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DE7116098U - Kopiergeraet - Google Patents

Kopiergeraet

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Publication number
DE7116098U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
developer
contact
liquid developer
copier according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19717116098U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AB Dick Co
Original Assignee
Multigraphics Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Multigraphics Inc filed Critical Multigraphics Inc
Publication of DE7116098U publication Critical patent/DE7116098U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D5/00Liquid processing apparatus in which no immersion is effected; Washing apparatus in which no immersion is effected
    • G03D5/06Applicator pads, rollers or strips
    • G03D5/067Rollers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Wet Developing In Electrophotography (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

4 1*4 Λ * Λ *
* t €44 * t * Φ *
Hansmann · Herrmann 8 MÖNCHEN 2 · ΤΙι·ΓΜΐ·η·ν.»
26. April 1971
ADDRESSOGRAPH-MüLTIGRAPH CORPORATION
1. Geschäftsadresse j 2, Geschäftsadresse:
Cleveland, Ohio 44117 Mt. Prospect, Illinois 6ΟΟ56 Babbitt Road 1200 West Central Road 1800 V. St. A. v. St. A.
Kopiergerät
Die Neuerung oetrifft ein Kopiergerät zum Entwickeln von Kopienmaterial aüi Diazobasis -und insbesondere ein Gerät der vorangehend "beschriebenen Art, durch welches ein flüssiges 5ntwicldermi-utel in bemessenen Mengen auf ein belichtetes, sensitiviertes Kopiermaterial auf Diazobasis aufgebracht wird, um trockenentwickelte Kopien zu fertigen.
Bas Verfahren zum Entwickeln sensitivieren Kopienmaterials auf Diazobasis unter Aufbringen verhältnismäßig kleiner, bemessener Mengen eines flüssigen Sntwicklers ist im US—Patent 3 446 620 der Anmelderin beschrieben und erläutert.
Geräte für das oben erwähnte Verfahren sind in den US-Patent-Anmeldungen Serial Kos. 831 685 und 831 399T gleichzeitig der Anmelderin zugehörend, beschrieben-
In den letztgenannten Anmeldungen ist ein Entwicklergerät erläutert, welches alt einer Auftragwalze arbeitet, Die Auftragwalze ist mit einer gleichförmig vorbereiteten Fläche ausgestattet, welche zur Aufnahme einer "begrenzten Menge des Entwickleraediums dient- Gegen die Fläche der Auftragwalze und parallel zur Drehachse derselben legt sich ein mechanischer Wischkörper an* v/elcher zum Abführen überschüssigen Entwicklermediums von der Oberfläche der Auftragwalze geeignet ist. Eine zweite, druckanliegende Walze ist in Antriebsverbindung mit der Auftragwalze, um zwischen diesen einen Entwicklerbereich zu bilden. Kopiermaterial wird zwischen die Walzen eingeführt und wird entwickelt, wenn die Flüssigkeit und der Druck mit Hilfe der Druckwalze angelegt wird.
Bi e Geräte der vorangehend erwähnten Patentanmeldungen arbeiten zufriedenstellend, uia vollständig entwickelte, gegenüber Berührung trockene Kopien bei Verwendung minimaler Mengen von Sntwicklersediun herzustellen. Wenn jedoch sehr breites Kopienmaterial auf Biasobasis (d.h.. im Bereich von 100 cm und mehr) entwickelt wird, süssen das Auftrageorgan und die Druckwalzen von gleicher länge oder Große als die Materialbreite sein.
Es hat sich in der Praxis erwiesen, daß Druckwalzen für Geräte der vorangehend beschriebenen lengenabmessungen etwa 0,45 kp pro 2,5 ca Baulänge wiegen. So würde eine Walze von 100 cm oder mehr länge 18 kp oder nehr wiegen. Das große Gewicht eines Walzenkörpers dieser Bauform führt zu Konstruktionsproblemen, da eine verstärkte Halterung bzw. Lagerung für die Walzen erforderlich ist. Sie Folge davon sind größere Kosten bei der PaörikatioB von 5a twi eklereiTvciehtrsigen dieser Bauart.
Äußer den letztgenannten, auf die Batüänge der Walzen zurückzuführenden Problemen entstehen Schwierigkeiten durch, die
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Unregelmäßigkeiten in den Flächen der Walzern und durch ungleichförmige Drücke entlang der Bäuiänge dor Walzen und/oder Krümmungeil der Walzen, welche hei Fabrikation oder während Gebrauches entstehen; Oberflächenunregclmäßigkeiten und Biegungen der Walzen können zu einer ungleichförmigen Auftragung des Entwicklermediums auf dem Kopienmaterial führen, wenn dies durch den Entwicklerbereich hindurchgeführt wird. Als Folge davon entstehen nicht brauchbare, ungleichförmig entwickelt*· Kopien.
Davon ausgehend besteht die Aufgabe der vorliegenden Neuerung darin, ein Entwicklergorät der eingangs erwähnten Art zum 2a£— wickeln von Kopiermaterial auf Diasobasis so au verbessern, daß die beschriebenen Nachteile vannioden werden können. Das Gerät nach der Neuerung soll insbesondere· sum Entwickeln verhältnismäßig breiten, auf Diazobasis sensitiviorten Kopienmaterials geeignet sein und wirtschaftlich betrieben werden können, indem auf das Kopienmaterial ein gleichförmiger Druck ausgeübt und eine vorbestimmte Menge eines flüssigem Entwickler— mediums aufgetragen wird.
