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DE711533C - Verfahren und Maschine zum Fertigstellen eines gebundenen Buches mit bereits umgelegter Einbanddecke - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Fertigstellen eines gebundenen Buches mit bereits umgelegter Einbanddecke

Info

Publication number
DE711533C
DE711533C DES134378D DES0134378D DE711533C DE 711533 C DE711533 C DE 711533C DE S134378 D DES134378 D DE S134378D DE S0134378 D DES0134378 D DE S0134378D DE 711533 C DE711533 C DE 711533C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine according
book
books
cover
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES134378D
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Allen Davis
Carl Schramm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Smyth Manufacturing Co
Original Assignee
Smyth Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Smyth Manufacturing Co filed Critical Smyth Manufacturing Co
Priority to DES134378D priority Critical patent/DE711533C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE711533C publication Critical patent/DE711533C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C13/00Bookbinding presses; Joint-creasing equipment for bookbinding; Drying or setting devices for books
    • B42C13/003Joint-creasing devices

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren und Maschine zum Fertigstellen eines gebundenen Buches mit bereits umgelegter Einbanddecke Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren -und eine Maschine zum Fertigstellen eines gebundenen Buches, nachdem die Einbanddecke um den Buclibldck gelegt ist.
  • Bisher ist es üblich, den Rücken der gehefteten Buchlagen mit Leinwand und Papier zu bekleben und dann die Vorsatzblätter anzukleben, worauf die Deckel anäebracht werden. Hiernach werden die Bücher unter Zwisc'henlage von Preßplatten mit verdickten Kanten aufgestapelt und in Pressen gebracht, wo sie für mehrere Stunden unter Druck eingespannt bleiben, bis der Klebstoff erhärtet ist und dieBiegestellen sich ausgeprägt haben und Knicklinien geformt sind.
  • Gemäß dem Verfahren der Erfindung wird an beiden Seiten der Einbanddecke in der-Nähe des an den Buchrücken sich anschlie*ßenden Randes entlang paralleler Linien wiederholt ein Druck ausgeübt, um die* Faltlinie jedes Deckels in die Faltlinie des Buchbleckes einzupressen, und zwischen den einzelnen Druckausübungen erfährt die Einbanddecke keine Einp ressung, wobei die einzelnen Drücke nicht groß genug sind, um die Einbanddecke zu verletzen, in- ihrer Gesamtheit je-doch ausreichen, die Faltlinie der Deckel mit der des Buchblockes zu vereinigen und in beiden Dekkeln Knicklinien zu bilden. *Es* wird auch wiederholt Wärme zugeführt, gegebenenfalls trleichzeitig mit der- Druckausübung, wobei eine einzelne Wärmezuführung keine Beschädigung - der. Einbanddecke . hervorruft. Die Bücher- -werden -zwischen jeder Druckausübuni #ron'einer Arbeitsstelle zu einer nächsten gefördert.
