verschlußelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizschenkel (6) sich auf einem Kreis (7) befinden, dessen Durchmesser (8) kleiner ist als der Durchmesser (9) der Bohrung (10) der Fassadenplatte (11).
7. Verschlußelement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizschenkel (6) an der Basis (12) am schmälsten sind und sich bis zur Außenkante (13) erweitern.
8. Verschlußelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei wellblechartiger Ausbildung der Passadenplatte (18) die Bohrung (10) entweder im Wellental oder im Wellenberg der Platte vorgesehen ist.
S. Verschlußelement nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei ebenflächi.^er Ausbildung der Fassadenplatte verhältnismäßig hartes jstoffmaterial verwendet wird·
10. Verschlußelement nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, daß bei gewölbter, insbesondere wellblechartiger Auebildung der Fassadenplatte weicheres Material verwendet wird.
DE7117312U Verschlußelement für Bohrungen in Fassadenplatten Expired DE7117312U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7117312U true DE7117312U (de) 1972-01-05

Family

ID=1267618

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7117312U Expired DE7117312U (de) Verschlußelement für Bohrungen in Fassadenplatten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7117312U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2657433A1 (de) 2012-04-23 2013-10-30 Sto Ag Verschlusselement und Verfahren zum Verschließen eines Lochs in einer Gebäudefassade

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2657433A1 (de) 2012-04-23 2013-10-30 Sto Ag Verschlusselement und Verfahren zum Verschließen eines Lochs in einer Gebäudefassade

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