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DE718121C - Lochkartenauswertungsmaschine - Google Patents

Lochkartenauswertungsmaschine

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Publication number
DE718121C
DE718121C DET38389D DET0038389D DE718121C DE 718121 C DE718121 C DE 718121C DE T38389 D DET38389 D DE T38389D DE T0038389 D DET0038389 D DE T0038389D DE 718121 C DE718121 C DE 718121C
Authority
DE
Germany
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contact
machine
card
printing
brushes
Prior art date
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Expired
Application number
DET38389D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Hollerith Maschinen GmbH DEOMAG
Original Assignee
Deutsche Hollerith Maschinen GmbH DEOMAG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Hollerith Maschinen GmbH DEOMAG filed Critical Deutsche Hollerith Maschinen GmbH DEOMAG
Application granted granted Critical
Publication of DE718121C publication Critical patent/DE718121C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Es sind Lochkartenauswertungsmaschinen bekannt, bei denen durch einen gemeinsamen Kraftantrieb verschiedenartige Betriebsvorgänge durchgeführt werden können, indem sie mit Steuereinrichtungen zur Durchführung von Kartentransport-, Summenzieh-, Nullstell- und Druckwerksmaschinenspielen mittels eines allen Betriebsvorgängen gemeinsamen Kraftantriebes ausgerüstet sind, woto bei den Steuereinrichtungen Überwachungsorgane zugeordnet sind, durch die Kupplungsmittel zur zeitweisen Verbindung der Steuereinrichtungen mit dem gemeinsamen Kraftantrieb wirksam gemacht werden können. Es sind auch Maschinen bekannt, die mit zwei voneinander getrennten Kraftantrieben arbeiten, von denen der eine unter Maschinensteuerung die Vorgänge beim Tabellieren mit oder ohne Postenschreiben und so der andere die Vorgänge unter Kartengruppensteuerung beherrscht.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß bei einer Lochkartenauswertungsmaschine mit Steuereinrichtungen zur Durchführung von Kartentransport-, Summenzieh-, Nullstell- und Druckwerksmaschinenspielen mittels· eines allen Betriebsvorgängen gemeinsamen Kraftantriebes, wobei den Steuereinrichtungen Überwachungsorgane zugeordnet sind, durch die Kupplungsmittel zur zeitweisen Verbindung der Steuereinrichtungen mit dem gemeinsamen Kraftantrieb wirksam gemacht werden können, zur wahlweisen Verbindung der den Posten- und Summendruck und die Nullstellung der Zählwerke bewirkenden Vorrichtungen mit dem Kraftantrieb je eine selbständige Kupplungsvorrichtung (ζ. B. mit Magneten) vorgesehen ist, die nach Voreinstellung der Maschine (mittels Schalter) entweder nur die Einrichtung für den Summendruck oder die Nullstelleinrichtung oder beide Einrichtungen für ein Summenziehmaschinenspiel in Bereitschaftstellung bringen.
Durch den Erfindungsgegenstand wird, wenn z. B. ein Summenziehmaschinenspiel zwar mit Summendruck, aber ohne Nullstellung der Zählwerke vor sich gehen soll, der Summendruck in einer verkürzten Zeit erreicht gegenüber den bekannten Maschinen mit zwei Kraftantrieben, da bei diesen Maschinen der zur Durchführung der Summenziehmaschinenspiele vorgesehene Nullstellmotor bei seiner Einrückung die Maschine für ein Maschinenspiel in Gang setzt, dessen 5S Dauer auf die gleichzeitige Durchführung der Nullstellung der Zählwerke im Anschluß an den Summendruck berechnet ist, wobei die
71812Ϊ
Einrückung der Nullstellung der Zählwerke durch besondere Maßnahmen herbeigeführt werden muß.
Gegenüber den bekannten Maschinen mit nur einer Kraftquelle liegt gleichfalls der, Fortschritt einer schnelleren Arbeitsweise vor, weil nach dem Konstruktionsprinzip dieser Maschinen die Arbeitsvorgänge in jedem Falle so geführt werden, daß die Zeit für eine ίο Nullstellung bei einem Summendruck vorhanden ist. Bei diesen Maschinen wird nämlich der Kraftantrieb ausschließlich über die Typensektoren des Druckwerks an das Zählwerk herangeführt. In diesem Falle besteht keine Möglichkeit, den Nullstellvorgang vom Druckvorgang zu trennen, so daß auch die Zeit für die Ausführung des NuEstellvorgangs nicht erspart oder herabgesetzt werden kann. Die Erfindung ist auf den beigefügten so Zeichnungen an dem Ausführungsbeispiel einer druckenden Tabelliermaschine mit elektromagnetischer Steuerung der Funktionen ihrer wirksamen Teile veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Außenansicht der vollständigen Maschine, die
Fig. 2 und 3 stellen zusammengenommen, wenn sie nebeneinandergelegt werden, einen horizontalen Schnitt durch die Maschine dar und veranschaulichen die Lage der Antriebsorgane der Addierwerke, der Einrichtungen zur Komplementbildung und zum Kartentransport zueinander.
Fig. 3 A ist ein Schnitt durch die Kartentransporteinrichtung.
Fig. 3 B ist eine Einzeldarstellung eines Teils der Abfühlbürsten und einer Sperrbürstenkontakteinrichtung als Ersatz der sonst üblichen Kartenhebenkontakteinrichtung.
Fig. 4 ist ein Bruchstück eines senkrechten Schnittes durch die Maschine und veranschaulicht die Kupplungen und Addierwerke.
Fig. 5 ist ein vertikaler Schnitt durch die Maschine, der senkrecht zu dem der Fig. 4 steht und den Druckmechanismus sowie Einzelheiten des Maschinenantriebs veranschaulicht.
Fig. 5 A veranschaulicht eine Einzelheit des Druckmechanismus, welche zur Unterdrükkung des Nullendrucks dient.
Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt durch
die Antriebseinrichtung für die Addierwerke.
Fig. 7 ist ein senkrechter Schnitt durch die
Addierwerke und durch die Komplementbildungseinrichtung»
Fig. 8 ist eine Einzeldarstellung der Einrichtung zum Antrieb der Typenträger und veranschaulicht zugleich die Summendruckkupplung.
Fig. 9 veranschaulicht die Stellvorrichtung, durch welche die Maschine auf Tabellieren mit oder ohne Postendruck gestellt werden kann, sowie die Antriebseinrichtung für den Papiertransport.
Fig. 10 veranschaulicht eine Einzelheit des ,Antriebs für die Nullstelleinrichtung. x. Fig. 11 stellt eine Einzelheit der Einrichtung zur Überwachung der Druckhammer dar.
Fig. 12 zeigt in größerem Maßstabe einen Schnitt durch eines der Addierwerke.
Fig. 13 und 14 sind Schaubilder der Einrichtungen zur Komplementbildung der von den Karten abgefühlten Zahlengrößen, wobei jede Figur die gleichen Teile in verschiedenen Stellungen zeigt.
Fig. 15 ist eine Teildarstellung eines Stromschemas und veranschaulicht die Stromverbindungen, welche zur Komplementbildungseinrichtung gehören.
Fig. 16, 16A, 16B, 16 C und x6D veranschaulichen zusammengenommen, wenn sie aneinandergelegt werden, ein vollständiges Schema der Arbeitsstromkreise der Maschine.
Fig. 17 veranschaulicht ein vereinfachtes Arbeitsstromschema, welches aus dem Schema der Fig. 16, 16A, 16B, 16C und 16D zusammengezogen ist und dazu dient, das Verfahren wahlweisen Summenziehens und der Nullstellung für verschiedene Addierwerke zu erläutern, wobei nur diejenigen Stromkreise dargestellt sind, welche hierbei wirksam werden.
Fig. 18 ist ebenfalls ein vereinfachtes Stromschema, welches das Verfahren der Auswahl verschiedener Addierwerke für das Summenziehen bei Kartengruppenwechsel veranschaulicht.
Fig. 19 ist ein vereinfachtes Stromschema, welches den Vorgang der Subtraktion und das Verfahren der Auswahl des geeigneten Addierwerks für den Druck des wahren Saldos veranschaulicht.
Fig. 20 und 21 sind Abschnitte von Gruppenkontrollstromkreisen und veranschaulichen die Art und Weise der Anstöpselung für Zwischen- und Untergruppenkartenkontrolle, sowie nur für Untergruppenkartenkontrolle. Der Antrieb der Maschine, deren äußere Erscheinung aus Fig. 1 ersichtlich ist, erfolgt durch einen Elektromotor 40, der nahe dem χ Boden der Maschine angeordnet ist und durch Riemen 41 und Riemenscheiben 42 vertikale und horizontale Wellen, die in Fig. 1 nicht sichtbar sind, in Umdrehung \'ersetzt. Im oberen Teil der Maschine befindet sich bei 43 die Kartentransporteinrichtung, bei 44 die Druckeinrichtung und bei 45 zwischen der Transport- und der Druckeinrichtung eine Einrichtung, um die durch Löcher auf den Karten dargestellten Zahlengrößen in ihre Komplemente umzuwandeln. Hinter der Einrichtung für den Kartentransport und für die
Komplementbildung befindet sich der Addiermechanismus 46. Das Schaltbrett 47 ist auf der Vorderseite der Maschine in deren unterem Teil in aufrechter Lage angeordnet und kann durch Türen 48, von denen einzelne in Fig. ι fortgelassen sind, abgeschlossen werden, wenn sich die Maschine in Betrieb befindet.
Hinter dem Schaltbrett und unterhalb der Einrichtung für den Kartentransport und für die Komplementbildung sowie unterhalb der Zählwerke befinden sich die zahlreichen Relais und Kabel, welche für die Betätigung der Maschinenteile erforderlich sind. Wegen der
is großen Zahl der Relais und Kontakte empfiehlt es sich, diese an gelenkig angeordneten Platten anzubringen, welche nach außen geschwungen werden können, um auf diese Weise bequemen Zugang für die Überwachung
ao und die Reparatur beschädigter Teile zu erhalten.
Antrieb
Die Riemenscheibe 42 (vgl. Fig. 5) ist auf einer Welle 50 befestigt, welche mehrere Nocken 51 trägt, deren Aufgabe darin besieht, Kontakte herzustellen und zu unterbrechen, um Stromstöße zu genau bestimmten Zeitpunkten und von bestimmter Dauer zu erzeugen, um die Addierwerks- und Postendruckeinheiten zu überwachen. Diese Welle läuft mit großer Geschwindigkeit um. Auf der Welle 50 sitzt eine Schnecke, welche eine senkrecht stehende Welle 52 antreibt, die vermittels Schraubenräder 53 die Hauptkupplungswelle 54 der Maschine in Umdrehung versetzt. Die Steuereinrichtungen für die verschiedenen Abschnitte der Maschine, wie z. B." die für den Kartentransport, für den Summenzug, für die Nullstellung und für den Druck, werden vermittels auf der Welle 54 sitzender Eintourenlcupplungen angetrieben, 'die elektromagnetisch überwacht werden.
Kartentransport
Die KartentransportwelleSS (vgl. Fig. 2, 3 und 5) wird über eine Kartentransportkupplung 56 angetrieben, welche von einem Magneten 431 überwacht wird. Diese Kupplung ist für sich aus den Zeichnungsfiguren nicht ersichtlich, aber sie stimmt mit der in Fig. 8 dargestellten Kupplung zur Beherrschung des Summendrucks überein. Jede dieser Kupplungen enthält eine mit einer Aussparung versehene Scheibe 60, die fest auf der Welle 54 sitzt und das treibende Element der Kupplung bildet, sowie eine Scheibe 61, welche lose auf der Welle sitzt und das getriebene EIement der Kupplung bildet. Die Scheibe 61 trägt eine Klinke 62, welche durch eine Feder gegen den Umfang der Scheibe 60 gezogen wird, aber für gewöhnlich durch eine Sperrklinke 63, an welcher der Anker eines Überwachungsmagneten 64 sitzt, in unwirksanier Lage gehalten wird. Wenn der Magnet 64 kurz erregt wird, dann wird die Sperrklinke 63 um ihren Drehzapfen geschwenkt, so daß sie die Klinke 62 freigibt, welche darauf in die Aussparung der Scheibe 60 in einem ganz bestimmten Zeitpunkt des Maschinenspiels einfällt, worauf die Scheibe 60 zusammen mit der Welle 54 eine volle Ζ7*κ-drehung macht. Am Ende der Umdrehung erfaßt die Sperrklinke 63, welche bereits von ihrem Magneten wieder freigegeben ist, das Schwanzende der Klinke 62 und rückt auf diese Weise die Kupplung aus und hält die Scheibe 61 in ihrer Grundstellung fest. Die ähnlich eingerichtete Kartentransportkupplung trägt an ihrem angetriebenen Teil ein Zahnrad 66, welches mit einem Zahnrad 67 in Eingriff steht (Fig. 2), das fest auf der Kartentransportwelle sitzt. Wenn die Kupplung eingerückt wird, dann wird die Welle 55 in Umdrehung versetzt. Diese Welle (vgl. auch Fig. 3) setzt durch Schraubenräder 68 die Kartentransportwalzen 69 und die Kartenvorschubeinrichtung in Bewegung, wie später noch näher erläutert werden wird. Gewisse Nocken zur Betätigung von Kartentransportkontakten, welche mit dem Buchstaben .F in Verbindung mit einer Zahl bezeichnet sind, und ein Kommutator 72 (v§l· Fig. 4 und 5) werden ebenfalls durch die Kartentransportwelle 55 angetrieben. Der Kommutator 73 und die Kartentransportnocken sitzen auf einer Welle 70, welche ein Zahnrad 71 trägt, das mit einem Zwischenrad 72 in Eingriff steht, welches sich seinerseits in Eingriff mit dem Zahnrad 66 befindet, das am angetriebenen Element der Kartentransportkupplung sitzt.
Der Kartenvorschubmechanismus ist in Fig. 3 A veranschaulicht. Die Kartentransportwelle 55 treibt durch Schraubenräder 600 ein Exzenter 60 r, welches mit dem Kartenvorschübarm 602 gekuppelt ist. Dieser Arm bewegt das Kartenabgreifmesser 603 hin und her, welches bei jedem Maschinenspiel eine Karte aus dem Vorratsbehälter herausschiebt. Diese gelangt zwischen Transportwalzen 69, welche, wie erwähnt, durch die Schraubenräder 68 angetrieben werden. Durch diese wird sie zwischen oberen und unteren Abfühlbürsten UB bzw. LB und deren zugeordneten Kontaktwalzen hindurchgeschoben. Der Abstand der Bürsten UB und LB ist so bemessen, daß jede Karte die unteren Bürsten LB genau um ein Maschinenspiel später erreicht als die oberen Bürsten UB.
Neben den eigentlichen Abfühlbürsten be-
finden sich Zusatzbürsten, von denen die zu dem unteren Bürstensatz LB gehörige in Fig. 3 B dargestellt ist. Diese Zusatzbürste läuft über einen Teil der Karten, in welchem sich keine Löcher befinden, so daß, wenn eine Karte von den Abfühlbürsten abgefühlt wird, die Zusatzbürste gegen ihre Kontaktwalze isoliert ist, während sie sich in anderen Zeitpunkten gegen die Kontaktwalze legt. Die • ο Walze 521 ist mit einem Kontaktring 604 versehen, welcher gegen den übrigen Teil der Kontaktwalze isoliert ist und welcher dazu bestimmt ist, mit der Zusatzbürste zusammenzuwirken.
Addierwerk s an trieb
Die Addierwerke sind in zwei horizontalen Reihen, die eine über der anderen, angeordnet (vgl. Fig. 4, 6 und 7). Sie werden durch zwei Wellen 75, j6 angetrieben. Die untere Welle 75 trägt ein Zahnrad 77, welches in Eingriff mit einem Zahnrad 78 auf der Hauptkupplungswelle 54 steht. Das Zahnrad yy greift auch in ein Zwischenrad 79 ein, welches in Eingriff mit einem Zahnrad 80 steht, das auf .der oberen Addierwerksantriebswelle 76 sitzt. Die beiden Antriebswellen drehen sich auf diese Weise in der gleichen Richtung so lange,' als die Hauptkupplungswelle 54 bzw. der Motor läuft. Antrieb der Summenzieheinrichtung Derjenige Teil der Summenzieheinrichtung, welcher durch den Hauptmaschinenantrieb getrieben wird, besteht in der Hauptsache aus Kommutatoren und Kontakten. Die zur Summenzieheinrichtung gehörige Kupplung ist bereits unter Bezugnahme auf Fig. 8 bei Erläuterung der Kartentransport kupplung beschrieben worden. In Fig. 2 ist die Summenziehkupplung bei 81 angedeutet. Sie wird von einem Magneten 432 überwacht. Das getriebene Element derselben, die Scheibe 61, trägt ein Zahnrad 83 (vgl. auch Fig. 8j, welches mit einem Zahnrad 84 in Eingriff steht, das fest auf der Welle 85 sitzt, die einen der Summenziehkommutatoren 86 trägt (vgl. Fig. 5). Das Zahnrad 84 steht auch mit einem Zahnrad 87 in Eingriff, das seinerseits in Eingriff mit einem Zahnrad 88 steht, welches auf der Welle 89 fest sitzt, die einen weiteren Summenziehkommutator 90 trägt. Die Nocken zur Betätigung der Summennockenkontakte 94, welche nachstehend mit T in Verbindung mit einer Zahl bezeichnet werden sollen, sind bei 95 angedeutet und sitzen auf einer Welle 96, welche ein Zahnrad 97 trägt, das mit dem Zahnrad 84 in Eingriff steht. So lange die Summenziehkupplung eingerückt ist, laufen die Wellen 85, 89 und 96 und die Summenziehkommutatoren und Nocken der Nockenkontakte um. Antrieb der Nullstelleinrichtung
Die Nullstelleinrichtung für die Addierwerke wird auch über eine Eintourenkupplung angetrieben, welche den Kupplungen für den Summendruck und für den Kartentransport ähnlich ist. Sie wird von dem Nullstellmagneten 433 geschaltet. Der getriebene Teil der Nullstellkupplung, welche bei 98 (Fig. 2) angedeutet ist, trägt zwei Zahnräder 100 und 101. Das Zahnrad 100 ist auf seinem ganzen Umfang mit Zähnen versehen, während das Zahnrad 101 (vgl. auch Fig. 10) nur über die Hälfte seines Umfangs mit Zähnen versehen ist. Der übrige Teil des Umfangs des Zahnrades 101 trägt eine Platte 102, welche die Sperrplatte des Genfer Getriebes (Abb. 10) bildet. Das Zahnrad 100 (Fig. 2) treibt ein Zahnrad 103, welches fest auf einer Buchse 104 sitzt, die frei um die Nullstellwelle 105 drehbar ist.
Das Übersetzungsverhältnis zwischen, diesen Rädern ist 2 :1, so daß die Buchse während jeder vollen Umdrehung des Zahnrades 8g 100, d. h. während jedes Nullstellmaschinenspiels, zwei Umdrehungen macht. Fest auf der Buchse 104 sitzt ein Zahnrad 106, das in Eingriff mit einem Zahnrad 107 steht, das fest auf der Welle 108 sitzt, welche den Null-Stellkommutator 112 trägt. Das Zahnrad 107 steht auch in Eingriff mit einem Zahnrad 113, das an eine Welle S 9 frei drehbar ist und in Eingriff mit einem Zahnrad 114 steht, das fest auf eine Welle 115 aufgesetzt ist, welches 9 j Nocken 116 zur Betätigung der Nullstellnockenkontakte 117 trägt, die nachstehend mit R in Verbindung mit einer Zahl bezeichnet werden sollen. Während des ersten Teils des Nullstellmaschinenspiels wird die Nullstellwelle 105 gedreht, während sie während des zweiten Teils dieses Maschinenspiels stillsteht, indem sie durch die Genfer Sperrplatte 102 (Fig. 10) gesperrt ist, welche mit einem Sperrteil 121 zusammenwirkt, der an dem getriebenen Zahnrad 122 befestigt ist, das fest auf der unteren Nullstellwelle 105 sitzt. Die obere Nullstellwelle 125 (vgl. auch Fig. 6) wird von der unteren durch ein Zahnrad 126 angetrieben, das fest auf der unteren Null- no stellwelle sitzt und mit einem Zwischenrad
127 in Eingriff steht, das lose auf der Antriebswelle 76 der oberen Addierwerksreihe sitzt und seine Bewegung auf ein Zahnrad
128 überträgt, das fest auf die obere Nullstellwelle 125 aufgesetzt ist. Der zweite Teil des Nullstellmaschinenspiels vollzieht sich bei ruhender Nullstellwelle, weil, wie dies später erläutert werden wird, die Nullstellung dadurch herbeigeführt wird, daß Komplemente eingeführt werden, weshalb der eigentliche Nullstellvorgang vom Addierwerksantrieb
abgeleitet wird. Die Einführung von Zahlengrößen in die Addierräder erfolgt nur während des ersten Teils jedes Maschinenspiels.
Antrieb der Typenstangenund der Papier schaltvorrichtung
Die Druckwelle 130, Fig. 2, 5 und 8 wird über eine Eintourenkupplung 131 angetrieben, welche den früher beschriebenen ähnlich ist und welche ihrerseits durch einen Magneten 434 (Fig. S) überwacht wird. Das treibende Element der Kupplung sitzt lose auf der Welle 130 und steht in fester Verbindung mit einem Zahnrad 133, welches durch ein Zwischenrad 134 mit einem Zahnrad 135 in Antriebsverbindung steht, das auf der Hauptkupplungswelle 54 sitzt. Dieses treibende Kupplungselement nimmt natürlich an der Umdrehung der Hauptkupplungswelle teil.