Eine Ausführungsform des Sntwicklorgerätes nach der vorliegen— den Neuerang weist eine Auf tragwalze; auf, welche geeignet ist, eine begrenzte Menge eines Entwicklermittels zu tragen; die Walze ist drehbar gelagert. Nahe der Außenfläche der AuSragwal— ze erstreckt sich entlang der Baulänge derselben in paralleler Lage ein einen Druck ausübender Klingenkörper, welcher tangential an der Waizvsnflache anliegt. Der Bereich zwischen dem Klingenkörper und der Walzenfläche stellt den Entwicklerbereich für das Kopienmaterial dar. Ein zweiter, zur Bemessung des Entwicklermediums dienender Klingenkörper liegt gleichfalls tangential an der Außenfläche der Auftragwalze an. Der zweite KLingenkörper ist an der AnxfT&ragwalze um 180 bezüglich des ersten Klingenkörpers versetzt angeordnet, um die an der
- 4 Walze wirkenden Kräfte auszugleichen.
Ein das Entwicklermedium tragender Körper, dessen länge &er länge der Walze entspricht, befindet sich im Bereich zwiscS^n dem das Entwicklermedium auftragenden Klingerifcorper uiid der AiAftragwalze» Mehrere Löcher "bzw. Bohrungen befinden sich in diesem Körper; aus diesen Bohrungen kann das Sfeicklermediiiin auf den zur Bemessung dienenden Klingenkorper gepumpt werden. Das Entwicklern^dium wird durch den Klingenkörper über der . Außenfläche der Walze verteilt,, während überschüssiges Medium durch den zur Bemessung dienenden Klingenkörper von der Oberfläche der Walze abgestrichen wird und in einen Trog unterhalb der Auftragwalze gelangt.
Um die gleichförmige Verteilung von Sntwicklermediuia über der Walzenfläche zu gewährleisten und um zu verhindern, daß sich Tropfen des Entwickle mittels in SntwicklarbereJch zwischen der Oberfläche der Auftragwalze und dem, einen Druck ausübenden Klingenkorper bilden, ist Vorsorge getroffen, daß der den Druck ausübende Klingenkörper in Anlage an die Walsenfläche gebracht wird, nachdem unter einem zeitlichen Abstand zuvor die Wischerklinge an die Walzenfläche angelegt wurde. Der zeitliche Abstand ist ausreichend, um einen gleichförmigen Beläf; des Snt— wlcklermediums auf der Walzenfläche bemessend aufzutragen. Dies geschieht automatisch mit Hilfe einer neuartigen elektrischen Schaltung und eines Steuerungsgelenkes, welches durch den Hauptschalter des Sntwicklergerätes erregt wird. In gleichei-Weise werden beim Abschalten des Gerätes die Klingenkörper in einer zeitlichen Folge von der Walzenfläche abgehoben. Das Abheben der Klingen von der Oberfläche der Auftragwalze, wenn das Sntwicklergerät nicht in Gebrauch ist, verhindert ein Zerkratzen der Walzenflächen durch die Klingenkorper, wodurch die Qualität nachfolgender- Kopien beeinträchtigt werden könnte.
J532SxühriZ!3gsoeispiel öer vorliegenden Feuerung ist tint er
bei-eräugten Zeichnungen erläutert«
!Figur 1 äer ZeicJhnaBgejri isi: eine Sirauz sieht einer auf Diazoba— |
sis arbeitendes Kopiermaschine mit dem Sotwicklerge— |
rät 3iach der vorliegenden feuerung;
2 ist eine Seitenscainiirtansiciic der Kopierniascliine ge-3äB Figur 1;
Ir 3 ist; eine vergrößerte Sei ten ans ic iit des Antriebes für |
äen Steiierkörper, eircn seiÄea ois Sas Ifet^icklermeärus! I
oesessenäen 1211a äen Sruck ausübenden Klingenkörper des |
nenenmgsgeziaSen Bticklergerätes an die Auftragwalze ]
angelegt bzw. iron dieser abgehoben werden» £er Schnitt ; verlauft entlang ünie 3-3 in Figur 1) vmd
JFlgur 4 ist ein s<5aeaatlsc32es JDiagrasia der elektrischen Schal- :
tTtng 2I3T Betätigung äes Eatwicklergerätes nach der vor- j liegenden Uetienmg. ί
In den Figuren 1 iiad 2 der Zeichnungen ist eine Diazo-Kopierma
10 mit einen Eatwiciiliaiigsgerät nach der vorliegenden
dargestellt-
Bio Kopicnsaschinö weist ein Gehäuse 14 sit einer Vorderwand
16, axt einer rückwärtigen Wand 18, sxt oberen und unteren
Wänden 20, 22 und ait Seitenränden 24, 26 auf, welche die obe
ren, unteren, vorderen νεηά rücliwärtigen iiände verbinden.
