DE7115461U - Zeichnungsablageschrank - Google Patents
ZeichnungsablageschrankInfo
- Publication number
- DE7115461U DE7115461U DE7115461U DE7115461DU DE7115461U DE 7115461 U DE7115461 U DE 7115461U DE 7115461 U DE7115461 U DE 7115461U DE 7115461D U DE7115461D U DE 7115461DU DE 7115461 U DE7115461 U DE 7115461U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- compartments
- cabinet
- held
- cover plate
- box
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 239000000123 paper Substances 0.000 description 4
- 230000004308 accommodation Effects 0.000 description 1
- 230000001055 chewing effect Effects 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 238000004321 preservation Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 210000004894 snout Anatomy 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Assembled Shelves (AREA)
Description
21. April 1971 / P - M 57 -
Ing. Hans Mayer»
7277 Wildbers, Klosterstraße 28
7277 Wildbers, Klosterstraße 28
Zur Ablage und Aufbewahrung von Origlnal-Ze lohnungen, besonders
größerer Formate, dienen in der Regel leicht zugängliche Schränke
bis zur Höhe von etwa 1,50 m mit senkrechten Reihen jeweils 10 on bis 15 cm hoher horizontaler herausziehbarer Schubfächer, Bein
Einordnen oder Herausnehmen eines Zeiehnungsbia fct-es wird das betreffende
Gefach etwa zur Hälfte herausgezogen» Das Aufsuchen einer bestimmten Stelle innerhalb des Blätterstapels bereitet
dem Benutzer Schwierigkeiten verschiedener Art. Vor dem Einlegen oder Herausnehmen eines Blattes muß er erst das schwere Papierpak
oder Teile davon anheben, um dann die Blätter in kiei&en
Mengen herausnehmen zu können. Dabei entstehen leicht Besehädl·»
gungen der Zeichnungen, diese geraten duscheinaader, und das
Aufsuchen bestimmter Nummern 1st erschwert. Werden andererseits
zur Erleichterung des Einordnens und Herausnehmens geringe Höhen
M 57 - 2 -
de« FAOks In jeder Sohublade vorgesehen, so ist die Höhe der
Fächer nioht ausgenutzt. Besonders mühselig ie* die Arbeit des
1ϊ5π5ΐ»5ττ^ £££S Sr 1-«••-«ggnsh-Bη sdsi· -ablesen in einem
d«r uateren Fftoher· Dort kann er seine Arbeit nur in hockender
Stellung ausfuhren.
glaubte, 41· geschilderten Erschwernisse durch eine vertikale
Z«i«hauagsablage abstellen zu können. Jedoch treten auch bei einer
solofcen Aufbewahrung andere Schwierigkeiten auf χ So sind für die
Aufhängung meist besondere Randstreifen aus Karton oder Kunststoff
am Zeiohnungsrand zu befestigen« was aufler dem Zeitaufwand
•ine Behinderung beim Pausen bedingt. Beim Einsetzen der Zeichnungen
In Hlingetasohen sacken die Blätter bei geringer Füllung
leloht zusammen und werden wellig. Es fehlt also die bei horiss&tftlsr
!»Sprung als zweeksMBig erachtete Auflagefläche, und das
Entnehmen oder Einlegen der grofien Zeichnungsblätter aus den oder
In die hohen Hängetaschen 1st umständlich und daher eine physische
Belastung des Benutzers.
