[go: up one dir, main page]

DE7102754U - Forder und Spritzgerat fur Betonmischun gen - Google Patents

Forder und Spritzgerat fur Betonmischun gen

Info

Publication number
DE7102754U
DE7102754U DE7102754U DE7102754DU DE7102754U DE 7102754 U DE7102754 U DE 7102754U DE 7102754 U DE7102754 U DE 7102754U DE 7102754D U DE7102754D U DE 7102754DU DE 7102754 U DE7102754 U DE 7102754U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spraying device
conveying
nozzle
conveyor
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7102754U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE7102754U publication Critical patent/DE7102754U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

Hie&er-Liebersbach, den 21.1.71 Eörder- und Spritzgerät für BetonmischnTTf;en.
Die Erfindung bezieht si ;n auf Förder- und Spritsgeräte für Betonmischungen, und zwar insbesondere für höherviskose und daher spritzschwierige Paser-, Leichtaggregat- und/oder Kunststoff-Betoniaischungen.
Je nachdem, ob eigenfeuchtes !tischgut durch Schlauchleitungen gefördert und das zum Abbinden erforderliche Wasser erst an der Spritzdüse zugegeben oder der bereits fertig angemachte Mörtel oder Beton gefördert und verspritzt wird, unterscheidet man Trocken- und IaB-spritzverfahren. Das erfindungsgemäSe Förder- und Spritzgerät ist für die Bafispritzmethode gedacht, weil nur bei dieser die mit des Gerät zu lösenden Probleme auftreten.
Dr - HaBspritzen von Mörtel- bzw. Betomaischungen erfolgt bisher entweder mittels Kolbenpumpen, Förderschnecken oder Bruckkesselgeräten. Gemeinsamer Sachteil dieser Geräte ist, da3 sie zwar zum Fördern und Verspritzen von normalkonsistenten Mörtel-, Beton- oder Putzmischungen ohne weiteres geeignet sind, aber bei den genannten Sonderbetonmischungen versagen, besonders wenn diese mit Bitumen- oder Kunststoffemulsionen bzw. mit erstarrungsverzögernden oder beschleunigenden Mitteln versetzt sind. Sin spezieller Nachteil der Druckkesselgeräte ist die intermittierende Beschickung der Kessel; hier sind es besonders die Doppelkessel-Geräte mit nebeneinanderllegenden oder -stehenden Kesseln, für die besondere, verschvenkbare AufgabeforderDänder und beim Ausstoß spezielle Schlauchweichen bzw. Zweiwegeschieber erforderlich sind, die alternierend den Betonstrom aus den beiden Kesseln in den Spritzschlauch lenken. Abgesehen vom erheb—
lichen Tersciileiß und sonstiger allgemeiner Störanfälligkeit benötigt dieses Gerätesystem, wenigstens drei Bedienungsleute mit den. fianktionsbedingten Leerlauf zeit en.
diese lachteile der Druckkesseigerate zu vermeiden, ist bereits ein Fördergerät für spritzfähige Betonmischungen geschaffen vordem, dem die Förderluft erst am Übergang zum Spritzschlauch zugeführt wird (Beatsehe Cffenlegungsschrift 16 84 2o4). Dieses Gerät besteht ans einen Förderrohr mit Transportscnnecke, einem Aufgabetrichter ait einer weiteren, der Trichterform angepaßten Misch— und Zuführschnecke sowie einer Bruckluft-Mngdiise am Ausgang des Pörderrohres sum Spritzschlauch. Dieses Gerät hat bereits den Yorteil der Sinmann-Bedienung und einen gegenüber den Bruckkesseln wesentlich geringeren Druckluftverbranch aufzuweisen. Als Sachteil steht dem die Sotwendigkeit zweier getrennter Schneckenantriebe und eine gewisse Störanfälligkeit bei Verstopfen gegenüber. Besonders der letztgenannte Mangel äußert sich dahingehend, daß bei Verschluß des Spritzschlauches der -rolle Druck der Förderluft zurückschlägt und die lager der Förderschnecke und des Antriebes in axialer Richtung anormal belastet, was bei läufung von Verstopfungen zu Betriebsstörungen führen kann.
