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DE7110468U - Dampfwasserableiter mit Bimetall Steuerorgan - Google Patents

Dampfwasserableiter mit Bimetall Steuerorgan

Info

Publication number
DE7110468U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam water
housing
water trap
jacket
projection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7110468U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bitter & Co
Original Assignee
Bitter & Co
Publication date
Publication of DE7110468U publication Critical patent/DE7110468U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

Patentanwalt· Dr. O. Loesenbedc Dipl.-lng. Sfradce
Dipl.-lng. Loesenbeck u RuuieM HMtordir Sirau ν
7/St.
Bitter & Co., 4812 Brackwede/Westf., Dieselstraße 20
Dampfwasserableiter mit Eimetall-Steuerorgan
Dampfwasserableiter mit einem aus Bimetallscheiben
bestehenden Steuerorgan sind in verschiedenen Aus-
( führungsformen bekannt. Die bekannten Dampfwasser-
ableiter dieser Art erfordern einen beträchtlichen Werkstoff- und Arbeitsaufwand und sind demzufolge verhältnismäßig teuer.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Dampfwasserableiter der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der sich sehr einfach und demzufolge erheblich billiger herstellen läßt als bisher bekannte Dampfwasserableiter für vergleichbare Leistungs- und Druckbereiche und bei dem sich, die Anordnung besonderer Führungsmittel für die Bimetallscheiben erübrigt.
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Die Lösung dieser Aufgabe besteht neuerungsgemäß im wesentlichen darin, daß das Gehäuse des Ableiters durch einen Stahlrohrmantel und zwei mit den Enden dieses maüt/Slä vsrGCiivvsißtsii, aus glsichgefornrbfin Rohlingen gefertigten Kohrleitungs-Anschlußteilen gebildet ist.
Ia dem so ausgebildeten zylindrischen Gehäuse sind das Ventilverschlußstück und ein auf dem Ventilschaft angeordnetes Bimetallscheibenpaket durch eine gleichfalls auf dem Ventilschaft angeordnete, bis an die Innenwandung des Gehäusemantels heranreichende mehreckige Scheibe zentrisch geführt.
Der so ausgebildete Dampfwasserableiter läßt sich mit denkbar einfachen Mitteln und daher äußerst preisgünstig herstellen. Zeitraubende und kostspielige Reparaturen, die nach längerer Betriebsdauer auftreten können, wären bei dem neuerungsgemäßen Dampfwasserableiter unwirtschaftlich; vielmehr ist in diesen Fällen ein Austausch eines defekten gegen einen neuen Ableiter einfacher und billiger.
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Weitere Einzelheiten dep neuen Dampfwasserabieiters sind aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels sowie aus den UnteransprücheJ zu entnehmen.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch das Gehäuse eines nach der Neuerung ausgebildeten Dampfwasser ableiter s",
i"ig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II - II in Fig.
.Nach der Neuerung besteht das Gehäuse des Dampfwasserableiters aus einem Stahlrohrmantel 1 und zwei mit den Enden dieses Mantels verschweißten, aus gleichgeforniten
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Rohlingen, und zwar vorzugsweise aus Schiniedeteilen gefertigten Endteilen 2 und 3» die je eine mittige
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aufweisen.
In dem so ausgebildeten Gehäuse sind ein Ventilverschlußstück 4 und ein auf dessen Schaft 41 angeordnetes Biaietallscheibenpaket 5 durch eine gleichfalls auf dem Ventilschaft 41 angeordnete Scheibe 6 zentrisch geführt, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Form eines Quadrates mit gebrochenen Ecken hat und mit diesen Ecken nahe bis an die Innenwandung des Stahlror^rmantels 1 heranreicht.
Die Scheibe 6 besteht vorzugsweise ebenso wie die übrigen Scheiben des Paketes 5 aus Bimetall, kann aber auch aus anderem Material gefertigt sein.
Die Teile 2 und 3 weisen an ihrer Innenseite je einen stumpfkegeligen Vorsprung 22 bzw. 32 auf. ^n dem Vorsprung 22 des Teiles 2 sind mindestens zwei sich gegenüberliegende, schräg gegen die Innenwandung des Gehäuseteiles 1 gerichtete Bohrungen 23 vorgesehen, während der Vorsprung 32 des Teiles 3 radial geschlitzt ist und als Widerlager für das Bimetallscheibenpaket 5 dient.
Der Ventilsitz ist durch eine Abstufung 33 der im Gehäuseteil 3 vorgesehenen durchgehenden Mittenbohrung gebildet.
Die Gewindebohrung 21 des Gehäuseteiles 2 dient zum Anschluß einer Zuleitung, die Gewindebohrung 31 des Teiles 3 zum Anschluß der Dampfwasser-Ableitung,
Die schräg gegen die Innenwandung des Gehäusemantels 1 gerichteten Bohrungen 23 des Gehäuseteiles 2 bewirken, daß das Bimetallscheibenpaket nach erfolgter Ableitung des Dampfwassers nicht unmittelbar von dem dynamischen Druck des oft mit hoher Geschwindigkeit nachströmenden Dampfes beaufschlagt wird, da durch diesen dynamischen Druck eine unerwünschte Schliefiverzögerung verursacht werden könnte.
Als Ausgangsmaterial für den Gehäusemantel 1 kann handelsübliches nahtlos gezogenes Stahlrohr Verwendung finden, das keiner mechanischen Nachbearbeitung bedarf. Die glatte Innenwandung dieses Stahlrohres verläuft parallel zur Ventilsitzbohrung und bildet somit mittels der Scheibe 6 eine einfache und einwandfreie Führung für das Bimetalischeibenpaket 5 und den Ventilschaft 4-1. Die mechanische Nachbearbeitung der Gehäuseteile 2 und 3 ist sehr einfach und erfordert nur einen geringen Arb e it s aufwand.
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Claims (6)