Wenn die Druckwerkskupplung 131 eingerückt ist, dann läuft die Druckwelle 130 um.
Auf der Welle 130 sind zwei Kurventräger 141 und 142 befestigt, deren Kurvennuten 14I0, I4ib bzw. I42ß, I426 und 142,. mit RoI-len 150 bzw. 151, die am Kreuzkopf 140 sitzen, zusammenwirken. Außerdem ist auf die Welle 130 ein Zahnsektor 146 aufgesetzt, der mit einer Verzahnung 147 des Kreuzkopfes in Eingriff kommen kann. In der tiefsten Lage des Kreuzkopfes befindet sich 'der Kurventräger 141 in der Stellung der Fig. 8. Bei der Drehung der Welle 130 wird durch Zusammenwirken der Rolle 150 und der Kurvennut I4ia der Kreuzkopf so weit ausgehoben, daß der auf der Welle 130 befestigte Zahntrieb 144 mit der Verzahnung 145 am Kreuzkopf in Eingriff kommt. Im gleichen Zeitpunkt, in dem durch die Aufwärtsbewegung des Kreuzkopfes der Zahntrieb 144 wieder außer Eingriff mit der Verzahnung 145 kommt, ist die Rolle 151 in die Kurvennut I42ß gelangt, wodurch die Aufwärtsbewegung des Kreuzkopfes fortgesetzt wird. Durch den Kurvenhebel i42e wird die Höchstlage des Kreuzkopfes erreicht und die Bewegungsrichtung umgekehrt. Durch die Kurve I42a wird die Abwärtsbewegung so weit fortgesetzt, bis der Zahnsektor 146 mit der Verzahnung 147 in Eingriff gelangt. Sobald der Zahnsektor 146 durch die Abwärtsbewegung des Kreuzkopfes wieder außer Eingriff mit der Verzahnung 147 kommt, wird durch die Kurvennut I4i6 und die Rolle 150 die Abwärtsbewegung vervollständigt. Durch diese Einrichtung wird
ein gleichmäßiges1 Anheben des Kreuzkopfes erreicht, während die Abwärtsbewegung rascher und vor allem ohne schädliche Stoßwirkungen in den Totlagen des Kreuzkopfes erfolgen kann. Gewisse Einrichtungen, welche beim Druckvorgang wirksam sind, werden : auch durch eine dauernd umlaufende Welle ISS überwacht, welche eine Verlängerung der Addierwerksantriebswelle 76 bildet (vgl. Fig. 4 und S). Diese Welle trägt einen Nocken zum Antrieb der Rückführorgane der Druckmagnetanker und Typenstangensperrklinken sowie Nocken zur Betätigung der Nullendruckeinrichtung, wie dies später näher erläutert werden wird. Der Antrieb für die Papierschaltvorrichtung ist in Fig. 9 dargestellt. Die 7<> Druckwalze 160 ist mit dem üblichen Schaltrad 161 versehen, welches durch eine Klinke 162 fortgeschaltet wird, die ihren Antrieb durch einen Hebel 163 erhält. Der Hebel 163 kann durch einen Lenker 164 nach unten gezogen werden, wobei die Klinke 162 in Eingriff mit der Verzahnung des Schaltrades 161 gelangt und die Papierwalze jedesmal um einen Schritt dreht. Der Lenker 164 ist mit einem Arm eines Winkelhebels 165 verbunden, welcher durch einen Arm 166 erfaßt werden kann, der auf ein Exzenter aufgesetzt ist, welches fest auf der Druckwelle 130 angeordnet ist.
Wenn die Druckwelle umläuft, dann bewegt sich der Arm 166 s.tändig auf und ab. An seinem oberen Ende ist der Arm 166 mit einem Haken 167 versehen, welcher in und außer Eingriff mit dem unteren Arm des Winkelhebels 165 gebracht werden kann. Eine Feder 168 sucht den Haken 167 von dem Ende des Armes des Winkelhebels 165 abzurücken. Wenn die Schiene 170 indessen nach links im Sinne der Fig. 9 gezogen wird, so daß sie in die strichpunktiert angedeutete ^5 Pöstendruckstellung gelangt, -dann schwenkt ein an der Schiene vorgesehener Stift 171 den Arm 166 und damit den Haken 167 in Eingriff mit dem Winkelhebel 165. Wenn das geschehen ist, dann bewirkt jede Umdrehung der Druckwelle 130 eineSchaltung der Papierwalze um einen Schritt. Wenn die Schiene 170 in die in ausgezogenen Linien dargestellte Lage zurückgeführt wird, dann zieht eine Feder den Haken 167 von dem Winkelhebel l°5 165 weg, aber der Haken kann auch bei dieser Stellung der Schiene 170 in Eingriff mit dem Winkelhebel 165 gebracht werden durch einen Nocken 175, welcher fest auf der Kartentransportwelle 55 sitzt. Auf diese Weise kann no auch ein Papiertransport erfolgen, wenn die Schiene 170 sich in der Stellung befindet, welche sie beim einfachen Tabellieren ohne Postendruck einnimmt, sofern nur die Druckwelle 130 gleichzeitig mit der Kartentransportwelle 55 umläuft.
Kupp lungs sperr vor richtung
Ein Kartentransport darf niemals erfolgen, während die Summenzieheinrichtung oder die Nullstelleinrichtung sich in Tätigkeit befinden. Ebenso darf die Summenzieheinrich-
rung und die Nullstelleinrichtung nicht in Betrieb gesetzt werden, während die Kartentransporteinrichtung in Tätigkeit ist. Um die gegenseitige Störung dieser Einrichtungen zu vermeiden, sind mechanische Sperren vorgesehen. Aus Fig. 8 ist ersichtlich, daß das obere Ende der Sperrklinke 63 nach links, d. h. in der Richtung von der Scheibe 61 fort, schwingen muß, um eine Einrückung der »o Kupplung zu ermöglichen. Wie aus Fig. 2 und 4 ersichtlich ist, wirkt eine Stange 190, die bei 191 drehbar gelagert ist, mit den oberen Enden der Sperrhebel für die Kartentransportkupplung 56 und für die Nullstell-'5 kupplung 98 zusammen. Wenn das obere Ende eines Sperrhebels für eine Kupplung nach außen schwingt, um die Kupplung einzurücken, dann wird der Hebel 190 um seinen Drehzapfen 191 gedreht und verhindert die Bewegung des Sperrhebels für die andere Kupplung. In ähnlicher Weise stellt der Hebel 192 eine Verbindung zwischen der Nullstellkupplung 98 mit der Summenziehkupplung 81 und der Hebel 193 eine Verbindung der Summenziehkupplung mit der Kartentransportkupplung her.
Maschinenbetriebsüberwachitng und Antrieb der Komplementbildungsvorrichtung
Die Vorrichtung zur selbsttätigen Überwachung des Maschinenbetriebes, deren Aufgabe darin besteht, den Kartentransport und die Addierwerkseinrichtung in Betrieb zu halten, solange sich das Gruppenzeichen der durch die Maschine laufenden Karten nicht ändert, und die Vorrichtung zur Komplementbildung werden von der Kartentransportwelle unmittelbar angetrieben, da diese Organe wirksam sein müssen, wenn ein Kartentransport erfolgt und nur während dieser Zeit. Die Kartentransportwelle 55 trägt ein Zahnrad
176, welches vermittels eines Zwischenrades
177, wie aus den Fig. 2 und 6 ersichtlich ist, die Antriebswelle 178 für die Einrichtung zur Komplementbildung antreibt. Das Zahnrad ι S3 auf der Komplementbildnerwelle, welches mit dem Zwischenrad 177 in Eingriff steht, steht außerdem mit einem großen Zwischen rad 184 in Eingriff, welches seinerseits mit den Zahnrädern 185 und 186 auf der oberen bzw. unteren Antriebswelle 187 bzw. 188 der Einrichtung zur Betriebssteuerung in Eingriff steht.
Addieren und Drucken
Die Einrichtung der Addierwerke ist aus
Fig. 12 ersichtlich. Dieselben sind mit einer elektrischen Zehnerübertragungsvorrichtung ausgestattet und entsprechen im übrigen im wesentlichen den aus der amerikanischen Patentschrift 1 372 965 ersichtlichen Addierwerken. Die Addierwerksantriebswelle 75 dreht sich, wie bereits erwähnt, ununterbrochen, so lange sich die Maschine in Betrieb befindet. Die Welle treibt durch ein Getriebe 200 eine Addierwerkskupplungswelle 201, auf welcher mehrere Zahntriebe 202, und zwar je eines für jede Addierwerksstelle, lose angeordnet sind. Jedes Zahnrad 202 steht in 7" Eingriff mit einem Zahnrad 203, weiches fen mit einem Ziffernrad 204 verbunden ist. Jedes Zahnrad 202 ist in der üblichen Weise mit einer Nabe versehen, welche mit Kupplungszähnen ausgestattet ist, die mit entsprechenden Kupplungszähnen an einer Muffe 205 zusammenwirken, welche verschiebbar, aber undrehbar auf die Welle 201 aufgesetzt ist. Ein Addiermagnet 206 ist für jede Addierwerksstelle vorgesehen. Diese Addiermagnete werden, wie üblich, zu verschiedenen Zeitpunkten erregt je nach der Lage eines Loches in den in der Maschine abgefühlten Zählkarten. Jeder Addiermagnet ist mit einem Anker 207 versehen, der auf einer drehbaren Stange 208 sitzt. Ein Ansatz 209 am Anker 207 legt sich für gewöhnlich gegen einen Anschlag 212 an einem Hebel 213, der bei 214 gelagert ist. Das Ende des Hebels 213 ragt in eine Nut in der Muffe 205 hinein. Eine Schraubenfeder, 9" welche die Welle 201 umschließt, sucht den Hebel 214 so zu drehen, daß die Kupplungszähne an der Muffe 205 in Eingriff mit denjenigen an dem Zahnrad 202 gelangen und letzteres an der Drehung der Welle 201 teilnehmen würde. Solange der Magnet 206 nicht erregt ist, wird ein Einrücken der Kupplung durch die Anlage des Ansatzes 209 gegen den Anschlag 212 verhindert. Bei Erregung des Magneten 206 wird sein Anker 207 angezogen. wobei der Anschlag 212 den Ansatz 209 freigibt und die Kupplung durch die Feder eingerückt wird, so daß das Addierrad 204 an der Drehung der Wellle 201 teilnimmt. Gegen Ende des Maschinenspiels wird eine Ausrückplatte 218 in der Richtung senkrecht zur Zeichenebene bewegt, wodurch die Kupplung ausgerückt wird, so daß das Addierrad 203 um eine Zahl von Einheiten verstellt wird, welche dem Lochwert des abgefühlten Kartenlochs entspricht, durch welches die Erregung des Magneten 206 verursacht wurde.
DieZehnerübertragung wird auf elektrischem Wege bewirkt. Zu jedem Addier rad 204 gehört ein Kommutator mit einem einzigen Segment, welches dazu dient, Bürsten 220 zu überbrücken, wenn das Addierrad auf 9 steht. Am Addierrad ist ferner ein Nocken befestigt, welcher einem Hebel 221 eine Schwingbewegung erteilt, wenn das Addierwerk von 9 nach O geht.
Wenn der Hebel 221 auf solche Weise eine
Schwingbewegung erfährt, dann schließt er einen Schalter 222, der in Reihe mit dem Addiermagneten 206 des Addierrades der nächsthöheren Zahlenstelle geschaltet ist. Kurz nach Beendigung des Addierabschnittes des Maschinenspiels überbrückt der Kommutator 225, welcher auf der Antriebswelle 75 des Addierwerks sitzt, durch ein metallisches Segment die Bürsten 226 und 227, wodurch ein Stromstoß zustande kommt, welcher die Addiermagnete 206 erregt, deren Stromkreise durch! die Bürsten 220 und die Schalter 222 vorbereitet sind. Es wird dann eine Einheit auf die Addierräder, nach welchen eine Zehnerübertragung erfolgen soll, überführt, worauf die Kupplungen durch die Rückführschienen 218 wieder ausgerückt werden.
Die Maschine ist, wie bereits erläutert, mit einem Kreuzkopf 140 (vgl. auch Fig. 8) aus-
zo gerüstet, welcher durch die Wirkung der Druckwelle 130 gehoben und gesenkt wird. Durch den Kreuzkopf werden Typenstangen 229 vermittels einer unter Federdruck stehenden Klinke 230, die am Kreuzkopf angeordnet ist und in eine Lücke am unteren Ende der Typenstangen eingreift, mitgenommen. Am oberen Ende ist jede Typenstange mit Typen 231 ausgestattet, welche den Ziffern des Zahlensystems entsprechen. Jede Typenstange geht mit dem Kreuzkopf hoch, so daß jede Type 231 in die Druckstellung gegenüber der Papierwalze 232 in demjenigen Zeitpunkt des Maschinenspiels gelangt, in welchem die Kupplung des Addierrades zum Einbringen des der Type entsprechenden Ziffernwertes mit der Addierwelle erfolgen muß. Die Typenstange kann durch einen Druckmagneten 233 in jeder Lage der Typenstange angehalten werden, wobei dieser Druckmagnet während des Tabellierens und Postendruckes durch seitlich überwachte Stromstöße erregt wird, welche beim Abfühlen von Kartenlöchern ausgesandt werden.
Die Erregung eines Druckmagneten 233 bewirkt ein Anziehen von dessen Anker und eine Verschiebung eines Zugdrahtes 234 nach rechts, wodurch eine Sperrklinke 235, welche für gewöhnlich in Eingriff mit der Einstellklinke 236 steht, aus der letzteren ausgerückt wird, so daß diese in eine Sperrverzahnung 237 der Typenstange durch eine Feder eingerückt wird. Sie verhindert den weiteren Hochgang der Typenstange, wobei die dem abgefühlten Kartenloch entsprechende Type 231 sich in der Druckstellung befindet. Die Feststellung der Typenstange hindert nicht das weitere Hochgehen des Kreuzkopfes 140, da die Feststellung der Typenstange nur ein Ausrücken der Klinke 230 aus der am unteren Ende der Typenstange vorgesehenen Kerbe zur Folge hat.
Nullen werden nicht unter dem Einfluß der normalen Organe zur Überwachung des Druckvorgangs gedruckt, sondern, wie üblich, in Abhängigkeit davon, ob in den Stellen links von einer zum Abdruck gelangten Type noch Typen eingestellt sind. Die Typenstangen (vgl. Fig. S A) sind mit den Typen 1 bis 9 üblicherweise ausgerüstet, aber an der normalen Stelle für die Nulltype ist ein Leerkörper vorgesehen, so daß, wenn die Typenstange in dieser Lage gesperrt wird, kein Abdruck erfolgt. Die Nulltype selbst ist unter der Leerstelle angeordnet, so daß nur in der höchsten Lage der Typenstange die O gedruckt wird. Wenn ein Nullendruck nicht erfolgen soll, dann muß die Typenstange durch die Klinke 236 in derjenigen Lage gesperrt werden, bei welcher der Leerkörper am Typenstangenkopf sich in der Druckzeile befindet. Es sind besondere Kontakte 237 voigesehen, um Stromimpulse den Druckmagneten zuzuführen, wenn der Leerkörper in der Druckzeile anlangt. Die Kontakte 237 werden durch Hebel 245 offen gehalten, welche gewohnlich durch eine Schiene 239, die an Armen 240 sitzt, gegen eine Kontaktstücke der Kontakte 237 tragende Feder gedrückt werden. Auf der Welle 155 vorgesehene, bereits früher erwähnte Nocken halten die Schiene 239 in ihrer Tiefstellung, bis der erste Zahn der Sperrverzahnung an der Typenstange an der Klinke 236' vorbeigegangen ist. In diesem Zeitpunkt gestatten die Nocken, auf der Welle 155 der Schiene 239 hochzugehen, so· daß der Hebel 244 die Federung der Kontakte 237 nicht weiter zu überwinden vermag.
Ein Blick auf Fig. 5 A zeigt, daß, wenn eine Typenstange in einer Lage gesperrt worden ist, bei welcher sie eine der Typen 1 bis 9 zum Abdruck zu bringen vermag, der Hebel 245 in der Lage gehalten wird, in welcher er die Offenstellung der Kontakte 237 sichert, da der Hebel 245 einen Ansatz 247 besitzt, welcher mit der Sperrverzahnung an der Typenstange zusammenwirkt und durch diese in der die Offenstellung der Kontakte 237 bewirkenden Lage gehalten wird. Wenn eine Typenstange nicht für den Druck einer der sogenannten Zahlen gesperrt ist, dann ist die Sperrverzahnung an dem Ansatz 247 vorbeigegangen, und der Hebel 245 nimmt die in Fig. 5 A dargestellte Lage ein, wobei die Kontakte 237 für diese besondere Typenstange geschlossen sjnd. Es wird dann ein Stromstoß durch die in diesem Zeitpunkt geschlossenen Kontakte 237 gesandt, wodurch der Druckmagnet der Typenstange erregt wird, welche zu der nächsthöheren Stelle gehört. Diese Wirkungsweise, welche später noch im einzelnen bei Beschreibung des Stromschemas erläutert werden wird, hat zur Folge, daß
jede Typenstange, die links von der ersten auf eine der Zahlen ι bis 9 eingestellten Typenstange liegt, in solcher Lage angehalten wird, daß ihr Leerkörper sich in der Druckstellung S befindet, während jede Typenstange, die rechts von der ersten auf eine der Zahlen 1 bis 9 eingestellten Typenstange liegt; welche nicht auf eine dieser Zahlen eingestellt worden ist, bis zu ihrer höchsten Stellung angehoben wird, bei welcher eine O gedruckt wird.
Der Summendruck wird auf ähnliche Weise überwacht, soweit das Druckwerk selbst in Frage kommt, aber in diesem Falle werden die Druckmagnete 233 von den Übertragungseinrichtungen gesteuert, welche den Addierrädern zugeordnet sind. Jedes Addierrad 202 (vgl. Fig. 12) steht in Eingriff mit einem Zahnrad 250, welches mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Bürsten 251 ausgerüstet ist. Die Einstellung dieser Bürsten entspricht natürlich der Angabe des Addierrades 204. Die Bürsten arbeiten mit einem feststehenden Kommutator 252 zusammen, welcher mit Segmenten ausgerüstet ist, die den verschiedenen Ziffern entsprechen und die so angeordnet sind, daß eine Bürste 251 gerade mit dem Segment Kontakt macht, welches der im Addierrad stehenden Zahl entspricht. Jedes Segment ist elektrisch mit einem entsprechenden Segment an einem ruhenden Kommutator 253 verbunden, mit dem eine Bürste 254, welche unter gewissen Bedingungen umzulaufen vermag, aber für gewöhnlich in Berührung mit dem NuIlsegment feststeht, zusammenarbeitet.
Das Ziehen einer Summe erfolgt durch Erregung des Addiermagneten 206 für die Dauer eines Maschinenspiels, wobei das Addierrad 204 synchron mit der Bewegung der Typenstangen eine volle Umdrehung ausführt. Wenn die Bürste 251 am Nullsegmenl des Kommutators 252 vorbeigeht, wird ein Stromkreis geschlossen, durch welchen der Druckmagnet 233 erregt wird, um diejenige Type der zugehörigen Typenstange in der Druckstellung einzustellen, welche der in dem betreffenden Addierrad stehenden Summenziffer entspricht.
Der Druck von den eingestellten Typen wird durch Hämmer 260 bewirkt, welche durch eine Schiene 261 angeschlagen werden. Eine Feder 262 sucht die Schiene 261 im Drehsinn des Uhrzeigers zu drehen, um die Hammer gegen die Type zu schlagen, aber eine Stange 263 (Fig. 11), welche mit Nocken auf der Druckwelle 130 zusammenwirkt, verhindert die Freigabe der Schiene, bis alle Typen in der Druckstellung eingestellt sind. Die Stange 263 ist gelenkig mit einem Hebel 265 verbunden, welcher ein Ansatzstück 266 trägt, das mit einem Nocken 267 zusammenwirkt, der auf der Druckwelle 130 fest angeordnet ist. Kurz nachdem die Typenstangen in die Druckstellung gelangt sind, fällt das Ansatzstück 266 rasch auf eine niedrige Stufe des Nockens 267, wodurch die Schiene für den Hammeranschlag freigegeben wird. Kurz darauf trifft ein zweiter Nocken 268, der ebenfalls auf der Druckwelle 130 sitzt, auf eine Rolle 269, die am Hebel 265 angeordnet ist, was zur Folge hat, daß die Stange 263 wieder nach unten gezogen wird, so daß sie die Schiene 261 in ihre unwirksame Lage zurückführt. Ein Teil der Schiene führt dabei die Druckhammer 260 in ihre Grundstellung zurück.
Nach erfolgtem Summenzug können die Addierräder 204 gewünschtenfalls auf O gestellt werden. Hierbei ist zu beachten, dai.i, wie bereits erwähnt, das Zahnrad 101 während eines Summenzuges eine volle Umdrehung macht und daß während des ersten Teils dieser Umdrehung das Zahnrad 122. welches auf der Nullstellwelle 105 befestigt ist, sich dreht, daß es aber während des zweiten Teils der Umdrehung stillsteht infolge der Vorsehung der Genfer Sperreinrichtung 102, 121.
