DE7113415U - Stoffbuchspackung - Google Patents
StoffbuchspackungInfo
- Publication number
- DE7113415U DE7113415U DE7113415U DE7113415DU DE7113415U DE 7113415 U DE7113415 U DE 7113415U DE 7113415 U DE7113415 U DE 7113415U DE 7113415D U DE7113415D U DE 7113415DU DE 7113415 U DE7113415 U DE 7113415U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hard
- packing
- ring
- rings
- cloth box
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000012856 packing Methods 0.000 title claims description 34
- 239000004744 fabric Substances 0.000 title claims description 15
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 2
- 210000004907 gland Anatomy 0.000 description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 2
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- -1 polytetrafluoroethylene Polymers 0.000 description 1
- 229920001343 polytetrafluoroethylene Polymers 0.000 description 1
- 239000004810 polytetrafluoroethylene Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Sealing Devices (AREA)
Description
Badische Anilin- &"-SOdä"-Fal5rik:AG
Unser Zeichen: O. Z. 27 454 F/lG
o7C0 Ludwigshafen, 5. 4. I971
Stoifbuchspackung
Die Erfindung bezieht sich auf Stoffbüchsen zur Abdichtung von
in Gehäusen bevregten Maschinenteilen, insbesondere sich drehenden Wellen, bestehend aus in axialer Richtung abwechselnd
aneinandergefügten harten und weichen, an der Dichtfläche vorzugsweise genuteten Packungsringen, von denen jeweils zwei
benachbarte Ringe keilförmige Flächen aufweisen, so daß die Ringe beim Aufbringen einer axialen Anpreßkraft in radialer
Richtung verdrängbar sind.
Es sind zum Beispiel aus der britischen Patentschrift 125 524,
der schweizerischen Patentschrift 2 070 von I89O und der deutschen
Gebrauchsmusterschrift 1 848 541 Stoffbuchspackungen mit baukastenmäßig aneinandergefügten harten und wichen Packungsringen
bekannt, bei denen paarweise zusammenwirkende Ringe mit keilförmigen Flächen ausgeführt sind, so daß sie beim Aufbringen der
axialen Preßkraft, zum Beispiel über eine Stoffbuchsbrille, definiert in radialer Richtung verdrängt werden und dabei ohne
wesentliche Querschnittsänderungen einstellbare Dichtkräfte an den relativ zueinander bewegten Teilen gewährleisten.- Derartige
Stoffbuchspackungen sind bereits baulich vielfältig variiert worden. So werden zum Beispiel in ein... ron mehreren Ringgruppen,
die sich je nach der erforderlichen Packungslänge wiederholen, Jeweils zwei weiche, keilförmige Ringe in Verbindung mit einem
oder mehreren harten zylindrischen Ringen /iur Übertragung der
axialen Kräfte angeordnet.- Bei anderen bekannten Ausführungen werden gruppenweise abwechselnd je ein harter und ein weicher
Ring mit Keilflächen unmittelbar miteinander varspannt. Die axiale Ausdehnung einer Vielzahl paarweise oder gruppenweise
aneinandergefügten Ringelemente richtet sich meist nach dem maximalen Differenzdruck und bzw. oder der Größe der an der
Gleit- und Reibungsfläche maximal zuzulassenden Dichtkraft je
Flächeneinheit.
Sofern zwei weiche Packungsringe mit keilförmigen Flächen zu-
*ΛΛ»ι Ar - 2 *
ο.ζ. 27
sammenwirken, ist bei den bekannten Ausführungen eine Begrenzung der maximalen Pressung nicht gewährleistet. Dies ist auch nicht
der Fall, wenn bei abwechselnden harten und weichen Packungsringen beim zunehmenden Verschleißen der weichen Ringe sich die
harten Ringe nicht bewegungsbegrenzend aufeinandersetzen. Aus diesem Grund erweisen sich häufig zum Beispiel die bekannten
Stoffbuchspackungen bei der Verwendung für Rührwerkswellen nicht
als hinreichend abriebsicher.
Als weiche Packungsringe werden häufig Kunststoffringe, vorzugsweise solche aus Polytetrafluoräthylen eingesetzt, bei denen eine
unzweckmäßige konstruktive Durchbildung der Querschnitte und der Folge harter und weicher Ringe eine r.ur ungenügende Abführung
der Reibungswärme aus dem Bereich der Gleitfläche zum feststehenden Maschinenteil hin ergibt. Die maximale Laufzeit solcher
Stoffbuchspackungen ist entsprechend begrenzt.
Zur Behebung der aufgezeigten Mängel beleinter Stoffbuchssysteme
ist es ferner nötig, eine über die gesamte Packungslänge hinweg wirkende Verdrehsicherung der Ringelemente sicherzustellen.
