[go: up one dir, main page]

DE717404C - Maisdreschmaschine - Google Patents

Maisdreschmaschine

Info

Publication number
DE717404C
DE717404C DESCH112718D DESC112718D DE717404C DE 717404 C DE717404 C DE 717404C DE SCH112718 D DESCH112718 D DE SCH112718D DE SC112718 D DESC112718 D DE SC112718D DE 717404 C DE717404 C DE 717404C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
corn
teeth
concave
basket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH112718D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schuetz & Bethke
Original Assignee
Schuetz & Bethke
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schuetz & Bethke filed Critical Schuetz & Bethke
Priority to DESCH112718D priority Critical patent/DE717404C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE717404C publication Critical patent/DE717404C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F11/00Threshing apparatus specially adapted for maize; Threshing apparatus specially adapted for particular crops other than cereals
    • A01F11/06Threshing apparatus specially adapted for maize; Threshing apparatus specially adapted for particular crops other than cereals for maize, e.g. removing kernels from cobs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Maisdreschmaschine, bei der eine mit fachartigen, durch leisteinförmige Vorspränge gegeneinander abgegrenzten Vertiefungen versehene Trommel die Maiskolben an in dem Dreschkorb angeordneten Zähnen entlang führt.
Bei einer bekannten Maschine dieser Bauart haben alle Ziähne untereinander die gleiche Form. Die Maiskolben unterliegen daher
ίο nur einer drehenden Bewegung, so daß eine allseitige Bearbeitung der Maiskolben ohne Beschädigung der Körner nicht gewährleistet ist. Diese Nachteile werden mit der Maschine nach der Erfindung beseitigt, die bei möglichst geringem Kraftbedarf die Maiskolben vollständig und ohne Beschädigung der Körner entkörnt.
Die Erfindung besteht darin, daß die am Dreschkorb befindlichen Zähne verschränkt angeordnet sind, .also abwechselnd in entgegengesetzter Richtung verläufende Arbeitsflächen haben. Die Maiskolben werden von der Trommel gegen die abwechselnd nach der einen und nach der anderen Seite geneigten Zahnflächen gedrückt · und drehen sich nicht nur dabei, sondern werden auch durch, diese Zahnflächen in ihrer Längsrichtung hin und her bewegt, so daß kein Teil des Maiskolbens unbearbeitet bleibt. Die leistenförmigen Erhebungen der Trommel wirken mit der so gestalteten Arbeitsfläche des Korbes dabei so zusammen, daß die Körner von den Maiskolben durch den auf dauernd abwechselnde Stellen wirkenden Druck sozusagen abgehoben werden; infolgedessen lassen sich beschädigte Körner, wie die Erfahrung gezeigt hat, nur in verschwindender Zahl finden, so daß man sagen kann, praktisch genommen erfolgt die Entkörnung der Maiskolben ohne Beschädigung der Kör-11er. Diese eigenartige, schonende Entkörnung der Maiskolben ergibt den weiteren Vorteil eines überraschend geringen Kraftbedarfs; während bisher Maisdreschmaschinen mit 4 bis 500 Umdrehungen pro Minute arbeiten, ermöglicht es die Erfindung, die Umdrehungszahl auf ungefähr 200 pro Minute herabzusetzen, wodurch der Kraftbedarf
entsprechend sinkt und außerdem noch eine wertvolle Vereinfachung des ganzen Aufbaues der Maisdreschmaschine erzielt wird. Die geringe Umdrehungszahl der Dreschtrommel macht es möglich, die Schüttelsiebe unmittelbar von der Dreschtrommelwelle anzutreiben, so daß sich bei der Maschine nach der Erfindung erheblich weniger Lagerstellen ergeben und eine wesentliche Verringerung des »o Verschleißes.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Maisdreschmaschine, bei der die Merkmale der Erfindung erkennbar sind.
Abb. ι ist ein Längsschnitt und Abb. 2 ein Querschnitt, ungefähr durch die Mitte der »Trommel gelegt.
Auf der Dreschmaschine ist die Einlegeöffnung α in der üblichen Weise abgedeckt; die Maiskolben fallen auf die Trommel b, die mit dem Dreschkorb c zusammenarbeitet. Darunter befinden sich die bekannten Schüttelsiebe d und das zum Windsichten dienende Gebläse e. Die Schüttelsiebe sind in bekannter Weise aufgehängt oder abgestützt., »5 so daß sie die ihnen eigenen Bewegungen machen können.
Die Trommel b hat die aus Abb. 1 ersichtliche Querschnittsform; sie bildet einen Hohlzylinder mit an der Außenseite vorgesehenen fachartigen Vertiefungen, so daß eine Mehrzahl im Querschnitt sägezahnartiger Vorsprünge bl entsteht, gegen die die Vertiefungen an Tiefe zunehmen.