Hier setzt die vorliegende Srfindung ein. Ihr liegt die Aufgabe zugronde, das (Jerät nach der Deutschen Offenlegungssehrift 16 84- 2o4 antriebtechnisch zu vereinfachen und die schädlichen Folgen eines Druckluft-Rückschlages bei eventuellen Verstopfungen der Spritzdüse oder des -Schlauches zu venseiden. Ausgehend von einem solchen Förder- und Spritzgerät für Betonmischtingen mit einem liegenden Förderrohr und einer darin drehbar gelagerten Förderschnecke und einem Aufgabetrichter sowie einer am Ausstoßende des Fcrderrohres angebrach-
tea Dmckliift-Ringctüse, wird die gestellte Aiifgaoe dadurch gelöst, dais die rHngdüse in ein zylindrisches oder in Farderrichrang leicht konisches Yorbeschleunigerrohr mündet, dem seinerseits eine weitere Druckluft-Singduse gleichen oder entsprechend der Konizität des ¥orbeschleimigerirohres geringfügig verringerten Querschnitts aufgeschraubt ist, an welche sick dann, in bekannter Weise der Spritsschlauch anschließt. Von besonderem Vorteil ist es, den Aufgabetrichter leicht auswechselbar, z.B. mit Exzenter-Flanschklemmen odgl. auf £ dem Pörderrokr befestigen zu können. Bine solche Einrichtung ist insbesondere dann nützlich, wenn besondere Formen von Aufgabetrichter verwendet werden Bossen, wie dies bisweilen im untertägigen Bergbau oder runnel- und Stollenvortrieb der Fall ist. Wird z.B. das Gerät so eingerichtet, daß es im Untertagebetrieb Bit einer Grubenlokomotive verfahrbar ist, so sollte der Trichter die Abmessungen eines Grubenförderwagens nicht überschreiten und daher aweckmä£igerweise dessen Form erhalten.
Für Sonderfälle hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das an sich drucklos zugeführte Mörtel- bzw. Betongemisch dennoch unter Struck zuzuführen. Sin solcher Sonderfall ist beispielsweise bei der Yer— spritzung von sogenanntem Sinkom-Beton (Porbeton) gegeben. Dieser Spezialbeton ist wegen seines eng klassierten Kornspektnsans nur mit besonderen Haftmittel-ZiiisätzeD. ohne anormal hohem Rückprallanteil an SebirgsstoS wbJL -firste aufzutragen. ¥egen der dadurch bedingtem besonders zähen Konsistenz der Mischung ist deren· wünschenswert. In diesem Fall muß der Auf gäbe trichter mit einem Dekkel druckdicht verschließbar sein, wobei der Beckel AnschlügeinrichtuQgen für eine DTUckluftleitung aufweist. Es läuft praktisch auf das gleiche hinaus, dem Förderrohr einen Druckkessel aufzusetzen. Ber an
sich nachteilige intermittierende Draexkesselbetrieb weaä in diesem spesielien Fall iakaufgeaogmea verdea, jedoch bietet das erfindungs— gemai ausgebildete ?crdergerat die Möglichkeit, sich danach -vergleichsweise mühelos durch das Auswechseln des Aufgabetrichters an die Erfordernisse anderer Betonmischungen anzupassen, die nicht unter Druck in die Maschine eingefüllt werden müssen.
Die druckdose Beschickung wie auch eine solche unter Druck kann durch eise Vibration des Aufgabetrichters unterstützt werden. XO DIBSSM Zweck ist der Aufgabetrichter nach einem weiteren Merkmal der Erfindung mit einem mechanischen oder elektromagnetischen Rüttler -versehen. Die Verwendung von Rüttlern zur Beschleunigung eines Gutstromes ist auf anderen Gebieten bekannt und als solche nicht Gegenstand der Erfindung, jedoch im Zusammenhang mit der Beschickung des erfindungsgcmfiflgn Fördergerates für transportschwierige Betonmischungen ■von besonderem Vorteil.