Damit wird nicht nur ein erhöhter Abrieb vermieden, sondern auch das Auftreten zusätzlicher Reibungswärme an anderen Grenzflächen als den zwischen den relativ zueinander bewegten und
abzudichtenden Teilen.
Eine Stoffbuchspackung, die die genannten Mängel vermeidet und
die angegebenen Forderungen erfüllt, ist nun erfindungsgemäß gekennzeichnet durch gruppenweise je einen harten und weichen
Packungsring, die beide mit je einer Keilfläche aufeinander- gleiten, wobei an den harten Packungsringen beidseitig an die
Keilfläche in axialer Richtung anschließende zylindrische, unterschiedliche innere Durchmesser aufweisende Ringzonen an den
Stirnflächen mit Zapfen und entsprechenden Aussparungen ver sehen sind, die zur Bildung ainer Verdrehsicherung in axialer
Richtung derart, ineinander greifen, daß sie die weichen Packungsringe mit im wej;entlichen drei harten begrenzenden
Flächen zwischen sich einschließen.- Bei dieser Ausbildung ist über die Verdrehsicherung hinaus auch eine optimale Abführung
der Reibungswärme zum festen Maschinenteil hin gegeben. Ferner
-"3 - " ' : ■·'· O.Z. 27 454
ist es möglich, mindestens je eine Druckentlastungsbohrung für jede sich wiederholende Gruppe der Packungselemente vorzusehen,
die auch bei einer Querschnitts- bzw. Formänderung des weichen Packungsrings im wesentlichen unverändert bleibt.
Anhand der Zeichnung ist die verbesserte Stoffbuchspackung nachfolgend näher beschrieben.
Figur 1 zeigt einen Querschnitt durch die mit abwechselnd einem
keilförmigen, harten, vorzugsweise metallischen Ring 1, einem keilförmigen weichen Ring 2, der Stoffbuchsbrille la mit angeformtem hartem Ring gleichen Querschnitts und dem harten Grund
ring Ib aufgebaute Packung. Die Zahl der aus Ringelementen 1
und 2 gebildeten Ringgruppen kann je nach erforderlicher Packungslänge vervielfacht werden.- Die weichen Packungsringe 2
sind in der üblichen Weise an der dem bewegten Maschinenteil
anliegenden Fläche mit ringförmigen Nuten 2a versehen, während
in die harten Packungsringe 1 Nuten zur Aufnahme mindestens je eines Dichtungsringes 3, vorzugsweise eines O-Ringes, einge-
arheitet sind. Von der besonderen Formgebung des harten Ringes
an der Stoffbuchsbrille la und dem Grundring Ib abgesehen, ist jeder baukastenmäßig einsetzbare harte Ring la im Bereich
zwischen seiner keilförmigen Gleitfläche mit zwei im wesentlichen zylindrischen axialen Ringzonen: ■ ausgebildet. Im
zylindrischen Zonenbereich größeren Durchmessers sind an der Stirnseite der harten Ringe 1 mehrere auf den Umfang verteilte
Zapfen 4 angeformt. Diese Zapfen greifen in entsprechend bemessene Aussparungen 5 in der Stirnfläche des benachbarten
harten Ringes 1 ein. Ferner ist in jeden harten Ring 1 sowie in den entsprechenden Grundring Ib etwa in der Ebene der
Aussparungen 5 eine radiale Bohrung β eingebracht, über die für
jede Ringgruppe ein Druckausgleich aus dem Spaltraum der relativ zueinander bewegten Maschinenteile zum äußeren Ringspalt der
Stoffbuchse hergestellt wird. Aus dem äußeren Ringspaltraum sind
dazu eine oder mehrere in der Zeichnung nicht näher dargestellte Kanäle durch das feststehende Maschinenteil 7 nach außen geführt.
über die Zapfen- und Nutverbindung 4, 5 der harten Packungsringe 1 ist eine Verdrehsicherung von der Stoffbuchsbrille la
-"4· - " : ':' O.Z. 27 W η
her über sämtliche Ringgruppen hinweg bis zum f^undring Ib
gegeben. Eine rotierende oder nur wandernde Bewegung der weichen Packungsringe 2 gegenüber den harten ist dadurch verhindert, daß
die im wesentlichen senkrecht zur Stoffbuchsachse verlaufende
große Stirnfläche jedes harten Packungsringes aufgerauht, geriffelt oder gezahnt ausgeführt ist.
In der Figur 2 ist die gegenseitige Verriegelung der harten Packungsringe 1 teils im ineinandergreifenden, teils im auseinandergezogenen
Zustand als Ansicht wiedergegeben.- Zur weiteren Verbesserung der Verdrehsicherung kann auch der harte
Grundring Ib gegenüber dem feststehenden Maschinenteil 7 eine Stift- oder Zapfensicherung erhalten. Diese Ausführung wird
insbesondere dann in Betracht kommen, wenn die Stoffbuchsbrille la mit einem angeformten Ring ohne Zapfen 5 ausgeführt
wird, um sie mittels eines Gewind- > in axialer Richtung gegen
die einandergereihten Ringgruppen pressen zu können.