  • Die erfindufigsgemäße Maschine. fürDurchführung des Verfahrens ist gekentizeichnet durch eine Anzahl im Maschinenrahmen beweglicher Förderklemmen, die, durch eine Bewegungsvorrichtung betätigt, sich vor und zurück bewegen sowie öffnen und schließen, um die Bücher weiterzufördern, und durch eine, Anzahl im Maschinenrahmen verschiebbaret Preßbacken, die, durch eine Vorrichtung- netätigt, sich öffnen und schließen, um in d beiden Deckelseiten des von den Förder'kidW# men zugebrachten Buches an dern,,sich am Buchrücken anschließenden Rand dgJrc-h aufeinanderf#igen'dePressungen eine-j3#uch- oder Knicklinie zu bilden. Die Bew.egungsvorrichtungen der Förderklemmen und der Preßbacken arbeiten derart zusammen, daß die Preßbacken die Bücher während des Öffnens und der Bewegung der Förderklemmen festhalten. Verschiedene Förderklemmenphare bzw. Preßbackenpaare öffnen und schließen sich gleichzeitig. Einige Preßbackenpaare sind erhitzt, wobei jede einzelne Preßbacke ein elektrisches Heizelement aufweisen kann. Die Förderklemmen fördern die Bücher mit dem Buchrücken nach oben schrittweise weiter und können sich nach jeder einzelnen schrittweisen Weiterförderung zurückbewegen, um ei:n weiteres Buch zu erfassen. JeÜes Preßbackenpaar kann sich aus verschiedenen unabhängig bewegbaren Einheiten zusammensetzen. Zu beiden Seiten der Förderklemmen sind Anpreßplatten angeordnet, die bei Stillstand der Bücher dieselben zusammendrücken. Die Anpreßplatten sind vorzugsweise neben dem ersten Preßbackenpaar angeordnet und öffnen und schließen sich mit demselben. Die Anpreßplatten setzen sich je aus zwei hintereinanderliegendenTeilen zusammen,die durch einen federnden Einsatz miteinander verbunden sind. Zum Andrücken der Preßbacken dient ein Kniehebeltrieb. Die Maschine besitzt eine Vorrichtung zum Hochheben der Buchrücken zwischen dem erstenFörderklemnienpaar hindurch und über die Angriffsebene derselben hinaus. Die Hebevorrichtung besteht aus einer senkrecht bewegbaren Platte, die in den Buchblock eingeschoben wird. Die Vorrichtung zum Öffnen und Schließen der Preßbacken weist Mittel auf, durch die der Anpreßdruck an aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen erhöht wird. Die Maschine besitzt auch eine Vorrichtung, die beim Hochheben der Buchblöcke an den Seiten derselben Klebstoff aufträgt und die Deckel anklebt.
  • Durch das Verfahren und die Maschine der Erfindung werden die Kosten der Anschaffung einer Presse und der nötigen eingelegten Preßplatten gespart, und der infolgedessen frei gewordene Raum steht für andere Zwecke zur Verfügung. Fernerhin wird die zum Einlegen der Zwischenplatten-sowie die zumAufstapeln und Entfernen der Bücher aus der Presse benötigte Arbeitszeit, besonders aber die Zeit, während der die Bücher in der Presse verbleiben, gewonnen. Durch die vorliegende Erfindung tritt nicht nur die eben erwähnte Ersparnis ein, sondern es werden auch gleich-
    und stärkere Gelenkstellen als mit
    n früheren Verfahren erhalten. Da ferner-
    #e eine beträchtliche Anzahl von Büchern
    'eleichzeitig bAandelt werden kann, ist die
    Leistung im vorliegenden Fall groß.
  • In deii keichnungi2#, w#Iche ein AusführungsW&piel - der 'E#ü'n£#mg *darsteHen, ist Rig. i eine Seiten'a,n'sicht der Maschine, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i, der-ein Buch nach der Durchführung zwischen zwei Auftragerollen für den Klebstoff und nach Umlegen der Decke zeigt, wobei das Buch in dieEbene derFörderklemmen und Preßbacken gehoben ist, Fig. 3 eine Draufsicht auf zwei Förderklernmensätze und auf die Vorrichtung zum öffnen und Schließen derselben, Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig- 3, Fig. 6 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Öffnen und Schließen der Förderklemmen, Fig. 7 eine Ansicht eines Förderklemmenteiles teilweise im Schnitt, Fig. 8 eine Seitenansicht der Vorrichtung für die Hinundherbewegung der Förderklemmen, Fig. 9 eine Draufsicht auf das Führungsbett der Förderklemmen mit einem ausgebrochenen waagerechten Teil, um die Führungsrollen zu zeigen, Fig. io einQuerschnitt nach derLinie io-io der Fig. 9, Fig. i i eine Draufsicht auf zwei Preßbakkensätze mit der dazugehörigen Bewegungsvorrichtung, Fig. 12 eine Draufsicht auf eine Preßbacke mit nach der Linie 12-12 der Fig. 13 im Schnitt dargestelltenTeilen, wobei derDeckel der Heizeinheit entfernt ist, Fig. 13 ein Schnitt nach der Linie 13-13 der Fig. 12, Fig. 14 ein Schnitt durch eine Anpreßplatte nach der Linie 14-14 der Fig. 15, Fig. 15 ein Schnitt nach der Linie 15- 15 der, Fig. 14, Fig. 16 eine Vorderansicht der Vorrichtung zum Öffnen und Schließen der Preßbacken, Fig. 17 ein senkrechter Schnitt nach der Linie 17-17 der Fig. 16 und Fig. 18 ein Querschnitt nach derLinie 18-18 der Fig. 16.