3in tintercr Abschnitt 28 des Gehäuses ist gemäß Figur 2 der
Zeichnungen alt einer Bölichtungscinrichtang. 30 für Kopienblätter ausgestattet; Bit Hilf© der Beiichtungseinrichtung 30
wird ein auf Diazobasis empfindlich gedachtes Kopienblatt
eiöer Selichturtg: ausgösöiat, vsShrcnd sich dieses Blatt in
einem Slaehen—zu— Siaeiienkontakt mit einem Original "befindet. Auf diese Weise ißrd das EopiefiifeLat^ isit 5ilf e des Originals belichtet,
Die Belieninmgseiij^iclittiBg für Kopienblätter gemäß Pigur 2 dear Zeichnungen ist 2Ut einer drehbaren lampe 32 versehen, an deren Außenfläche 34 ein Sojdenblatt und eine Originalzeichnung (nicht dargestellt) in Sa.nawi.eh.—Weise geführt werden, um das Sopienblatt zu belichten. Ein Endlosband 36 erstreckt sieh, um die Außenfläche der lampe 32 und äst entlang der Rollen 38, 40 und 42 bewegbar* Sine Kleiner« Bolle 44 dirfnt dasü» das Band 36 unter Spannung zu setzen« so daß dioson In engem kontakt mit der iaspe 32 gefüirri werden kann»
Uie Qriginaizeicnnsng ~ozw. das Qriginalolatt und das in Sandwicn-Weise dazu "befindliche Sopienblatt werden über die Auflage 45 in eine Hingabi 46 nahe der Holle 42 zwisciien dem Sadlos-"band 36 land der AtiSeHflächc 34 der laape 32 eingeführt. Das Original und das Kopienblatt werden us die Lampe 32 getragen und treten nahe der Bolle 38 über eine Au3ga"be aus. An diesem Punfct ist das Xopienblatt belichtet. Ites ^>pieifolatt wird nunmehr vom Originalblatt getrennt und ist bereit für eine BSatf wicklung.
Im oberen Abschnitt 50 des Gehäuses 14 der Ebpicraasciaine befindet sich eine vorzugsweise dargestellte 2htwicklungseinrichtung 12 nach der vorliegenden iieuerung«
Die Entv/icklungseinrichtung ist rait eixssr Auftragwalze 52 versehen, deren mittlerer Wallentwil 54 aus Metall besteht, während der äußere, am Umfang befindliche Belag 56 aus einem glatten, nicht porösen und elastischen Material gefertigt ist, so aus Gummi. Die Außenfläche 58 des am üiafang befindlichen Belages 56 ist auf besondere Wßis:^ zuboreitöt, vm als
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Trägerfläche fur ein Sntwieklermedi-uis zu dienen; als trägerfläehe weist sie unregelbijäSige Einbuchtungen sieh, verändern— der Tiefe und Größe auf. Eine ins einzelne gehende Beschrei— "bung der Trägerfläche ist nachfolgend aufgeführt.
Die Eolle 52 ist an ihren Enden 60 -und 62 des Wejlenteils 54 zwischen senkrecht sich erstreckenden "Wänden 54 imfi 66 in an den Wänden "befestigten Lagern 68 "und 70 (jPigar 1) drehbar gelagert. Ein Yerlängerungskörper 72 ist an eines Ende 62 der Welle 54 angebracht. Ein Antriebsmotor 76 treibt die Aaftragv/alze 52 über eine Welle 78 an. welche sich -vom Getriebe 79 des Antrie"bsmotors 76 erstreckt xmd ein Zettenzalinrad 80 Irrägi. Eine iSndloskette 75 ist an den zxnror genannten Kettenzahnrääern aufgelegt und dient dazu, den Antrieb des intriebsmotors 76 auf die Auftragwalze 52 zu übertragen, um diese in tfedrsiim^ zu versetzen.
Sie Kette ?5 ist auch über Eettcnzahnräder 82 und 84 gcrfiürrfcwelche auf vTell^n 83 und 85 angeordnet sind; diese wellen erstrecken sich von der Wand 66. Sie letztgenannten KettenzaJmräder erstellen eine Bahn, über welche sich die Snäloskcttc 7> zum Antrieb der Auftragv/alze 52 erstreckt.
Auf den gegenüberliegenden Seiten der Auftragwalze 52 ist in? Abstand von 180° zueinander ein Paar von Klingenkörpem 86 tmd 88 vorgesehen.. Jeder der Klingenkörper 86 und 88 ist auf ei.ncT entsprechenden, drehbaren Halterung befestigt, welche die Fora einer Hohlwelle 90 und 92 besitzt und gev/eiis an der Hohlkeil© befestigte Blatthaltekörper 94 und 96 aufweist. Die Klingen sind jeweils aus einem flachen Bauteil gefertigt, welches atts Foderstahl oder aus einem ähnlichen Material besteht. I)Ie ΙΓίίη-gen sind an ihren entsprechenden Küngenhaltekörpara EPt Hilf ο von BsfentigpiiSseleinGnton, so mit Hilfe von Bolzen 98
Hie Eohlwellen 90 und 92 welche gleichfalls zwischen den den 64 und 66 angeordnet sind* können sich in Richtung der in Figur 2 dargestellten Pfeile drehen, um die Klingenkörper 86 und 88 in. Anlage mit der Außenfläche 58 der Auftragwalze 52 gelangen zu lassen, wie sich durch gestrichelte Linien in Pigar 2 der Zeichnungen ergibt. Gemäß Darstellung werden die Elingenkörper verbogen, wenn sie in Anlage mit der Rollenflä— ehe sind, wodurch ein tangentialer Kontakt ermöglicht ist.
Ein Eohr 100 ist auf einem L—förmigen Bügel 102 "befestigt, welcher am Klingenhaltekörper 94 angebracht ist? mit Hilfe des Rohrs 100 wird ein Entwicklermittel auf der Außenfläche 58 der Auftragwalze 52 aufgetragen. Bine flexible Leitung IO4 ist an ein Ende 106 des Rohrs 100 angeschlossen und steht über eine Pmnpe IO8 mit einem Behälter 109 des Entwicklers 110 in Verbindung - Durch öle T,<iitung 104 gepumptes Medium tritt aus dem Rohr IOO durch im Abs tesi 3 za-jinander "befindliche Öffnungen 103 (Figur 2) aus.