BIe Erfindung löst nun die Aufgabe, die beschriebenen Schwierig«
kalten und Kaehteile «ossälmeasfceMSF zu beseitigen und einen Auf bewlimnflisntirsnlr
für Zeichnungen ο .dgl. zu schaffen, der eine leichte Bedienbarke it, ausreichende unterbrlngungsmögliehkelt
Blfttter und sparsamen Raumbedarf ohne Mehraufwand von Kosten
!•leistet. Bl·· wird dadurch erreicht, das bei einem Schrank
kastenartigen Fächern diese in schräger IAge (etwa 50°
bis 6O°) atg*n die Vertikale zwischen der oberen und der unteren
■arlsontaian Schnsnkfläche gehalten sind und in ihrem unteren
füll »in Baltebügel sich gegen die oberen nach unten gerichteten BanAtftll· der einzusetzenden Zeichnungen legt, deren gesamter
Stapel too einer Abdeckplatte aus Metall oder Kunststoff bedeckt
;· Bl· sefaräg stehenden Gefache sind an herausziehbaren oberen
unbfvsn BcüLwmn gehalten, die an der oberen und unteren
* In Fuhrungen laufen. Es ist besonders zweckmäßig
711S46129L7.71
9· f · I
M 57 - 2 -
die Abdeckplatte mittels eines an einem in den Kasten-Se it einbänden
befestigten HaltebUgels nach außen schwenkbar zu halten
und sie durch ein weiteres Scharnier in zwei Abschnitte aufzuteilen,
von denen der obere Teil beim völligen üakläppen παeh
außen Beine freie Oberkante in einen die untere Kastenwand verlängernden
StUtzhaken legt und dadurch den mit ihm durch das
Scharnier verbundenen um etwa 90° aufgeklappten anderen Teil
der Platte abstutzt, während die Schwenkung des unteren Teils
von einem Anschlag an dem Rande der Knsten-Seltenwand aufgehalten
ist.
Mit dieser Anordnung wird für das Einlegen oder Herausnehmen von
Zeichnungsblättern vor dem Schrank nur soviel Raum benötigt, wie das herausgezogene Fach durch seine Lltnge bestimmt. Der Benutzer
stellt sich nämlich hler rechte oder links neben das Paoh und
sieht von oben auf den schräg liegBSacrn Inaalt des Betreffenden
Faches. Beim Einlegen eines neuen Zeiehnungsblattes hebt er die
Abdeckplatte hoch und läßt das Blatt oben auf den Blätterstapel gleiten. Soll das neue Blatt zwischen die vorhandenen Blätter
eingeordnet werden, dann kann der Benutzer den oberen Teil <*es
Blattpakets vorübergehend auf die umgelegte und sich abstutzende Abdeckplatte legen, bis er das neue Blatt an die bestimmte Stelle
gelegt hat. Dann klappt er den abgehobenen Teil des Blattpaketes zurück und stößt das Fach wieder In den Schrank.
Die einzelnen Merkmale und Vorteile, das neuen Schrankes sind
aus der nun folgenden Beschreibung eines durch Zeichnungen erläuterten
Ausfuhrungebeispiels klar zu erkennen.
Flg. 1 zeigt in verkleinertem üafietab die Vorderansicht eines
Sohrankes nach der Erfindung, und zwar mit zwei Regetlfächern
übereinander zur Aufnaliime der schrägen Zug- oder Schubfächer.
711IW1217.71
M 57 - 4 -
obere Fläche des Schrankes, aus dem nach vorn ein Einzel-
Fig· 3 zeigt die etwas vergrößerte Ansicht der sohräg liegenden
Oberfläche dieses Einzelfaches, von der rechten Seite der Fig. 2 her gesehen, und zwar in der rechten Hälfte (A)
bei aufgelegter, in der linken Hälfte (B) bei abgenounener bzw. umgeschwenkter Abdeckplatte.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie A-A In PIg. 3,
Fig. 5 let ein Schnitt nach der Linie B-B in Flg. 3.
Infolge ihrer schrägen Lage beanspruchen die einzelnen Gefache 1
nicht die Übliche Höhe solcher Ablegesohränke. Wie Figo 1 zeigt,
können zwei Hegelfache 2, J Übereinander Im gleichen Schrank
untergebracht werden* Bsi uiner Breite der zeichnungen von etwa
1 m wurden Schränke mit zwei Reihen übereinander eine Heoa von
etwa 1,50 m erreichen. Auf diese Weise kann ein Benutzer die obere Sohrankflache als vorübergehende Ablagefläche 17 beim Einordnen
eines Blattes verwenden. Die Einzelgefache sind an der Vorderseite mit Griffen 4 versehen, mit denen sie nach vorn herausziehbar
sind. Die Zugfächer sind zwischen oberen und unteren in rechteckigem Querschnitt gezeichneten Schienen 5* 6 gehalten,
mit denen Sie in Ihnen angepaßten im Schrank befestigten Führungen
laufen. Für' gröflere Längen wird man an sich' bekannte auszieh«
bare Teleskopschienen verwenden.