  • In der dargestellten Maschine sind sechs Fbrderklemmensätze und fünf Preßbackensätze angeordnet. Die gehefteten Buchblöcke 3o werden geöffnet und von Hand oder durch eine geeignete Vorrichtung auf eine senkrecht bewegbare Platte 31 geschoben, deren Aufwärtsbewegung die Bücher in die Ebene von Förderklemmen 32 und Preßbacken 33 bringt. Bei der Aufwärtsbewegung gelangen die Buchblöcke zwischen die Rollen 34 hindurch, die an den Außenblättern und an den Deckeln 35 Klebstoff auftragen. Ein Rand der Platte 31 ist in..einem senkrecht bewegbaren Schieber 36 befestigt, der mittels Stange 37 durch einen Hebel 38 von einem Nacken 39 der Welle 4o bewegt wird (Fig. i). Bevor die Platte sich nach unten bev#egt, schwingen.die unteren Enden von angelenkten Armen 41 unter die Ränder des Buches und halten es in der Lage, in der es später durch die Maschine gefördert werden soll (Fig. 2). Wenn die Platte zurückgezogen ist, wird das Buch zunächst durch die Arme 41 gehalten, bis das erste Förderklemmenpaar gegen die Seiten des Buches drückt.
  • Jedes Förderklemmenpaar setzt sich aus sechs Teilen zusammen, von denen jeweils drei an einer Seite des Buches liegen. Diese Förderklemmen können sich zwischen z w*ei Führungsleisten 43 vor und zurück bewegen, die an der Oberseite von längs beweglichen Schlitten 44 befestigt sind (Fig. 3 und 4). Die Schlitten 44 werden von festliegenden Längsbalken 45 der Maschine getragen (Fig. 6). In den Schlitten 44 an jeder Seite der MascHine befindet sich eine Schubleiste 46, die unter allen Förderklemmen 32 hinweggeht. Die Schubleisten 46 besitzen Kurvenschlitze47, in denen sich Führungszapfen oder Rollen 48 der Förderklemmen 3:2 bewegen (Fig.3). Bei Hinundherbewegung derLeisten 46 bewirken die Kurvenschlitze 47 eine gleichzeitige Ein- und Auswärtsbewegung aller Fördezklemmen 32.
  • An den Schubleisten 46 sind Platten 49 befestigt, an die die oberen Enden von Winkelhebeln 5o angreifen. Die unteren Enden dieser Hebel 5o greifen in Längsschlitze 51 von Balken 52 ein. jeder Hebel 5o ist an einem Bock 53 angeleilkt, der von dem Schlitten 44 getragen wird (Fig. 3, 4, 6). Die Enden der Balken 5:2 weisen einen Kurvenschlitz 54 auf, in die ein Stift oder eine Rolle 55 des anliegenden feststehenden Längsbalkens 45 eingreift, so daß während der Längsbewegung der Balken 52 dieselben zur gegebenen Zeit gehoben und gesenkt werden und auf diese Weise die Hebel 5o ausschwingen, um damit die Schubleisten 46 auf beiden Seiten der Maschifte hin und her zu bewegen. Infolge der in den Leisten.46 vorgesehenen Schlitze 47 erhalten dann die Förderklemmen 32 eine Einwärts- und Auswärtsbewegung. Die Balken 5:2 werden durch HeMarme 51 bewegt, die auf der Welle 58 in den Rahmenseitenwänden 56 befestigt sind (Fig. 4). Auf der Welle 58 ist auch ein Arm 59 befestigt, der mittels Verbindungsstange 6o mit einem Winkelhebel 61 verbunden ist, der durchEingriff seines anderen Endes in eine Kurvennut 62 einer Scheibe auf der Welle4o ausgeschwungen wird. Durch diese Vorrichtung werden die Förderklemmen 32 zur richtigen Zeit zu den Büchern hin und von denselben fort bewegt. Um die Anlage der Förderklemmen 32 an den Büchern nachgiebig zu gestalten, können die Zapfen oder Rollen 48 lose in den Förderklemmen 32 liegeii, wobei sie gegen eine Feder 63 anliegen, die bei Bewegting &r Klemmen nach den Büchern hin nachgibt (Fig. 7).
