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DE7117078U - Aus einer Vielzahl einzelner Lamellen bestehende Jalousie - Google Patents

Aus einer Vielzahl einzelner Lamellen bestehende Jalousie

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Publication number
DE7117078U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
light source
blind
lamellae
blinds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7117078U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NITZ G
Original Assignee
NITZ G
Publication date
Publication of DE7117078U publication Critical patent/DE7117078U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Aus einer Vielzahl einzelner Lamellen bestehende Jalousie
Die Erfindung bezieht sich auf eine aus einer Vielzahl von im Abstand parallel zueinander verschwenkbar angeordneten Lamellen ^bestehende Jalousie.
Jalousien für Fenster und Türen, die aus einer Vielzahl einzelner im parallelen Abstand zueinander angeordneter winkelverstellbarer Lamellen bestehen, sind seit langem bekannt- Besonders in letzter Zeit erfreuen sich derartige Jalousien wachsender Beliebtheit, da das für diese verwendete Material neben der eigentlichen Zweckbestimmung von Jalousien so beschaffen ist. daS es gleichzeitig architektonisch verschönernde Wirkung hervorruft. Die heutige Jalousie
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der genannten Art besteht entweder aus einem in gefälligen Farbtönungen eingefärbten Kunststoff oder aus Leichtmetall, wie etwa Aluminium. Die auf dem Markt befindlichen leicht zu installierenden und einfach zu handhabenen Jalousien, werden bezüglich ihrer Farbgebung in einer derartigen Mannigfaltigkeit angeboten, daß sie neben der Funktion als Sonnenschutz oder Lichtbiende durchaus auch die genannten Wirkungen der architektonischen Verschönerung von Räumen aller Art besitzen. Die aus Kunststoffen von geringer Dichte bestehenden Lamellen-Jalousien werden gewöhnlich aus bereits eingefärbten Kunststoffen hergestellt, während aus anderen Werkstoffen gefertigte Lamellen nachträglich mit einer Farbschvicht beaufschlagt werden können. Die aus Aluminiumlamellen bestehenden bekannten Jalousien werden teilweise auch eloxiert, so daß hierdurch ein zusätzlich optischer Effekt erreicht werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Verwendungszweck von Jalousien der eingangs genannten Art zu erweitern, wobei insbesondere die optische Wirkung der bisher genannten Jalousien weiter verbessert werden soll-
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Losung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die einzelnen Lamellen ein- oder beidseitig mit einer eine auf diese auftreffende Lichtstrahlung in eine andere Wellenlänge transformierenden Schicht beaufschlagt ist. In diesem Zusammenhang ist es für die Erfindung wesentlich, daß die das reflektierte Licht gegenüber dem einfallenden Licht in eine andere Wellenlänge transformierende Schicht ein Fiuöreszenzfärbstoff oder ein Pigment ist« In einer vorteilhaften Ausführungsform besteht ein Merkmal auch darin, daß die das auf die Lamellen auftreffende Licht erzeugende Lichtquelle eine ultraviolett Lichtquelle ist.
Schließlich ist es noch besonders vorteilhaft, daß das Li£ht der Lichtquelle unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines die Flächenverteilung der Lichtstrahlung vergrößernden Spiegels auf die Jalousie gegeben ist.
Die erfindungsgemäß ausgebildeten Jalousien zeigen besonders bei im übrigen neuen oder nur wenig beleuchteten Räumen teilweise verblüffende optische Effekte. Sie können insbesondere auf Terassen und in Wintergärten vorteilhaft als Flächenleuchten verwendet werden, ohne
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daß hierdurch die üblichen Funktionen von gewohnlichen Jalousien in irgendeiner V/eise beeinträchtigt wurden.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführung sformen der Erfindung und es bedeutet:
Abb. 1 Eine seitliche Darstellung durch eine Jalousie mit einer zu· ihr benachbart angebrachten Lichtquelle.
Abb. 2 Eine Draufsicht auf die in Abbildung 1 seitlich dargestellte Jalousie.
Abb. 3 Eine vergrößerte Darstellung des oberen Abschnittes von Abbildung 1 mit Reflektor für die Lichtquelle und
Abb. 4 beispielsweise Darstellungen für vorteilhafte und 5
Anordnungen der Lichtquelle in bezug auf die zu beieuchtaence Jalousie.
Wie Abbildung 1 und 2 zeigen, besteht die Jalousie 1 in an sich bekannter Heise aus einer Vielzahl von im parallelen Abstand zueinander in ÜbereinanderOrdnung zusaiüiaengeiialtenen Lasellen 2, die in ihrer Winkel—
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—b— f
stellung variabel festoelegt werden können. Xn den
ineisten Fällen Ist es üblich und vorteilhaft, die
Jalousie im oberen Handbereich des auf einer abzu
schirmenden öffnung angebrachten Jalousiekastens 3
zu befestigen.
SrfindungsgeiaaS sind die einzelnen Laaielien 2 der
Jalousie 1 mit elnera Farbstoff beaufschlagt, welcher
fluoreszierende Eigenschaften besitzt. Der Farbstoff
kann entweder auf eine oder beide Seiten der ein
zelnen Lamellen aufgebracht odar die einzelnen La
mellen können auch vollständig von dlesea Farbstoff
durchsetzt sein. Für den Fall, daß der Farbstoff in
Form einer Oberflächenschicht auf die einzelnen
Lamellen 2 aufgebracht wird, ist es auch besonders
vorteilhaft, diesen Farbstoff dadurch vor Be
schädigungen zu schützen, daß er alt eineä zusätzliche-
farblosen Lack oder dergleichen überzogen wird.
Die fluoreszierende Farbstoff- oder Pigmentschicht
transformiert die V/ellenlänge desjenigen Lichtes* welches
auf die Jalousie 1 auftrifft In eine andere Wellenlänge.
Im besonderen wird als Lichtquelle eine solche ver-
wendetj die üV-LIcht abstrahlt, wobei die wirkung des
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ψ
Farbstoffs diese kurzwellige Lichtstrahlung in für das menschliche Auge sichtbare, langwellige Strahlung transformiert. Der hierbei erzielte optische Effekt ist besonders wirkungsvoll, da die eigentliche Lichtquelle vom Betrachter nicht erkannt wird, während es den Anschein hat, daß die Jalousie 1 für sich und selbstständig leuchtet.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Lichtquelle 4 unmittelbar mit dem Jalousiekasten 3 verbunden und das Verbindungselement, wie etwa ein entsprechend gebogenes Blech oder dergleichen, bilder gleichzeitig den Reflektor 5 für die Lichtquelle 4. Die Lamellen 2 v/erden in ihrer Winkelstellung derart schräg festgelegt, daß das auf sie auftreffende UV—Licht als sichtbares Licht für den Betrachter in einem günstigen Winkel reflektiert wird.
In dem Ausführungsbeispiel nach Abbildung 3 wirkt der Reflektor 5 gleichzeitig noch als Abdeckung und optische Abschirmung der an ihm befestigten Lichtquelle.
In den Abbildungen 4 und 5 sind bevorzugte Anordnungen der die Jalousie 1 bestrahlenden Lichtquelle aufgezeigt.
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Wie aus Abbildung 4 ersichtlich, kann durch die Anordnung eines Spiegels δ der in den Strahlengang der Lichtquelle in der dargestellten Weise gebracht ist, eine besonders raumsparende Anordnung getroffen werden. Die Lichtquelle 4 ist unmittelbar benachbart zu dem Jalousiekasten 3 oder möglicherweise auch innerhalb dessen untergebracht. Der Spiegel 6 ist so ausgebildet« daß er das auf ian auftreffende Licht der Lichtquelle 4 möglichst homogen über die gesamte Jalousie—Oberfläche verteilt. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Formgebung des Spiegels so zu wählen- daß das auf ihn auftreffende Licht nicht homogen, sondern in seiner Intensität über die Lange oder Breite der Jalousie 1 abgestuft auftrifft, wodurch zusätzliche optische Effekte erzielbar sind.
Wie schließlich noch Abbildung 5 zeigt, kann die Lichtquelle 4 je nach Gegebenheit und räumlichen Verhältnissen auch an beliebigen anderen Stellen und iia beliebigen Abstand zu der Jalousie 1 vorgesehen werden, wobei jedoch darauf zu achten ist, daß der Betrachter mögliehst nicht von der Lichtquelle direkt getroffen wird.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Lichtquelle 4 im Brennpunkt des Parabol—Spiegels 7 angebracht, so daß paralleles Licht auf den in der Nähe des Jalousiekastens 3 angebrachten Spiegel 6 fällt, um von hier über einen weiteren Winkel verteilt, auf die gesamte Jalousiefläche zurückgeworfen ^u werden« Die Lichtquelle 4 mit dem Parabol-Spiegel 7 ist unterhalb des von der Jalousie 1 bedeckten Fensters oder dergleichen angebracht.
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Claims (1)

