DE717332C - Aufzeicheneinrichtung mit einer Vorrichtung zum Einstellen mehrerer Typenrollensaetze, insbesondere fuer Fernsprechanlagen - Google Patents
Aufzeicheneinrichtung mit einer Vorrichtung zum Einstellen mehrerer Typenrollensaetze, insbesondere fuer FernsprechanlagenInfo
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- DE717332C DE717332C DEA90056D DEA0090056D DE717332C DE 717332 C DE717332 C DE 717332C DE A90056 D DEA90056 D DE A90056D DE A0090056 D DEA0090056 D DE A0090056D DE 717332 C DE717332 C DE 717332C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M15/00—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
- H04M15/38—Charging, billing or metering by apparatus other than mechanical step-by-step counter type
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Description
- Aufzeicheneinrichtung mit einer Vorrichtung zum Einstellen mehrerer Typenrollensätze, insbesondere für Fernsprechanlagen Gegenstand der Erfindung ist eine Aufzeicheneinrichtung mit .einer Vorrichtung zum Einstellen mehrerer Typ:enrollensätze,, von denen mindestens einer ganz oder nur teil-. weise eingestellt wird, insbesondere für Fernsprechanlagen. Die Erfindung bezweckt eine besonders einfache Ausbildung einer solchen Vorrichtung.
- Es ist bekannt, bei Aufzeicheneinrichtungen das Papierband selbsttätig mit Hilfe von Zähl-und Steuermitteln weiterzuschalten, unabhängig davon, ob bei einer vorhergehenden Einstellung sämtliche Stellen belegt wurden oder nicht. Bei diesen Einrichtungen ist aber eine große Zahl von Einzelteilen, Steuerschaltern u. dgl. notwendig, um eine solche Weiterschaltung zu bewirken.
- Die Erfindung'bezweckt nun, die Vorgänge zur Weiterschaltung des Einstellmittels für die Typenrollensätze unabhängig von der Stellenzahl einer vorhergehenden Einstellung zu vereinfachen und erreicht dies dadurch, daß bei Zustandekommen einer Verbindung vor vollendeter Weiterschaltung des Einstellmittels von .einem Typenrollensatz zum anderen Typenrollensatz die Weiterschaltung über ein von der Stellung des Einstellmittels mechanisch abhängiges Schaltmittel selbsttätig beendet wird. Dadurch, daß das Einstellmittel das die Weiterschaltung beherrschende Schaltmittel selbst betätigt, vereinfacht- sich die gesamte Einrichtung wesentlich.
- Zweckmäßigerweise wird die Einstellvorrichtung so aufgebaut, daß nach Vollendung der Weiterschaltung des Einstellmittels bis zum Eingriff mit einem folgenden Typenr:ollensatz durch den das Einstellmittel verstellenden Teil ein Kontakt geöffnet wird, über
welchen der zur selbsttätigen Weiterschaltung des Einstellmittels dienP,nde Stromkreis ver- läuft. Im folgenden ist der Gegenstand der Er- findung dargestellt und beschrieben. Es be- deuten: Fig. i eine Darstellung der Einstellvorrich- tung unter Fortlassung aller für die Erfindung nicht wichtigen Teile, Fig.2 .eine Schaltung für die Steuerung der Aufzeicheneinrichtung. Die Aufzeicheneinrichtung besitzt gemäß dem Beispiel nach Fig. i zwei Rollensätze I und II, die auf einer gemeinsamen Welle 6 an- geordnet sind. Die Rollensätze dienen für den Abdruck bestimmter aufzuzeichnender Daten. Der Rollensatz I dient dabei für die Aufzeich- nung der gerufenen Nummer. Er besitzt dem- entsprechend eine Zahl loser Rollen, die der maximalen Stellenzahl der vorkommenden Teiln ehm.erntimmern entspricht. Im darge- stellten Ausführungsbeispiel sind acht Rollen vorgesehen. jede dieser Rollen wird einzeln eingestellt. Der Rollensatz II dient zur Auf- zeichnung der Gebühr und besteht aus mehre- ren miteinander über eine Zehnerschaltung in Verbindung stehenden Rollen, von denen lediglich die erste angetrieben zu werden braucht. Den beiden Rollensätzen I und II ist ein gemeinsames Einstellmittel zugeordnet, welches aus einem Schaltzahn i besteht, der längs verschiebbar auf einer Achse 2 