  • Die Schlitten 44, die dieFörderkleinmen32 und die Schubleisten 46 tragen, erstrecken sich in Längsrichtutig der Maschine und sind in dem von den Längsbalken 45 gebildeten Bett hin und her bewegbar. Die Schlitten 44 sind in geeigneten Abständen mit Rollen 64 versehen, die sich um waagerechte Achszapfen drehen, und mit Rollen 65 auf senkrechten Achszapfen, um die Reibung zu verringern (Fig. 8, 9, io).
  • Wie die Fig. 4 und 8 erkennen lassen, ist an jeder Seite der Maschine, und zwar innerhalb des Mascfiinenrahmens und unterhalb der Förderklemmen 32, eine von Lagerböcken 67 getragene Welle 66 vorgesehen, auf der ein Querhaupt 68 verschiebbar ist. Oberhalb jedes Querhauptes 68 befindet sich ein Blockstück 69, das durch einen Zwischenbock 70 und mittels Nut- und Falzverbindung mit dem Querhaupt 68 und mit der Unterseite des Schlittens 44 verbunden ist. Das Querhaupt 68 ist andererseits durch ein Gelenkstück71 mit dem oberen Ende eines Hebels 72 verbunden, der wiederum durch eine Stange 73 mit einem Schwinghebel 74 verbunden ist. Der Schwinghebe174erhält seineBewegung durch einen Nocken75 auf der Welle40 (Fig.8). Durch diese Anordnung werden die Schlitten 44 auf beiden Seiten der Maschine parallel zur Bahn der Bücher hin und her bewegt und mit »ihnen die zwischen den FÜhrungsleisten 43, welche auf den Schlitten befestigt sind, beweglichen Fbrderklemmen 32 ohne Einfluß auf ihre quer zur Förderbahn der Bücher liegende Bewegung. Dies wird durch die LängsschlitZe 51 in den Balken 52 (Fig. 6) möglich gemacht.
  • Form und Lage der Nacken oder Kurvennuten in den obigen Vorrichtungen sind derart gewählt, daß die vorgesehenen sechs Förderklemmensätze eine entsprechende Anzahl Bücher ergreifen und sie um eineArbeitsstelle weiter bewegen, wonach sie sich öffnen und zurückkehren, um weitere Bücher zu ergreifen. Während der Förderung bewegen sich die Bücher auf StÜtzleisten 76 zwischen Führungsschienen 77 (Fig. 4), die sich über die ganze Länge der Maschine von der ersten oder Zuführungsstelle bis zu r letzten oder Abgabestelle erstrecken.