Der Dreschkorb c setzt sich aus einer Mehrzahl von Bügeln c1 zusammen, die an beiden Enden Augen c~ haben, so daß hier Stangen c3 hindurchgeführt werden können, die durch Schlitze oder Öffnungen in den beiden Seitenwänden des Maschinengehäuses hindurchgehen und an den Enden Gewinde tragen, so daß die Stangen c3 mit Hilfe von Muttern c4 und Unterlagsscheiben festgestellt werden können. Dabei wird dann der Dreschkorb in der gewünschten Weise zu der Trommel eingestellt. Die Unterlagsscheiben sind so groß, daß sie die Schlitze in den Seitenwänden in jeder Stellung abdecken. I'm Beschädigungen durch etwa mit den Maiskolben eingeworfene Fremdkörper zu vermeiden, ist die untere Dreschkorbstange cz nachgiebig federnd abgestützt, so daß der Korb ausweichen und den Fremdkörper herausfallen lassen kann.
Die einzelnen Bügel c1 zeigen von der Seite gesehen eine mit spitzen Zähnen besetzte Arbeitsfläche (Abb. i). Wie Abb. 2 zeigt, sind die Zähne / erfindungsgemäß verschränkt angeordnet und haben die Form der Hälfte einer senkrecht durch die Spitze 6a geschnittenen vierseitigen Pyramide. Ferner stehen die Zähne / zweckmäßig so, daß j - eine durch ihre Spitze gelegte Mittellinie ι radial- zur Achse b~ der Trommel b verj läuft Cs. Abb. 1).
ι Die in die Vertiefungen der Trommel b j fallenden Maiskolben werden von den säge-, zahnartigen Vorsprüngen b1 mitgenommen und an den Korbzähnen / vorbeig-eführt, die auf die Maiskolben einwirken, so daß diese sich parallel zur Trommelachse einstellen und gegen die abwechselnd nach beiden Seiten weisenden Flächen der Korbzähne / angedrückt werden, so daß die Maiskolben nicht nur einer Druckwirkung in der Drehrichtung der Trommel, sondern auch abwechselnd nach beiden Seiten unterliegen. Da die Maiskolben von den Vorsprüngen b1 der Trommel gehalten werden, also nicht ausweichen können, so werden die Maiskörner infolge des auf sie wirkenden Druckes gewissermaßen von den Kolben abgehoben, also ohne Gefahr der Beschädigung abgelöst.
Wie Abb. 2 zeigt, verjüngen sich die Korbbügel c1 nach außen, so daß die Körner, soweit sie nicht von der Trommel mitgenommen werden, zwischen den Korbbügeln hindurchgehen und herunterfallen können.
Die Korbbügel sind, wie Abb. 2 zeigt, zweckmäßig paarweise angeordnet, wobei zwischen je zwei Paaren ein Zwischenraum verbleibt für die an der Trommel b angebrachten Mitnehmer g, die die Aufgabe haben, etwa hängenbleibende Maisspindeln mitzunehmen und aus dem Dreschkorb herauszuschaffen.
Infolge der beschriebenen eigenartigen Aus.-bildung und Wirkung der Trommel und des Korbes wird es möglich, die Umdrehungszahl der Trommel gegenüber den jetzt üblichen Maisdreschmaschinen um mehr als die Hälfte herabzusetzen. Dadurch wird der Vorteil erzielt, die Schüttelsiebe d unmittelbar von der Trommelwelle aus anzutreiben.
Auf der Trommelwelle b- ist ein Exzenter angebracht, der durch eine Exzenterstange an einen Lenker angreift, der die Sehüttelsiebe d auf der einen Seite ,trägt und in der üblichen Weise am Maschinengestell drehbar aufgehängt ist. Dieser Lenker kann zweckmäßig mehrere untereinanderliegende Löcher haben, mit deren Hilfe die Exzenterstange no mittels eines durch diese Stange und den Lenker hindurchgelenkten Bolzens in verschiedener Höhe an dem Lenker befestigt werden kann, so daß der Hub der Schüttelsiebe d nach Bedarf vergrößert oder ver- H5 ringert werden kann.
Durch diese unmittelbare Verbindung der Schüttelsiebe d mit der Trommelwelle bfällt eine Reihe sonst vorhandener Lagerstellen fort; das Getriebe der Maschine wird also wesentlich vereinfacht und der Verschleiß verringert.
Die beschriebenen Einzelteile der Maisdreschmaschine gehören mit zur Erfindung.
Es sei noch bemerkt, daß die Korbzähne / in ihrer Form nicht auf die hier gegebene-Darstellung beschnänkt sind; sie könnten auch einer drei- oder mehx als vierseitigen. Pyramide oder einer Kegelhälfte nachgebildet werdein, die die gleiche Wirkung ergibt; in jedem Falle sind sie verschränkt ausgebildet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Maisdreschmaschine, bei der eine mit fachartigein, durch leistenförmige Vorsprünge gegeiiieinander abgegrenzten Vertiefungen versehene Trommel mit einem Zähne aufweisenden Dreschkorb zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne verschränkt angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH112718D 1937-04-27 1937-04-27 Maisdreschmaschine Expired DE717404C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH112718D DE717404C (de) 1937-04-27 1937-04-27 Maisdreschmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH112718D DE717404C (de) 1937-04-27 1937-04-27 Maisdreschmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE717404C true DE717404C (de) 1942-02-13