Il lilt t · ■ ■ t t ■ 1 ■ · ■ Il III Schutzansprüclie
1. Dampfwasserableiter mit Bimetall-Steuerorgan, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Ableiters aus einem Stahlrohrmantel (1) und zwei mit den Enden dieses Mantels verschweißten, aus gleichgeformten Rohlingen gefertigten fiohrleitungs-Anschlußteilen (2 und 3) besteht.
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2. Dampfwasserableiter nach Anspruch 1, dadurch ge-
f'\ kennzeichnet, daß die ßohrleitungs-Anschlußteile
(2 und 3) an ihrer Innenseite je einen stumpfkegeligen Vorsprung (22 bzw. 32) aufweisen.
3· Dampfwasserableiter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Vorsprung (22) des Zuleitungs-Anschlußteiles (2) mindestens zwei schräg gegen die Innenwandung des Gehäusemantels (1) gerichtete Bohrungen (23) vorgeseh ·>. sind*
/~\
4. Dampfwasserableiter nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der stumpfkegelige Vorsprung (32)
L) des Ableitungs-Anschlußteiles (3) radial geschlitzt
ist und als Widerlager für das Bimetallscheibenpaket (5) dient.
5. Dampfwasserableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilverschlußstück (4) unc ein auf dessen Schaft (41) angeordnetes Bimetallscheibenpaket (5) durch eine gleichfalls auf dem Ventilschaft (41) angeordnete, bis an die Innenwandung des Gehäusemantels (1) heranreichende mehreckige Scheibe (6) zentrisch geführt ist.
6. Dampfwasserableiter nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß der Ventilsitz durch eine Abstufung (33) der im Geiiäuseteil (3) vorgesehenen durchgehenden Mittenbohrung gebildet ist.
DE7110468U Dampfwasserableiter mit Bimetall Steuerorgan Expired DE7110468U (de)

Publications (1)

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DE7110468U true DE7110468U (de) 1971-08-12

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DE7110468U Expired DE7110468U (de) Dampfwasserableiter mit Bimetall Steuerorgan

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DE (1) DE7110468U (de)

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