DE718121C - Lochkartenauswertungsmaschine - Google Patents
LochkartenauswertungsmaschineInfo
- Publication number
- DE718121C DE718121C DET38389D DET0038389D DE718121C DE 718121 C DE718121 C DE 718121C DE T38389 D DET38389 D DE T38389D DE T0038389 D DET0038389 D DE T0038389D DE 718121 C DE718121 C DE 718121C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- contact
- machine
- card
- printing
- brushes
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 title claims description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 65
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 63
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 41
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 41
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 41
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 19
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 17
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 claims description 16
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 6
- 230000002265 prevention Effects 0.000 claims 1
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 41
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 41
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 27
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 21
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 17
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 14
- 230000009471 action Effects 0.000 description 10
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 9
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 9
- 230000008859 change Effects 0.000 description 8
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 7
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 6
- 230000001629 suppression Effects 0.000 description 5
- 238000013519 translation Methods 0.000 description 5
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 5
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 4
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 3
- 230000001680 brushing effect Effects 0.000 description 3
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 3
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 3
- 230000001186 cumulative effect Effects 0.000 description 2
- 238000013461 design Methods 0.000 description 2
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 239000003471 mutagenic agent Substances 0.000 description 2
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 2
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 2
- 108010027644 Complement C9 Proteins 0.000 description 1
- 241000475481 Nebula Species 0.000 description 1
- 206010034719 Personality change Diseases 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Handling Of Cut Paper (AREA)
- Handling Of Sheets (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
- Rod-Shaped Construction Members (AREA)
- Treatment Of Water By Oxidation Or Reduction (AREA)
- Screen Printers (AREA)
- Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)
- Pinball Game Machines (AREA)
Description
Es sind Lochkartenauswertungsmaschinen bekannt, bei denen durch einen gemeinsamen
Kraftantrieb verschiedenartige Betriebsvorgänge durchgeführt werden können, indem
sie mit Steuereinrichtungen zur Durchführung von Kartentransport-, Summenzieh-, Nullstell- und Druckwerksmaschinenspielen
mittels eines allen Betriebsvorgängen gemeinsamen Kraftantriebes ausgerüstet sind, woto
bei den Steuereinrichtungen Überwachungsorgane zugeordnet sind, durch die Kupplungsmittel
zur zeitweisen Verbindung der Steuereinrichtungen mit dem gemeinsamen Kraftantrieb wirksam gemacht werden können.
Es sind auch Maschinen bekannt, die mit zwei voneinander getrennten Kraftantrieben
arbeiten, von denen der eine unter Maschinensteuerung die Vorgänge beim Tabellieren
mit oder ohne Postenschreiben und so der andere die Vorgänge unter Kartengruppensteuerung
beherrscht.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß bei einer Lochkartenauswertungsmaschine
mit Steuereinrichtungen zur Durchführung von Kartentransport-, Summenzieh-, Nullstell- und Druckwerksmaschinenspielen
mittels· eines allen Betriebsvorgängen gemeinsamen Kraftantriebes, wobei den Steuereinrichtungen
Überwachungsorgane zugeordnet sind, durch die Kupplungsmittel zur zeitweisen Verbindung der Steuereinrichtungen
mit dem gemeinsamen Kraftantrieb wirksam gemacht werden können, zur wahlweisen Verbindung
der den Posten- und Summendruck und die Nullstellung der Zählwerke bewirkenden Vorrichtungen mit dem Kraftantrieb
je eine selbständige Kupplungsvorrichtung (ζ. B. mit Magneten) vorgesehen ist, die nach
Voreinstellung der Maschine (mittels Schalter) entweder nur die Einrichtung für den
Summendruck oder die Nullstelleinrichtung oder beide Einrichtungen für ein Summenziehmaschinenspiel
in Bereitschaftstellung bringen.
Durch den Erfindungsgegenstand wird, wenn z. B. ein Summenziehmaschinenspiel
zwar mit Summendruck, aber ohne Nullstellung der Zählwerke vor sich gehen soll, der
Summendruck in einer verkürzten Zeit erreicht gegenüber den bekannten Maschinen
mit zwei Kraftantrieben, da bei diesen Maschinen der zur Durchführung der Summenziehmaschinenspiele
vorgesehene Nullstellmotor bei seiner Einrückung die Maschine für ein Maschinenspiel in Gang setzt, dessen 5S
Dauer auf die gleichzeitige Durchführung der Nullstellung der Zählwerke im Anschluß an
den Summendruck berechnet ist, wobei die
71812Ϊ
Einrückung der Nullstellung der Zählwerke durch besondere Maßnahmen herbeigeführt
werden muß.
Gegenüber den bekannten Maschinen mit nur einer Kraftquelle liegt gleichfalls der,
Fortschritt einer schnelleren Arbeitsweise vor, weil nach dem Konstruktionsprinzip dieser
Maschinen die Arbeitsvorgänge in jedem Falle so geführt werden, daß die Zeit für eine
ίο Nullstellung bei einem Summendruck vorhanden ist. Bei diesen Maschinen wird nämlich
der Kraftantrieb ausschließlich über die Typensektoren des Druckwerks an das Zählwerk
herangeführt. In diesem Falle besteht keine Möglichkeit, den Nullstellvorgang vom
Druckvorgang zu trennen, so daß auch die Zeit für die Ausführung des NuEstellvorgangs
nicht erspart oder herabgesetzt werden kann. Die Erfindung ist auf den beigefügten
so Zeichnungen an dem Ausführungsbeispiel einer druckenden Tabelliermaschine mit elektromagnetischer
Steuerung der Funktionen ihrer wirksamen Teile veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Außenansicht der vollständigen Maschine, die
Fig. 2 und 3 stellen zusammengenommen, wenn sie nebeneinandergelegt werden, einen
horizontalen Schnitt durch die Maschine dar und veranschaulichen die Lage der Antriebsorgane
der Addierwerke, der Einrichtungen zur Komplementbildung und zum Kartentransport
zueinander.
Fig. 3 A ist ein Schnitt durch die Kartentransporteinrichtung.
Fig. 3 B ist eine Einzeldarstellung eines Teils der Abfühlbürsten und einer Sperrbürstenkontakteinrichtung
als Ersatz der sonst üblichen Kartenhebenkontakteinrichtung.
Fig. 4 ist ein Bruchstück eines senkrechten Schnittes durch die Maschine und veranschaulicht
die Kupplungen und Addierwerke.
Fig. 5 ist ein vertikaler Schnitt durch die Maschine, der senkrecht zu dem der Fig. 4
steht und den Druckmechanismus sowie Einzelheiten des Maschinenantriebs veranschaulicht.
Fig. 5 A veranschaulicht eine Einzelheit des Druckmechanismus, welche zur Unterdrükkung
des Nullendrucks dient.
Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt durch
die Antriebseinrichtung für die Addierwerke.
Fig. 7 ist ein senkrechter Schnitt durch die
Addierwerke und durch die Komplementbildungseinrichtung»
Fig. 8 ist eine Einzeldarstellung der Einrichtung zum Antrieb der Typenträger und
veranschaulicht zugleich die Summendruckkupplung.
Fig. 9 veranschaulicht die Stellvorrichtung, durch welche die Maschine auf Tabellieren
mit oder ohne Postendruck gestellt werden kann, sowie die Antriebseinrichtung für den
Papiertransport.
Fig. 10 veranschaulicht eine Einzelheit des ,Antriebs für die Nullstelleinrichtung.
x. Fig. 11 stellt eine Einzelheit der Einrichtung
zur Überwachung der Druckhammer dar.
Fig. 12 zeigt in größerem Maßstabe einen
Schnitt durch eines der Addierwerke.
Fig. 13 und 14 sind Schaubilder der Einrichtungen
zur Komplementbildung der von den Karten abgefühlten Zahlengrößen, wobei jede Figur die gleichen Teile in verschiedenen
Stellungen zeigt.
Fig. 15 ist eine Teildarstellung eines Stromschemas und veranschaulicht die Stromverbindungen,
welche zur Komplementbildungseinrichtung gehören.
Fig. 16, 16A, 16B, 16 C und x6D veranschaulichen
zusammengenommen, wenn sie aneinandergelegt werden, ein vollständiges Schema der Arbeitsstromkreise der Maschine.
Fig. 17 veranschaulicht ein vereinfachtes Arbeitsstromschema, welches aus dem Schema
der Fig. 16, 16A, 16B, 16C und 16D zusammengezogen
ist und dazu dient, das Verfahren wahlweisen Summenziehens und der Nullstellung für verschiedene Addierwerke zu
erläutern, wobei nur diejenigen Stromkreise dargestellt sind, welche hierbei wirksam
werden.
Fig. 18 ist ebenfalls ein vereinfachtes Stromschema, welches das Verfahren der
Auswahl verschiedener Addierwerke für das Summenziehen bei Kartengruppenwechsel veranschaulicht.
Fig. 19 ist ein vereinfachtes Stromschema,
welches den Vorgang der Subtraktion und das Verfahren der Auswahl des geeigneten
Addierwerks für den Druck des wahren Saldos veranschaulicht.
Fig. 20 und 21 sind Abschnitte von Gruppenkontrollstromkreisen
und veranschaulichen die Art und Weise der Anstöpselung für Zwischen- und Untergruppenkartenkontrolle,
sowie nur für Untergruppenkartenkontrolle. Der Antrieb der Maschine, deren äußere
Erscheinung aus Fig. 1 ersichtlich ist, erfolgt durch einen Elektromotor 40, der nahe dem χ
Boden der Maschine angeordnet ist und durch Riemen 41 und Riemenscheiben 42 vertikale
und horizontale Wellen, die in Fig. 1 nicht sichtbar sind, in Umdrehung \'ersetzt.
Im oberen Teil der Maschine befindet sich bei 43 die Kartentransporteinrichtung, bei 44 die
Druckeinrichtung und bei 45 zwischen der Transport- und der Druckeinrichtung eine
Einrichtung, um die durch Löcher auf den Karten dargestellten Zahlengrößen in ihre
Komplemente umzuwandeln. Hinter der Einrichtung für den Kartentransport und für die
Komplementbildung befindet sich der Addiermechanismus 46. Das Schaltbrett 47 ist auf
der Vorderseite der Maschine in deren unterem Teil in aufrechter Lage angeordnet und
kann durch Türen 48, von denen einzelne in Fig. ι fortgelassen sind, abgeschlossen werden,
wenn sich die Maschine in Betrieb befindet.
Hinter dem Schaltbrett und unterhalb der Einrichtung für den Kartentransport und für
die Komplementbildung sowie unterhalb der Zählwerke befinden sich die zahlreichen Relais
und Kabel, welche für die Betätigung der Maschinenteile erforderlich sind. Wegen der
is großen Zahl der Relais und Kontakte empfiehlt
es sich, diese an gelenkig angeordneten Platten anzubringen, welche nach außen geschwungen
werden können, um auf diese Weise bequemen Zugang für die Überwachung
ao und die Reparatur beschädigter Teile zu erhalten.
Antrieb
Die Riemenscheibe 42 (vgl. Fig. 5) ist auf einer Welle 50 befestigt, welche mehrere
Nocken 51 trägt, deren Aufgabe darin besieht, Kontakte herzustellen und zu unterbrechen,
um Stromstöße zu genau bestimmten Zeitpunkten und von bestimmter Dauer zu erzeugen, um die Addierwerks- und
Postendruckeinheiten zu überwachen. Diese Welle läuft mit großer Geschwindigkeit
um. Auf der Welle 50 sitzt eine Schnecke, welche eine senkrecht stehende Welle 52 antreibt,
die vermittels Schraubenräder 53 die Hauptkupplungswelle 54 der Maschine in Umdrehung versetzt. Die Steuereinrichtungen
für die verschiedenen Abschnitte der Maschine, wie z. B." die für den Kartentransport,
für den Summenzug, für die Nullstellung und für den Druck, werden vermittels auf der
Welle 54 sitzender Eintourenlcupplungen angetrieben, 'die elektromagnetisch überwacht
werden.
Kartentransport
Die KartentransportwelleSS (vgl. Fig. 2, 3
und 5) wird über eine Kartentransportkupplung 56 angetrieben, welche von einem Magneten
431 überwacht wird. Diese Kupplung ist für sich aus den Zeichnungsfiguren nicht
ersichtlich, aber sie stimmt mit der in Fig. 8 dargestellten Kupplung zur Beherrschung des
Summendrucks überein. Jede dieser Kupplungen enthält eine mit einer Aussparung
versehene Scheibe 60, die fest auf der Welle 54 sitzt und das treibende Element der Kupplung
bildet, sowie eine Scheibe 61, welche lose auf der Welle sitzt und das getriebene EIement
der Kupplung bildet. Die Scheibe 61 trägt eine Klinke 62, welche durch eine Feder
gegen den Umfang der Scheibe 60 gezogen wird, aber für gewöhnlich durch eine
Sperrklinke 63, an welcher der Anker eines Überwachungsmagneten 64 sitzt, in unwirksanier
Lage gehalten wird. Wenn der Magnet 64 kurz erregt wird, dann wird die Sperrklinke
63 um ihren Drehzapfen geschwenkt, so daß sie die Klinke 62 freigibt, welche darauf
in die Aussparung der Scheibe 60 in einem ganz bestimmten Zeitpunkt des Maschinenspiels
einfällt, worauf die Scheibe 60 zusammen mit der Welle 54 eine volle Ζ7*κ-drehung
macht. Am Ende der Umdrehung erfaßt die Sperrklinke 63, welche bereits von ihrem Magneten wieder freigegeben ist, das
Schwanzende der Klinke 62 und rückt auf diese Weise die Kupplung aus und hält die
Scheibe 61 in ihrer Grundstellung fest. Die ähnlich eingerichtete Kartentransportkupplung
trägt an ihrem angetriebenen Teil ein Zahnrad 66, welches mit einem Zahnrad 67 in
Eingriff steht (Fig. 2), das fest auf der Kartentransportwelle sitzt. Wenn die Kupplung
eingerückt wird, dann wird die Welle 55 in Umdrehung versetzt. Diese Welle (vgl. auch
Fig. 3) setzt durch Schraubenräder 68 die Kartentransportwalzen 69 und die Kartenvorschubeinrichtung
in Bewegung, wie später noch näher erläutert werden wird. Gewisse Nocken zur Betätigung von Kartentransportkontakten,
welche mit dem Buchstaben .F in Verbindung mit einer Zahl bezeichnet sind,
und ein Kommutator 72 (v§l· Fig. 4 und 5)
werden ebenfalls durch die Kartentransportwelle 55 angetrieben. Der Kommutator 73
und die Kartentransportnocken sitzen auf einer Welle 70, welche ein Zahnrad 71 trägt,
das mit einem Zwischenrad 72 in Eingriff steht, welches sich seinerseits in Eingriff mit
dem Zahnrad 66 befindet, das am angetriebenen Element der Kartentransportkupplung
sitzt.
Der Kartenvorschubmechanismus ist in Fig. 3 A veranschaulicht. Die Kartentransportwelle
55 treibt durch Schraubenräder 600 ein Exzenter 60 r, welches mit dem Kartenvorschübarm
602 gekuppelt ist. Dieser Arm bewegt das Kartenabgreifmesser 603 hin und her, welches bei jedem Maschinenspiel eine
Karte aus dem Vorratsbehälter herausschiebt. Diese gelangt zwischen Transportwalzen 69,
welche, wie erwähnt, durch die Schraubenräder 68 angetrieben werden. Durch diese
wird sie zwischen oberen und unteren Abfühlbürsten UB bzw. LB und deren zugeordneten
Kontaktwalzen hindurchgeschoben. Der Abstand der Bürsten UB und LB ist so bemessen,
daß jede Karte die unteren Bürsten LB genau um ein Maschinenspiel später erreicht
als die oberen Bürsten UB.
Neben den eigentlichen Abfühlbürsten be-
finden sich Zusatzbürsten, von denen die zu dem unteren Bürstensatz LB gehörige in
Fig. 3 B dargestellt ist. Diese Zusatzbürste läuft über einen Teil der Karten, in welchem
sich keine Löcher befinden, so daß, wenn eine Karte von den Abfühlbürsten abgefühlt wird,
die Zusatzbürste gegen ihre Kontaktwalze isoliert ist, während sie sich in anderen Zeitpunkten
gegen die Kontaktwalze legt. Die • ο Walze 521 ist mit einem Kontaktring 604
versehen, welcher gegen den übrigen Teil der Kontaktwalze isoliert ist und welcher dazu
bestimmt ist, mit der Zusatzbürste zusammenzuwirken.
Addierwerk s an trieb
Die Addierwerke sind in zwei horizontalen Reihen, die eine über der anderen, angeordnet
(vgl. Fig. 4, 6 und 7). Sie werden durch zwei Wellen 75, j6 angetrieben. Die untere
Welle 75 trägt ein Zahnrad 77, welches in Eingriff mit einem Zahnrad 78 auf der
Hauptkupplungswelle 54 steht. Das Zahnrad yy greift auch in ein Zwischenrad 79 ein,
welches in Eingriff mit einem Zahnrad 80 steht, das auf .der oberen Addierwerksantriebswelle
76 sitzt. Die beiden Antriebswellen drehen sich auf diese Weise in der gleichen Richtung so lange,' als die Hauptkupplungswelle
54 bzw. der Motor läuft. Antrieb der Summenzieheinrichtung Derjenige Teil der Summenzieheinrichtung,
welcher durch den Hauptmaschinenantrieb getrieben wird, besteht in der Hauptsache
aus Kommutatoren und Kontakten. Die zur Summenzieheinrichtung gehörige Kupplung ist bereits unter Bezugnahme auf
Fig. 8 bei Erläuterung der Kartentransport kupplung beschrieben worden. In Fig. 2 ist
die Summenziehkupplung bei 81 angedeutet. Sie wird von einem Magneten 432 überwacht.
Das getriebene Element derselben, die Scheibe 61, trägt ein Zahnrad 83 (vgl. auch Fig. 8j,
welches mit einem Zahnrad 84 in Eingriff steht, das fest auf der Welle 85 sitzt, die
einen der Summenziehkommutatoren 86 trägt (vgl. Fig. 5). Das Zahnrad 84 steht auch mit
einem Zahnrad 87 in Eingriff, das seinerseits in Eingriff mit einem Zahnrad 88 steht, welches
auf der Welle 89 fest sitzt, die einen weiteren Summenziehkommutator 90 trägt.
Die Nocken zur Betätigung der Summennockenkontakte 94, welche nachstehend mit T in Verbindung mit einer Zahl bezeichnet werden
sollen, sind bei 95 angedeutet und sitzen auf einer Welle 96, welche ein Zahnrad 97
trägt, das mit dem Zahnrad 84 in Eingriff steht. So lange die Summenziehkupplung
eingerückt ist, laufen die Wellen 85, 89 und 96 und die Summenziehkommutatoren und
Nocken der Nockenkontakte um. Antrieb der Nullstelleinrichtung
Die Nullstelleinrichtung für die Addierwerke wird auch über eine Eintourenkupplung
angetrieben, welche den Kupplungen für den Summendruck und für den Kartentransport
ähnlich ist. Sie wird von dem Nullstellmagneten 433 geschaltet. Der getriebene Teil
der Nullstellkupplung, welche bei 98 (Fig. 2) angedeutet ist, trägt zwei Zahnräder 100 und
101. Das Zahnrad 100 ist auf seinem ganzen
Umfang mit Zähnen versehen, während das Zahnrad 101 (vgl. auch Fig. 10) nur über die
Hälfte seines Umfangs mit Zähnen versehen ist. Der übrige Teil des Umfangs des Zahnrades
101 trägt eine Platte 102, welche die
Sperrplatte des Genfer Getriebes (Abb. 10) bildet. Das Zahnrad 100 (Fig. 2) treibt ein
Zahnrad 103, welches fest auf einer Buchse 104 sitzt, die frei um die Nullstellwelle 105
drehbar ist.
Das Übersetzungsverhältnis zwischen, diesen
Rädern ist 2 :1, so daß die Buchse während jeder vollen Umdrehung des Zahnrades 8g
100, d. h. während jedes Nullstellmaschinenspiels, zwei Umdrehungen macht. Fest auf
der Buchse 104 sitzt ein Zahnrad 106, das in Eingriff mit einem Zahnrad 107 steht, das
fest auf der Welle 108 sitzt, welche den Null-Stellkommutator 112 trägt. Das Zahnrad 107
steht auch in Eingriff mit einem Zahnrad 113, das an eine Welle S 9 frei drehbar ist und in
Eingriff mit einem Zahnrad 114 steht, das
fest auf eine Welle 115 aufgesetzt ist, welches 9 j
Nocken 116 zur Betätigung der Nullstellnockenkontakte
117 trägt, die nachstehend mit R in Verbindung mit einer Zahl bezeichnet
werden sollen. Während des ersten Teils des Nullstellmaschinenspiels wird die Nullstellwelle
105 gedreht, während sie während des zweiten Teils dieses Maschinenspiels stillsteht,
indem sie durch die Genfer Sperrplatte 102 (Fig. 10) gesperrt ist, welche mit einem
Sperrteil 121 zusammenwirkt, der an dem getriebenen Zahnrad 122 befestigt ist, das fest
auf der unteren Nullstellwelle 105 sitzt. Die obere Nullstellwelle 125 (vgl. auch Fig. 6)
wird von der unteren durch ein Zahnrad 126 angetrieben, das fest auf der unteren Null- no
stellwelle sitzt und mit einem Zwischenrad
127 in Eingriff steht, das lose auf der Antriebswelle
76 der oberen Addierwerksreihe sitzt und seine Bewegung auf ein Zahnrad
128 überträgt, das fest auf die obere Nullstellwelle
125 aufgesetzt ist. Der zweite Teil des Nullstellmaschinenspiels vollzieht sich bei
ruhender Nullstellwelle, weil, wie dies später erläutert werden wird, die Nullstellung dadurch
herbeigeführt wird, daß Komplemente eingeführt werden, weshalb der eigentliche Nullstellvorgang vom Addierwerksantrieb
abgeleitet wird. Die Einführung von Zahlengrößen in die Addierräder erfolgt nur während
des ersten Teils jedes Maschinenspiels.
Antrieb der Typenstangenund der Papier schaltvorrichtung
Die Druckwelle 130, Fig. 2, 5 und 8 wird über eine Eintourenkupplung 131 angetrieben,
welche den früher beschriebenen ähnlich ist und welche ihrerseits durch einen Magneten
434 (Fig. S) überwacht wird. Das treibende Element der Kupplung sitzt lose auf der
Welle 130 und steht in fester Verbindung mit
einem Zahnrad 133, welches durch ein Zwischenrad 134 mit einem Zahnrad 135 in
Antriebsverbindung steht, das auf der Hauptkupplungswelle 54 sitzt. Dieses treibende
Kupplungselement nimmt natürlich an der Umdrehung der Hauptkupplungswelle teil.
Wenn die Druckwerkskupplung 131 eingerückt
ist, dann läuft die Druckwelle 130 um.