Das aus dem Rohr IOO verteilte Untwicklermedium ergieß υ tzvi. verstreut sich auf der Oberfläche 112 des 8b und kornmt in Berührung mit der Außenfläche der sich drehenden Auftragwalze 52; der Entwickler wird auf diese Weise in "bemessenen Anteilen auf der Außenfläche 58 aufgetragen-
Mit Hilfe des Klingenkörpers 86 wird zusammen mit der die besonders zubereitete Außenfläche 58 aufweisenden Auftragwalze 52 eine steuerbare Mungo des Entwicklermediums auf das zu entwickelnde Kopienblatt aufgebracht. Der Klingenkörper 86 streicht überschüssiges Entwicklcrmedium ab, welches in einen Trog 114 zurückgeführt wird. Der Trog ist zu diesem Zweck unterhalb der Auftragwalze und der zur Bemessung dienenden Klingen vorgesehen. Überschüssiges Entwicklermedium wird über eine Öffnung 116
im Trog 114 (Figur 2) und durch einen grfrtorfgrmigen Filter 111 in den Behälter lüg abgeleitet, so daß es erneuter Verwendung zugeführt werden kann. Das gittorfoiroige Filter 111 dient dazu, kleinste Papierteilchen zu entfernen, welche während! der Entwicklung sich im Entwickler ansammeln können und welche ohne Filterung unterhalb äor Küngenkörpor hängenbleiben könnten. Sie wurden auf diese Weise auf der Oborflache dor nachfolgend entwickelten Kopienblätter Striche hinterlassen. Das Ruinigen des Filters 111 geschieht periodisch, ua die Ba- ( pierteilchen vom Filter zu entnehmen.
Wie bereits erwähnt, ist die Außenfläche 58 der Auf tragwalze 52 auf besondere Weise zubereitet, um eine vorbestimmte Menge der Entwicklerflüssigkeit zu tragen, welche zum Entwickeln von im Diazoverfahren sensitivieren Kopienblättern verwendet wird.
Der Aufbau bzw. das Finish der Auftragswalze 52 ist für die einwandfreie Arbeitsweise der Entwicklereinrichtung von wesentlicher Bedeutung. Dio Menge des auf der Außenfläche 5S der Auftragwalze gehaltenen Entwicklermediums, welches den
C Kopienblättern zugeführt wird, hängt von den besonderen Oberflächeneigenschaften der Walze ab. Es hat sich herausgestellt, daß Flächen sich verändernder Tiefe und Größe der Ausnehmungen am besten geeignet sind, um die geeignete Flüssigkeitsmenije zu tragen bzw. aufzunehmen, so daß bei Berührung trockene Kopienblätter entwickelt werden können. Die Ausnehmungen verschiedener Tiefe und Größe weisen eine bestimmte Glätte mit durchschnittlicher Mittellinie auf, ausgedrückt in millionstel Zoll iiefe. Eine Auftragwalze, deren Oberfläche eine durchschnittliche Mittellinienglätte im Bereich von 10 bis 200 X millionstel Zoll aufweist, besitzt eine ausreichende und zufriedenstellende Glätte jjp.ch der vorliegenden Neuerung. Die Grenzen der Auftragung des Entwicklermediums mit
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Hilfe einer geeignet zubereiteten Äüftragwäla© liegen zwischen 0,5 Gramm und 3.0 Grama pro Quadratmeter Kopienmaterial
Eine ins einzelne» gehend© Beschreibung der Walzenfläche und ihrer Zubereitung ist in den US-Patent-Anmeldungen Serial No. A31 6§5 *2nö Sorial Ho,, 831 399 der Anmelderin enthalten«
Der zweite Klingenkörper 88 übt bei Anlage an der Außenfläche 58 der Walze an dieser einen Druck entlang einer Berührungslinie aus, welche dem durch den Klingenkörpor 86 ausgeübten Druck entspricht. Der Klingenkörper 86 ist jedoch um 18O° versetzt tm, «er ^aize 52 vorgesehen. Sie Kontaktfläche bildet einen in Figur 2 dargestellten Hntwicklungsbercich 118, durch welchen die su entwickelnden Kopienblätter laufen.
Es ist von wesentlicher Bedeutung, daß die an der Walzenfläche angolegbn Kräfte einander gleich sind. Falls dies nicht der Pail ist, besteht die Neigung, daß die Walze verschoben oder verlagert wird; gleichzeitig wird die Oberfläche der Walze verformt. In beiden, vorangehend genannten Fällen, leidet in jedem Fall die Qualität der mit Hilfe der Entwicklungseinrichtung gefertigten Kopien.
Ein Kopienblatt, welches an der Eingabe 120 in die Entwicklungseinrichtung eingeführt wird, wird manuell entlang des an der Befestigung 119 angebrachten, gekrümmten Führungskörpers im Abschnitt 50 des Gehäuses (Figur 2) in den Sntwicklungsbereich II8 eingeführt. In diesem Bereich wird die Vorderkante cbs Papiers zwischen dem, einen Druck ausübenden KlingerikörpGr 88 und der Auftragwalze 52 ergriffen. Durch Drehbewegung der Auftragwalze 52 in Richtung des dargestellten Pfeiles v/ird das Kopienblatt durch den Entwicklurtgsbereich II8 transportiert, wobei Entwicklormedium unter Druck auf das belichtete Kopienblatt aufgebracht wird. Das ent-
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wickelte Kopienblatt tritt an der Ausgab© 124 in einem gegenüber Berührung trockenen Zustand aus der Entwicklungsoinrichtwig wieder aus.