angeord- net ist. Die Achse 2 wird durch einen Motor angetrieben, welcher über eine Kupplung,. auf die Welle 2 einwirkt. Die Kupplung .i wird bei jedem Wahlimpuls durch den Magneten h für die Dauer einer Umdrehung betätigt, so daß bei jedem Impuls der Schaltzahn i die- jenige Rolle des Rollensatzes I, der er gegen- übersteht, um einen Schritt weiterschaltet. Nach jeder Stromstoßreihe wird der Schalt- zahn i auf das nächstfolgende Typenrad des Rollensatzes i weiterbewegt, und zwar mittels einer Zahnstange ;, auf welche ein Magnet S einwirkt, der bei jeder Pause zwischen den Impulsserien einmal anspricht. Besitzt die ge- lufene Nummer acht Stellen, so erfolgt `am Ende der achten Stromstoßreihe eine letzte Betätigung des Steuermittels S, welches den Schaltzahn oder das Einstellmittel i von der letzten Rolle des Rollensatzes I auf die erste Rolle des Rollensatzes II schaltet. Damit ist die Aufzeicheneinrichtung bereit zur Aufnahme der die Gebühren kennzeichnenden Impulse. Die Rückstellung erfolgt in beliebiger Weise z. P. dadurch, daß durch Ausheben der Antriebsklinken und der nicht dargestellten Sperrklinken durch den Motor das Einstell- inittel i zurückgestellt wird und über an sich bekannte, nicht dargestellte Herzkurvenschei- ben die verstellten Typenrollen der Rollen- kannten Weise ein hier nicht dargestelltes Melderelais G an.Sätze I und II in ihre Ausgangslage zurück- gedrückt werden. Diese Rückstellung kann beispielsweise ebenfalls über eine ent- sprechende, nicht dargestellte Nockenwelle, die von dem Motor 3 angetrieben wird, er- folgetl. Besitzt die Nummer des gerufenen Teil- nehmers eine kleinere als di,- maximale Stellen- zahl, so, muß nach Beendigung der Wahl der gerufenen Nummer eine Weiterbewegung des Einstellmittels I auf den Rollensatz II selbst- tätig erfolgen. I )ies geschieht durch einen Kontakt i o r. der mechanisch durch vom MagnetenS ge- steti(:rte Einrichtungen betätigt wird, und zwar derart, daß, wenn das Einstellmittel i in Ein- griltstcllung finit dem Antriebsrad des Rollen- satzes ll gebracht ist, dieser Kontakt und da- mit ein Fortschaltestromkreis für den -\IIa- gl7etEi7 S geoffllet wird. "'ie sich die einzelnen Vorgän -e schal- tungstechnisch abwickeln, ist atis der Schal- tung nach Fig.2 zu ersehen. Durch die vorm rufenden Teilnehmer aus- gesandten Nummernstromstoßreihen wird ein nicht dargestelltes Impulsrelais) impuls,i@eise erregt, so dal.') am Kontakt i t die ausge- sandten Stromstöße auf folgendem Wege zti dein Kupplungsmagneten h gelangen: Erde, Kontakt i i, Kupplungsmagnet I@, Batterie, Erde. Bei jedem Impuls erfolgt Somit mit Hilfe der Kupplung 4. eine Umdrehung der Welle 2 und des Einstellgliedes i, so daß das angeschaltete Typenrad um eine Ein- heit verstellt wird. Bei dem ersten Stromstoß der Stromstoßreihe wird auch folgender Stromkreis für das Relais V geschlossen: Erde, Kontakt 2i, Wicklung des Relais V, Batterie, Erde. Das Relais V spricht an und schließt folgenden Stromkreis für das Re- lais VI : Erde, Kontakt 3 v, Wicklung des Re- lais VZ, Batterie, Erde. Die beiden Relais V und V, haben verzögerten Ankerabfall und überbrücken die einzelnen Stromstöße. Nach l2'#eendigung einer Stromstoßreihe, d. h. trenn der Kontakt 2 i längere Zeit geöffnet bleibt, fällt das Relais V ab. Es öffnet am Kon- takt 3 v den Stromkreis des Relais V, das nach einiger Zeit ebenfalls abfällt. Während der Abfallzeit des Relais V1 ist folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakte 5 r,. 