Auf der Welle 130 sind zwei Kurventräger
141 und 142 befestigt, deren Kurvennuten
14I0, I4ib bzw. I42ß, I426 und 142,. mit RoI-len
150 bzw. 151, die am Kreuzkopf 140 sitzen,
zusammenwirken. Außerdem ist auf die Welle 130 ein Zahnsektor 146 aufgesetzt, der mit
einer Verzahnung 147 des Kreuzkopfes in Eingriff kommen kann. In der tiefsten Lage
des Kreuzkopfes befindet sich 'der Kurventräger 141 in der Stellung der Fig. 8. Bei der
Drehung der Welle 130 wird durch Zusammenwirken der Rolle 150 und der Kurvennut
I4ia der Kreuzkopf so weit ausgehoben, daß
der auf der Welle 130 befestigte Zahntrieb 144 mit der Verzahnung 145 am Kreuzkopf in
Eingriff kommt. Im gleichen Zeitpunkt, in dem durch die Aufwärtsbewegung des Kreuzkopfes
der Zahntrieb 144 wieder außer Eingriff mit der Verzahnung 145 kommt, ist die
Rolle 151 in die Kurvennut I42ß gelangt, wodurch
die Aufwärtsbewegung des Kreuzkopfes fortgesetzt wird. Durch den Kurvenhebel
i42e wird die Höchstlage des Kreuzkopfes
erreicht und die Bewegungsrichtung umgekehrt. Durch die Kurve I42a wird die Abwärtsbewegung
so weit fortgesetzt, bis der Zahnsektor 146 mit der Verzahnung 147 in
Eingriff gelangt. Sobald der Zahnsektor 146 durch die Abwärtsbewegung des Kreuzkopfes
wieder außer Eingriff mit der Verzahnung 147 kommt, wird durch die Kurvennut I4i6
und die Rolle 150 die Abwärtsbewegung vervollständigt.
Durch diese Einrichtung wird
ein gleichmäßiges1 Anheben des Kreuzkopfes
erreicht, während die Abwärtsbewegung rascher und vor allem ohne schädliche Stoßwirkungen
in den Totlagen des Kreuzkopfes erfolgen kann. Gewisse Einrichtungen, welche
beim Druckvorgang wirksam sind, werden : auch durch eine dauernd umlaufende Welle
ISS überwacht, welche eine Verlängerung der Addierwerksantriebswelle 76 bildet (vgl. Fig. 4
und S). Diese Welle trägt einen Nocken zum Antrieb der Rückführorgane der Druckmagnetanker
und Typenstangensperrklinken sowie Nocken zur Betätigung der Nullendruckeinrichtung,
wie dies später näher erläutert werden wird. Der Antrieb für die Papierschaltvorrichtung
ist in Fig. 9 dargestellt. Die 7<> Druckwalze 160 ist mit dem üblichen Schaltrad
161 versehen, welches durch eine Klinke 162 fortgeschaltet wird, die ihren Antrieb
durch einen Hebel 163 erhält. Der Hebel 163 kann durch einen Lenker 164 nach unten gezogen
werden, wobei die Klinke 162 in Eingriff mit der Verzahnung des Schaltrades 161
gelangt und die Papierwalze jedesmal um einen Schritt dreht. Der Lenker 164 ist mit
einem Arm eines Winkelhebels 165 verbunden,
welcher durch einen Arm 166 erfaßt werden kann, der auf ein Exzenter aufgesetzt ist,
welches fest auf der Druckwelle 130 angeordnet ist.
Wenn die Druckwelle umläuft, dann bewegt sich der Arm 166 s.tändig auf und ab. An
seinem oberen Ende ist der Arm 166 mit einem Haken 167 versehen, welcher in und
außer Eingriff mit dem unteren Arm des Winkelhebels 165 gebracht werden kann. Eine
Feder 168 sucht den Haken 167 von dem Ende des Armes des Winkelhebels 165 abzurücken.
Wenn die Schiene 170 indessen nach links im Sinne der Fig. 9 gezogen wird, so
daß sie in die strichpunktiert angedeutete ^5
Pöstendruckstellung gelangt, -dann schwenkt ein an der Schiene vorgesehener Stift 171 den
Arm 166 und damit den Haken 167 in Eingriff mit dem Winkelhebel 165. Wenn das
geschehen ist, dann bewirkt jede Umdrehung der Druckwelle 130 eineSchaltung der Papierwalze
um einen Schritt. Wenn die Schiene 170 in die in ausgezogenen Linien dargestellte
Lage zurückgeführt wird, dann zieht eine Feder den Haken 167 von dem Winkelhebel l°5
165 weg, aber der Haken kann auch bei dieser Stellung der Schiene 170 in Eingriff mit dem
Winkelhebel 165 gebracht werden durch einen Nocken 175, welcher fest auf der Kartentransportwelle
55 sitzt. Auf diese Weise kann no
auch ein Papiertransport erfolgen, wenn die Schiene 170 sich in der Stellung befindet,
welche sie beim einfachen Tabellieren ohne Postendruck einnimmt, sofern nur die Druckwelle
130 gleichzeitig mit der Kartentransportwelle 55 umläuft.
Kupp lungs sperr vor richtung
Ein Kartentransport darf niemals erfolgen, während die Summenzieheinrichtung oder
die Nullstelleinrichtung sich in Tätigkeit befinden. Ebenso darf die Summenzieheinrich-
rung und die Nullstelleinrichtung nicht in Betrieb gesetzt werden, während die Kartentransporteinrichtung
in Tätigkeit ist. Um die gegenseitige Störung dieser Einrichtungen zu vermeiden, sind mechanische Sperren vorgesehen.
Aus Fig. 8 ist ersichtlich, daß das obere Ende der Sperrklinke 63 nach links, d. h. in der Richtung von der Scheibe 61 fort,
schwingen muß, um eine Einrückung der »o Kupplung zu ermöglichen. Wie aus Fig. 2
und 4 ersichtlich ist, wirkt eine Stange 190, die bei 191 drehbar gelagert ist, mit den
oberen Enden der Sperrhebel für die Kartentransportkupplung 56 und für die Nullstell-'5
kupplung 98 zusammen. Wenn das obere Ende eines Sperrhebels für eine Kupplung nach außen schwingt, um die Kupplung einzurücken,
dann wird der Hebel 190 um seinen Drehzapfen 191 gedreht und verhindert die
Bewegung des Sperrhebels für die andere Kupplung. In ähnlicher Weise stellt der Hebel 192 eine Verbindung zwischen der
Nullstellkupplung 98 mit der Summenziehkupplung 81 und der Hebel 193 eine Verbindung
der Summenziehkupplung mit der Kartentransportkupplung her.
Maschinenbetriebsüberwachitng und
Antrieb der Komplementbildungsvorrichtung
Die Vorrichtung zur selbsttätigen Überwachung des Maschinenbetriebes, deren Aufgabe
darin besteht, den Kartentransport und die Addierwerkseinrichtung in Betrieb zu halten, solange sich das Gruppenzeichen der
durch die Maschine laufenden Karten nicht ändert, und die Vorrichtung zur Komplementbildung
werden von der Kartentransportwelle unmittelbar angetrieben, da diese Organe
wirksam sein müssen, wenn ein Kartentransport erfolgt und nur während dieser Zeit. Die
Kartentransportwelle 55 trägt ein Zahnrad
176, welches vermittels eines Zwischenrades
177, wie aus den Fig. 2 und 6 ersichtlich ist, die Antriebswelle 178 für die Einrichtung zur
Komplementbildung antreibt. Das Zahnrad ι S3 auf der Komplementbildnerwelle, welches
mit dem Zwischenrad 177 in Eingriff steht, steht außerdem mit einem großen Zwischen rad
184 in Eingriff, welches seinerseits mit den Zahnrädern 185 und 186 auf der oberen
bzw. unteren Antriebswelle 187 bzw. 188 der Einrichtung zur Betriebssteuerung in Eingriff
steht.
Addieren und Drucken
Die Einrichtung der Addierwerke ist aus
Fig. 12 ersichtlich. Dieselben sind mit einer elektrischen Zehnerübertragungsvorrichtung
ausgestattet und entsprechen im übrigen im wesentlichen den aus der amerikanischen
Patentschrift 1 372 965 ersichtlichen Addierwerken. Die Addierwerksantriebswelle 75
dreht sich, wie bereits erwähnt, ununterbrochen, so lange sich die Maschine in Betrieb
befindet. Die Welle treibt durch ein Getriebe 200 eine Addierwerkskupplungswelle 201,
auf welcher mehrere Zahntriebe 202, und zwar je eines für jede Addierwerksstelle, lose
angeordnet sind. Jedes Zahnrad 202 steht in 7" Eingriff mit einem Zahnrad 203, weiches fen
mit einem Ziffernrad 204 verbunden ist. Jedes Zahnrad 202 ist in der üblichen Weise
mit einer Nabe versehen, welche mit Kupplungszähnen ausgestattet ist, die mit entsprechenden
Kupplungszähnen an einer Muffe 205 zusammenwirken, welche verschiebbar, aber undrehbar auf die Welle 201 aufgesetzt ist.
Ein Addiermagnet 206 ist für jede Addierwerksstelle vorgesehen. Diese Addiermagnete
werden, wie üblich, zu verschiedenen Zeitpunkten erregt je nach der Lage eines Loches
in den in der Maschine abgefühlten Zählkarten. Jeder Addiermagnet ist mit einem Anker 207
versehen, der auf einer drehbaren Stange 208
sitzt. Ein Ansatz 209 am Anker 207 legt sich für gewöhnlich gegen einen Anschlag 212 an
einem Hebel 213, der bei 214 gelagert ist. Das Ende des Hebels 213 ragt in eine Nut in
der Muffe 205 hinein. Eine Schraubenfeder, 9" welche die Welle 201 umschließt, sucht den
Hebel 214 so zu drehen, daß die Kupplungszähne an der Muffe 205 in Eingriff mit denjenigen
an dem Zahnrad 202 gelangen und letzteres an der Drehung der Welle 201 teilnehmen
würde. Solange der Magnet 206 nicht erregt ist, wird ein Einrücken der Kupplung durch die Anlage des Ansatzes 209 gegen den
Anschlag 212 verhindert. Bei Erregung des Magneten 206 wird sein Anker 207 angezogen.
wobei der Anschlag 212 den Ansatz 209 freigibt und die Kupplung durch die Feder eingerückt
wird, so daß das Addierrad 204 an der Drehung der Wellle 201 teilnimmt. Gegen
Ende des Maschinenspiels wird eine Ausrückplatte 218 in der Richtung senkrecht zur
Zeichenebene bewegt, wodurch die Kupplung ausgerückt wird, so daß das Addierrad 203
um eine Zahl von Einheiten verstellt wird, welche dem Lochwert des abgefühlten Kartenlochs
entspricht, durch welches die Erregung des Magneten 206 verursacht wurde.
DieZehnerübertragung wird auf elektrischem Wege bewirkt. Zu jedem Addier rad 204 gehört
ein Kommutator mit einem einzigen Segment, welches dazu dient, Bürsten 220 zu überbrücken, wenn das Addierrad auf 9 steht.
Am Addierrad ist ferner ein Nocken befestigt, welcher einem Hebel 221 eine Schwingbewegung
erteilt, wenn das Addierwerk von 9 nach O geht.
Wenn der Hebel 221 auf solche Weise eine
Schwingbewegung erfährt, dann schließt er einen Schalter 222, der in Reihe mit dem
Addiermagneten 206 des Addierrades der nächsthöheren Zahlenstelle geschaltet ist.
Kurz nach Beendigung des Addierabschnittes des Maschinenspiels überbrückt der Kommutator
225, welcher auf der Antriebswelle 75 des Addierwerks sitzt, durch ein metallisches
Segment die Bürsten 226 und 227, wodurch ein Stromstoß zustande kommt, welcher die
Addiermagnete 206 erregt, deren Stromkreise durch! die Bürsten 220 und die Schalter 222
vorbereitet sind. Es wird dann eine Einheit auf die Addierräder, nach welchen eine Zehnerübertragung
erfolgen soll, überführt, worauf die Kupplungen durch die Rückführschienen 218 wieder ausgerückt werden.
Die Maschine ist, wie bereits erläutert, mit einem Kreuzkopf 140 (vgl. auch Fig. 8) aus-
zo gerüstet, welcher durch die Wirkung der Druckwelle 130 gehoben und gesenkt wird.
Durch den Kreuzkopf werden Typenstangen 229 vermittels einer unter Federdruck stehenden
Klinke 230, die am Kreuzkopf angeordnet ist und in eine Lücke am unteren Ende der Typenstangen eingreift, mitgenommen.
Am oberen Ende ist jede Typenstange mit Typen 231 ausgestattet, welche den Ziffern
des Zahlensystems entsprechen. Jede Typenstange geht mit dem Kreuzkopf hoch, so daß
jede Type 231 in die Druckstellung gegenüber der Papierwalze 232 in demjenigen Zeitpunkt
des Maschinenspiels gelangt, in welchem die Kupplung des Addierrades zum Einbringen
des der Type entsprechenden Ziffernwertes mit der Addierwelle erfolgen muß. Die Typenstange kann durch einen Druckmagneten
233 in jeder Lage der Typenstange angehalten werden, wobei dieser Druckmagnet während
des Tabellierens und Postendruckes durch seitlich überwachte Stromstöße erregt wird, welche beim Abfühlen von Kartenlöchern
ausgesandt werden.
Die Erregung eines Druckmagneten 233 bewirkt ein Anziehen von dessen Anker und
eine Verschiebung eines Zugdrahtes 234 nach rechts, wodurch eine Sperrklinke 235, welche
für gewöhnlich in Eingriff mit der Einstellklinke 236 steht, aus der letzteren ausgerückt
wird, so daß diese in eine Sperrverzahnung 237 der Typenstange durch eine Feder eingerückt
wird. Sie verhindert den weiteren Hochgang der Typenstange, wobei die dem abgefühlten Kartenloch entsprechende Type
231 sich in der Druckstellung befindet. Die Feststellung der Typenstange hindert nicht
das weitere Hochgehen des Kreuzkopfes 140, da die Feststellung der Typenstange nur ein
Ausrücken der Klinke 230 aus der am unteren Ende der Typenstange vorgesehenen Kerbe
zur Folge hat.
Nullen werden nicht unter dem Einfluß der normalen Organe zur Überwachung des Druckvorgangs gedruckt, sondern, wie üblich, in Abhängigkeit
davon, ob in den Stellen links von einer zum Abdruck gelangten Type noch Typen eingestellt sind. Die Typenstangen
(vgl. Fig. S A) sind mit den Typen 1 bis 9 üblicherweise ausgerüstet, aber an der normalen
Stelle für die Nulltype ist ein Leerkörper vorgesehen, so daß, wenn die Typenstange
in dieser Lage gesperrt wird, kein Abdruck erfolgt. Die Nulltype selbst ist unter
der Leerstelle angeordnet, so daß nur in der höchsten Lage der Typenstange die O gedruckt
wird. Wenn ein Nullendruck nicht erfolgen soll, dann muß die Typenstange durch die
Klinke 236 in derjenigen Lage gesperrt werden, bei welcher der Leerkörper am Typenstangenkopf
sich in der Druckzeile befindet. Es sind besondere Kontakte 237 voigesehen,
um Stromimpulse den Druckmagneten zuzuführen, wenn der Leerkörper in der Druckzeile
anlangt. Die Kontakte 237 werden durch Hebel 245 offen gehalten, welche gewohnlich
durch eine Schiene 239, die an Armen 240 sitzt, gegen eine Kontaktstücke
der Kontakte 237 tragende Feder gedrückt werden. Auf der Welle 155 vorgesehene, bereits
früher erwähnte Nocken halten die Schiene 239 in ihrer Tiefstellung, bis der erste
Zahn der Sperrverzahnung an der Typenstange an der Klinke 236' vorbeigegangen ist.
In diesem Zeitpunkt gestatten die Nocken, auf der Welle 155 der Schiene 239 hochzugehen,
so· daß der Hebel 244 die Federung der Kontakte 237 nicht weiter zu überwinden vermag.
Ein Blick auf Fig. 5 A zeigt, daß, wenn eine Typenstange in einer Lage gesperrt worden
ist, bei welcher sie eine der Typen 1 bis 9 zum Abdruck zu bringen vermag, der Hebel
245 in der Lage gehalten wird, in welcher er die Offenstellung der Kontakte 237 sichert,
da der Hebel 245 einen Ansatz 247 besitzt, welcher mit der Sperrverzahnung an der
Typenstange zusammenwirkt und durch diese in der die Offenstellung der Kontakte 237 bewirkenden
Lage gehalten wird. Wenn eine Typenstange nicht für den Druck einer der sogenannten Zahlen gesperrt ist, dann ist die
Sperrverzahnung an dem Ansatz 247 vorbeigegangen, und der Hebel 245 nimmt die in
Fig. 5 A dargestellte Lage ein, wobei die Kontakte 237 für diese besondere Typenstange geschlossen
sjnd. Es wird dann ein Stromstoß durch die in diesem Zeitpunkt geschlossenen
Kontakte 237 gesandt, wodurch der Druckmagnet der Typenstange erregt wird, welche
zu der nächsthöheren Stelle gehört. Diese Wirkungsweise, welche später noch im einzelnen
bei Beschreibung des Stromschemas erläutert werden wird, hat zur Folge, daß
jede Typenstange, die links von der ersten auf eine der Zahlen ι bis 9 eingestellten Typenstange
liegt, in solcher Lage angehalten wird, daß ihr Leerkörper sich in der Druckstellung
S befindet, während jede Typenstange, die rechts von der ersten auf eine der Zahlen 1 bis 9
eingestellten Typenstange liegt; welche nicht auf eine dieser Zahlen eingestellt worden ist,
bis zu ihrer höchsten Stellung angehoben wird, bei welcher eine O gedruckt wird.
Der Summendruck wird auf ähnliche Weise überwacht, soweit das Druckwerk selbst in
Frage kommt, aber in diesem Falle werden die Druckmagnete 233 von den Übertragungseinrichtungen
gesteuert, welche den Addierrädern zugeordnet sind. Jedes Addierrad 202 (vgl. Fig. 12) steht in Eingriff mit einem
Zahnrad 250, welches mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Bürsten 251
ausgerüstet ist. Die Einstellung dieser Bürsten entspricht natürlich der Angabe des Addierrades
204. Die Bürsten arbeiten mit einem feststehenden Kommutator 252 zusammen, welcher mit Segmenten ausgerüstet ist, die
den verschiedenen Ziffern entsprechen und die so angeordnet sind, daß eine Bürste 251
gerade mit dem Segment Kontakt macht, welches der im Addierrad stehenden Zahl entspricht. Jedes Segment ist elektrisch mit
einem entsprechenden Segment an einem ruhenden Kommutator 253 verbunden, mit dem eine Bürste 254, welche unter gewissen
Bedingungen umzulaufen vermag, aber für gewöhnlich in Berührung mit dem NuIlsegment
feststeht, zusammenarbeitet.
Das Ziehen einer Summe erfolgt durch Erregung des Addiermagneten 206 für die
Dauer eines Maschinenspiels, wobei das Addierrad 204 synchron mit der Bewegung der Typenstangen eine volle Umdrehung ausführt.
Wenn die Bürste 251 am Nullsegmenl des Kommutators 252 vorbeigeht, wird ein
Stromkreis geschlossen, durch welchen der Druckmagnet 233 erregt wird, um diejenige
Type der zugehörigen Typenstange in der Druckstellung einzustellen, welche der in dem
betreffenden Addierrad stehenden Summenziffer entspricht.
Der Druck von den eingestellten Typen wird durch Hämmer 260 bewirkt, welche
durch eine Schiene 261 angeschlagen werden. Eine Feder 262 sucht die Schiene 261 im
Drehsinn des Uhrzeigers zu drehen, um die Hammer gegen die Type zu schlagen, aber
eine Stange 263 (Fig. 11), welche mit Nocken auf der Druckwelle 130 zusammenwirkt, verhindert
die Freigabe der Schiene, bis alle Typen in der Druckstellung eingestellt sind. Die Stange 263 ist gelenkig mit einem Hebel
265 verbunden, welcher ein Ansatzstück 266 trägt, das mit einem Nocken 267 zusammenwirkt,
der auf der Druckwelle 130 fest angeordnet ist. Kurz nachdem die Typenstangen
in die Druckstellung gelangt sind, fällt das Ansatzstück 266 rasch auf eine niedrige Stufe
des Nockens 267, wodurch die Schiene für den Hammeranschlag freigegeben wird. Kurz
darauf trifft ein zweiter Nocken 268, der ebenfalls auf der Druckwelle 130 sitzt, auf
eine Rolle 269, die am Hebel 265 angeordnet ist, was zur Folge hat, daß die Stange 263
wieder nach unten gezogen wird, so daß sie die Schiene 261 in ihre unwirksame Lage zurückführt.
Ein Teil der Schiene führt dabei die Druckhammer 260 in ihre Grundstellung
zurück.
Nach erfolgtem Summenzug können die Addierräder 204 gewünschtenfalls auf O gestellt
werden. Hierbei ist zu beachten, dai.i, wie bereits erwähnt, das Zahnrad 101 während
eines Summenzuges eine volle Umdrehung macht und daß während des ersten
Teils dieser Umdrehung das Zahnrad 122. welches auf der Nullstellwelle 105 befestigt
ist, sich dreht, daß es aber während des zweiten Teils der Umdrehung stillsteht infolge
der Vorsehung der Genfer Sperreinrichtung 102, 121.
Die Nullstellwelle 105 treibt vermittels eines Getriebes eine Welle 255, an welcher
der Halter der Bürste 254 befestigt ist. Wenn die Bürste 254 bei ihrer Umlaüfbewegung aut
das Segment des Kommutators 253 trifft, das mit dem Kommutatorsegment 250 verbunden
ist, welches in Berührung mit der Bürste 251 steht, dann wird ein Stromstoß durch die
Wicklung des Magneten 206 geschickt, durch den das Addierrad eingekuppelt und darauf
in die Nullstellung zurückgeführt wird.
Subtraktion
Die Subtraktion wird bei der auf den Zeichnungen veranschaulichten Maschine in
der gleichen Weise bewirkt, wie es in der deutschen Patentschrift 539 827 erläutert ist.