Die Nullstellwelle 105 treibt vermittels eines Getriebes eine Welle 255, an welcher der Halter der Bürste 254 befestigt ist. Wenn die Bürste 254 bei ihrer Umlaüfbewegung aut das Segment des Kommutators 253 trifft, das mit dem Kommutatorsegment 250 verbunden ist, welches in Berührung mit der Bürste 251 steht, dann wird ein Stromstoß durch die Wicklung des Magneten 206 geschickt, durch den das Addierrad eingekuppelt und darauf in die Nullstellung zurückgeführt wird.
Subtraktion
Die Subtraktion wird bei der auf den Zeichnungen veranschaulichten Maschine in der gleichen Weise bewirkt, wie es in der deutschen Patentschrift 539 827 erläutert ist. Es werden zwei Addierwerke benutzt, von denen das eine die positiven Größen nach ihrem wahren Wert aufnimmt und die negativen Größen nach ihrem Komplement- im wert. Das andere Addierwerk nimmt die negativen Größen nach ihrem wahren Wert und die positiven nach ihrem Komplementiert auf. Wenn die positiven Werte überwiegen, dann erscheint der wahre Wert des Saldos im ersten Addierwerk, während der wahre Wert des Saldos im zweiten Addierwerk erscheint, wenn die negativen Größen überwiegen. Jede Lochangabe, gleichviel ob positiv oder negativ, wird zumeist von den izo oberen Bürsten abgefühlt, welche die Karten um ein volles Maschinenspiel früher abfühlen,
bevor sie durch die unteren oder Addierbürsten abgefühlt werden. Die oberen Bürsten überwachen Übersetzungseinrichtungen, welche die abgeführten Werte in ihre Komplementwerte umsetzen und sie während des folgenden Maschinenspiels auf das eine Addierwerk übertragen, während gleichzeitig der wahre Zahlenwert von den unteren Bürsten abgefühlt und in das andere Addierwerk übertragen wird. Welches der Addierwerke jeweils als »das eine« und »das andere« in Betracht kommt, hängt von die Bedeutung der Posten kennzeichnenden Lochungen ab. Die mechanischen Einrichtungen zur Komplementbildung sind in den Fig. 7, 13, 14 und 15 dargestellt. Wie bereits erläutert, werden die Komplementbildner durch die Welle 178 angetrieben, deren Wirkung bereits erläutert worden ist. Zu jeder Kartenspalte, in welcher eine negative Zahlengröße erscheinen kann, gehört ein Komplementbildnerelement und zu diesem ein einziger Empfängerkommutator, der mit 280 (Fig. 7) bezeichnet ist, und Vier Geberkommutatoren, die mit 281 und 282 bezeichnet sind, wobei sämtliche Kommutatoren von der Welle 178 vermittels geeigneter Getriebe angetrieben . werden. Jedes Komplementbildnerelement -benutzt zwei der Geberkommutatoren 281 während eines Maschinenspiels, um eine abgefühlte Zahlengröße einzustellen, während die beiden anderen Kommutatoren 282 die Ablesung eines früheren Maschinenspiels nach" dem Komplementwert weitergeben. Die beiden
Paare von Geberkommutatoren wechseln daher in ihrer Wirkung miteinander ab, indem das eine abgefühlte Zahlengrößen aufnimmt und das andere den. Komplementwert der im vorhergehenden Maschinenspiel abgefühlten Größe weitergibt. Ein einziger Empfängerkommutator genügt, da dieser mit. zwei Bürstensätzen 283 und 284 ausgestattet sein kann, von welchen der eine die Einstellung des einen Paares von Geberkommutatoren und der andere-diejenige des anderen Paares von Geberkommutatoren während abwechselnder Maschinenspiele überwacht»
- Die Wirkungsweise.: der .Übersetzungsvorrichtung kann an der Hand, der Fig. 15 verstanden werden. In dieser Figur sind Abwicklungen der verschiedenen Kommutatoren veranschaulicht unter Beifügung von Pfeilen, welche .die Richtung ihrer Bewegung an-. deuten. Der Empfängerkommutator 280 weist eine Reihe von Kontaktpunkten 285 auf, welche in Quer- und Längsreihen, d.h. in rings um den Kommutator herumlaufenden •Reihen, angeordnet sind. Alle diese Kontaktpunkte sind elektrisch mit einem Kontakt- ring 286 verbunden, welcher durch eine Bürste .287 dauernd an ;.di,e die Karte : abfühlende Bürste der Maschine angeschlossen ist. Wenn die Abfühlbürste auf ein Kartenloch trifft, dann befindet sich eine ganz bestimmte Querreihe der Kontaktpunkte 285 unter einem der Bürstensätze 283, 284, und es werden Stromkreise durch diese Bürsten geschlossen, in welchen die Wicklungen gewisser Magnete 290 oder 295 liegen.
Die Anordnung ist von der Art, daß jedesmal, wenn die Bürste auf ein Kartenloch trifft, einer oder mehrere Magnete 290 oder 295 erregt werden, wobei zu jeder das Loch aufweisenden Zählpunktstelle der Karte eine besondere Magnetkombination gehört. Die Geberkommutatoren sind gleichfalls mit einer Gruppe von Kontaktpunkten 291 ausgestattet, welche in zehn Reihen entsprechend den zehn Grundziffern angeordnet sind. Die beiden Geberkommutatoren 282 arbeiten zusammen und werden durch Bürsten 293, die von den Magneten 290 eingestellt werden, abgefühlt. Jede Bürste 293 fühlt in ihrer Grundstellung Kontaktpunkte 291 des zugeordneten Kommutators ab, welche auf einer bestimmten Umfangslinie des Kommutators liegen. Wenn die Bürste durch Erregung des zugeordneten Magneten aus ihrer Grundstellung abgelenkt ist, dann fühlt sie indessen die Kontaktpunkte auf einer benachbarten Umfangslinie des Kommutators ab. Die Strombahn, welche in gestrichelten Linien in der Zeichnungsfigur angedeutet ist, setzt sich nach dem Addiermagneten fort, der den Komplementwert der abgefühlten Zahlengrößen empfangen soll. Dieser Stromweg schließt zwei Unterbrechungsstellen ein, die zwischen den Paaren einander benachbarter Bürsten 293 liegen, welche Unterbrechungsstellen durch die Kontaktpunkte 291 auf den Geberkommu-10° tatoren 282 überbrückt werden können. Die Erregung von Magneten 290 durch die Wirkung - des Empfängerkommutators 280 hat eine solche Einstellung der Bürsten 293 zur Folge, daß durch die Kontaktpunkte 291 der Kommutatoren 282 der zum Addiermagneten führende Stromkreis gerade in dem Augenblick geschlossen wird, daß auf das Addier-■rad der Komplementwert des abgefühlten Kartenlochs übertragen wird. Wenn die Abfühlbürste z. B. auf ein Kartenloch in der der Ziffer O entsprechenden Zählpunktstelle trifft, werden die Bürsten 293 unter Wirkung des Kommutators 280 so verstellt, daß der Stromweg durch die gestrichelte Linie geschlossen "5 wird, wenn die Querreihe von Kontaktpunkten 291, welche mit der Ziffer 9 bezeichnet ist, an den Bürsten 293 vorbeigeht. Dadurch wird die Einführung des Komplements 9 in das Addierrad bewirkt. Die Komplementwerte der übrigen Zahlen werden auf ähnliche Weise, in das Addierelement übertragen. Im
IO
Falle der Einerstelle, welche an Stelle des unechten Komplements (Differenz der abgefühlten Zahlengröße gegenüber der Zahl 9) da echte Komplement (Differenz der abgefühlten Zahlengröße gegenüber der Zahl 10) erhalten sollte, werden die zu dieser Stelle gehörigen Kommutatoren zeitlich um einen dem Zeitabstand zweier Zählpunktstellen der Karte entsprechenden Winkel versetzt, so daß das ίο sog. Zehnerkomplement an Stelle des Neunerkomplements eingeführt wird, so daß in das ganze Addierwerk das wahre Komplement der von der Karte abgefühlten Zahlengröße übertragen wird.
Während eines Maschinenspiels dienen die Bürsten283, welche mit A', B', C, D' bezeichnet sind, zur Steuerung der Magnete Ä, B', C, D'. Während des auf dieses Maschinenspiel folgenden Maschinenspiels fühlen die durch diese Magnete eingestellten Bürsten 293 die Kontaktpunkte 291 der Korn mutatoren 282 ab und bewirken die Überführung der Komplementwerte der abgefühlten Zahlengrößen auf die Addierräder. Während des Maschinenspiels, währenddessen diese Komplementübertragung erfolgt, fühlen die Bürsten 284 die Kontaktpunkte 285 des Empfängerkommutators ab und bewirken eine entsprechende Erregung des Magnet-Satzes 295 und Einstellung der zu diesem gehörigen Kontaktbürsten, welche darauf die Kontaktpunkte der Geberkommutatoren 281 in der gleichen Weise abfühlen, wie es für die Kontaktbürsten der Magnete 290 beschrieben wurde, mit der Wirkung, daß in dem dann folgenden MascMnienspiel die Komplementwerte auf die Addierräder übertragen werden. Durch selbsttätig wirkende Schalter wird dafür gesorgt, daß der Komplementwert einer negativen Größe stets in das halbe Addierwerk und der Komplementwert einer positiven Größe ebenfalls stets in dasselbe Addierwerk übertragen wird, wie dies später noch erläutert werden wird.
Der Aufbau der Geberkommutatoreinrichtung ist aus den Fig. 13 und 14 ersichtlich. Fig. 13 zeigt eine Bürste 293, welche durch Erregung ihres Magneten verstellt worden ist, während Fig. 14 eine Bürste in ihrer Grundstellung zeigt. Die Kommutatoren 282 bestehen aus Zylindern aus Isoliermaterial, welche drehbar auf Zapfen 296 aufgesetzt sind und die etwa auf der Hälfte ihres Umfangs im Durchmesser verringert sind, wie dies aus der Zeichnung ersichtlich ist, während in der anderen Hälfte vier Nuten 297 in den Zylinderkörper eingeschnitten sind. In ihrer Grundstellung läuft die Bürste 293 in einer Xut 297, die eine Reihe von Kontaktpunkten 291 enthält. Wenn die Bürste infolge Erregung des Magneten verstellt wird, dann läuft sie in einer Nut, welche eine andere Reihe Kontaktpunkte 291 enthält. Die zeitliche Beherrschung des Vorgangs geschieht so, daß die Verstellung der Bürsten stattfindet, wenn sich der Zylinderteil geringeren Durchmessers gegenüber den Bürsten befindet, so daß die Verstellung der Bürsten ohne Beschädigung vor sich gehen kann.
Jede Bürste 293 sitzt an einem drehbaren Bürstenhalter 301, der unter der Einwirkung einer Feder 302 steht, welche die Bürste aus ihrer Grundstellung herauszuziehen sucht, um sie in Gegenüberstellung zu der zweiten Nut zu bringen, in der sie sich nach erfolgter Verstellung bewegen soll. Der Bürstenhalter wird aber für gewöhnlich durch eine Sperrklinke 303 gesperrt, so daß die Bürste gezwungen ist, in ihrer Grundstellung zu verharren. Die Sperrklinke 303 trägt den Anker 304 des Magneten 290 und befindet sich in ihrer Sperrlage, wenn der Magnetanker sich unter dem Einfluß einer Feder 305 in seiner Fernstellung zum Magnetkern befindet. Wenn der Magnet erregt wird, dann wird sein Anker"3O4 angezogen, die Sperrklinke 303 gibt den Bürstenhalter 301 frei, und die Feder 302 verstellt ihn so, daß die Bürste 392 auf die Umfangslinie des Kommutators eingestellt wird, auf der die Nut 297 liegt, in welche die Bürste 392 nun einzutreten vermag. Wenn die Bürste in der Nut läuft, fühlt sie während des folgenden Maschinenspiels die in dieser befindlichen Kontaktpunkte ab. Sie wird unmittelbar, nachdem sie die Nut verlassen hat, in ihre Grundstellung durch einen Nocken 306 zurückgeführt, welcher sich am Antriebsrad des Kommutators befindet. Dieser Nocken trifft zu gehöriger Zeit auf einen Hebel 307, den er gegen den Bürstenhalter drückt, so daß die Bürste in ihre Grundstellung zurückgelangt, in welcher sie wieder durch die Klinke 303 festgestellt wird, da der Magnet 290 dann aberregf ist.
Selbsttätige Steuerung
Die Maschine ist so ausgebildet, daß sie die Aufrechnung von im Vorratsbehälter befindlichen Karten so lange fortsetzt, als diese zur gleichen Gruppe gehören, daß sie aber zum Stillstand gelangt oder einen Summenzug veranlaßt, wenn eine Kartengruppe erschöpft ist. Diese selbsttätige Gruppenüberwachung ist bekannt und die dazu dienende Einrichtung in den Fig. 2 und 6 angedeutet. In Fig. 6 bezeichnet 310 einen Magneten, welcher für jede ein Kennzeichnungsloch enthaltende Kartenspalte zwischen der die Spalte abfühlenden oberen und unteren Bürste in tao Reihe mit den Bürsten geschaltet ist. Die Abfühlbürsten befinden sich in solchem Abstand
voneinander, daß, während die untere Bürste die Kennzeichnungslöcher einer Karte abfühlt, die obere Bürste die Kennzeichnungslöcher der folgenden Karte abfühlt. Solange die Kennzeichnungslöcher in den Karten unter den oberen und den unteren Bürsten übereinstimmen, werden die Magnete 310 zu einer gewissen Zeit während des Maschinenspiels erregt, während bei Nichtübereinstimmung »° der Kennzeichnungslochung ein oder mehrere Magnete nicht erregt werden. Jeder Magnet ist mit einem Anker 311 versehen, der an einer drehbaren Sperrklinke 312 sitzt, wobei sich die Sperrklinke in Sperrstellung befindet, 1S wenn der Magnet aberregt ist, aber in Lösestellung, wenn der Magnet erregt ist. Jeder Magnet überwacht einen Kontakt 314, welcher für gewöhnlich offen ist. Ein Winkelhebel 315, der bei 316 drehbar ist, erfaßt mit einem Kopfstück einen Stift an einem unter Federzug stehenden Teil 313 und ist mit einem Schwanzstück ausgerüstet, welches sich gewöhnlich in Eingriff mit der Klinke 312 befindet. Der Teil 313 wird auf diese Weise so gehalten, daß er dem Kontakt 314 ermöglicht, unter der Wirkung seiner eigenen Kontaktfedern offen zu stehen. Wenn der Magnet 310 erregt wird', dann wird die Klinke 312 angezogen, wodurch der Winkelhebel 315 freigegeben wird, was der Feder 3i5a die Möglichkeit gibt, vermittels eines isolierten Knopfes am Teil 313 den Kontakt 314 zu schließen. Die Kontakte 314 sind für sämtliche Kartenspalten hintereinandergeschaltet und ergeben so einen einzigen Gruppenkontrollstromkreis. Solange dieser Stromkreis zu einer bestimmten Zeit des Maschinenspiels geschlossen ist, bleibt der Addierbetrieb der Maschine aufrechterhalten. Wenn aber der Gruppenkontroll-Stromkreis zu der in Betracht kommenden Zeit geöffnet ist, dann hört die Maschine am Ende des Maschinenspiels; währenddessen die Öffnung des Stromkreises erfolgte, auf zu addieren und bleibt entweder stehen oder bewirkt einen Summenzug.
Wenn der Kontakt 314 einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen bis kurz vor dem Ende des Maschinenspiels; zu welchem Zeitpunkt ein Nocken 317 auf einer dauernd umlaufenden Welle 137 einen Ansatz am Kopfstück des Winkelnebels 315 erfaßt und diesen in seine Sperrlage zurückführt, wodurch der Gruppenkontrollstromkreis zum Beginn des nächsten Maschinenspiels in die Grund-, d. h. die Offenstellung überführt wird. Die Gruppenkontrollmagnete 310 sind in zwei horizontalen Reihen etwas versetzt gegeneinander angeordnet, um an Raum zu sparen. Die untere Gruppe von Magneten wirkt genau so, wie es für die obere Gruppe erläutert worden ist.
Stromschema
Die Stromquelle, welche die Energie zum Betrieb der Maschine liefert, ist in Fig. 16 bei J? angedeutet. Dieselbe kann an die zur Maschine gehörigen Hauptstromleiter 400 und 401 durch einen Schalter SW angeschaltet werden. Der Antrieb der Maschine erfolgt durch einen Motor M1 dessen Ankerstromkreis unmittelbar an die Hauptstromleiter 400 und 401 angeschlossen ist, so daß der Motor in Betrieb gelangt, sobald der Schalter SW geschlossen ist. Der Nebenschlußfeldwicklung des Motors ist ein Widerstand 402 vorgeschaltet, welcher durch mehrere Schalter kurzgeschlossen werden kann, um die Geschwindigkeit des Motors zu regeln. Die Motorgeschwindigkeit wird für gewöhnlich gering gewählt, wenn gedruckt werden soll, und größer, wenn ohne Postendruck tabelliert werden soll. Zur Kurzschließung des Widerstandes 402 dient ein Handschalter 403, welcher geschlossen wird, wenn die Maschine unter Postendruck tabellieren soll, während er geöffnet wird, wenn die Tabellierung ohne gleichzeitigen Postendruck durchgeführt werden soll, so daß im ersteren Fall der Motor langsam, im anderen Fall schneller läuft. Der Widerstand kann auch selbsttätig einerseits durch einen Nockenkontakt 404 kurzgeschlossen werden, welcher auf der Druckwelle sitzt und eine Schließung des Kontakts herbeiführt, wenn die Welle zum Antrieb der Typenträger sich in Umdrehung befindet, wodurch sichergestellt wird, daß der Motor stets mit geringer Geschwindigkeit läuft, wenn die Druckvorrichtung in Betrieb ist.
Um andererseits den Motor, solange die Maschine leer läuft, ebenfalls mit nur geringer Geschwindigkeit laufen zu lassen, ist ein Relaiskontakt 405- vorgesehen, der für gewöhnlich geschlossen ist und den Feldwiderstand des Motors umgeht. Die Spule 406 dieses Relaiskontakts liegt in Reihe mit dem Kartentransportkupplungsmagneten, so daß, wenn der Motor leer läuft, d. h. ohne daß der Kartentransportkupplungsmagnet erregt wird, die Motorgeschwindigkeit gering ist.
Jede Gruppe von Maschinenspielen, bei welchen ohne Postendruck tabelliert wird, führt den Druck eines Gruppenzeichens unter Steuerung durch die erste Karte der Gruppe herbei, weshalb die Motorgeschwindigkeit während des ersten dieser Maschinenspiele bei jeder Kartengruppe gering sein muß. Um dies sicherzustellen, ist ein Relaiskontakt GI-2 vorgesehen, welcher ebenfalls eine Umgehung des Feldwiderstandes des Motors bewirkt und welcher durch einen Relaismagneten 407 (vgl. Fig. 16A) überwacht wird, der behufs Schließung des Kontakts GI-2 lediglich im ersten
Maschinenspiel der Gruppe erregt und durch geeignete Haltestromkreise während desselben erregt gehalten wird, die aber an dessen Ende geöffnet werden.
Die üblichen Kartenhebelkontakte, welche gewisse, noch näher bezeichnete Stromkreise in Abhängigkeit davon überwachen, ob sich Karten unter den Abf ühlbürsten befinden oder nicht, sind bei der auf den Zeichnungen dargestellten Maschine durch Bürsten ersetzt worden, die in ihrer Ausbildung" und Anordnung den gewöhnlichen Abfühlbürsten ähnlich sind. Diese Bürsten werden nachstehend als Sperrbürsten bezeichnet. Sie steuern Relais, deren Kontakte in den zu steuernden Stromkreisen liegen. Diese Sperrbürsten ergeben eine einfachere und zuverlässigere Überwachung als die üblichen Kartenhebel.