Wie "bereits erwähnt, sind die Klingenkörpar 86 und 88 an Xlingenhaltekörpern 90 und 92 angebracht; diese können gedreht werden, um die Klingenkörper an der Außenfläche 58 der Auftragwalze 52 anzulegen bzw. von der Außenfläche zu lösen..
Die Bewegung der Klingenkörper wird durch ein Stcuorungsgelcnk und durch ein elektrisches Kontaktsysten 126 gesteuert, welche im einzelnen in den Figuren 3 und 4 der Zeichnungen dargestellt
Das vorangehend erwähnte Kontakt sys teia 126 weist einen Steuerungsgelenkkörper auf, welcher vorzugsweise die Gestaltung des Nocken- bzw. Steuerkörpers 128 "besitzt. Der Steuorkörper ist im wesentlichen kreisförmig geformt -und ist an seiner Mitte 13O drehbar auf der Walle 132 eines elektrisch betätigbaren Motors 134 (Figur 1) gelagert. Bor Motor kann vorwärts (Eingriff) und rückwärts (Freigabe) ait EiIfs von. Bingrtff- und Preigabewicklungen betätigt worden, wie nachfolgend ausführlicher dargelegt wird.
Zv/ei Sätze elektrischer Xontaktolnheiten 136 und 13^· weisen j,e zwei Paare von SLattfcdcrkontalrtea 136a, 136b und 138a, 138b auf. Die Kontakte warden art Hilfe von Stöuerläuf err ollen 14O, 142 betätigt, welche an äen gestapelten Kontakten mittels zusätzlicher Blattfedern 143 und 145 angeordnet sind. Jede der Bollen der Steuerläufer läuft an der Außenfläche bzw. Außenkante 147 des Steuerkörpers 128. Leitungsdrahte sind gemäß Figur 3 der Zeichnungen an die Anschlüsse der entsprechenden Kontakte ajigeschlossesi. Die bestehenden Verbindungen an den Kontakten 136a, 136b und 138a. 138b werden nach-
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folgend unter Erläuterung des in Figur 1 dargestellten Schaltdiagramras beschrieben.
Der S-fcouorkörper ist so aufgebaut, daß er drei äußere Bahr^ci-Ie TI, T2 und T3 aufweist* Die Bahnen sina unter vorsehiedoncn Radialabs tänd cn, gemessen von der Mitte dos Stcuerkörpers: vorgesehen. Entlang dieser Bahnen laufen die Rollen 140 und 142 der Steuerläufer. Wenn der Stouerkörper 128 gedreht wire;, worden die Kontakte der Einheiten 136 und 138 geöffnet oder geschlossen, un den Motor 134 einzuschalten oder abz.uschaiton.
Ein Paar von Annen 144, 146 dient dazu, die Drehbewegung dos Steucrkörpor-3 128 in ein^n Antrieb für die Bewegung der Klingenkörper 86 und 88 umzusetzen. Die Arme 144 und 146 sind jeweils an eines ersten Ende 149, 151 Kit Hilfe von Bcfestigungseleaenten 148, 150 (figuren 1 und 3) an einem entsprechenden Ende 152, 154 (Figur 1) der drehbaren, hohlen Wellen 90, 92 angelenkt. Die gegenüberliegen den Enden 156, 158 der Arne 144 und 146 sind mit Hilfe eines Steuerläuferrades bzw. einer Rolle 160, 162 am Steuerkörper 128 geführt. Die Rollen 160 und 162 laufen in entsprechend ausgeschnittenen Führungen oder Bahnen 164, 166 , welche sich im Steuerkörper 128 gemäß Figur 3 der Zeichnungen befinden. Jede der Spuren 164 und 166 v/ix-d durch einen passiven Spurbereich Pi, ?2 und durch einen aktiven Spurbereich Al, A2 gebildet. Die Bewegung der Rollen 160 und 162 entlang der passiven Bereiche der Spuren 164 und 166 löst keine Bewegung der entsprechenden Klingenkörper aus. Die Bew.igung in den aktiven Bereichen der Spuren 164 und 166 bewirkt, daß die Klingen entweder in Anlage mit der Außenfläche 58 der Auftragwalze gelangen oder von der Außenfläche gelöst werden. Dies hängt von der Drehrichtung (im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn) des Stcuerkörpers 128 ab. Die Arbeits— v/eise des Steuerkörpers 128 und seiner Steuerläufer wird nachfolgend erläutert.
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-Ln Figur 4 der Zeieihismgen 1st eine vorzugsweise dargestellt« Äizsfuhrungsfors 170 der Schaltung enthalten, durch welche die Bewegung der Klingenkörpe]? 86 imä 88 la Anlage an die Auftrag— walze 52 12nd iron der Waise abgeisaadi; gesteuert wird.