Es werden zwei Addierwerke benutzt, von denen das eine die positiven Größen nach
ihrem wahren Wert aufnimmt und die negativen Größen nach ihrem Komplement- im
wert. Das andere Addierwerk nimmt die negativen Größen nach ihrem wahren Wert und die positiven nach ihrem Komplementiert
auf. Wenn die positiven Werte überwiegen, dann erscheint der wahre Wert des Saldos im ersten Addierwerk, während der
wahre Wert des Saldos im zweiten Addierwerk erscheint, wenn die negativen Größen
überwiegen. Jede Lochangabe, gleichviel ob positiv oder negativ, wird zumeist von den izo
oberen Bürsten abgefühlt, welche die Karten um ein volles Maschinenspiel früher abfühlen,
bevor sie durch die unteren oder Addierbürsten abgefühlt werden. Die oberen
Bürsten überwachen Übersetzungseinrichtungen, welche die abgeführten Werte in ihre
Komplementwerte umsetzen und sie während des folgenden Maschinenspiels auf das eine
Addierwerk übertragen, während gleichzeitig der wahre Zahlenwert von den unteren
Bürsten abgefühlt und in das andere Addierwerk übertragen wird. Welches der Addierwerke
jeweils als »das eine« und »das andere« in Betracht kommt, hängt von die Bedeutung
der Posten kennzeichnenden Lochungen ab. Die mechanischen Einrichtungen zur Komplementbildung sind in den Fig. 7, 13, 14
und 15 dargestellt. Wie bereits erläutert, werden die Komplementbildner durch die
Welle 178 angetrieben, deren Wirkung bereits erläutert worden ist. Zu jeder Kartenspalte,
in welcher eine negative Zahlengröße erscheinen kann, gehört ein Komplementbildnerelement
und zu diesem ein einziger Empfängerkommutator, der mit 280 (Fig. 7) bezeichnet
ist, und Vier Geberkommutatoren, die mit 281 und 282 bezeichnet sind, wobei sämtliche
Kommutatoren von der Welle 178 vermittels geeigneter Getriebe angetrieben . werden.
Jedes Komplementbildnerelement -benutzt zwei der Geberkommutatoren 281 während
eines Maschinenspiels, um eine abgefühlte Zahlengröße einzustellen, während die beiden
anderen Kommutatoren 282 die Ablesung eines früheren Maschinenspiels nach" dem
Komplementwert weitergeben. Die beiden
Paare von Geberkommutatoren wechseln daher in ihrer Wirkung miteinander ab, indem
das eine abgefühlte Zahlengrößen aufnimmt und das andere den. Komplementwert der im
vorhergehenden Maschinenspiel abgefühlten Größe weitergibt. Ein einziger Empfängerkommutator
genügt, da dieser mit. zwei Bürstensätzen 283 und 284 ausgestattet sein
kann, von welchen der eine die Einstellung des einen Paares von Geberkommutatoren
und der andere-diejenige des anderen Paares von Geberkommutatoren während abwechselnder
Maschinenspiele überwacht»
- Die Wirkungsweise.: der .Übersetzungsvorrichtung kann an der Hand, der Fig. 15 verstanden werden. In dieser Figur sind Abwicklungen der verschiedenen Kommutatoren veranschaulicht unter Beifügung von Pfeilen, welche .die Richtung ihrer Bewegung an-. deuten. Der Empfängerkommutator 280 weist eine Reihe von Kontaktpunkten 285 auf, welche in Quer- und Längsreihen, d.h. in rings um den Kommutator herumlaufenden •Reihen, angeordnet sind. Alle diese Kontaktpunkte sind elektrisch mit einem Kontakt- ring 286 verbunden, welcher durch eine Bürste .287 dauernd an ;.di,e die Karte : abfühlende Bürste der Maschine angeschlossen ist. Wenn die Abfühlbürste auf ein Kartenloch trifft, dann befindet sich eine ganz bestimmte Querreihe der Kontaktpunkte 285 unter einem der Bürstensätze 283, 284, und es werden Stromkreise durch diese Bürsten geschlossen, in welchen die Wicklungen gewisser Magnete 290 oder 295 liegen.
- Die Wirkungsweise.: der .Übersetzungsvorrichtung kann an der Hand, der Fig. 15 verstanden werden. In dieser Figur sind Abwicklungen der verschiedenen Kommutatoren veranschaulicht unter Beifügung von Pfeilen, welche .die Richtung ihrer Bewegung an-. deuten. Der Empfängerkommutator 280 weist eine Reihe von Kontaktpunkten 285 auf, welche in Quer- und Längsreihen, d.h. in rings um den Kommutator herumlaufenden •Reihen, angeordnet sind. Alle diese Kontaktpunkte sind elektrisch mit einem Kontakt- ring 286 verbunden, welcher durch eine Bürste .287 dauernd an ;.di,e die Karte : abfühlende Bürste der Maschine angeschlossen ist. Wenn die Abfühlbürste auf ein Kartenloch trifft, dann befindet sich eine ganz bestimmte Querreihe der Kontaktpunkte 285 unter einem der Bürstensätze 283, 284, und es werden Stromkreise durch diese Bürsten geschlossen, in welchen die Wicklungen gewisser Magnete 290 oder 295 liegen.
Die Anordnung ist von der Art, daß jedesmal, wenn die Bürste auf ein Kartenloch
trifft, einer oder mehrere Magnete 290 oder 295 erregt werden, wobei zu jeder das Loch
aufweisenden Zählpunktstelle der Karte eine besondere Magnetkombination gehört. Die
Geberkommutatoren sind gleichfalls mit einer Gruppe von Kontaktpunkten 291 ausgestattet,
welche in zehn Reihen entsprechend den zehn Grundziffern angeordnet sind. Die beiden
Geberkommutatoren 282 arbeiten zusammen und werden durch Bürsten 293, die von den
Magneten 290 eingestellt werden, abgefühlt. Jede Bürste 293 fühlt in ihrer Grundstellung
Kontaktpunkte 291 des zugeordneten Kommutators ab, welche auf einer bestimmten
Umfangslinie des Kommutators liegen. Wenn die Bürste durch Erregung des zugeordneten
Magneten aus ihrer Grundstellung abgelenkt ist, dann fühlt sie indessen die Kontaktpunkte
auf einer benachbarten Umfangslinie des Kommutators ab. Die Strombahn, welche in
gestrichelten Linien in der Zeichnungsfigur angedeutet ist, setzt sich nach dem Addiermagneten
fort, der den Komplementwert der abgefühlten Zahlengrößen empfangen soll. Dieser Stromweg schließt zwei Unterbrechungsstellen
ein, die zwischen den Paaren einander benachbarter Bürsten 293 liegen, welche Unterbrechungsstellen durch die
Kontaktpunkte 291 auf den Geberkommu-10°
tatoren 282 überbrückt werden können. Die Erregung von Magneten 290 durch die Wirkung
- des Empfängerkommutators 280 hat eine solche Einstellung der Bürsten 293 zur
Folge, daß durch die Kontaktpunkte 291 der Kommutatoren 282 der zum Addiermagneten
führende Stromkreis gerade in dem Augenblick geschlossen wird, daß auf das Addier-■rad
der Komplementwert des abgefühlten Kartenlochs übertragen wird. Wenn die Abfühlbürste
z. B. auf ein Kartenloch in der der Ziffer O entsprechenden Zählpunktstelle trifft,
werden die Bürsten 293 unter Wirkung des Kommutators 280 so verstellt, daß der Stromweg
durch die gestrichelte Linie geschlossen "5 wird, wenn die Querreihe von Kontaktpunkten
291, welche mit der Ziffer 9 bezeichnet ist, an den Bürsten 293 vorbeigeht. Dadurch wird
die Einführung des Komplements 9 in das Addierrad bewirkt. Die Komplementwerte der übrigen Zahlen werden auf ähnliche
Weise, in das Addierelement übertragen. Im
IO
Falle der Einerstelle, welche an Stelle des unechten Komplements (Differenz der abgefühlten
Zahlengröße gegenüber der Zahl 9) da echte Komplement (Differenz der abgefühlten
Zahlengröße gegenüber der Zahl 10) erhalten sollte, werden die zu dieser Stelle gehörigen
Kommutatoren zeitlich um einen dem Zeitabstand zweier Zählpunktstellen der Karte
entsprechenden Winkel versetzt, so daß das ίο sog. Zehnerkomplement an Stelle des Neunerkomplements
eingeführt wird, so daß in das ganze Addierwerk das wahre Komplement der von der Karte abgefühlten Zahlengröße
übertragen wird.
Während eines Maschinenspiels dienen die Bürsten283, welche mit A', B', C, D' bezeichnet
sind, zur Steuerung der Magnete Ä, B', C, D'. Während des auf dieses Maschinenspiel
folgenden Maschinenspiels fühlen die durch diese Magnete eingestellten
Bürsten 293 die Kontaktpunkte 291 der Korn mutatoren 282 ab und bewirken die Überführung
der Komplementwerte der abgefühlten Zahlengrößen auf die Addierräder. Während des Maschinenspiels, währenddessen
diese Komplementübertragung erfolgt, fühlen die Bürsten 284 die Kontaktpunkte 285 des
Empfängerkommutators ab und bewirken eine entsprechende Erregung des Magnet-Satzes
295 und Einstellung der zu diesem gehörigen Kontaktbürsten, welche darauf die Kontaktpunkte der Geberkommutatoren 281
in der gleichen Weise abfühlen, wie es für die Kontaktbürsten der Magnete 290 beschrieben
wurde, mit der Wirkung, daß in dem dann folgenden MascMnienspiel die Komplementwerte auf die Addierräder übertragen werden.
Durch selbsttätig wirkende Schalter wird dafür gesorgt, daß der Komplementwert einer
negativen Größe stets in das halbe Addierwerk und der Komplementwert einer positiven
Größe ebenfalls stets in dasselbe Addierwerk übertragen wird, wie dies später noch erläutert
werden wird.
Der Aufbau der Geberkommutatoreinrichtung ist aus den Fig. 13 und 14 ersichtlich.
Fig. 13 zeigt eine Bürste 293, welche durch Erregung ihres Magneten verstellt worden ist,
während Fig. 14 eine Bürste in ihrer Grundstellung zeigt. Die Kommutatoren 282 bestehen
aus Zylindern aus Isoliermaterial, welche drehbar auf Zapfen 296 aufgesetzt sind
und die etwa auf der Hälfte ihres Umfangs im Durchmesser verringert sind, wie dies aus
der Zeichnung ersichtlich ist, während in der anderen Hälfte vier Nuten 297 in den Zylinderkörper
eingeschnitten sind. In ihrer Grundstellung läuft die Bürste 293 in einer Xut 297, die eine Reihe von Kontaktpunkten
291 enthält. Wenn die Bürste infolge Erregung des Magneten verstellt wird, dann
läuft sie in einer Nut, welche eine andere Reihe Kontaktpunkte 291 enthält. Die zeitliche
Beherrschung des Vorgangs geschieht so, daß die Verstellung der Bürsten stattfindet,
wenn sich der Zylinderteil geringeren Durchmessers gegenüber den Bürsten befindet, so
daß die Verstellung der Bürsten ohne Beschädigung vor sich gehen kann.
Jede Bürste 293 sitzt an einem drehbaren Bürstenhalter 301, der unter der Einwirkung
einer Feder 302 steht, welche die Bürste aus ihrer Grundstellung herauszuziehen sucht, um
sie in Gegenüberstellung zu der zweiten Nut zu bringen, in der sie sich nach erfolgter Verstellung
bewegen soll. Der Bürstenhalter wird aber für gewöhnlich durch eine Sperrklinke 303 gesperrt, so daß die Bürste gezwungen
ist, in ihrer Grundstellung zu verharren. Die Sperrklinke 303 trägt den Anker 304 des Magneten
290 und befindet sich in ihrer Sperrlage, wenn der Magnetanker sich unter dem Einfluß einer Feder 305 in seiner Fernstellung
zum Magnetkern befindet. Wenn der Magnet erregt wird, dann wird sein Anker"3O4 angezogen,
die Sperrklinke 303 gibt den Bürstenhalter 301 frei, und die Feder 302 verstellt ihn
so, daß die Bürste 392 auf die Umfangslinie des Kommutators eingestellt wird, auf der die
Nut 297 liegt, in welche die Bürste 392 nun einzutreten vermag. Wenn die Bürste in der
Nut läuft, fühlt sie während des folgenden Maschinenspiels die in dieser befindlichen
Kontaktpunkte ab. Sie wird unmittelbar, nachdem sie die Nut verlassen hat, in ihre
Grundstellung durch einen Nocken 306 zurückgeführt, welcher sich am Antriebsrad des
Kommutators befindet. Dieser Nocken trifft zu gehöriger Zeit auf einen Hebel 307, den er
gegen den Bürstenhalter drückt, so daß die Bürste in ihre Grundstellung zurückgelangt,
in welcher sie wieder durch die Klinke 303 festgestellt wird, da der Magnet 290 dann aberregf
ist.
Selbsttätige Steuerung
Die Maschine ist so ausgebildet, daß sie die Aufrechnung von im Vorratsbehälter befindlichen
Karten so lange fortsetzt, als diese zur gleichen Gruppe gehören, daß sie aber zum Stillstand gelangt oder einen Summenzug
veranlaßt, wenn eine Kartengruppe erschöpft ist. Diese selbsttätige Gruppenüberwachung
ist bekannt und die dazu dienende Einrichtung in den Fig. 2 und 6 angedeutet. In Fig. 6 bezeichnet 310 einen Magneten,
welcher für jede ein Kennzeichnungsloch enthaltende Kartenspalte zwischen der die Spalte
abfühlenden oberen und unteren Bürste in tao
Reihe mit den Bürsten geschaltet ist. Die Abfühlbürsten befinden sich in solchem Abstand
voneinander, daß, während die untere Bürste die Kennzeichnungslöcher einer Karte abfühlt,
die obere Bürste die Kennzeichnungslöcher der folgenden Karte abfühlt. Solange die
Kennzeichnungslöcher in den Karten unter den oberen und den unteren Bürsten übereinstimmen,
werden die Magnete 310 zu einer gewissen Zeit während des Maschinenspiels
erregt, während bei Nichtübereinstimmung »° der Kennzeichnungslochung ein oder mehrere
Magnete nicht erregt werden. Jeder Magnet ist mit einem Anker 311 versehen, der an
einer drehbaren Sperrklinke 312 sitzt, wobei sich die Sperrklinke in Sperrstellung befindet,
1S wenn der Magnet aberregt ist, aber in Lösestellung,
wenn der Magnet erregt ist. Jeder Magnet überwacht einen Kontakt 314, welcher
für gewöhnlich offen ist. Ein Winkelhebel 315, der bei 316 drehbar ist, erfaßt mit einem
Kopfstück einen Stift an einem unter Federzug stehenden Teil 313 und ist mit einem
Schwanzstück ausgerüstet, welches sich gewöhnlich in Eingriff mit der Klinke 312 befindet.
Der Teil 313 wird auf diese Weise so gehalten, daß er dem Kontakt 314 ermöglicht,
unter der Wirkung seiner eigenen Kontaktfedern offen zu stehen. Wenn der Magnet 310
erregt wird', dann wird die Klinke 312 angezogen, wodurch der Winkelhebel 315 freigegeben
wird, was der Feder 3i5a die Möglichkeit gibt, vermittels eines isolierten Knopfes am
Teil 313 den Kontakt 314 zu schließen. Die Kontakte 314 sind für sämtliche Kartenspalten
hintereinandergeschaltet und ergeben so einen einzigen Gruppenkontrollstromkreis. Solange
dieser Stromkreis zu einer bestimmten Zeit des Maschinenspiels geschlossen ist, bleibt
der Addierbetrieb der Maschine aufrechterhalten. Wenn aber der Gruppenkontroll-Stromkreis
zu der in Betracht kommenden Zeit geöffnet ist, dann hört die Maschine am Ende des Maschinenspiels; währenddessen
die Öffnung des Stromkreises erfolgte, auf zu addieren und bleibt entweder stehen oder bewirkt
einen Summenzug.
Wenn der Kontakt 314 einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen bis kurz vor
dem Ende des Maschinenspiels; zu welchem Zeitpunkt ein Nocken 317 auf einer dauernd
umlaufenden Welle 137 einen Ansatz am Kopfstück des Winkelnebels 315 erfaßt und
diesen in seine Sperrlage zurückführt, wodurch der Gruppenkontrollstromkreis zum Beginn
des nächsten Maschinenspiels in die Grund-, d. h. die Offenstellung überführt
wird. Die Gruppenkontrollmagnete 310 sind in zwei horizontalen Reihen etwas versetzt
gegeneinander angeordnet, um an Raum zu sparen. Die untere Gruppe von Magneten
wirkt genau so, wie es für die obere Gruppe erläutert worden ist.
Stromschema
Die Stromquelle, welche die Energie zum Betrieb der Maschine liefert, ist in Fig. 16
bei J? angedeutet. Dieselbe kann an die zur Maschine gehörigen Hauptstromleiter 400 und
401 durch einen Schalter SW angeschaltet werden. Der Antrieb der Maschine erfolgt
durch einen Motor M1 dessen Ankerstromkreis unmittelbar an die Hauptstromleiter 400 und
401 angeschlossen ist, so daß der Motor in Betrieb gelangt, sobald der Schalter SW geschlossen
ist. Der Nebenschlußfeldwicklung des Motors ist ein Widerstand 402 vorgeschaltet,
welcher durch mehrere Schalter kurzgeschlossen werden kann, um die Geschwindigkeit
des Motors zu regeln. Die Motorgeschwindigkeit wird für gewöhnlich gering gewählt,
wenn gedruckt werden soll, und größer, wenn ohne Postendruck tabelliert werden soll. Zur
Kurzschließung des Widerstandes 402 dient ein Handschalter 403, welcher geschlossen wird,
wenn die Maschine unter Postendruck tabellieren soll, während er geöffnet wird, wenn die
Tabellierung ohne gleichzeitigen Postendruck durchgeführt werden soll, so daß im ersteren
Fall der Motor langsam, im anderen Fall schneller läuft. Der Widerstand kann auch
selbsttätig einerseits durch einen Nockenkontakt 404 kurzgeschlossen werden, welcher auf
der Druckwelle sitzt und eine Schließung des Kontakts herbeiführt, wenn die Welle zum
Antrieb der Typenträger sich in Umdrehung befindet, wodurch sichergestellt wird, daß der
Motor stets mit geringer Geschwindigkeit läuft, wenn die Druckvorrichtung in Betrieb
ist.
Um andererseits den Motor, solange die Maschine leer läuft, ebenfalls mit nur geringer
Geschwindigkeit laufen zu lassen, ist ein Relaiskontakt 405- vorgesehen, der für gewöhnlich
geschlossen ist und den Feldwiderstand des Motors umgeht. Die Spule 406 dieses Relaiskontakts liegt in Reihe mit dem
Kartentransportkupplungsmagneten, so daß, wenn der Motor leer läuft, d. h. ohne daß der
Kartentransportkupplungsmagnet erregt wird, die Motorgeschwindigkeit gering ist.
Jede Gruppe von Maschinenspielen, bei welchen ohne Postendruck tabelliert wird,
führt den Druck eines Gruppenzeichens unter Steuerung durch die erste Karte der Gruppe
herbei, weshalb die Motorgeschwindigkeit während des ersten dieser Maschinenspiele
bei jeder Kartengruppe gering sein muß. Um dies sicherzustellen, ist ein Relaiskontakt GI-2
vorgesehen, welcher ebenfalls eine Umgehung des Feldwiderstandes des Motors bewirkt und
welcher durch einen Relaismagneten 407 (vgl. Fig. 16A) überwacht wird, der behufs Schließung
des Kontakts GI-2 lediglich im ersten
Maschinenspiel der Gruppe erregt und durch geeignete Haltestromkreise während desselben
erregt gehalten wird, die aber an dessen Ende geöffnet werden.
Die üblichen Kartenhebelkontakte, welche gewisse, noch näher bezeichnete Stromkreise in Abhängigkeit davon überwachen, ob sich Karten unter den Abf ühlbürsten befinden oder nicht, sind bei der auf den Zeichnungen dargestellten Maschine durch Bürsten ersetzt worden, die in ihrer Ausbildung" und Anordnung den gewöhnlichen Abfühlbürsten ähnlich sind. Diese Bürsten werden nachstehend als Sperrbürsten bezeichnet. Sie steuern Relais, deren Kontakte in den zu steuernden Stromkreisen liegen. Diese Sperrbürsten ergeben eine einfachere und zuverlässigere Überwachung als die üblichen Kartenhebel.
Die üblichen Kartenhebelkontakte, welche gewisse, noch näher bezeichnete Stromkreise in Abhängigkeit davon überwachen, ob sich Karten unter den Abf ühlbürsten befinden oder nicht, sind bei der auf den Zeichnungen dargestellten Maschine durch Bürsten ersetzt worden, die in ihrer Ausbildung" und Anordnung den gewöhnlichen Abfühlbürsten ähnlich sind. Diese Bürsten werden nachstehend als Sperrbürsten bezeichnet. Sie steuern Relais, deren Kontakte in den zu steuernden Stromkreisen liegen. Diese Sperrbürsten ergeben eine einfachere und zuverlässigere Überwachung als die üblichen Kartenhebel.
In Fig. i6A ist die obere Sperrbürste mit
UKB bezeichnet. Sie liegt auf derselben Linie wie die Abfühlbürsten für die Lochangaben,
aber sie legt sich gegen einen Teil der Karte, in welchem sich keine Löcher befinden. Sie
ist in Reihe mit einem Nockenkontakt F-12 ?.S und zwei Stromzweigen geschaltet, von denen
der eine die Relais UKB# 1 und UKB#2 und
der andere die Relaisspulen 411 und 412 enthält,
wobei die Relais im erstgenannten Stromzweig den Sperrbürstenkontakt überwachen und die Relaisspule 411 im zweiten Stromzweig
zur Bildung eines Halterelais für den Sperrbürstenstromkreis dient, während die Relaisspule 412 eine Funktion hat, welche erst
später erläutert werden wird. Die Sperrbürste UKB wirkt mit einem vollen Teil der
Karten zusammen, welcher keine Löcher aufweist, so daß der Sperrbürstenstromkreis an
der Bürste UKB so lange geöffnet ist, als sich eine Karte unter der Bürste befindet, und an
4.0 der. Bürste UKB geschlossen ist, wenn keine
Karte der Abf ühlung durch die Bürsten unterliegt. Der Nockenkontakt F-12, welcher zur
Kartentransporteinrichtung gehört, ist nur während des Addierabschnitts eines Maschinenspiels
geschlossen, dagegen zu anderen Zeiten geöffnet, so daß die zeitweise Kontaktschließung
an der Bürste UKB zwischen aufeinanderfolgenden Karten noch keinen Einfluß
auf den Bürstenstromkreis hat. Nur wenn 5e die Karlentransporteinrichtung in Betrieb ist
und keine Karte an den oberen Bürsten während des normalen Addierabschnitts des Maschinenspiels vorbeigeht, dann wird der
Sperrbürstenstromkreis auch durch den Nockenkontakt F-12 geschlossen, wobei der
Strom wie folgt fließt: Hauptstromleiter 400, untere Sperrbürste UKB, Nockenkontakt .F-12,
Relaisspuleh UKB^ 1, UKB#2 und411, 412
zürn zweiten Hauptstromleiter 401. Die Erregung der 'Relaisspule 411 bewirkt eine
Schließung-des Kontakts 413, der einen Haltestromkreis
für die verschiedenen Relaisspulen durch den Nockenkontakt F-8 herstellt, dessen
Nocken ebenfalls unter dem Einfluß des Kartentransports umläuft und der in der Grundstellung
der Kartentransporteinrichtung geschlossen ist, aber kurz darauf geöffnet und erst wieder geschlossen wird, kurz bevor der
Kontakt F-12 sich öffnet. Wenn während eines gewissen Maschinenspiels der obere
Sperrbürstenstromkreis geschlossen wird infolge des Fehlens einer Karte unter den oberen
Bürsten, dann bleibt dieser Stromkreis geschlossen durch den Nockenkontakt F-8 bis
zum Beginn des folgenden Maschinenspiels.