In Fig. i6A ist die obere Sperrbürste mit UKB bezeichnet. Sie liegt auf derselben Linie wie die Abfühlbürsten für die Lochangaben, aber sie legt sich gegen einen Teil der Karte, in welchem sich keine Löcher befinden. Sie ist in Reihe mit einem Nockenkontakt F-12 ?.S und zwei Stromzweigen geschaltet, von denen der eine die Relais UKB# 1 und UKB#2 und der andere die Relaisspulen 411 und 412 enthält, wobei die Relais im erstgenannten Stromzweig den Sperrbürstenkontakt überwachen und die Relaisspule 411 im zweiten Stromzweig zur Bildung eines Halterelais für den Sperrbürstenstromkreis dient, während die Relaisspule 412 eine Funktion hat, welche erst später erläutert werden wird. Die Sperrbürste UKB wirkt mit einem vollen Teil der Karten zusammen, welcher keine Löcher aufweist, so daß der Sperrbürstenstromkreis an der Bürste UKB so lange geöffnet ist, als sich eine Karte unter der Bürste befindet, und an 4.0 der. Bürste UKB geschlossen ist, wenn keine Karte der Abf ühlung durch die Bürsten unterliegt. Der Nockenkontakt F-12, welcher zur Kartentransporteinrichtung gehört, ist nur während des Addierabschnitts eines Maschinenspiels geschlossen, dagegen zu anderen Zeiten geöffnet, so daß die zeitweise Kontaktschließung an der Bürste UKB zwischen aufeinanderfolgenden Karten noch keinen Einfluß auf den Bürstenstromkreis hat. Nur wenn 5e die Karlentransporteinrichtung in Betrieb ist und keine Karte an den oberen Bürsten während des normalen Addierabschnitts des Maschinenspiels vorbeigeht, dann wird der Sperrbürstenstromkreis auch durch den Nockenkontakt F-12 geschlossen, wobei der Strom wie folgt fließt: Hauptstromleiter 400, untere Sperrbürste UKB, Nockenkontakt .F-12, Relaisspuleh UKB^ 1, UKB#2 und411, 412 zürn zweiten Hauptstromleiter 401. Die Erregung der 'Relaisspule 411 bewirkt eine Schließung-des Kontakts 413, der einen Haltestromkreis für die verschiedenen Relaisspulen durch den Nockenkontakt F-8 herstellt, dessen Nocken ebenfalls unter dem Einfluß des Kartentransports umläuft und der in der Grundstellung der Kartentransporteinrichtung geschlossen ist, aber kurz darauf geöffnet und erst wieder geschlossen wird, kurz bevor der Kontakt F-12 sich öffnet. Wenn während eines gewissen Maschinenspiels der obere Sperrbürstenstromkreis geschlossen wird infolge des Fehlens einer Karte unter den oberen Bürsten, dann bleibt dieser Stromkreis geschlossen durch den Nockenkontakt F-8 bis zum Beginn des folgenden Maschinenspiels.
Wenn während dieses folgenden Maschinenspiels keine Karte an den Bürsten vorbeigeht, dann wird der Stromkreis bei UKB geschlossen, wenn der Kontakt.F-12 geschlossen wird, und der Sperrbürstenstromkreis bleibt 8<< während dieses folgenden Maschinenspiels geschlossen. Angenommen, daß während des nächsten Maschinenspiels eine Karte an den oberen Bürsten vorbeigeht, dann bleibt der Bürstenstromkreis durch den Kontakt F-8 geschlossen bis zum Beginn dieses Maschinenspiels. Da aber jetzt eine Karte unter der Sperrbürste UKB hinweggeht, wodurch der Stromkreis an dieser Stelle offen gehalten wird, so hat die Öffnung des Nockenkontakts F-8 eine Unterbrechung des Sperrbürstenstromkreises zur Folge. Damit sind normale Betriebsbedingungen in dem Stromkreis der oberen Sperrbürste hergestellt, und derselbe schließt sich nicht wieder, bevor nicht der Vorbeigang der Karten an den oberen Abfühlbürsten unterbrochen wird. Der Nockenkontakt F-12 verhindert außerdem eine Schließung des oberen Sperrbürstentromkreises solange, als der Kartentransport noch nicht wirksam geworden ist.
Die untere Sperrbürste ist bei LKB angeordnet (Fig. 16 A) und liegt in Reihe mit einem Nockenkontakt F-i3, welcher während des Addierabschnitts jedes Maschinenspiels geschlossen wird, so daß der untere Sperrbürstenstromkreis so lange unwirksam bleibt, solange die Kartentransporteinrichtung nicht arbeitet. In Reihe mit der unteren Sperrbürste liegt ferner eine Relaisspule 415, deren no Kontakt bei 416 angedeutet ist. Wenn die Kartentransporteinrichtung in Betrieb ist, jedoch keine Karte, an den unteren Bürsten vorbeigeht, dann wird der Kontakt 416 geschlossen, was zur Folge hat, daß der Relaismagnet 417 erregt wird, weicher den Kontakt steuert, der dem üblichen Kartenhebelkontakt für die unteren oder Addierbürsten entspricht. Der Stromkreis, in dem sich die Wicklung des Relaismagneten 417 befindet, geht über den Kartentransportkontakt F-g, welcher während des Zwischenraums zwischen zwei
Karten geschlossen ist. Sobald der untere Sperrbürstenstromkreis geschlossen ist, wird er durch einen Haltestromkreis in dem Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Kartenspielen aufrechterhalten. Der Haltestromkreis wird durch ein Relais 421 hergestellt, das an dem Kontakt 416 liegt und dessen Arbeitskontakt 422 einen Haltestromkreis fur den Relaismagneten 417 herstellt, um den Betriebsstromkreis aufrechtzuerhalten. Das zeitliche Zusammenspiel in der Betätigung der Kartentransportkontakte F-g und F-i 3 ist im wesentlichen das gleiche wie das " der Kontakte F-8 und F-12, und diese Kontakte dienen dazu, die unteren Sperrbürstenstromkreise in Abhängigkeit davon zu überwachen, ob Karten unter den unteren Bürsten vorbeigehen oder nicht, in derselben Weise, wie es die Kontakte F-8 und F-12 für die oberen Sperrbürstenstromkreise tun.
Die Stromkreise zur Herbeiführung des Gruppenzeichendrucks nur während des Maschinenspiels, in dem die erste Karte einer Gruppe bearbeitet wird, wenn die Maschine auf Tabellieren ohne Pöstendruck gestellt ist, sind in dem oberen Teil von Fig. 16A dargestellt. Die Spule 407, welche bereits oben in A^erbindung mit der Erläuterung der Überwachung der Motorgeschwindigkeit erwähnt wurde, liegt in Reihe mit einer Relaisspule 424, deren Kontakt GI-i in Fig. 16 im Stromkreis des Druckmagneten 434 liegt. Beide Spulen werden erregt, wenn die Maschine * ein Nullstellmaschinenspiel ausführt, was durch Schließung des Nockenkontakts R-6 bewirkt wird.' Während des Nullstellmaschinenspiels ist der Kartentransportkontakt F-7 geschlossen, und die zu GI gehörigen Spulen werden durch einen Stromkreis erregt, der wie folgt verläuft: Häuptstromleiter 400, Nockenkontakt F-7, Kontakt R-6, Spulen 424 und 407 zum Hauptstromleiter 401. Die Hältespule 425 des Kontakts GI ist parallel zu den Spülen 407 und 424 geschaltet und wird gleichzeitig mit diesen erregt, wobei infolge Schließung des Kontakts 426 ein Haltestromkreis für die Spulen 407 und 424 zustande kommt, so daß die Spulen des Kontakts GI wahrend eines vollen Maschinen-So' spiels erregt bleiben. Unter normalen Arbeitsbedingungen wird der Haltestromkreis am Ende des ersten Maschinenspiels bei der Bearbeitung einer -Kartengruppe durch Öffnung des Nockenkontakts F-J unterbrochen. .55 Der untere Sperrbürstenkontakt LKB^s, we eher durch das untere Sperrbürstenrelais 417 überwacht wird, ist für gewöhnlich offen, wird aber geschlossen, wenn keine Karten unter den unteren Bürsten vorbeigehen, aber Go die Kartentransportvorrichtung sich in Betrieb befindet. Der Kontakt LTfS*3 dient dazu, die Spulen von GI erregt zu halten während der ersten Maschinenspiele, bevor Karten aus dem Magazin unter die unteren Bürsten gelangen. Gegen Ende des j enigen Kartentransportmaschinenspiels, während dessen die erste Karte die unteren Bürsten erreicht hat, öffnet sich der Kontakt LKB# 3 wieder. Die Öffnung des Nockenkontakts F-J unterbricht den Haltestromkreis für GI, worauf dieser Stromkreis unterbrochen bleibt bis zum nächsten Nullstellvorgang.
Die Kartentransporteinrichtung wird; wie bereits erläutert wurde, durch einen Magneten
431 überwacht, welcher die Kartentransportkupplung (Fig. 16) betätigt. Die Summenzieheinrichtung wird durch einen Magneten
432 beherrscht, welcher die Summenkupplung überwacht. Die Überwachung der Nullstelleinrichtung erfolgt durch einen Magneten433, der die Nullstellkupplung steuert, während der Druckwerksantrieb durch einen Magneten 434 überwacht wird, der die Druckwerkskupplung steuert. Diese Magnete können sowohl einzeln als auch zusammen erregt werden. Wenn ohne Postendruck tabelliert werden soll, ist nur die Kartentransporteinrichtung in Gang zu setzen. Wenn dagegen mit Postendruck tabelliert werden soll, dann muß außer der Kartentransporteinrichtung auch der Druckwerksantrieb in Gang gesetzt werden, und in diesem Fall müssen sowohl der Magnet 431 als auch der · Magnet 434 erregt werden. Auch alle Summenziehvorgänge erfordern die Einrückung des Druckwerkantriebs/- und üir diesen Zweck müssen sowohl der Magnet 432 als auch der Magnet 434 erregt werden. Der Kartentransportmagnet 431 kann zunächst durch Schließung des Anlaßtastenkontakts ST erregt werden, wodurch ein Strömkreis zustande kommt, der wie folgt läuft: Hauptstromleiter 400, Geschwindigkeitssteuerrelaismagnet 406, Kartentransportkupplungsmagnet 431, Anlaß tastenkontakt ST, Motorkontrollkontakt 435, dessen Wirkung noch erläutert werden wird, Stopptastenkontakt 6", Kontakte T-25, R-2$ zum anderen Hauptstromleiter 401. Der Kontakt Γ-25 dient dazu, diesen Kartentransportstromkreis während des Summenziehens zu öffnen, und der Kontakt Ä-25 dazu, ihn während der Nullstellung zu öffnen, wodurch ein zusätzlicher Schutz dagegen erzielt wird, daß die Kartentransporteinrichtung während der Summenzieh- und Nullstellmaschinenspiele in Betrieb kommt.
Die Erregung des Kartentransportkupplungsmagneten 431 hat die Schließung des Kontakts 436 zur Folge, wodurch ein Nebenschluß zum Anlaß tastenkontakt hergestellt wird, in welchem der Kontakt F-1 liegt, der sich kurz nach Inbetriebsetzung der Karten-
transporteinrichtung schließt und diese für vollständige Maschinenspiele in Betrieb hält. Eine zweite Nebenschlußstromverbindung, in welcher der Kontakt 436 liegt, geht über den unteren Sperrbürstenkontakt L/CJ5* i, welcher für gewöhnlich geschlossen ist, aber jedesmal durch das untere Sperrbürstenrelais geöffnet wird, wenn die Kartentransporteinrichtung arbeitet, aber keine Karte an den unteren Bürsten vorbeigeht. Dieser Stromkreis hält die Kartentransporteinrichtung in Betrieb, wenn sie einmal in Gang gesetzt ist, so lange, als Karten an den unteren Bürsten vorbeigehen, und so lange, als- die Motorkontrollrelaisspule aberregt bleibt, welche den Kontakt 435 steuert und selbst von der selbsttätigen Kontrolleinrichtung gesteuert wird. An dieser Stelle mag bemerkt werden, daß, wenn ein Kartenstapel in das Kartenmagazin eingesetzt worden ist, die Anlaßtaste gedrückt gehalten werden muß oder wiederholt gedruckt werden muß, bis die erste Karte die unteren Bürsten erreicht hat, um dem Kontakt LKB#i zu gestatten, sich zu schließen. Es ist Vorsorge getroffen, um den Kartentransport nach jedem Nullstellvorgang selbsttätig wieder einzuleiten. Das kann durch entsprechende Stellung eines Handschalters 437 erreicht werden. Wenn dieser Schalter geöffnet ist, wie er in den Zeichnungen dargestellt ist, dann kann, sobald einmal der Kartentransport unterbrochen ist, die Wiedereinleitung des Kartentransports nur durch Drücken der Anlaßtaste ST erfolgen. Wenn aber der Schalter 437 geschlossen ist, dann bewirkt ein Nockenkontakt R-i, welcher gegen Ende des Xullstellvorgangs geschlossen wird, die Schließung eines Stromkreises für die Kartentransportkupplung in ähnlicher Weise, wie sie durch das Anschlagen der Anlaßtaste geschieht.
Der Summenkupplungsmagnet 432 kann gleichfalls entweder von Hand oder selbsttätig wirksam gemacht werden. Der Stromkreis zur Wirksammachung des Magneten von Hand geht über den gewöhnlich geschlossenen Stopptastenkontakt S-i und über den von Hand zu betätigenden Summenziehkontakt U-i, über die Kontakte R-3 und F-3. Die letzteren dienen dazu, eine Betätigung des Summenziehmechanismus während des Kartentransports und der Nullstellung zu verhindern. Nachdem der Summenziehmechanismus in Tätigkeit gesetzt worden ist, wird der durch Tastenanschlag zu betätigende Kontakt U-1 durch einen Stromzweig umgangen, welcher über den Kontakt verläuft, der durch den Summenkupplungsmagneten 432 geschlossen wrird. In diesem den Kontakt U-i umgehenden Stromzweig liegt auch der Nockenkontakt T-2, welcher parallel zum Kontakt 442 des selbsttätigen Summenrelais geschaltet ist, welches letztere unter Steuerung durch die selbsttätige Summenzieheinrichtung steht. Der selbsttätige Steuerstromkreis hält den Kontakt 442 so lange geschlossen, als Summen ziehvorgänge erfolgen sollen, wie dies später noch näher erläutert werden wird. Der Kontakt T-2 sucht die Wirkung der Summenzieheinrichtung nach jedem Summenziehmaschinenspiel zu unterbrechen, so daß während des ersten Summenziehmaschinenspiels, bei welchem auch der Kontakt 442 offen ist, durch den Kontakt T-2 ein weiteres Summenziehmaschmenspiel verhindert wird. Um am Ende der Kartengruppen einen Summenziehvorgang selbsttätig einleiten zu können, ist ein Handschalter 443 vorgesehen, der in Fig. 16 in der Offenstellung dargestellt ist. Wenn er sich in der Schließstellung befindet, dann bringt er den Kartenkupplungsmagneten 432 in Reihenschaltung zum Kartentransportkontakt F-2 und zum selbsttätigen · Summenrelaiskontakt 442. Der Kontakt F-2 wird gegen das Ende jedes Kartentransportmaschinenspiels geschlossen, und wenn dann der Kontakt'442 geschlossen ist, was der Fall ist, wenn das folgende Maschinenspiel ein Summenziehmaschmenspiel sein soll, dann wird der Summenkupplungsmagnet 432 in ähnlicher Weise erregt, wie es soeben für den Fall der Schließung des Kontaktes U-i durch Anschlagen der ihm zugeordneten Taste erläutert wurde.
Die Nullstelleinrichtung kann ebenfalls entweder von Hand oder selbsttätig in Betrieb gesetzt werden. Der Nullstelltastenkontakt R stellt bei seiner Schließung einen Stromkreis für den Kupplungsmagneten 433 her, welcher vom Hauptstromleiter 400 zum anderen Hauptstromleiter 401 über die Nockenkontakte T-4 und F-4 führt, welche letztere den Betrieb der Nullstelleinrichtung verhindern, solange die Summenzieheinrichtung als «05 auch die Kartentransporteinrichtung in Betrieb ist. Eine nur kurz dauernde Schließung des Kontakts R genügt, um die Nullstelleinrichtung" für ein volles Maschinenspiel wirksam zu machen, da bei Erregung im des Magneten 433 der Kontakt 444 geschlossen wird, wodurch ein den Kontakt R um gehender Stromweg hergestellt wird, in welchem der Nockenkontakt R-4. liegt, der durch die Nullstelleinrichtung betätigt wird. Der Kontakt R-4 hält den Kupplungsmagneten während des ganzen Nullstellmaschinenspiels erregt. Die Nullstelleinrichtung kann auch selbsttätig dadurch in Wirksamkeit gesetzt werden, daß der Handschalter 445 geschlos- ι*«.· sen wird. Durch das .Schließen dieses Hand schalters wird nämlich der Kupplungsmagnet
433 in Reihenschaltung zum Nockenkontakt Γ-3 und dem selbsttätigen Nullstellrelaiskontakt 446 gebracht. Das letztere wird durch den selbsttätigen Kontrollstromkreis überwacht und während der Summenziehvorgänge offen gehalten, aber gegen das Ende des letzten Summenziehmaschinenspiels geschlossen, wie später erläutert werden wird. Der Nockenkontakt T-3 wird kurz gegen das Ende jedes Summenziehmaschinenspiels geschlossen, und während des letzten Summenziehmaschinenspiels, welches das erste ist, währenddessen der Kontakt 446 geschlossen ist, wird der Nullstellmagnet 433 erregt, um die Nullstellung einzuleiten.
Die Druckeinrichtung kann durch den Druckwerkskupplungsmagneten 434 unter verschiedenen Bedingungen in Wirksamkeit gesetzt werden. Sie muß während aller Postendruckmaschinenspiele und auch während aller Summendruckmaschinenspiele wirksam sein und außerdem während des ersten Kartentransportmaschinenspiels einer jeden Kartengruppe, sofern die Maschine auf einfaches Tabellieren ohne Postendruck gestellt ist. Wenn der Schalter 447 geschlossen ist, dann wird der Druckwerkskupplungsmagnet erregt, sobald der Kontakt FO durch die Kartentransportkupplung, der Kontakt TO durch die Summenkupplung und der Kontakt RO durch die Nullstellkupplung geschlossen ist, so daß sowohl der Kartentransport als auch jeder Summenziehvorgang, als auch jeder Nullstellvorgang den Druckwerksantrieb in Wirksamkeit setzt. Im Falle der Nullstellung erfolgt kein Druclcvorgang, weil der Kontakt R-ιζ (Fig. 16D) den Summendruckstromkreis öffnet, aber es wird ein Extravorschub des Papiers am Ende der Nullstellung veranlaßt, so daß ein Zwischenraum zwischen den verschiedenen Gruppen von Posten auf dem Druckblatt entsteht. In Verbindung hiermit mag daran erinnert werden, daß die Papierschaltung unmittelbar durch den Druckwerksantrieb herbeigeführt wird. Wenn nun weder die Kartentransporteinrichtung, noch die Summenzieheinrichtung, noch die Nullstelleinrichtung in Tätigkeit sind, dann kann die Druckwerkskupplung 434 von Hand eingerückt werden, indem man den Kontakt U-2 durch Anschlag seiner Taste schließt. Die Erregung des Kupplungsmagneten durch eine der oben angegebenen Einrichtungen hat zur Folge, daß er den Kontakt 451 schließt, wodurch ein Nebenstromweg über den Kartentransportkontakt F-6, der in Reihe sowohl mit dem unteren Sperrbürstenkontakt LK B# 2 als auch mit einem Nockenkontakt R-ζ liegt, zustande kommt, wobei der untere Sperrbürstenkontakt LKB^z für gewöhnlich geschlossen ist und sich öffnet, wenn keine Karten an den unteren Bürsten vorbeigehen, und wobei der Kontakt R-ζ ebenfalls für gewöhnlich geschlossen ist und durch die Nullstelleinrichtung gesteuert wird. Der Kontakt F-6 öffnet sich gegen das Ende jedes Kartentransportmaschinenspiels,· so daß die Summendruckkupplung am Ende des Maschinenspiels aberregt wird, sofern ein Erregungsstromkreis für sie nicht erneut geschlossen wird. Der Kontakt F-6 ist für gewöhnlich geschlossen, so daß während der Summenziehvorgänge, wenn der Kartentransport nicht arbeitet, die Druckkupplung die Neigung hat, erregt zu bleiben.
Während der Bearbeitung der letzten Kartengruppe, nachdem die letzte Karte der Gruppe an den unteren Bürsten vorbeigegangen ist, öffnet sich der Kontakt LKB&2 und, wenn darauf das Nullstellmaschinenspiel einsetzt, welches dem Summenziehvorgang folgt, dann bewirkt die Öffnung des Kontakts R-ζ eine Unterbrechung des Stromkreises des Druckkupplungsmagneten, wodurch eine zwecklose- Betätigung des Druckmechanismus nach Erschöpfung des Kartenvorrats verhindert wird.
Wenn beim Wechsel einer Kartengruppe der Handschalter 447 offen ist, was soviel bedeutet, als daß die Maschine auf einfaches Tabellieren ohne Postendruck gestellt ist, dann bewirkt die selbsttätige Steuerung für deri Summenziehvorgang die Schließung des Kontakts 452, wodurch der Druckmechanismus in Wirksamkeit gesetzt wird.
Während des ersten Maschinenspiels wird beim einfachen Tabellieren einer Kartengruppe ohne Postendruck der Druckkupplungsmagnet erregt, um das Gruppenzeichen zu drucken. Unter normalen Betriebsbedingungen bleibt der Druckkupplungsstromkreis geschlossen, nachdem er am Ende einer Kartengruppe für den Summenziehvorgang geschlossen wurde, falls die Maschine ?n >os Betrieb bleibt und Karten unter den oberen und unteren Bürsten durchlaufen. Die Fortdauer der Schließung des Druckkupplungsstromkreises nach dem Summenzierrvorgang hängt von dem Nockenkontakt F-6 ab, der > für gewöhnlich geschlossen ist, und davon, daß auch der untere Sperrbürstenkontakt L/CB#2 geschlossen ist. Gegen das Ende des ersten Kartentransportmaschinenspiels, welches sich auf die neue Kartengruppe bezieht, öffnet sich der Kontakt F-6 und unterbricht den Druckkupplungsstromkreis, welcher erst wieder geschlossen wird, wenn ein neuer Summenziehvorgang einsetzt. In solchen Fällen, in welchen ein Karten vorrat erst soeben in den Kartenbehältem eingelegt worden ist, fällt das erste Arbeitsmaschinenspiel mit dem dritten
Maschinenspiel überhaupt nach erfolgtem Einlegen der Karten zusammen, da die ersten beiden Maschinenspiele erforderlich sind, um die erste Karte aus dem Magazin unter die Abfühlbürsten zu bringen.