Vielfach werden im Hörtel-verbund kalthartende oder thermoplastische Kunststoffe -verwendet, wie z.B. im Fall des -vorerwähnten Einkorn— Betons. Andererseits ist es in kälteren untertägigen Räumen erwünscht, die Fruafestigkeit des Betons durch Wärmebehandlung zu steigern, was jedoch nur gelingt, wenn man die bereits beim Anmachen der BetojamischxiiLg snitgegebene Warme möglichst lange ia der Mischung halten kann. 5s ist daher eia weiteres Merkmal der Erfindung, Aufgabetrichter und 3eschleunigerrchr beheizbar auszubilden. Bies kann beispielsweise mit einer an sich bekannten Widerstandsbeheisung oder mittels Hochfrequeazheizem geschehen.
Srfiadtingsgemäß wird weiterhin Torgeschlagen, daß eine oder bside der JDrttckittft-Hingdüses. einen stufenlos verstellbarem Biisenringspalt
aufweisen. Diese Ringspaltverstellung läßt sich in vorteilhafter Weise dadurch erreichen, daß man den Ausstoßkonus mit einem Überwurf gewinde an der Wandung des Luftsammelraumes drehbar befestigt. Er ist damit gegenüber der Düsentülle axial verschiebbar.
Zur Reinigung der Spritzgeräte, insbesondere der Schläuche, wird bruchrauher Splitt mittlerer Korngröße nach Abschluß der Spritzarbeiten durch die Leitungen geblasen. Um nun nicht Förderrohr und -schnecke unnötigem Verschleiß auszusetzen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das Vorbeschleunigerrohr über ein Absperrorgan mit einem unter Druck stehenden Splitterbehälter zu verbinden. Schließlich ist es aus fördertechnischen Gründen von Vorteil, die aus einer gemeinsamen Druckluftleitung gespeisten Zuleitungen zu den Düsen mit unterschiedlichen, jedoch maximal begrenzten Drücken zu beschicken. In den Zuleitungen sind daher erfindungsgemäß Druckregler bekannter Bauart vorgesehen, die auf verschiedene Drücke eingestellt werden können und die im Falle von Verstopfern den Antrieb der Förderschnecke stillsetzen.
Anhand der Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemäßen Förder- und Spritzgerätes beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch das Fördergerät. Fig. 2 eine Einzeldarstellung einer verstellbaren Druckluftdüse.
Gemäß Fig. 1 besteht das Fördergerät aus einem entweder verschleißarm innengepanzerten oder mit einer Schleißhülse gefütterten Förderrohr 1 mit einer darin umlaufenden Förderschnecke 4. Der nicht besonders dargestellte Antrieb der Schnecke kann in der üblichen Weise mit einem Brennstoff- oder Elektromotor ausgestattet oder aber auch je nach der zur Verfugung stehenden Energieform pneumatisch oder 8 hydraulisch angetrieben sein.
Der in der Zeichnung nur angedeutete Aufgabetrichter 6 kann je nach den Umständen des Maschineneinsatzes höher oder flacher bauend ausgebildet sein, entscheidend ist, daß die Anschlußöffnung entweder kreisrund oder quadratisch gehalten ist. Zweckmäßigerweise besitzt die Einfüllöffnung Stutzenform und einen Flansch, mit dem ein entsprechender Gegenflansch des Trichters mit Hilfe von Exzenterklemmen mit wenigen Handgriffen dichtend verriegelt werden kann. Insbesondere unsymmetrisch geformte Aufgabetrichter können in beliebig seitlicher oder achterlicher Auslage auf dem Förderrohr fixiert werden. Bei einer Verwendung im Untertagebergbau kann das Gerät verhältnismäßig einfach gleisgebunden verfahrbar gemacht werden, indem ein Förderwagen nach Entfernung eines Puffers an einer Stirnseite entsprechend dem Durchmesser der Förderrohre aufgeschnitten wird (nicht dargestellt} Das Förderrohr wird zunächst ohne Düse 1oa in den Förderwagen gelegt und auf seinen Einfüllstutzen ein dem Grundrißquerschnitt entsprechendes trichterförmiges Abdeckblech verschraubt. Erst dann wird die Düse 1oa auf das aus dem Förderwagen herausragende Förderrohrende gesetzt und die anderen Teile (Förderrohr 2 und zweite Düse 1o) an der Düse 1oa befestigt.