Wenn während dieses folgenden Maschinenspiels keine Karte an den Bürsten vorbeigeht,
dann wird der Stromkreis bei UKB geschlossen, wenn der Kontakt.F-12 geschlossen
wird, und der Sperrbürstenstromkreis bleibt 8<<
während dieses folgenden Maschinenspiels geschlossen. Angenommen, daß während des
nächsten Maschinenspiels eine Karte an den oberen Bürsten vorbeigeht, dann bleibt der
Bürstenstromkreis durch den Kontakt F-8 geschlossen bis zum Beginn dieses Maschinenspiels.
Da aber jetzt eine Karte unter der Sperrbürste UKB hinweggeht, wodurch der
Stromkreis an dieser Stelle offen gehalten wird, so hat die Öffnung des Nockenkontakts
F-8 eine Unterbrechung des Sperrbürstenstromkreises
zur Folge. Damit sind normale Betriebsbedingungen in dem Stromkreis
der oberen Sperrbürste hergestellt, und derselbe schließt sich nicht wieder, bevor
nicht der Vorbeigang der Karten an den oberen Abfühlbürsten unterbrochen wird.
Der Nockenkontakt F-12 verhindert außerdem eine Schließung des oberen Sperrbürstentromkreises
solange, als der Kartentransport noch nicht wirksam geworden ist.
Die untere Sperrbürste ist bei LKB angeordnet (Fig. 16 A) und liegt in Reihe mit
einem Nockenkontakt F-i3, welcher während des Addierabschnitts jedes Maschinenspiels
geschlossen wird, so daß der untere Sperrbürstenstromkreis so lange unwirksam bleibt,
solange die Kartentransporteinrichtung nicht arbeitet. In Reihe mit der unteren Sperrbürste
liegt ferner eine Relaisspule 415, deren no
Kontakt bei 416 angedeutet ist. Wenn die Kartentransporteinrichtung in Betrieb ist,
jedoch keine Karte, an den unteren Bürsten vorbeigeht, dann wird der Kontakt 416 geschlossen,
was zur Folge hat, daß der Relaismagnet 417 erregt wird, weicher den Kontakt
steuert, der dem üblichen Kartenhebelkontakt für die unteren oder Addierbürsten entspricht.
Der Stromkreis, in dem sich die Wicklung des Relaismagneten 417 befindet, geht über
den Kartentransportkontakt F-g, welcher während des Zwischenraums zwischen zwei
Karten geschlossen ist. Sobald der untere Sperrbürstenstromkreis geschlossen ist, wird
er durch einen Haltestromkreis in dem Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Kartenspielen aufrechterhalten. Der Haltestromkreis wird durch ein Relais 421
hergestellt, das an dem Kontakt 416 liegt und dessen Arbeitskontakt 422 einen Haltestromkreis
fur den Relaismagneten 417 herstellt, um den Betriebsstromkreis aufrechtzuerhalten.
Das zeitliche Zusammenspiel in der Betätigung der Kartentransportkontakte F-g und
F-i 3 ist im wesentlichen das gleiche wie das " der Kontakte F-8 und F-12, und diese Kontakte
dienen dazu, die unteren Sperrbürstenstromkreise in Abhängigkeit davon zu überwachen,
ob Karten unter den unteren Bürsten vorbeigehen oder nicht, in derselben Weise, wie es die Kontakte F-8 und F-12 für die
oberen Sperrbürstenstromkreise tun.
Die Stromkreise zur Herbeiführung des Gruppenzeichendrucks nur während des Maschinenspiels,
in dem die erste Karte einer Gruppe bearbeitet wird, wenn die Maschine auf Tabellieren ohne Pöstendruck gestellt ist,
sind in dem oberen Teil von Fig. 16A dargestellt. Die Spule 407, welche bereits oben in
A^erbindung mit der Erläuterung der Überwachung der Motorgeschwindigkeit erwähnt
wurde, liegt in Reihe mit einer Relaisspule 424, deren Kontakt GI-i in Fig. 16 im Stromkreis des Druckmagneten 434 liegt. Beide
Spulen werden erregt, wenn die Maschine * ein Nullstellmaschinenspiel ausführt, was
durch Schließung des Nockenkontakts R-6 bewirkt wird.' Während des Nullstellmaschinenspiels
ist der Kartentransportkontakt F-7 geschlossen, und die zu GI gehörigen Spulen
werden durch einen Stromkreis erregt, der wie folgt verläuft: Häuptstromleiter 400,
Nockenkontakt F-7, Kontakt R-6, Spulen 424 und 407 zum Hauptstromleiter 401. Die
Hältespule 425 des Kontakts GI ist parallel zu den Spülen 407 und 424 geschaltet und
wird gleichzeitig mit diesen erregt, wobei infolge Schließung des Kontakts 426 ein Haltestromkreis
für die Spulen 407 und 424 zustande kommt, so daß die Spulen des Kontakts
GI wahrend eines vollen Maschinen-So' spiels erregt bleiben. Unter normalen Arbeitsbedingungen
wird der Haltestromkreis am Ende des ersten Maschinenspiels bei der
Bearbeitung einer -Kartengruppe durch Öffnung des Nockenkontakts F-J unterbrochen.
.55 Der untere Sperrbürstenkontakt LKB^s, we eher
durch das untere Sperrbürstenrelais 417 überwacht wird, ist für gewöhnlich offen,
wird aber geschlossen, wenn keine Karten unter den unteren Bürsten vorbeigehen, aber
Go die Kartentransportvorrichtung sich in Betrieb
befindet. Der Kontakt LTfS*3 dient
dazu, die Spulen von GI erregt zu halten während der ersten Maschinenspiele, bevor
Karten aus dem Magazin unter die unteren Bürsten gelangen. Gegen Ende des j enigen Kartentransportmaschinenspiels,
während dessen die erste Karte die unteren Bürsten erreicht hat, öffnet sich der Kontakt LKB# 3 wieder.
Die Öffnung des Nockenkontakts F-J unterbricht den Haltestromkreis für GI, worauf
dieser Stromkreis unterbrochen bleibt bis zum nächsten Nullstellvorgang.
Die Kartentransporteinrichtung wird; wie bereits erläutert wurde, durch einen Magneten
431 überwacht, welcher die Kartentransportkupplung (Fig. 16) betätigt. Die Summenzieheinrichtung
wird durch einen Magneten
432 beherrscht, welcher die Summenkupplung überwacht. Die Überwachung der Nullstelleinrichtung
erfolgt durch einen Magneten433, der die Nullstellkupplung steuert, während der Druckwerksantrieb durch einen Magneten
434 überwacht wird, der die Druckwerkskupplung steuert. Diese Magnete können sowohl
einzeln als auch zusammen erregt werden. Wenn ohne Postendruck tabelliert werden
soll, ist nur die Kartentransporteinrichtung in Gang zu setzen. Wenn dagegen mit
Postendruck tabelliert werden soll, dann muß außer der Kartentransporteinrichtung auch
der Druckwerksantrieb in Gang gesetzt werden, und in diesem Fall müssen sowohl der
Magnet 431 als auch der · Magnet 434 erregt werden. Auch alle Summenziehvorgänge erfordern
die Einrückung des Druckwerkantriebs/-
und üir diesen Zweck müssen sowohl der Magnet 432 als auch der Magnet 434
erregt werden. Der Kartentransportmagnet 431 kann zunächst durch Schließung des Anlaßtastenkontakts
ST erregt werden, wodurch ein Strömkreis zustande kommt, der wie folgt
läuft: Hauptstromleiter 400, Geschwindigkeitssteuerrelaismagnet 406, Kartentransportkupplungsmagnet
431, Anlaß tastenkontakt ST, Motorkontrollkontakt 435, dessen Wirkung
noch erläutert werden wird, Stopptastenkontakt 6", Kontakte T-25, R-2$ zum anderen
Hauptstromleiter 401. Der Kontakt Γ-25 dient dazu, diesen Kartentransportstromkreis
während des Summenziehens zu öffnen, und der Kontakt Ä-25 dazu, ihn während der
Nullstellung zu öffnen, wodurch ein zusätzlicher Schutz dagegen erzielt wird, daß die
Kartentransporteinrichtung während der Summenzieh- und Nullstellmaschinenspiele in Betrieb
kommt.
Die Erregung des Kartentransportkupplungsmagneten 431 hat die Schließung des
Kontakts 436 zur Folge, wodurch ein Nebenschluß zum Anlaß tastenkontakt hergestellt
wird, in welchem der Kontakt F-1 liegt, der sich kurz nach Inbetriebsetzung der Karten-
transporteinrichtung schließt und diese für vollständige Maschinenspiele in Betrieb hält.
Eine zweite Nebenschlußstromverbindung, in welcher der Kontakt 436 liegt, geht über den
unteren Sperrbürstenkontakt L/CJ5* i, welcher
für gewöhnlich geschlossen ist, aber jedesmal durch das untere Sperrbürstenrelais geöffnet
wird, wenn die Kartentransporteinrichtung arbeitet, aber keine Karte an den unteren
Bürsten vorbeigeht. Dieser Stromkreis hält die Kartentransporteinrichtung in Betrieb,
wenn sie einmal in Gang gesetzt ist, so lange, als Karten an den unteren Bürsten vorbeigehen,
und so lange, als- die Motorkontrollrelaisspule aberregt bleibt, welche den Kontakt
435 steuert und selbst von der selbsttätigen Kontrolleinrichtung gesteuert wird.
An dieser Stelle mag bemerkt werden, daß, wenn ein Kartenstapel in das Kartenmagazin
eingesetzt worden ist, die Anlaßtaste gedrückt gehalten werden muß oder wiederholt gedruckt
werden muß, bis die erste Karte die unteren Bürsten erreicht hat, um dem Kontakt
LKB#i zu gestatten, sich zu schließen.
Es ist Vorsorge getroffen, um den Kartentransport nach jedem Nullstellvorgang selbsttätig
wieder einzuleiten. Das kann durch entsprechende Stellung eines Handschalters 437 erreicht werden. Wenn dieser Schalter
geöffnet ist, wie er in den Zeichnungen dargestellt ist, dann kann, sobald einmal der
Kartentransport unterbrochen ist, die Wiedereinleitung des Kartentransports nur durch
Drücken der Anlaßtaste ST erfolgen. Wenn aber der Schalter 437 geschlossen ist, dann
bewirkt ein Nockenkontakt R-i, welcher gegen Ende des Xullstellvorgangs geschlossen
wird, die Schließung eines Stromkreises für die Kartentransportkupplung in ähnlicher
Weise, wie sie durch das Anschlagen der Anlaßtaste geschieht.
Der Summenkupplungsmagnet 432 kann gleichfalls entweder von Hand oder selbsttätig
wirksam gemacht werden. Der Stromkreis zur Wirksammachung des Magneten
von Hand geht über den gewöhnlich geschlossenen Stopptastenkontakt S-i und über den
von Hand zu betätigenden Summenziehkontakt U-i, über die Kontakte R-3 und F-3.
Die letzteren dienen dazu, eine Betätigung des Summenziehmechanismus während des
Kartentransports und der Nullstellung zu verhindern. Nachdem der Summenziehmechanismus
in Tätigkeit gesetzt worden ist, wird der durch Tastenanschlag zu betätigende Kontakt U-1 durch einen Stromzweig
umgangen, welcher über den Kontakt verläuft, der durch den Summenkupplungsmagneten
432 geschlossen wrird. In diesem den Kontakt U-i umgehenden Stromzweig
liegt auch der Nockenkontakt T-2, welcher parallel zum Kontakt 442 des selbsttätigen
Summenrelais geschaltet ist, welches letztere unter Steuerung durch die selbsttätige
Summenzieheinrichtung steht. Der selbsttätige Steuerstromkreis hält den Kontakt
442 so lange geschlossen, als Summen ziehvorgänge erfolgen sollen, wie dies später
noch näher erläutert werden wird. Der Kontakt T-2 sucht die Wirkung der Summenzieheinrichtung
nach jedem Summenziehmaschinenspiel zu unterbrechen, so daß während des ersten Summenziehmaschinenspiels,
bei welchem auch der Kontakt 442 offen ist, durch den Kontakt T-2 ein weiteres Summenziehmaschmenspiel
verhindert wird. Um am Ende der Kartengruppen einen Summenziehvorgang selbsttätig einleiten zu können, ist
ein Handschalter 443 vorgesehen, der in Fig. 16 in der Offenstellung dargestellt ist.
Wenn er sich in der Schließstellung befindet, dann bringt er den Kartenkupplungsmagneten
432 in Reihenschaltung zum Kartentransportkontakt F-2 und zum selbsttätigen ·
Summenrelaiskontakt 442. Der Kontakt F-2 wird gegen das Ende jedes Kartentransportmaschinenspiels
geschlossen, und wenn dann der Kontakt'442 geschlossen ist, was der Fall
ist, wenn das folgende Maschinenspiel ein Summenziehmaschmenspiel sein soll, dann
wird der Summenkupplungsmagnet 432 in ähnlicher Weise erregt, wie es soeben für den
Fall der Schließung des Kontaktes U-i durch Anschlagen der ihm zugeordneten Taste erläutert
wurde.
Die Nullstelleinrichtung kann ebenfalls entweder von Hand oder selbsttätig in Betrieb
gesetzt werden. Der Nullstelltastenkontakt R stellt bei seiner Schließung einen Stromkreis
für den Kupplungsmagneten 433 her, welcher vom Hauptstromleiter 400 zum anderen Hauptstromleiter 401 über die Nockenkontakte
T-4 und F-4 führt, welche letztere den Betrieb der Nullstelleinrichtung verhindern,
solange die Summenzieheinrichtung als «05
auch die Kartentransporteinrichtung in Betrieb ist. Eine nur kurz dauernde Schließung des Kontakts R genügt, um die
Nullstelleinrichtung" für ein volles Maschinenspiel wirksam zu machen, da bei Erregung im
des Magneten 433 der Kontakt 444 geschlossen wird, wodurch ein den Kontakt R um gehender
Stromweg hergestellt wird, in welchem der Nockenkontakt R-4. liegt, der durch
die Nullstelleinrichtung betätigt wird. Der Kontakt R-4 hält den Kupplungsmagneten
während des ganzen Nullstellmaschinenspiels erregt. Die Nullstelleinrichtung kann auch
selbsttätig dadurch in Wirksamkeit gesetzt werden, daß der Handschalter 445 geschlos- ι*«.·
sen wird. Durch das .Schließen dieses Hand schalters wird nämlich der Kupplungsmagnet
433 in Reihenschaltung zum Nockenkontakt
Γ-3 und dem selbsttätigen Nullstellrelaiskontakt
446 gebracht. Das letztere wird durch den selbsttätigen Kontrollstromkreis überwacht und während der Summenziehvorgänge
offen gehalten, aber gegen das Ende des letzten Summenziehmaschinenspiels geschlossen,
wie später erläutert werden wird. Der Nockenkontakt T-3 wird kurz gegen das
Ende jedes Summenziehmaschinenspiels geschlossen, und während des letzten Summenziehmaschinenspiels,
welches das erste ist, währenddessen der Kontakt 446 geschlossen ist, wird der Nullstellmagnet 433 erregt, um
die Nullstellung einzuleiten.
Die Druckeinrichtung kann durch den Druckwerkskupplungsmagneten 434 unter
verschiedenen Bedingungen in Wirksamkeit gesetzt werden. Sie muß während aller Postendruckmaschinenspiele und auch während aller Summendruckmaschinenspiele
wirksam sein und außerdem während des ersten Kartentransportmaschinenspiels einer
jeden Kartengruppe, sofern die Maschine auf einfaches Tabellieren ohne Postendruck gestellt
ist. Wenn der Schalter 447 geschlossen ist, dann wird der Druckwerkskupplungsmagnet
erregt, sobald der Kontakt FO durch die Kartentransportkupplung, der Kontakt
TO durch die Summenkupplung und der Kontakt RO durch die Nullstellkupplung geschlossen
ist, so daß sowohl der Kartentransport als auch jeder Summenziehvorgang, als
auch jeder Nullstellvorgang den Druckwerksantrieb in Wirksamkeit setzt. Im Falle der
Nullstellung erfolgt kein Druclcvorgang, weil der Kontakt R-ιζ (Fig. 16D) den Summendruckstromkreis
öffnet, aber es wird ein Extravorschub des Papiers am Ende der Nullstellung veranlaßt, so daß ein Zwischenraum
zwischen den verschiedenen Gruppen von Posten auf dem Druckblatt entsteht. In Verbindung hiermit mag daran erinnert
werden, daß die Papierschaltung unmittelbar durch den Druckwerksantrieb herbeigeführt
wird. Wenn nun weder die Kartentransporteinrichtung, noch die Summenzieheinrichtung,
noch die Nullstelleinrichtung in Tätigkeit sind, dann kann die Druckwerkskupplung 434
von Hand eingerückt werden, indem man den Kontakt U-2 durch Anschlag seiner Taste
schließt. Die Erregung des Kupplungsmagneten durch eine der oben angegebenen Einrichtungen hat zur Folge, daß er den
Kontakt 451 schließt, wodurch ein Nebenstromweg
über den Kartentransportkontakt F-6, der in Reihe sowohl mit dem unteren Sperrbürstenkontakt LK B# 2 als auch
mit einem Nockenkontakt R-ζ liegt, zustande kommt, wobei der untere Sperrbürstenkontakt
LKB^z für gewöhnlich geschlossen
ist und sich öffnet, wenn keine Karten an den unteren Bürsten vorbeigehen, und wobei der
Kontakt R-ζ ebenfalls für gewöhnlich geschlossen ist und durch die Nullstelleinrichtung
gesteuert wird. Der Kontakt F-6 öffnet sich gegen das Ende jedes Kartentransportmaschinenspiels,·
so daß die Summendruckkupplung am Ende des Maschinenspiels aberregt wird, sofern ein Erregungsstromkreis
für sie nicht erneut geschlossen wird. Der Kontakt F-6 ist für gewöhnlich geschlossen,
so daß während der Summenziehvorgänge, wenn der Kartentransport nicht arbeitet, die
Druckkupplung die Neigung hat, erregt zu bleiben.
Während der Bearbeitung der letzten Kartengruppe, nachdem die letzte Karte der
Gruppe an den unteren Bürsten vorbeigegangen ist, öffnet sich der Kontakt LKB&2
und, wenn darauf das Nullstellmaschinenspiel einsetzt, welches dem Summenziehvorgang
folgt, dann bewirkt die Öffnung des Kontakts R-ζ eine Unterbrechung des Stromkreises
des Druckkupplungsmagneten, wodurch eine zwecklose- Betätigung des Druckmechanismus
nach Erschöpfung des Kartenvorrats verhindert wird.
Wenn beim Wechsel einer Kartengruppe der Handschalter 447 offen ist, was soviel bedeutet,
als daß die Maschine auf einfaches Tabellieren ohne Postendruck gestellt ist, dann bewirkt die selbsttätige Steuerung für
deri Summenziehvorgang die Schließung des Kontakts 452, wodurch der Druckmechanismus
in Wirksamkeit gesetzt wird.
Während des ersten Maschinenspiels wird beim einfachen Tabellieren einer Kartengruppe
ohne Postendruck der Druckkupplungsmagnet erregt, um das Gruppenzeichen zu drucken. Unter normalen Betriebsbedingungen
bleibt der Druckkupplungsstromkreis geschlossen, nachdem er am Ende einer Kartengruppe für den Summenziehvorgang
geschlossen wurde, falls die Maschine ?n >os
Betrieb bleibt und Karten unter den oberen und unteren Bürsten durchlaufen. Die Fortdauer
der Schließung des Druckkupplungsstromkreises nach dem Summenzierrvorgang
hängt von dem Nockenkontakt F-6 ab, der > für gewöhnlich geschlossen ist, und davon,
daß auch der untere Sperrbürstenkontakt L/CB#2 geschlossen ist. Gegen das Ende des
ersten Kartentransportmaschinenspiels, welches sich auf die neue Kartengruppe bezieht,
öffnet sich der Kontakt F-6 und unterbricht den Druckkupplungsstromkreis, welcher erst
wieder geschlossen wird, wenn ein neuer Summenziehvorgang einsetzt. In solchen Fällen,
in welchen ein Karten vorrat erst soeben in den Kartenbehältem eingelegt worden ist, fällt das
erste Arbeitsmaschinenspiel mit dem dritten
Maschinenspiel überhaupt nach erfolgtem Einlegen der Karten zusammen, da die ersten
beiden Maschinenspiele erforderlich sind, um die erste Karte aus dem Magazin unter die
Abfühlbürsten zu bringen.
In diesem Falle bleibt der Kontakt GI ι
während dreier Maschinenspiele geschlossen. Während des ersten Maschinenspiels ist der
obere Sperrbürstenkontakt UKB#i offen und
ίο verhindert die Erregung des Druckkupplungsmagneten.
Während des zweiten Maschinenspiels schließt sich der Kontakt C//CS* i, da
die Karte jetzt die oberen Bürsten erreicht hat, aber der Kartentransportkontakt F-ζ
bleibt offen bis nach Beendigung des Addierabschnitts des Maschinenspiels, so daß eine
Erregung der Magnetkupplung auch während des wirksamen Teils des Maschinenspiels verhindert
wird. Am Ende dieses Maschinenspiels wird bei der Schließung des Kartentransportkontakts
F-$ der Druckkupplungsmagnet erregt. Der Stromweg geht jetzt über
den Nockenkontakt F-6, welcher gewöhnlich geschlossen ist, der aber vorübergehend geöffnet
wird nach Beendigung des Addierabschnitts des Maschinenspiels, jedoch vor der Schließung des Kontakts .F-5. Der Druckkupplungsmagnet
bleibt daher während des dritten Maschinenspiels erregt, so daß der Druck des Kennzeichens erfolgen kann. Der
Magnet wird aberregt am Ende des dritten Maschinenspiels durch die Öffnung des Nockenkontakts F-6, da der Kontakt GI-I zu
dieser Zeit geöffnet wird, um die Erregung des Druckkupplungsmagrieten auf dem ursprünglichen
Stromwege zu verhindern.
