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DE710810C - Kaffee- oder Teebruehvorrichtung - Google Patents

Kaffee- oder Teebruehvorrichtung

Info

Publication number
DE710810C
DE710810C DEG98105D DEG0098105D DE710810C DE 710810 C DE710810 C DE 710810C DE G98105 D DEG98105 D DE G98105D DE G0098105 D DEG0098105 D DE G0098105D DE 710810 C DE710810 C DE 710810C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
coffee
heating
liquid container
foot piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG98105D
Other languages
English (en)
Inventor
William Geveke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE710810C publication Critical patent/DE710810C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/44Parts or details or accessories of beverage-making apparatus
    • A47J31/54Water boiling vessels in beverage making machines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/44Parts or details or accessories of beverage-making apparatus
    • A47J31/50Urns with devices for keeping beverages hot or cool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Kaffee- oder Teebrühvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf Kaffee- oder Teebrühvorrichtungen bzw. solche Vorrichtungen, die zum Erwärmen oder Warmhalten von Getränken dienen. Hierbei wird ein Flüssigkeitsbehälter benutzt, der in einem isolierten Mantel aufgestellt und in einer. bestimmten Weise erwärmt wird. Die Vorichtung nach der Erfindung soll vorzugsweise dazu dienen, Getränke nach der Zubereitung stets auf der gleichen Temperatur warm zu halten.
  • Es sind schon verschiedene Vorrichtungen bekanntgeworden, die ebenfalls dazu dienen, Kaffee, Tee oder ähnliche Getränke warm zu halten. Bei einer Ausführungsform dieser hekannten Gerate wird der eigentliche Brühbehälter allseitig von den Abgasen des in demselben Mantel angeordneten Brenners für den Kessel umspült. Es erscheint möglich, daß bei wenig gefülltem Brühbehälter und starker Beheizung des Kessels die fertige Brühe bis zum Kochen erhitzt wird. Bei einer anderen Ausführung ist der Brühbehälter von einem Wasserbad umgeben, das in bekannter Weise durch Feuer, Gas oder elektrische Ströme erwärmt wird. Diese Vorrichtungen besitzen zwar den Vorteil, daß die Temperatur auf der Heizfläche gleichmäßig hochgehalten werden kann, der Nachteil besteht aber darin, daß die Temperatur des Wasserbades stets von Hand geregelt werden muß. Auf diese Weise wechselt die Temperatur des zubereiteten Getränkes ständig, was für die Güte desselben von nachteiligem Einfluß ist. Ein zweiter Nachteil muß darin gesehen werden, daß diese Vorrichtungen außerordentlich viel Hitze verbrauchen. Das macht sich deshalb besonders unangenehm bemerkbar, weil derartige Vorrichtungen, die besonders in Gastwirtschaften angewendet werden, sich den ganzen Tag in Betrieb befinden. Schließlich besteht auch ständig die Gefahr, daß sich infolge @'crdunstung das Wasserbad erschöpft. Wird in diesem Falle das Wasserbad nicht ersetzt oder die Heizung abgestellt, dann treten ineistefis sehr kostspielige Repa--y raturen auf, - " Es sind ferner auch Vorrichtungen bekaniäigeworden, bei denen der Flüssigkeitsbehälter: von einer elektrischen Heizwicklung umgeben ist. Derart ausgeführte Kaffee- oder Teebrühvorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß die Beheizung ungleichmäßig und stellenweise zu stark ist und dadurch den Bruchdes Flüssigkeitsbehälters, sofern er aus ?'orzellan besteht, verursachen können.