Am Trichter 6 bzw. am nicht gezeigten Blecheins _tz des Förderwagens lassen sich ohne Schwierigkeiten und in an sich bekannter Weise mechanische oder elektromagnetische Vibratoren 7 anbringen. Derartige Vibratoren erleichtern das Abrutschen der Mischung im Trichter und haben den Vorteil gegenüber einer Transportschnecke oder ähnlichen mechanischen Einrichtungen, daß sie den Einfüllquerschnitt nicht beeinträchtigen und nur im Bedarfsfall in Tätigkeit gesetzt zu werden brauchen.
Die beiden Druckluftdüsen 1o und 1oa sind in ihren baulichen Einzel-
Einzelheiten im wesentlichen gleich, obwohl in Fig. 1 zwei etwas voneinander abweichende Bauweisen ersichtlich sind, wie sie sich aus einer möglichen unterschiedlichen Anordnung im Hahmen des Gesamtgerätes ergeben.
Die grundsätzliche Bauweise der Druckluft-Ringdüse ist aus Fig. 2 zu entnehmen. Die Tülle 9 bzw. 9a stellt entweder die Verlängerung des Förderrohres über eine Flanschverbindung dar oder ist durch den sie umgebenden LuftsammeIraum 11 axial hindurchgeführt und weist dann ein entsprechendes Gewinde zur Verschraubung mit dem Vorbeschleunigerrohr 2 auf. Das Gehäuse des Luftsammeiraumes 11 kann mit einer aus Fig« 2 ersichtlichen Flanschverbindung entweder mit einem Förderrohr oder mit der Tüllenversion 9 verbunden werden. Es besitzt einen Anschlußstutzen 3 bzw. 3a für die Druckluftzuführung und an seinem vorderen Ende ein Gewinde zur Aufnahme des Überwurf-Gegengewindes 5 des Ausstoßkonus. Der Ausstoßkonus ist über ein Gewinde 8 bzw. 8a mit dem Spritzschlauch zu verbinden.
Das zwischen den beiden Düsen befindliche Vorbeschleunigerrohr 2 (Fig. 1) ist in der Regel zylindrisch, kann aber in besonderen Fällen geringfügig konisch gehalten sein. Das Ausmaß der Konizität, d.h. das Verhältnis des Eingangs- zum Ausgangsquerschnitt bei einer bestimmten Rohrlänge j hängt davon ab f inwieweit die damit erhöhten Reibungsverluste gegenüber der durch den Schub der Düse 1oa und den Sog der Düse 1o erzeugten Gesamtbeschleunigung im Bereich des Rohres 2 vernachlässigbar bleibt. Oder mit anderen Worten, der Zugewinn an Transportgeschwindigkeit darf nicht durch erhöhte Reibungsverluste aufgehoben werden.
Im Betrieb gelangt das fertige, mit Wasser versetzte und erforderli-
- 8 chenfalls vorkonditionierte, d.h. mit den jeweils nötigen Zusätzen versetzte Betvngemisch in den Trichter 6. Ist das Gemisch zu zähflüssig, wird das gleichmäßige Abrutschen der Miachungsmasse durch Rütteln des Trichters unterstützt.
Enthalt die vorgewärmte Mischung kalthärtende oder thermoplastische Kunstharz-Zusätze, so wird die Wärme durch eine Widerstandsbeheizung oder durch Hochfrequenzstrahlung am Auigabetrichter 6 und am Vorbeschleunigerrohr 2 erhalten. Natürlich ist es auch denkbar, die Beheizung mittels Dampf, Verbrennungsgasen oder ThermoÖl mit Hilfe von Heizschlangen vorzunehmen, jedoch wäre eine feinfühlige Thermostatregelung in den letztgenannten Fällen weniger einfach zu bewerkstelligen als bei einer der elektrischen Heizmethoden. Da diese an sich bekannt und als solche nicht Gegenstand der Erfindung sind, sei deren erfinduugsgemäße Berücksichtigung an dem Pörder- und Spritzgerät nur soweit detailliert beschrieben, wie es im Rahmen der Erläuterung der Gesamterfiz-dung erforderlich ist. Eine solche Sondereinrichtung am Pörder- und Spritzgerät ist an sich unkompliziert und für den Fachmann leicht verständlich, sie ist daher zeichnerisch nicht besonders dargestellt. Der auswechselbare Trichter wird mit einem Tefloneinsatz versehen, in welchen Heizdrähte eingelassen sind. Diese Heizdrähte sind für Niederspannung von etwa 4o V ausgelegt und durchziehen den Tefloneinsats in eines Abstand voa Io bis 3o cm. wobei zum Trichtertiefsten hin sich der Abstand vergrößern kann. Eine ähnliche Einrichtung kann am Vorbeschleunigerrohr getroffen werden, jedoch mit dem Unterschied, daß hier röhrenförmige' der Heizeinsatz zusammen mit dem Vorbeschleunigerrohr bei 8a an den Ausstoßkonus angeflanscht werden muß. Bei einer Temperatur um etwa 1oo° C ist ein Austrocknen der Betonmasse nicht zu befürchten, weil die Ein-