Fig· 2 betrifft die Draufsicht auf den Schrank, dessen obere
Fläche 17 als vorübergehende Ablage für die einzuordnenden Zeiohnungsblätter
dienen kann· Im unteren Teil dieser Fig. 2 ist ein Fach des Schrankes als In seinen Schienen 5 und 6 herausgezogen
dargestellt. Die normalerweise auf dem Zeichnungspack ruhende, vorzugsweise dreiteilige Abdeckplatte 10, 11, 12 ist hler abgenommen
bzw. um die dem Gelenk 8 (Fig. 3) entsprechende Linie 20 nach rechts herumgeklappt. Der Benutzer, der sich praktisch links neben
M 57 - 5 -
dem herausgezogenen Fach aufhält, blickt von oben auf die geneigte
Zeichnungsoberfläche, in der er nach Abheben der Abdeckplatte das obere Zeichnungsblatt mit der Titel und allen wichtigen
Angaben bei 7 erkennen kann.
Die aus Holz- oder Kunst stoff ta ilen bestehenden Kästen 1 enthalten
die am unteren Ende ihrer Seltenwände an eine· Bügel 8 gehaltene und um diesen schwenkbare Abdeckplatte, alt der das
gesamte Paket abgedeckt ist. Diese Platte ist In Draufsicht in
rechten Teil der Fig. 3 im Querschnitt In Fig. 4 au erkennen· Sie besteht aus drei Teilen 10, 11 und 12 aus Blech oder Hartpapier,
von denen der untere 10 mit de· mittleren von de· Bügel 8»
der mittlere 11 mit dem oberen 12 von den Scharnier 13 IHMi-IH
gehalten und um dieses schwenkbar sind. Der aufgeklappte Zustand
der Abdeckplatte ist Im Querschnitt In Flg. 5 und Im Ansicht von
rechts im linken Teil B der FIg* 3« in der Dr*ufeicmt von oben
la unteren Teil vcn Fig. 2, erkessh&r, M»eh ijiitlapowa des oberem
Teiles 12 mittels der Orifföffnung 21 nach muten kamm sieh dieser
auf mehrere das untere Kastenende verlängernde StUtshaken 35 abstützen, in dieser Stellung bildet er mit der« nur um «twa oa°
nach außen geschwenkten mittleren Teil 11 eine Sttttse for
mehr oder weniger dicke Zeichnungspaket, das durch den ganz oder teilweise abgehoben und In der durch die Mnie« 18
gegebenen Weise auf die von dem Teil 11 der Abdeckplatte Stutze gelegt wird, wie aus Fig. 5 erkennbar ist· Scr obere
des unteren Abdeckplattenteils 10 wird beim Hermumklmapen ***>
Platte durch einen Anschlag 19 aa Kastenrand aufgehalten, damit auch der Haltebügel 8, dessen abgekröfgta Emden 9 im
Offnungen 16 an den untern Enden der ^stenseltenwände gehallen
sind. Im unteren Teil dfi» Fig. 2 gibt die Little 20 atwa den
scheitel des Teiles 11 mit der Zeiohminga- oder Kastenfliehe mir»
deren seitliche Ansicht durch den Schnitt A-A in Fig· 4 gegeben
ist. Der rechte Teil von Fig· 3 entspricht der Buhelage der Abdeckplatte,
die im Schnitt A-A in Fig. 4 erkennbar ist.
* I ti
M 57 - 6 ·
Die Arbeitsweise mit der Anordnung nach der Erfindung entlastet
den Benutzer von der umständlichen durch das Papiergewicht bedingten Handhabung, da die durch die zu einer Stütze geklappte
Abdeckplatte dieses Gewicht während der Zeichnungsablage aufniflBt.
Dadurch verringert sich auch merklich die Gefahr der Beschädigung der Zeichnungsblätter. Die Schräglage der Gefache
richtet sieh nach der Beschaffenheit,, besondere der Steifigkeit
da· Zelahenpapler·. Der mit der Horizontalen gebildete Winkel
wird In der Beg»l la Bereiche zwischen 30° und 6o° zu wählen
••in. !Durch dl· schriee Anordnung der Zugf äeher entstehen an
den Sdirankseiten einige Hohlräume, die durch kleine Türen 22
•bvchlieebar sind und sur Aufbewahrung von Zeichnungsmaterial
ο .dgl. verwendet werden können.
