DE7110080U - Schnellventil - Google Patents
SchnellventilInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
- F16K17/02—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
- F16K17/14—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side with fracturing member
- F16K17/16—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side with fracturing member with fracturing diaphragm ; Rupture discs
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Description
Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden (Schweiz)
Schneiivan til
Die Erfindung betrifft ein von aussen betätigtes Schnellventil mit membranartigem Zerreis'glied.
Schnellventile werden häufig als sogenannte Druckausgleich-Ventile
bemjtzt. Sie müssen so dimensioniert sein, dass das in einem Raum eingeschlossene und unter Druck stehende Medium
möglichst unbehindert auströmen kann, wenn das Schnellventil betätigt wird.
Herkömmliche Schnellventile weisen beispielsweise sogenannte Zerreissglieder oder -platten auf. Diese sind mit Sollbruchstellen
versehen, die aufbrechen, wenn sie mit einem bestimmten Druck beaufschlagt werden. Nachteilig ist, dass sich der
Oeffnungsdruck nicht exakt einstellen lässt und dass der Ersatz
des Zerreissgliedes sehr aufwendig ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Schnellventil zu schaffen, das die Nachteile bekannter Ventile nicht aufweist und durch
welches das in einem Kessel eingeschlossene Medium praktisch ohne Strömungswiderstand ausströmen kann.
Die vorgenannte Aufgabe wird bei einem von aussen betätigten Schnellventil mit membranartigem Zerreissglied dadurch gelöst,
dass das Zerreissglied zwischen einem hohlen Stempel und einer dem hohlen Stempel angepassten Matrize eingespannt ist und
dass Mittel zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen Stempel und Matrize vorgesehen sind.
Stempel und Matrize bilden auf diese Weise eine Stanzvorrichtung. Diese stanzt aus dem Zerreissglied nach Betätigung des
Schnellventlls eine definierte Oeffnung heraus.
Nähere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sowie dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten werden anhand der nachstehenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung erläutert.
Es zeigt Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Schnellventils vor und Fig. 2 das Schnellventil nach Fig.. 1 nach dessen Betägigung.
In der Zeichnung sind alle für das unmittelbare Verständnis
der Erfindung nicht notwendigen Einzelheiten, wie beispielsweise Dichtungselemente etc. fortgelassen worden.
I III I · ·
28/71,
In Fig. 1 ist ein Schnellventil an einen Kessel 1 angeschlossen*
Ύ-ν. diesem Zweck ist dieser mit einem Anschlussflansch 2
versehen. An den Anschlussflansch schliesst sich ein Zylinder
3 an, der mit dem Anschlussflansch 2 verschraubt ist. Der
Zylinder 3 ist mit einer zentralen Bohrung versehen, die in der Mitte sich zu einem zylinderförmigen Raum R erweitert. Im
Zylinder 3 ist ein hohler Stempel 4 verschiebbar angeordnet, der in der Mitte mit einem nach aussen weisenden, der Form
der Erweiterung des Zylinders 5 angepassten Bund 5 trägt.
Der zylinderförmige Raum R ist über eine nicht näher dargestellte Armatur 2 mit einer Druckmittelpumpe P verbunden. Das
von der Pumpe P geförderte Druckmittel kann den Stempel 4 be-
R1
wegen. Der Raum zwischen dem Bund 5 und der dem Kessel abgewandten
Stirnfläche des Zylinders 3 ist durch eine Bohrung ΊZ
mit dem Aussenraum verbunden. An die genannte Stirnfläche des Zylinders schliesst sich unter Zwischenschaltung einer Platte
7 ein Zwischenflansch 8 an. Zylinder J>, Platte 7 und Zwischenflansch
8 sind miteinander verschraubt. Die zentrale Bohrung im Zwischenflansch 8 hat die Form der zentralen Bohrung des
Zylinders. Auf diese Weise bildet diese Bohrung die Matrize für den Stempel 4. Zur Abdichtung des Raumes, den das Kesselmedium
einnimmt gegenüber den Räumen R und R1 sind Dichtringe 9» 10, 11 vorgesehen.
Wird der Stempel 4 mit einem Druckmittel beaufschlagt, so bewegt
er sich im Zylinder j5 in Richtung Platte 7 und stanzt
aus dieser ein Stück 7' heraus. Dies ist Fig. 2 dargestellt. Dieses Stück hat die' Form der Matrize (innere Oeffnung des
Zwischenflansches 8) und wird durch das nun austretende Medium
(in Fig. 2 durch Pfeile angedeutet) mitgerissen.
