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DE7112704U - Sackverschluß für das obere Ende von Wäschesäcken - Google Patents

Sackverschluß für das obere Ende von Wäschesäcken

Info

Publication number
DE7112704U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cord
sack
closure
bag
toggle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7112704U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hammerlit GmbH
Original Assignee
Hammerlit GmbH
Publication date
Publication of DE7112704U publication Critical patent/DE7112704U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Firma Hammer-Lit G.m.b.H. ? Leer/Ostfriesland. Mühlenstraße 38 " Sackverschluß für das obere Ende von Wäschesäcken".
Die Neuerung bezieht sich auf einen Sackverschluß für das obere Ende von Wäschesäcken bestehend aus einer um dieses Ende zu schlingenden Schnur mit einer Verstärkung, einem Knebel oder einer Scheibe an dem einen Schnurende.
Durch die deutsche Patentschrift 906 430 ist ein Sackkrausverschluß bekannt, bei dem das mit einem Ende an einer Ver= schlußscheibe befestigte Verschnurungsmittel um den Sackhals herumgelegt werden kann, und die über die Verschlußscheibe gestreifte Schlaufe des anderen Schnurendes einen straffen Sitz des Verschlusses herbeiführt. Es sind ferner Sackverschlüsse bekannt (USA-Patentschriften 1 156 565 und 762 172), bei denen Scheiben und Ringe in Nähe oder an dem einen Schnürende Anwendung finden und mit deren Hilfe das zweite Schnürende gesichert wird, so daß eine geschlossene Ringschlaufe für den oberen, zu einer Sackkrause zusammengerafften Rand des Sackes gebildet wird.
Es ist ferner eine Eindesicherung bekannt (deutsche Patentschrift 801 908), ö.ie durch einen dreischenkligen, spangenförinigen Bügel gekennzeichnet ist, dessen äußere bogenförmig gekrümmte Schenkel in einen geradlinigen, mittleren, federnden Schenkel auslaufen, an welchem zunächst die Schlaufe einer
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Bindeschnur eingehängt und darm das freie jSnde der doppelt um den Sackhals relegten und durch den Scheitel des Bügels geführten Bincieschnur aufgewickelt wird.
Die deutsche Gebrauchsmusterschrift 1 985 957 zeigt und beschreibt eine Verschlußvorrichtung für V/äschesäcke, bei der ein Schnurring aus zwei parallelen Band - oder Schnurabschnitten gebildet ist, die durch zwei im Abstand voneinander angeordnete Knoten, Perlen od.dgl. miteinander verbunden sind. Beim Spannen des Band - oder Schnurringes um die Sackkrause, werden die beiden parallelen Band - oder Schnurabschnitte gegeneinander gedrückt, so daß der Knoten an dem einen Ende der Schnur an den beiden genannten Schnurabschnitten gehalten wird.
Die bisher bekannten Sackverschlüsse der genannten Art haben den Nachteil, daß sie als Einzelteile leicht verloren gehen. oder beim Verschließen des Sackes nicht zur Verfügung stehen. Darüber hinaus erfordert das Verschließen der Säcke mit· bekannten Sackverschlüssen zunächst das Zusammenraffen des oberen Sackrandes mit beiden Händen zu einer Sackkrause oder Verschlußbluae. Daraufhin muß die Sackkrause oder Verschlußblume gehalten und mit der zweiten Hand die Verschlußschnur um das untere Ende der Sackkrause oder Verschlußblume geschlungen werden, wobei das eine Ende der Schnur mit der die Sackkrause oder Verschlußblume haltenden Hand erfasst werden muss. Handelt es sich um große und prall gefüllte Säcke, so ist diese Handhabung umständlich und zeitraubend.
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Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bisher bekannten Sackverschlüsse zu vermeiden. An sich wäre es möglich, den Verlust von Sackverschlussen dadurch su vermeiden, daß man sie an die Säcke annäht. Außer einem zusätzlichen Arbeitsgang der noch die Verstärkung der Sackwar.d einschließt, würden aber mit der Zeit die Verbindungsnähte der Schnur mit dem Sack reißen, so daß nach kurzer Zeit diese stark beanspruchten Verbindungsnähte wieder ersetzt werden müssten. Ein weiterer Nachteil würde darin bestehen, daß bei gewendeten Säcken, d.h. bei links bzw. rechts gel'v Llten Säcken die aussen auf dem Sack aufgenähten Verschlußschnüre nicht wirksam werden könnten.
Zur lösung der gestellten Aufgabe sieht die Neuerung einen Sackverschluß der eingangs genannten Art vor, bei dem auch das zweite Schnurende eine Verstärkung, einen Knebel oder eine Scheibe trägt, und die Schnur durch die Sackwand am oberen Sackrand hindurchgeführt ist.
Vorzugsweise ist die Sacicwand mit einer Ringöse versehen, durch die die Schnur hindurchgeführt ist.