Family

ID=7449688

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH112718D Expired DE717404C (de) 1937-04-27 1937-04-27 Maisdreschmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE717404C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2420124B2 (de) Kreiselmähwerk
DE1083586B (de) Anordnungen in einer stationaeren oder fahrbaren Dreschmaschine
DE2200997B2 (de) Vorrichtung zum Sortieren von Reiskörnern
DE717404C (de) Maisdreschmaschine
CH219065A (de) Dreschmaschine mit mehreren hintereinander angeordneten Dreschvorrichtungen.
DE2205309C3 (de) Hackfruchtreiniger
DE1122756B (de) Dreschvorrichtung, insbesondere fuer Maehdrescher
DE404818C (de) Ruebenschneider
AT53274B (de) Kartoffelreinigungs- und Sortiermaschine mit Siebtrommel.
AT352508B (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen trennen des fruchtfleisches vom fruchtkern und von der fruckthaut, insbesondere des traubenfleisches von traubenkernen und der traubenhaut
DE877842C (de) Maschine zum Auskaemmen des Flachses und zur Trennung der Leinsamen von den Kapseln und den anderen Verunreinigungen
DE740555C (de) Dreschmaschine mit mehreren hintereinander angeordneten Dreschvorrichtungen
DE740702C (de) Dreschmaschine mit mehreren hintereinander angeordneten Dreschvorrichtungen
DE711031C (de) Nachdruscheinrichtung an Dreschmaschinen
DE344925C (de)
DE1507714C (de) Fordervorrichtung in einem Trocken reiniger fur Knoüen und Wurzelfruchte
DE2207445A1 (de) Einrichtung zum auffangen von groben verunreinigungen, insbesondere fuer maehdrescher
DE184922C (de)
DE549417C (de) Einrichtung zum Absieben mit durch die feste geneigte Rostflaeche hindurchgreifenden, umlaufenden Daumen
DE162145C (de)
DE656516C (de) Crighton-OEffner fuer Asbest
DE10576C (de) Neuerungen an Flügelwölfen für karbonisirte Wolle
DE273198C (de)
DE179965C (de)
DE2707260C2 (de) Steilfördervorrichtung für Rüben