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DE718901C - UEberwachung der Kurzschluesse an Hochspannungs-Gleichrichtern - Google Patents

UEberwachung der Kurzschluesse an Hochspannungs-Gleichrichtern

Info

Publication number
DE718901C
DE718901C DEL100758D DEL0100758D DE718901C DE 718901 C DE718901 C DE 718901C DE L100758 D DEL100758 D DE L100758D DE L0100758 D DEL0100758 D DE L0100758D DE 718901 C DE718901 C DE 718901C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
field
monitoring
arc
switch
short circuits
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL100758D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Metzger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEL100758D priority Critical patent/DE718901C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE718901C publication Critical patent/DE718901C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/44Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • 'Überwachung ,der Kurzschlüsse an Hochspannungs-Gleichrichtern Bei der Anordnung der Blasspule in der Nähe der Schalterkontakte wurde angestrebt, um den Lichtbogen m eine bestimmte Richtung zu treiben, die Achsen dieser Magnaäsvsteme möglichst senkrecht zum Lichtbogen zu richten, damit auch die magnetischen Kraftlinien zur Erzielung einer möglichst starken Blasung diese Richtung haben.
  • Bei der Abschaltung von Kurzschlüssen an Hochspannungs-Gleichrichtern gedrängterBauweis;e mit in der Nähe der Gleichrichter aufgestellten Schnellschaltern hat sich nun gezeigt, daß die magnetische Lichtbogenblasung des Schnellschalters überraschenderweise nicht mehr einwandfrei arbeitet, sondern der Lichtbogen einseitig in einer bestimmten Richtung getrieben und die Lichtbogenzeit dadurch zum Teil unerwünscht verlängert wird. Auf der Suche nach der Ursache dieser zunächst unerklärbaren Erscheinung wurde festgestellt, daß die auf der Gleichstromseite des Gleichrichters angeordnete eisenlose Kathodendrosselspule Schuld an dieser Störung hatte. Das magnetische Blasfeld von Gleichstromschnellschaltern ist, verglichen mit den üblichen Blasfeldern. von überstromschaltern, an sich schon außerordentlich stark. Im hurzschlußfalle, in dem Stromstärken bis zu 3o ooo Ampere und mehr auftreten können, nimmt es eine ungewöhnlich hohe Feldstärke an, da nicht nur die Wicklungen, sondern auch der Eisenquerschnitt der magnetischen Blaseinrichtung außerordentlich stark bemessen sind, um gerade im Kurzschlußfalle durch die :extrem starke Blasung eine besonders schnelle Bewegung und Löschung des Abschaltlschtbogens innerhalb weniger tausendstel, höchstens hundertstel Sekunden zu erzielen.
  • Infolge dieses ungewöhnlich starken Blasfeldes war bisher bei Gleichstromschnellschalgern noch nie beobachtet worden, da ß äußere Magnetfelder irgendeine merkbare Störwirkung auf die Lichtbogenlöschung ausgeübt hätten. Der Gedanke an eine solche Störungsmöglichkeit lag daher zunächst völlig fern. Dies um so mehr, als der schon mit Rücksicht auf die Bedienung stets eingehaltene, nicht allzu geringe Abstand zwischen der Kathodendrossel und dem Schnellschalter durchaus genügte, um im normalen Betrieb den Schnellschalter unbeeinfiußt durch das Streufeld zu halten.
  • Die bei Kurzschluß auftretenden Störungen «erden nun gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Anordnung des Schalters so erfolgt, daß der Magnetfluß der Kathodendrosselspule des Hochspannungsgleichrichters bei Kurzschluß den Lichtbogenraum des Schalters in .einer das Blasfeld verstärkenden Richtung durchsetzt. Dann wirkt sich das Feld der Drossel beim Kurzschluß nicht nur nicht schädlich auf die Lichtbogenlöschung des Schalters .aus, sondern unterstützt sie sogar in unerwünschter Weise und trägt somit dazu bei, die Lichtbogenzeit zu verkürzen. Das trifft nicht nur auf eisenlose Drosselspulen zu, sondern bis zu einem gewissen Grade auch auf Drosselspulen. im Eisenkern, da diese im Kurzschlußfalle wegen der Eisensättigung ein starkes Streufeld ausbilden, das noch in ziemlich weitem Umkreis bemerkbar ist.
  • Ein Beispiel einer Anordnung eines Schnellschalters in der Nähe einer Drosselspule zeigt clie Abbildung in einer schematischen Draufsicht.
  • Die Drosselspulen, deren Spulenachse mit b bezeichnet ist, bildet im Kurzschlußfalle ein starkes Feld aus, dessen Verlauf dtgch die sestrichelten, mit Pfeilen versehenen Feldlinien bezeichnet ist. Der Schnellschaltere, dem der Strom J aus der Drossel durch die Leitung e _ zugeleitet wird, ist mit kräftigen Bl.asspulen d versehen, die ein Blasfeld in Richtung der gefiederten Pfeile in der Funkenkammer f erzeugen. Die Aufstellungs-'rirhtung des Schnellschalters e ist erfindungsgemäß so gewählt, daß die Richtung des Blas-Feldes und die Richtung des Drosselspulenfeldes, soweit es den Lichtbogen trifft, im wesentlichen zusammenfallen, so daß das Drosselspulenfeld die Wirkung des Blasfeldes unterstützt und dazu beiträgt, den Abscbaltlichtbogen sicher und in kürzester Zeit zu löschen.
  • Würde dagegen entgegen der Lehre der Erfindung der Schnellschalter z. B. an der Stelle g aufgestellt sein, so würde das Drosselspulenfeld das Blasfeld etwa senkrecht schneiden und den Lichtbogen auf eine Seite des Funkenkamins h treiben, so daß eine ungünstige Beanspruchung der Funkenkammer und eine verzögerte Löschung die Folge wären. Bei einer noch ungünstigeren Aufstellung des Schalters, bei der die beiden Felder sich zum Teil. aufheben, könnte unter Umständen das einwandfreie Löschen des Lichtbogens gänzlich in Frage gestellt sein, was durch eine Aufstellung nach der Erfindung vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATEN TAN51'RL'CIi: Überwachung der Kurzschlüsse an Hochs i pannungs-Gleichrichtern mit eisenloser Kathodendrosselspule durch in deren Nähe liegenden Gleichstromschnellschalter mit starkem elektromagnetischem Blasfeld, dadurcli gekennzeichnet, daß die Anordnung des Schalters so erfolgt, daß der Magnetruß der Drosselspule (a) bei Kurzschluß den Lichtbogenraum des Schalters (e) in einer das Blasfeld verstärkenden Richtung durchsetzt.
DEL100758D 1940-05-07 1940-05-07 UEberwachung der Kurzschluesse an Hochspannungs-Gleichrichtern Expired DE718901C (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

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DE718901C true DE718901C (de) 1942-03-30

Family

ID=7289425

Family Applications (1)

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DE (1) DE718901C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075722B (de) * 1956-11-05 1960-02-18 LICENTIA Patent Verwaltungs GmbH Frankfurt/M Magnetische Licht bogenblasemnchtung bei Gleichstromschnellschaltern
DE1099625B (de) * 1958-05-07 1961-02-16 Oerlikon Maschf Elektrodynamische Schnellausschalt-Einrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075722B (de) * 1956-11-05 1960-02-18 LICENTIA Patent Verwaltungs GmbH Frankfurt/M Magnetische Licht bogenblasemnchtung bei Gleichstromschnellschaltern
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