Das Anbringen des Verschlusses an einem Sack gestaltet sich insofern einfach, als auf einer Seite oder auf beiden Seiten der Sackwand ein Verstärkungsstück aufgeklebt wird.,* In Wäschereien ist häufig eine Klebemaschine zum Verschließen von Löchern in den Säcken vorhanden. Mittels einer Ösenzange kann daraufhin die Ringöse angebracht und die Schnur, an deren einem
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bereits die Verstärkung, der Knebel oder die Scheibe angebracht ist, durch die Ringöse hindurchgesteckt werden, worauf das zweite Ende mit seiner Verstärkung, de™ Knebel oder der Scheibe versohen und diese mit einem Knoten gesichert wird. Somit besteht bei dem neuerun^sgemäßen Sackverschluß nicht mehr die Gefahr des Reißens von Verbindungsnähten, wie vor allein aber der Sack sowohl von der linken als auch von der rechten Seite benutzt werden kann. Dies ist insbesondere bei solchen Säcken von Bedeutung, dorou Seitenwsjidabschnitte sich überlappen und der Sack sich in der Waschmaschine an der einen Längsseite zusätzlich selbsttätig öffnet.
Bei der praktischen Ausbildungsform ist die Schnur einstrangig ausgebildet und die Lnden der Schnur sind durch je einen mit einer Mittelbohrung versehenen Knebel hindurchgeführt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Sackverschlusses nach der Neuerung dargestellt und zwar zeigt
Pig. 1 den Sack in geöffneter Stellung, Fig. 2 den Verschluß in seiner Ausgangsstellung an dem oberen
Sackrand,
Fig. 3 einen Schnitt der der Linie IH-III nach Fi" 2 durch
die Sackwand mit dem Verschluß, Fig. 4 den verschlossenen Sack und
Fig. 5 in gegenüber Fig. 4 größerem Maßstab die beiden Enden der Schnur in inrer Versehlußstellung.
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Der Sack 1 ist in bekannter Weise aus einem rechteckigen Zuschnitt gefertigt und an seinem unteren Ende 2 verschlossen. Die Füllung erfolgt in Richtung des Pfeiles 3 von oben. Statt eines solchen Sackes kann auch ein Sack Anwendung finden, der einen Längsschlitz ί aufweist und auf dem Längsabschnitt 4a die beiden Ränder des Sackzuschnittes sich überlappen, wodurch ein solcher Sack in der Waschmaschine sich zusätzlich selbsttätig an dem Schlitz 4 öffnet.
Der obere Abschnitt 1a oder Rand des Sackes trägt an beiden Seiten der Sackwandung eine Verstärkung 5,6, die in bekannter Weise auf den Sack aufgeklebt ist und quadratischen und rechteckigen Querschnitt von einigen Quadrat Zentimeter!, iröße besitzt.
Von der Aussenseite zur Innenseite der Sackwand erstreckt sich in der Mitte der beiden Verstärkungen 5»6 eine Ringöse 7, die einen kreisförmigen Durchlaß 8 durch die Sackwand bildet.
Durch diesen Durchlaß ist eine einstrangige Schnur 9 geführt, deren Länge ungefähr dem Umfang des Fußes 10 der Sackkrause oder Verschlußblume 11 (Pig. 4) entspricht.
Die beiden Enden der Schnur 9 tragen je einen Knebel 12,13» die mit einer Innenbohrung 14 versehen sind, durch die das Schnurende hindurchgeführt ist. Die beiden Knebel 12,13 sind durch Endknoten 15 auf der Schnur gesichert.
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Zum Verschließen des Sackes wird zuerst mit "beiden Händen die Sackkrause oder Verschlußblume 11 gebildet, wonach der Fuß 10 der Krause oder Verschlußblume festgehalten wird und mit der zweiten Hand die am Sack hängende Schnur um diesen Fuß geschlungen wird. Im Anschluss hieran wird der Knebel des jeweils freien Endes der Schnur unter den aus dem Durchlaß 8 ragenden Abschnitt der Schnur geschoben, so wie dies mit dem Knebel 13 in Fig. 4 dargestellt ist, der unter den Abschnitt 9 hindurchgeschoben ist. Hierdurch wird ein sicherer Verschluß erreicht, der auch beim Transport und beim Werfen des Sackes nicht aufgeht, der andererseits aber die Gefahr ausschließt, daß Verbindungsnähte der Schnur 9 mit dem Sack reißen und der vor allen Dingen die Möglichkeit bietet, den Sack in Links - und Rechtslage füllen zu können. Hierzu bedarf es nur des Durchziehens der Schnur durch den Durchlass 8 der Öse 7, so daß im Bezug auf Fig. 5 statt des Knetoels 13 der Knebel 12 auf der Sackvorderseite liegt und unter den entsprechenden Schnurabschnitt 9a geschoben werden kann.
Durch den neuerungsgemäßen Verschluss ist die genaue Höhenlage der Verschlußschnur an dem geschlossenen Sack festgelegt, wodurch ein sicherer Verschluß des Sackes garantiert und ein "Überfüllen" des Sackes ausgeschlossen ist, das die Gefahr des Lösens der Verschlußschnur, wie bei losen Verschlußschnuren, in sich tirgt.
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Claims (7)