7115*1121.7.71
Claims (4)
1. Schrank zur Aufbewahrung von Zeichnungen ο.dgl, in einzelnen
herausziehbaren Fächern, dadurch gekennzeichnet, daß die flachen,
kastenartigen Fächer (1) in einer Neigung von etwa 300 bis 60° gegen die Vertikale zwischen der oberen und der unteren horizontalen
Schrankinnenfläche gehalten sind und in ihrem unteren Teil ein HaitebUgel (8) gegen die oberen Randteile der einzulegenden
Zeichnungen gelegt ist, deren gesamter Stapel von einer Abdeckplatte
(10, 11, 12) aus Metall oder Kunststoff bedeckt ist.
2. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schräg stehendn Gefache (l) an herausziehbaren oberen und
unteren Schieben (5, 6) gehalten sind, die an der oberen bzw«
unteren SchranJcinnenf lache geführt sind·
3. Schrank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte nach außen schwenkbar an nem In den Kasten-Seitenwänden
(16) befestigten HaitebUgel (8) gehalten und durch ein weiteres Scharnier (13) in zwei Teile (11, 12) aufgeteilt
1st, von denen der obere (12) bela völligen Unklappen nach außen seine freie Oberkante in einen die teilweise in Stützhaken (15)
auslaufende untere Kastenwand legt und damit den um etwa 90°
aufgeklappten mittleren Teil (11) der Platte abstützt, während die Schwenkung des unteren Teils (10) von einen Anschlag (19)
an dem Rande der Kasten-Seitenwand aufgehalten ist.
4. Schrank nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schrank zwei «$w* gleiche horizontale Abteile (2, 3) zur
Aufnahme der schräg gestellten Gefache (1) aufweist und seine durch die Oefache nicht benutzten Teile (22) zur Aufbewahrung
von Zeichenmaterial ο«dgl. dienen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7115461U true DE7115461U (de) | 1971-07-29 |
Family
ID=1267134
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7115461U Expired DE7115461U (de) | Zeichnungsablageschrank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7115461U (de) |
-
0
- DE DE7115461U patent/DE7115461U/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3503967A1 (de) | Herd-spuele-kombination in einem lastkraftwagen-fahrerhaus | |
| DE1947947U (de) | Baueinheit aus einer mehrzahl stapelbarer ablagebehaelter. | |
| DE4224798A1 (de) | Ablage zur Unterteilung des Innenraums eines Möbels | |
| DE7115461U (de) | Zeichnungsablageschrank | |
| DE2709313B2 (de) | Schrank für Schriftgut | |
| DE2701034A1 (de) | Schrank zur schriftstueckablage | |
| DE2100436C3 (de) | Schrank zum Archivieren von Zeichnungen od.dgl | |
| EP0048005A2 (de) | Vorrichtung zum Stapeln von Geschirr | |
| AT243754B (de) | Schublade zur Aufnahme senkrecht stehender oder hängender Mappen und/oder Leitkarten | |
| DE2161801A1 (de) | Aufbewahrungsrahmen zur Verwendung als oder in einem Ablageschrank | |
| DE29911784U1 (de) | Vorrichtung zur Präsentation und Bevorratung von schalenförmigen Elementen, insbesondere Duschtassen | |
| DE8013380U1 (de) | Pult | |
| DE721630C (de) | Moebel oder sonstiger Behaelter mit herausziehbaren Fachboeden | |
| DE594175C (de) | Akten- oder Karteischrank | |
| DE1118148B (de) | Fahrbare Transportvorrichtung fuer Beschickungskaesten von Waschmaschinen, insbesondere von Gegenstrom-Waschanlagen | |
| DE753337C (de) | Karteikasten mit schwenkbaren Blattstuetzen | |
| EP0985588A2 (de) | Transportwagen für Wäsche | |
| DE1554421C (de) | Schrankartige, zusammenlegbare Campingküche | |
| AT508543B1 (de) | Vorrichtung zur möblierung eines raumes | |
| DE7608346U1 (de) | Warenbehaelter | |
| DE4317422A1 (de) | Aufbewahrungsbehälter zum Aufbewahren von Gegenständen in einer Vielzahl von Behältern | |
| DE1090635B (de) | Haengeregistratur mit schraeg haengenden Schriftgutbehaeltern | |
| DE8626495U1 (de) | Büromöbel in Form einer Anrichte | |
| DE1246192B (de) | Einschiebevorrichtung fuer Schreibmaschinentische od. dgl. | |
| DE8106871U1 (de) | Schrank mit laden |