  • Etwas oberhalb der FÖrderkl(!rnmeil 3:2 (Fig. 18) sind fünf Sätze von Preßbacken 33 angeordnet. Die Preßbacken sind an Schubarmen befestigt die sich vorzugsweise aus zwei Teilen 78, 79 - zusammensetzen. Beide Teile sind unter Zwischenlage von Federn 81 mittels Bolzen 8o miteinander verbunden, so ,daß die Preßbacken eine nachgiebige Anlage an den Büchern erhalten (Fig. 12, 13). Die Vorderteile 78 sind mit elektrischen Heizelementen 82 versehen. Die Seiten der Schubleisten gleiten in Nuten 83 von Querteilen84, die oben an den Seitenwänden #6 des Maschinenrahmens befestigt sind (Fig. 11, 17, 18). Mit den rückwärtigen Teilen 79 der Preßbacken 33 sind Kniehebeitriebe verbunden, die sich aus den Gelenkteilen 85 und 86 zusammensetzen. Die Gelenkteile 86 sind an den Wellen 87 befestigt, die sich in Längsrichtung der Maschine erstrecken und in seitlich befestigten Lagerböcken ruhen (Fig. ii, 18). Bei Einknicken des Kniehebeltriebes werden die Preßbacken zurückgezogen und bei Ausrichten der Gelenkteile des Triebes gegen die Bücher gepreßt. Die an jeder Seite der Maschine vorgesehene Welle87 ist mit einem Segmentrad 88 ausgerüstet, das in eine senkrecht bewegliche Zahnstange 89 eingreift (Fig. 16, 17, 18). Das untere Ende dieser Zahnstange.ist durch ein Gelenkstückgo mit einem Hebel gi verbunden, der durch einen Nocken 92 der Welle 4o ausgeschwungen wird. Durch die obige Vorrichtung werden alle Preßbacken 33 gleichzeitig gegeneinander und voneinander weg bewegt.
  • Unterhalb des ersten Preßbackensatzes sind Platten 93 (Fig. 18) angeordnet, die gegen die Deckelseiten der Bücher drücken. Diese Platten sind an Schubleisten befestigt, die vorzugsweise aus zwei mittels Stifte 96 und danvischengeschaltete Federn 97 verbundenen Teilen 94, 95 bestehen, so daß eine federnde Anlage zustande kommt (Fig. 14, 15, 18). Die Seitenränder der Schubleisten bewegen sich in Nuten von Querplatten 99 (Fig. 16), so daß die Platten vor und zurück bewegt werden können. Mit den rückwärtigen Teilen der Plattenschieber sind Kniehebeltriebe verbunden, die sich aus den Gelenkteilen ioo und ioi zusammensetzen, von denen der letztere, ioi, auf der Welle io2 befestigt ist. Die Welle io2 befindet sich wieder an jeder Seite der Maschine und besitzt ein Segmentrad io3, das in ein Zahnrad 104 eingreift. Dieses Zahnrad 104 hinwieder greift in die Zahnstange 89. Bei der Aufwärtsbewegung der Zahnstangen knicken dieKniehel)elgelenke8Dm, 86 nach oben aus, so daß sich diePreßbacken33 nach außen bewegen (Fig. 18). Gleichzeitig knicken die Gelenke ioo, ior des Kniehebeltriebes der Platten nach unten aus, und die Andrückplatten 93 bewegen sich gleichfalls nach außen. Bei der Abwärtsbewegung der Zahnstangen strecken sich die Kniehebeltriebe, und die Preßbacken sowie die Anpreßplatten werden gegen das Buch gedrückt.
  • Die Temperatur aller Preßbacken kann gleich oder verschieden sein, je nach der Regelung der Heizeinheiten. Der Anpreßdruck der Preßbacken kann gleich oder verschieden sein, was von der Formgebung der Nocken abhängt. Die Formgebung der Nocken bestimmt auch die Zeitdauer der Druckausübung und der Erwärmung. Die Förderklernmen richten sich in ihrer Gestaltung nach den zu bearbeitenden Büchern.