"9- S/3
Wirkzeit nur kurz ist und etwa verdampfendes Wasser nicht entweichen
Eine ähnliche Anordnung ergibt sich bei einer Hochfrequenzbeheizung. Im Gegensatz zu der vorerwähnten Strahlungsheizung, bei der die Wärmeeinwirkung von außen nach innen fortschreitet, geht diese bei einer Hochfrequenzheizung in umgekehrter Richtung. Die Wärme wird im Innern, d.h. im Kern des durch den Trichter oder das Rohr transportierten Mörtelstromes erzeugt und wandert von innen nach außen. Die intensive hochfrequente elektrische Feldwirkung ist in diesem Falle besonders vorteilhaft, weil die zur Verfugung stehende Verweilzeit der Mischung vergleichsweise gering isV und eine Strahlungsheizung nur in den Außenzonen wirksam werden könnte. Die Hochfrequenzheizung kann kapazitiv mit einem Kondensatorfeld oder induktiv mit einem Spulenfeld zur Anwendung gebracht werden; e stere ist als Zusatzeinrichtung mehr für den Aufgabetrichter, letztere mehr für eine Sonderbauart des Vorbeschleunigerrohres geeignet.
Das von der Förderschnecke 4 in das Vorbeschleunigerrohr 2 gedruckte Beton- bzw. Mörtelgemisch erfährt seine erste zusätzliche Beschleunigung durch die aus der Ringdüse 1oa tretende Luft, deren Druck auf etwa 2,ο bis 2,5 atü reduziert ist. Der aus der Tülle 9a tretende kompakte Materialstrom wird zerrissen und stark beschleunigt und gelangt etwa in der zweiten Hälfte des Vorbeschleunigerrohres in den Sog der zweiten Druckluftdüse 1o, wo er unter dem Schub der mit ca. 5 bis 6 atü eintretenden Luft auf seine Endgeschwindigkeit beschleunigt wird.
Im Falle einer Verstopfung auf der Druckseite sorgen an sich be-
- 1o -
- 1o kannte, nicht dargestellte Druckregler in den Luftleitungen 3 und 3a dafür, daß zwischen den Düsen 1o und 1oa ein Druckausgleich stattfindet und die Förderschnecke 4 augenblicklich stillgesetzt wird. Durch den dann im Ausstoßkonus der Düse 1oa von der Förderschnecke befindlichen Mörtelstopfen ist die Schnecke selbst vor den Wirkungen eines Druckrückschlages weitgehend sicher, weil auf den Mörtelstopfen sowohl in als auch gegen die Förderrichtung gleiche Drücke einwirken. Zum Wiederanfahren nach Beseitigung der Störung wird durch einfaches Verdrehen des Ausstoßkonus der Düse 1o die Ringdüsenweite vergrößert, damit eine größere Luftmenge den Stopfen in Bewegung setzen kann. Ist die Gemischfijrderung wieder in Gang gebracht, wird die Düse bis zur normalen Öffnungsweite zurückgestellt. Bei Beendigung des Spritzbetriebes ist es üblich, zwecks Reinigung das Rohr- und Schlauchsystem mit bruchrauhem Splitt durchzublasen, wodurch die Förderschnecke einem starken Verschleiß ausgesetzt ist. Es wird daher in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, das Vorbeschleunigerrohr mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Druckbehälter auszustatten, welcher von dem Rohr durch ein einfaches Absperrorgan^, z.B. eine Schieberklappe, abgesperrt werden kann. Die Schieberklappe wird zweckmäßigerweise als eine nach oben, d.h. zum Splittgut hin gewölbte Halbwalze ausgebildet, was den Vor teil hat, daß beim Schließen der Klappe das Splittgut nicht nach oben verdrängt werden muß. Vielmehr schiebt sich die Klappe unter dem Splittgut durch, so daß der ferngesteuerte Betätigungsmechanismus nur die Reibung zu überwinden hat und dementsprechend klein ausgelegt werden kann.