Die Schaltung 170 wird über .anschlüsse 172 und 174 durch eine |
herköüSüllelie 115 Volt: WechselspansxKJgsqiielle (nieiit dargestellt) j
eingespeist; dia Anschlüsse 172 und 174 sind an die Leitungen J
176 und 178 angeschlossen. Die Leitung 176 ist mit einem ersten &
Schaltkontakt ISO des sanuoll. "bcrtliiigöS^es Ab—Jkss^Sehalters M
182 verbunden. lter Schaltkontakt I8O stent normalerweise mit *g
einem ersten Kontakt I84 in Verbindung, welcher seinerseits an I
einen Leitungsdraht I80 angescihlcssen ist- Uieser ist mit den |
normalerv/eise offenen Kontakten 13?a eines Paars von ULattfe- |
derkontakten verbunden. I
Sin zv/eiter Kontakt I88 des ssmuöll "bciatigi^ren iin-Aus-Schalters 180 dient zur V*jrl?iiiih222g nit d<sa Sciialtlcontakt I8O. Bewegung des Schaltkontakts 180 2nna Zontak« 188 fuhrt Einspeisting von Strom ü'oei· Icitüisg 183* tta den JPiiapentaotor ICB anzutrei"bon, wodurch sSafraiekΙχα&βτ&ίälvsn in das Hohr 100 {Figur ^ 1) gepumpt und die Bewegung der Eiicgenkörper 86 und 88 begonnen wird. Der Purapenaotor 1v8 ist üoer die Leitung 178 als Bückführung mit der Stromquelle- vor'avjiamn. 2ic Bewegung des SchaltarnDs bzw- Schaltkontakts ISO ztsa Kontakt ISS dient auch zur Stromeinspeisung und dsait zoa Anschalten d«is Ajitsrioljsxaotors 76, durch welchen die /.uftragwalze 52 in wadrchung versetzt wird.
Die Kontakte 138a, welche über leitung 186 an «inen rsanuoll "betätigbaren An-Aus- Schalt er 182 angeschlossen sind, stehen über die leitung 192 axt der Fröigö^espttlö 199 des Kotors 134 in Verbindung. Biese ist ihrerseits ίχύϋΤ die als Hückfü3irttnge« dienenden Leitungen 194 taid 196 an äiö cliskirischö Spa
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711609830.S.71 I
quelle angesclilossen.
Die Kontakte 138a sind auch six Hem. zweiten Sdhaitkontakt I98 des manuell ~betätig"baren An-Aus—Schalters 182 irerhuiiäes. ϋ&τ Sehaltkontakt 198 "befindet sicIi norinaler^eise Ig geöffneter Position "bezüglich des Kontaktes 200. lter letztgenannte Kontakt steht über die Leitung 202 unö über Sehaltkostakte I3oo des Kontaktpaares 136 als auch über die Leitung 2C4 sät den normalerweise geschlossenen Sätzen der Kontakte 2ö5 e?^es B-Sekunden— Zeitverzögerung srelais 2CQ in Verbindung. Dar Sehaltkon— takt 2Ο7 des Beiais 208 ist als ISIekfülirtnis salt Hilfe öer Jbei— tung 2G9 an den Kontakt 188 des Schalters 182 angeschlossen.
Die normalerweise offenen Kontakte 210 des üelais 2QS sind über Leitung 212, normalerweise geschlossene Zbntakte 133l> die Leitung 214 zurück zur MotoreisgxJLffsspule 216 gefülirt. Die letztgenannte Spule ist über die Leitungen 19δ? 178 ^b Stromquelle angeschlossen.
Normalerweise geschlossene Kontakte 133b stehen über nie Leitung 218 und über normalerweise geschlossene Kontakte 136a des Kontaktpaaros 136 und Leitungen 220 vnä 204 öit den nor-C malorweise geschlossenen Kontakten 2*^6 des Zei-fcvisrzögeruiigs-
rolais 208 in Verbindung.
Zum Verständnis der Einrichtung nach d«r vorliegenden Erfindung wird im Folgenden der /irOeitsa'olatrf der dx&elzian Teile erläutert.
Gemäß Figur 4 der Zeichnungen ist 3ie Schaltung 17C isa normalen, nicht cingeschaltoten Zustand. Wenn das JEäitv/icklergerät nach der vorliegenden Erfindung betätigt werden soll, wlrci der manuell "bediünbare An-Aiis-Schalter 182 nach unten gebrückt, so daß der Schaltkontakt 18C voö Koniakt 184 zttcs Xörrtakt 188
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Ii - 15 -
ίί bewegt wird. Er öffnet axdf diese Weise die Verbindung niit der
|! leitung 186 un"1- schließt dio "Sebs lining zum Antriebsmotor 76
ji der Pumpe 108 und sine weitere Schaltung über leitung 209 und
die normalerweise geschlossenen Kontakte 206 des Z-e±tversöge— rungsrelais 208.
Zu diesem Zeitpunkt lieginnt die Auftragsrüze 52 sicäi zn äreiien, während Entwicklermedium ~<roi2. Behälter" 11C zus Hoirr ICC gepuapt j wird, um auf dem Hingenkörper 86 ~an.ä. übeir der Häclie der Auf— tragwalze verteilt zu werden.