In diesem Falle bleibt der Kontakt GI ι während dreier Maschinenspiele geschlossen. Während des ersten Maschinenspiels ist der obere Sperrbürstenkontakt UKB#i offen und ίο verhindert die Erregung des Druckkupplungsmagneten. Während des zweiten Maschinenspiels schließt sich der Kontakt C//CS* i, da die Karte jetzt die oberen Bürsten erreicht hat, aber der Kartentransportkontakt F-ζ bleibt offen bis nach Beendigung des Addierabschnitts des Maschinenspiels, so daß eine Erregung der Magnetkupplung auch während des wirksamen Teils des Maschinenspiels verhindert wird. Am Ende dieses Maschinenspiels wird bei der Schließung des Kartentransportkontakts F-$ der Druckkupplungsmagnet erregt. Der Stromweg geht jetzt über den Nockenkontakt F-6, welcher gewöhnlich geschlossen ist, der aber vorübergehend geöffnet wird nach Beendigung des Addierabschnitts des Maschinenspiels, jedoch vor der Schließung des Kontakts .F-5. Der Druckkupplungsmagnet bleibt daher während des dritten Maschinenspiels erregt, so daß der Druck des Kennzeichens erfolgen kann. Der Magnet wird aberregt am Ende des dritten Maschinenspiels durch die Öffnung des Nockenkontakts F-6, da der Kontakt GI-I zu dieser Zeit geöffnet wird, um die Erregung des Druckkupplungsmagrieten auf dem ursprünglichen Stromwege zu verhindern.
Der G/-i-Kontakt muß während der ersten drei Maschinenspiele, wie soeben beschrieben, geschlossen bleiben, aber am Ende dieser Maschinenspiele geöffnet werden. Wie früher unter Bezugnahme auf Fig. 16A erläutert wurde, muß die G/-Spule 424, welche den Kontakt GI-i steuert, während eines NuIlstellmaschinenspiels erregt werden, welches stets vorgenommen wird, bevor die Tabellierung einer neuen Kartengruppe aufgenommen wird. Wenn der Kartentransport beginnt, dann ist der Kontakt LK2?#3 noch geschlossen, da noch keine Karte sich unter den unteren Bürsten befindet. Dadurch wird der Nockenkontakt F~j umgangen, wenn er sich während der ersten beiden Maschinenspiele öffnet. Die erste Karte erreicht die unteren Bürsten während des dritten Maschinenspiels, und demgemäß wird der Kontakt LKB#3 geöffnet, worauf die Öffnung des Nockenkontakts F-J gegen Ende dieses Maschinenspiels die GI-Spule 425 aberregt und den Kontakt GJ-I öffnet. Die G/-Stromkreise können hiernach So nur durch einen Nullstellvorgang wieder geschlossen werden.
Selbsttätige Gruppenkontrolle
Die Maschine ist mit einer Einrichtung zur selbsttätigen Überwachung von Kartenhauptgruppen, -zwischen- und -Untergruppen versehen. Zu diesem Zweck sind Gruppenkontrollmagnete 453 vorgesehen (Fig. 16 B), welche in Reihe zwischen die oberen und unteren Abfühlbürsten geschaltet werden können, welche die Kartenspalten abfühlen, in denen sich die zu überwachenden Gruppen-. zeichen befinden. Die Zählpunktstellen der Zählkarten gehen an den unteren Abfühlbürsten in der bei Maschinen mit selbsttätiger Kartengruppenüberwachung üblichen Weise ein volles Maschinenspiel später vorbei als an den oberen Abfühlbürsten, so daß, wenn die Gruppenkontrollmagnete in der erwähnten Weise geschaltet sind, jeder von ihnen einen Stromstoß zu irgendeiner Zeit des Maschinenspiels erhält, wenn die Kennzeichnungslöcher der Karten, die sich unter den oberen Bürsten befinden, mit denjenigen übereinstimmen, die unter den unteren Bürsten hindurchgehen, während sie keinen Stromstoß erhalten, wenn Verschiedenheit der Kennzeichnungslochung der Karten vorliegt, wodui-ch zum Ausdruck kommt, daß die Karten unter den oberen Bürsten einer neuen Kartengruppe angehören. Die Erregung irgendeines Magneten 453 schließt den diesem zugeordneten Kontakt 454, wobei die Kontakte,· wie früher erläutert würde, wenn sie einmal geschlossen sind, bis zum Ende des 9S Kartentransportmaschinenspiels geschlossen bleiben und am Ende dieses Maschinenspiels mechanisch wieder geöffnet ^werden. Die verschiedenen Kontakte 454 sind in Reihe miteinander geschaltet, und es sind Steckhülsen 455 zwischen benachbarten Kontakten vorgesehen, um eine wahlweise Anstöpselung des Gruppenkontrollstromkreises zu ermöglichen. In diesem liegen verschiedene Kontrollrelais, und zwar: das Kartentransportkontrollrelais 456, dessen Kontakt 435 die früher in Verbindung mit dem Kartentransportkupplungsmagneten erläuterte Wirkung hat; ferner das Relais 457 für den selbsttätigen Summenzug, welches den Kontakt 442 für den Summen- im iehkupplungsmagneten 431 steuert, ferner das Relais 458, welches den Kontakt 452 für die Erregung des Druckwerkskupplungsmagneten 434 für den Summendruck überwacht; ferner das Relais 459, welches den Kon- ns takt 446 für den Nullstellkupplungsmagneten überwacht, wobei alle diese Relais zusammen erregt werden und dabei alle unter Überwachung einer Gruppe von drei Kontakten 461, 462 und 463 stehen.
Diese Kontakte werden durch Spulen 464 bzw. 465 bzw. 466 geschaltet. Die Kontakte
φι B bzw. 4625 bzw. 463 B sind Ruhekontakte und liegen in Parallelschaltung in dem Stromkreis, der die Spulen 456, 457, 458 und 459 enthält, da die Gruppenkontrollkontakte 454 geschlossen sind, wenn die Karte, welche von den oberen Bürsten abgefühlt wird, dieselbe Kennzeichenlochung aufweist wie diejenige, welche von den unteren Bürsten abgefühlt wird; da ferner die Kontakte 454 die Spulen 464,465,466 je nach der Anstöpselung schalten, so sind bei Verarbeitung ein und derselben Kartengruppe die Kontakte φτΒ,
462 B und 4635 geöffnet. Wird beim Wechsel des Gruppenzeichens eine der Spulen 464 bis 466 oder werden zwei oder alle aberregt und dementsprechend Kontakte 461B bis
463 B geschlossen, so tritt eine Erregung der 'Spulen456, 457, 458 und 459 ein mit der Wirkung, daß eine Unterbrechung des Kartentransports sowie eine Betätigung der Summenzieh-, Druck- und Nullstelleinrichtung erfolgt.
Die Wirkung der selbsttätigen Kontrolleinrichtung besteht darin, die Spulen 464, 465 und 466 erregt zu halten, so daß die Kontakte 461B, 462 B und 4635 nicht in Schließstellung gelangen können, solange kein Wechsel der Kartengruppe eintritt. Das Hauptgruppenkontrollrelais 464 ist mit einem Schalter 467, das Zwischengruppenkontrollrelais 465 mit einem Schalter 468 und das Untergruppenkontrollrelais 466 mit einem Schalter 469 verbunden. Die Haupt-, Zwischen- und Untergruppenkontrolle besteht darin, daß die Gruppenkennzeichen der Karten nach drei Arten' unterschieden werden, die sich in verschiedenen Kartenspalten befinden und die Zugehörigkeit der Karten zu Haupt-, Zwischen- und Untergruppen anzeigen. Ein Wechsel der Hauptkartengruppe hat zur Folge, daß die Maschine den Summenzug für alle Kartengruppen aufnimmt. Ein Wechsel einer Zwischengruppe hat zur Folge, daß die Summen von Addierwerken gezogen werden, welche zu den Zwischen- und Untergruppenkontrollabschnitten der Maschine gehören, aber nicht von den zum Hauptgruppenkontrollabschnitt gehörigen Addierwerken. Ein Wechsel einer Untergruppe veranlaßt einen Summenziehvorgang von dem Untergruppenkontrollabschnitt der Maschine zugeordneten Addierwerken.
Wenn mehr als eine Art von Summen gezogen werden sollen, z. B. Haupt-, Unter- und Zwischensummen, dann wird die Maschine selbsttätig so beeinflußt, daß die verschiedenen Arten von Summenziehvorgängen nacheinander in verschiedenen Maschinenspielen durchgeführt werden, nämlich das Ziehen der Untersumme in einem Maschinenspiel, dasjenige der Zwischensumme in dem nächsten und dasjenige der Hauptsumme in einem dritten Maschinenspiel, wobei jedoch die Zahl der Summenziehmaschinenspiele auf die Anzahl der tatsächlich vorzunehmenden Sum- 6g menziehvorgänge beschränkt ist. Der Wechsel einer Hauptgruppe hat also drei aufeinanderfolgende Summenziehmaschinenspiele zur Folge, derjenige einer Zwischengruppe zwei Summenziehmaschinenspiele und derjenige einer Untergruppe nur ein einziges " Summenziehmaschinenspiel. Wenn der zum Hauptgruppenkontrollrelais gehörige Schalter
467 in die Lage überführt wird, welche in Fig. 16 B in ausgezogenen Linien angedeutet ist, dann bewirkt er den Anschluß des Hauptgruppenkontrollrelais an eine Steckhülse 471, von welcher aus der Stromweg nach einem beliebigen Kontakt 454 durch Stöpselung ge führt werden kann. Nach der Darstellung der Zeichnung ist die Steckverbindung nach einer Steckhülse 455 zwischen dem 4. und dem 5. Kontakt 454 geführt, in welchem Falle der i.; 2., 3. und 4. Kontakt 454 zur Hauptgruppenkontrolle dienen. Wenn der Schalter
468 sich in der in ausgezogenen Linien dargestellten Lage befindet, dann kann das Zwischensummenkontrollrelais 465 von der Steckhülse 472 durch eine Steckverbindung nach einer Steckhülse 455 geschaltet werden, wodurch die Auswahl der Kontakte 454 für die Zwischengruppenkontrolle erfolgt. In Fig.
16B ist die Steckhülse 472 mit derjenigen Steckhülse 455 verbunden, welche zwischen dem 16. und 17.· der Kontakte 454 liegt, so daß die Kontakte S bis 16 zur Zwischengruppenkontrolle dienen. Das Untergruppenkontrollrelais 466 wird bei Überführung des Schalters 469 in die in ausgezogenen Linien dargestellte Lage an den letzten Kontakt 20 angeschaltet. Der Kontakt 454 Nr. 1 kann an den Hauptstromleiter 401 über, den oberen Sperrbürstenkontakt UKB #2 angeschaltet werden. Wenn die Stöpselverbindungen so, wie in Fig. 16 B dargestellt, vorgenommen werden, dann befindet sich der Nockenkontakt jF-14 in Parallelschaltung zu den Hauptgruppenkontrollkontakten 454, der NockenkontaktP-iS in Parallelschaltung zu den Zwischengruppenkontrollkontakten 454 und der Nockenkontakt F-16 in Parallelschaltung zu den Untergruppenkontrollkontakten 454. Die Nockenkontakte F-14, F-τζ und F-16 können durch Stromwege umgangen werden, welche die Sperrbürstenkontakte LK B# 4 bzw. LKB#5wciäLKB#6 enthalten. Die Vorsehung dieser die Nockenkontakte umgehenden Stromwege bezweckt, das Wirksamwerden des selbsttätigen Gruppenkontrollstromkreises während der ersten wenigen MaschinenspieJe zu verhindern, welche sich an die Einlegung von Karten in den Kartenbehälter an-
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schließen. Der untere Sperrbürstenkontakt schließt sich, sobald der Kartentransport in , Wirksamkeit tritt, wenn sich keine Karten unter den unteren Bürsten befinden. Datin stellt dieser Kontakt einen Umweg um den selbsttätigen Gruppenkontrollkontakt her, bis die erste Karte die unteren Bürsten erreicht. Wenn die erste Karte die unteren Bürsten erreicht, dann öffnet sich der untere Sperrbürstenkontakt, wodurch die selbsttätige Gruppenkontrolle wirksam wird. Die Kontakte F-14, F-15 und F-16 sind gewöhnlich geschlossen, öffnen sich aber kurz gegen das Ende jedes Kartentransportmaschinenspiels, Wenn während der Offenstellung dieser Kontakte die entsprechenden Kontakte 454 sämtlich geschlossen sind, dann bleiben die Relais 464, 465 und 466 erregt. Wenn aber bei offenen Kontakten F-14, F-15, F-16 ein oder so mehrere Kontakte 454 offen sind, dann wird der Stromkreis durch einen oder mehrere der Relais 464, 465, 466 geöffnet, wodurch dieses Relais aberregt wird, so daß das ihm zugehörige Kontaktstück 461B bzw. 462 B bzw. 463 s einen Stromschluß herbeizuführen vermag, was zur Wirkung hat, daß die Kontrollrelais 456 bis 459 erregt werden, wie dies bereits erläutert wurde.
Wenn das Haupt-, Zwischen- und Untergruppenrelais auf diese Weise aberregt sind, dann können sie nur durch Nockenkontakte T-9 bzw. T-io bez. T-11 wieder erregt werden, welche sich während jedes Summenziehmaschinenspiels der Reihe nach schließen, wobei die Schließungundöffnung jedesKontaktes erfolgt, bevor der nächste Kontakt in der Reihe sich schließt. Während des ersten Summenziehmaschinenspiels hat die Schließung der Kontakte T-g und T-10 keine Wirkung, da der Arbeitsstromkreis für das Zwischensummenkontrollrelais 465 über den Nockenkontakt T-11 des Untergruppenrelais und der Arbeitsstromkreis für das Hauptgruppenrelais 464 über den Nockenkontakt T-10 für das Zwischensummenrelais 465 geht. Die Schließung des Kontaktes T-11 gegen Ende des ersten Summenziehmaschinenspiels veranlaßt eine Wiedererregung des Untergruppenkontrollrelais 466, wobei der Stromweg vom linksseitigen Hauptstromleiter über den Kontakt T-11, das Untergruppenkontrollrelais466 zur Klemme 491 und von dieser über die Nockenkontakte F-16, F-15 und- F-14 nach dem anderen Hauptstromleiter 401 geht.
Gegen Ende des zweiten Summenziehmaschinenspiels hat die Schließung des Nokkenkontaktes T-9 keine Wirkung, aber die Schließung des Nockenkontaktes T-10 stellt den Arbeitsstromkreis für das Zwischengruppenkontrollrelais 465 her, wobei der Stromkreis vom Hauptstromleiter 400 über den Kontakt 463 F des Untergruppenkontrollrelais, den Kontakt T-io, das Zwischengruppenkontrollrelais 465, die Klemme 492, die Kontakte F-15 und F-14 nach dem an- fi5 deren Hauptstromleiter 401 geht. Während des dritten Summenziehmaschinenspiels bewirkt die Schließung des Nockenkontaktes T-9 die Herstellung des Stromkreises für das Hauptgruppenkontrollrelais 464 in ähnlicher 7« Weise, wobei der Stromweg in diesem Falle über den Kontakt 462 F des Zwischengruppenkontrollrelais geht. Der Stromweg enthält dabei in diesem Falle den Nockenkontakt T-9 und das Hauptgruppenkontrollrelais 464 so- 7^ wie einen zusätzlichen HauptgrqppenkontroU-kontakt 493, der durch eine Spule 494 im Zwischengruppenkontrollstromkreis überwacht wird. Der Zweck dieses Kontakts besteht darin, unerwünschte Erregungen des Zwischengruppenkontrollrelais während des ersten Summenziehmaschinenspiels zu verhindern, wenn in derZwischengruppenkontrolleinrichtung eine Stromunterbrechung stattgefunden hat, wodurch das Zwischengruppenkon- S5 trollrelais und dasUntergruppenkontrollrelais aberregt werden, während das Hauptgruppenkontrollrelais 464 erregt bleiben würde. In diesem Falle würde die Schließung des Kontaktes T-9 während des ersten Summenzieh- maschinenspiels das Zwischengruppenkontrollrelais über den Kontakt 416 F des Hauptgruppenkontrollrelais erregen. Das wird durch den Kontakt 493 verhindert, welcher so lange offen ist, als das Zwischengruppenkontrollrelais aberregt ist. Der Kontakt 493 stört auch nicht die Erregung des Hauptgruppenkontrollrelais, weil bei jeder Erregung des letzteren das Zwischengruppenkontrollrelais erregt ist, wodurch der Kontakt 493 geschlos- >°° sen wird. Nur wenn das Untergruppen-, Zwischengruppen- und Hauptgruppenkontrollrelais erregt worden sind, werden die Stromkreise durch die Spulen 456, 457, 458 und 459 unterbrochen, so daß die Maschine an- i"5 dere Funktionen als Summenziehen zu verrichten vermag.
Es mag an dieser Stelle bemerkt werden, daß, sobald alle drei Relais 46*4, 465 und 466 erregt sind, die Spulen 456, 457, 458 und 459 1 m aberregt sind. Wenn nur die Spule 466 aberregt ist, dann genügt ein Maschinenspiel zur Herstellung der Betriebsbereitschaft. Wenn die Spulen 466 und 465 aberregt sind, dann sind zwei Maschinenspiele und wenn »'5 alle drei Spulen 466, 465 und 464 aberregt sind, dann sind drei Maschinenspiele zur Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft erforderlich. Nachdem die letzte Karte an den unteren Bürsten vorbeigegangen ist, ist es wünschenswert, daß die Maschine alle drei Summenziehoperationen vornimmt genau
ebenso, als ob ein Gruppenwechsel sowohl -bezüglich der Hauptgruppe, als der Zwischengruppe, als auch der Untergruppe stattgefunden hätte. Das wird 'dadurch bewirkt, daß der Kontakt UKB&2 sich öffnet und den Kontrollstromkreis unterbricht, wodurch alle Kontrollrelais 464, 465 und 466 aberregt werden, nachdem die letzte Karte aus dem Kartenbehälter entnommen und .an den oberen Abfühlbürsten vorbeigegangen ist. Während des dann folgenden Maschinenspiels, wenn die Karte an den unteren Bürsten vorbeigeht, bleibt der selbsttätige Kontrollstromkreis offen.
Die Vorgänge bezüglich der selbsttätigen Gruppenkontrolle beim Bearbeiten von Karten, die in Haupt-, Zwischen- und Untergruppen unterteilt sind, beim Kartentransport, beim Summenziehen und bei der Nullstellung mögen
ao im Anschluß an Fig. 16 kurz zusammengefaßt aufgeführt werden. Was zunächst den Kar- ' tentransport anbelangt, so ist das Kartentnansportrelais 456, welches den Kontakt 435 unterbricht, am Ende jedes Maschinenspiels, währenddessen der Kontrollstromkreis in irgendeinem Kontrollabschnitt unterbrochen wird, erregt und bleibt erregt, bis die dem im besonderen vorliegenden Fall der selbsttätigen Gruppenkontrolle entsprechende Anzahl von Summenziehmaschinenspielen erledigt ist. Die Unterbrechung des Stromkreises am Kontakt435 hat die Lösung der Kartentransportkuppkmg und Unterbrechung des Kartentransports zur Folge. Der Kontakt 435 bleibt offen, bis alle Summenziehmaschinenspiele erledigt sind, und bis zu dem gleichen Zeitpunkt kann der Kartentransportkupplungsmagnet nicht erregt werden, wie es für die Inbetriebsetzung des Kartentransports erforderlich ist. Wenn der Schalter 437 für die selbsttätige Wiederaufnahme des Kartentransports geschlossen ist, dann bewirkt die Schließung des Nockenkontaktes R-i gegen das Ende des Nullstellmaschinenspiels, welches nach dem ersten Summenziehmaschinenspiel eintritt, wenn auch der Kontakt 435 geschlossen ist, eine Wiedererregung des Kartentransportkupplungsmagneten und damit ein Wiedereinrücken des Kartentransports für
so die folgende Kartengruppe.
Wenn der Schalter 443 für den selbsttätigen Summenzug geschlossen ist, dann wird die Summenziehkupplung durch die Schließung des Nockenkontakts F-2, gegen Ende des letzten Kartentransportmaschinenspiels erregt, wenn der -Kontakt 442 infolge der Erregung der Spule 457 (Fig. 16 B) des selbsttätigen Kontrollrelais geschlossen ist, die eintritt, wenn eine Unterbrechung im
So Kontrollstromkreise stattfindet. Der Kontakt 442 bleibt geschlossen, bis die selbsttätigen Gruppenkontrollstromkreise wiederhergestellt sind, was während des letzten Summenziehmaschinenspiels eintritt. Zu dieser Zeit öffnet sich' der Kontakt 442, und der NockenkontaktT-2-unterbricht den Stromkreis des Summenkupplungsmagneten im richtigen Zeitpunkt während des letzten Summenziehmaschinenspiels.
