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DE7100026U - Eckenverbindung für Möbelstücke od. dgl - Google Patents

Eckenverbindung für Möbelstücke od. dgl

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Publication number
DE7100026U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
corner connection
panels
wood
corner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7100026U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE7100026U publication Critical patent/DE7100026U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Furniture Connections (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)

Description

Otto G'-Jser W6 Ebenhcusen-Werlc, ?3 ' l2· ' 970 Anmelder: Wilfried Riedel, 8076 Ebenhausen-Werk Werkstraße 1 '.51 E c ken verbindung für Möbelstücke o.dgl.
Die Neuerung bezieht sich auf eine fcckenverbindun > für Möbelstücke o.dgl., bei der mit Furnier, Kunststoffschichten, Kunstsloffbeschichtungen usw. versehene Platten aus Holz, gebundenen Holzfasern, Kunststoffen usw. unlösbar miteinander verbunden sind.
Eckenverbir.d« .gen kommen in der Möbelindustrie ständig vor, so daß es verständlich ist, daß immer wieder versucht wurde, Verbesserungen zu schaffen. Eine sehr alte Eckenverbindung besteht darin, daß man die Platten ganz einfach zusammennagelt oder zusammenschraubt. Diese Verbindungsart ist aber nur für billige Regale usw. brauchbar und hat für moderne Möbelstücke nahezu überhaupt keine B<.«deutung, ganz abgesehen davon, daß die Festigkeitseigenschelten dieser Verbindung nicht die besten sind. Fest hingegen sind solche Verbindungen, die durch das sogenannte Zinken erhalten werden. Das Zinken erfordert aber Spezialmaschtnen, da sich eine Handarbeit aufgrund des erforderlichen Zeitaufwandes von selbst verbietet. Als nach—
teilig kommt beim Zinken ferner hinzu, daß Stirnholz sichtbar ist, was häufig abgelehnt wird und aus Gründen des guten Aussehens abgelehnt werden muß. Zwar ist es möglich, verdeckt zu zinken, jedoch ist dies mit einem erhöhten Aufwand verbunden, der die Wirtschaftlichkeit gefährdet.
Um diese Nachteile herabzumindern sind schon Dübelverbindungen vorgeschlagen worden, die zwar billig sind, aber Stirnholz nicht zu vermeiden vermögen. Hier muß mit Blenden bzw. An- und
f.
Aufleimen gearbeitet werden, die einmal kostbare Arbeitszeit verschlingen und zum anderen bei vielen Möbelstücken störend wirken.
Formschöne Verbindungen lassen sich mit Gehrungen erreichen, jedoch sind solche Verbindungen nicht so einfach, wie es fürs erste scheinen mag. Die Gehrungsverbindungen erfordern nämlich eine sehr genaue Paßarbeit, die wiederum kostspielig Ist, ganz abgesehen davon, daß schon geringfügige Toleranzen in der Stärke der einzelnen Platten das gute Aussehen emofindlich stören können. Dieser Nachteil tritt besonders dann kraß zutage, wenn die Holzplatten mit Kunststoffschichten o.dgl. beschichtet sind, die in Ihrer Tiefe in der Regel dunkle Farben aufweisen, die bei hellen Oberschichten und schon geringfügigen Fehlern in der Gehrung äußerst unangenehm auffallen. Von der Praxis aus gesehen, sind daher Gehrungsverbindungen zumindest für beschichtete Platten unbrauchbar.
Demgegenüber bezweckt die Neuerung eine Eckenverbindung, welche die geschilderten Mängel ausschließt, d.h. eine Eckenverbindung schafft, die einmal einen verhältnismäßig geringen Arbeitsaufwand erfordert und die zum anderen vorzüglich aussieht, und zwar auch
dann, wenn die unvermeidlichen Toi er armen in den ί der miteinander zu verbindenden Platten besonders kraß sind. Darüber hinaus wird eine hohe Bruchfestigkeit gefordert, ohne daß dazu besondere Maßnahmen ergriffen werden müssen. Nicht zuletzt ist angestrebt, daß sich die zu schaffende Verbindung für Serienfertigungen bestens eignet.
Dieses Ziel wird nach der Neuerung bei einer Eckenverbindung erreicht, die durch eine, bevorzugt aus Holz bestehende Massivleiste gekennzeichnet ist, an welche die Platten mit Hilfe von Dübeln, einer Nut-Federverbindung oder mit Hufe ähnlicher Verbindungsarten stumpf angesetzt sind. Bei dieser Eckenverbindung wird zwischen die miteinander zu verbindenden Platten gewissermaßen ein Zwischenstück eingefügt, das die Platten für den Beschauer ansehensmäßig trennt, so daß sogar starke Toleranzen nicht mehr auffallen und schon gar nicht mehr das gute Aussehen zu stören vermögen. Die bevorzugt aus Massivholz bestehende Eckleiste führt auch zu einer sehr festen Verbindung, die hohen Kräften gewachsen ist. Da ferner die Dübel oder Nut-Federverbindung zu den wirtschaftlichsten Verbindungsarten überhaupt gehören und auch die Macssivleiste keine hohen Unkosten verursacht, wird sich die neue Eckenverbindung in einem wirtschaftlich sehr günstigen Rahmen bewegen. Diese Wirtschaftlichkeit im Zusammenwirken mit dem einfachen Aufbau der ganzon Verbindung trägt wesentlich dazu bei, daß sich die neuerungsgemäße Maßnahme bestens für die Eingliederung in Serienfertigungen eignet.
Zur Vertiefung der bereits geschilderten Vorteile wird nach der Neuerung ferner vorgeschlagen, daß die Leiste gegenüber der
Plattenstärke leicht überdimensioniert ist und leicht gerundete Kanten aufweist. Diese Ausgestaltung der Leiste gibt der neuen Verbindung gewissermaßen eine besondere Note, d.h. mit einem Aufwand, der praktisch Null ist, lassen sich völlig neue Effekte erzielen, was in geschmacklicher Richtung besonders dann ausbaufähig ist, wenn, wie die Neuerung ferner vorsieht, die im Querschnitt eine Vieleckform, für rechtwinkelige Verbindungen eine quadratische Viereckform aufweisende Lets' Kontrastleiste zu den Platten ausgeführt ist.
In der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen:
Rig. 1 ein kastenartiges Gebilde im Schaubild, das mit der neuartigen Eckenverbindung ausgestattet ist;
Pig. 2 eine vergrößert herausgezeichnete Eckenverbindung, die noch nicht vollständig zusammengefügt ist;
Rig. 3 eine spitzwinkelige Eckenverbindung; Rig. 4 eine stumpfwinkelige Verbindung;
Flg. 5 eine Verbindung, bei der drei Platten miteinander verbunden sind und
Rig. 6 eine gegenüber Rig. 5 geänderte Ausführungsform .
Wie sich aus Rig. 1 ergibt, besteht ein kastenförmiges Gebilde 1 aus vier Platten 2, 3, 4 und 5. Diese Platten stehen über Eckleisten 6 miteinander In Verbindung, von denen eine besonders gut der Rig. 2 zu entnehmen ist. Dort erkennt man, daß die Leiste gegenüber den Platten 2, 3 leicht überdimensioniert ist, so daß
■■ ■ ·- ;
Stärkentoleranzen an den Platten bedeutungslos werden. Die Verbindung üer Platten 2, 3 mit der Leiste 6 erfolgt über Dübel 7, die selbstverständlich so versetzt sind, daß sie mit Sicherheit nebeneinander zu liegen kommen. An der Platte 3 erkennt man ferner, daß sie einen Kern β aus gepreßten und gebundenen Holzspänen besitzt, der z.B. mit einem Kunststoff 9 versehen ist. An der Leiste 6 ist ferner erkennbar, daß die Ecken 10 leicht gerundet sind. Man erkennt aber auch, daß die Montage dieser- Ecken verbindung denkbar einfach ist und zu keinerlei Schwierigkeiten Anlaß geben wird.
Aus den F"ig. 3 und 4 ergeben sich EEckenverbindürsgen, die 'ünmal einen spitzen Winkel Λ.' und zum anderen einen stumpfen Winkel
) einschließen. Diese sonst schwierig zu schaffenden Verbindungen lassen sich mit einer entsprechend gestalteten Leiste 6 spielend leicht herbeiführen, so daß nicht nur formschöne und feste Verbindungen, sondern auch bisher ungewöhnliche Zusammenschlüsse von Platten 2, 3 möglich sind.
Nach den Flg. 5 und 6 haben die Leisten 6 eine Dreieck— b-:iw. eine Sechseckform und sie dienen dem Zusammenschluß von Platten 2, 3, 11. Wie bei diesen Ausführungsformen die Dübel laufen, ist mit strichpunktierten Linien 12 angegeben.