Claims (2)

  1. PATE NT ANS P RÜCHE: i. Verfahren zum Fertigstellen eines gebundenen Buches mit bereits um-gelegter Einbanddecke, bei dem an beiden Seiten der Einbanddecke in der Nähe des sich an den Buchrücken anschließenden Randes entlang paralleler Linien ein Druck ausgeübt wird, um dieFalzlinie jedesDeckels in die Falzlinien des Buchblockes einzupressen, dadurch gekennzeichnet, daß das Buch aufeinanderfolgend vonArbeitsstelle zu Arbeitsstelle gefördert wird und an jeder Arbeitsstelle ein Druck an der Falzlinie ausgeübt wird, der bei derFörderung des Buches zwischen zwei Arbeitsstellen aufgehoben wird, wobei die einzelnen Drücke in ihrer Gesamtheit den Falz bilden und die Falzlinien der Einbanddecke mit denen des Buchblockes vereinigen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß bei mehreren Druckausübungen Wärtne angewandt wird. 3. Maschine zur Fertigbearbeitung von Büchern mit bereits umgelegter Einbanddecke in Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch eine Anzahl imMaschinenrahmen beweglicher Förderklemnien (32), die sich vor und zurück bewegen sowie öffnen und schließen, um die Bücher weiterzutördern, und durch. eine Anzahl ün Maschinenrahmen verschiebbarer Preßbacken (33), die sich öffnen und schließen, um in den beiden Deckelseiten (35) des von den Förderklemmen (32) zugebrachten Buches an dem sich am Buchrücken anschließenden Rand durch aufeinanderfolgende Pressungen die Falzlinie zu bilden. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsvorrichtungen der Förderklemmen (3:2) und der Preßbacken (33) derart zusammenarbeiten, daß die Preßbacken (33) die Bücher w - ährend der Öffnungsbewegung der Förderklemmen (32) tragen. 5. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Förderklemmenpaare (32) sich gleichzeitig öffnen und schließen. 6. Maschine'nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Preßbackenpaare (33) sich gleichzeitig öffnen und schließen. 7. Maschine nach Anspruch 3, dadurch ,gekennzeichnet daß einige Preßbacken-D 7 paare (33) geheizt sind. 8. Maschine nach Anspruch 3, dadurch aelzennzeichnet, daß die Förderklemmen e (32) die Bücher mit dem Buchrücken nach oben schrittweise weiterfördern. g. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderklemmen (3:2) nach jeder einzelnen schrittweisen Weiterförderung von Büchern sich zurückbewegen, um das nächste Buch zu erfassen. io. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Preßbackenpaar (33) sich aus mehreren unabhängig bewegbaren Einheiten zusammensetzt. i i. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Förderklemmen (32) Anpreßplatten (93) angeordnet sind, die die Bücher bei Ruhe-Jage zusammendrücken. 12. Maschine nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpreßplatten (93) neben dem ersten Preßbackenpaar (33) angeordnet sind und sich mit demselben öffnen und schließen. 13. Maschine nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß jede Anpreßplatte (93) aus zwei hintereinanderliegenden Teilen (94, 95) besteht, die durch einen federnden Einsatz (97) miteinander verbunden sind. 1.4. Maschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Kniehebeltrieb (85 bis 87) zum Andrücken der Preßbacken (33) gegen die Bücher. 15. Maschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Hochheben der Buchrücken zwischen dem ersten Förderklemmenpaar (32) hindurch und über die Angriffsebene derselben hinaus. 16. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum öffnen und Schließen derPreßbacken (33) Mittel aufweist, durch die der Anpreßdruck an aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen erhöht wird.
DES134378D 1938-10-28 1938-10-28 Verfahren und Maschine zum Fertigstellen eines gebundenen Buches mit bereits umgelegter Einbanddecke Expired DE711533C (de)

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DE (1) DE711533C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967613C (de) * 1947-01-16 1957-11-28 Smyth Mfg Company Maschine zum Anbringen von Buchdecken und zum Pressen von Buechern
DE1094706B (de) * 1956-12-03 1960-12-15 Crawley Book Mach Co Buchpress- und -falzmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967613C (de) * 1947-01-16 1957-11-28 Smyth Mfg Company Maschine zum Anbringen von Buchdecken und zum Pressen von Buechern
DE1094706B (de) * 1956-12-03 1960-12-15 Crawley Book Mach Co Buchpress- und -falzmaschine

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