33er Strom vfird über die normalerweise gesehlcssenen Sontäkte des Zeitverzögerungsrelais 2C8, über Lei tang 204 äuren leitung 22G und die normalerweise geschlossenen Kontakte 136a und die Leituigen 218 und 214 zur Mot or eingrilT sspule 216 geleitet, um den Steuerkörper 128 in Sichtung des Pfeiles 224 genäS Figur 3 der Zeichnungen in Ifeadrehung zu versetzen. JSzv Steuer— körper v/iid etv/a 4^° gegen die uhrzeigerricntung, gcsehon in Pigur 3, gedreht, so daß er sich in einer iö.ttel?osition "befindet. Wenn sich der Nocken- ozw. Steuerkörper drelit» laufen die Rollen 14C und 142 entlang seiner Außenkante 147*
Die Rolle 14C verbleibt eine gewisse Zeit auf der Sahn T1 und "bewegt sich daraufhin zur Bahn T2, woehrrch der Kontakt 136a geöffnet wird. Das Öffnen des Schalters 136a (Figur 4) führt zum Entregen der Spule 216, so daß die JDrelifcevregung ces Steuerkörpers 128 unterbunden wird. Zu diesen Zeitpunkt sind die Schaltkontakte 136a uncf 136l> beide in offener Lsgss da sich die Rolle -]4Q auf der Bahn T2 befindet. Die Bolle 142 bewegt sich von der Bahn T3 zur Bahn T2 und bewirkt, daß die Kontakte 138a geschlossen v/eräen. Zu diesen Zeitpunkt sind Kontakte 138a und 138b in geschlossenora Zustand-
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Während der Drehbewegung des S-seuerkorpers 128 122 4-i? wurden die Rolfen ISO und 162 sieicMTalis entlang deic entsprechenden Ausschnitte 164 und I66 lsi Stenerkörp er 128 verlagert. Die Rolle I6C hat sich, entlang des passiven 5?eils JP1 des Aas— schnittes 164 "bewegt, wahrend sicli öle Holle 162 entlang des aktiven Teils A2 les Ausschnittes 166 "bewegt isat. -£αί diese Weise wird der zur Bemessung des Sairsicä£lerHieäliii3S äienenäe Klingenkörper 86 (l?igur 1) in Anlage an öle Cberfläcne der Mj£tragwalze ge"bracnt.
Während der drei Sekunden dauernden Zei-tverzögc ung äsrcn Zeitverzögerungsreliäis 208 wird Entwicklensediuis, welches aus den Öffnungen 103 des Rohres IOC austritt, in "bemessenen Anteilen über der Außenfläche 58 äer Auftragwalze 52 verteilt. Nach Ablauf der drei Sekunden dauernden Zeitverzögerung bewegt sich der Schaltkontakt 207 des Seiais tob normalerweise geschlossenen Kontakt 2C6 zum normalerweise geöffneten Kontakt 210, Der Strom von der 115 "Volt Wechselstromquelle wird nunmehr über die geschlossenen Eontakte 138d zur MotoreingriiXS— spule 216 geleitet, um don Steuerkörper 128 in Richtung des Pfeils 224 gegen den Uhrzeigersinn (Figur 3) in ündroi-iuug zu versetzen.
Der Nocken- "bzw. Stc-uerkörper 128 dreht sich nunmenr um weitere 80° aus soiner Zwischenposition. Während der 8Ca-Dreh"bev/egung bewegt sich die Rolle 14-2 von der Bahn bzw. Spur T2 zur Bahn T1, woiureh die Schaltkontaktu 138b geöffnet werden.
Das öffnen der Kontakte 138b unterbricht die "Verbindung von der Stromquelle zur Motoreingriffsspulo 216,. weshalb der Motor 134 abgeschaltet und die Drehbewegung des Stouerkörpcrs 128 beendet v/ird.
Während der letzterwähnten DrehbewGgung des StGuorkörpers 128 van 80° bewegt sich dio Rollo 142 durch den passiven Teil
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P2 des Ausschnittes 166, so daß koine weitere Bowsguisg ctes Klingenkörpers 86 ausgelöst wird. Die Holle 160 wurde jedoch durch den aktiven Teil A1 des Ausschnittes 164 bowogt, was zur Folge hat, daß der einen Druck anlegende KÜngenkörper 88 in Anlage an die Außenfläche der Auftragswalze 52 angepreßt wird.
Wenn beide Klingenkörper in Anlage an 3er sich drohenden tragwalze sind, ist das SntwicklungsgorSt; in betriebsbereiter Lage und Diazo-Kopien können durch den SntwicklGrabschnitt $0 der Kopiermaschine 10 (Figur 2) zur Bearbeitung hinßurchgolei-· tet worden.
Bei Vollendung ^os Entwicklungsverfahrens wirä das Gerät in seine normale, abgeschaltete Lage zurück gebracht, wenn der manuell bedienbare An-Aus-Schalt er 182 in seine Aus-Xago bewegt wird. Dabei wird der Schaltkontakt 18C des Schalters aus seinem 3ingriff mit dem Kontakt 188 gelöst und in Anlage an den Kontakt 184 gebracht. Der Schaltkontakt 198 wird aus seinei-Anlage am Kontakt 2CO "bewegt.
Dine Verbindung besteht nunmehr von der 115 VoIt-We chs els tr om- * quelle zur Motorentlasiaings- bzw« Preigabaspule 190. Die Verbindung besteht von der Stromquelle über die Leitungen 176, 186, über Kontakte 138a und die Leitrang 192. Die Kontakte 138a verbleiben wegen der Position der Holle 142 auf der Bahn TI in geschlossener Lage. Wenn die Motorlösespule 19C erregt ist, wir:l der Motor 134 (Figur 1) betätigt, um den Steuerkörper im Dhrzeigarsinn} der durch ien Pfeil 224 dargestellten Sichtung entgegengesetzt, in ÜmclrGhung zu versetzen. Der Steuerkörper wird um ganze 12Γ zurück in die Ausgangs- oder Normal— lage gedreht.