4", -:@'Iagn.et S, Batterie, Erde. Der Magnet S zieht seinen Anker an und befördert mit Hilfe der Zahnstange 5 das Einstellglied i auf das nächste Typenrad. Nach Abfall des Kon- taktes 5 1-l wird der Stromkreis für Magnet S wieder geöffnet. Diese Vorgänge wieder- holen sich bei bzu-. nach jeder Stromstoi:,- rei.he. Nach Aufbau der Verbindung und@elden res gerufenen Teilnehmers spricht in 1,c- - Hatte die Nummer des geruftnen Teilneliiners weniger als die maximale Stellenzahl, also weniger als acht Stellen, so befindet sich das Einstellglied i noch nicht auf dem Rollensatz II, sondern steht in Verbindung mit einem Typenrad des Rollensatzes I. Der Kontakt i o Y, der durch die Zahnstange 5 erst geöffnet wird, wenn sich das Einstellglied i auf dem Antriebsrad des Rollensatzes II befindet, ist daher noch geschlossen. Es kommt somit nach Ansprechen des Relais G folgender Stromkreis zustande: Erde, Relaisunterbre.cher ITU, Kontakte 8o-, ior, Magnet S, Batterie, Erde. Unter der Eimvirkung des Relaisunterbrechers erhält der Magnet S Stromstöße, so daß' mit Hilfe der Zahnstange 5 das Einstellglied i schrittweise von einem zwn .anderen Typenrad weiterbewegt wird. Hat das Einstellglied das erste Typenrad des Rollensatzes II erreicht, so wird durch die Zahnstange 5 der Kontakt ior mechanisch geöffnet, so daß der Magnet S von dem Relaisunterbrecher getrennt und stillgesetzt wird.
- Die für die hergestellte Verbindung in Anrechnung zu bringenden Zählstromstöße werden von einem nicht dargestellten Relais Z aufgenommen. Entsprechend den empfangenen Zählstromstößen wird der Kontakt 6z ges.chlossen und jedesmal bei seinem Schließen ein Stromkreis für den Kupplungsmagneten I( geschlossen: Erde, Kontakt 6z, 1%iipphingsmagnet I(, Batterie, Erde. Durch das Einstellglied i werden jetzt mit Hilfe der Kupplung 4 die Impulsräder des Rollensattes II entsprechend der Anzahl der empfangcrien Zählstromstöße verstellt.
- . Hatte die Nummer des gerufenen Teilnehniers die maximale Stellenzahl, also acht Stellen, so wird nach der achten von dem Rufenden ausgesandten Nummernstromstoßreihe durch Zahnstange 5 der Kontakt io r geöffnet. Beim Melden des Gerufenen kann dann kein Fortschaltekreis für den Magneten S geschlossen werden. .
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aufzeicheneinrxchtun g mit einer Vorrichtung zum Einstellen mehrerer Typenr ollensätze, von denen mindestens einer ganz oder nur teilweise eingestellt wird, insbesondere für Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zustandkommen einer Verbindung vor vollendeter Weiterschaltung des Einstellmittels (i) von einem Typenrollensatz (I) zum andeien Typenrol-ensatz (II) die Weiterschaltung über ein von der Stellung des Einstellmittels (i) mechanisch abhängiges Schaltmittel (i o r) selbsttätig beendet wird.. a. Aufzeich eneinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Vollendung der Weiterschaltung des Einstellmittels (i) bis zum Eingriff mit einem folgenden Typenrollensatz (II) durch den das Einstellmittel (i) verstellenden Teil (5) ein Kontakt (i o Y) geöffnet wird, über welchen der zur selbsttätigen Weiterschaltung des Einstellmittels dienende Stromkreis verläuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA90056D DE717332C (de) | 1939-08-12 | 1939-08-12 | Aufzeicheneinrichtung mit einer Vorrichtung zum Einstellen mehrerer Typenrollensaetze, insbesondere fuer Fernsprechanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA90056D DE717332C (de) | 1939-08-12 | 1939-08-12 | Aufzeicheneinrichtung mit einer Vorrichtung zum Einstellen mehrerer Typenrollensaetze, insbesondere fuer Fernsprechanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE717332C true DE717332C (de) | 1942-02-12 |
Family
ID=6950710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA90056D Expired DE717332C (de) | 1939-08-12 | 1939-08-12 | Aufzeicheneinrichtung mit einer Vorrichtung zum Einstellen mehrerer Typenrollensaetze, insbesondere fuer Fernsprechanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE717332C (de) |
-
1939
- 1939-08-12 DE DEA90056D patent/DE717332C/de not_active Expired
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