Claims (3)

  1. Schutzanspr-üche
    1 . Eckenverbindung für Möbeistücke o.dgl., bei der mit Rurnier ,
    Kunststoffschichten, Kunststoffbeschichtungen usw. versehene Plat-
    ten aus Holz, gebundenen Holzfasern, Kunststoffen usw. unlös-
    ! bar miteinander verbunden sind, gekennzeichnet durch eine be-
    vorzugt aus Holz bestehende Massivleiste (6), an welche die Platten (vgl. z.B. 2, 3) mit Hilfe von Dübeln (7), einer Nut-Federverbindung oder mit Hilfe ähnlicher Verbindungsarten stumpf angesetzt sind.
  2. 2. Eckenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (6) gegenüber der Plattenstärke leicht überdimensioniert ist und leicht gerundete Kanten (10) aufweist.
  3. 3. Eckenverbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Querschnitt eine Vieleckform, für rechtwinkelige Verbindungen eine quadratische Viereckform aufweisende Leiste (6) als Kontrastleiste zu den Platten (vgl. z.B. 2, 3) ausgeführt ist.
DE7100026U Eckenverbindung für Möbelstücke od. dgl Expired DE7100026U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7100026U true DE7100026U (de) 1971-04-08

Family

ID=1263158

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7100026U Expired DE7100026U (de) Eckenverbindung für Möbelstücke od. dgl

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7100026U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3001706A1 (de) * 1980-01-18 1981-07-23 Alno-Möbelwerke GmbH & Co KG, 7798 Pfullendorf Eckverbindung fuer seiten- und querteile von schukastenzargen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3001706A1 (de) * 1980-01-18 1981-07-23 Alno-Möbelwerke GmbH & Co KG, 7798 Pfullendorf Eckverbindung fuer seiten- und querteile von schukastenzargen

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