Die Betätigung des Schnellventils, d.h. die Verschiebung des Stempels 4, kann auf vielerlei Weise erfolgen: pneumatisch,
hydraulisch, elektromechanisch. Wichtig ist nur, dass die auf-■
den Stempel ausgeübte Kraft gross genug ist, den Stanzvorgang
rasch zu bewerkstelligen.
Nach jeder Betätigung des Schnellventils muss die Platte 7 ersetzt werden. Dieser Arbeitsgang gestaltet sich jedoch besonders
einfach. Der Zwischenflansch wird vom Zylinder getrennt und die verbrauchte Platte gegen eine neue ersetzt.
Vorteilhaft kann die Platte 7 gleichzeitig der Abdichtung zwischen Zylinder 3 und Zwischenflansch 8 dienen.
Durch Wahl geeigneter Materialien für die Platte 7 - diese richtet sich natürlich in erster Linie nach dem Kesseldruck
und den physikalischen und chemischen Eigenschaften des Mediums - kann die Betätigungskraft für den Stempel^ 4 variiert
werden. So kann die Platte 7 beispielsweise aus Kupfer, Aluminium, Hartgummi, Kunststoff etc. bestehen.
In Fig. 1 ist weiterhin dargestellt, auf welche Weise sich das vorgeschlagene Schnellventil zusammen mit bekannten Komponenten
der Regel- und Steuertechnik als Sicherheitsventil verwenden lässt. Der zu schützende Kessel ist mit einem
Druckgeber 13 versehen. Das Ausgangssignal des Druckgebers
wird einer Grenzwertmeldeeinrichtung 14 zugeführt, die über
ein Steuerglied 15 den Druckmittelzufluss für das Schnellventil öffnet, wodurch dieses betätigt wird, wenn der Kesseldruck
einen einstellbaren Grenzwertu.überschreitet.
Ein so aufgebautes Sicherheitsventil hat einen exakt definierten Anspreckdruck, da es im Gegensatz zu herkömmlichen Sicherheitsventilen
nicht unmittelbar durch den Kesseldruck, sondern von aussen ausgelöst wird. Darüberhinaus v/eist es
den Vorteil auf, dass oberhalb der Ansprechschwelle stets und sofort die maximale Oeffnung zu Verfügung steht.
Eine weitere Anwendung für das vorgeschlagene Schnellven1"-'
ist beispielsweise die Erzeugung von Stosswellen in Flüssigkeiten und Gasen, ^uch eignet sich das Schellventil hervorragend
für Laboratvrlumsanwendungen, da seine Ansprechzeit
gut definiert ist.
Claims (3)
1. Von aussen betätigtes Schnellventil mit membranartigen Zerreissglied, dadurch gekennzeichnet, dass das Zerreissglied
(7) zwischen einem hohlen Stempel (^) und einer dem hohlen
Stempel angepassten Matrize (8) eingespannt ist, und dass
Mittel (P) zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen Stempel (4) und Matrize (8) vorgesehen sind.
Mittel (P) zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen Stempel (4) und Matrize (8) vorgesehen sind.
2. Schnellventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zerreissglied (7) eine Platte aus einem gegenüber
Stempel (4) und Matrize (8) weicheren Material ist.
3. Schnellventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Relativbewegung der Stempel (4) als
Kolben ausgebildet is*;, der pneumatisch oder hydraulisch betätigt
wird.
1I. Schnellventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
zur Erzeugung der Relativbewegung elektromechanische Mittel vorgesehen sind.
Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH288771A CH528038A (de) | 1971-02-25 | 1971-02-25 | Sicherheitsventil mit membranartigem Zerreissglied |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7110080U true DE7110080U (de) | 1973-01-18 |
Family
ID=4243828
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712112855 Pending DE2112855A1 (de) | 1971-02-25 | 1971-03-17 | Schnellventil |
| DE19717110080 Expired DE7110080U (de) | 1971-02-25 | 1971-03-17 | Schnellventil |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712112855 Pending DE2112855A1 (de) | 1971-02-25 | 1971-03-17 | Schnellventil |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH528038A (de) |
| DE (2) | DE2112855A1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU2344984A (en) * | 1982-11-30 | 1984-06-18 | Alpha Process Controls (North East) Ltd. | Break-away coupling for hoselines |
| GB9221740D0 (en) * | 1992-10-16 | 1992-12-02 | Subsea Offshore Ltd | A fluid container provided with fluid discharge and supply means |
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1971
- 1971-02-25 CH CH288771A patent/CH528038A/de not_active IP Right Cessation
- 1971-03-17 DE DE19712112855 patent/DE2112855A1/de active Pending
- 1971-03-17 DE DE19717110080 patent/DE7110080U/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH528038A (de) | 1972-09-15 |
| DE2112855A1 (de) | 1972-08-31 |
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