Der G/-i-Kontakt muß während der ersten
drei Maschinenspiele, wie soeben beschrieben, geschlossen bleiben, aber am Ende dieser
Maschinenspiele geöffnet werden. Wie früher unter Bezugnahme auf Fig. 16A erläutert
wurde, muß die G/-Spule 424, welche den Kontakt GI-i steuert, während eines NuIlstellmaschinenspiels
erregt werden, welches stets vorgenommen wird, bevor die Tabellierung einer neuen Kartengruppe aufgenommen
wird. Wenn der Kartentransport beginnt, dann ist der Kontakt LK2?#3 noch geschlossen,
da noch keine Karte sich unter den unteren Bürsten befindet. Dadurch wird der Nockenkontakt
F~j umgangen, wenn er sich während der ersten beiden Maschinenspiele öffnet. Die
erste Karte erreicht die unteren Bürsten während des dritten Maschinenspiels, und demgemäß
wird der Kontakt LKB#3 geöffnet, worauf die Öffnung des Nockenkontakts F-J
gegen Ende dieses Maschinenspiels die GI-Spule 425 aberregt und den Kontakt GJ-I
öffnet. Die G/-Stromkreise können hiernach So nur durch einen Nullstellvorgang wieder geschlossen
werden.
Selbsttätige Gruppenkontrolle
Die Maschine ist mit einer Einrichtung zur selbsttätigen Überwachung von Kartenhauptgruppen,
-zwischen- und -Untergruppen versehen. Zu diesem Zweck sind Gruppenkontrollmagnete
453 vorgesehen (Fig. 16 B), welche in Reihe zwischen die oberen und
unteren Abfühlbürsten geschaltet werden können, welche die Kartenspalten abfühlen,
in denen sich die zu überwachenden Gruppen-. zeichen befinden. Die Zählpunktstellen der
Zählkarten gehen an den unteren Abfühlbürsten in der bei Maschinen mit selbsttätiger
Kartengruppenüberwachung üblichen Weise ein volles Maschinenspiel später vorbei als an den oberen Abfühlbürsten, so daß,
wenn die Gruppenkontrollmagnete in der erwähnten Weise geschaltet sind, jeder von
ihnen einen Stromstoß zu irgendeiner Zeit des Maschinenspiels erhält, wenn die Kennzeichnungslöcher
der Karten, die sich unter den oberen Bürsten befinden, mit denjenigen übereinstimmen, die unter den unteren
Bürsten hindurchgehen, während sie keinen Stromstoß erhalten, wenn Verschiedenheit
der Kennzeichnungslochung der Karten vorliegt, wodui-ch zum Ausdruck kommt, daß die
Karten unter den oberen Bürsten einer neuen Kartengruppe angehören. Die Erregung
irgendeines Magneten 453 schließt den diesem zugeordneten Kontakt 454, wobei die Kontakte,·
wie früher erläutert würde, wenn sie einmal geschlossen sind, bis zum Ende des 9S
Kartentransportmaschinenspiels geschlossen bleiben und am Ende dieses Maschinenspiels
mechanisch wieder geöffnet ^werden. Die verschiedenen Kontakte 454 sind in Reihe miteinander
geschaltet, und es sind Steckhülsen 455 zwischen benachbarten Kontakten vorgesehen,
um eine wahlweise Anstöpselung des Gruppenkontrollstromkreises zu ermöglichen. In diesem liegen verschiedene Kontrollrelais,
und zwar: das Kartentransportkontrollrelais 456, dessen Kontakt 435 die früher in Verbindung
mit dem Kartentransportkupplungsmagneten erläuterte Wirkung hat; ferner das Relais 457 für den selbsttätigen Summenzug,
welches den Kontakt 442 für den Summen- im iehkupplungsmagneten 431 steuert, ferner
das Relais 458, welches den Kontakt 452 für die Erregung des Druckwerkskupplungsmagneten
434 für den Summendruck überwacht; ferner das Relais 459, welches den Kon- ns
takt 446 für den Nullstellkupplungsmagneten überwacht, wobei alle diese Relais zusammen
erregt werden und dabei alle unter Überwachung einer Gruppe von drei Kontakten 461, 462 und 463 stehen.
Diese Kontakte werden durch Spulen 464 bzw. 465 bzw. 466 geschaltet. Die Kontakte
φι B bzw. 4625 bzw. 463 B sind Ruhekontakte
und liegen in Parallelschaltung in dem Stromkreis, der die Spulen 456, 457, 458 und
459 enthält, da die Gruppenkontrollkontakte 454 geschlossen sind, wenn die Karte, welche
von den oberen Bürsten abgefühlt wird, dieselbe Kennzeichenlochung aufweist wie diejenige,
welche von den unteren Bürsten abgefühlt wird; da ferner die Kontakte 454 die Spulen 464,465,466 je nach der Anstöpselung
schalten, so sind bei Verarbeitung ein und derselben Kartengruppe die Kontakte φτΒ,
462 B und 4635 geöffnet. Wird beim Wechsel
des Gruppenzeichens eine der Spulen 464 bis 466 oder werden zwei oder alle aberregt
und dementsprechend Kontakte 461B bis
463 B geschlossen, so tritt eine Erregung der 'Spulen456, 457, 458 und 459 ein mit der
Wirkung, daß eine Unterbrechung des Kartentransports sowie eine Betätigung der
Summenzieh-, Druck- und Nullstelleinrichtung erfolgt.
Die Wirkung der selbsttätigen Kontrolleinrichtung besteht darin, die Spulen 464,
465 und 466 erregt zu halten, so daß die Kontakte 461B, 462 B und 4635 nicht in
Schließstellung gelangen können, solange kein Wechsel der Kartengruppe eintritt. Das
Hauptgruppenkontrollrelais 464 ist mit einem Schalter 467, das Zwischengruppenkontrollrelais
465 mit einem Schalter 468 und das Untergruppenkontrollrelais 466 mit einem Schalter 469 verbunden. Die Haupt-, Zwischen-
und Untergruppenkontrolle besteht darin, daß die Gruppenkennzeichen der Karten
nach drei Arten' unterschieden werden, die sich in verschiedenen Kartenspalten befinden
und die Zugehörigkeit der Karten zu Haupt-, Zwischen- und Untergruppen anzeigen. Ein
Wechsel der Hauptkartengruppe hat zur Folge, daß die Maschine den Summenzug für alle Kartengruppen aufnimmt. Ein Wechsel
einer Zwischengruppe hat zur Folge, daß die Summen von Addierwerken gezogen werden,
welche zu den Zwischen- und Untergruppenkontrollabschnitten der Maschine gehören,
aber nicht von den zum Hauptgruppenkontrollabschnitt gehörigen Addierwerken. Ein Wechsel einer Untergruppe veranlaßt
einen Summenziehvorgang von dem Untergruppenkontrollabschnitt der Maschine zugeordneten
Addierwerken.
Wenn mehr als eine Art von Summen gezogen werden sollen, z. B. Haupt-, Unter- und
Zwischensummen, dann wird die Maschine selbsttätig so beeinflußt, daß die verschiedenen
Arten von Summenziehvorgängen nacheinander in verschiedenen Maschinenspielen
durchgeführt werden, nämlich das Ziehen der Untersumme in einem Maschinenspiel, dasjenige
der Zwischensumme in dem nächsten und dasjenige der Hauptsumme in einem dritten Maschinenspiel, wobei jedoch die Zahl
der Summenziehmaschinenspiele auf die Anzahl der tatsächlich vorzunehmenden Sum- 6g
menziehvorgänge beschränkt ist. Der Wechsel einer Hauptgruppe hat also drei aufeinanderfolgende
Summenziehmaschinenspiele zur Folge, derjenige einer Zwischengruppe zwei Summenziehmaschinenspiele und derjenige
einer Untergruppe nur ein einziges " Summenziehmaschinenspiel. Wenn der zum
Hauptgruppenkontrollrelais gehörige Schalter
467 in die Lage überführt wird, welche in Fig. 16 B in ausgezogenen Linien angedeutet
ist, dann bewirkt er den Anschluß des Hauptgruppenkontrollrelais an eine Steckhülse 471,
von welcher aus der Stromweg nach einem beliebigen Kontakt 454 durch Stöpselung ge
führt werden kann. Nach der Darstellung der Zeichnung ist die Steckverbindung nach
einer Steckhülse 455 zwischen dem 4. und dem 5. Kontakt 454 geführt, in welchem Falle
der i.; 2., 3. und 4. Kontakt 454 zur Hauptgruppenkontrolle
dienen. Wenn der Schalter
468 sich in der in ausgezogenen Linien dargestellten Lage befindet, dann kann das Zwischensummenkontrollrelais
465 von der Steckhülse 472 durch eine Steckverbindung nach einer Steckhülse 455 geschaltet werden, wodurch
die Auswahl der Kontakte 454 für die Zwischengruppenkontrolle erfolgt. In Fig.
16B ist die Steckhülse 472 mit derjenigen
Steckhülse 455 verbunden, welche zwischen dem 16. und 17.· der Kontakte 454 liegt, so
daß die Kontakte S bis 16 zur Zwischengruppenkontrolle
dienen. Das Untergruppenkontrollrelais 466 wird bei Überführung des Schalters 469 in die in ausgezogenen Linien
dargestellte Lage an den letzten Kontakt 20 angeschaltet. Der Kontakt 454 Nr. 1 kann an
den Hauptstromleiter 401 über, den oberen Sperrbürstenkontakt UKB #2 angeschaltet
werden. Wenn die Stöpselverbindungen so, wie in Fig. 16 B dargestellt, vorgenommen
werden, dann befindet sich der Nockenkontakt jF-14 in Parallelschaltung zu den Hauptgruppenkontrollkontakten
454, der NockenkontaktP-iS in Parallelschaltung zu den
Zwischengruppenkontrollkontakten 454 und der Nockenkontakt F-16 in Parallelschaltung
zu den Untergruppenkontrollkontakten 454. Die Nockenkontakte F-14, F-τζ und F-16
können durch Stromwege umgangen werden, welche die Sperrbürstenkontakte LK B# 4 bzw.
LKB#5wciäLKB#6 enthalten. Die Vorsehung
dieser die Nockenkontakte umgehenden Stromwege bezweckt, das Wirksamwerden des selbsttätigen Gruppenkontrollstromkreises
während der ersten wenigen MaschinenspieJe zu verhindern, welche sich an die Einlegung
von Karten in den Kartenbehälter an-
i8
schließen. Der untere Sperrbürstenkontakt schließt sich, sobald der Kartentransport in
, Wirksamkeit tritt, wenn sich keine Karten unter den unteren Bürsten befinden. Datin
stellt dieser Kontakt einen Umweg um den selbsttätigen Gruppenkontrollkontakt her, bis
die erste Karte die unteren Bürsten erreicht. Wenn die erste Karte die unteren Bürsten erreicht,
dann öffnet sich der untere Sperrbürstenkontakt, wodurch die selbsttätige
Gruppenkontrolle wirksam wird. Die Kontakte F-14, F-15 und F-16 sind gewöhnlich
geschlossen, öffnen sich aber kurz gegen das Ende jedes Kartentransportmaschinenspiels,
Wenn während der Offenstellung dieser Kontakte die entsprechenden Kontakte 454 sämtlich
geschlossen sind, dann bleiben die Relais 464, 465 und 466 erregt. Wenn aber bei
offenen Kontakten F-14, F-15, F-16 ein oder
so mehrere Kontakte 454 offen sind, dann wird
der Stromkreis durch einen oder mehrere der Relais 464, 465, 466 geöffnet, wodurch dieses
Relais aberregt wird, so daß das ihm zugehörige Kontaktstück 461B bzw. 462 B bzw.
463 s einen Stromschluß herbeizuführen vermag,
was zur Wirkung hat, daß die Kontrollrelais 456 bis 459 erregt werden, wie dies bereits
erläutert wurde.
Wenn das Haupt-, Zwischen- und Untergruppenrelais auf diese Weise aberregt sind,
dann können sie nur durch Nockenkontakte T-9 bzw. T-io bez. T-11 wieder erregt werden,
welche sich während jedes Summenziehmaschinenspiels der Reihe nach schließen, wobei die
Schließungundöffnung jedesKontaktes erfolgt, bevor der nächste Kontakt in der Reihe sich
schließt. Während des ersten Summenziehmaschinenspiels hat die Schließung der Kontakte
T-g und T-10 keine Wirkung, da der Arbeitsstromkreis für das Zwischensummenkontrollrelais
465 über den Nockenkontakt T-11 des Untergruppenrelais und der Arbeitsstromkreis
für das Hauptgruppenrelais 464 über den Nockenkontakt T-10 für das
Zwischensummenrelais 465 geht. Die Schließung des Kontaktes T-11 gegen Ende des
ersten Summenziehmaschinenspiels veranlaßt eine Wiedererregung des Untergruppenkontrollrelais
466, wobei der Stromweg vom linksseitigen Hauptstromleiter über den Kontakt T-11, das Untergruppenkontrollrelais466
zur Klemme 491 und von dieser über die Nockenkontakte F-16, F-15 und- F-14 nach
dem anderen Hauptstromleiter 401 geht.
Gegen Ende des zweiten Summenziehmaschinenspiels hat die Schließung des Nokkenkontaktes T-9 keine Wirkung, aber die Schließung des Nockenkontaktes T-10 stellt den Arbeitsstromkreis für das Zwischengruppenkontrollrelais 465 her, wobei der Stromkreis vom Hauptstromleiter 400 über den Kontakt 463 F des Untergruppenkontrollrelais, den Kontakt T-io, das Zwischengruppenkontrollrelais 465, die Klemme 492, die Kontakte F-15 und F-14 nach dem an- fi5 deren Hauptstromleiter 401 geht. Während des dritten Summenziehmaschinenspiels bewirkt die Schließung des Nockenkontaktes T-9 die Herstellung des Stromkreises für das Hauptgruppenkontrollrelais 464 in ähnlicher 7« Weise, wobei der Stromweg in diesem Falle über den Kontakt 462 F des Zwischengruppenkontrollrelais geht. Der Stromweg enthält dabei in diesem Falle den Nockenkontakt T-9 und das Hauptgruppenkontrollrelais 464 so- 7^ wie einen zusätzlichen HauptgrqppenkontroU-kontakt 493, der durch eine Spule 494 im Zwischengruppenkontrollstromkreis überwacht wird. Der Zweck dieses Kontakts besteht darin, unerwünschte Erregungen des Zwischengruppenkontrollrelais während des ersten Summenziehmaschinenspiels zu verhindern, wenn in derZwischengruppenkontrolleinrichtung eine Stromunterbrechung stattgefunden hat, wodurch das Zwischengruppenkon- S5 trollrelais und dasUntergruppenkontrollrelais aberregt werden, während das Hauptgruppenkontrollrelais 464 erregt bleiben würde. In diesem Falle würde die Schließung des Kontaktes T-9 während des ersten Summenzieh- 9« maschinenspiels das Zwischengruppenkontrollrelais über den Kontakt 416 F des Hauptgruppenkontrollrelais erregen. Das wird durch den Kontakt 493 verhindert, welcher so lange offen ist, als das Zwischengruppenkontrollrelais aberregt ist. Der Kontakt 493 stört auch nicht die Erregung des Hauptgruppenkontrollrelais, weil bei jeder Erregung des letzteren das Zwischengruppenkontrollrelais erregt ist, wodurch der Kontakt 493 geschlos- >°° sen wird. Nur wenn das Untergruppen-, Zwischengruppen- und Hauptgruppenkontrollrelais erregt worden sind, werden die Stromkreise durch die Spulen 456, 457, 458 und 459 unterbrochen, so daß die Maschine an- i"5 dere Funktionen als Summenziehen zu verrichten vermag.
Gegen Ende des zweiten Summenziehmaschinenspiels hat die Schließung des Nokkenkontaktes T-9 keine Wirkung, aber die Schließung des Nockenkontaktes T-10 stellt den Arbeitsstromkreis für das Zwischengruppenkontrollrelais 465 her, wobei der Stromkreis vom Hauptstromleiter 400 über den Kontakt 463 F des Untergruppenkontrollrelais, den Kontakt T-io, das Zwischengruppenkontrollrelais 465, die Klemme 492, die Kontakte F-15 und F-14 nach dem an- fi5 deren Hauptstromleiter 401 geht. Während des dritten Summenziehmaschinenspiels bewirkt die Schließung des Nockenkontaktes T-9 die Herstellung des Stromkreises für das Hauptgruppenkontrollrelais 464 in ähnlicher 7« Weise, wobei der Stromweg in diesem Falle über den Kontakt 462 F des Zwischengruppenkontrollrelais geht. Der Stromweg enthält dabei in diesem Falle den Nockenkontakt T-9 und das Hauptgruppenkontrollrelais 464 so- 7^ wie einen zusätzlichen HauptgrqppenkontroU-kontakt 493, der durch eine Spule 494 im Zwischengruppenkontrollstromkreis überwacht wird. Der Zweck dieses Kontakts besteht darin, unerwünschte Erregungen des Zwischengruppenkontrollrelais während des ersten Summenziehmaschinenspiels zu verhindern, wenn in derZwischengruppenkontrolleinrichtung eine Stromunterbrechung stattgefunden hat, wodurch das Zwischengruppenkon- S5 trollrelais und dasUntergruppenkontrollrelais aberregt werden, während das Hauptgruppenkontrollrelais 464 erregt bleiben würde. In diesem Falle würde die Schließung des Kontaktes T-9 während des ersten Summenzieh- 9« maschinenspiels das Zwischengruppenkontrollrelais über den Kontakt 416 F des Hauptgruppenkontrollrelais erregen. Das wird durch den Kontakt 493 verhindert, welcher so lange offen ist, als das Zwischengruppenkontrollrelais aberregt ist. Der Kontakt 493 stört auch nicht die Erregung des Hauptgruppenkontrollrelais, weil bei jeder Erregung des letzteren das Zwischengruppenkontrollrelais erregt ist, wodurch der Kontakt 493 geschlos- >°° sen wird. Nur wenn das Untergruppen-, Zwischengruppen- und Hauptgruppenkontrollrelais erregt worden sind, werden die Stromkreise durch die Spulen 456, 457, 458 und 459 unterbrochen, so daß die Maschine an- i"5 dere Funktionen als Summenziehen zu verrichten vermag.
Es mag an dieser Stelle bemerkt werden, daß, sobald alle drei Relais 46*4, 465 und 466
erregt sind, die Spulen 456, 457, 458 und 459 1 m
aberregt sind. Wenn nur die Spule 466 aberregt ist, dann genügt ein Maschinenspiel
zur Herstellung der Betriebsbereitschaft. Wenn die Spulen 466 und 465 aberregt sind,
dann sind zwei Maschinenspiele und wenn »'5 alle drei Spulen 466, 465 und 464 aberregt
sind, dann sind drei Maschinenspiele zur Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft
erforderlich. Nachdem die letzte Karte an den unteren Bürsten vorbeigegangen ist, ist
es wünschenswert, daß die Maschine alle drei Summenziehoperationen vornimmt genau
ebenso, als ob ein Gruppenwechsel sowohl -bezüglich
der Hauptgruppe, als der Zwischengruppe, als auch der Untergruppe stattgefunden hätte. Das wird 'dadurch bewirkt, daß
der Kontakt UKB&2 sich öffnet und den
Kontrollstromkreis unterbricht, wodurch alle Kontrollrelais 464, 465 und 466 aberregt werden,
nachdem die letzte Karte aus dem Kartenbehälter entnommen und .an den oberen Abfühlbürsten
vorbeigegangen ist. Während des dann folgenden Maschinenspiels, wenn die Karte an den unteren Bürsten vorbeigeht,
bleibt der selbsttätige Kontrollstromkreis offen.
Die Vorgänge bezüglich der selbsttätigen Gruppenkontrolle beim Bearbeiten von Karten,
die in Haupt-, Zwischen- und Untergruppen unterteilt sind, beim Kartentransport, beim
Summenziehen und bei der Nullstellung mögen
ao im Anschluß an Fig. 16 kurz zusammengefaßt aufgeführt werden. Was zunächst den Kar- '
tentransport anbelangt, so ist das Kartentnansportrelais 456, welches den Kontakt 435
unterbricht, am Ende jedes Maschinenspiels, währenddessen der Kontrollstromkreis in
irgendeinem Kontrollabschnitt unterbrochen wird, erregt und bleibt erregt, bis die dem im
besonderen vorliegenden Fall der selbsttätigen Gruppenkontrolle entsprechende Anzahl
von Summenziehmaschinenspielen erledigt ist. Die Unterbrechung des Stromkreises am Kontakt435 hat die Lösung der Kartentransportkuppkmg
und Unterbrechung des Kartentransports zur Folge. Der Kontakt 435 bleibt offen, bis alle Summenziehmaschinenspiele
erledigt sind, und bis zu dem gleichen Zeitpunkt kann der Kartentransportkupplungsmagnet
nicht erregt werden, wie es für die Inbetriebsetzung des Kartentransports
erforderlich ist. Wenn der Schalter 437 für die selbsttätige Wiederaufnahme des Kartentransports
geschlossen ist, dann bewirkt die Schließung des Nockenkontaktes R-i gegen
das Ende des Nullstellmaschinenspiels, welches nach dem ersten Summenziehmaschinenspiel
eintritt, wenn auch der Kontakt 435 geschlossen ist, eine Wiedererregung des Kartentransportkupplungsmagneten
und damit ein Wiedereinrücken des Kartentransports für
so die folgende Kartengruppe.
Wenn der Schalter 443 für den selbsttätigen Summenzug geschlossen ist, dann
wird die Summenziehkupplung durch die Schließung des Nockenkontakts F-2, gegen
Ende des letzten Kartentransportmaschinenspiels erregt, wenn der -Kontakt 442 infolge
der Erregung der Spule 457 (Fig. 16 B) des selbsttätigen Kontrollrelais geschlossen ist,
die eintritt, wenn eine Unterbrechung im
So Kontrollstromkreise stattfindet. Der Kontakt 442 bleibt geschlossen, bis die selbsttätigen
Gruppenkontrollstromkreise wiederhergestellt sind, was während des letzten Summenziehmaschinenspiels
eintritt. Zu dieser Zeit öffnet sich' der Kontakt 442, und der NockenkontaktT-2-unterbricht
den Stromkreis des Summenkupplungsmagneten im richtigen Zeitpunkt während des letzten Summenziehmaschinenspiels.
Der Kontakt 446 wird durch die Nullstellrelaisspule 459 geöffnet, wenn der Gruppenkontrollstromkreis
unterbrochen wird, und bleibt offen bis gegen das Ende des letzten
Summenziehmaschinenspiels. Wenn der Schalter 445 für die selbsttätige Nullstellung
geschlossen ist, dann wird während des letzten Summenziehmaschinenspiels, wenn sich
der Nockenkontakt T-3 gegen Ende desselben schließt, der Nullstellkupplungsmagnet 433
erregt. Wenn diese Erregung eintritt, dann hat sie eine Schließung des Kontakts 444 zur
Folge, wodurch der Nockenkontakt T-3 und der Kontakt 446 durch einen Stromweg umgangen
wird, in dem sich der Nockenkontakt i?-4 befindet, wodurch der, Nullstellkupplungsmagnet
während eines Maschinenspiels erregt gehalten wird, worauf sein Erregungsstromkreis unterbrochen wird.