Der Kontakt 446 wird durch die Nullstellrelaisspule 459 geöffnet, wenn der Gruppenkontrollstromkreis unterbrochen wird, und bleibt offen bis gegen das Ende des letzten Summenziehmaschinenspiels. Wenn der Schalter 445 für die selbsttätige Nullstellung geschlossen ist, dann wird während des letzten Summenziehmaschinenspiels, wenn sich der Nockenkontakt T-3 gegen Ende desselben schließt, der Nullstellkupplungsmagnet 433 erregt. Wenn diese Erregung eintritt, dann hat sie eine Schließung des Kontakts 444 zur Folge, wodurch der Nockenkontakt T-3 und der Kontakt 446 durch einen Stromweg umgangen wird, in dem sich der Nockenkontakt i?-4 befindet, wodurch der, Nullstellkupplungsmagnet während eines Maschinenspiels erregt gehalten wird, worauf sein Erregungsstromkreis unterbrochen wird.
Der Druckwerkskupplungsmagnet 434 muß während der Summenziehmaschinenspiele erregt sein, um Summendruck herbeizuführen. Die Erregung dieses Magneten erfolgt durch Schließung des Kontakts 452, welcher überwacht wird durch die Kontrollrelaisspule 458 für das Druckwerk, welche erregt wird, wenn 95' der selbsttätige Gruppenkontrollstromkreis unterbrochen wird, und die erregt bleibt, bis die Gruppenkontrollstromkreise am Ende des letzten Summenziehmaschinenspiels wieder geschlossen werden.
Bei der bisher erläuterten Summenzieh- und Nullstelleinrichtung ist der Nullstellvorgang vom Summenziehvorgang nicht getrennt. Im Falle der Unterbrechung im Hauptgruppenkontrollstromkreis werden die Gruppensummen in aufeinanderfolgenden Maschinenspielen gezogen, und ein einziges Nullstellmaschinenspiel dient dazu, alle Addierwerke auf O zu stellen, für welche Nullstellung gewünscht wird. Die folgende no Erläuterung bezieht sich auf eine Einrichtung, um für jede Gruppe einen Summenziehvorgang mit einem Nullstellvorgang zu verbinden. Da die bisher diese Vorgänge überwachenden Spulen zu einem gemeinsamen Stromkreis gehören, ist für die weiter beschriebene Einrichtung von der Möglichkeit ausgegangen, die Summenzieh- und Nullstelleinrichtung wahlweise für beliebige Addierwerke \yirksam zu machen. Dies geschieht durch eine Reihe von Stromkreisen, welche in dem oberen Teil der Fig. 16B dargestellt
sind. Die Einrichtung zur Überwachung des zur Hauptgruppenkontrolle dienenden 'Summenzugs und der Nullstellung wird durch eine von einer Steckhülse 494 ausgehende Steckverbindung gesteuert, diejenige für die Zwischensummenziehungund zugehörige Nullstellung durch eine von der Steckhülse 495 ausgehende Steckverbindung und diejenige für die Untergruppensummenziehung und Nullstellung durch eine von der Steckhülse 496 ausgehende Steckverbindung, wobei die Stromwirkungen von den Stromkreisen für die selbsttätige Gruppenkontrolle ausgehen. Diese Stromwege sind über den Kontakt R-11 ' 5 an den Hauptstromleiter 400 angeschlossen, und der Kontakt R-11 ist für gewöhnlich geschlossen, wird aber kurz geöffnet gegen Ende eines Nullstellmaschinenspiels. Wenn das Untergruppenkontrollrelais 466 erregt wird, dann werden zwei Spulen 497 und 498 gleichfalls erregt, von welchen die erstere zur Öffnung des Kontakts 501 und die letztere zur Schließung des Kontakts 502 dient. Während des ersten Summenziehmaschinenspiels, wenn das Untergruppenkontrollrelais 466 aberregt ist, ist der Kontakt 501 geschlossen. Dieser Kontakt liegt in Reihe mit einem Kontaktpaar T-i2, dessen oberer Kontakt sich während eines Summenziehvorgangs beim Übergang von der 9- in die Nullstellung schließt und dessen oberer und unterer Kontakt sich gleichzeitig nach Erreichung der Nullstellung schließen. Die Schließung des Oberkontakts T-12 bewirkt die Herstellung eines Strom- \veges vom Hauptstromleiter 400 über den Nockenkontakt R-i 1, Kontakt 501, Oberkontakt T-12, Oberkontakt R-12, der für gewöhnlich geschlossen ist, zur Steckhülse 496. Dieser während des ersten Summenziehmaschinenspiels geschlossene Stromweg dient dazu, die Einrichtung zum Ziehen der Untersumme zu überwachen. Nachdem die Untersumme gezogen worden ist, dient die Schließung des Unterkontakts T-12 dazu, ein Untersummennullstellrelais 503 zu erregen, wodurch ein Haltestromkreiskontakt 504 geschlossen wird, der einen Stromweg vom Hauptstromleiter 400 über den Kontakt 504 und die Relaisspule 503 nach dem Hauptstromleiter 401 und einen Hilfsstromweg nach dem Unterkontakt R-12 schließt.
Diese unteren Kontakte Ä-12 bleiben während sämtlicher Summenziehmaschinenspiele offen, schließen sich aber, wenn der Nullstell-Vorgang beginnt, und liefern dadurch den Arbeitsstromkreis für den Gruppenkontrollmechanismus bei der Nullstellung der Addierwerke für die Untergruppen. Die Summe für die Zwischengruppe der Karten wird in ähn-6ü licher Weise gezogen unter Überwachung durch einen Kontakt 505, welcher durch eine Spule 506 betätigt wird, die parallel zu dem Relais fürdieZwischengruppenkartenkontrolle geschaltet ist, sowie unter Überwachung durch den Kontakt 502, welcher durch die Spule 498 geschaltet wird, die im Stromkreis für die Untergruppenkartenkontrolle liegt. Der Summenzug und die Nullstellung für die Hauptkartengruppe steht unter Überwachung durch die Kontakte 511 und 513, von denen der erstere durch eine Spule 512 betätigt wird, welche parallel zum Hauptgruppenkontrollrelais geschaltet ist, und der letztere durch eine Spule 514, die sich im Stromkreis für die Zwischengruppenkontrolle befindet. Nachdem alle Summen gezogen worden sind, wird der Nullstellmechanismus in Wirksamkeit gesetzt, wobei die unteren Kontakte der Gruppen R-12, .R-13 und 72-14 geschlossen werden; wodurch der Hauptstromleiter 400 an die Steckhülsen 494, 495 und 496 angekuppelt und die Arbeitsstromzufuhr für die Nullstellung gesichert wird. Gegen Ende des Nullstellvorgangs öffnet sich der Kontakt R-11 für einen Augenblick, wodurch die Haltestromkreise aberregt und die normalen Stromverbindungen wiederhergestellt werden. Die selbsttätige Gruppenkontrolleinriclitung kann ferner auch so geschaltet werden, daß 1. nur ein einziger Kontrollabschnitt vorhanden ist, in welchem Falle ein einziges Summenziehmaschinenspiel beim Wechsel einer Kartengruppe erfolgt, oder 2. eine Unterteilung in zwei Abschnitte vorgenommen wird, wobei ein Gruppenwechsel für den unteren Abschnitt nur ein einziges Summenziehmaschinenspiel zur Folge hat, während ein Wechsel in dem, oberen Abschnitt zwei Summenziehmaschinenspiele herbeiführt. Die Steckverbindungen und die Schalteranordnung für Gruppenkontrolle in einem Abschnitt sind in Fig. 21 und diejenigen für eine doppelte Gruppenkontrolle in Fig. 20 veranschaulicht. Der Betrieb der Maschine bei Herstellung der Verbindungen auf die eine oder die andere dieser beiden Arten ist aus der oben gegebenen Erläuterung der Gruppenkontrolle vermittels dreier Kontrollabschnitte ohne weiteres verständlich.
Addieren und Postenschreiben
In Fig. 16D sind die Addiermagnete mit bezeichnet und die Druckmagnete mit 233. Die Wirksamkeit dieser Magnete für die Addition und den Druck ist bereits er- »5 läutert worden, und es soll jetzt erläutert werden, wie sie durch die unteren Abfühlbürsten der Maschine erregt werden. Die unteren Abfühlbürsten sind bei LB angedeutet, wobei jede dieser Abfühlbürsten mit einer dreifachen Steckhülse 520 verbunden ist, wodurch sie an ein beliebiges Addierelement ange-
schaltet werden kann. Der Gegenkontakt der Bürsten besteht aus einer allen Bürsten gemeinsamen Kontaktwalze 521, welche an den Hauptstromleiter 401 angeschlossen ist, wobei in den Stromweg zwischen der Kontaktwalze und dem Hauptstromleiter 401 der Kontakt F-17 und der Addier relaiskontakt 522 liegen. Der Kontakt 522 wird durch eine Relaisspule 523 (vgl. Fig. 16A) überwacht, welche in dem unteren Sperrbürstenstromkreis liegt. Der Kontakt ist für gewöhnlich geschlossen. Wenn sich aber die Kartentransportvorrichtung in Betrieb befindet, wodurch der Kontakt F-13 geschlossen wird,
■ 5 und wenn dann keine Karten unter den unteren Bürsten vorbeigehen, dann wird, wie bereits erläutert, der untere Sperrbürstenstromkreis erregt, so daß die Spule 523 den Kontakt 522 öffnet. Wenn dann Karten zu den
«o unteren Bürsten gelangen,, dann wird der untere Sperrbürstenkontakt an der Sperrbürste unterbrochen und die Spule aberregt, so daß sich der Kontakt 522 wieder schließt. Dies verhindert die Schließung von Addier-' «5 Stromkreisen über die unteren Abfühlbürsten der Maschine so lange, als nicht tatsächlich eine Karte unter den Bürsten vorbeigeht. Der Nockenkoniakt F-i 7 arbeitet während der Kartentransportmaschinenspiele und ist nur während des ersten Teils jedes Maschinenspiels geschlossen, öffnet sich aber zum Zweck der Unterbrechung des Kartenabfühlbürstenstromkreises zwischen aufeinanderfolgenden Karten. Wenn die Zählkarten zwischen den unteren Bürsten LB und der Kontaktwalze 521 hindurchgehen, wird bei jedesmaligem Vorbeigang eines Kartenloches an einer Abfühlbürste durch die kurze Berührung der Bürste mit der Kontaktwalze ein Stromkreis geschlossen, welcher die Addier- und Druckmagnete erregt. Jede untere Bürste kann an ein beliebiges Addierwerk und an ein beliebiges Druckwerk angeschaltet werden. Die Steckhülsen 524 sind mit den Addiermagneten 206 über Kommutatoren 73 verbunden, welche, wie bereits erläutert, nur während des Kartentransports wirksam sind. Ebenso .sind die Steckhülsen 525 mit den Druckmagneten 233 verbunden. Jeder Druck-
SP magnet und jeder Addierwerksmagnet hat auf diese Weise eine besondere Steckhülse, durch welche er für sich an irgendeine untere Kartenabfühlbürste angeschaltet werden kann. Dadurch wird die Möglichkeit geboten, jede untere Kartenbürste an einen beliebigen Addiermagneten und an einen beliebigen Druckmagneten anzuschalten ohne Rücksicht darauf, ob die Addier- und Druckmagnete eine individuelle Zuordnung zueinander besitzen.
Außerdem ist eine geteilte Steckhülse 526 vorgesehen, welche mit dem einen TeE an der Steckhülse 524 und mit dem anderen Teil an der Steckhülse 525 angeschlossen ist, wobei jedoch die Teile gegeneinander isoliert sind. Die-Einfügung eines Steckerstiftes in die Steckhülse 526 führt jedoch eine leitende Verbindung zwischen einem Addiermagneten und einem bestimmten Druckmagneten herbei, so daß beide gleichzeitig an die gleiche untere Kartenabfühlbürste angeschlossen werden. Wenn von einer gewissen Abfühlbürste nur ein Druck der abgefühlten Zahlengröße gewünscht wird, dann würde die Bürste an die Steckhülse 525 anzuschalten sein, während in dem Falle, daß nur eine Addition der durch eine gewisse Bürste abgefühlten Zahlengröße gewünscht wird, diese Bürste an die Steckhülse 524 anzuschalten sein würde. Wenn dagegen sowohl Addition als auch Druck gewünscht werden, dann könnte die Bürste an die Steckhülse 526 angeschaltet werden. Bei einfachem Tabellieren ohne Postendruck würden die Bürsten im Regelfall an die Steckhülsen 524 anzuschalten sein, und in diesem Falle wird der Schalter 447, der in Reihe mit dem Druckkupplungsmagneten 434 liegt (vgl. Fig. 16), geöffnet, um eine Betätigung des Druckwerks zu verhindern. Wenn die unteren Bürsten an die Addier- und Druckmagnete angeschaltet sind, dann bewirken die beim Vorbeigang von Kartenlöchern ausgelösten Stromstöße durch Erregung der Magnete die Überführung der abgefühlten Zahlengröße in das Addierwerk und gleichzeitig den Druck derselben.
Zehnerübertragung
Die mechanischen Einzelheiten der Zehnerübertragungseinrichtung sind bereits früher >°° beschrieben worden. Es sollen nunmehr auch die damit verbundenen elektrischen Vorgänge im Anschluß an Fig. 16 D erläutert werden. Wenn ein Addierrad während eines Maschinenspiels durch die Nullstellung hindurchgeht, dann hat das die Schließung eines Schalters 222 zur Folge, und wenn das Addierrad sich in der 9-Stellung befindet, dann erfolgt eine Überbrückung von Bürsten 220 vermittels eines Kommutators, der an uo dem Addierrad befestigt ist und mit einem einzigen Kontaktsegment ausgestattet ist, das in der richtigen Lage zu den Bürsten 220 angeordnet ist.
Wenn die Kartentransporteinrichtung in Betrieb ist, dann wird der Kontakt F-18 während jedes Maschinenspiels nach dem Addierabschnitt desselben geschlossen, um einen Stromstoß für die Zehnerübertragung dem einen Kontaktstück jedes Schalters 222 zuzuführen. Wenn eine Zehnerübertragung zwischen Einem und Zehnern und zwischen
Zehnern und Hundertern in Frage kommt, dann wird der Zehnerübertragungsstromkrei-s der Einerstelle von einer Steckhülse 528 an die Steckhülsen 529 und 530 angestöpselt. Die Steckhülse 529 steht mit dem Zählwerksmagneten 206 der Zehnerstelle über einen Kommutator 225 auf der Addierwerkswelle in Verbindung. Die Steckhülse 530 ist an die Bürsten 220 der Zehnerübertragungsvorrichtung für die Zehnerstelle angeschlossen. Eine gleiche Verbindung ist bei der Hunderterstelle vorgesehen, wie auf der Zeichnung ebenfalls in gestrichelten Linien angedeutet ist. Es mag nun angenommen werden, daß das Einerrad während eines Maschinenspiels durch die Nullstellung hindurchgegangen ist und dadurch eine Schließung seines Schalters 222 herbeigeführt hat und daß das Zehnerrad währenddessen sich in der 9-Stellung befand, so daß eine Überbrückung seiner Bürsten 220 stattfand. In diesem Falle geschieht die Zehnerübertragung wie folgt: Der Nockenkontakt F-18 wird während des Maschinenspiels geschlossen, aber der über den Kontakt gehende Stromstoß erfolgt in einem Zeitpunkt, der durch den Kommutator 225 bestimmt wird, dessen Segment die zugeordneten Bürsten momentan überbrückt, um den Stromstoß zu einem Zeitpunkt auszulösen, daß auf das Addierwerk eine 1 übertragen wird. Die Übertragung von den Einern zu den Zehnern erfolgt durch einen Stromkreis, welcher wie folgt verläuft: Hauptstromleiter 401, Nockenkontakt F-i8, Schalter 222 der Einerstelle, Steckhülse 528, Steckhülse 529 der Zehnerstelle, Kommutator 225, Addierwerksmagnet 206 der Zehnerstelle, der dadurch erregt wird und eine Einheit auf das Addierrad überträgt. Von der Steckhülse 528 geht ein zweiter Stromzweig zur Steckhülse 530, Bürsten 220 der Zehnerstelle, Draht 529' und 530', Steckhülse 531 der Hunderterstelle, Steckverbindung des Kommutators 225 zum Addiermagneten 206 der Hunderterstelle.
Eine direkte Zahnübertragung von der Einer- zur Zehnerstelle ist auf diese Weise zustande gekommen sowie eine Zehnerübertragung von der Zehnerstelle auf die Hunderterstelle infolge der von der Einerstelle auf die Zehnerstelle bewirkten Zehnerübertragung. Es ist ersichtlich, daß durch Stöpselung der Steckhülsen 528, 531 an verschiedene Addierräder Addierwerke von beliebiger Stellenzahl gebildet werden können.
Summe uz iehen und Nullstellung
Wie früher beschrieben wurde, sitzen die Kommutatorbürsten 251, welche auf den Kommutatorringen 252 schleifen, an den Addierrädern. Sie ruhen <dabei Jeweils auf demjenigen der verschiedenen Kommutatorsegmente, welches dem vom Addierrad angezeigten Ziffernwert entspricht. Der Summenziehvorgang wird dadurch eingeleitet, daß man einen Stromstoß zu den Addiermagneten ■sendet, welcher die Addierräder für eine volle Umdrehung an den Antrieb ankuppelt, so daß zehn Einheiten auf das Addierrad übertragen werden. Der erregende Stromstoß wird durch den Kommutator 86 ausgelöst, welcher durch die Summenzieheinrichtung angetrieben wird. Gleichzeitig mit der Aussendung des Stromstoßes beginnen die Typenstangen synchron· mit der Addierbewegung hochzugehen. Währenddessen bleibt die Bürste 254, welche mit dem Kommutator 253 zusammenarbeitet, auf dem Nullsegment des Kommutators stehen. Wenn dann die Bürste 251 das Nullsegment des Kommutators 252 erreicht, welches mit dem Nullsegment des Kommutators 253 verbunden ist, dann kommt folgender Summendruckstromkreis zustande: Hauptstromleiter 401, Nockenkontakt T-16, der während des Summenziehvorgangs geschlossen ist, Drähte 540, 541, Bürste 254, Nullsegment des Kornmutators253, Nullsegment des Kommutators 252, Bürste 251, Steckhülse 542, welche geschlitzt ist, wie auf der Zeichnung angedeutet, aber deren geschlitzte Hälften sich in Berührung befinden, wenn kein Steckerstift eingesetzt ist, und den Stromweg zum Summendruckkommutator 90 hin fortsetzen, von wo er durch den Draht 543 zum Summendruckmagneten 233 und von diesem zum Hauptstromleiter 400 läuft. Dieser Stromstoß erfolgt in dem Zeitpunkt, daß die der Einstellung des Typenrades bei Beginn der Summenziehoperation entsprechende Type zum Abdruck gelangt.
Dies wird noch klarer werden an Hand eines Zahlenbeispiels. Es sei angenommen, daß ein Addierrad auf 8 steht. Wenn dann der Summenziehstromstoß erfolgt, dann wird die Typenstange aus ihrer Ruhestellung in die der Zahl 9 entsprechende Druckstellung gehoben, während die Bürste 251 von dem 8-Segment auf das 9-Segment des Kommutators 252 übergeht. Die Typenstange gelangt aus der Druckstellung für die 9 in die Druckstellung für die 8, während die Bürste 251 no von dem 9-Segment auf das Nullsegment des Kommutators übertritt. In diesem Zeitpunkt wird der Stromkreis, wie soeben erklärt wurde, geschlossen, so daß die 8-Type in der Druckstellung angehalten wird. Wegen der synchronen Bewegung der Typenstangen und der Kommutatoren wird stets in der gleichen Weise die richtige Type für den Druck ausgewählt. Es ist ersichtlich, daß am Ende des Summendruckvorgangs die Einstellung des Addierrades und die Stellung der Bürste 251 die gleiche ist wie vor dem Summendruck.
Am Ende des Summendruckvorgangs, wir-d auch der Kontakt T-16 wieder geöffnet und bleibt offen.
Jetzt kann ein Nullstellvorgang erfolgen. Der zum Kontakt R-τζ gehörige Nocken wird durch die Nullstelleinrichtung bewegt und schließt den Kontakt während des Nullstell· Vorgangs. Wie früher erläutert wurde, veranlaßt der Nullstellvorgang die Bürste 254
• o des Kommutators 253, sich zu drehen, während gleichzeitig auch die Antriebswelle für die Addierwerke umläuft. Wenn die Bürste 254 das Segment erreicht, welches demjenigen entspricht, auf welchem die Bürste 251 des Kommutators 252 ruht, dann wird ■ein Stromkreis durch den Addiermagneten wie folgt geschlossen: Hauptstromleiter401, Nockenkontakt R-15, Drähte 540, 541, Bürste 254, Segment des Kommutators 253, welches dem Segment des Kommutators 252 entspricht, Bürste 251, Steckhülse 542, Nullstellkommutator 112, Addiermagnet 206, Hauptstromleiter 400. Dieser Stromstoß erfolgt in einem solchen Zeitpunkt, daß dadurch das echte Komplement der Zahl auf das Addierrad übertragen wird, auf welches dieses eingestellt war, so daß es in die Nullstellung überführt wird.
Summen werden von Posten auf dem Papierstreifen dadurch unterschieden, daß neben ihnen in der üblichen Weise ein Stern gedruckt wird. Zu diesem Zweck sind zwei Sterntypenstangen vorgesehen, und zwar je eine an jedem Ende der Typenstangenreihe.