Besonders vorteilhaft ist vorgenannte Einrichtung auch für den Spritzbetrieb. Hierbei macht sich ein zu erwartender Verstopfer bei
- 11 -
dem Düsenführer durch leichte Vorstöße am Düsenrohr bemerkbar.
Durch Betätigung der Fernsteuerung wird dem Betonstrom Splittergut zugeführt, das durch seine reinigende Wirkung die Verstopfergefahr beseitigt.
Zusammengenommen bietet die erfindungsgemäße Kombination zweier durch ein Vorbeschleunigerrohr verbundener Druckluftdüsen die Möglichkeit, auf die bisher notwendige Transportschnecke im Aufgabetrichter zu verzichten. Hierdurch wiederum ist es möglich, verschiedene, den jeweiligen ümweltverhältnissen angepaßte Trichterformen auf dem Förderrohr zu montieren und mit wenigen Handgriffen gegeneinander auszutauschen. Es können daher mit der gleichen Haschine die unterschiedlichsten Betonmischungen verspritzt werden, für welche bisher verschiedene Maschinentypen eingesetzt werden mußten.

Claims (1)

  1. Sehnt z-Ansprüche:
    1. Forder- und Spritzgerät für Betonmτ.schnngen, insbesondere für Paser-, Leichtaggregat- und/ader Künast σ ff-Betonmischungen, mit einem liegenden Färderrahr und einer darin dreMrar gelagerten Förderschnecke und einem. Anfgaoetriehter, scrwie mit einer am Ausstoßende des Förderrohres angebrachten Drucüuft-Hingdüse, dadurch. gefcennzeicia.net, daß die Singdüse (toa) in ein. zylindrisches oder in Förderrichtung leicht konisches Tor— beschleunigerrohr (2) mündet, dem seinerseits eine weitere Druckluft-Ringdüse (To) gleichen oder entsprechend der Konizität des TorbeschleuTitgerrohres geringfügig verringerten Querschnitte aufgesciiraubt ist, an welche sich dann in erkannter Meise der Spritasciilauch anschließt.
    2. Förder- und Spritzgerät nach Anspruch t, dadirek geke nnzeichnet, daß der Aufgabetrichter (6) leicht auswechselbar auf dem Förderrohr (1) befestigt ist.
    3. Förder- und Spritzgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufgabetrichter (6) mit einem Deckel druckdicht verschlieibar ist und der Deckel Anschlügeinrichtungen für eine Druckluftleilr-ng aufweist.
    4. Förder- und Spritzgerät nach den Ansprüchen "! bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufgabetrichter (6) mit einem mechanischen oder elektromagnetischen Reittier (7) versehen
    XS u ·
    5. Förder- und Spritzgerät nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufgäbetrichter beheizbar ist.
    6. Förder- und Spritzgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder
    beide der DrueJü-uft-HiBgdosen (to. tea) eiirse straiTenies ■verstellbaren Düsen— SiF gspalt acfWeisea.
    T. Pörder— und. Spritzgerät nach Anspruch 6,iaiiiireiii gekennzeichnet, daß aweeks aragspaltTerstellTang; der Aas— stoSkonus mit einem Übervorfgewinde (5) am der ¥aa«£aag des Ii»itsajnmeLranmes (11, 11a) drehbar befestigt τζζχα damit gegeaöber fier (9, 9a', **-?at Tersciiieiibar ist.
    5. Fcräer- asd Spriiagerät aatcÄ eiaea oder mebrerea der
    bis e, dadurch geienaseicitnet, daß das ToortiescileaniÄerroiir (2) über ein. Absperrorgaii atit einem Ooter stefceades Splitt-Behälter Tertondeji ist.