Der Druckwerkskupplungsmagnet 434 muß während der Summenziehmaschinenspiele erregt
sein, um Summendruck herbeizuführen. Die Erregung dieses Magneten erfolgt durch Schließung des Kontakts 452, welcher überwacht
wird durch die Kontrollrelaisspule 458 für das Druckwerk, welche erregt wird, wenn 95'
der selbsttätige Gruppenkontrollstromkreis unterbrochen wird, und die erregt bleibt, bis
die Gruppenkontrollstromkreise am Ende des letzten Summenziehmaschinenspiels wieder
geschlossen werden.
Bei der bisher erläuterten Summenzieh- und Nullstelleinrichtung ist der Nullstellvorgang
vom Summenziehvorgang nicht getrennt. Im Falle der Unterbrechung im Hauptgruppenkontrollstromkreis werden
die Gruppensummen in aufeinanderfolgenden Maschinenspielen gezogen, und ein einziges
Nullstellmaschinenspiel dient dazu, alle Addierwerke auf O zu stellen, für welche
Nullstellung gewünscht wird. Die folgende no Erläuterung bezieht sich auf eine Einrichtung,
um für jede Gruppe einen Summenziehvorgang mit einem Nullstellvorgang zu verbinden.
Da die bisher diese Vorgänge überwachenden Spulen zu einem gemeinsamen Stromkreis gehören, ist für die weiter beschriebene
Einrichtung von der Möglichkeit ausgegangen, die Summenzieh- und Nullstelleinrichtung
wahlweise für beliebige Addierwerke \yirksam zu machen. Dies geschieht
durch eine Reihe von Stromkreisen, welche in dem oberen Teil der Fig. 16B dargestellt
sind. Die Einrichtung zur Überwachung des zur Hauptgruppenkontrolle dienenden 'Summenzugs
und der Nullstellung wird durch eine von einer Steckhülse 494 ausgehende
Steckverbindung gesteuert, diejenige für die Zwischensummenziehungund zugehörige Nullstellung
durch eine von der Steckhülse 495 ausgehende Steckverbindung und diejenige
für die Untergruppensummenziehung und Nullstellung durch eine von der Steckhülse
496 ausgehende Steckverbindung, wobei die Stromwirkungen von den Stromkreisen für
die selbsttätige Gruppenkontrolle ausgehen. Diese Stromwege sind über den Kontakt R-11
' 5 an den Hauptstromleiter 400 angeschlossen, und der Kontakt R-11 ist für gewöhnlich geschlossen,
wird aber kurz geöffnet gegen Ende eines Nullstellmaschinenspiels. Wenn das Untergruppenkontrollrelais 466 erregt wird,
dann werden zwei Spulen 497 und 498 gleichfalls erregt, von welchen die erstere zur Öffnung
des Kontakts 501 und die letztere zur Schließung des Kontakts 502 dient. Während
des ersten Summenziehmaschinenspiels, wenn das Untergruppenkontrollrelais 466 aberregt
ist, ist der Kontakt 501 geschlossen. Dieser Kontakt liegt in Reihe mit einem Kontaktpaar
T-i2, dessen oberer Kontakt sich während eines Summenziehvorgangs beim Übergang
von der 9- in die Nullstellung schließt und dessen oberer und unterer Kontakt sich
gleichzeitig nach Erreichung der Nullstellung schließen. Die Schließung des Oberkontakts
T-12 bewirkt die Herstellung eines Strom- \veges vom Hauptstromleiter 400 über den
Nockenkontakt R-i 1, Kontakt 501, Oberkontakt
T-12, Oberkontakt R-12, der für gewöhnlich
geschlossen ist, zur Steckhülse 496. Dieser während des ersten Summenziehmaschinenspiels
geschlossene Stromweg dient dazu, die Einrichtung zum Ziehen der Untersumme zu überwachen. Nachdem die Untersumme gezogen
worden ist, dient die Schließung des Unterkontakts T-12 dazu, ein Untersummennullstellrelais
503 zu erregen, wodurch ein Haltestromkreiskontakt 504 geschlossen wird, der einen Stromweg vom Hauptstromleiter
400 über den Kontakt 504 und die Relaisspule 503 nach dem Hauptstromleiter 401 und einen
Hilfsstromweg nach dem Unterkontakt R-12 schließt.
Diese unteren Kontakte Ä-12 bleiben während
sämtlicher Summenziehmaschinenspiele offen, schließen sich aber, wenn der Nullstell-Vorgang
beginnt, und liefern dadurch den Arbeitsstromkreis für den Gruppenkontrollmechanismus
bei der Nullstellung der Addierwerke für die Untergruppen. Die Summe für die Zwischengruppe der Karten wird in ähn-6ü
licher Weise gezogen unter Überwachung durch einen Kontakt 505, welcher durch eine
Spule 506 betätigt wird, die parallel zu dem Relais fürdieZwischengruppenkartenkontrolle
geschaltet ist, sowie unter Überwachung durch den Kontakt 502, welcher durch die
Spule 498 geschaltet wird, die im Stromkreis für die Untergruppenkartenkontrolle liegt.
Der Summenzug und die Nullstellung für die Hauptkartengruppe steht unter Überwachung
durch die Kontakte 511 und 513, von denen
der erstere durch eine Spule 512 betätigt wird, welche parallel zum Hauptgruppenkontrollrelais
geschaltet ist, und der letztere durch eine Spule 514, die sich im Stromkreis
für die Zwischengruppenkontrolle befindet. Nachdem alle Summen gezogen worden sind,
wird der Nullstellmechanismus in Wirksamkeit gesetzt, wobei die unteren Kontakte der
Gruppen R-12, .R-13 und 72-14 geschlossen
werden; wodurch der Hauptstromleiter 400 an die Steckhülsen 494, 495 und 496 angekuppelt
und die Arbeitsstromzufuhr für die Nullstellung gesichert wird. Gegen Ende des Nullstellvorgangs öffnet sich der Kontakt
R-11 für einen Augenblick, wodurch die Haltestromkreise aberregt und die normalen
Stromverbindungen wiederhergestellt werden. Die selbsttätige Gruppenkontrolleinriclitung
kann ferner auch so geschaltet werden, daß 1. nur ein einziger Kontrollabschnitt vorhanden
ist, in welchem Falle ein einziges Summenziehmaschinenspiel beim Wechsel einer Kartengruppe
erfolgt, oder 2. eine Unterteilung in zwei Abschnitte vorgenommen wird, wobei ein Gruppenwechsel für den unteren Abschnitt
nur ein einziges Summenziehmaschinenspiel zur Folge hat, während ein Wechsel in
dem, oberen Abschnitt zwei Summenziehmaschinenspiele
herbeiführt. Die Steckverbindungen und die Schalteranordnung für Gruppenkontrolle in einem Abschnitt sind in
Fig. 21 und diejenigen für eine doppelte Gruppenkontrolle in Fig. 20 veranschaulicht.
Der Betrieb der Maschine bei Herstellung der Verbindungen auf die eine oder die andere
dieser beiden Arten ist aus der oben gegebenen Erläuterung der Gruppenkontrolle vermittels
dreier Kontrollabschnitte ohne weiteres verständlich.
Addieren und Postenschreiben
In Fig. 16D sind die Addiermagnete mit bezeichnet und die Druckmagnete mit
233. Die Wirksamkeit dieser Magnete für die Addition und den Druck ist bereits er- »5
läutert worden, und es soll jetzt erläutert werden, wie sie durch die unteren Abfühlbürsten
der Maschine erregt werden. Die unteren Abfühlbürsten sind bei LB angedeutet, wobei
jede dieser Abfühlbürsten mit einer dreifachen Steckhülse 520 verbunden ist, wodurch
sie an ein beliebiges Addierelement ange-
schaltet werden kann. Der Gegenkontakt der Bürsten besteht aus einer allen Bürsten gemeinsamen
Kontaktwalze 521, welche an den Hauptstromleiter 401 angeschlossen ist, wobei
in den Stromweg zwischen der Kontaktwalze und dem Hauptstromleiter 401 der
Kontakt F-17 und der Addier relaiskontakt 522 liegen. Der Kontakt 522 wird durch eine
Relaisspule 523 (vgl. Fig. 16A) überwacht,
welche in dem unteren Sperrbürstenstromkreis liegt. Der Kontakt ist für gewöhnlich
geschlossen. Wenn sich aber die Kartentransportvorrichtung in Betrieb befindet, wodurch
der Kontakt F-13 geschlossen wird,
■ 5 und wenn dann keine Karten unter den unteren Bürsten vorbeigehen, dann wird, wie bereits
erläutert, der untere Sperrbürstenstromkreis erregt, so daß die Spule 523 den Kontakt
522 öffnet. Wenn dann Karten zu den
«o unteren Bürsten gelangen,, dann wird der
untere Sperrbürstenkontakt an der Sperrbürste unterbrochen und die Spule aberregt,
so daß sich der Kontakt 522 wieder schließt. Dies verhindert die Schließung von Addier-'
«5 Stromkreisen über die unteren Abfühlbürsten der Maschine so lange, als nicht tatsächlich
eine Karte unter den Bürsten vorbeigeht. Der Nockenkoniakt F-i 7 arbeitet während der
Kartentransportmaschinenspiele und ist nur während des ersten Teils jedes Maschinenspiels
geschlossen, öffnet sich aber zum Zweck der Unterbrechung des Kartenabfühlbürstenstromkreises
zwischen aufeinanderfolgenden Karten. Wenn die Zählkarten zwischen den unteren Bürsten LB und der Kontaktwalze
521 hindurchgehen, wird bei jedesmaligem Vorbeigang eines Kartenloches an
einer Abfühlbürste durch die kurze Berührung der Bürste mit der Kontaktwalze ein Stromkreis
geschlossen, welcher die Addier- und Druckmagnete erregt. Jede untere Bürste kann an ein beliebiges Addierwerk und an ein
beliebiges Druckwerk angeschaltet werden. Die Steckhülsen 524 sind mit den Addiermagneten
206 über Kommutatoren 73 verbunden, welche, wie bereits erläutert, nur
während des Kartentransports wirksam sind. Ebenso .sind die Steckhülsen 525 mit den
Druckmagneten 233 verbunden. Jeder Druck-
SP magnet und jeder Addierwerksmagnet hat auf diese Weise eine besondere Steckhülse, durch
welche er für sich an irgendeine untere Kartenabfühlbürste angeschaltet werden kann.
Dadurch wird die Möglichkeit geboten, jede untere Kartenbürste an einen beliebigen
Addiermagneten und an einen beliebigen Druckmagneten anzuschalten ohne Rücksicht
darauf, ob die Addier- und Druckmagnete eine individuelle Zuordnung zueinander besitzen.
Außerdem ist eine geteilte Steckhülse 526 vorgesehen, welche mit dem einen TeE an
der Steckhülse 524 und mit dem anderen Teil an der Steckhülse 525 angeschlossen ist, wobei
jedoch die Teile gegeneinander isoliert sind. Die-Einfügung eines Steckerstiftes in
die Steckhülse 526 führt jedoch eine leitende Verbindung zwischen einem Addiermagneten
und einem bestimmten Druckmagneten herbei, so daß beide gleichzeitig an die gleiche untere
Kartenabfühlbürste angeschlossen werden. Wenn von einer gewissen Abfühlbürste nur
ein Druck der abgefühlten Zahlengröße gewünscht wird, dann würde die Bürste an die
Steckhülse 525 anzuschalten sein, während in dem Falle, daß nur eine Addition der durch
eine gewisse Bürste abgefühlten Zahlengröße gewünscht wird, diese Bürste an die Steckhülse
524 anzuschalten sein würde. Wenn dagegen sowohl Addition als auch Druck gewünscht
werden, dann könnte die Bürste an die Steckhülse 526 angeschaltet werden. Bei einfachem Tabellieren ohne Postendruck
würden die Bürsten im Regelfall an die Steckhülsen 524 anzuschalten sein, und in diesem
Falle wird der Schalter 447, der in Reihe mit dem Druckkupplungsmagneten 434 liegt
(vgl. Fig. 16), geöffnet, um eine Betätigung des Druckwerks zu verhindern. Wenn die
unteren Bürsten an die Addier- und Druckmagnete angeschaltet sind, dann bewirken die
beim Vorbeigang von Kartenlöchern ausgelösten Stromstöße durch Erregung der Magnete
die Überführung der abgefühlten Zahlengröße in das Addierwerk und gleichzeitig den
Druck derselben.
Zehnerübertragung
Die mechanischen Einzelheiten der Zehnerübertragungseinrichtung sind bereits früher
>°° beschrieben worden. Es sollen nunmehr auch die damit verbundenen elektrischen Vorgänge
im Anschluß an Fig. 16 D erläutert werden. Wenn ein Addierrad während eines Maschinenspiels
durch die Nullstellung hindurchgeht, dann hat das die Schließung eines Schalters 222 zur Folge, und wenn das
Addierrad sich in der 9-Stellung befindet, dann erfolgt eine Überbrückung von Bürsten
220 vermittels eines Kommutators, der an uo dem Addierrad befestigt ist und mit einem
einzigen Kontaktsegment ausgestattet ist, das in der richtigen Lage zu den Bürsten 220 angeordnet
ist.
Wenn die Kartentransporteinrichtung in Betrieb ist, dann wird der Kontakt F-18 während
jedes Maschinenspiels nach dem Addierabschnitt desselben geschlossen, um einen
Stromstoß für die Zehnerübertragung dem einen Kontaktstück jedes Schalters 222 zuzuführen.
Wenn eine Zehnerübertragung zwischen Einem und Zehnern und zwischen
Zehnern und Hundertern in Frage kommt, dann wird der Zehnerübertragungsstromkrei-s
der Einerstelle von einer Steckhülse 528 an die Steckhülsen 529 und 530 angestöpselt. Die
Steckhülse 529 steht mit dem Zählwerksmagneten 206 der Zehnerstelle über einen Kommutator 225 auf der Addierwerkswelle
in Verbindung. Die Steckhülse 530 ist an die Bürsten 220 der Zehnerübertragungsvorrichtung
für die Zehnerstelle angeschlossen. Eine gleiche Verbindung ist bei der Hunderterstelle
vorgesehen, wie auf der Zeichnung ebenfalls in gestrichelten Linien angedeutet ist. Es mag nun angenommen werden, daß
das Einerrad während eines Maschinenspiels durch die Nullstellung hindurchgegangen ist
und dadurch eine Schließung seines Schalters 222 herbeigeführt hat und daß das Zehnerrad
währenddessen sich in der 9-Stellung befand,
so daß eine Überbrückung seiner Bürsten 220 stattfand. In diesem Falle geschieht die
Zehnerübertragung wie folgt: Der Nockenkontakt F-18 wird während des Maschinenspiels
geschlossen, aber der über den Kontakt gehende Stromstoß erfolgt in einem Zeitpunkt,
der durch den Kommutator 225 bestimmt wird, dessen Segment die zugeordneten
Bürsten momentan überbrückt, um den Stromstoß zu einem Zeitpunkt auszulösen, daß auf das Addierwerk eine 1 übertragen
wird. Die Übertragung von den Einern zu den Zehnern erfolgt durch einen Stromkreis,
welcher wie folgt verläuft: Hauptstromleiter 401, Nockenkontakt F-i8, Schalter 222 der
Einerstelle, Steckhülse 528, Steckhülse 529 der Zehnerstelle, Kommutator 225, Addierwerksmagnet 206 der Zehnerstelle, der dadurch erregt
wird und eine Einheit auf das Addierrad überträgt. Von der Steckhülse 528 geht
ein zweiter Stromzweig zur Steckhülse 530, Bürsten 220 der Zehnerstelle, Draht 529' und
530', Steckhülse 531 der Hunderterstelle, Steckverbindung des Kommutators 225 zum
Addiermagneten 206 der Hunderterstelle.
Eine direkte Zahnübertragung von der Einer- zur Zehnerstelle ist auf diese Weise zustande gekommen sowie eine Zehnerübertragung von der Zehnerstelle auf die Hunderterstelle infolge der von der Einerstelle auf die Zehnerstelle bewirkten Zehnerübertragung. Es ist ersichtlich, daß durch Stöpselung der Steckhülsen 528, 531 an verschiedene Addierräder Addierwerke von beliebiger Stellenzahl gebildet werden können.
Eine direkte Zahnübertragung von der Einer- zur Zehnerstelle ist auf diese Weise zustande gekommen sowie eine Zehnerübertragung von der Zehnerstelle auf die Hunderterstelle infolge der von der Einerstelle auf die Zehnerstelle bewirkten Zehnerübertragung. Es ist ersichtlich, daß durch Stöpselung der Steckhülsen 528, 531 an verschiedene Addierräder Addierwerke von beliebiger Stellenzahl gebildet werden können.
Summe uz iehen und Nullstellung
Wie früher beschrieben wurde, sitzen die Kommutatorbürsten 251, welche auf den
Kommutatorringen 252 schleifen, an den Addierrädern. Sie ruhen <dabei Jeweils auf demjenigen
der verschiedenen Kommutatorsegmente, welches dem vom Addierrad angezeigten Ziffernwert entspricht. Der Summenziehvorgang
wird dadurch eingeleitet, daß man einen Stromstoß zu den Addiermagneten ■sendet, welcher die Addierräder für eine volle
Umdrehung an den Antrieb ankuppelt, so daß zehn Einheiten auf das Addierrad übertragen
werden. Der erregende Stromstoß wird durch den Kommutator 86 ausgelöst, welcher durch
die Summenzieheinrichtung angetrieben wird. Gleichzeitig mit der Aussendung des Stromstoßes
beginnen die Typenstangen synchron· mit der Addierbewegung hochzugehen. Währenddessen
bleibt die Bürste 254, welche mit dem Kommutator 253 zusammenarbeitet, auf
dem Nullsegment des Kommutators stehen. Wenn dann die Bürste 251 das Nullsegment
des Kommutators 252 erreicht, welches mit dem Nullsegment des Kommutators 253 verbunden
ist, dann kommt folgender Summendruckstromkreis zustande: Hauptstromleiter
401, Nockenkontakt T-16, der während des
Summenziehvorgangs geschlossen ist, Drähte 540, 541, Bürste 254, Nullsegment des Kornmutators253,
Nullsegment des Kommutators 252, Bürste 251, Steckhülse 542, welche geschlitzt
ist, wie auf der Zeichnung angedeutet, aber deren geschlitzte Hälften sich in Berührung
befinden, wenn kein Steckerstift eingesetzt ist, und den Stromweg zum Summendruckkommutator
90 hin fortsetzen, von wo er durch den Draht 543 zum Summendruckmagneten 233 und von diesem zum Hauptstromleiter
400 läuft. Dieser Stromstoß erfolgt in dem Zeitpunkt, daß die der Einstellung des Typenrades bei Beginn der Summenziehoperation
entsprechende Type zum Abdruck gelangt.
Dies wird noch klarer werden an Hand eines Zahlenbeispiels. Es sei angenommen,
daß ein Addierrad auf 8 steht. Wenn dann der Summenziehstromstoß erfolgt, dann wird
die Typenstange aus ihrer Ruhestellung in die der Zahl 9 entsprechende Druckstellung
gehoben, während die Bürste 251 von dem 8-Segment auf das 9-Segment des Kommutators
252 übergeht. Die Typenstange gelangt aus der Druckstellung für die 9 in die Druckstellung
für die 8, während die Bürste 251 no von dem 9-Segment auf das Nullsegment des
Kommutators übertritt. In diesem Zeitpunkt wird der Stromkreis, wie soeben erklärt
wurde, geschlossen, so daß die 8-Type in der Druckstellung angehalten wird. Wegen der
synchronen Bewegung der Typenstangen und der Kommutatoren wird stets in der gleichen
Weise die richtige Type für den Druck ausgewählt. Es ist ersichtlich, daß am Ende des
Summendruckvorgangs die Einstellung des Addierrades und die Stellung der Bürste 251
die gleiche ist wie vor dem Summendruck.
Am Ende des Summendruckvorgangs, wir-d
auch der Kontakt T-16 wieder geöffnet und bleibt offen.
Jetzt kann ein Nullstellvorgang erfolgen. Der zum Kontakt R-τζ gehörige Nocken wird
durch die Nullstelleinrichtung bewegt und schließt den Kontakt während des Nullstell·
Vorgangs. Wie früher erläutert wurde, veranlaßt der Nullstellvorgang die Bürste 254
• o des Kommutators 253, sich zu drehen, während
gleichzeitig auch die Antriebswelle für die Addierwerke umläuft. Wenn die Bürste
254 das Segment erreicht, welches demjenigen entspricht, auf welchem die Bürste 251 des Kommutators 252 ruht, dann wird
■ein Stromkreis durch den Addiermagneten wie folgt geschlossen: Hauptstromleiter401,
Nockenkontakt R-15, Drähte 540, 541, Bürste
254, Segment des Kommutators 253, welches dem Segment des Kommutators 252 entspricht,
Bürste 251, Steckhülse 542, Nullstellkommutator 112, Addiermagnet 206,
Hauptstromleiter 400. Dieser Stromstoß erfolgt in einem solchen Zeitpunkt, daß dadurch
das echte Komplement der Zahl auf das Addierrad übertragen wird, auf welches dieses
eingestellt war, so daß es in die Nullstellung überführt wird.
Summen werden von Posten auf dem Papierstreifen dadurch unterschieden, daß neben
ihnen in der üblichen Weise ein Stern gedruckt wird. Zu diesem Zweck sind zwei
Sterntypenstangen vorgesehen, und zwar je eine an jedem Ende der Typenstangenreihe.
Diese Typenstangen werden durch Drhckmagnete 223 α überwacht, welche in der Ecke
links unten der Fig. 16D angedeutet sind. Die Magnete 233 α liegen sämtlich in Reihe mit
einem für gewöhnlich offenen Kontakt T-iJ, welcher sich während jedes Summenziehmaschinenspiels
vorübergehend schließt, um .die Typenstangen in der Sterndruckstellung
anzuhalten.
Es mag an dieser Stelle noch erwähnt werden, daß während der Summenzieh- und
Nullstellvorgänge, wobei die Typenrädef durch die Nullstellung hindurchgehen oder
diese erreichen müssen, der Zehnerschaltstromkreis unwirksam ist, da der Nockenkontakt
F-i8 (Fig. 16D), welcher die Zehnerschaltstromstöße
liefert, offen ist, wenn keine Kartentransportmaschinenspiele vor sich gehen.
Wählerrelaiseinrichtung
Eine große Anpassungsfähigkeit der Maschine an wechselnde Anwendungsfälle wird
durch gewisse Vielfachkontaktrelais erreicht, deren Spulen bei 544 (Fig. 16A) angedeutet
sind, welche mit dem einen Ende ihrer Wicklung an den Hauptstromleiter 401 und mit
dem anderen Ende an Steckhülsen 545 angeschlossen sind, durch welche sie an verschiedene
Steuerstromkreise angeschaltet werden können. Jedes dieser Relais ist mit mehreren·
Kontakten ausgerüstet, welche in Fig. 16D mit 546 bezeichnet sind und welche
für gewöhnlich geöffnet sind, aber geschlossen werden, wenn die entsprechende Relaisspule
erregt wird. Jede Feder des Kontakts 546 ist an den einen Teil einer geteilten Steckhülse
angeschlossen, welche Teile vermittels ebenfalls geteilter Stecker an die geteilten Steckhülsen
542 im Summendr-ückstromkreis der Addierwerke angeschlossen werden können.