Diese Typenstangen werden durch Drhckmagnete 223 α überwacht, welche in der Ecke links unten der Fig. 16D angedeutet sind. Die Magnete 233 α liegen sämtlich in Reihe mit einem für gewöhnlich offenen Kontakt T-iJ, welcher sich während jedes Summenziehmaschinenspiels vorübergehend schließt, um .die Typenstangen in der Sterndruckstellung anzuhalten.
Es mag an dieser Stelle noch erwähnt werden, daß während der Summenzieh- und Nullstellvorgänge, wobei die Typenrädef durch die Nullstellung hindurchgehen oder diese erreichen müssen, der Zehnerschaltstromkreis unwirksam ist, da der Nockenkontakt F-i8 (Fig. 16D), welcher die Zehnerschaltstromstöße liefert, offen ist, wenn keine Kartentransportmaschinenspiele vor sich gehen.
Wählerrelaiseinrichtung
Eine große Anpassungsfähigkeit der Maschine an wechselnde Anwendungsfälle wird durch gewisse Vielfachkontaktrelais erreicht, deren Spulen bei 544 (Fig. 16A) angedeutet sind, welche mit dem einen Ende ihrer Wicklung an den Hauptstromleiter 401 und mit dem anderen Ende an Steckhülsen 545 angeschlossen sind, durch welche sie an verschiedene Steuerstromkreise angeschaltet werden können. Jedes dieser Relais ist mit mehreren· Kontakten ausgerüstet, welche in Fig. 16D mit 546 bezeichnet sind und welche für gewöhnlich geöffnet sind, aber geschlossen werden, wenn die entsprechende Relaisspule erregt wird. Jede Feder des Kontakts 546 ist an den einen Teil einer geteilten Steckhülse angeschlossen, welche Teile vermittels ebenfalls geteilter Stecker an die geteilten Steckhülsen 542 im Summendr-ückstromkreis der Addierwerke angeschlossen werden können. Wenn solche Steckverbindungen hergestellt werden, dann liegen die Kontakte 546 im Summendruck- und Nullstellstromkreis, so daß dieser nur geschlossen werden kann, wenn die Kontakte 546 geschlossen sind. Wenn nun die Steckhülse 545 (Fig. 16 A) einer Spule 544 an die Nullstelleinrichtung angeschaltet ist und die entsprechenden Kontakte 546 im Summenzieh- und Nullstellstromkreis des betreffenden Addierwerks liegen, dann wird dieses bei jedem Nullstellvorgang, der die Erregung der Spule 544 bewirkt, auf 0 gestellt werden. In gleicher Weise kann die Spule 544 an die Summenzieheinrichtung angeschaltet werden, so daß für das betreffende Addierwerk ein Summenziehvorgang erfolgt, sofern die Maschine ein Sutnmenziehspiel vornimmt. Die Spule kann auch an die Hauptgruppen-, Zwischengruppen- oder Untergruppen-Kontrolleinrichtung angeschaltet werden, so daß das betreffende Addierwerk, nur eine Summe druckt und auf 0 gestellt wird, wenn ein Hauptsummen-, Zwischensummen- oder Untersutnmenmaschinenspiel erfolgt.
Die normale Summenzieh- und Nullstellsteuerung ist in Fig. 16 A links unten veranschaulicht. Der hier erscheinende Nockenkontakt R-J wird nur geschlossen, während ein Nullstellmaschinenspiel vor sich geht. Er ist durch, einen Schalter 550 an Steckhülsen 551 anschaltbar, die ihrerseits an die Steckhülse 545 einer Spule 544 angeschlossen werden kann. Wenn der Kontakt R-J auf solche Weise an eine Spule 544 angeschlossen ist, dann veranlaßt jeder Nullstell Vorgang die Nullstellung des an den Kontakten 546 dieser Spule liegenden Addierwerks jedesmal, wenn ein Nullstellmaschinenspiel erfolgt. Der Summenziehvorgang wird in gleicherweise durch den Nockenkontakt T-J überwacht, welcher sich während jedes Summenziehmaschinenspiels schließt, wobei der Nockenkontakt T-J vermittels eines Schalters 552, der mit den Steckhülsen 553 verbunden ist, an die Spule 544 angeschlossen werden kann, wobei die Steckhülsen 551 und 553 durch einen Brük-
kendraht 554 miteinander verbunden werden können. Wenn somit irgendeine Spule 544 durch eine solche Steckverbindung mit Brücke an eine Steckhülse 551 angeschaltet ist, dann kann das entsprechende Addierwerk nur auf 0 gestellt werden, wenn der Schalter 550 geschlossen und der Schalter 552 geöffnet ist. Dagegen kann ein Summenzug ohne Nullstellung nur herbeigeführt werden, wenn der Schalter 550 offen und der Schalter 552 geschlossen ist. Es kann Summenzug und Nullstellung herbeigeführt werden, wenn beide Schalter 550 und 552 gegeschlossen sind. Diese Anordnung ist doppelt vorhanden, indem er auch für Nockenkontakte Γ-8 und R-S vorgesehen ist, um mehrere Addierwerke durch die Relais 544 in verschiedenartiger Weile zu steuern.
Um den Summenzieh- und Nullstellvorgang unter Überwachung durch die Kontakte T-J und R-J klarer zu machen, sind die hierbei wirksamen Stromkreise für sich in der Fig. 17 dargestellt, wobei alle Stromkreise fortgelassen sind, welche hierbei nicht unmittelbar mitwirken. Wie aus Fig. 17 ersichtlich ist, sind die unteren Bürsten LB an die Addiermagnete 206 und die Druckmagnete 233 angestöpselt, so daß Addieren und Postendruck in der üblichen Weise vor sich gehen können. Die Steckhülsen 526, welche in den Summenzieh- und Nullstellstromkreisen der Addierräder liegen, sind an die von der Spule 544 überwachten Kontakte 546 angeschaltet. Die Steckhülse 545 der Spule 544 ist mit der Steckhülse 551 verbunden.
Es mag angenommen werden, daß mehrere Zahlengrößen in das Addierwerk unter Steuerung durch die unteren Bürsten eingeführt worden sind und daß eine Nullstelloperation eingeleitet ist. Es sind dann der Nockenkontakt R-y und der Schalter 550 geschlossen, so daß Strom durch die Spule 544 fließt und Schließung der Kontakte 546 bewirkt. Der Nullstellstromkreis wird demgemäß im richtigen Zeitpunkt geschlossen und verläuft wie folgt: Hauptstromleiter 401, Nockenkontakt R-i$, Kommutatoren 253 und 252, Kontakte 546, Nullstellkommutator 112, Addiermagnet 206. Die Schließung dieses Stromkreises würde eine Nullstelking des Addierwerks ohne gleichzeitigen Summenzug zur Folge haben, was erwünscht sein könnte, wenn infolge von Unaufmerksamkeit ein fehlerhaftes Resultat auf das Addierwerk übertragen wäre. Wenn der Schalter 550 offen, der Schalter dagegen geschlossen wäre, dann würde die Spule 544 nur während eines Summenziehvorgangs erregt werden und es würde die im Addierwerk stehende Summe gedruckt werden, ohne daß eine Nullstellung des Addierwerks erfolgt. Die Schließung sowohl des Schalters 550 als auch des Schalters 552 würde zur Folge haben, daß die Spule 544 erregt wird, sowohl wenn der Nullstellkon- es takt R-J als auch wenn der Summenziehkontakt T-j geschlossen wird, worauf jedesmal von dem besonderen Addierwerk eine Summe gedruckt werden würde mit nachfolgender Nullstellung.
Ein weiteres vereinfachtes Stromschema ähnlich demjenigen der Fig. 17, aber für den Fall durchgeführt, daß die Spule 544 ein Addierwerk für Hauptsummen, Zwischensummen und Untersummen steuert, ist in Fig. 18 gegeben. Die Hauptgruppen- und Untergruppenkontrolleinrichtung, welche in dem unteren Teil der Figur angedeutet ist, ist identisch mit der in Fig. 16B des allgemeinen Stromschemas dargestellten. Es mag daran erinnert werden, daß ein Stromkreis über die verschiedenen Nockenkontakte und Relais zur Steckhülse 494 geschlossen wird, jedesmal, wenn eine Hauptgruppensumme gezogen wird, daß" der Stromkreis zur Steckhülse 8s 495 geschlossen wird, wenn eine Zwischensumme gezogen wird, und zur Steckhülse 496, wenn eine Untersumme gezogen wird.
Nachdem die erforderliche Anzahl von Summenziehvorgängen erfolgt ist, wird ein Stromweg nach jeder der Steckhülsen 494, 495 und 496 für den Zweck der Nullstellung aller Addierwerke geschlossen, welche bei den Summenziehvorgängen beteiligt waren. In Fig. 18 sind die Kontakte 546 wiederum wie vorher als in die Summenzieh- und Nullstellstromkreise der Addierwerke eingeschaltet dargestellt, und die Spule 544 ist durch die Steckhülse 545 an die Steckhülse 496 angeschaltet, in welchem Falle von dem durch das Relais 544, 546 gesteuerten Addienverk eine Summe gezogen und das Addierwerk jedesmal auf 0 gestellt wird, wenn eine Summenziehoperation für eine Untergruppe vorgenommen wird. Durch Anstöpselung der Spule 544 an die Steckhülse 495 .würde bewirkt werden, daß das Addierwerk einen Summenziehvorgang steuern und auf 0 gestellt werden würde, wenn die Maschine eine Summenziehoperation für eine Zwischengruppe ausführt, und durch Anschalten der Spule an die Steckhülse 494 würde das gleiche Ergebnis für eine Hauptgruppe herbeigeführt werden. Es ist daher klar, daü jedes Addierwerk der Maschine zur Aufnähme von Haupt-, Zwischen- und Untersummen ausgewählt werden kann mit auf den Summenzug folgender Nullstellung oder für Summenbildung überhaupt mit oder ohne Nullstellung für jeden Summenzug,der durch die Maschine bewirkt wird, oder auch für Nullstellung ohne Summenzug, wodurch die
größtmögliche Anpassungsfähigkeit an wechselnde Anwendungsfälle bezüglich der-Summenziehvorgänge erzielt wird.
Druck von Nullen und Unterdrückung des Nullendrucks
Der Nullendrück erfolgt unter Steuerung durch Wertziffern, die in Nachbarstellen zum Druck gelangen, und ■ nicht unter Steuerung
ίο durch Zählkarten oder durch Addierräder. Die Typen der Typenstangen gehen, wie man sich erinnert, in der Reihenfolge g, 8, 7, 6 usw. durch die Druckstellung hindurch. Ein Zwischenraum öder eine Leertype ist zwischen der Type 1 und der Type O vorgesehen, so daß im Falle der Unterdrückung des Nullendrucks in irgendeiner Spalte die Typenstange so angehalten werden muß, daß sich diese Leertype gerade in Druckstellung befindet.
Bei Erläuterung der Fig. 5 und 5 A war erwähnt, daß unmittelbar, nachdem die Typenstange 229 mit ihrer Type 1 durch die Druckstellung.hindurchgeht, ein Arm 245 durch eine Schiene 239 freigegeben wird. Wenn die Typenstange in einer Lage gesperrt wird, bei welcher sich eine Wertziffer -in der Druckstellung befindet, dann wird der Arm 245 durch den verzahnten Teil der Typenstange festgehalten; wenn aber die Typenstange nicht für den Druck einer Wertziffer eingestellt worden ist, dann wird sie hinreichend, hoch angehoben, um dem Arm 245 eine Aufwärtsbewegung zu gestatten und eine Schließung des Kontakts 237 herbeizuführen. Der Kontakt 237 überwacht den Nullendruck (vgl. Fig. 16D). Die eine Feder des Kontakts 237 ist mit einer Steckhülse 560 verbunden. Dieser Steckhülse liegt eine Steckhühy; 561 gegenüber; welche unmittelbar in Verbindung mit dem Hauptstromleiter 401 steht. Eine weitere Steckhülse 562 . ist mit dem Druckmagneten für die benachbarte Kartenspalte, welche links von der ersterwähnten liegt, verbunden. Wenn ein Satz zusammenwirkender Typenträger gebildet werden soll, dann wird die Steckhülse 560 des am weitesten links liegenden Addierrades mit der Steckhülse 561 zusammengestöpselt, während alle übrigen Steckhülsen 560 mit Steckhülsen 562 zusammengestöpselt sind, wie dies durch gestrichelte Linien in der Zeichnung angedeutet ist. Wenn nun die am äußersten linken Ende liegende Type während irgendeines Maschinenspiels zum Druck ausgewählt wird, dann bleibt der Kontakt 237 in der Tausenderstelle offen, und es wird kein Stromkreis geschlossen, durch welchen eine Feststellung einer Typenstange in der Leerstelle be\virkt wird, vielmehr gehen alle Typenstangen, welche nicht für den Druck einer Wertziffer ausgewählt sind, bis; in - ihre · höchste Lage, -wobei ihre Nulltype -sidrin der Druckstellung befindet. Wenn die am linken Ende befindliche Type nicht für den Druck einer Wertziffer ausgewählt ist, dann schließt sich ihr Kontakt unmittelbar, nachdem die Type 1 durch die Druckstellung hindurchgegangen ist, und der Stromkreis für die Unterdrückung des Nullendrucks kommt wie folgt zustande: Hauptstromleiter401, Steckhülsen 561, 560, Kontakt 237, Druckmagnet 233 der Tausenderstelle, wodurch die Typenstange dieser Zahlenstelle in der Lage festgestellt wird, bei welcher sich die Leertype in der Druckstellung befindet, so daß kein Druck stattfindet. Wenn die Hundertertypenstange gleichfalls nicht für den Druck einer Wertziffer ausgewählt worden ist, dann schließt sich ihr Kontakt 237.
Der Stromweg setzt sich dann weiter fort von der Steckhülse 562 dieser Zahlenstelle zur Steckhülse 560 und von dieser über den Kontakt 237 der Hunderterstelle zum Druckniagneten 233 der Hunderterstelle, worauf die zu dieser Stelle gehörige Typenstange in derjenigen Stellung angehalten wird, daß sich ihre Leerstelle in der Druckstellung befindet. Wenn nun die zur Zehnerstelle gehörige Typenstange für den Druck einer Wertziffer eingestellt war, dann bleibt "ihr Kontakt 237 geöffnet. Infolgedessen gibt es dann keinen Stromkreis für die Unterdrückung des Nullendrucks in der Einerstelle und die zu dieser gehörige Typenstange wird bis zu ihrer höchsten · Stellung angehoben, wobei ihre Nulltype in die Druckzeile gelangt. Auf diese Weise wird der Stromkreis zur Unterdrükkung des Nullendrucks nur durch einen Druckmagneten geschlossen, wenn sich keine Typenstange links von derjenigen Typenstange befindet, welche für den Druck einer Wertziffer eingestellt ist. Der Stromkreis zur Unterdrückung des Nullendrucks besitzt einen Stromzweig, welcher über den Nullendruekunterdrückungskontakt 237 jeder der niedrigeren Zahlenstellen geht, aber dieser Stromzweig wird für alle übrigen Typenstangen unterbrochen durch die Einstellung irgendeiner Typenstange für den Druck einer Wertziffer, worauf Nullen rechts von der ersten Wertziffer in jeder Spalte gedruckt »» werden, in welcher keine Wertziffer auftritt.
Subtraktion
Für 'die Durchführung von Subtraktionsrechnungen ist ein aus zwei Addierwerken be- stehendes Saldierwerk vorgesehen, von denen eines den wahren Saldo anzeigt, wenn dieser positiv ist, während das andere den wahren Saldo anzeigt, wenn er negativ ist. Diese beiden Addierwerke sollen nachstehend als Saldenaddierwerke für den positiven bzw. für den, negativen Saldo bezeichnet werden.
Die Addierwerke sind so an das System von Arbeitsstromkreisen angeschlossen, daß das Saldenaddierwerk für. den positiven Saldo positive Posten nach ihrem wahren Zahlenwert aufnimmt und negative Posten nach deren komplementärem Zahlen-wert. Das Saldenaddierwerk für negative Salden nimmt die wahren Zahlenwerte von negativen Posten auf, positive Posten dagegen nach ihren komplementären Zahlenwerten.
Die positiven' und die negativen Posten werden in den gleichen Kartenspalten gelocht, und irgendeine Karte, welche einen negativen Posten enthält, wird mit einer '5 Kennzeichnungslochung in der .ΛΓ-Zählpunktstelle der ausgewählten Kartenspalte versehen, welche Kennzeichnungslochung in den Karten für positive Posten fortfällt. Wenn die oberen Bürsten die in Betracht kommenden Kartenspalten abfühlen, dann führen sie die Posten in eine Umwandlungsvorrichtung über, welche diese in ihren komplementären Wert umwandelt und während des folgenden Kartenmaschinenspiels die geeigneten Stromstoße aussendet, \venn die Karte von den unteren Bürsten abgefühlt wird. Die Postenbeträge werden nach ihrem wahren Zahlenwert von den unteren Bürsten übertragen. Eine Schalteinrichtung, welche durch die Bürste gesteuert wird, welche die Kartenspalte abfühlt, in der sich das Kennzeichnungsloch: in der X-Zählpunktstelle befindet, sorgt dafür, daß, wenn sich kein Loch in der X-Zählpunktstelle befindet, das Saldenaddierwerk für positive Salden an die unteren Bürsten und das Saldenaddierwerk für die negativen Salden an die Übersetzungseinrichtung angeschlossen wird, während die Stromverbindiangen beim Vorbeigang einer Karte, die ein Loch in der X-Zählpunktstelle aufweist, wodurch ein negativer Posten angezeigt wird, so umgeschaltet werden, daß das Saldenaddierwerk für positive Salden an die Übersetzungseinrichtung und das Saldenaddierwerk für negative Salden an die unteren Bürsten geschaltet wird.
Die Übersetzungseinrichtung ist bereits nach ihrer mechanischen und elektrischen Ausgestaltung unter Bezugnahme auf die Fig. 13, 14, 15 beschrieben worden. Die Stromkreise, welche bei der Durchführung einer Subtraktion wirksam werden, sind getrennt von dem allgemeinen Stromschema in Fig. 19 herausgezeichnet. Der selbsttätige Schalter, der die Überführung der wahren und komplementären Postenwerte in ihre dafür bestimmten Addierwerke überwacht, besteht aus einer Reihe von Relais 570, von denen nur eines in Fig. 19 dargestellt ist. Diese Relais liegen in einem Stromkreis mit einem Nockenkontakt F-n, der lediglich für den Zeitpunkt geschlossen wird, in dem die Abfühlbürsten über die X-Zählpunktstellen der Zählkarten hinweggehen.
Der Kontakt F-11 ist mit der Steckhülse 572 verbunden, die an die obere Bürste anzustöpseln ist, welche die Kartenspalte abfühlt, die die Kennzeichnungslochung in der X-Zählpunkstelle zur Anzeige des negativen Charakters eines Postens aufnimmt. Wenn eine solche Zusammenstöpselung vorgenommen ist, dann wird jede einen positiven Postenbetrag enthaltende Karte beim Vorbeigang an den oberen Bürsten die Relaisspule 570 nicht erregen, während der Vorbeigang einer einen negativen Posten darstellenden Karte, welche somit das erwähnte Kennzeichnungsloch aufweist, die Erregung des Relais herbeiführt. Gleichzeitig wird das parallel zum Relais 570 geschaltete Relais 573 erregt, so daß es seinen Kontakt 574 schließt. Dadurch wird ein Haltestromkreis für die Relais 570 und 573 hergestellt, der wie folgt verläuft: Hauptstromleiter 400, Nockenkontakt F-io, Kontakt 574 der Relaisspule 573, Relaisspule 570, Haupt-Stromleiter 401. Der Nockenkontakt F-10 ist für gewöhnlich geschlossen, öffnet sichaber unmittelbar vor der Abfühlung der X-Zählpunktstelle durch die Abfühlbürsten. Wenn somit das Relais 570 einmal erregt ist, dann bleibt es erregt während des ganzen Addierabschnitts des folgenden Kartenmaschinenspiels und wird darauf aberregt unmittelbar, bevor die Abfühlung der X-Zählpunktstelle im folgenden Kartenmaschinenspiel stattfindet. Das Relais 570 überwacht zwei Kontaktgruppen 574a und 575. Jede Kontaktgruppe besteht aus drei Kontaktkörpern, von welchen der mittlere durch die Relaisspule verstellbar ist. Letzterer nimmt die in der Zeichnung dargestellte Lage ein, wenn die Spule aberregt ist. Bei Erregung der Spule legt er sich gegen den oberen Kontaktkörper. Ähnliche Kontaktgruppen 576 werden in gleicher Weise durch die Relaisspule 573 betätigt (vgl. Fig. 16 C und 16 A). Die mittleren verstellbaren Kontakte der Kontaktgruppen 574fl sind mit den Kommutatoren 282 der Komplementbildungsvorrichtungen verbunden, welche ihrerseits direkt an den Hauptstromleiter 401 angeschlossen sind. Der untere Kontaktkörper jedes Kontaktkörperpaares endigt in einer Steckhülse 577 und der obere in einer Steckhülse 578.