  1. AnsprSche
    einer" Vielzahl von im Abstand parallel zueinander verschwenkbar angeordneten Lamellen bestehende Jalousie (1) dadurch gekennzeichnet , daß die einzelnen Lamellen (2) ein- oder beidseitig mit einer eine auf diese auftreffende Lichtstrahlung in eine andex-e Wolle?..länge transformierenden Schicht beaufschlagt ist*
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die das reflektierte Licht gegenüber dem einfallenden Licht in eine andere Wellenlänge transformierende Schicht ein Fluoreszenzfarbstoff oder ein Pigment ist.
    2)
    e~ffende
    etefeh—gekdaß die das auf die Lamellen ( Licht erzeugende,-Litrn~£quelle (4) eine ultraviolett -queLle ist.
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    ■ at · · · ι
    • ν · ate
    r *■*# β
    -10-
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Licht der^-'" Lichtquelle (4) unmittelbar octef^unter Zwischenschaltung eines die-^Flächenverteilung der Lichtstrahluriq^vergrößernden Spiegels (6) auf die ilousie gegeben ist
    Scfcutzanspr. JA1 ψ
    2urQckge2ogen.
    7117V7t23.ft.7i
DE7117078U Aus einer Vielzahl einzelner Lamellen bestehende Jalousie Expired DE7117078U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7117078U true DE7117078U (de) 1971-09-23

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DE7117078U Expired DE7117078U (de) Aus einer Vielzahl einzelner Lamellen bestehende Jalousie

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DE (1) DE7117078U (de)

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