Wenn solche Steckverbindungen hergestellt werden, dann liegen die Kontakte 546 im
Summendruck- und Nullstellstromkreis, so daß dieser nur geschlossen werden kann,
wenn die Kontakte 546 geschlossen sind. Wenn nun die Steckhülse 545 (Fig. 16 A)
einer Spule 544 an die Nullstelleinrichtung angeschaltet ist und die entsprechenden Kontakte
546 im Summenzieh- und Nullstellstromkreis des betreffenden Addierwerks liegen, dann
wird dieses bei jedem Nullstellvorgang, der die Erregung der Spule 544 bewirkt, auf 0
gestellt werden. In gleicher Weise kann die Spule 544 an die Summenzieheinrichtung angeschaltet
werden, so daß für das betreffende Addierwerk ein Summenziehvorgang erfolgt, sofern die Maschine ein Sutnmenziehspiel
vornimmt. Die Spule kann auch an die Hauptgruppen-, Zwischengruppen- oder Untergruppen-Kontrolleinrichtung
angeschaltet werden, so daß das betreffende Addierwerk, nur eine Summe druckt und auf 0 gestellt
wird, wenn ein Hauptsummen-, Zwischensummen- oder Untersutnmenmaschinenspiel erfolgt.
Die normale Summenzieh- und Nullstellsteuerung ist in Fig. 16 A links unten veranschaulicht.
Der hier erscheinende Nockenkontakt R-J wird nur geschlossen, während ein Nullstellmaschinenspiel vor sich geht. Er
ist durch, einen Schalter 550 an Steckhülsen
551 anschaltbar, die ihrerseits an die Steckhülse
545 einer Spule 544 angeschlossen werden kann. Wenn der Kontakt R-J auf solche
Weise an eine Spule 544 angeschlossen ist, dann veranlaßt jeder Nullstell Vorgang die
Nullstellung des an den Kontakten 546 dieser Spule liegenden Addierwerks jedesmal, wenn
ein Nullstellmaschinenspiel erfolgt. Der Summenziehvorgang wird in gleicherweise durch
den Nockenkontakt T-J überwacht, welcher sich während jedes Summenziehmaschinenspiels
schließt, wobei der Nockenkontakt T-J vermittels eines Schalters 552, der mit den
Steckhülsen 553 verbunden ist, an die Spule 544 angeschlossen werden kann, wobei die
Steckhülsen 551 und 553 durch einen Brük-
kendraht 554 miteinander verbunden werden können. Wenn somit irgendeine Spule 544
durch eine solche Steckverbindung mit Brücke an eine Steckhülse 551 angeschaltet
ist, dann kann das entsprechende Addierwerk nur auf 0 gestellt werden, wenn der Schalter 550 geschlossen und der Schalter
552 geöffnet ist. Dagegen kann ein Summenzug ohne Nullstellung nur herbeigeführt werden,
wenn der Schalter 550 offen und der Schalter 552 geschlossen ist. Es kann Summenzug
und Nullstellung herbeigeführt werden, wenn beide Schalter 550 und 552 gegeschlossen
sind. Diese Anordnung ist doppelt vorhanden, indem er auch für Nockenkontakte Γ-8 und R-S vorgesehen ist, um mehrere
Addierwerke durch die Relais 544 in verschiedenartiger Weile zu steuern.
Um den Summenzieh- und Nullstellvorgang unter Überwachung durch die Kontakte
T-J und R-J klarer zu machen, sind die hierbei wirksamen Stromkreise für sich in der
Fig. 17 dargestellt, wobei alle Stromkreise fortgelassen sind, welche hierbei nicht unmittelbar
mitwirken. Wie aus Fig. 17 ersichtlich ist, sind die unteren Bürsten LB an
die Addiermagnete 206 und die Druckmagnete 233 angestöpselt, so daß Addieren und Postendruck in der üblichen Weise vor
sich gehen können. Die Steckhülsen 526, welche in den Summenzieh- und Nullstellstromkreisen
der Addierräder liegen, sind an die von der Spule 544 überwachten Kontakte 546 angeschaltet. Die Steckhülse 545 der
Spule 544 ist mit der Steckhülse 551 verbunden.
Es mag angenommen werden, daß mehrere Zahlengrößen in das Addierwerk unter Steuerung
durch die unteren Bürsten eingeführt worden sind und daß eine Nullstelloperation
eingeleitet ist. Es sind dann der Nockenkontakt R-y und der Schalter 550 geschlossen, so
daß Strom durch die Spule 544 fließt und Schließung der Kontakte 546 bewirkt. Der
Nullstellstromkreis wird demgemäß im richtigen Zeitpunkt geschlossen und verläuft wie
folgt: Hauptstromleiter 401, Nockenkontakt R-i$, Kommutatoren 253 und 252, Kontakte
546, Nullstellkommutator 112, Addiermagnet 206. Die Schließung dieses Stromkreises
würde eine Nullstelking des Addierwerks ohne gleichzeitigen Summenzug zur Folge haben, was erwünscht sein könnte, wenn infolge
von Unaufmerksamkeit ein fehlerhaftes Resultat auf das Addierwerk übertragen wäre.
Wenn der Schalter 550 offen, der Schalter dagegen geschlossen wäre, dann würde die Spule 544 nur während eines Summenziehvorgangs
erregt werden und es würde die im Addierwerk stehende Summe gedruckt
werden, ohne daß eine Nullstellung des Addierwerks erfolgt. Die Schließung sowohl
des Schalters 550 als auch des Schalters 552 würde zur Folge haben, daß die Spule 544
erregt wird, sowohl wenn der Nullstellkon- es
takt R-J als auch wenn der Summenziehkontakt T-j geschlossen wird, worauf jedesmal
von dem besonderen Addierwerk eine Summe gedruckt werden würde mit nachfolgender
Nullstellung.
Ein weiteres vereinfachtes Stromschema ähnlich demjenigen der Fig. 17, aber für den
Fall durchgeführt, daß die Spule 544 ein Addierwerk für Hauptsummen, Zwischensummen
und Untersummen steuert, ist in Fig. 18 gegeben. Die Hauptgruppen- und
Untergruppenkontrolleinrichtung, welche in dem unteren Teil der Figur angedeutet ist, ist
identisch mit der in Fig. 16B des allgemeinen
Stromschemas dargestellten. Es mag daran erinnert werden, daß ein Stromkreis über die
verschiedenen Nockenkontakte und Relais zur Steckhülse 494 geschlossen wird, jedesmal,
wenn eine Hauptgruppensumme gezogen wird, daß" der Stromkreis zur Steckhülse 8s
495 geschlossen wird, wenn eine Zwischensumme gezogen wird, und zur Steckhülse 496,
wenn eine Untersumme gezogen wird.
Nachdem die erforderliche Anzahl von Summenziehvorgängen erfolgt ist, wird ein
Stromweg nach jeder der Steckhülsen 494, 495 und 496 für den Zweck der Nullstellung
aller Addierwerke geschlossen, welche bei den Summenziehvorgängen beteiligt waren. In
Fig. 18 sind die Kontakte 546 wiederum wie vorher als in die Summenzieh- und Nullstellstromkreise
der Addierwerke eingeschaltet dargestellt, und die Spule 544 ist durch die Steckhülse 545 an die Steckhülse 496 angeschaltet,
in welchem Falle von dem durch das Relais 544, 546 gesteuerten Addienverk eine Summe gezogen und das Addierwerk
jedesmal auf 0 gestellt wird, wenn eine Summenziehoperation für eine Untergruppe
vorgenommen wird. Durch Anstöpselung der Spule 544 an die Steckhülse 495 .würde bewirkt
werden, daß das Addierwerk einen Summenziehvorgang steuern und auf 0 gestellt werden würde, wenn die Maschine eine
Summenziehoperation für eine Zwischengruppe ausführt, und durch Anschalten der Spule an die Steckhülse 494 würde das
gleiche Ergebnis für eine Hauptgruppe herbeigeführt werden. Es ist daher klar, daü
jedes Addierwerk der Maschine zur Aufnähme von Haupt-, Zwischen- und Untersummen
ausgewählt werden kann mit auf den Summenzug folgender Nullstellung oder für Summenbildung überhaupt mit oder ohne
Nullstellung für jeden Summenzug,der durch die Maschine bewirkt wird, oder auch für
Nullstellung ohne Summenzug, wodurch die
größtmögliche Anpassungsfähigkeit an wechselnde Anwendungsfälle bezüglich der-Summenziehvorgänge
erzielt wird.
Druck von Nullen und Unterdrückung des Nullendrucks
Der Nullendrück erfolgt unter Steuerung durch Wertziffern, die in Nachbarstellen zum
Druck gelangen, und ■ nicht unter Steuerung
ίο durch Zählkarten oder durch Addierräder.
Die Typen der Typenstangen gehen, wie man sich erinnert, in der Reihenfolge g, 8, 7, 6
usw. durch die Druckstellung hindurch. Ein Zwischenraum öder eine Leertype ist zwischen
der Type 1 und der Type O vorgesehen, so daß
im Falle der Unterdrückung des Nullendrucks in irgendeiner Spalte die Typenstange so angehalten
werden muß, daß sich diese Leertype gerade in Druckstellung befindet.
Bei Erläuterung der Fig. 5 und 5 A war erwähnt, daß unmittelbar, nachdem die Typenstange
229 mit ihrer Type 1 durch die Druckstellung.hindurchgeht,
ein Arm 245 durch eine Schiene 239 freigegeben wird. Wenn die Typenstange in einer Lage gesperrt wird, bei
welcher sich eine Wertziffer -in der Druckstellung befindet, dann wird der Arm 245
durch den verzahnten Teil der Typenstange festgehalten; wenn aber die Typenstange nicht
für den Druck einer Wertziffer eingestellt worden ist, dann wird sie hinreichend, hoch
angehoben, um dem Arm 245 eine Aufwärtsbewegung zu gestatten und eine Schließung
des Kontakts 237 herbeizuführen. Der Kontakt 237 überwacht den Nullendruck (vgl.
Fig. 16D). Die eine Feder des Kontakts 237 ist mit einer Steckhülse 560 verbunden. Dieser
Steckhülse liegt eine Steckhühy; 561 gegenüber;
welche unmittelbar in Verbindung mit dem Hauptstromleiter 401 steht. Eine weitere
Steckhülse 562 . ist mit dem Druckmagneten für die benachbarte Kartenspalte, welche
links von der ersterwähnten liegt, verbunden. Wenn ein Satz zusammenwirkender Typenträger
gebildet werden soll, dann wird die Steckhülse 560 des am weitesten links liegenden
Addierrades mit der Steckhülse 561 zusammengestöpselt,
während alle übrigen Steckhülsen 560 mit Steckhülsen 562 zusammengestöpselt
sind, wie dies durch gestrichelte Linien in der Zeichnung angedeutet ist. Wenn nun die am äußersten linken Ende liegende
Type während irgendeines Maschinenspiels zum Druck ausgewählt wird, dann bleibt der
Kontakt 237 in der Tausenderstelle offen, und es wird kein Stromkreis geschlossen, durch
welchen eine Feststellung einer Typenstange in der Leerstelle be\virkt wird, vielmehr gehen
alle Typenstangen, welche nicht für den Druck einer Wertziffer ausgewählt sind, bis;
in - ihre · höchste Lage, -wobei ihre Nulltype -sidrin der Druckstellung befindet. Wenn die
am linken Ende befindliche Type nicht für den Druck einer Wertziffer ausgewählt ist,
dann schließt sich ihr Kontakt unmittelbar, nachdem die Type 1 durch die Druckstellung
hindurchgegangen ist, und der Stromkreis für die Unterdrückung des Nullendrucks kommt
wie folgt zustande: Hauptstromleiter401, Steckhülsen 561, 560, Kontakt 237, Druckmagnet
233 der Tausenderstelle, wodurch die Typenstange dieser Zahlenstelle in der Lage
festgestellt wird, bei welcher sich die Leertype in der Druckstellung befindet, so daß
kein Druck stattfindet. Wenn die Hundertertypenstange gleichfalls nicht für den Druck
einer Wertziffer ausgewählt worden ist, dann schließt sich ihr Kontakt 237.
Der Stromweg setzt sich dann weiter fort von der Steckhülse 562 dieser Zahlenstelle zur
Steckhülse 560 und von dieser über den Kontakt 237 der Hunderterstelle zum Druckniagneten
233 der Hunderterstelle, worauf die zu dieser Stelle gehörige Typenstange in derjenigen
Stellung angehalten wird, daß sich ihre Leerstelle in der Druckstellung befindet.
Wenn nun die zur Zehnerstelle gehörige Typenstange für den Druck einer Wertziffer
eingestellt war, dann bleibt "ihr Kontakt 237 geöffnet. Infolgedessen gibt es dann keinen
Stromkreis für die Unterdrückung des Nullendrucks in der Einerstelle und die zu dieser gehörige Typenstange wird bis zu ihrer
höchsten · Stellung angehoben, wobei ihre Nulltype in die Druckzeile gelangt. Auf diese
Weise wird der Stromkreis zur Unterdrükkung des Nullendrucks nur durch einen
Druckmagneten geschlossen, wenn sich keine Typenstange links von derjenigen Typenstange
befindet, welche für den Druck einer Wertziffer eingestellt ist. Der Stromkreis zur Unterdrückung des Nullendrucks besitzt
einen Stromzweig, welcher über den Nullendruekunterdrückungskontakt
237 jeder der niedrigeren Zahlenstellen geht, aber dieser Stromzweig wird für alle übrigen Typenstangen
unterbrochen durch die Einstellung irgendeiner Typenstange für den Druck einer
Wertziffer, worauf Nullen rechts von der ersten Wertziffer in jeder Spalte gedruckt »»
werden, in welcher keine Wertziffer auftritt.
Subtraktion
Für 'die Durchführung von Subtraktionsrechnungen ist ein aus zwei Addierwerken be-
stehendes Saldierwerk vorgesehen, von denen eines den wahren Saldo anzeigt, wenn dieser
positiv ist, während das andere den wahren Saldo anzeigt, wenn er negativ ist. Diese
beiden Addierwerke sollen nachstehend als Saldenaddierwerke für den positiven bzw.
für den, negativen Saldo bezeichnet werden.
Die Addierwerke sind so an das System von Arbeitsstromkreisen angeschlossen, daß das
Saldenaddierwerk für. den positiven Saldo positive Posten nach ihrem wahren Zahlenwert
aufnimmt und negative Posten nach deren komplementärem Zahlen-wert. Das
Saldenaddierwerk für negative Salden nimmt die wahren Zahlenwerte von negativen Posten
auf, positive Posten dagegen nach ihren komplementären Zahlenwerten.
Die positiven' und die negativen Posten werden in den gleichen Kartenspalten gelocht,
und irgendeine Karte, welche einen negativen Posten enthält, wird mit einer '5 Kennzeichnungslochung in der .ΛΓ-Zählpunktstelle
der ausgewählten Kartenspalte versehen, welche Kennzeichnungslochung in den
Karten für positive Posten fortfällt. Wenn die oberen Bürsten die in Betracht kommenden
Kartenspalten abfühlen, dann führen sie die Posten in eine Umwandlungsvorrichtung
über, welche diese in ihren komplementären Wert umwandelt und während des folgenden
Kartenmaschinenspiels die geeigneten Stromstoße aussendet, \venn die Karte von den unteren
Bürsten abgefühlt wird. Die Postenbeträge werden nach ihrem wahren Zahlenwert von den unteren Bürsten übertragen.
Eine Schalteinrichtung, welche durch die Bürste gesteuert wird, welche die Kartenspalte
abfühlt, in der sich das Kennzeichnungsloch: in der X-Zählpunktstelle befindet,
sorgt dafür, daß, wenn sich kein Loch in der X-Zählpunktstelle befindet, das Saldenaddierwerk
für positive Salden an die unteren Bürsten und das Saldenaddierwerk für die negativen Salden an die Übersetzungseinrichtung
angeschlossen wird, während die Stromverbindiangen beim Vorbeigang einer Karte,
die ein Loch in der X-Zählpunktstelle aufweist,
wodurch ein negativer Posten angezeigt wird, so umgeschaltet werden, daß das Saldenaddierwerk für positive Salden an die
Übersetzungseinrichtung und das Saldenaddierwerk für negative Salden an die unteren
Bürsten geschaltet wird.
Die Übersetzungseinrichtung ist bereits nach ihrer mechanischen und elektrischen
Ausgestaltung unter Bezugnahme auf die Fig. 13, 14, 15 beschrieben worden. Die
Stromkreise, welche bei der Durchführung einer Subtraktion wirksam werden, sind getrennt
von dem allgemeinen Stromschema in Fig. 19 herausgezeichnet. Der selbsttätige
Schalter, der die Überführung der wahren und komplementären Postenwerte in ihre dafür
bestimmten Addierwerke überwacht, besteht aus einer Reihe von Relais 570, von denen nur eines in Fig. 19 dargestellt ist.
Diese Relais liegen in einem Stromkreis mit einem Nockenkontakt F-n, der lediglich für
den Zeitpunkt geschlossen wird, in dem die Abfühlbürsten über die X-Zählpunktstellen
der Zählkarten hinweggehen.
Der Kontakt F-11 ist mit der Steckhülse 572
verbunden, die an die obere Bürste anzustöpseln ist, welche die Kartenspalte abfühlt, die
die Kennzeichnungslochung in der X-Zählpunkstelle zur Anzeige des negativen Charakters
eines Postens aufnimmt. Wenn eine solche Zusammenstöpselung vorgenommen ist, dann wird jede einen positiven Postenbetrag
enthaltende Karte beim Vorbeigang an den oberen Bürsten die Relaisspule 570 nicht erregen,
während der Vorbeigang einer einen negativen Posten darstellenden Karte, welche somit das erwähnte Kennzeichnungsloch aufweist,
die Erregung des Relais herbeiführt. Gleichzeitig wird das parallel zum Relais 570
geschaltete Relais 573 erregt, so daß es seinen Kontakt 574 schließt. Dadurch wird ein Haltestromkreis
für die Relais 570 und 573 hergestellt, der wie folgt verläuft: Hauptstromleiter
400, Nockenkontakt F-io, Kontakt 574 der Relaisspule 573, Relaisspule 570, Haupt-Stromleiter
401. Der Nockenkontakt F-10 ist für gewöhnlich geschlossen, öffnet sichaber unmittelbar
vor der Abfühlung der X-Zählpunktstelle durch die Abfühlbürsten. Wenn somit
das Relais 570 einmal erregt ist, dann bleibt es erregt während des ganzen Addierabschnitts
des folgenden Kartenmaschinenspiels und wird darauf aberregt unmittelbar,
bevor die Abfühlung der X-Zählpunktstelle im folgenden Kartenmaschinenspiel stattfindet.
Das Relais 570 überwacht zwei Kontaktgruppen 574a und 575. Jede Kontaktgruppe
besteht aus drei Kontaktkörpern, von welchen der mittlere durch die Relaisspule verstellbar
ist. Letzterer nimmt die in der Zeichnung dargestellte Lage ein, wenn die Spule aberregt
ist. Bei Erregung der Spule legt er sich gegen den oberen Kontaktkörper. Ähnliche Kontaktgruppen
576 werden in gleicher Weise durch die Relaisspule 573 betätigt (vgl. Fig. 16 C
und 16 A). Die mittleren verstellbaren Kontakte der Kontaktgruppen 574fl sind mit den
Kommutatoren 282 der Komplementbildungsvorrichtungen verbunden, welche ihrerseits
direkt an den Hauptstromleiter 401 angeschlossen sind. Der untere Kontaktkörper
jedes Kontaktkörperpaares endigt in einer Steckhülse 577 und der obere in einer Steckhülse
578.
Die mittleren verstellbaren Kontaktkörper der Kontaktgruppen 575 sind mit den Mittelkontaktkörpern
der Gruppen 576 verbunden (vgl. Fig. 16 C) und endigen in Steckhülsen
579, während die oberen und unteren Kontaktkörper der Kontaktgruppen 575 mit den
unteren bzw. oberen Kontaktkörpern der Kontaktgruppen 574 verbunden sind. Die oberen
und unteren Kontaktkörper der Gruppen 576 endigen in Steckhülsen 582 bzw. 583.
Die Kommutatoren 280 sind mit dem Hauptstromleiter 401 über einen Relaiskontakt
584 verbunden, welcher durch die Relaisspule
412 (vgl. Pig. 16 A) überwacht wird, die
in Reihe mit dem oberen Sperrbürstenhalterelais 411 geschaltet ist. Der Kontakt 584 ist
für gewöhnlich geschlossen, wird aber unter dem Einfluß des Sperrbürstenstromkreises geöffnet,
wenn sich die Kartentransportvorrichtung in Tätigkeit befindet, aber keine Karte
unter den oberen Bürsten sich befindet. Die Komplementbildungsvorrichtungen können
also nur arbeiten, wenn eine Karte an den oberen Bürsten vorbeigeht, damit der dann
abgefühlte Betrag auf sie übertragen wird. Die Magnete 290 werden von Kommutatoren
280 überwacht und bewirken eine Verstellung der Bürsten 293 der Kommutatoren 282, wodurch
die Einstellung derselben bewirkt wird entsprechend dem Komplement des Postens, welcher beim Vorbeigang einer Karte an den
oberen Bürsten abgefühlt ist, so daß die Stromstöße, welche von den Kommutatoren
"282 während des nächsten Kartenmaschinenspiels ausgesandt werden, .dem Komplement
des abgefühlten-Postenbetrages entsprechen. Die Magnete 290 sind mit Steckhülsen 285 verbunden.
Die Kommutatoren 282 sind so angeordnet, daß die Komplementbildungsvorrichtung
in der Einerstelle das Komplement zu 10 bildet, während sie in den höheren Zahlenstellen
Komplemente zu 9 bildet, so daß in jedem Falle das echte Komplement überführt wird. Selbstverständlich können bei den Komplementbildungsvorrichtungen
mehrere Komplementbildner für Einerzahlenstellen vorgesehen sein, so daß bei Unterteilung des SaI-dierwerks
mehrere Salden gleichzeitig bearbeitet werden können. Die zeitliche Beherrschung
der Arbeitsvorgänge der Maschine ist so, 'daß die Überführung von zehn Einheiten
möglich ist, so daß gewünschtenf alls das Einerrad eine zehn Einheiten entsprechende Drehung
erfahren kann in solchen Fällen, wo der auf der Karte dargestellte Wert in der Einerstelle
gleich Null ist.
Für einen Subtraktionsvorgang sind die oberen Bürsten, welche die Kartenspalten abfühlen, in denen der negative Postenbetrag gelocht ist, mit Steckhülsen 285 zusammengestöpselt, so daß die abgefühlten Posten auf die Kommutatoren 280 überführt werden.