Die mittleren verstellbaren Kontaktkörper der Kontaktgruppen 575 sind mit den Mittelkontaktkörpern der Gruppen 576 verbunden (vgl. Fig. 16 C) und endigen in Steckhülsen 579, während die oberen und unteren Kontaktkörper der Kontaktgruppen 575 mit den unteren bzw. oberen Kontaktkörpern der Kontaktgruppen 574 verbunden sind. Die oberen
und unteren Kontaktkörper der Gruppen 576 endigen in Steckhülsen 582 bzw. 583.
Die Kommutatoren 280 sind mit dem Hauptstromleiter 401 über einen Relaiskontakt 584 verbunden, welcher durch die Relaisspule 412 (vgl. Pig. 16 A) überwacht wird, die in Reihe mit dem oberen Sperrbürstenhalterelais 411 geschaltet ist. Der Kontakt 584 ist für gewöhnlich geschlossen, wird aber unter dem Einfluß des Sperrbürstenstromkreises geöffnet, wenn sich die Kartentransportvorrichtung in Tätigkeit befindet, aber keine Karte unter den oberen Bürsten sich befindet. Die Komplementbildungsvorrichtungen können also nur arbeiten, wenn eine Karte an den oberen Bürsten vorbeigeht, damit der dann abgefühlte Betrag auf sie übertragen wird. Die Magnete 290 werden von Kommutatoren 280 überwacht und bewirken eine Verstellung der Bürsten 293 der Kommutatoren 282, wodurch die Einstellung derselben bewirkt wird entsprechend dem Komplement des Postens, welcher beim Vorbeigang einer Karte an den oberen Bürsten abgefühlt ist, so daß die Stromstöße, welche von den Kommutatoren "282 während des nächsten Kartenmaschinenspiels ausgesandt werden, .dem Komplement des abgefühlten-Postenbetrages entsprechen. Die Magnete 290 sind mit Steckhülsen 285 verbunden. Die Kommutatoren 282 sind so angeordnet, daß die Komplementbildungsvorrichtung in der Einerstelle das Komplement zu 10 bildet, während sie in den höheren Zahlenstellen Komplemente zu 9 bildet, so daß in jedem Falle das echte Komplement überführt wird. Selbstverständlich können bei den Komplementbildungsvorrichtungen mehrere Komplementbildner für Einerzahlenstellen vorgesehen sein, so daß bei Unterteilung des SaI-dierwerks mehrere Salden gleichzeitig bearbeitet werden können. Die zeitliche Beherrschung der Arbeitsvorgänge der Maschine ist so, 'daß die Überführung von zehn Einheiten möglich ist, so daß gewünschtenf alls das Einerrad eine zehn Einheiten entsprechende Drehung erfahren kann in solchen Fällen, wo der auf der Karte dargestellte Wert in der Einerstelle gleich Null ist.
Für einen Subtraktionsvorgang sind die oberen Bürsten, welche die Kartenspalten abfühlen, in denen der negative Postenbetrag gelocht ist, mit Steckhülsen 285 zusammengestöpselt, so daß die abgefühlten Posten auf die Kommutatoren 280 überführt werden.
Die entsprechenden unteren Bürsten sind an Steckhülsen 579 angestöpselt, so daß die durch die Bürsten ausgelösten Stromstöße über die Kontakte S74a und 575 laufen. Die Addiermagnete der Addierwerke für negative Salden sind an die Steckhülsen 577 angestöpselt, während die Magnete der Addierwerke für positive Salden an die Steckhülsen 578 angestöpselt sind. Wenn eine einen positiven Posten enthaltende Karte an den unteren Bürsten vorbeigeht, so beeinflußt sie nicht die Kontakte S74ß und 575, welche daher in der auf der Zeichnung dargestellten Lage verharren. Die Stromstöße, die durch die unteren Bürsten von einer Karte mit positivem Posten ausgelöst werden, werden dem Addierwerk für positive Salden durch einen Stromkreis zugeführt, welcher von der Steckhülse 579 nach den mittleren Kontaktkörpern der Gruppe 575 und weiter über die zugeordneten unteren Kontaktkörper dieser Kontaktgruppen zur Steckhülse 578 verläuft, welche an das Addierwerk für positive Salden angeschlossen ist. Bei ihrem Vorbeigang an den oberen Bürsten hat die Karte mit positivem Posten natürlich die zur Komplementbildungsvorrichtung gehörigen Bürsten 293 derart eingestellt, daß dadurch die Aussendung von Stromstößen entsprechend dem Komplement des positiven Postens während dieses Maschinenspiels gesteuert -wird, und diese dem Komplementwert entsprechenden Stromstöße werden auf das Addierwerk für negative Salden durch einen Stromkreis übertragen, welcher von dem Hauptströmleiter 401 über die Kommutatoren 282, die Mittelkohtaktkörper der Kontaktgruppe S74a und die zugehörigen unteren Kontaktkörper nach den Steckhülsen 577 läuft, die mit dem Addierwerk für negative Salden verbunden sind. Wenn eine Karte einen negativen Posten aufweist, wie durch ein Loch in der X-Zählpunktstelle der Kennzeichnungskartenspalte angezeigt wird, dann wird das Relais 570 beim Durchgang der Karte, wie früher erläutert wurde, erregt, wodurch eine Verstellung der Mittelkontaktkörper der Kontaktgruppen574aund 575 bewirkt wird, durch welche sie außer Berührung mit den ihnen zugeordneten unteren Kontaktkörpern kommen und in Anlage mit den entsprechenden oberen Kontaktkörpern gelangen. .
In diesem Falle werden die direkten Stromstöße von den unteren Bürsten auf das Addierwerk für negative Salden übertragen, wobei der Stromweg von der Steckhülse 579 zu den mittleren Kontaktkörpern der Gruppen 575 und von diesen durch die oberen Kontaktkörper dieser Gruppen zu den Steckhülsen 577 verläuft, die an das Addierwerk für negative Salden angeschlossen sind. Die komplementären Stromstöße von den Kommutatoren 282 werden über die mittleren Kontaktkörper der Gruppen 574a und die oberen Kontaktkörper dieser Gruppen zu Steckhülsen 578 geführt, welche an das Addierwerk für positive Salden angeschlossen sind. Es werden somit positive Beträge nach ihrem wahren Zahlenwert in das Addierwerk für positive Salden und nach
ihrem Komplementwert in das Addierwerk für negative Salden übertragen, während die Übertragung für die negativen Posten in umgekehrter Weise erfolgt.
Die Kontaktgruppen 576 (Fig. 16C) sind Postenartwählerkontakte und haben unmittelbar mit der Subtraktion nichts zu tun. Diese Kontakte verbinden die Steckhülsen 579 mit den Steckhülsen 583 beim Vorbeigang irgendeiner Karte ohne Kennzeichnungslochung in der X-Zählpunktstelle und schließen die Steckhülsen 579 an die Steckhülsen 582 beim Vorbeigang einer Karte mit einer Kennzeichnungslochung an. Indem man die unteren Bürsten an die Steckhülsen 579 und die Steckhülsen 582 und 583 an verschiedene Addierwerke anstöpselt, nimmt ein Addierwerk die Summe aller Posten auf, welche von Karten herkommen, die mit einem Loch in der -Y-Zählpunktstelle versehen sind, während das andere die Summe aller Posten von Karten bildet, welche kein Loch in der Z-Zählpunktstelle aufweisen. Auf diese Weise können die Summen beider Postenarten für sich in getrennten Addierwerken gebildet werden.
Am Ende einer Betriebsperiode zeigt eines der Saldenaddierwerke den wahren Zahlenwert des Saldos an, während das andere Saldenaddierwerk das Komplement des wahren Zahlenwerts des Saldos enthält. Wenn der wahre Zahlenwert eine positive Zahl ist, dann steht die Zahl im Addierwerk für die positiven Salden, und wenn der Saldo negativ ist, dann steht er im Addierwerk für negative Salden.
Für die Summendruckvorgänge müssen die Addierwerke so ausgewählt werden, daß der Saldo seinem wahren Zahlenwert entsprechend gedruckt wird ohne Rücksicht darauf, ob der Saldo ein positiver oder ein negativer ist. Die Tatsache, daß in einem Addierwerk der Komplementwert eines Saldos steht, ist daraus ersichtlich, daß links von der ersten in einem Addierrad stehenden Wertziffer alle Addierräder auf 9 stehen, und es ist üblich, das Addierrad, welches am äußersten linken Ende der Addierradreihe liegt, abzufühlen, um festzustellen, ob es auf 9 gestellt ist, und danach das richtige Addierwerk für den SaI-dendruck auszuwählen. -Wie in dem Falle der Auswahl von Addierwerken für die beiden verschiedenen Postenarten wird das Addierwerk für positive Salden so geschaltet, daß es die Kontakte 546 eines der Vielfachkonss taktrelais 544 in seinem Stromweg enthält, und das Addierwerk für negative Salden so, daß es die Kontakte 546 eines anderen Vielfachkontaktreläis 544 in seinem Stromweg enthält. Die Spule 544A1 welche positive fiu Summen überwacht, wird von der Steckhülse nach einer Steckhülse 590 herübergestöpselt, während die Spule 544 B, welche die Summenstromkreise des Addierwerks für negative Salden überwacht, an die Steckhülse 591 angestöpselt wird. Die Steckhülsen 590 und 591 werden bei den Summenziehvorgängen abwechselnd an den Hauptstromleiter 400 angeschaltet, was durch verstellbare Reläiskontakte 592 geschieht, die durch eine Relaisspule 593 gesteuert werden. Für ge- 7c wohnlich sind die Kontakte 592 so geschlossen, daß die Steckhülse 590 an den Hauptstromleiter 400 angeschaltet ist, so daß für gewöhnlich der Summendruck vom Addierwerk für positive Salden erfolgt. Eine Umschaltung erfolgt nur, wenn das Addierwerk für positive Salden eine 9 in ihrem am äußersten linken Ende stehenden Addierrad aufweist, wodurch angezeigt wird, daß der im Addierwerk stehende Saldo ein Komplementwert ist. Die Einstellung des genannten Addierrades auf 9 wird durch die der Ziffer 9 zugeordneten Zehnerübertragungskontaktbürsten 220 abgefühlt (Fig. 16D), welche zu diesem Zweck an die Steckhülsen 594 und 595 (Fig. 16 A rechts unten) angestöpselt sind. Die Steckhülsen 594 und 595 liegen in Reihe mit dem Kontakt Τ-ζ einer Haltestromspule 596 und einer Relaisspule 593 sowie einem Nockenkontakt Γ-30, der für gewöhnlich geschlossen ist, aber am Ende jeder Summenziehoperation kurz geöffnet wird.
Der Nockenkontakt Τ-ζ schließt sich kurz bei Beginn eines Summenziehvorgangs. Wenn nun das am äußersten Ende befindliche Addierrad des Addierwerks für positive Salden keine 9 enthält, dann werden die Kontaktbürsten 220 nicht durch das Segment des Zehnerübertragungskommutators überbrückt und der Stromkreis für die Saldenwählung kommt nicht zustande, so daß der wahre Saldo während des Summenziehvorgangs von dem Addierwerk für positive Salden gedruckt wird. Die Einstellung des Zahlenrades zur äußersten Linken auf 9 verursacht eine Überbrückung der Kontaktbürsten 220, was zur Folge hat, daß der Kontakt Τ-ζ einen Strom schließt, der wie folgt verläuft: Hauptstromleiter 401, Steckhülse 595, Kontaktbürsten 220 des Addierrades zur äußersten Linken, no Steckhülse 594, Nockenkontakt Τ-ζ, Haltespule 596, Saldenwählerspule 593, Nockenkontakt T-30, Hauptstromleiter 400. Die Relaisspule 596 bewirkt eine Schließung des Kontakts 597 und stellt dadurch einen Halte- »15 Stromkreis für das Saldenwählerrelais 593 her, welcher während der Dauer des Summenziehvorgangs bestehen bleibt und am Ende desselben infolge der Öffnung des Kontakts T-30 unterbrochen wird. Die Erregung der 12* Spule 593 bewirkt eine Verlagerung der Kontakte 592 aus der in der Zeichnung darge-
stellten Lage in der Weise, daß der Hauptstromleiter 400 an die Steckhülse 591 angeschaltet wird, von wo der Strom durch die Vielfachkontaktrelaisspule 544 B zum Stromleiter 401 geht. In diesem Stromkreis liegt der Nockenkontakt T-6, welcher für gewöhnlich offen ist, aber während des ganzen wirksamen Teils des Sumtnenziehmaschinenspiels geschlossen ist. Da nun auch die Kontakte 546 im Summenziehstromkreis des Addierwerks für negative Salden geschlossen sind, wird der wahre Saldo von diesem .gedruckt. Unabhängig davon, welches der Addierwerke den wahren Saldo enthält und somit auch den Saldendruck steuert, müssen sowohl das Addierwerk für positive Salden als auch das für negative Salden nach erfolgtem Summendruck auf Null gestellt werden. Zu diesem Zweck sind Nullstellnockenkontakte in den Arbeitsstromkreisen vorgesehen, welche· an beide Steckhülsen 590 und 591 angeschlossen sind, und zwar befindet sich" der Nockenkontakt R-g im Stromweg der Steckhülse 590 und der Nockenkontakt R-10 in dem derSteckhülse 591. Während der Nullstellvorgänge schließen sich die Nockenkontakte i?-9 und R-io und erregen die Relais 544, welche das Addierwerk für positive Salden und das für negative Salden überwachen, so daß beide Addierwerke auf Null gestellt werden, wenn die Maschine nach dem Summenziehvorgang eine Nullstellung vornimmt.
Zusammenfassung
Die vorliegende Erfindung sieht u. a. hauptsächlich einen gemeinsamen Antrieb vor, an dem die verschiedenen Arbeitsorgane bzw. deren Steuerungseinrichtungen, wie Kartentransportvorrichtung, Schreibwerk, Summendruckeinrichtung usw., wahlweise gekuppelt werden können, um die jeweils gewünschten Arbeitsvorgänge durchführen zu können. Diese verschiedenen Kupplungsmöglichkeiten,' die sich für ein vollständiges Arbeitsspiel der Maschine als notwendig ergeben, sollen nun zusammenfassend für den Arbeitsfall beschrieben werden, wenn die Maschine auf Tabellieren mit selbsttätigem Summenziehen und selbsttätiger Nullstellung eingestellt ist.
Angenommen, das Kartenmagazin ist frisch gefüllt worden, und die Schalter 437,.443 und 445 sind geschlossen und die Schalter"447-und-403 geöffnet. Die Maschine wird dann'dürctr Niederdrücken der Anlaßtaste ST (Fig. 16) ' angelassen, wobei die Anlaßtaste so lange gedrückt gehalten wird, bis die erste Karte die unteren Bürsten erreicht, zu welchem Zeitpunkt der -untere SpeErbürstenkontakt LKB#i sich schließt und den Stromkreis des Kartentransportkupplungsmagneten 406 aufrechterhält. Die Gruppenzahl kann dann von der-ersten Karte gedruckt werden,, die an den unteren Bürsten-während"-des dritten Maschinenspiels ■ vorbeigeht. Wie oben erläutert wurde, wird gegen das Ende des zweiten Maschinenspiels der Druckwerkskupplungsmagnet erregt infolge Zusammenfaliens der Schließung der Kontakte F-5, UKB# 1 und GI-1, wobei der Erregungsstrom für den Magneten während des dritten Maschinenspiels durch den Nockenkontakt F-6 aufrechterhalten wird. Wenn der Kontakt F-6 während desdritten Maschinenspiels geöffnet wird, dann wird derDruckkuppIungsmagnet aberregt und bleibt aberregt, da der Kontakt GI-i sich geöffnet hat. Der Kartentransport geht weiter, so daß die von den Karten abgefühlten Beträge addiert werden, bis ein · Wechsel der Kartengruppe eintritt. In diesem Falle öffnet sich der Kontakt 435 im selbsttätigen Gruppenkontrollstromkreis, was zur Folge hat, daß der Kartentransportkupplungsmagnet ab- · erregt und der Kartentransport unterbrochen wird.
Der Summenziehvorgang wird durch Schließung des Kontakts 442 eingeleitet, die ebenfalls eine Wirkung der selbsttätigen Gruppenkontrollvorrichtung ist und während des letzten Addiermaschinenspiels erfolgt, wenn sich zugleich auch der Kontakt F-2 schließt. Dadurch wird der Summenkupplungsmagnet 432 erregt, dessen Stromkreis geschlossen bleibt, bis sich der Kontakt 442 öffnet, wenn der Summenziehvorgang beendigt ist.
Der Druckwerkskupplungsmagnet 434 tritt auch während des Sutnmenziehvorgangs in Wirksamkeit unter Steuerung durch die selbsttätige Gruppenkontrolleinrichtung, welche eine Schließung des Kontakts 452 während·"-des Summenziehvorgangs herbeiführt. Dieser Kontakt öffnet sich, wenn der Summenziehvorgang beendigt ist, aber ein Kontakt F-6 hält den Druckkupplungsmagneten erregt bis. zum Ende des nächsten Addiermaschinenspiels, währenddessen das Gruppenzeichen für die folgende Kartengruppe- gedruckt wird.
Der Nullstellvorgang wird verzögert bis zum Ende des Summenziehvorgangs, was durch die Offenhaltung des Kontakts 446 .durch die selbsttätige Gruppenkontrollvorrichtung bis zum Schlußabschnitt des letzten Summenziehmaschinenspiels bewirkt wird. In diesem Zeitpunkt wird der Kontakt T-3 geschlossen, was zur Folge hat, daß der NuIlstellkupplungsmagnet 433 erregt wird und den Nullstellvorgang einleitet. Der Stromkreis des Nullstellkupplungsmagneten 433 wird durch die Kontakte 444 und R-4 während eines einzigen Maschinenspiels geschlossen -gehalteiirwährenddessen alle Nullstellvor-
gänge ausgeführt werden. Die Nullstellung bewirkt auch eine Schließung der Kontakte GI für ein einziges Maschinenspiel, wobei der Kontakt GI-2 den Widerstand im Neben-S schluß des Motors M kurzschließt, wodurch für dieses Maschinenspiel die Motorgeschwindigkeit herabgesetzt wird. Der Stromkreis des Druckwerkskupplungsmagneten ist noch vom Summenziehvorgang her geschlossen, so daß das Gruppenzeiclieti von der ersten Karte der neuen Kartengruppe gedruckt werden j kann.
Am Ende des Nullstellvorgangs wird der Kontakt R~i vorübergehend geschlossen und veranlaßt eine Erregung des Kartentransportkupplungstnagneten, um die Kartentransporteinrichtung wieder in Betrieb zu setzen, welche dann auch in Betrieb bleibt, bis die selbsttätige Gruppeiikontrol!vorrichtung wieso der den Summenziehvorgang" und die NuIl- - stellung am Ende der Kartengruppe herbeiführt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ι. Lochkartenauswertungsmaschine mit Steuereinrichtungen zur Durchführung von Kartentransport-, Summenzieh-, Nullstell- und Druckwerksmaschinenspielen mittels eines allen Betriebsvorgängen gemeinsamen Kraftantriebes, wobei den Steuereinrichtungen Überwachungsorgane zugeordnet sind, durch die Kupplungsmittel zur zeitweisen Verbindung der Steuereinrichtungen mit dem gemeinsamen Kraftantrieb wirksam gemacht werden können, dadurch gekennzeichnet, daß zur wahlweisen Verbindung der den Posten- und Summendruck und die Nullstellung der Zählwerke bewirkenden Vorrichtungen mit dem Kraftantrieb je eine selbständige Kupplungsvorrichtung (z. B. mit Magneten 431 bis 434) vorgesehen ist, die nach Voreinstellung der Maschine (mittels Schalter 437, 443, 445 und 447) entweder nur die Einrichtung für den Summendruck oder die Nullstelleinrichtuiig oder beide Einrichtungen für ein Summenziehmaschinenspiel in Bereitschaftsstellung bringen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch ι mit Gruppenkontrolleinrichtung für verschiedenartige Kartengruppen (z. B. Haupt-, Zwischen- und LTntergruppen) und Einrichtung zur Herbeiführung von aufeinanderfolgenden Sumnienziehoperationen für die verschiedenen Kartengruppen, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer selbständigen Kontrollvorrichtung für den Nullstellmechanismus ausgerüstet ist, welche diesen für diejenigen Addierwerke, in welchen die Summen für die verschiedenen Kartengruppen gebildet werden, nach Beendigung der aufeinanderfolgenden Summenziehvorgänge gemeinsam in Wirksamkeit setzt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 mit Ein-
    richtung
    zur
    Verhinderung des Drucks
    überflüssiger Nullen, dadurch gekennzeichnet, daß die Typenträger ihres Druckwerks die Nulltype an einer von den Werttypen durch eine Leerstelle getrennten Stelle aufweisen und daß der die Einstellung der Typenträger beherrschende Steuermechanismus Typenträger, welche sich links von dem ersten für den Druck einer Wertziffer eingestellten Typenträger befinden, in einer Einstellage anhält, bei welcher sich ihre Leerstelle in der Druckstellung befindet.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 mit elektrisch überwachten Addier- und Druckelementen, welche für gewöhnlich von ihren Steuerorganen abgeschaltet sind und je für sich durch Steckverbindungen an die Steuerorgane angeschaltet werden können, dadurch gekennzeichnet, daß Steckhülsen (526, Fig. 18) vorgesehen sind, deren Benutzung die Anschaltung sowohl des Addier-(20ό) als auch des Druckelements (233) an das zugeordnete Steuerorgan (Bürste LB) vermittels einer einzigen Steckoperation ergibt.
    Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
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