  • Schließlich sind auch noch Koch- und Backvorrichtungen bekanntgeworden, bei denen eine einheitliche Beheizung der Aufnahmebehälter für die Speisen erfolgt. Bei 'diesen Vorrichtungen, die vorzugsweise zur Zubereitung von dickflüssigen oder festen Speisen dienen, soll entsprechend der Anwendung als Koch- oder Bratvorrichtung nur das Anbreniien verhindert werden, was dadurch möglich ist, daß die eigentliche Heizfläche gegenüber den bekannten l\-loclitöpfen bedeutend vergröfert ist.
  • Demgegenüber wird die I?rfindung ausschließlich für solche Vorrichtungen angewendet, die für die Zubereitung von Getränken dienen, die auf einer gleichmäßigen Temperatur nach der Zubereitung gehalten werden sollen. Zu diesem Zwecke sind zur Warmhaltung des Behälterinhalts Heizmittel derart angeordnet, daß die von ihnen erzeugten Heizgase oder die Heizluft durch einen zwischen dem Flüssigkeitsbehälter und dem isolierten Mantel frei gelassenen Zwischenraum aufwärts strömen und dabei praktisch nur die Seitenwände des Behälters tunspülen und erhitzen. Auf diese Weise wird die vorhandene Flüssigkeitsmenge nur von dein entsprechenden Teil der seitlichen Behälterwand erhitzt. Ist z. B. der obere Teil des Flüssigkeitsbehälters leer, dann streicht in diesem Teil die Hitze der Heizgase oder der Heizluft ungenutzt ab. Die Vorrichtung eignet sich vorzugsweise für Gastwirtschaften, bei denen die Besucherzahl starken Schwankungen unterliegt und in denen es erforderlich ist, daß eine größere :Menge eines Getränkes längere Zeit auf einer gleichmäßigen Temperatur gehalten wird.
  • Die Anordnung des Flüssigkeitsbehiilters in dem isolierten Mantel bedingt eine spannungsfreie Anordnung des ersteren. Zu diesem Zweck ist der Flüssigkeitsbehälter frei ausdehnbar mittels eines einzigen Fußstückes auf dem Boden des Mantels aufgestellt. Dieses Fußstück enthält zweckmäßig die Verbindungsleitungen zwischen dem Behälterauslaß, den Leitungen für die 7apfhähne und dem Flüssigkeitsstandglas. Derart ist also eine außerordentlich bequeme Anordnung der Leitungen möglich, und es ist nicht erforderlich, diese am Flüssigkeitsbehälter zu befestigen. ' Die Kaffee- oder Teebrühvorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich durch eine sehr einfache Anordnung aller Teile aus. Sie ist demzufolge sehr billig in der Herstellung. Auch im Gebrauch ist sie billiger als bekannte Ausführungen, weil der Gas- oder Stromverbrauch nur einen Bruchteil der bekannten Ausführungen beträgt. Weiter ist sie in der Handhabung bequemer, weil die Getränke ohne jede Regulierung stets auf der gleichen Temperatur gehalten werden.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dieser Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt, Abb. 2 ein Durchschnitt nach Linie A-ß und Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i.
  • Die Brühvorrichtung besteht aus einem Metallmantel a mit einem oberen .Verschlui')-ring b und dem eigentlichen Flüssigkeitsbehälter i. In diesem Mantel a ist ein Boden c angebracht mit im Kreis angebrachten Cftnungen d, durch die die Heizgase nach oben abgeführt ,-erden. Unterhalb des Bodens c ist in entsprechender Entfernung eine Prallplatte c# angebracht, unter der sich der Brenner f befindet.
  • Der Flüssigkeitsbehälter i selbst ist innerhalb des :Metallmantels so angeordnet, daß er sich zwanglos frei ausdehnen kann. Zur Befestigung dient ein Fußstück g. Dieses ist in der Mitte des Bodens c auf einer Asbestplatte mittels Schrauben lt. befestigt, so daß der Flüssigkeitsbehälter i., der darauf ruht und mittels Nippel IL befestigt wird, sich stets genau in der Mitte des Mantels a befindet. Der Behälter i wird zweckmäßig aus Porzellan hergestellt.
  • Der :Mantel a. ist inwendig mittels einer Asbestschicht r nach außen hin isoliert. Der Raum zwischen der senkrechten Behälterwand und dem Mantel a kann mit einem Wärmeleiter in., Kupferdraht o. dgl. ausgefüllt werden. Für die Abfuhr der Verbrennungsgase ist im oberen Teil des -Mantels a. eine Reihe Löcher ii. vorgesehen.