Während der letztgenannten Drehbewegung werden die Klingen— körper 86 und 88 in der Folge aus ihrer Anlage von der Auf-
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tragwalze gelöst; dabei wird zunächst eier Klij^OBkörpex 8β gelöst, wonach der Elingorikörpor 86 abgehoben wird. Diese lösebewegung wird durch die Bewegung der Hollen 160 und 162 an den aktiven ur.<?> passiven Teilen der entsprechenden Ausschnitte hervorgerufen, wobei die Bewegung entgegengesetzt eier vorangehend erwähnten Bov/egung für den Betrieb abläuft.
Wenn sie in ihre Ausgangsposition zurückgeführt sind, werden die Kontakte 138a geöffnet, un den Motor 134 anzuhalten; der Pumpeniaotor T08 wird abgeschaltet.
Wehrend die vorzugsweise dargestellte Vorrichtung zur Bev^egung der KLingenkörpor 86 und 88 in Anlage an die Auftragwalze 52 und von dieser abgewsnöt aus dss Steuerkörper und aus der vorangehend erläuterten Schaltung besteht, ist es offensichtlich, daß die beabsichtigte Folgebewegung auch durch andere Einrichtungen herbeigeführt werden kann, so beispielsweise durch einG Reihe von Zahnrädern» welche die Bewegung der Klingenkörper steuern. Der Antriebsmechanismus für die Zahnräder wird dabei durch ein Seitversögerungssysteni ausgelöst. Einrichtungen dieser Art sind also für das Gerät nach der Neuerung in gleicher Weise verwendbar.
j2s wurde erläutert, daß ein J2ntwid3.ungsgerät nach der vorliegenden Srfindung Bit; einer "Vorrichtung versehen ist, um Klingenkörper 86 und 88 in einer Zeitfolge in Anlage an die Auftragwaise und von dieser abgewandt zu bewegen. Diese Folgebewegang ist wesentlich, da sie eine gleichförmige Benetzung der Auf tragwalze gewährleistet, bevor die öen Druck ausübenden Eüngenkörpsr in Anlage an die Walze gebracht werden. 3s kann dadurch ein schnellerer Anlauf herbeigeführt werden. Gleichzeitig wird vermieden, daß der Klingenkörper gegen eine noch verhältnismäßig trockene Walze angedrückt wird, was zu nachteiligen Wirkungen führen könnte.
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Claims (1)

  1. —τη
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    § Ansprüche
    1. !Kopiergerät zum Sntwickeln sensihilisierten ELattmaterials, auf welches eine bestimmte Menge eines flüssigen Entwicklers aufgetragen wird, unter "Verwendung einer Auf tragwalze, welche unter Währung in Jüagern in vorbestimmter Eiehtung drehbar ist und deren Oberfläche <3Le vorbestimmte Menge flüssigen Satwieklers tsägt, und mit einer Torrichtimg zum Auftragen flüssigen Kntwieklers auf der Walzenfläche, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein erster ELattkörper (88) entlang der false erstreckt und zum Entwickeln von Blattmaterial unter Itruck an. der taltenflache (58) anliegt * se dal entlang der Beruferuagslinie ein Sntwicklungsfcereich gebildet ist* durch welchen sieh das zu entwickelnde Blattmaterial "bewegt, daß ein zweiter BMttkörper (36)» in gleicher Sichtung wie der erste SLattkörper sich erstreckend* Ttahe der false angeordnet ist und unter Druck an der falsenflfcche jLnliegt, und dal der zweite Blattkörper unter Bezug au? ^e ürehrichtung der falze ror dem ersten Blattkörper angeordnet ist, um die Hesge flüssigen Entwicklers zu steuern, welche Ton der falzenfläehe dem Sntwicklungs-"bereich suführ'oar ist.
    2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattkörper (86, 83) bezüglich der Walae (52) so ausgerichtet sind, das sie die "bezüglich ihrer Lagerungen wirkenden Kräfte ausgleichen.
    3. Kopiergerät nach Änspnach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattkörper am umfang der Walze 18Ö° zueinander versetzt angeordnet sind.
    4·. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum luftragen flüssigen Sbtwicklers auf
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    der Walze ein Sprühgerät (i00) aufweist, welches das Eatwieklermedium auf der Walze aufbringt, ferner einen den flüssigen Entwickler speichernden Benälter (i0g\ welcher mit dem Sprühgerät und mit einer lumpe (1O8) verbanden ist, welche den Behälter mit dem Sprühgerät verbindet, so daß der flüssige Entwickler auf der Walzeniläche aufgebracht wird.
    5. Kopiergerät nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß
    das Sprühgerät aus einer hohlen, mit Öffnungen versehenen ) fiöhre (100) "besteht 4 welche sich entlang der Waise (52^
    erstreckt und nahe des zweiten Wiseherfelattkerpers (βδ) angeordnet ist* um den flässigen Entwickler gleichförmig titer der talsenfläehe zu verteilen.
    6* Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß die ersten und «leiten KLattkörper aus flachen* elastischen und länglichen Metairbleehkörpem "bestehen, weiche unter Druck eine gekrümmte iorm einnehmen und tangential an der Walzenfläche anliegen*
    7. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß -λ eine Bückführung sie it ung für das Entwicklermedium zum
    Behälter 'besteht, um das von der Walze a"bflieflende Entwicklermedium Über einen ?ilter zurückzuführen, wohei Frem&teilchen aus dem Entwicklermedium abgeleitet werden, "bevor diese den zweiten Blattkörper erreichen.
    711809830.9.71
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