    9. ?ircer· unc Spritsgerät aack einem oder mehreren der AnsprSetee 1 eis 3, i isrch ffekennaeichnet, daß das Yarbescrhleuaigerrohr (2) beheisbar ist.
    to. ?crcer- und Srrritsr«rät oadh. einesa oder mehreren der Aaspreteh» t bis 9, gekennzeichnet durch Druckregler in <iem luftzuiünrungez (3, 3a), welche bei Überdruck im Falle von Verstopf em den Antrieb der Förderschnecke (4·) oder auch je nach S&asteiiuns die Luftzuführung stillsetzen·
    710275A-3.6.71
DE7102754U Forder und Spritzgerat fur Betonmischun gen Expired DE7102754U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7102754U true DE7102754U (de) 1971-06-03

Family

ID=1263860

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7102754U Expired DE7102754U (de) Forder und Spritzgerat fur Betonmischun gen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7102754U (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3508966A1 (de) * 1985-03-13 1986-09-25 Hochtief Ag Vorm. Gebr. Helfmann, 4300 Essen Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer tunnelauskleidung aus beton im zuge des tunnelvortriebs mit einer tunnelvortriebsmaschine
DE3918584A1 (de) * 1989-06-07 1990-12-13 Schneider Ulrich Prof Dr Ing H Vorrichtung zum erwaermen von fliessfaehigen baustoffen
DE4437107A1 (de) * 1994-10-18 1996-04-25 Putzmeister Maschf Vorrichtung zur pneumatischen Förderung von trockenem Fördergut

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3508966A1 (de) * 1985-03-13 1986-09-25 Hochtief Ag Vorm. Gebr. Helfmann, 4300 Essen Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer tunnelauskleidung aus beton im zuge des tunnelvortriebs mit einer tunnelvortriebsmaschine
DE3918584A1 (de) * 1989-06-07 1990-12-13 Schneider Ulrich Prof Dr Ing H Vorrichtung zum erwaermen von fliessfaehigen baustoffen
DE4437107A1 (de) * 1994-10-18 1996-04-25 Putzmeister Maschf Vorrichtung zur pneumatischen Förderung von trockenem Fördergut

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3145687A2 (de) Sequentielle durchlaufmischanlage
DE202018101651U1 (de) Anlage zur Förderung von pastösem Material
DE2122858B2 (de) Einrichtung zum pneumatischen bilden und foerdern von durch druckluftpolster voneinander getrennten materialpfropfen in einer leitung
DE102010026731A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anfahren einer Rohrextrusionslinie
DE490407C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von vorgemischtem Moertel, Beton u. dgl. mit Hilfe von Druckluft durch eine Leitung unter Fertigmischen
DE7102754U (de) Forder und Spritzgerat fur Betonmischun gen
DE3317467A1 (de) Vorrichtung und verfahren fuer den transport verschiedener materialarten in einer transportroehre
DE3616995C2 (de)
DE2103458A1 (de) Förder- und Spritzgerät für Betonmischungen
DE921622C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verblasen von Versatz
DE2215485C3 (de) NaBbeton-Spritzmaschine
EP3434632A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum fördern von zumindest überwiegend aus festkörperpartikeln bestehendem material, insbesondere pulvermaterial, beispielsweise trockenmörtel
EP1783054B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur dosierten Abgabe von Schüttgut
DE2252870A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur pneumatischen foerderung
AT410420B (de) Anlage zum fördern und trockenspritzen von baustoffgemischen
DE7212086U (de) Nassbeton spritzmaschine
DE102006043596B3 (de) Fördervorrichtung
EP4205861B1 (de) Vorrichtung zum spritzen von beton
AT504134B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum einstossen von pumpfähigen chargen in einen drehrohrofen
DE491279C (de) Vorrichtung zum Foerdern von vorgemischtem Moertel, Beton u. dgl. mit Hilfe von Druckluft durch eine Leitung unter Fertigmischen
DE2103458C (de) Forder und Spritzgerat fur Betonmischungen
DE2612385C2 (de) Vorrichtung zum Entwässern von Schlamm
EP1279631B1 (de) Verteilendes Aufgeben einer Schlammmasse auf bewegtes Mischmaterial
DE848320C (de) Verfahren und Vorrichtung zum pneumatischen Foerdern von koernigem oder staubfoermigem Gut
DE1458913C (de) Vorrichtung zum Mischen und Aufbringen feuerfesten Materials auf Ofenauskleidungen