Für einen Subtraktionsvorgang sind die oberen Bürsten, welche die Kartenspalten abfühlen, in denen der negative Postenbetrag gelocht ist, mit Steckhülsen 285 zusammengestöpselt, so daß die abgefühlten Posten auf die Kommutatoren 280 überführt werden.
Die entsprechenden unteren Bürsten sind an Steckhülsen 579 angestöpselt, so daß die durch
die Bürsten ausgelösten Stromstöße über die Kontakte S74a und 575 laufen. Die Addiermagnete
der Addierwerke für negative Salden sind an die Steckhülsen 577 angestöpselt, während
die Magnete der Addierwerke für positive Salden an die Steckhülsen 578 angestöpselt
sind. Wenn eine einen positiven Posten enthaltende Karte an den unteren Bürsten vorbeigeht,
so beeinflußt sie nicht die Kontakte S74ß und 575, welche daher in der auf der
Zeichnung dargestellten Lage verharren. Die Stromstöße, die durch die unteren Bürsten von
einer Karte mit positivem Posten ausgelöst werden, werden dem Addierwerk für positive
Salden durch einen Stromkreis zugeführt, welcher von der Steckhülse 579 nach den mittleren
Kontaktkörpern der Gruppe 575 und weiter über die zugeordneten unteren Kontaktkörper
dieser Kontaktgruppen zur Steckhülse 578 verläuft, welche an das Addierwerk für positive Salden angeschlossen ist. Bei
ihrem Vorbeigang an den oberen Bürsten hat die Karte mit positivem Posten natürlich die
zur Komplementbildungsvorrichtung gehörigen Bürsten 293 derart eingestellt, daß dadurch
die Aussendung von Stromstößen entsprechend dem Komplement des positiven Postens während dieses Maschinenspiels gesteuert
-wird, und diese dem Komplementwert entsprechenden Stromstöße werden auf das
Addierwerk für negative Salden durch einen Stromkreis übertragen, welcher von dem
Hauptströmleiter 401 über die Kommutatoren 282, die Mittelkohtaktkörper der Kontaktgruppe
S74a und die zugehörigen unteren Kontaktkörper
nach den Steckhülsen 577 läuft, die mit dem Addierwerk für negative Salden verbunden
sind. Wenn eine Karte einen negativen Posten aufweist, wie durch ein Loch in der X-Zählpunktstelle der Kennzeichnungskartenspalte
angezeigt wird, dann wird das Relais 570 beim Durchgang der Karte, wie
früher erläutert wurde, erregt, wodurch eine Verstellung der Mittelkontaktkörper der Kontaktgruppen574aund
575 bewirkt wird, durch welche sie außer Berührung mit den ihnen
zugeordneten unteren Kontaktkörpern kommen und in Anlage mit den entsprechenden oberen Kontaktkörpern gelangen. .
In diesem Falle werden die direkten Stromstöße von den unteren Bürsten auf das Addierwerk
für negative Salden übertragen, wobei der Stromweg von der Steckhülse 579 zu den
mittleren Kontaktkörpern der Gruppen 575 und von diesen durch die oberen Kontaktkörper
dieser Gruppen zu den Steckhülsen 577 verläuft, die an das Addierwerk für negative
Salden angeschlossen sind. Die komplementären Stromstöße von den Kommutatoren 282
werden über die mittleren Kontaktkörper der Gruppen 574a und die oberen Kontaktkörper
dieser Gruppen zu Steckhülsen 578 geführt, welche an das Addierwerk für positive Salden
angeschlossen sind. Es werden somit positive Beträge nach ihrem wahren Zahlenwert in das
Addierwerk für positive Salden und nach
ihrem Komplementwert in das Addierwerk für negative Salden übertragen, während die
Übertragung für die negativen Posten in umgekehrter Weise erfolgt.
Die Kontaktgruppen 576 (Fig. 16C) sind Postenartwählerkontakte und haben unmittelbar
mit der Subtraktion nichts zu tun. Diese Kontakte verbinden die Steckhülsen 579 mit
den Steckhülsen 583 beim Vorbeigang irgendeiner Karte ohne Kennzeichnungslochung in
der X-Zählpunktstelle und schließen die Steckhülsen
579 an die Steckhülsen 582 beim Vorbeigang einer Karte mit einer Kennzeichnungslochung
an. Indem man die unteren Bürsten an die Steckhülsen 579 und die Steckhülsen 582 und 583 an verschiedene Addierwerke
anstöpselt, nimmt ein Addierwerk die Summe aller Posten auf, welche von Karten herkommen, die mit einem Loch in der
-Y-Zählpunktstelle versehen sind, während das
andere die Summe aller Posten von Karten bildet, welche kein Loch in der Z-Zählpunktstelle
aufweisen. Auf diese Weise können die Summen beider Postenarten für sich in getrennten
Addierwerken gebildet werden.
Am Ende einer Betriebsperiode zeigt eines der Saldenaddierwerke den wahren Zahlenwert des Saldos an, während das andere
Saldenaddierwerk das Komplement des wahren Zahlenwerts des Saldos enthält. Wenn der wahre Zahlenwert eine positive Zahl ist,
dann steht die Zahl im Addierwerk für die positiven Salden, und wenn der Saldo negativ
ist, dann steht er im Addierwerk für negative Salden.
Für die Summendruckvorgänge müssen die Addierwerke so ausgewählt werden, daß der
Saldo seinem wahren Zahlenwert entsprechend gedruckt wird ohne Rücksicht darauf, ob der
Saldo ein positiver oder ein negativer ist. Die Tatsache, daß in einem Addierwerk der
Komplementwert eines Saldos steht, ist daraus ersichtlich, daß links von der ersten in
einem Addierrad stehenden Wertziffer alle Addierräder auf 9 stehen, und es ist üblich,
das Addierrad, welches am äußersten linken Ende der Addierradreihe liegt, abzufühlen,
um festzustellen, ob es auf 9 gestellt ist, und danach das richtige Addierwerk für den SaI-dendruck
auszuwählen. -Wie in dem Falle der Auswahl von Addierwerken für die beiden
verschiedenen Postenarten wird das Addierwerk für positive Salden so geschaltet, daß
es die Kontakte 546 eines der Vielfachkonss
taktrelais 544 in seinem Stromweg enthält, und das Addierwerk für negative Salden so,
daß es die Kontakte 546 eines anderen Vielfachkontaktreläis
544 in seinem Stromweg enthält. Die Spule 544A1 welche positive
fiu Summen überwacht, wird von der Steckhülse nach einer Steckhülse 590 herübergestöpselt,
während die Spule 544 B, welche die Summenstromkreise des Addierwerks für negative
Salden überwacht, an die Steckhülse 591 angestöpselt wird. Die Steckhülsen 590
und 591 werden bei den Summenziehvorgängen abwechselnd an den Hauptstromleiter
400 angeschaltet, was durch verstellbare Reläiskontakte 592 geschieht, die durch eine
Relaisspule 593 gesteuert werden. Für ge- 7c wohnlich sind die Kontakte 592 so geschlossen,
daß die Steckhülse 590 an den Hauptstromleiter 400 angeschaltet ist, so daß für
gewöhnlich der Summendruck vom Addierwerk für positive Salden erfolgt. Eine Umschaltung
erfolgt nur, wenn das Addierwerk für positive Salden eine 9 in ihrem am äußersten
linken Ende stehenden Addierrad aufweist, wodurch angezeigt wird, daß der im Addierwerk stehende Saldo ein Komplementwert
ist. Die Einstellung des genannten Addierrades auf 9 wird durch die der Ziffer 9
zugeordneten Zehnerübertragungskontaktbürsten 220 abgefühlt (Fig. 16D), welche zu
diesem Zweck an die Steckhülsen 594 und 595 (Fig. 16 A rechts unten) angestöpselt sind.
Die Steckhülsen 594 und 595 liegen in Reihe mit dem Kontakt Τ-ζ einer Haltestromspule
596 und einer Relaisspule 593 sowie einem Nockenkontakt Γ-30, der für gewöhnlich geschlossen
ist, aber am Ende jeder Summenziehoperation kurz geöffnet wird.
Der Nockenkontakt Τ-ζ schließt sich kurz bei Beginn eines Summenziehvorgangs. Wenn
nun das am äußersten Ende befindliche Addierrad des Addierwerks für positive Salden
keine 9 enthält, dann werden die Kontaktbürsten 220 nicht durch das Segment des Zehnerübertragungskommutators überbrückt
und der Stromkreis für die Saldenwählung kommt nicht zustande, so daß der wahre Saldo
während des Summenziehvorgangs von dem Addierwerk für positive Salden gedruckt wird. Die Einstellung des Zahlenrades zur
äußersten Linken auf 9 verursacht eine Überbrückung der Kontaktbürsten 220, was zur
Folge hat, daß der Kontakt Τ-ζ einen Strom schließt, der wie folgt verläuft: Hauptstromleiter
401, Steckhülse 595, Kontaktbürsten 220 des Addierrades zur äußersten Linken, no
Steckhülse 594, Nockenkontakt Τ-ζ, Haltespule
596, Saldenwählerspule 593, Nockenkontakt
T-30, Hauptstromleiter 400. Die
Relaisspule 596 bewirkt eine Schließung des Kontakts 597 und stellt dadurch einen Halte- »15
Stromkreis für das Saldenwählerrelais 593 her, welcher während der Dauer des Summenziehvorgangs
bestehen bleibt und am Ende desselben infolge der Öffnung des Kontakts T-30 unterbrochen wird. Die Erregung der 12*
Spule 593 bewirkt eine Verlagerung der Kontakte 592 aus der in der Zeichnung darge-
stellten Lage in der Weise, daß der Hauptstromleiter
400 an die Steckhülse 591 angeschaltet wird, von wo der Strom durch die
Vielfachkontaktrelaisspule 544 B zum Stromleiter 401 geht. In diesem Stromkreis liegt
der Nockenkontakt T-6, welcher für gewöhnlich offen ist, aber während des ganzen wirksamen
Teils des Sumtnenziehmaschinenspiels geschlossen ist. Da nun auch die Kontakte
546 im Summenziehstromkreis des Addierwerks für negative Salden geschlossen sind,
wird der wahre Saldo von diesem .gedruckt. Unabhängig davon, welches der Addierwerke
den wahren Saldo enthält und somit auch den Saldendruck steuert, müssen sowohl
das Addierwerk für positive Salden als auch das für negative Salden nach erfolgtem Summendruck
auf Null gestellt werden. Zu diesem Zweck sind Nullstellnockenkontakte in
den Arbeitsstromkreisen vorgesehen, welche· an beide Steckhülsen 590 und 591 angeschlossen
sind, und zwar befindet sich" der Nockenkontakt R-g im Stromweg der Steckhülse 590
und der Nockenkontakt R-10 in dem derSteckhülse
591. Während der Nullstellvorgänge schließen sich die Nockenkontakte i?-9 und
R-io und erregen die Relais 544, welche das Addierwerk für positive Salden und das für
negative Salden überwachen, so daß beide Addierwerke auf Null gestellt werden, wenn
die Maschine nach dem Summenziehvorgang eine Nullstellung vornimmt.
Zusammenfassung
Die vorliegende Erfindung sieht u. a. hauptsächlich einen gemeinsamen Antrieb vor, an
dem die verschiedenen Arbeitsorgane bzw. deren Steuerungseinrichtungen, wie Kartentransportvorrichtung,
Schreibwerk, Summendruckeinrichtung usw., wahlweise gekuppelt
werden können, um die jeweils gewünschten Arbeitsvorgänge durchführen zu können.
Diese verschiedenen Kupplungsmöglichkeiten,' die sich für ein vollständiges Arbeitsspiel der
Maschine als notwendig ergeben, sollen nun zusammenfassend für den Arbeitsfall beschrieben
werden, wenn die Maschine auf Tabellieren mit selbsttätigem Summenziehen und selbsttätiger Nullstellung eingestellt ist.
Angenommen, das Kartenmagazin ist frisch gefüllt worden, und die Schalter 437,.443 und
445 sind geschlossen und die Schalter"447-und-403
geöffnet. Die Maschine wird dann'dürctr
Niederdrücken der Anlaßtaste ST (Fig. 16) ' angelassen, wobei die Anlaßtaste so lange gedrückt
gehalten wird, bis die erste Karte die unteren Bürsten erreicht, zu welchem Zeitpunkt
der -untere SpeErbürstenkontakt LKB#i
sich schließt und den Stromkreis des Kartentransportkupplungsmagneten
406 aufrechterhält. Die Gruppenzahl kann dann von der-ersten
Karte gedruckt werden,, die an den unteren Bürsten-während"-des dritten Maschinenspiels
■ vorbeigeht. Wie oben erläutert wurde, wird gegen das Ende des zweiten
Maschinenspiels der Druckwerkskupplungsmagnet erregt infolge Zusammenfaliens der
Schließung der Kontakte F-5, UKB# 1 und
GI-1, wobei der Erregungsstrom für den Magneten
während des dritten Maschinenspiels durch den Nockenkontakt F-6 aufrechterhalten
wird. Wenn der Kontakt F-6 während desdritten Maschinenspiels geöffnet wird, dann
wird derDruckkuppIungsmagnet aberregt und bleibt aberregt, da der Kontakt GI-i sich geöffnet
hat. Der Kartentransport geht weiter, so daß die von den Karten abgefühlten Beträge
addiert werden, bis ein · Wechsel der Kartengruppe eintritt. In diesem Falle öffnet
sich der Kontakt 435 im selbsttätigen Gruppenkontrollstromkreis, was zur Folge hat,
daß der Kartentransportkupplungsmagnet ab- · erregt und der Kartentransport unterbrochen
wird.
Der Summenziehvorgang wird durch Schließung des Kontakts 442 eingeleitet, die
ebenfalls eine Wirkung der selbsttätigen Gruppenkontrollvorrichtung ist und während
des letzten Addiermaschinenspiels erfolgt, wenn sich zugleich auch der Kontakt F-2
schließt. Dadurch wird der Summenkupplungsmagnet 432 erregt, dessen Stromkreis
geschlossen bleibt, bis sich der Kontakt 442 öffnet, wenn der Summenziehvorgang beendigt
ist.
Der Druckwerkskupplungsmagnet 434 tritt auch während des Sutnmenziehvorgangs
in Wirksamkeit unter Steuerung durch die selbsttätige Gruppenkontrolleinrichtung,
welche eine Schließung des Kontakts 452 während·"-des Summenziehvorgangs herbeiführt.
Dieser Kontakt öffnet sich, wenn der Summenziehvorgang beendigt ist, aber ein Kontakt F-6 hält den Druckkupplungsmagneten
erregt bis. zum Ende des nächsten Addiermaschinenspiels,
währenddessen das Gruppenzeichen für die folgende Kartengruppe- gedruckt
wird.
Der Nullstellvorgang wird verzögert bis zum Ende des Summenziehvorgangs, was
durch die Offenhaltung des Kontakts 446 .durch die selbsttätige Gruppenkontrollvorrichtung
bis zum Schlußabschnitt des letzten Summenziehmaschinenspiels bewirkt wird. In diesem Zeitpunkt wird der Kontakt T-3 geschlossen,
was zur Folge hat, daß der NuIlstellkupplungsmagnet 433 erregt wird und
den Nullstellvorgang einleitet. Der Stromkreis des Nullstellkupplungsmagneten 433
wird durch die Kontakte 444 und R-4 während
eines einzigen Maschinenspiels geschlossen -gehalteiirwährenddessen alle Nullstellvor-
gänge ausgeführt werden. Die Nullstellung bewirkt auch eine Schließung der Kontakte GI
für ein einziges Maschinenspiel, wobei der Kontakt GI-2 den Widerstand im Neben-S
schluß des Motors M kurzschließt, wodurch für dieses Maschinenspiel die Motorgeschwindigkeit
herabgesetzt wird. Der Stromkreis des Druckwerkskupplungsmagneten ist noch
vom Summenziehvorgang her geschlossen, so daß das Gruppenzeiclieti von der ersten Karte
der neuen Kartengruppe gedruckt werden j kann.
Am Ende des Nullstellvorgangs wird der Kontakt R~i vorübergehend geschlossen und
veranlaßt eine Erregung des Kartentransportkupplungstnagneten, um die Kartentransporteinrichtung
wieder in Betrieb zu setzen, welche dann auch in Betrieb bleibt, bis die selbsttätige Gruppeiikontrol!vorrichtung wieso
der den Summenziehvorgang" und die NuIl- - stellung am Ende der Kartengruppe herbeiführt.
Claims (4)
- Patentansprüche:ι. Lochkartenauswertungsmaschine mit Steuereinrichtungen zur Durchführung von Kartentransport-, Summenzieh-, Nullstell- und Druckwerksmaschinenspielen mittels eines allen Betriebsvorgängen gemeinsamen Kraftantriebes, wobei den Steuereinrichtungen Überwachungsorgane zugeordnet sind, durch die Kupplungsmittel zur zeitweisen Verbindung der Steuereinrichtungen mit dem gemeinsamen Kraftantrieb wirksam gemacht werden können, dadurch gekennzeichnet, daß zur wahlweisen Verbindung der den Posten- und Summendruck und die Nullstellung der Zählwerke bewirkenden Vorrichtungen mit dem Kraftantrieb je eine selbständige Kupplungsvorrichtung (z. B. mit Magneten 431 bis 434) vorgesehen ist, die nach Voreinstellung der Maschine (mittels Schalter 437, 443, 445 und 447) entweder nur die Einrichtung für den Summendruck oder die Nullstelleinrichtuiig oder beide Einrichtungen für ein Summenziehmaschinenspiel in Bereitschaftsstellung bringen.
- 2. Maschine nach Anspruch ι mit Gruppenkontrolleinrichtung für verschiedenartige Kartengruppen (z. B. Haupt-, Zwischen- und LTntergruppen) und Einrichtung zur Herbeiführung von aufeinanderfolgenden Sumnienziehoperationen für die verschiedenen Kartengruppen, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer selbständigen Kontrollvorrichtung für den Nullstellmechanismus ausgerüstet ist, welche diesen für diejenigen Addierwerke, in welchen die Summen für die verschiedenen Kartengruppen gebildet werden, nach Beendigung der aufeinanderfolgenden Summenziehvorgänge gemeinsam in Wirksamkeit setzt.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 mit Ein-richtungzurVerhinderung des Drucksüberflüssiger Nullen, dadurch gekennzeichnet, daß die Typenträger ihres Druckwerks die Nulltype an einer von den Werttypen durch eine Leerstelle getrennten Stelle aufweisen und daß der die Einstellung der Typenträger beherrschende Steuermechanismus Typenträger, welche sich links von dem ersten für den Druck einer Wertziffer eingestellten Typenträger befinden, in einer Einstellage anhält, bei welcher sich ihre Leerstelle in der Druckstellung befindet.
- 4. Maschine nach Anspruch 1 mit elektrisch überwachten Addier- und Druckelementen, welche für gewöhnlich von ihren Steuerorganen abgeschaltet sind und je für sich durch Steckverbindungen an die Steuerorgane angeschaltet werden können, dadurch gekennzeichnet, daß Steckhülsen (526, Fig. 18) vorgesehen sind, deren Benutzung die Anschaltung sowohl des Addier-(20ό) als auch des Druckelements (233) an das zugeordnete Steuerorgan (Bürste LB) vermittels einer einzigen Steckoperation ergibt.Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US430257A US2153167A (en) | 1930-02-21 | 1930-02-21 | Tabulating machine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE718121C true DE718121C (de) | 1942-03-16 |
Family
ID=23706753
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET38389D Expired DE718121C (de) | 1930-02-21 | 1931-02-21 | Lochkartenauswertungsmaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2153167A (de) |
| DE (1) | DE718121C (de) |
| FR (1) | FR732304A (de) |
| GB (2) | GB373221A (de) |
-
1930
- 1930-02-21 US US430257A patent/US2153167A/en not_active Expired - Lifetime
-
1931
- 1931-02-20 GB GB536031A patent/GB373221A/en not_active Expired
- 1931-02-20 GB GB546331A patent/GB373231A/en not_active Expired
- 1931-02-20 FR FR732304D patent/FR732304A/fr not_active Expired
- 1931-02-21 DE DET38389D patent/DE718121C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB373221A (en) | 1932-05-20 |
| GB373231A (en) | 1932-05-20 |
| US2153167A (en) | 1939-04-04 |
| FR732304A (fr) | 1932-09-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE583598C (de) | Fernbediente Kartenlochmaschinenanlage | |
| DE973523C (de) | Maschine zum Mischen und Sortieren von Zaehlkarten | |
| DE650634C (de) | Multiplikationsmaschine | |
| DE671525C (de) | Durch Lochkarten gesteuerte Rechenmaschine | |
| DE644361C (de) | Zaehlwerk fuer elektrisch betriebene Rechenmaschinen | |
| DE674139C (de) | Verbundgeschaeftsmaschine | |
| DE652100C (de) | Lochmaschine zur Nachbildung von Musterkarten | |
| DE679641C (de) | Durch Lochkarten gesteuerte druckende Rechenmaschine | |
| DE718121C (de) | Lochkartenauswertungsmaschine | |
| DE488212C (de) | Durch Lochkarten gesteuerte Druckmaschine mit drehbarer Typentrommel | |
| DE625287C (de) | Durch Zaehlkarten gesteuerte Maschine mit Einrichtung zum getrennten Ablegen der Karten eines Stapels nach Grenzwerten ihrer Kennlochungen | |
| DE544225C (de) | Durch Zaehlkarten gesteuerte statistische Maschine | |
| DE558696C (de) | Rechenvorrichtung, vorzugsweise fuer durch Lochkarten gesteuerte Maschinen | |
| DE503119C (de) | Durch Zaehlkarten mit Lochkombinationen gesteuerte Maschine | |
| DE695039C (de) | Durch Tasten gesteuerte Sortiermaschine fuer mit verschiedenen Kennzeichen versehene Schecks u. dgl. | |
| DE646257C (de) | Druckende Tabelliermaschine mit Einrichtung zur Bildung von Salden positiver und negativer Posten | |
| DE917461C (de) | Anordnung fuer die Abfuehlung von Aufzeichnungstraegern | |
| DE676492C (de) | Saldenbildende, durch Lochkarten gesteuerte Rechenmaschine | |
| DE658176C (de) | Durch Lochkarten gesteuerte Multiplikationsmaschine | |
| DE748636C (de) | Durch Zaehlkarten gesteuerte Maschine mit Saldierwerk zur Verrechnung von Lochwerten | |
| DE688437C (de) | Multiplikationsmaschine | |
| DE628289C (de) | Durch Lochkarten gesteuerte Geschaeftsmaschine mit Einrichtung zur Saldenbildung | |
| DE611711C (de) | Durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschine mit Saldierwerken | |
| DE534046C (de) | Verrechnungsmaschine mit Einrichtung zur Durchfuehrung von Subtraktionsrechnungen | |
| DE747075C (de) | Rechenmaschine fuer die vier Grundrechnungsarten |