-7- Schut zansprüche:
1. Sackverschluß für das obere Ende von Wäschesäcken bestehend aus einer um dieses Ende zu schlingenden Schnur mit einer Verstärkung, einec Knebel oder einer Scheibe an dem einen Schnur ende, dadurch gekennzeichnet,, daß auch das zweite Schnurende eine Verstärkung, einen Knebel (12 od. 13) oder eine Scheibe trägt und die Schnur (9) durch die Sackwand am oberen Sackrand (1a) hindurchgefünrt ist.
2· Sackverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet % daß die Sackwand mit einer Ringöse (7) versehen ist, durch die die Schnur (9) hindurchgeführt ist.
3. Sackverschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnur (9) einstrangig ausgebildet ist und die Enden der Schnur durch je einen mit einer Mittelbohrurg (14) versehenen Knebel (12, 13) hindurchgeführt sind.
4. Sackverschluß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Knebel (12,13) an den Schnurenden durch Knoten (15) gesichert sind.
5. Sackverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sackwand auf Höhe der Ringöse (7) verstärkt ist.
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—ö-
6, Sackverschluß nach Anspruch ' eis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Knebellänge erheblich grosser als die Ringösenöffnung (S) iöx.
7. Sackverschluß nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet» daß die Stärke der Knebel (12,13) und der Schnur (9) grosser ist als die Ringösenöffnung (S).
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DE7112704U Sackverschluß für das obere Ende von Wäschesäcken Expired DE7112704U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7112704U true DE7112704U (de) 1971-09-23

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ID=1266415

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7112704U Expired DE7112704U (de) Sackverschluß für das obere Ende von Wäschesäcken

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DE (1) DE7112704U (de)

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