Claims (4)
1. Stoffbuchspackung zur Abdichtung von in Gehäusen bewegten
Maschinenteilen, insbesondere sich drehenden Wellen, bestehend aus in axialer Richtung abwechselnd, bzw. sich
gruppenweise wiederholend aneinandergefügten harten und weichen, an der Dich.tungsf lache vorzugsweise genuteten
Packungsringen mit keilförmigen Flächen derart, daß die Ringe beim Aufbringen einer axialen Anpreßkraft in radialar
Richtung verdrängbar sind, gekennzeichnet durch gruppenweise je einen harten und weichen Packungsring, die beide je mit
einer Keilfläche aufeinandergleiten, wobei an den harten Packungsringen (1) beidseitig an die Keilfläche in axialer
Richtung anschließende, zylindrische, unterschiedliche innere Durchmesser aufweisende Ringzonen an den Stirnflächen mit
Zapfen (4) und entsprechenden Aussparungen (5) versehen sind, die zur Bildung einer Verdrehsicherung in axialer Richtung
derart ineinandergreifen, daß sie die weichen Packungsringe (ß)
mit im wesentlichen drei harten begrenzenden Flächen zwischen sich einschließen.
2. Stoffbuchspackung nach Anrpruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine der im wesentlichen senkrecht zur Stoffbuchsachse verlaufenden Stirnfläche jedes harten Packungsringes (1)
aufgerauht, geriffelt oder gezahnt ist.
5. Stoffbuchspackung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
oder mehrere etwa radial verlaufenden Bohrungen (6) in jedem harten Packungsring (1) in der Ebene der die Zapfen (4) aufnehmenden
Ausnehmungen (5)·
4. Stoffbuchspackung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
mindestens eine Nutringdichtung (3) an der Außenfläche jedes harten Packungsrings (1).
Badische Anilin- & Soda-Fabrik AG
Xr
Zeichn.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7113415U true DE7113415U (de) | 1971-07-15 |
Family
ID=1266624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7113415U Expired DE7113415U (de) | Stoffbuchspackung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7113415U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3019874A1 (de) * | 1979-05-31 | 1980-12-04 | Tokyo Shibaura Electric Co | Wellendichtung fuer hydraulische maschinen |
-
0
- DE DE7113415U patent/DE7113415U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3019874A1 (de) * | 1979-05-31 | 1980-12-04 | Tokyo Shibaura Electric Co | Wellendichtung fuer hydraulische maschinen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69512651T2 (de) | Vorrichtung zum dauerhaften verbinden von rohren | |
| EP0139965B1 (de) | Dichtring für Kolbenstangen | |
| DE69519869T2 (de) | Rillenkonfiguration für ein pressband | |
| DE2038683A1 (de) | Aus Segmenten bestehendes Reibungsglied,insbesondere fuer Bremsen oder Kupplungen | |
| DE3443220C1 (de) | Dichteinheit und Verfahren zur Herstellung derselben | |
| DE3743726C1 (de) | Dichtungsanordnung | |
| DE2055678B1 (de) | Bremse oder Kupplung | |
| DE1628152C3 (de) | Dichtung für Hochdruckkompressoren und -pumpen | |
| DE2452127C3 (de) | Wickelträger mit parallel zu seiner Achse verlaufenden Tragelementen | |
| DE69410267T2 (de) | Hydraulische reibungskupplung für wellen | |
| DE8122473U1 (de) | Torsionsschwingungsdämpfer mit seitenverschieblichem Dämpfelement | |
| DE2164418A1 (de) | Scheibenbremse | |
| EP0767522B1 (de) | Dichtungseinsatz zum Abdichten von Kabeleinführungen | |
| DE2403173B2 (de) | Doppelgleitringdichtung | |
| DE7113415U (de) | Stoffbuchspackung | |
| DE2848949A1 (de) | Dichtungsanordnung | |
| DE3418718A1 (de) | Huelse mit aufvulkanisierten dichtlippen | |
| DE2415552A1 (de) | Federbremsbetaetigungsvorrichtung | |
| DE3720280A1 (de) | Selbstsperrdifferential | |
| CH680152A5 (de) | ||
| DE2014298A1 (de) | Selbstemstellende Lamellendichtung | |
| CH377606A (de) | Getriebe mit Gliederkette zur Reibkraftübertragung zwischen stufenlos verstellbaren Kegelscheiben | |
| DE102013222364B4 (de) | Reibungskupplung und Platte mit teilweise erhabenen Segmentfugen | |
| DE4124221C2 (de) | Dichtring | |
| EP0196356A1 (de) | Breitstreckwalze für Bahnenwerkstoffe |