  • Iin Behälter i ist in bekannter Weise das Filtertuch p mit dem. Sackring r und Deckel s angebracht. An der Unterseite des Mantels a befinden sich die Füße o, auf denen die Vorrichtung ruht.
  • Das Fußstück b wird mit a11111 gewünschten Anschlüssen t (Abb. 2 und 3) für Zapfhähne it und den Flüssigkeitsstandmesser -v versehen. Diese Anschlüsse t, die iin Fußstück eingeschraubt werden, sind von innen bis zu den Zapfhähnen u mit Porzellan oder Glas gefüttert, um dem bereiteten Kaffee oder Tee keinen Beigeschmack zu geben, während das Fußstück g mit Nippel k aus diesem Grunde aus nicht rostendem Stahl hergestellt werden kann.
  • Der Arbeitsgang ist nun der folgende: Nachdem man kochendes Wasser in den Behälter i eingegossen hat, zündet man den Gasbrenner an oder schaltet die elektrische Heizung ein. Diese Wärmequellen sind für jede Vorrichtung genau eingestellt, so daß sie stets genau die benötigte Wärme abgeben. Die Heizgase des Brenners steigen durch die Löcher d hoch und bestreichen praktisch nur die Seitenwände des Flüssigkeitsbehälters i. Der Wärmeleiter m des Mantelraumes um den Behälter i hilft die Hitze der Verbrennungsgase auf die Behälterseitenwand zu übertragen. Auf diese Weise wird die ganze Außenwand des Behälters i gleichmäßig erhitzt. Selbst im Falle, daß der Behälter i nahezu entleert ist, kann die Flüssigkeit nie zum Kochen gebracht werden, weil diese geringe Flüssigkeitsmenge auch nur von einem entsprechend geringen Teil der Behälterwand warm gehalten wird und die oberhalb der Flüssigkeit entwickelte Wärme ungenutzt abstreicht. Die abgekühlten Verbrennungsgase entweichen schließlich durch die Öffnungen za im oberen Teil des Mantels a. Hierbei ist es also nicht mehr nötig, die Wärmequelle entsprechend der Menge der Füllung zu regulieren. Bei elektrischer Beheizung, bei der die Gasbrenner durch elektrische Glühdrähte ersetzt werden, erfolgt die Beheizung des Behälters i auf gleiche Weise, jedoch mittels er-Sitzter- Luft, die die Seitenwände des Behälters i umspült.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kaffee- oder Teebrühvorrichtung mit einem in einem isolierten Mantel aufgestellten Flüssigkeitsbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß zur Warmhaltung des Behälterinhalts Brenner, elektrische Heizdrähte oder sonstige Heizmittel derart angeordnet sind, daß die von ihnen erzeugten Heizgase oder die Heizluft durch einen zwischen dem Flüssigkeitsbehälter (i) und dem isolierten Mantel (a, l) frei gelassenen Zwischenraum, der mit einem Wärmeleiter (in) angefüllt sein kann, aufwärts strömen und dabei praktisch nur die Seitenwände des Behälters (i) umspülen und erhitzen. a. Kaffee- oder Teebrühvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter (i) frei ausdehnbar mittels eines einzigen Fußstückes (g) auf den Boden (c) des Mantels aufgestellt ist und daß dieses Fußstück gleichzeitig die Verbindung zwischen dem Behälterauslaß, den Leitungen (i) für die Zapfhähne (u.) und dem Flüssigkeitsstandglas (v) darstellt. .
DEG98105D 1937-06-25 1938-06-21 Kaffee- oder Teebruehvorrichtung Expired DE710810C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL710810X 1937-06-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE710810C true DE710810C (de) 1942-01-27

Family

ID=19813373

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG98105D Expired DE710810C (de) 1937-06-25 1938-06-21 Kaffee- oder Teebruehvorrichtung

Country Status (1)

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DE (1) DE710810C (de)

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